Sckoukbildun in der deutschen Sprache 5571, nur in der nicht deuiscbcn Mutterspra e 7, ohne Schulbildung 18 (0.32 9/0). 5) Posen: Dße Zahl der eingestellten Mannschaften uberhaupt betrug 6524; mtt cbulbildung zusammen 5884; mit Schulbildun in der deutchen Sprache 3984, nur in der nicht deutschen Matte pracbe 1900, 0 _ne Schulbildung 640 (9,81%). 6) Schlesien: Die „Zabl der em- gestellten Mannschaften überbaußt bexrug 14 270; mtt Schulbildung zu ammen 14 020, mit Schulbil ung tn der deutschen Sprache11 612, nur in 'der deutschen Muttersprache 2408, ohne Schulbildung 250 1,75 0/0). 7 Sachsen: Die Zahl der eingestellten Mannschaften berhaupt be rug 7417; mit Schulbildung in der deut ckzen Sprache 7392, nur in der nicht deut cbenMutterspkacbe 6, obneSebul ilduna 19 (0,26%). 8) Schleöwig- olstein: Die_ Zahl der eingefteUten Mann- sckpaften überhaupt betrug 3624; mtt Schulbildung zusammen 3623, mit Schulbildun in der deutschen Sprache 3589, nur in der nicht deutschen Mutter!?pracbe 34, ohne Schulbildung] (0,03 0/0). 9)Han- nover: Die Zahl der eingestellten Mannschaften ubxrbaupt betrug 6786; mit Schulbildung zusammen 6765, mit Schulbtlduna in der deutschen Sprache 6765, ohne Schulbildung 21 (0,31%). 10) West- fa [ e n: Die Zahl der eingesteüten Mannschaften bejrug überhaupt 6242; mit Schulbildung zusammen 6225, mit Schulbildung in der deutschen Sprache 6223, nur in der nicbt deutschen Muttersprackoe 2, ohne Schul- bildung 17 (0,27 0/0). 11)Hessen-Nassau: Die Zablderetngesteütcn Mannschaften überhaupt betrug 5018; mitScbulbildung zusqmmen 5011, mit Schulbildung in dcr deutschen Sprache 5010, nur m der nicbt deutschen Muttersprache], ohneScbulbildung?(0,14%);12)Rk)ein- Vrovi "z: Die „ (181 der eingestellten Mannschaften uberhaupt be- Trug 13075, mit chulbildung zusammen 13 050; mit Schulbildung in der dcmschcn Syracbe 13040, nur in der nicht deutschen Mutter- sprache ]0, ohne Schulbildung 25 (0,19%). 13) Hohenzollern: Die Zahl der eingestellten Mannschaften überhaupt betxug 182. mit (FYlbixdung in der deutschen Sprache 112, ohne Schuldtldung keiner , 0/0 - Ja der ganzen preußischen Mon_archie zusamuzen betrug die Zahl der cinncstclll'cn Mannschaften uberhauvx 90 670 (87 994 bcim Landbycr. 2681 bei dcr Marine), mit Schulbjlduna zusammen 88 827; mit Schulbildung in ker deutschen Sprache 83 685, nur in der nicht deutschen Muttersprache 5142, ohne Schulbildang 1848
(2,04 0/o). Kunst, Wissenschaft und Literatur.
Zu Diisseldorf ist am 13. d. Mis. dcr Genrcmaler Professor Siegert an den Folgen einer Blutvergiftung gestorben.
_ Von der im Verlage von F. A. Brockhaus in Leipzig er- scheinenden „Geschichte der Kunst imAltertbum" von Georges Perrot und Charles Cbipiez (autorifirte deutsche Außgabe) liegen nunmehr 19 Lieferux-mcn vor. In den lasten drei Heften wird die Beschreibung der egyptischen Kunst mit der Darlegung der theo- retischen Sa Hungen der Skulptur dieses ältesten Kulturvolks und der allgemeinen barakteristik des egypjifchen Stils weiter fortgrse t.
, Im 8. Kapitel folgt sodann die Schilderung der Malerei (TQM k, Figurcnmalcrci, Karikatur und Ornamentik), im 9. die des Kunst- gewerbes (KcrUmik und Glasarbeit, Goldschmied» und Juwelierarlxeit, Holzarbeit), im 10. eine Charakteristik dcr enyptischen Kunst und der Stellung Egyptens in der Kunstgeslbicbtc, womit der erste Abféhnitt .Egypten' zum Abschluß kommt. Auch diese neuesten Lieferuncwn find außerordentlich rcicb iÜUstrirt xmd bringen namentlich aus den Samm- lungen des Louvre in Paris und des Museums in Vulak böcbst inter- essante Objekte in vorzüglickxen Holzschnitt- und FatbendrucB-Abbil- dungen zur Anschauung, welcbe wobl geeignet find, die bisherigen An-
(!B? von der egyptischen Kunst der späteren Zett ganz erheblich zu er [gen.
-,Aus allen Zéiten und Landen.“ Diese iÜustrirteMonats- schrift für Geschichte, Länder- und Völkerkunde beginnt mit dem im Verlage !Jon Tb. Hofmann hicrselbst soeben erschienenen Oktoberheft ihren wettcn Jahrgang. Diese“! Jahrgang beginnt insofern mit der nlückli en Neuerung, als die Monatsschrift cht auch historisckye Originalromanc zum Abdruck bringt. Das erste Heft enthält den vielversprecbcnden Anfang einer Erzählung aus dem 14, Jahr- bundett: „Brigitta von Wisby' aus der Feder Hans Hoffmanns. Hieran schließt sixb „Santiago de Compostela“ von chodor Simons, “cem bekannfcn Verfasser des Prachtwcrks „Aus altrömischer Zeit.“ Simons schildcrt einc Hauptepisode aus “57111 Leben des großen Apostels und Sckzuizvatronö der iberifokcn Halbinsel, seinen Kampf tmr dem römischen Statthalter und seinen Sieg. - Den , ,eschickt- lichen Do_n Carlos“ (übrt uns 21. Klauke vor, und ein dem uxeum TU Madrtd entnommencs getreues Porträt dieses Prinzcn illutrirt
cn vortrefflixb gchbriebexxcn Aufsatz. - Von R. Lutter erfahren wir, daß die papstlicbe „goldene Rose“ ihren Ursprun aus einem deutschen Klostxr berleitct, das einst ein elsäsfiscber Ede mann, Graf Bruno von Egts_lckeim, stiftcfe, dessen Tugend und Weisheit ihn als Lco ])(, auf den pap_st[ichen Stuhl geführt hatten.- .Die weiße Frau“ schilderf Karl thescndorf und erklärt den sehr natürlichen Ursprung der bekannten Sage. - In dem mit König Muratß Porträt ge cvmückten Aufsaße ,Das Drama von Pizzo“ iebt T1). Trede ( eapel) ein stimmungf-voUes Bilk: von dem ßewalLLamen Tode des ehemaligen Kéßnigs von Nc-apel. - Das .dcutsébc Haus der Urzeit' behandelt JultuéYLippert, und Wei gute JÜustrationen schmücken den werthvoüen "AWMF“ - In dem nzit einem Bilde des Kyffhäuser gezierten Aufjazze ., [e falschen Friedrtche“ erzählt Fedor von Köppen von den Betrugern, welche in der Maske des in Apulin anno 1250 gestorbenen Katscrs Friedrich 11. zu vcrschiedencn eiten in Deutsch- land auftraxen.„ Mit einer „geographischen Um chan“, in welcher aUe_s Wtchttge uber die Foxtschrttte der Erd- und Völkerkunde vor- ?“;efybrt wird„ und ferner mtteiner Auswahlintereffanter ,Historietten' xblteßt das mtereffante Heft dieser textlich wie illustrativ gleich sorg- faltig ausgestatteten Zeitschrift.
- Amerika in Wor't und Bild. Eine Schilderung der Vereinigten Staaten von Frtedrich von Hellwald. 11, bis 15. Liefe- rung zu 1 „(4 Mit ejwa 700 Illustrationen. Leipzig, Schmidt &- Günjher.-,Hel1wald's ,Ymerika' schreitet scbneÜ vorwärts und bietet f:?wobl 1extltch§ als bjldltcb eine Fülle des Schönen. Wir werden in djefen Lieferungen mit dem pittoresken Adirondackgebirge bekannt, von wo aus uns der Verfasser dgrch das Mohawktbal an den amerikani- schen Rhein, d_en Hudson, fuhrt. Dieser Theil der Reise erweckt gerade 1th he]on5e12§„Intereffe, da unsere jetzt in Amerika weilenden Landsleute dle Exndxucke, welche die gro artige Landschaft auf fie gemacht„ erst furzlrcb jn bercdtester eise in ihren Bericb- ten geschildert haben, Nicht weniger als 49 Jqutrationen und 10 große Bildcrtqfeln zieren diese fünfLieferungen und übten wir einige wenige der metsterhaften Holzschnixte an, von denen esonders diejeni- gen bexvorzubeben sind, welche die imposanten Wasserfälle jener Geaen- den wiedergeben: Zorbang-Kaskade in Havana Glen, Shermanfal], AlhambrafaU, der Champlainfee, der Georgßsce, der obere St. Rigis- see, der untere Sqranacsee, der runde See, Besteigung des Mount Marcy in derx AdtrondacW, der Jndianerpaß. die Quellen des Hudson, Tupper Lake lm Mondftbein, der Hudson 30 km vom Ursprunge, der obere Mobawkßluß, Axbany am Hudson, CafskiÜ-Verge, Pouhkeepfie unk) seine Hochofen bei Nacht, Ansicht von der Akademie zu Wesk- Point, Gexeral Sherman, Anthonys Na e 2c. Von den Bilder- ZÉFLÜYZYW Öttstnqr; UnZgFend bvon thaka, Trentonfökse, Troy
„ ;], eomun mcun, !: ', - Feljen und YÜYFFÉ) g 9 Po tIervxs Washmgton
-- . . . lers Antiquarium in Leiv i bat kürzli ( 3 Kataloge, Nr. 385-387, seinesBücherlagers veröffaxzttlLIÖt. Nr. 385h, * .Sxaaxen- urzd Kirchengeschichte des Mittelalters“, en'jbalx LM VZszckZniß von 1109 Schriften untcr folgend3n Rubriken: Htstoxtschc Hu1fSW1ffenschaFtenr Urkundenlebre, Handschriften-Ver- zeicbmffe, ANÜWÜMÖL- Btbliographie, Chronologre :e. (im Ganzen
Nrn.); Sammelwerke: Urkzmdenbücber, Zeitschriften U:. (im Ganzen 144 Nrn.); Urgcsch1chke. keltische und römische Zeit (im Ganzen 49 Nrn.); Geschichte des Mtttelalters (811 Nrn., davon 90 das 15. Jahrb. betr.); Nachtrag (32 Nrn.). - Katalog Nr. 386, . Die Jabrhundxrfe der Reformation und des Großen Krieges“ (Sfaaten-, Ktrcben- und Kulturgeschichte von 1500-1700) führt im Ganzen 1188 Schriften auf, die unter folgende Rubriken vertheilt
sind: Das rbundert derReformation (539 Nrn.); Das Jahrhundert kes dreißing 7gen Krieges (379 Nrn.); Zur Literatur- u. Kulturgescbiéte des 16. und 1 . Jahrhunderts (155 Nrn.); Anhang: StaaKSrech ck? Dedukxionen, Streitschriften, Letcbenpredigten aus dem 18. Jahrhundekrkk (im Ganzen 76 Nm. ; Nachtrag (29 Nm.). - In Katalog Nr. 38 , Politische und ircblicheGesebicbte des 18. und 19, Jahr- ßunderts, sind 1116 Schriften unter folgenden Rubriken mikr- zeichnet: Das 18. Jahrhundert (im Allgemeinen, 205 Nrn.; Friedr cb der Große und der 7jäbrige Krieg, 30 Nrn.; Zur Kulxur- und Literatur escbicbte des 18. Jahrhunderts, 99 Nm.); Geschichte des 19. Jahr underts (213 Nrn.); Anhang: Ge[chichte und Topographie einzelner deu1scher Länder, Provinzen und _Stadte (einschl. der Schweiz und der baljiscben Provinzen Rußlands),_1m Ganzen 288 kn.; Ge: schichte und Topographie außerdeutscber Lander. und Stadteé147 Nrn.), Nachtrag zu den geschichtlichen Katalogen Nr. 385-387 134 Nm.). -- Zn aUen 3 atalogen befindet fich eine Menge böchst wextbvo'Uer und zum Theil eltener Schriften, in Katalog Nr. 386 ziemlich vtelx aus dem 17. und mehrere aus dem 16. Jahrhundert. . München, 16. Oktober. (Allg. Ztg.) Der Magtstrak Hat in der heujigen Si ung beschlossen, zum Bau des Künstler- bauses den noch er otderlicben PNF (m_ der alten Herzog-Maxburg unentgeltlich abzulaffen und zu dem an e1nenZusckußvon_100000 „FH mit dem Voxbehalt zu leisten, daß der Bau innerhalb funf Jahren
begonnen Werde.
" .“ Land- und Forstwirthsckzaft. „ ' _
tDic „Wiesb. Ztg." enthält folgende Nachrichten uber dteWexn- ern e: „
Rüdesheim, 15. Oktober. Die TrEuben n'exden jekt edelretf, und die Weinlese wird in den erstcn Tagerx der ngchsten W;)che be- ginnen müssen. Den Trauben nach zu urtbexlen, wrrd der dxesjahrigc Wein so vorzüalich werden, daß er alle Jalxrgange seit dem großen 1868 er überjrifft. Der Wsinvérsandt gebt bier recht flott, .sOKÖUß ?ZelxtGütcrballe der Eisenbahn mehrere Male in lexzter cht uber-
war.
Aßmannsbaufen, 14. Oktoßer. Seit dem 4. [. M ist die Lese der rothen Trauben (Klebrotb) im Gang. Es gtebt 1m Durch- scbnijt einen Halben Herbst Das Mostgewxcht "ist hoch (816 1000 Oechsle), ebenso der Zuckergehalt, während. der Sauregebqlx gerzngtft. Der Preis per Viertel 9-12 „jz. Bezüglich der Quantitat 91th es
4-3 Herbst. GeWerbe und Handel. „
Nach aus Moskau hierher gelangtc'n Nachrichten hat die :dortige Theefirma Webmever & Co. die Zahlungen eingesteüt. Dte 5Yas- fiva soUen ca. 160000 Rubcl betragen. Die Aktiva find noch mcht ermittelt, man nimmt jedoch an, daß die Gläubiger kaum 20 0/9 er- balten werden.
New-Yorf, 16. Oktober. (W. T. B.) Der Wert!) der in der Vergangenen Woche hier ausgeführten Produkte betrug 6 789000 Douars.
New-York,15. Okwber. (W. T. B.) Weizenverschik- fungen dcr lcßten Woche von den aLlantiscben Häfen der Ver- einigten Skaaten nach Großbritannien 55 000, do, nacb Frank- reich 20000, do. nach anderen äfen des Kontinents 15 000, do. von Kalifornien und Oregon nacb roßbritamüen 64600, do. nach dem Kontinent 6000 Ortrs.
Verkehrs-Anftalten.
Von dem Reichs-Knrsbnch für 1883 ist die Aukgaöe Nr. 7 erschienen (Verlag von Julius Springer in Berlin, Preis 2 ck14), die bxsonders wichtig ist, weil mit den Winterfahrplänen, welche dxese AuSgabe, selbstverständlich in korrekter Weise, enthält, mannig- fache Veränderungen im EisenbahnZhrdienst eingetreten find.
temen, 17. Oktober, ( . T. »B.) Der Dampfer des Norddeutschen Lloyd „Rhein“ ist gestern Aöcnd 9 Uhr
in Southampton eingstroffen,
Berlin, 17. Oktober 1883.
Die nächste Königliche Parforcejagd_ findet am Sonnabend, den 20. d. M., statt. Rendezvous: Mtttags 1 Uhr, Plantagenhaus.
Der Ausschuß der Allgemeinen Deutschen Ausstellung auf dem Gebiete der Hygiene und des RetLungSwesen-x hat aus Veranlaffung dxs Schlaffes der Außstellung an Ihre MackZetstät die Kaiserrn und Königin folgendes Telegramm geri tc :
Ew, Kaiserliébe Majestät zeigen wir aÜerunterlbänigst an, daß soeben die Aügemeine Deutsche Aussteüung auf dem Gebiete der Hygiene und des Rcltungßvoescrxs m feiérlicher Weise gescvloffen Worden ist. Wir gedenken in die1er Stunde, in Welcher eine Thätig- keit zum Abschluß gelangt, deren bedeutsame Folgen voraussichtlich fich noch in fernchukunft gklfend machen Wcrden, elneut Ew, Kaiserlichen Majestät allezeit förderndcr und gnädigerHFürsorge, der es zu verdanken ist, daß die Ausstellung fich ciner Entwi elung erfremn durfte, wie es unxere kühnsten Hoffnungen nicht erwartet. Wirxxcftatten uns desbal , Ew. Kaiserlichen Majestät unseren aÜecunterthanigsten Dank ebrfurchtkvol] zu Füßen zu legen, und verbinden mit dem Danke der Gesammtheit" den jedes Einzelnen unserer Vorfißenden und unserer Mitglieloer fur die überaus buldvolle persönliche AUerböckzste Anerken- nung, dle AUM in den jüngsten Tagen zu Theil geworden.
Die Preu ische Haupt-Bibelgesellschaft trat heute Vormittag unter yrftß des Konfistorial-Präsidmten Hegel im großen Saale des Evangeltséhen Vereinshauses zur 69. Generalversammlung zusammen. Nack) Gesang und Gebet ergriff der VorfiYende zu einer Ansprache das Work, in der er Gelegenheit nahm, auf das Lutherjabr hinzuweisen, daß für die Geseklscbaft, welche fich zur Aufgabé gestellt, das Werk Luthers, die deutsche Bibel zu verbreiten, von ganz beson- d_erer Bedeutung sei. Die Geseüscbaft hat aus Anlaß des Lutherjubi- laums'und zwar auf Vorschlag des Konfistorial-Ratbs D.Kleinert als est- gabe dre VorredeLutbers zur heiligen Schrift und zu den einzelnen Bü ern derselben heraußgegeben. 1-10. Breest erstattete alsdann den Jahres- bericht, dem wn enjnebmen, daß der Gescüschaft z. Z, 158 Tochter- gesellschaften angehören ; von diesen entfallen auf die rovinz Branden- burg 56, auf Pommern 39, auf Sachsen 37, auf chlefien 13, auf die "beiden Prean 11, auf Rheinland und Westfalen 8; der Rest entfallt auf die rovmz Posen. Bei vielen Tochteraesel1schaften hat
leider die Zahl der Mitglieder abgenommen. Veranßgabt find im abgelaufenen Gesckxäftsjabr 65 121 Bibeln und 14 592 neue Testamente oder 4771 Bibeln mehr und 1327
Testamente Weniger, als im Vorjahr. Trau- und Jubelbibeln wurden 12 851, 1494 mehr als im Vorjahre, außgegeben. In Berlin ge- langten davon 3028 zur Vertheilung. Verschenkt Wurden 258 Bibeln und „120 Txstamente. Aus den Erträgen der Bibel-Pfennigbüchsen sind Zn Berlin außerdkm 254 Sckoulbibeln befchafft worden; das Kriegs- Mimsterium kaufte 400 Bibeln für Militärscbulen an. Seit Be- stehen der Gesellsxbaft bat dieselbe 1261105 Bibeln und 217 923 FYYUF ?Uchldt. k'erlYÖBc-arbestmdxd dle5 Feseflléjchaft weist z. Z. , u. te lk 1 e eier es a res e es mdet eure Abend in ker DreifaltigkeitSkirch? ftatf. s h
D1e Lufberfeic_r„ die gestern im Anschluß an den bkerselbst zusammekngetrete'nen marklschkn Chorgesangstag veranstalfet war, batte f;; zabkmcbe Tbexlnehmer zur_ Ga rnis onkir ch e geführt, daß diese schon eme halbe StunkZe vor Yegmn der Feier überfüÜt war. Auf dem Chor batten fickzsdke Klrcbenchore von St. Nikolai. St. Marien, St. Geor- gen, SZpbten, S1. Petri, Dorotheenstadt, Werder, Dreifaltigkeit, St. Matthat, St. „EltsabJXH und St. Simeon unter Direktion des Prof. Nlumner zx: emem Gesammxchor von mächtiger TonfüUe vereinigt. .acbdxm (zm Bachsches Praludium, von Prof- HAUPT vor etragen, dle Ferst eingeleitet hatte, intonirte der Chor Mendelssoßns 100.
'ete d nn u der gro en Liturgie uber, die vonkdem YFrberg aabgezbalten kvur e. Währeyd, derselben 1vu1:den„yotnPCz,l die große Doxologie von D. Bortmansky, daß HaÜeluxab in Kompofijion von M. Vulpius und die Donatxxcbe Motette: Ml: unserer Macht ist nichis gethan“ vorgetragen, wahrend'dieGem' tbeilWeise unter Mitwirkung des Cboxe§, die LUtberltcder: ' uns, Herr, bei Deinem Wort“ uyd „Em fkste Burg ist unsexGoü. . einflocbt. Dann nahm Hofpredtger Frommel das Wort zur F4- :- predigt, der als Text die Anfangsrvorte des 81, Psalms zu ,» . gelegl waren. Die der Predigt folgendeScblußlifurgie wurde wi, , duréb die Gesänge des Chors, 'derdNertbarkzts Motettg: „S,; „, bis in den Tod", das „HEWI L| GVU von Pratorius, *„ “ „Amen- und Nicolais .Glorta- yorjrug, und durch kasindegxsq
II:? 45“ F“;
©
verherrlicht.
Verein für Geschicbte der Mark Branden; *: Siyung vom 10. Oktober 1883. Prof. Schmo11er sprcjch"J, den Lüneburger Salzhandel in "der Mark Brandenburg vom 15. zum 18. Jahrhundert. Das Lunebu_rger Salz „bat seme Bew.»; für Brandenburg einmal als KonwmtionSarttkel, dann Wb" Renten'gewinn aus Lüneburger Salzpfgnnen, an, pern viele JW namentlich märkisckxe Kirchen und Kloster betbetltt waren, ey,:l
durch die Geldgeschäfte, welche _die reichen üneburger „„; „.
junker als Banquiers mit den qufursten vojz Brandenburg Mach -Dle]11“ch! Es War zum Theil eine Folge d1e„ser finanziellen Abhängigkeit, ,- » „“Car 1441 jedes andere Salz als das “Luneb'uxger- von der Durchfubkd, “' chm die Mark außgeschloffen wurde, em Prwrlegrum, das um so wjch „ .“ ddutle War, Weil damals kem Wafferverkehr auf der Elbx von Län,; ] Schl aufwärts stattfand. Im Jahre 1583 seßte der Kurfurst eine Art ' [agbtu
Salzmonopol durcb, indem er selhst „gewisse Qnantitäten «: M aÜjäbrlich von Lüneburg bezog und rm exgenen Lande abseßte, .
ihm die Städte, dencn er eincxn Anthxil am _Gewirxn bewilligt, WSL bükflicb waren. W::m auf diese Werse zunachst dle,landesbech1 I'Éßrtäiw“ Kaffe sick) bereicherte, so befanden fich dock") auch dre Um: WWW Wohl dabei. Mil dcr rege Verkehr mit Luneburg dcm m' VMM Holze und Getreide guten'AHsatZ sicherte, Nur mxrübergeb (WW der 30jäbrige Krieg drefen Zustand, 3. B. 1m„Jab WM“ wo Lüneburg uberhaupt kein Salz mehr für a W;: Abnehmer liefern konnte. Dagegen b'egannen .scit 1
Versuche, die Mark von den Lüneßurger Salinen unab
zu machen; mit [):stem Erfolge, seitdem 1680 mit Maaukq (118? die Hallischen und die Schkznebecker Salzwcrke an Bcandenb . D fallen waren. Anfangs freilich Waren die Abnehmer mit dems NK» Feren Halliscben Salze unzufneden; nachdem man aber im «gs 1681 die Verträge mit leneburg zum leßten Male auf 10V avs erneuert hatte, wurden 516 verwahrlosten Salinen durch ge » Beamte rasch in die Höhe gebracht und zugleich durch S a“ machung der Saale für bequemere Absa woge gesorgt; aucbb 11 y] Projekten für den Fmow- 1,th) den Pauenschen Kanal hatteda Nek Minister von Goerne in crfter_Ltnte den Safzhandel im Auge, dennnn ute mehr wurden sämmtliche ThUle der Monarchie und die Nachbarlandel!
Often mik dem woblfeilen Magdeburger Salz versorgt. Um dieß W
nahmen drr Skaatskaffe zu e_rhöhen, ward zwar dem Stettiner |! N! dem Königsberger Handel nnt an'slandischem Salz durcb Verbots:
Ende gemacht; der außerordetztlt'ebe Aufschwung der Magdebur
Salinen aber und die merkankke Befreiung vom Auslande crwi !,
fit?) bald als überaus wohlthätig für den volkswirthscbaftliäzu [44& Zustand des ganzen Landes. Zum Schlusse brachte der Scbulvoc- D (teber Budczies eine Reihe von Berichtigungen zu Winters,Märkische ITZ Sjände zur Zeit ihrer höchsten Blüthc1540-1550' vor. 3 ! 'Das Kunstgewerbe-Museum befiyt eine Sammlung voa 8 Sttckereren, welcbe, während der ganzen Zeitseines Bestehens unab- - lasstgxermchrt, 1631 bereits nach Tausenden zählt und einen unver- *» g(enhlnlven Schoß muskergüktéger Vorbilder a Ust! Zeise“ und “M- Landem bietet. Von diesen Herrkéeöen Werken Fk?! kmmkr „“x" Ek-x- MÜ zelnes ausgeskeüt warden, da dt'e vorgängkkckey FUN,; Md Stoffe “ M eine längere Einwirkung von, Lfcht und Luft nichx («Weg; (3.1 18.2111! Studienzwecke wcrden die emgeschlosscnen .Stücke ik! SMK- Md Kopirzimmer auf Verlarzgen vorgelegt. - Cine systemathe Voüüb- KWK, rung der Sammkmeg wtrd zum erstcn Male in diesem ijer ((W M* finden. Das Victoria-Lyceum bat auf ausdrückliches Verlangey Ibm Wm Kaiserlichen Hobeitder Kronprinzesfin in [einen Lehrplan Vortrageüba *] Kunststickerei aufge'nommen, welche der Dtrektor der SammlupgßPuf Dr. Julius Lessing, im Hörsaal des KunstgeWerbe-Museums abalbl wird. Diese Vorträge beginnen am Mtttrvock) um 10 Uhr, und 611111 für dieselben das MusMchinen ganzen Apparat an Sammlum und Zeichnungen zur Verfugung steüen. Hier und!!
Emersleben (Provinz Sachsen), 14. Oktobex, der Umgegend ist die Trichinose ausgebrochen." D1e .Nordb,311 berichtet darüber: Zn Emersleben licgen gegenWartig 183 Pers in Decsdorf ca. 70-80, in Nienhagen 57, in Crottorf «1.30 ferner liegen an Trichinose erkrankt Personen in Grömngen, ' Gröningen, Quenstedt, Schwanstedt und Wegeleben. Die Todt“; haben auch ihren Anfang genommen, und zwar Quenstedt ], W leben 5, Gröningen 2. Von 30-40 Personen erwartet uzan- ; Tag die Todesnachricht zu hören. Das Elend ist unsäglich, M leben, Crottorf, Deesdorf, Nienhagen liegen ganze Familien" das Viel) haben daselbst Bekannte weggebolt, um es zu-fuß “. Niemand sicb darum kümmern kann und es sonst verbungeuJF
Nach der Meinung der Aerzte ist noch eine weitere AUJM “WW, Krankheit zu befürchten, da nach den bisher gemacbjen MMW «ck Personen, we1che tricbinöses Fleisä) nicbt frisch, sondernWB' . “ Ü: wurst, Sülze, gekochtes Fleisch 2c. genossen haben, oft MÜ “W Y
4 WoÖen und noch später v_on der Krankheit ernstlich ergriffkUW" “Z“ * MÜ find. Die gerichtliche Untermchung ist in vol1em Gange. “
Königliches Opernhaus. Das Gastspiel des Frl. *; * bat, dem „V. Frmdbl.“ zufolge, zu einem Engagement nichts“: Am „Montag beginnt Frl. Orlanda Riegler vom Stadübka" '“ Leipzxg und zwar, so weit bis jexzt bestimmf, als Azucenag, Engagement abzislendes Gastspiel. , ' ck
Königliches Schauspielhaus. Hermann Lm ss. „) aktxges Schausy1el .Clytbia', kürzkich am Refidenz- ZW. Munchen mit Beifall aufgeführt, ist, wie das ,Frmdbl.. “**-„ zur Aufführung am Königlichen SÖauspielbause angenommen „
Am Sonnabend brachte die Bilsésche Kapcxlle an] 'M- “ SymphonieWbend als Neuheit eine „Nordische Surté von ;, *- Hamerif , auf Welche wir bcreits aufmerksam gemacht „„ Die Suite besteht aus 5 Sätzen. Welche „Auf dem '. ,Serenade“, „Scherzo', „Jm Volthon“, „Lob des (“H“ betitelt find. Der Komponist will, nach unserer Meinung, eine !» „
liche Fahrt auf ruhi er, daher gefaHrloser See mafikaliscb stb'éx ; 1 Hierbei erklingt die gSerenaBe, eß wird eine VolSWeise gesuns “; ' “„.-,“ schließlich vereinigen fick) die Thetlnebmer der Fahrt, angxregk M,; „ Z.,! ** freut durch die Schönheit und Pracht des Meeres, IU Umm“ “ -* *
samen Dank, zum „Lob des Meeres“. Hiernach bxurtbetlt, Komponist in seiner Arbeit rexbt Erfreuliches geleistet. Die welche hier nicht Höchste Leioenschaft und Tiefste Cmpfinduns drücken soll, berührt sympathisch und erfreut namentlich durcbvbßx [iche Instrumentation. Das Publikum spendete dem Waké U", „- namentlich den beiden Süßen „Serenade“ und „IP Volswlll1 Haften Beifall. Die Aufführung durch die Btlse|che Kapek * außgezeicbnet. .,
']11! .Y “ ?, , .
Nedacteur: Riedel. Verlag der Expedition (Kessel), Druck: W- CWM „' “11, WU
Berlin:
salm, der von überwältigender Wirkung war. Der Gemeinde esa des Lujberlledes „Nun freut euch lieben Christen-g'YxéiLI
Fünf Beilagen “*). WM (einfkhließlich Börsen-Beilage). “MWT