Zübren und der StaaFSregiet-ung VeraZtla ung eben würden, den Wiederzusammentrijt des Landtags zu xmms en. acbdem diese Yer- bandkunaen aber wider Erwarten ersx 12th zu. einxm Absébluß gefuhrt Haben, über Welében dem Landtage nahere Mtttbejlung zu machen die StaaWregierun nicbt verfehlen xvird, so ersuchen wrr,Ew. Hoch- woblacboren mt Höchster Genebmxgung ergebenst, zu diesem Zweck die Mitglieder des Landtags am Monjag, 3. Dezxmber, Vormittags 11 Uhr, im Landtagsfaale versammeln zu w:)Üen.
Elsaß-Lothringen. Me , “12. November. (W. T. V.) Bei der heutigen Wahl eirxes LtglLSdeS zum Landes- ausschuß wurde der hixstge Weinhändler Neuman_n als Kandidat der VermittlungE-partei mit 13 vou 25 Stxmmen gewählt. Derselbe nahm die Wahl an.
Oesterreich:ttngarn. Wiet) , 12. November. (W. T. B.) Die österreichische Delegatton nahm das ordentltckze und das außerordenLliche Heeresbudget ohn_e Debaxte an und verblieb bezüglich des Marinebudg_ets ber de1zfruheren Beschlüssen. Der boSUische Okkupanonskredtt wurde nach" den Anträgen des Ausschusses angezwmmen, nachdem der Reichs-Finanz-Minißer von KaUay d1e Beschwerde, des Delegirten Pflügel über die Vernachlässtgung der katholischen Kirche in BoSUien eingehend widerlßgt hatte. .
Tem „Fremdenblatt“ zufolge tft von _e1_ner durch ver- schiedene Blätter gemeldeten Reise des österrexcbxschep Gefandxen in Belgrad, Grafen Kbevenhüller, nach Wren m unterrtch- teten Kreisen bisher nichts bekannt geworden.
Schweiz. Genf, 13. November._ (W. T B.) _ Der bisherige Staatsrat!) wurde gxstern nnedergewahlt, b1s auf Heridier, der durch Dunand emeßt wurde. Der Staatsrath besteht jeßt aus 5 Radikalen und 2 Konservatwen.
Frankreich. Pariß, 10. November. (Fr. Corr.) Der Präsident der Republik unterzeichnete heute das Dekret, wodurch Msgr. Thomas, Bischof von La RocheÜe, zum Erz- bischof von Rouen an SteUe des verstorbenen Kardinals Bonnechose ernannt wird. Msgr. Thomas hat im Jahre 1870 mit der Minorität des Konzils geßen die Vroklamirung des UnfehlbarkeitsdogmaH gestimmt. _ Wegen der Verleihung der zwei durch den Tod der Kardinalerzbüchöfe Donnet und Bonne- chose frei gewordenen Kar dinalH-hüte an franzöfische Bischöfe steht die französische Regierun augenblicklich in lebhaften Unterhandlunqen mit dem Vati an.
- 12. Noyember. (W. T. V.) Die Nachricht, daß Admiral Courbet neue Verstärkungén verlangt habe, ist der „Agence Havas“ zufolge unrichtig. Nach seinem letzten Te- legramm erwaxtet er nur die Ankunft der afrikanischen Truppen, um 11,1 denQperationen fortzufahren.
Der ehemalige Mmister Ferdinand Barrot ist gestorben.
Nuuzäuien. Bukarest, 12. November. (W. T. B.) Alle Schmftsiücke, betreffend die Donausrage find heute in etnem Grünbuch der, Kammer vorgelegt worden.
' Serbien. (W. TB.) Nach einer Meldung der „Neuen frexet) Presse“ aus Belgrad ist dsr Kreis Saitschar paz1f1zirt und die Militärverwaltung daselbst eingeführt. Die Truppen operiren gegen Knjaschevaz.
Bulgarien. Sofia, 13. November. (W. T. B.) Das von hier verbreitete Gerücht: Fürst Alexander habe eine Note an die Mächte gerichtet, worin er fich Über die Ver- leßung des Berliner Vertrages Seitens Rußlands bLklage, "ck vollständig unbegründet. Bezüglich der Mission des Obersten Kaulbars wird bestätigt, daß dieselbe einen versöhnliéhen" Cha- rakter habe, und daß dj_e Angelegenheit wegen der rusfischen Offiziere in der bulgartschsn Armce bald eine befriedigende Erledigung finden werde. „ ,
Der Münchener „AÜgem. Ztg.“ Wrrd aus Sofm ge- meldet: Oberst KaulbarI sei gestern von dem Fürsten oyn Bulgarien in einer* Audienz empfangen worden, dje mer Stunden gedauert habe.
Afrika. Egypten. Kairo, 12. November. (W. T,.B.) Das amtliche arabischeJournal„Wakai-el-misrye“ veröffentlicht, zwei Depeschen, durch welche die Nachricht chu, dem_S1ege Hicks Paschas über den Mahdi be- stängt wurd. Zur Erklärung des Ausbleibens der Nachrichten vo_n dem General selbst wird jeßt gemeldet, daß derselbe vor setxxem Abmarsch der egyptischen Regierung schriftlich mitge- thxtlt habe: es werde ihm unmöglich sein, Nachrichten Über scme Bewegungen zu übermitteln.
Zeitungöfiimmen.
Der „Rheinisch=Westfälischen eitun “ entne men
wir JJYDYL Aréikelxz) Z g h ie r. un erer eitung vom 4. August brachte einen Artikek ,Zum Kapüe! der Jahresberiéhte der Handelskammern und Vereine“, m welchem dre Haltung der .Kölnischen Zeitung" den großen wirth- schaftltchen,"11an'1entlich Yen zoÜpolitiscben Fragen gegenüber, als eine sehr eigentvqmljche heYlebnkt wurde, denn während diese Zeitung ihren fruheren radtkal fretbandleriszben Standpunkt im allgemeinen aufge- gebezx any fcb von “(Jem temen Manchestertbum loEgesagt zu haben scbemt, brmgt fie zuwexsen Korrespondenzen aus Berlin, welche diesen Standpunkt n'ocb unentwegt festhalten und innigfte Fühlung und Sympathie mtt „den noch vorhandenen Wenigen Manchestermännern vxrrathen. In d1esen Korresponkenzen kommen natürlich die Sébuß- onnxr recht„fchlecht'fort, indem ihnen aUes mögliche Böse in Bezug
auf tbre thkjamketk und deren Folgen nachgesagt wird.
“5 Durch eme schcbe Korrespondenz erfreut die „Kölnisckoe Zeitun " 1 re Leser auch wtxder m ihrer Nummer 298 vom 27. Oktober 5. Y. baxr taduptzweck dtesec„qurespovdcnz läuft darauf hinaus, der Frei- genenFa t Bremen bezugltcb der schwebenden, freilich äußerst wichti- Vertiefmgend“ Verstaatlichung der Eisenbahnen, Zollanschluß und LMI „LL Unkerwesex * Beistand zu leisten. Sie beginnt jedoch Parlicben Mtttheilungen über die 12312 Sitzung des Aus-
mif einigen ] schusses vom dEUtsÖM Handelstage, den Uebergang zu der angeblich
so bedrängten Lage Bremens muß fol ' " gender : „Der Handelstag krankelt, seit KönigsbeYéffLLÖsaHzliFeLStekkin Md
Hannover aus dem Handelsta e zöllnerisäze Partei darin die ObTerÉgZZFY. HFC?“ weil die WW-
bältniß dauert, ist an den Wiederei t "tt _olangx dieses Ver- denn diese find auf Handel und SchrxffkcttßrtderS , onsystem, Welches die Länder möglichs
t absperren wil] st bt unbxdingkem Gegensay zu den stensinte :- “" e m schltmmsten ist augenblicklich die (“„Stimmunrxfffic;1 BdermeTstadte' Am
Mit diesem Schlußsaß ist die Wendung gefunden.
Also der Handelstag kränkelt und das Haben MSW? die Bosen Sébaßzöllner verübt, weil se die Oberhand erlangten und dadurch die Seestädte aus dem Handelstage drängten. Piste DarsteUupg des Herrn Korrespondenten der.Kölnischen Zeitung“ jst aber unrichtig und tendenziös darauf bexecbnet, irrige Anschauungen zu erWecken; fie “for" dert daher eine Richtigstellung.
Dcr Plenarversammlung des sechsten dc'utscben HMdklsÜWTZ vom 22. bis 24. Oktober 1874, in welcher kein Wort von FM- bandel oder Schuyzoll gesprochen worden war, auch nach den Ver- bandegSgegenständen kaum gesprochen werden kynnte,_fokßte der außerordentliche deutsche Handelstag vom 29. Mar 1870, dsr fick) lediglich mit der von der Reichß-Justizkommtsfion beantragten Auf- hebung der Handelsgerichte beschästigte. Dann and eine lange Pause statt, da der, nächste Handelstag erst Ende ktober 1878 zu- sammentrat. In dxeser Zwischenzeit, in welcher nur der Ausschuß des deutschen Handelstach thätig war, erfolgte der Ausxrttx der „Scestädte“. Der Ausschuß bestand damals aus 25 Mitgltedern und bei strengster Prüxung wird man höchstenß 5 oder b erselbxn als der Schußzöllnere verdächtig herausfinden können, Demgemaß lehnte der AUsschuß beispielSWeife in der SOME, vom 27-10“-d 28. Mai 1875 den An1rag des Herrn Baare auf Emberufung_ dcs Handelstages zur Veratbung der EisenzoÜfrage ab und beschränkt? Ack in Bezug Mf diese Zölle darauf, dem Reichskanzler-Amt durch Eingabe vom 8. November 1876 die verschiedenen Anfichkep der Aus- schußmitglieder zur Kenntnis; zu bringen. Daß man formt dtx Anfichtcn der _Schuyzöaner im Ausschuffe nicht todtschwicg, das; man fie m gere'chter Wexse mtt dxrx Ansichten der Freihändler der Regierung unterbrxttete, daß mag fretltcb ein großes Verbrechen in den Augkn chr Seestadtler, mmdestens der'Heißsporne unter denselben, gewesen sem; denn nun kam von Köntgsberg ein Antrag auf Aenderung der Statuten _des d_eutschen andelstages, durch Welchen den groß“1 HMÖÜWTWM em Uebergewtcbt bei der Abstimmung und mit Hülfe einer aneren Zysammenselzung des Ausschusses auch in diesem [eßtsrey gewahr- letstex werden sollte. Der Ausschuß, welcher in seinér Srkung vom 11. W 13. Oktober 1877 üßer diesen Antrag verhandelte . . . . beschloß einstnymig die Annahme dkk motivirten Taßesordnung. Auf Mtttheilung dieses Beschlusses erklärte das Vorsteheramt der Königs- berger Kaufmannschaft, daß es bereit ei, bis zur nächsten Plenarvcr- sammlung von Verfolgung seiner nträge abzustehen. Dennoch erfolgte vox diesem Termine, also ohne daß fick) die Zusammen- setzung 1325 m seiner überwiegenden Majorität radikalfreihändleriscben Aussthuffes etwa geändert hätte und ohne daß der Handelstag irgerxd Gelegenheit gehabt hätte, irgendwie zu dem inzwisckoen auf anderen Gebieten scharf enxbrannten Kampfe über Schußzol! odkr Freihandek in einexPlenaxveqammlung SteUung zu nehmen, der Auskritt Der .Seeftadte' Ttxfit, Insterburg, Memel, Königsberg, Elbing, Danzig, Wolgast und_Luheck, denen fich später noch Stettin anschloß. Han- nover, das set htxr [Z:iläufig bemerkt, ist erst véel später, im Jahre 1881, und aus ganzlich antZerer Veranlassung am“; dem Verkande des Deutschen Handelstage§_ge1chieden. Wieso hatten es aber die See- stadte des Ostens so, etltg,_ die Sezession herbeizuführen? Wohl nur, UZeil der, Ausschuß, wre bemts bemerkt, fich nicht rabiat genug den Schutz- zollnern gxgenuber be_nal)m; de_nn er hatte den Msckelscben Antrag auf Bildung emes volkswtrtbschaftlnben Senats nicht kurzer Hand abgewiesen und [ich aucb mtt 16 gegen 5 Stimmen für eine Enquete Über die wichttgeren Produktwns- und FabrikationszWeige Deutschlands aus- gesprochen,_e1n Beschluß, der später in schriftlicher Abstimmung Von den Mitgltedxrn des Deutschen Handelstages mit 98 gegen 18 Stim- men gutgeheißen wurde., So etwas freilich konnte das radikale Manchestertbum der Königsberger und Konsorten nicht vertragen,
dte Gegner sollten nicht gehört Werden, nicht zu Worte kommen, und
daher traxen die „Seesxädte' aus dem Handelstage, um fich unter dkm Vorst? («Fugen "RklÖtkl's zu einem Freihandelßverein zusammen- zuthun, de en Geschafft: von da ab von der famosen „Freihandels- Correspxzndenz“ bésorgt werden. ,
Spater, beixdem Handelstag vom 30. und 31. Oktoöer 1878, als die „Skestädte“ längst ausgeschieden waren, gewannen freilick) die Schußzöüner im Handelstage die Oberhand und wenn man die Frage des VolkswirtbscbaftSratbs, wie es fälschlich in voÜständig-er Ver- kennung der Sachlage der Fall war, als Eine solche bekrachten wil], die vom Standpunkte des Schutzzöllners oder des Freihändlers zu beurtbxilen ist, so hat der Handelskag damals ein Cozuiagen schuß- zöllnmscbes Vojum abgegeben; seik jener Zeit aber bat im Handels- tage keine Frage zur Velbandkung gestanden, we1che mik Frek'qcmdä oder Schußzou irgend eikvas zu Xßun gebabx hätté. . _ ,
Dagegen bak der Handelskaß in seinen von da ab jabrlxäx-en Sißunßen ein außerordentlich reges gesmüxes Lebxn my_v'chek,we1ch§m gegen:"! er. die vorbergegangene Zeit mit MM 1312 IZxabUgén Pamen weit eher als eine kränkelnde bezeichnet Werden kann. Ruck) bszen 0.91) jetzt, nachdem jene radikalen unberföbnl'xcben Elemeyte auSgesÖteden, dze Gegensätze wesentlich gemildert und infolgedeffén rst der Handelstaan überaus wich1igen Fragcn, wie bcispjelßwäfeim vcrgangenc-n Jahre quug- lich der WedeÜ-Malchowfchen Börjenstcuer unk") der Reform dcs RLlchs' Stempelgeseßes, zu fast einmütbigen Veschlusfen gelangt. Das smd Zeichen voller Kraft und Gesundheit, 1151) wenn der Korrespondent der ,KölnisÖen Zeitung“ dem Handelstage' nachsagt, 'daß er von den Schußzöllnern zum Kränkeln gebrackzt sehÖo gesch1ebt 26 eben nur, um den letzteren wieder etwas anzqur en. Aué) mrt dxr Oberhand der Sckoußzöüner im Ausschuffe des Handelska'es, tn welchcm doch der Scbkverpunkt des letzteren liegt„ ist es „seh'r_frag- lich. Denn 1878 benußten die Schutzzöllnec tbxe Majorttat 'in der Plcnarversammlnng nicht etwa dazu, um nun einmal derx S_pieß umzukebren und s1ch der Majorität im Ausschuss zu b_emachttgen, sondern es wurde nur ein Kompromiß geschlossen, welches jeder Partei die gleich? Stimmenzahl im Ausfchuffe fichern foUte. Wer _beute etwas scharfer zufiebs, dürfte jedoch stnden, daß durch die MZWlstben stattgefundenexx Berufungen M) der Schwerpunkt im Ausscbuffe wieder mehr der FretbandelSmajorität zuneigk. _
_ Man siebx Also, daß die Ausführungen des Korrewondenten dcr .Kolmschen Zeitung“ den Thatsachen nichten1sprechen. Jbl Charakter tritt aber noch_deut[icher beroor, wénn wir den Saß betrachten, welcher saJM Will, das; an eine Mitwirkung der „Scestadte“ _an den Bestrebyngcn NT dLUtsCben Handelsstandes nicht zu denken Fk., _so [Mße dte'SckxutzzolTneri-„i fich in demselben breit macht, denn dte1e, „welche die Lander absperren wil], steht in unbedingtem Gegensaß zu den Lebensintereffen der Seestädte'. Da möchten Wir den Herrn
Korrespondenten dcs so angssebenen Weltblattcs doch fragen, ob Hamb'urg und Bremen neben seinen .Seestädten" nicht auch eimge Beachtung verdienen. Denn wenn Kömgsberg
aaO„ troy des Schußzoües, gerade in den le ten Jahren einen ge- walttgen Aufschwung genommen hat, so bleibe? Bremen und Ham- huxg doch 1111711817 unsere bedeutendsten Sekpläye, ÖM" Handel den- lemgen von Konißßberg und Memel, Tilfit und Insterburg und wie die Sezesfiomsten aUe beißen, vielfaäö übersteißk- HUMbng und Bremxn ghet: haben es ihren Interessen nichT„ zuwider ge- funden, Mttglteder, und eifrige Mitglieder, des deu11chen Handels- tach zu bletben, _und selbst Bremen macht, troH feiner angeblich so" schltmmen' Stimmung, keine Anstalt, aus dieser so gkmejn- nuxztgcn Veremtgung zu scheiden, Aus diesem Umstande geht wohl arzt deutlichsten hervor, daß nicht die Schuyzöüner die östlichen See- stadte aus dem "Haydelstage getrieben haben, sondern daß es deren radikalex unversohnltchcr Geist War, Welcher fie zur Sezession träeb, der _Getsk, von dZm auch der Correspondent der „Kölnischen Zci- tuztg „beherrscht wnvd. Wir können es nur, wie wir Aehnliches [)e- relts'm unsercm'Emggngs angezogenen Artikel bemerkten, mit der Z'wmsY'len-Tbeorte erklaren, Wenn ein Blatt, dem in Weiten Kreisen dux glroßte Bedeutyng und demgemäß doch ein großer fittlicher Ernst betgeegt wird, eine so tendenziös unwahre Correspondenz mkdie Spitze der betreffenden Hauptauögabe bringen konnte. _ _Jm „StaatszAnzeiger für Württemberg“ findectz ww folgende Not1z aus Stuttgart: 1 In der AUHsÖUßfiZung dxs Exportmusterlaqers vom 5. November un Zr dem Vorstß Sr. Hohe'jt des Prinzen Hermann zu Sachsen- Wctmar erstajtete Direktor 1l1ing den Geschäftsbericht, dem wir Fol-
und beträgt heute 492. Es ist zu_boffe„m daß die wenigen noch „[ck, beigetretenen exportfäbigcn Firmen m Kurze beitrxten, um noch in dem Katalog Aufnahme zu finden, dessen zweite Auflage 1mDmckiskDa§ Gx. schäftsjabr beginntam 1.April und es war das Resultat m den abgelaufenen 7 Monaten sebr befriedigend; es Wurden nämlich 340 Aufträge er- tbeilt, im ersten Gkschäfisjabre nur 86. Alle auf dem Lager g;. machten Verkäufe smd mit Aanahme einiger kleinen Mustersendnn. gen bezahlt. Das Exportmusterlagcr bat fick) '
amburg, Bremen, Berlin, Leipzig, Wien, Pest,
ondon, Paris, Bukarest, Braila, Galaß, Kopcnbagen, Madrid, Voxencia, Matland, Genua, Rom, Belgrad, Salonicbi, Smyrna, Kano, Alexandrien, New-York engagirt. Dieselben sandten in den letzten 7 Monaten 96 Aufträge. -
_ Die „Répub_lique franc;aise“ theilt in ihrer- neueftxn Nummer zahlretche Daten aus dem deutschen Handels- aUStvetse des_ leßtvergangenen Jahres mit und sagt dazu:
.Was du; Bewegung des Außenhandels betrifft, so exportixt Deutsckland fur 4055 Millionen Francs und importirt für 3955, Das Gefgmmtergebniß von 8010 Millionen bleibt daher nur um 558 Milltotxen hinter dem Gesammtbetrage des franzöfiscben Außen. handels zuruck. Es muß übrigens bemerkt werden, daß der deutsche Export von_ 1881/1882 um 225 Millionen gestiegen ist, ein Zuwachs, der hauptsachltcb auf die Fabrikate entfällt, nämlich auf Bier, Alkohol, Mehl, Zu'cker, Gewebe und Metallsabrikaje, auf Papier :c. Gerade die:“; erschemt, beunruhigend, wenn man konstatirt, daß in Frankreich im Gegentb§1[_ der Export von Fabrikaten abnimmt, und zwar bis zum gegenwarßgcn Augenblicke abnimmt, denn während der abgelau- fenen neun Monate dieses Jahres find wir Hinter der entspreehenden Periode des Vorjahres um 971 Miaionen zurückgeblieöen.
In seinen Handelsbeziebungcn zu uns kauft Deutschland uns für 317 MiÜionen Francs ab, „und verkauft uns für 412 Millionen, Seine Handelsbilanz ist gleichfalls cine günstige izn Verhältniß zn England, den Vereinigten Sjaateu und der Schiverz' xine minder- günstige_dagegen in dem Verhältniß zu Belgien, Oekterreüh-Ungam (hier bejonders) und Rußland.
Fügen Wir noch hinzu, daß der WelLHandel des DeutscömRWs durch eine keiche Kauffahrteifiotfe von 4370 Schiffen mü1633000ß Tragfähigkeit unterstüßt wjrd. Ein Viertel dieser Tijxd Lurch 515 Dampfer repräsentirt, -
Wenn die Ueberwachung der militärischen Entwickelung &» Deutschen Reichs unerläßlich ist, so ist es hinwiederum nüylicb," W) von dem industrieücn und kommerziellen Aufschwunge desselben Rethm- s-haft zu g§ben, Wir halten Frankreich für stark genug, ihm auf diesem zweifachen Schlachtfeld die Stirn zu bieten, aber nur unter der Bedmgung, daß wir ohne Rast noch Ruhe arbeiten.
Statistische Nachrichten.
Gemäß den Yeröffentsichungen des Kaiserlickxen Gesund- heitSamxs find tn der 44. Jahreswoebe von je 1000 Bewyhnem auf den Jabresdurchjchnitt berechnet als ;; estorb en gemeldet: in Berlin 25,3, in Breslau 29,1, in Königsberg 32,5, in Cöln 21,3, in Frankfuri a. M. 17,1, in Hannover 19,8, in Caffe! 20,8, in Magdeburg 20,5, in Steüm 23,8, in Altona 19,0, in Straßburg 19,1, in Meß 15,1, in München 23,8, in NürnbeÉg 16,6, in Augsburg 18,8, in Dres- _den 25,4, in Leipzig 24,7, in tuttgart 16,6, in Braunschweig 30,0, tn Hamburg 18,2, in Karlßruhe 15,0, in Lübeck _, in Wien 23,2, in; Budapest 22,7, in Prag 29,5, in Triest _, in Krakau 16,6, in Basel 10,9, in Brüssel 24,4, in Paris 21,6, in Amsterdam 27,8, in London 19,0, in Glasgow 25,0, in Liverpool 23,0, in Dublin 28,2 in («quxburz' 19,0“ in Kopenhagen 16,0, in Stockholm 17,8, in (Thri- étama 16,6, m St. Petersburg 23,7, in Warschau 32,5, Zn dessa 32,1, in Bukarest 23,9, in Rom 22,8, in Turin 18,8, in Madrid
26,3, in Alexandrien 46,1. - In der eit vom 7. bis 13, Oktober cn: m New-York 23,5, in Philadelpia 19,8, in Chica :) 20,4, in St. Louis 23,3, in Cincinnati 14,9, 'm San Franzis 9 18,2, 'm Kalkutta 21,9, in Bombay 22,8, in Madras 39,8.
Beim Beg'mn der Woche HerrschXen an den meisten keuxiäoen BeobachkunJSorken schwaébe östliche mw 1083311632, 'm Beü'm, Breslay nnd Bremen westüche und jüdwesküche, «13er gjeichfaüß bow nach Ost umlaufende Winde, die 'm Kon'tß. Heiligenstadx und Karlsxube um 'die Mixke dcr WoÖe nacb NorBon gingen, und an den weißen Sta- tionen bis zum 1. November aus ösüichen Windxichxungen webend bkieben. In den leßten Tagen der Woche ethieljen jedoch an den meistsn Stationen südliche und südwestliche Luftströmungen die Ober- hand, nur in Cöln und an den ?üddcutschen Stationen blieb Südost überwiegend. Die Temperatur der Luft lag an den meisten Sta- tionen über der normalen. In der zweiten Wockpenbäüte nahm die Temperaxur etwas ab, doch sank das_Tbermometer nur in Komik und- in MÜUÖM etwas unter 0. -- Bel meist nebligem Wetter fielen sehr wenig Niederschläge. - Der beim Wochenbeginn hohe Druck. der Luft nahm in den klftkn Tagen der Woche noch zu; vom 31. Ok- tober an sank das Barometer langsam an aÜen Stationen bis zum Schkuß der Woche. _ _,
Die Sterblichkeitsvekbaltnine der meisten Großstädte Europas blieben auch in dieser Bericht§woche günstige, wenn fie auch an man- chen Orten ein Wenig höher als in der Vorwoche Waren. Besonders günstig waren die Sterbliäzkeitsverbältniffe in den rheinischen und süddeutschen Städten, sowie in denen an der Nordseeküste. Die all- gexmine Sterblichkeit§verbälwißzabl für die deutschen Städte stk'kF auf 22,6 von 22,3 der Vorwockxe (pro Mille und Jahr bere-ÜMZ Die Theilnabme des Säuglingsalters an der Sterblichkeitzeéak M' eine unwesentliche Veränderung. Von 10 000 Lebenden |W?“ “"F“ Jabr berechnet 66 Kinder unter 1 Jahr gegen 67 der Vorwoche (m Beriin 73, in München 93). . Unjér den Tychursachen haben von den, Infektionskrankheltkn Sterbkfäkle an Dtpßtberie, Croup, Keuchhusten und NUN etmas ab“- an Masern, Sckyarlack) und Untecksibstypbus ekwaé zugenommen. Masern fübrken in Berlin, Brcslau, München. Cximmiücbau» Lerpzia, Guben, Hamburg, Wien, Amsterdam vielfach ZUM TW- 1" OSnabrück hat die Epidemie nachgelassen. - Das Schat1achfieber Trat Lesonders in Königsberg, Berlin, Apolda, Remschel'd Mk großer Bösartigkeit auf, auch in Dresden, Danzig, Meerane, Coburg, HM“ nover, Altona, London, Birmingham, Christiania, tief SÖUÜÜÖ“ zahlrkiche Todesfäüe bcrvor. _ Diphtheng und Group for- derten vielfache Opfer, namentlich in Berlm (94), BMW"- Cbemniö und Amsterdam. In Dresden, Leipzig, HEZ?- Guben, Dessau, Tilfit, ern, „_ „Prag, Pari? bat „le Zahl der Todeéfälle etwas ab“, in KontISbera, Danzta- Scbwerm i.M., Mümben, „Hamburg, Thorn, COMM- Magdeburg, St-PÜUZ“ burg, Warschau u. a. zugenommen; Typbose„ Fieber zeigken W) häufiger als Todeßursachen, namentlich stieg dre Zahl der durch_fie bérvorgcrufenen Todesfälle in Stralsund, Stolp, Posen, Muhl- hausen j, Tb., Berlin, Wien, wahrend fie in Paris etwas_abnabm. - Sterbefälle an Flecktyphus kamen aus deutschen Sfadten gar niclyt, aus Amsterdam, London, Warschau, Grcznada einzelrxe, aus Madrid, Valencia und Murcia mehrfache TodesfaUe zur Anxerge. - Der Keuchhusten verlief in Barmen, Elberfeld 13111) Hamburg, Weniger böSartig, in Berlin und Insterburg stteg *M- Zahl der Opfer. Auch Todcsfälle_ an Rubr wyrden' selte'n. _- Darmkatarrbe „x.y Brechdurchfalle de'r Kinder zetgfen 111-518th cm: Steigerung der Todesfälle. - Dem Kmdbeijficber erlagen m deutschm Städten 21 Frauen. -- Todesfäüe an Pocken kamen aus'W-en, Budapest Liverpool, St, Petersburg, Saragossa, Granada, Lissabon, Phjwyeléhja je 1, aus Amsterdam 2 zur Meldung. Zn Londop,
Birmingham, Madrid, New-Orlecan- Warschau. Murxka- .Pak's zeigten 1ich Pocken in beschränkter, m Brussel zmd Prag m großerer Ausdehnung. Aus deutschen Städten kam kem'PockenkOYLSfüÜ W Anzeige, .- Jn Alexandrien erlagen der Cholera m der Zett vom 21. bis 27, Oktober 33 Personen, in Bombay (25. September bis 2. O.-
acndes entnehmen: Die Za [ der Mitglieder ist in stetem Wachsen
tober) 10, in Kalkuffa (16. bis 22. September) 12.
Agenten in; Prag, Triest,;