1872 / 31 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Mon, 05 Feb 1872 18:00:01 GMT) scan diff

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. Na Becker. Grä “n Josephine Seydewiy. Musik ZYJYZZNU Hh 7111. 4c1j05. leach Haynes thlrams. Com-

t Maria Schli pénback) und erzog Elimaxpon O-ldenbur . HWA von Doxotizetti: - ];? Erste Krttxk. Nach 550 .

Fräulein Hedwig v. Blumenthal, Fräulein Maric 1.)H Zslxxx

Lorying.

" ' ' v ment al Fraulem Alexandrme v. Grrrnm, ?crr . Und LJeÖrg v. Hülsen. Mußk von Mozart U11

_ Der Ausschuß ' des Byndesrathes für Handel und Verkehr trat heute zu einer S1Y1mg zusmnmen.

- Am 24. Mai187] faßte der deutsche „Reichstag den Beschluß: »den Reichskanzler- aufzufordern, dte_A31fY1chtan "einer denkschen Univ ers it ät in Styaß b ux g baldmögltchst n) Werk zu seßenxé Er gab dannx emem m Deutschlandck wett- verbreiteten Wunsche Ausdruck, fur deffen Erquung cxuch „nahe liegende politische Erwägungen sprechen. Der geschrchthchen, wie der e cnwärtigen politischen Bedentqng dEr Staht Straß- burg "unJ LZyer Lande, deren Mtttelpunkt drese Stadt „btldet, ent- spricht es, daß die daselbst zu grüydende thchschule eme deuxsche Universität ersten Ranges, ,eine Brldxm ssiattedeutscbenGerstes und Pflegerin deutscher W1ffenschaft11ck ext werHe.3 Zux vollexx Erreichung dieses Zieles smd, wie schon cht m_tt Bsstmzmther zu übersehen ist, dle eigenen Mtttel Elsaß-Lothrmgßns m t gx- nügend, und es muß dahek vorbehalten wcrden, 611,16 Ve helll- qung des Reichs an den Kosten dteses, mcht blos un Landes- Intereffe, sondern im Politischen Geéaxnmt-Jntcreffc,Deutschlanhs liegenden Instituts in Antrag zu xm ex). Inznnschen abex _rst es dringend wünschenswerth, daß dlc „roffmmg der Lehrthattg- keit an der neuen Hochschule schon mrt "denx SoszerLemestcr dieses JahreZ beginne, wenn auch zunachst, nur m "er Be- schränkung, zu welcher der Mangel an geetgneten Ramulrch- keiten und das Maß der verfygbaren, gus der Lgndekaffe zu entnehmenden Geldmittel nöthxgén. BSL den bereits 1111 Sym- mer 1871 begonnenen Vorarbeiten wxxrde daher als daSzunachst zu erreichende Ziel die Eröffmxng emer dem Umfang? Uklck) zwischen den Umverfitäten zu LUPZLJ und zu Herdclberg m dex Mitte“ stehenden Anstalt in's Auge gefaßt, und zwar wurde dre Berufung von etwa 42 orhenxltchen “und 20 außerordent- lichen Profefforen '- einschlteßltch dcr zz: ubernehmenden Lehrer der ehemals französischen . Fakultaten - 311 Aus- sicht genommen , während m Lctpztg 50 ordentlrche und 42 anßerordentliche, in Heidelberg 36 ordcentltche und'7 außer- ordentUchc Professoren angesteUt smd. Dte Vorarbetten, na- mentlich die Verhandlungen n"ut den zu bexnfexxdexx Prqfeffqren und die Herstellung der zunachst erforderlxchcx1 unmlx kettezx find nunmehr so weit Yediehcu, daß es möglxchscm wrx „, ck Universität zu D ern . I. zu eroffncn. Dxe Vorbedm ung hierfür ist aber ie im chze her elsaßzloterr11genschen cseH-

ebung zu crtheilcnde Ernmchttgmm fur dw L'andeskaffc zur Yeransgabung der für das Jahr1872 zu bcskxettcndcn Kostey, welche sich auf ungefähr 200,000 Thlr. Yclaxtfen werde:). Dte Mittel zur Bestreitung der AUZJabcn fur Hie Unterbxmsgung, Unterhaltung und Vermehrung der ncnhcgrundeten B1l»lrot[)§k, für die wünschenswerthe Einrichtung eme? Sxernnwarte,efur den NUtbau nud die Einrichtung der UmverptakL-JnftxßUe und Kliniken , für die Dotation LMLZ Strpcndrcnfojxßs , eme): Wittwcn- und Waiscnkaffe mxd etch mentcnpcnmoanondI sind indessen in diesem Betrage mchx 1mchcranschlagt, Wcll die Vorarbeiten zur Bemessung der fur, drcse A11stxc7ltcxx"2c.„cr- forderlirhcn Beträge noch nicht [»eczzdck smd. » Mit Ruck71cht auf diese Verhältnisse hak dcr chhskanzler 432an BUUdkchÜh unter dem 26. Januar 5. I. den EnTWUrf Nuss Geseées, be- Treffund die aus der Lanchhayptkaffc von-Elsaß-Lo hrmgcn für die'Universttät Straßburg 1111 Jahre 18/2 zu vcrwxndcn- den Mittel, zur Bcschlußnahmc vorgelegt, dura) wclchen fur das Jahr 1872 die Verwendung des VetraJes 19,011 200,000 Thlxn, uns der Landcs-Hauptkaffe von Els»1ß-Zothrmgeu zur Emmch- tun? und Unterhaltung der Umvcrsttat zu Straßburg geneh- mig wird. .

4" Das Herrenhaus beschäftigte sich, Fm WUWU Ver- laufe seiner (7.) Sixzung _31111 3 d. M. nut PeYrtronen. Die erste derselben, WU cx. kalmg Und Gcnoffen m Roppen um GchaltNrHöhUng _ÖCL' Vcaxnfcn xanN'lexskcirbea1ntcn um Erlaß cines Pcnfionsgkxxßxs, wurdc. mxt Ruckmyt darauf, daß dieselbe ix1zwischcn berexts Ihre EklcdxxynZ gefxxxdcn,© Hure!) Tagcéxordmmg erledigt. -ch" CUWUUHLWI ct;11021,_ “»er dev (Hym- jmstal=DjrckMs Frjcdcc JU SCHWUÖMY UUchcnosM, xv§lche fich an das Hcyrcnhaus mik dcm AUFWL WCTWFT, kahm W[LchU zu wollen, daß der evangelischen Kirche “MÄPZ'CYFM mr_f Gxund hoher Vcrhcißung Und im Sinne der Persaßynyg eme chrxr Würde und ihren Bedürfnissen angemcßcne, sowxe dcr Parttat “im V“.“?!xkilkniß zyr römisch-katholrschcn Küche cntjprcchende

Tittel ur Dur ührung ihrer Selbstätxdtgkett bereit IJestellt ?verden . --chf wurde nach kurzer Drskusfion, an er sich die, Herren Graf Y_ork, v-Zn Kjexst-Reßyw un?) Graf Brühl, sowie der thster sux dre geistlichen U. Angelo enheitsn, .1)r. Falk, bxtlxetxtgtcn, auf Antrag des Re erenten [)1'. Meyer der Kom ltchxn StaatSregterzmg zur Erw" ung Überwiesen. - Eine ctttton dcs vyrmaltgcn hessischen Hkimfters von Baumbach zu Cassel, dahin gehend, »das Herrenhaus wolle fich „an geetgneter Höchster Stelle dahin Verwe den., daß die der MrkZamenUusubung seines Patro- natSreYhts entgegengeseyten Hmdermffe m Wegfall kommen und seiner Prasentation znr Yaxrct Roppcnhausen dre erfor- derliché kirchenrcgime1cht1icheV21 attgung zuThetl werde«, wurde

“auf Antra ' der Kommission durch TageZoanung erledigt.

Der le te e cn and der Ta esordnung war der mundltche BerichxY der FLZnaL kommission iZ'tber deu Geseyentxvurf, bctreTeud die Verwendun Jer der Staatskqffe 111) Jahre,1872 auf Zoll- und Steuerkrc ite zufließenden emmahgen Emna men. (S*? S. 3940 ahr;. 1871 d. Bl.) Der Bextxhterstatter, „herr Hasel- bach, emp ahl eZden Antrag der Kynmnffwn, denz vorgeda, en Gescyentwurf unverändert Zuzustmmnen , und das: Haus nahm- dcn Geseßentwurf ohne De atte an.

-- In der heutigen (Z.) SiHrmg des Herrenhauses, welcher als Vertreter der Staatsreßterung der Gel). Ober-Justtz- Rath. [)r. örster und der Geh. O er-Fmanz-Nath WZUM) [dcr- wohntcn, heilte der Präsident Eberhard Graf zu Stolberg- Wernigerode nach der um 1174 Uhr“ crfolgtxn EröffnunL zu- nächst mit, daß . der Herr-Ober - BUPJLKMLZÜLV Onderey sem Amt als Vür ermeister der Stadt Cre eld niedergelegt hahe und dadurch sein andat für das errenhays „erloschenset. Hrerauf trat das Haus in die Tagesor nung em, deren erster Gegen-

Velatun rechtisgkeikgen (S. S. 797, JahrZ. 1871) war. DiSkussion Über den Gegenstan

Die eneral-

gefun en habe.

run? erfahren.

menen Abänderungen der Vorkage. Es sei axlerdings mehrfach die nsichien ,der Obergerichte eingeholt hätte darüber, ob bei

(5241 das Hypothekenbuck) dem Richter vorgelegt werden müss,

Urkunde anch die «ZeräußcrungszUläsfigkeit enthalte oder nicht. in Betreff der 130113 ÜÜSZ und der 11mm, ÜÜSZ vornehmen zu

Uebcrvortheilten, dem rcchtmäßi en Eigcnthümer, cmsn RexchtZ- anspruch nicht nur dem Verkazu cr , sondexn (mx!) Yem bee der Vinkulation 111itwirkcnden Konfekt gegenuber exnramnt. Im Großen Und Ganzen habe fick), wre_ er konstattxcn wwllc, dle Kmnmifft'on in wol cr Harnwme mxt dcm Regrearng - Kom- miffar und der xcgierxmg befmxdcn. - Der erfsgternngs- Kmmniffar Geheime Obc„r„-Jnsttz = Naß)" Dr, Forster be- merkte, daß er sick) gcgemtlßer ckden, Ausxuhrungezt des" Re- ferenten W173 W “Kom1mffx0nsbertchts kurz faUen kynpe. Er one sich speziell auf d1e_2lbjbexch1111ge11 der Konnznssxon beschränken und von vorn hcxem erklaren, dqß, wenn es nxcht gelingen sollte, mit den bLlÖM Hausery des Landta es eme andere Verembarung zu Stande zu, [drm en, das _ esexz ge- fährdet sei. In Bezug auf die nYatwe Be eutung des Gxuyd- buchcs wolle die Regierung den enderimgen der Koansfion beitreten. Dagqcn wcxden ' ' völlig vernichtet urch andere „Aenderungen der Kmnmxsswn, und bitte die Regierung, 'dtesen Unter, allen Umstqnden Nicht beizutreten. Der NcgierungZ-Komxmffar _schloß nut dcr Hinweisung anf diedringcude _NOthzvcndtgkcxt cmer Regexnng dcr Verhältnisse des Grundbcstßes 1111 Snme der Auffasmng und der Verhältnisse der Neuzeit. Jm WthLL'Ln Verlauf der DiZkussion bis zum Schlusse des Blattes sprachxxxnock) Graf Ritfbcrg und Graf zur prpe „fur den Kom1m7119nsm1trag, Hr. Dr. Schulze. (BreSlaU) fur dre Vorlage der Regterxmg.

- Die heutige (20) Sißung des Hauses der Ab-

Dotakion Überwwstn und ihr iancsondcre zunächst die

geordneten , welch6r am Ministcrtische die Staats =Mi11ifter

d de Veri t der 7111. Kommission Über de1_1 Eptxisyrf ZWS Gerse es [XW]: den Eigenthumserwerb und Ye ,dmgnche er Grund ücke, Bergwerke und selbftandr en Ge-

[eitexe NZ) YsZeLichterkstattetr ? der Kommi ion „err 131: von" Goßler cm_. er e se 91? mm e - zunächst die JorzüxélichcsachgenmßexAusarHextuyg derRegrchxgs- z.- ; vorla 6 an, welche den aklgemeinsten Bexfall m der Koxmmsnon „;

' * Das im Großen _unsy GMFZ" Zern (HsesYey- - t ur u Grunde liegende Priyzrp LL von_ ex" 01111111" wn '_ cc11c1c§tikL zrercdcn und habs nur 171 dxn Speztglttaten Zlbasnde- ; ; Redner erläuterte yodann xn, ansfuhrluhcr Weis das Prinzip und die von der Komxmffwn vorgenom- ;_-

und war mit NechtderzWunsch a-usgesprocben, daß manzuvor * den Auslassungen und Aufnahme von hypothekarischcn Verträ- um *uvor genmte Prüftngcn vyrzunchxnem Hich stehen sich _ allerdoings auch dic Anfichten des, Ixastrz-mestsrv 11,11d _des __ Finanz-Miniftcrs gegenüber, „Und ÖW Kmmmsywn habe sxchgnckyt enthalten können, in dieset: Beétchung von dex Vorlage gbzuwcrchey , «*; indem sie dem Richter dre 2 Ufgabe crthellt, zu Prufen, ob die _ Eine zweite Aßweichxmg von der Vorlage habe die Kommission '

111Üffcn*gcglaubt, indem sie, in danäklen dsr Vinkulation dem,

die Prinzipien des Entwurfs ,

!

Gxas' zu Eulenbyrg, Graf vm] ZB_enpli und Camphausxn, so- wie mehrere Regterungskomm[satten [) iwohnten, wurde durch emeJnterpellatwn pes AbZ; Mohr eröffnet , welche an 'die KnglizHe Stßafsregterung te Anfrage fteklt, ob dieselbe ge- wtllt ser , gemaß der:, am 15. Februar v. I. emachten Zusage, noch dem gegenwartxgen Landtage eine ese eZvorlage 317, nnxchen, , welche . eetgnet ist, die Miéßftän e und Un- ,gletchhettxn bezü [th des Bestenexungsrechts der Gemeinden m verschredencn rovinzen zu beseitigen. Der Staats-Ministcr Graf zu Eulenburg beantwortete die Anfrage daJn, daß eine Voxlq e, betreffend die Kommunalbesteuernn der orcnsen und jurrstt chen Personen voraussichtlich noch in ieser Sesfion dem Hause zuge en werde,“ ein allgemeines Gesey Übc-r den in Rede stehen en Ge enstand, könne mit Rücksicht auf die ent- Zlegenstehcnden SHwie-rigketten für die nächste Zeit nicht in uSsicht estellt werden.

Es olgte hierauf der Bericht über den Geseß-Enttvurf, befr. die Erweiterung des Staats-Eisenbahnneyes, dre Vermeh- rung des Vetriebs-Materials, sowie die Ertheilung der Jndenmität bezüglich der Verwendung von Ersßar- nissen bei den Fonds zum Umbau des Baxmhofes der Niederschlesisch:Märkischm Eisenbahn in Berlin S. S. 3940, Jahrg. 1871). Der Referent , Abg. VergeréZWitfen) empfahl NamenZ der vereinigten Kommissionen für andel und Ge- werbe und für Finanzen und Zölle die uxweränderte Annahme der Vorlage., Dcr Abg. Glaer wies auf den Mangel an Kommunikatansmitteln in der Provinz Pommern, “so wie in denKreisen Bredenkopf und Wittgenstein hin, deffen Abhiilsc er für nothwendiger erklärte, als den im GeseY-Entwurf pro- kairten Bau dex Bahnen Harburg-Stade und Eschhofen-Cam- erg. Ge en diefe Auffassun Wendete ich der Abg. Ham- ma er, er annte das Vcdürfniß der vom orrcdner genannten Lan eZtheile zwar ay, bestritt jedoch, daß der Staat bei dem Bau seiner Bahnen tm Chaxakter einer Wöhlthätigkeitsanftalt handeln dürfe. In erster Lmie n1üffe_die Berücksichtigun' der allgemeinen wirthschaftlichen Interessen für 'die ,Verwen ung der zum Eisenbahnbau bereit gestellten Mittel 111aßgebend sein. Der Abg. von Benda erklärte sich bereit, der Vorlage zuzu- stimmen, bemtyte jedoch die Gele enheit die Verwaltungs- Lrttndsä? der Regierung, namentli beFreK dex Heran iehung er Krei c und Gemeinden zur Subventromrung durch ergabe von Grund und Boden, einer Kritik zu unterwerfen. »- In demselben Sinne, sprach sich der Abg. Zuckschrverdt aus, worauf der Staats-Mimster Graf Iyenpliy das Wort nahm, um das von ihm bißkper verfolgte System zu Vertheidigcn. Der. Abg. ])rHBraun g aubte, dem Mimstcr keinen Vorwurf machen zu können, weil ihm die Richtun seines Systems durch seine Anxtsvorgänger „vorgeschrieben ser. Das System selbst bekämpfte er als verderbltch UNd wünschte eine Aenderun desselben durch Beseitigung der Omnipotenz des Territorial MW und Uebertragung der wichtigsten VerwaangZangelegxnheiten auf das Reick). Der- Staats-Minister, Graf IZM lixz erklärté fich YM bereit, aus den in der Debatte entwi eltcn VyrscLlä ey

elehrung zu schöpfen,“ es sei dies jedoch sehr schwierig, a te Vorschlä 6 selbst sich diametral“gegenüberständen. Vcim Schluß dxs Bla tes nahm der Abg. Heise das Wort, um nochmals die Annahme der Regierungsvorlage zu empfehlen.

» Der großbritannische Botschafter 'am HoFe zu St. ZZLWZZÖUW- Lord Loftus, hat sich auf seinen Posten zux'uck- *ege en.

- -«. Der bayerische Gesandte beim päpstlichen Stuhls, Graf Taufskirchen , hat sich am Königlichen Hofe vcrabschx'edet und 117 nach Rom abgereist.

_ *- Der Königlich spanische Gesandte Graf Ca-stellanos tft, von Wien kommend, hier eingetroffen und im Grand Hotel de „Rome abgestiegen, .

Bayern. München , 3. Februar. In der 7. öffentli'chen Sißung der Kammer der Reichsräthe erstattete der Reichs- rath von Nicthammer Namens des 11. AuSschuffes Bericht über den Antra dcr Köni [. Staatsregierun , betr. die außer- ordentlichen Leißtun en de Personals der öni [. Verkehrs- anstaltcn Während es Krieges, und beantragte, Ustimmung zu dem Besckyluffe der Kammer der Abgeordneten, dahm gehend, daß der Bedarf znr Rcmuncriruné jener außerordent- lichen LListungen bis zu einem Ma ;imalbc rage von zusaxnmcn, 300,000 Fl. aus den laufenden *innahmen der [»etrefscydm Königl. Verkehrsanstalten “pro 187] gedeckt „werde JL, en scmox- zeitige Refundérnng aus ÖM Krkchcutschad[gxt11gsgelxcrxu Dm: Kammer trat “Dem TlnsftlyxxßanTr-agc ohno Dtsknsston cmsttm- mi bei.

chffen. Darmskadt, 2. FLÖNUU', DicxMszsL'c NUM- mcr des »Großhcrlzoglicl) ()cssésckMn RWLLL'UUJZ-

„den Anträgen der Kommission erledigt.

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ßes Gxoßherzogthums in Landwehr-Bczirke , die Vorschriften uber dre Maß- und Gewichtspolizci und den Verkehr zwischen dem Großherzogthum Heffen und den angrenzenden Verei11s-_ staaten nut stemrpflichtigcn Gctvänken betreffend.

Anhalt. Dessau 5. Februar. Jm Landtage waren zur Sthzg th2. F? ruar wei Vorlagen der Herzoglichen SZaatsre terung ?mgegangen, etreffend die Ueberweisung eines . xxlfsson s an ÖW K_rcise zmyDeckung der ihnen obliegenden

?tlttqugsten, m_1d dte Dauer der Wahlen zur chlmnations- k-Zmyusston ftxr dlz; Sxeuxrxinschäyung, welche den Kommissionen fur tnncxe und fur jurxßtsche Angelegenheiten Überwiescn wer- den." Hierauf wurde m„„die Tagesordnun? eingetreten Und

unachst der Haupt - annzetat fÜr 87] in „zweiter

Qesxmg berqthen; sodann dem von der Staats- regtcrunsx, _mtt dcr StaHt Cöthen geschlossenen Vertrage, wegen _.lufhebung Yerfchtcdexner Verpflichtungen 2c., nach dem dle Stadx Cythsn xme Kaprtalsummc von circa 27,000 Thlr. erhalt, dle Fustrmmun crtheilt. Ferner wurden die Geseyesvorlage, betrc end die Aon erung der Kompetenz der Schwurgerichte; em Anxrag , [votre end die gescßlichc Regelung der Umzugskosten der Getstwchen un Schullehrer,und der bezüg- ltch des Antrags „des Abg. Lucke und Genossen, betreffend die Be- frexung der Gexftktchen von Beiträgen zur Wegebaulast und zu Gc- memdesteuern, von der Kommisjton gestellte Antrag: Über den Llntra zur quesordmtng Übei'zugchen , hierbei aber Herzog- ltche taatsxegterung um möglichst baldige Vorlage cm*er neuen Gemeindeordnung mit Berücksichtigung des “Antrages, “zu ersuchen, angenommen.

, -- Dem Vernelmen nach ist innerhalb des Landtags und nut dcm S_taats-N imsterium, in Betreff der Abänderungen dxx andschaftHordnung, ein Kompromiß zu Stande gekommen, dem ]edo dte Makorität im Landtage noch nicht unbedingt Zeßchert sem wil. 2 [s die wesentlichsten unkte deffelben wer-

en bezeichnet: Der Landtag besteht aus vom Herzog zu er- .nennenden, 8 yon den Gro grundbesißcrn welche Über 5 Thlr. zu einer Ein ert an Grund euer, 2 von en Großindustrieklen, welche über .) Thlr. zu einer Einheit an Gewerbesteuer, 14 von Hen Wahlberechtigten der Städte und 10 von den Wahlberech- ttgten dcs Platten Landes, zu wählenden Mitgliedern.

Die akxdvv- Wghlsähigkeit ist, wie .im Reichswahlgesexze, be- sttmmt. Die stadtischexx und ländlichen Wahlen sind indirekte, mdexn auf 150-7200 Exnwohner ein Wahlmann Uwählen. Die WsssztWahlfahtgkett ist auf die betreffende T ählerklaffe be-

ran .,

OesterreicH-Ungaru. Wikn, 3. Februar. Der deutsche V0tschafter, General-Lieutcnant v. Schweiniy , ist nach Schlesien abgereist. *

Pesth, 3. Januar. In der heutigen SißunZ des Ober- hauses wurde das Budgetgcseß Überbracht 1111--hiexattfder Antrag Lönyav's auf Entsendung cine'r Kommission in _An- gelegenheiten des Parlaments ebäudcs genehn1igt.-«Die Gesey- entwürfe in Bctreff dcr Diosgyör-Miskolzer Und der Sziget- Szlatinaer Flügelbahncn, ferner bezüglich der Gömörer Bahnen“ wurdcn angenommen.

-- Bei dem. Grafen Lönyay fand gestern eine Konferenz dcr Führer der croatischen National-Partei statt, mit denen, wie der »Pesthcr Lloyda erfährt, bis auf einige weniger bedexdttendc Punkte eine vollkmnmcne Verständigung crzrelt wur e.

Schwei . Bern, 3. Februar. Jm Ständcrath wur- den die Artß c[ 52 bj.? (Som1tagshciltgung), 50 (Abschaffung der Schuldhaft), 60 (Abschaffung deyTOdcs- Und körpcr-ltchen Strafen), 04 (Verbannung dcr Jcsmtcn) , ferne; 47 Und. 48 (Glaubensfréihcit) auf nächstc'Woche verschoben,“ 1.111_Ucbr1gcn wurde der Rest „des ersten Thetlcs der Bundesverfasjung nach Ueber das Bucht Wurde völlige Uebereinstinnnuug mit" dem Nationalrat!) crzrclt.

Der Nationalratß behandelte die Art. 109-113; dqber entspannen sich [an 2 De atten darüber, 05 das Bnydcsgemckyt nicht nur als Kassa ionsinstanz gc em'ibcr chtmstanzltchcn katz- tonalcn Urtheilcn aufgestelltchkxcn solle), sonder» auch Pte Appellation an daffelbc crgrifson werdcn konne , was schltcßltch der Gesechbnng Überlassen wnrde. -

Belgien. Brüssel, 4. Fcbruax. Dix R9p1'äscntgn- tcnkammer seth vorgcstcrrx und gsstcrn ÖW DxIFxxjsston iiber das BMW ch Ministerinms dcs „Jnncxn fort. Dix“ Dkbatte bewegte sich haUptsächlick) um dcn Öffentlichen Unkcrrußt. Dev-

*Mimstor dcs Ixxncrn [cgi'c eincn Gcscßcntwnrf vor. , die Auf- *

lösung dcr Prowxxxziak- UND Konmmn'alräthc bckrcffcnd. Dcr Zcityxmk'k dcr Austosung und dcr- Neuwahlen soxlcn durch

blattcsa enthält U, L.: Bekanntx:mckxmgcn, Nc Einéhcilmxg

K*öniglichcri Erlaß bestimmt werden.