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Grunde, daß der Kreis einer Privatgcsellschaftxdic dcn_ Bau der Bal», m die Hand nehmen Wollte, 131118 und ohne dw Bedmgung dcr Bruche und..Cl)auffee den Grund und Boden frxt hat IUJDÜMU xvollcn, und daß er nun, da die beiden andern K_retse schon te auf ne fallcndxn Kosten bewilligt haben, die Gelegenhett crgrerft, um dxer Staatsregte- rung eine Ausgabe 0011 500000" Thalcrn zu vxrursacyen. Ich kann also den Schknß dcs Z. 1 mcht fur Ungerechtfcrttgt halten.,
.Was-«den Antrag des geehrten Herxn Vorrednxrs bcxrtfft, so hat derselbe, wie mir scheint, eincn ummttclbar lerlatortschcn Inhalt nicht, er ist uicht als Amcnbemenb u cmcm aragraphcn besiellt, sondern es heißt: »Das Haus der bgcordtzeten Wolle beschl1cßen u. s. w.« Ick sehe in diesem Anfrage nur em? Ausoxdeman. an „mich, daß ich darauf bedacht sein möge, sobald ww 11109118) dle,“ rlfit- .Tauroggencr Staatschaussee in guten Zustand und 111 Vcrbmdung mit der Eisenbahnbrücke zu bringen. Emex solchen Anregung bedarf “es nicht, denn meinen guten W1llen habe [(h-Wiederholt zu erkenn'en gcgcbcn ,' da es fich aber um eine halbe quton b.cmdelt, so kann teh nicht sagen, wann es geschehen, sol1, teh glczube mcht, „das es schon in einem Jahre möglich sem wrrd. Ick w:,Zrde a1so drtngeUd bttten, dcn Antra nicht anznnehmcn, denn 18) Wußte mcbt, xvelchen.,Nuy_en er haben 1011th sobald ich die Mtttcl habe, Werbe 18) berctt sezn, diesc nüßliche Verbindung, herzustellen, denn daß es eme solche rst, bcstrcite ich auf kcme Wetse.
Zu dem Anfrage des Abg. 131. Braun, dcm Z. 1 hinzuzu-
en: “ _ ng In Betreff der Eisenbahn 1101) Harburg nach S_tades Wird der Minister für Handel crmächti t, mnexhalb Jahresfrtst dxcse Unter- nehmung an eine Privakgcscll xhaft zu uberxragcn, falls dw,]“e (Hesebl- schaft zugleich den Ausbau cmes Hafens, m Cuxhqben ,. oW1e d1e Fortführung der Eisenbahn 11011 Stade, bts da[)m ubermmmt und dein Staate alle ihm bis dahm erwachsenen Herstellungskosten er- ßattet. „ „ äu erte ich der Handels-Mtntster: . , ßIch 111öchte nur die Behauptung ajuffteklcn,„daß dtese Bahn e111e gu*e finanzielle Zukunft hat, mehr kme schr mele, andere, dxnn 1ch halte es für eine gcmz ausgemachtevSache, daß dre Balzn mcht m Stade stehen bleiben kann, sondern bls Cuxhaven fortgcfnbrt werden wird, und 1001 in kurzer Zeit; Ma11„brqucht zum Bag cxncr Bahn 2 Jahre, U11 in Harburg sind dte Veryaxtmffe 11111 13em Hmcxnkommcn in danabnbof außerorbcutlich schwwrtg. Es tstbtcs auch-em Grunb, daß marx nicbt gnt eine andere „Bahn als dte “Staatsbahn, dre schon da ist, inkommen lqffen kann"; aber sobald dtx Bahn b1s Staiße gebaut ist , _ann halte 111) es fur „ganz „un Werfelbaft, daß dtc Bahn 10citergcführt wird, ,skl es durch eme soltdc csjcl1schaftbbcr 011111) Hamburg und den prcußi chen Staat. Der Mobalrxatcxx [)1crzu gtebt es ja schr viele. Ich bin 0911 gcxvcsetx und habe nuch ubqrzcugt, daß der Hafen von Cuxhaven,“ 1ch 10111 mcht sg cn, Haß „cr cm schlechter Hafen ist, aber lieber: daß er ke1n Hafcn_1 ,' cr )| cnzc offene Bucht gcgen das Meer, wo die Stürme und dte Unre1ntgk_c1tcn gus dem Meer nach Belieben hineinpasfircn; Also das; dry Hafen mcht nwer genügt, sobald man bis Stabe gekommen [ß, liegt auf der,.Han, und in den z1vciIahrcn, Wo die Balm fcrttg wer en 1111111, dte wn? heute beschlossen haben, möchte ich 1mch stxlzer ders'o nungh111gcben,baßdcr Weiterbau bis Cuxhaven gcfichcrt zst. AuHer cm mochte tch an Ihr BilligkcitsgefÜN appellircn, Htec 11egt es „ och ganz,flar, Haß dxese Bahn durch den hannoverschen Komg ware gebaut worden , es lag die Sache dem Landtage Vor, und es 111 nur Hurch„das Jahr 1866 unterblieben; und da scheint es mir, wcnn auch111chtc111e11111d1schc, so doch eine moralische Verpflichtung haben 11.111“, bteHannoveraner als unsere Brüder zu behandeln, und 1l)11cn das, 111811 zu versagen. Aus diesem Grunde bitte ich, fÜr die Bahn zu stmnnen.
DLMÖAÖZ- 1)1'. Brunn, welcher ber Z. 1 Nr. 4:-(Lllvki1rZ1111g dcr Nicdersck) csisch-Märkiscben Bahn durcb dxn Bau der 811116 Arnsdorf-Gaffcn, 5,100,000 Thaler guf die Nothwcndkat eincr baldigen Wciterfühklmg dßr “cbtrgsbqun von Wal cn- burg Über Glax und Ncurode hmwws , cht erte der Staats- Ministcr Camphausen: ' _
Meine Hcrren! Wenn genussc Behauptungen 1111jvtbcrsprbchen bleiben, dann Uehmcn fie zuleßt beinahe den Charakter emcr That- sache 1111. Der geeksrte Herr Vorredner hat den Bau der Stxecke von Walchburg imcl) Glaß in Beziehung auf 11w_ralxsche Verpflichtungen verglichen mit denjenigen Verpfltchtungcn, die m dcm chemaügcn Könégrcics) Hannover ctngegangxn Waren; Da, halte :ck 11118) doch für verpflichtet, darauf hinzmvxtscn, daß m ;Bcztchxmg auf btc Strecke Walbenburg-Glaß bis heute 111cht cizmxal dxe Zußmnnuyg dcs preu- ßischen Jinanz-Ministers vorliegt, Wel wenélger djx Zusttnzumngßcs preußischen Staatsministerimns xtnd am a crwcmgftcn, d1e„Zu1nm- mung der preußischen Krone. Diese Acußcrung mache tcb mcht, atm über diese Bahn definitiv aburtheilcn zu xvoslcn, aber „Wohl um dem cntgcgenzutrctcn, daß angeblich, _cingcgangene Verpf11ck111ngen uns nachher nöthigcn könnten, eine solche Bahn bauen zu mussen.
Dem Abg. v. Zedliy-Ncukirch, welcher behguptefx, eme 111011110156 Verpflichtung bestehe ]ebcnfalls, man dxzrfe dre alten 5131001113111 nicht schlechtex behandeln onen als dlc ULULU, er-
-w1dcrte ber Finanz-Mlmster: , '
Ich würde doch meinerseits diese Behauptung bcsircxtc11u11d Will nicht untcrlaffcn, darauf hinanciscn, daß in Hannover cm „Antrag seitens der Krone an die Lanbcsvertrctung gelangt War, was m dcm hier in Frage stehenden Falle burchaus,111cht'gcschc[)en tft.
Bci 911.5 (950,000 Thlr. fur eme Etyenbalm 11011 Eschhoscn nach Camberg), wobei der Abg. Haunnachcrbarmzf aufnwrksam machte, daß YuSsicht vorhanden sei, daß__d1e hcss1schc ck3wath- bahn den Bau der genannten Strecke Übernchme,“ er beantrage
deShalb, die geforderte Summe 111er bebmgungswetse zu be- willi en,*erklärte der Handels-Mrmfter: '
*Ochine .Herren! Es hat steh, seitdem das (Hxseß ÖW) Hause Vox- gclcgt worden ist, allerdin s der Zustand der Dmge gcandch, es :| gelunqcn, ich kann wohl agen, 181011 gelungen, - obgl§1ck_noch cine General-Vcrsannnlung in 2111817891 steht - 311, mm: Verstandtgung mit der hcsfischen Ludwigsbahn zu gelangcn, m Folge deren der preußische Staat in Bess dcr Taunusbalm kommt und des Taunus- Bahnhofs in ("rankfurt a. M. _ . , _"
An diese Berbandluygcn haben „„ 1ch_ noch ankYerwetttgx angeknuyft, und es i|1nöglich, vielleicht wahrschetnltch, daß dte Lgdjmgsbahn d1ese Bahn mitbaut, es ist aber auch 11169118), daß fieofic nur bts 'B'amb'crg bauF und dannin ein anderes Thal mcm cbtund eme anbereLtmeWghlt. Jg) mache wiederholt das Haus araux aufmerksam, es war mcht ezne Unrtchtigkcit, dies Ihnen borzulxgcn, denn damals bestanden dtese Thatsachen Jm mtl ich noch nxcht, fie tratev erst“ 111 der yeucstcn Zeit ein. cnn es fich nun also so gesxaltct, daß dre Ludjmgöbahn grade diese Bahn barten wollte, dann 111111136 18) von 111e1ne111Sta11d- punkte aus, da grade die Ludwigsbahn eme wohl renommtrte und vermögende ist, keine Veranlassung “haben, deux Amcndcment, weng anders es den Beifall des Hauses findet, zu tvtdcrsprcchen.
u J. 2 hatten die Abgg. Lasker 11118 Dr. Braun folgende
Antrage ein ebracht: * „ „
'“:1) im A "saß ] statt der Worte »von Vcrschrxtbungcn der konso- lidirten Anleihes- zu scßen:- »von Schuldverschrctbquena; 5) „zum Absaß 2 statt der Worte „und zu Welchen Courson dxe V6kschkélbU1P gen veräußert Werden soklcnzc z_u scßcn: pzu welchem mssak, 311 We1chcn Bedingungen der Kündxgung und zu Welchen oursen„d1e Schuldverschreibungen verausgabt werden soklcna'; 0) dem zwctten Absa-ß hinzuzufügen: »Im Uebrigen kommen wegen Vcr1va_ltung und Tilgung der Anleihe, wegen Annahme de-rsejben als Pup10c11= un.?) depottalmäßige Sicherheit und Wegen Verxahrung der Zinsen dte Vor christen des Gesetzes vom 19. Dezember 1869 (Gcscß-Sammlung («28112 1197) in Annocndung.
" Nach de111Abg.L-asker, welcher Fein Amcnbement durch den Hinweis auf die wechselnden Komunkuren bes Geldmark-
-tes, die es Unmöglich machen, im Voraus zu Übersehen, welche
Operation die fur den Staat xxorthetlhafteste sem werbe, be- gründete, nahm zu diesen Anfragen das Wort der Ftnanz- Minister: _
Meine Herren! Ich halt? es _nicht für angezci t, axtf M1 Gescßr entwurf, der vor einiger Zeit 111“ dtescm Hohen Hau c erörtert jvorden, zurück ukommen. Die Bemerkungen, dtx der geehrt; Herr Vorredner m bie1er Be ichung gemacht hat, finden 1518: verglctchendcn370111111an tar in den cußeruugen, . die ich mir damals gestattet habe und be: denen ich heute stehen bleibx. HZute handelt es fich 11111f01gc11111n Punkt: die Staatsregierung kanp 11ck aztf E1se13balcknlmutcn mcyt U11- laffen,'das wird ja auch von kcmcr Sette bcstrrttcn, ohne daß tbr dre Mittel gcfichcrt Werden, die zu den zu 111119111cl)mcnbcn Bauten er- forderlich sind. Das bedingt also nothwendtg, _ba? 111 dem Gcscße ausgesprochen wird, in 1061 er Weiseßie Gclmmtrc beschafft werden- sollen.“ Wenn ich hxä'fte Jauch könycn , daß das Hohe Haus bcrcit wäre, dem annz-thstcr eme solche chantwortlichkcit
aufzubürden und ihm eine solche Machtbcfugniß einzuräumen, wie es
in dem Anfrage des Herrn A„bg.Lasker geschchen ist,. dann würde ich von Hause aus einen ähnlichen Antrag gestellt haben; dcnn zu den Sclywicrigkcitcn, mit denen der Finca“: -Ministcr gegenwärtig zu kämpfen hat, gehört vor Allem das, daß 11!) die Gestalmnq der Geld- berhältniffe während dieser Ücberga11gsperibbe10n vornherein nicht mit Veftßnmtheit übersehen läßt, daß steh'm dxescm Augenblick nicht FMM *er111csxen läßt, was zu jenem „Zc1t111111kt, wo das Geld gc- raucht wir, am vortheilhaftcsten sem Wird. ,Das kann ich mir aber Nicht VersageU, dmx gechxtcn Herrn Vorredner, der in den Courszettel, wcun auch 101bcr eme Gewohnhett, gcseben hat, bemerk- 1ich zu machen, daß in diesem lugenblick für den Staat der Abschluß eincr konsolidirten 44prozcntige11Anle1he 311 dem am Sonzmbcnd bc- ftandencn Course sehr viel vorthetlhaster wäre, als der Abjchluß einer 4prozcntigc11 zu dem Course, wie er an 181811 Tage erzielt worden ist. Die .Herren hä11gc11 etrvas zu sehr daran, den Unterschied wischen 44- und 4prozcntigen Zinsen zu, betonen und u glauben, aß ein Vortheil schon darin, zu finden wäre, wenn mit em niedri- geren Zinssaße zu rechnen 111. Nach dem Course Vom Sonnabend
«- würde die 4Zprch11tige Anleihe nicht ganz 4,1 pCt. Zinsen erfordern,
nach dem Coure vom SonnachW Würde die 4191036111196 Anleihe etwas über 4*„/,'.. pCt. Zmscn 1161019 machen. „Der Zmsen-Unterschicd Zwischen der einen oder dyyandcrxn Operatton bexrägt nicht ganz «, pCt., diescr Zinsen-Unfcrjckmxd wurdc 111111) ErlanZung dcs Kauf- preises von 10357 für cine Pcrxobc von 13 Jahren = "7, pCt. in dem Augenblicke dcr-Realißrung Unt 35,7“. pCt. bereits an Kapital voraus- ezahlt Werben, fie ,hatte „Dagegen 111 dem anderen Falle, da fie die 5131rpflichtung übermmmt, zu 100 zurückzuzahlen, bci künftiger Kün- digung 22 pCt. zuzuzahlen. -
Ich möchte aber hinzuxügcn, meine „s errcn , seien Sie überhaupt
nicht von _cim'r zu großen angstlichkcit be eclt, daß der Fifyqnz-Minister die Intereffcn des Sxtaats „111 01cscr Beziehung vcrnagblasstgen könnte. Im “vorigen Jahre 1ft nnr dre Ermächttgung erthetlt worden, zur
“ Ausführung der damaligen Eiscnbahnbantcn, die fich auf 4Mil1ionen
Thaler beliefen, 2 Millionen Thaler realifiren 311 dürfen: bis zu dic- scm Augenblick ist nicht ein einziger Thalcr realxfirt worch, und ich hoffe, auch dem mucn Gescße gegenüber _1J0ck cnxe rccht hübsche Zcit warten 11 dürfen, bevor an die 9118181111111] uberhaupt gegangen wird, um ich würde zu Bedingungen , WKL fie heute vorliegen, mich nicht dazu vcrftchcn, Staatsgcl_dcr 311 realtzjrcn.
Ick schließe damit, daß 111) 1111.11) Unt dem Anfrage des Herrn
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Ab . Laskcr„völlig einverftqndcq erkläre. Nur einen Punkt habe ich no zu crxvgbncn, Was dte KündiPmZz betrifft. ' Wenn man dem FinanzZMtntftcr eme so attchdeluc, ollmacht geben 111111, dann thrde teh cs Türxathsam hachn, aß jhm auch dicVollmachtgegeb-cn wurdc, c111e Inlethe auswcmchahre abzuschließen , in dem Falle würde bcmxAbschluß dte KünthunJ zugleich bcdun cn. Das ist also,. jvte 1011 es gemacht haben ci c
gen tmnNorddeutschcn Bunßc. Eine derartige Kombination könnte weckmaßtg und r„at[)sam sem, und ich würde den Antrag dahin vcr-,. 11ehen, daß das ,mcht ausgeschlossen sein soll.
Stgtistische Nachrichten.
-- NXck den bts ]eßt vorliegenden Berichten von unseren größeren andelsplaßen tft der Handel mit Metallen im abgelauenen ahxe em außerordentli lebhafter cjvcsen [Md haben die meisten rttkcl gn dcn Bezugsmarkten erhebltchc Preisftei crun cn erfahren,
namentltch Roheisen, dessen gegenwärtige Produk ion cn Anforde- rungen des Konsums “kaum 1198) gewachsen ist. Bei dem roßen Auf- chwungc, Welchen das Mascbmeq- und Fabrikwesen nach cendi ung es Krtcges genommen hat, tft Etscn einer der begehrtesten Artifc des „Handelsverkehxs gxworden und da die inländiscLen ütten- und Walz- 1verxe _nur thethetse im Stande gewesen find, ie arke Nachfrage zu bcfrtedtgcn, Yo haben starke Importe vqn Roh- und Materialcisen v_om Auslan e |„9txgeft1ndcn, 7.711! welxentltch durch die im Jahre 1870 emgetrexene Ermaßt xmg dex Etsenzö e gefördert worden find.
Ww erheblich tese Etnfuhren chcscn, läßt die kürzlich ver-
öffcntlxchte Verthlkungs-Ucbersäyt dcs Zollvereins'für das 1.--3. Quartal 1). J. (fur das 4. Quartal pl". scxlen die offiziellen Angaben noch) nähxr ersehen. Nach derselben beste fich bcr'Gcsammt-Import von Rohnftn und altem Bruchctscn 1m Zollverein auf 6,160,993 Ctr; chen 2,986,056 Ctr. tm 1.-3. Quartal 1870, 1,845,613 Ctr. im .-3. Quartal 1869 und 1,320,748 Ctr. im 1.-3. Quartal 1868, ist* also gegen 1870 um 106 pCt., gegen 1869 11111234 pCt. und Segen 1868 um 366 pr.Écfttcgen, Un cachtct dcr Herabseßun dcs koh- crscnzollcs von 5 gr. auf A gr. prtr. ist in Jo ge der im 1.--8.- Quartal. 0. J. ßattgehaßtm Mehreinfuhr dcr Zollertrag dieses Arttkels um ctrca. 86,000 Thlr. höher als im gleichen Zeitraum von 1870 gävxsen. Dte bedeutendste Ein thr fand bei preußicbxn Zoll- stellen met 4,747,847 Ctr. (gegen ,091,169 Ctr. in 1 70) statt, und Waren bterbet hauptsächltch betheili : die Rheinprovinz mit 2,408,218 Ctr. 21870: 868,46?- .Ctr.), 1mern mit 617,316 Ctr. (1870: 325,200C r.), Westfalen mit 594, 46 Ctr. (1870: 225,462.Ctr.), Hannoycr mit 387,16?“ Ctr. 51870: 246,562 Elk.), Berlin 7 mrt 195,88] Ctr. 1870: 107,135 Ctr. , Sachsen mit 164,942 Ctr. (1870: 85,405 Ctr2), eskpreußen mit 142,045 Ctr. (1870: 41,558 Gtr., Ost- preußen nut 98,946 Ctr. (1870: 20,981 Elk.»), Schießen mit 64,4.1Ctr. 1870: 65,641 CWT, Schleswig-Holstein mit 54,125 Ctr. (1870: 624 Ctr.) Vim"
baten Eingang: Ba ern mit 795 670 Gr. (1870: 488137 Ctr.), Sachsen mrt 166,413 tr. (1870: 206424011), Baden knit 144,891'Ctr. 1870: 89,992 (Ltr.),ZFeJcn mit 91,143 Ctr. (1870: 54,234 Ctr.) und
ldenburg mit 52,5- tr. (1870: 26,958 Ctr.).
In ahnlicbemsUnffange wie de_r Import von Roheisen ist auch
der von Matertqlctsen allex Art gestwgen. Es wurden nämlich ein- eführt: geschmredctes Eisen in Stäben 2c. 259,703 Ctr. (1870: 1,562 Ctr, 1869: 75,085 Ctr., 1868: 76,399 Ctr.), éYFUbahnschienen 82,305-Ctr. (1870: 28,712 Ctr, 1869: 15,297 Ctr, ] : 66,989 Elk.), Roh- und Cementftahl, Guß- und raffinirter StalZl 44,175 Ctr. (1870: 32,551 Ctr, 1869: 33627 (Str., 1868: 26 511 Ctr. , roher Eisen- und Stahldraht 12,217 C6". (1870: 8730 011, 1869: 455 Gr., 1868: 5705 Ctr.), 8" groben Besandthetlen roh, vorgeschmiedetes C'iscn 15,380 Ctr. (1 70: . Luppeneisen, roher Stahl in [öckxn 2c. 4962 Ctr. (1870: 2522 (M., 1869: 1090 Ctr., 1868: 688 Cin), faxonmrtes Eisen, Radkran eisen, Anker, sowic Anker- und Schiffskcttcn 34,065 Ctr. (1870: 31,8 Ctr., 1869: 25,177“ Ctr, 1868: 29,997" Ctr.), schwarzes Eiscnblech, rox Eisen- und Stahspfattcn 77,944 Ctr; (1870:-“ 28,168 Ctr., 186 : 17,574 Ctr., 1868: 27,189 Ctr.), femer Eisen- und Stahldraht 6567 Ctr. (1870: 4128 Ctr, 1869: 3425 Gr., 1868: 3335 Ctr. ge- firnißtes Etsenblech, pylirtes Stahlblech und dergl. Eisen- und kahl- platten 1988 Ctr. (1870: 10 Ctr., 1869: 52 Ctr., 1868: 7 Etc.),
n fünfjährigM chaßanrvcisunm
.en übrigen Aollvereinsstaaten hatten einen nam- "
6553 CUB 1869: 3425 Ckr, 1868: 2754 Str.), *
?YKÄFM 13,977 Ctr. (1870: 4395 Etc., 1869: 3311 Ctr, 1868: d r.. “ Auch, 1ckie Einfuhr von Eisen- und Stathaarcn im 1.-111. Quarfal 1871 eFt 11icht nur, gegen das Vorjahr, sondern auch gegen 1863 ,und ] eme erhebltche Zunahme. Es wurden importirt: ganz robe Gußwaaren in Oefen, satten 2c, 210,530 Ctr. (1870: ]89,374 Fr., 1869: 188,516 Ctr, ] :75,635 CtrY, grobe geschmiedete 2c. Etsey; und Stahlwaaren 88,049 Ctr. (180: 59,569 (Ltr., 1869: 29,455 Ctr, 1868: 38,476 Gr.), gewalzte und gezogene schmiedeeiserne' Röhren 40,308 Ctr. (1870: 14,471 Ctx.,*1869: 6660 Ctr, 1868: 9480 CHF, feine Enenwaqxen 4843 Ctr. (1870: 4699 Gr., 1869: 3929 Ctr, 1 : 2898 Ctr.), Nahnadeln, Schreibfedern _aus Stahl 2c. 3038 Ctr (1870: 1913 Str., 1869: 1513 Ctr, 1868: 1312 (Str,).
Weloxknyljisebe Kitternuxßb'eriobtk ?. 5. 1781111181“; Zt.. 7 13:11. ckBwi18my. 811018 “*"-. ' ,“"- 811 8111811181 17 1111111“ jklimchz183n810bt
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Nancy , 4; Februar. . Seit 6 Uhr ist am „Horizonte ein pracht- volles NordllYk' fichtbar. Dasselbe, wurde in Chaumont schon egen 5 Uhr 55 muten bemerkt. Dte deutschen und franzöfischcn elegrapbenlertqngen find momentan gestört. - Konstanttnopel, 5. Februar. Gestern Abend 104 U r zeigte
fich ein außxryrdcntlich starkes Nordlicht, welches erst nach 14 kunden an Jntenfivxtat verlor. „
Oeffentlicher' Anzeiger."
Steckbriéfe uud UntersuYhu-ngs :Sachen.
Steckbrief. Gegen dcn„untcn näher bezeichneten andlnn Ö- lehrling Eugen Bacharaxh 111 in, den Akten Z. 652. 6. M1)“ ie gcrichtlrche Haft behufs Vcrbußyng emer Wegen wiederholten Be rugcs Ze en“ ihn erkannten sxtbstttmrtcn sechsmonatlichcn Gcfängnißstrafe c1chloffcn Wordcn. SUM _VerlxaftunL?I hat nicht ausgeführt Werden 15111181, Weil er in semxr bashcrxgden ohnung- und auch sonst hier mcbt betroffen worden tß, cr latmrt daher oder hat fich heimlich von
hier entfernt. Es wird ersucht, auf den Ic. Bacharach zu vigiliren,
ihn im Betrctungsfalle fcftzunchmcn und an die Königliche Stadt»
voigtei-Direktion hicrselbft abzuliefern. Es wird die ungesäumte Er- stattun der dadurch entstandenenbaarcn AuLla en und den verehr“. 11chcn elörden dcs Auslandes eme g_ . sichert. Zcrlin, den 30. Januar 1812. Kömglichcs Stadtgericht, Abtheilung für Untersuchungssachcn. S1 nalement. Der2c.Bacharach
& ist am 18, Februar 1848 in Dessau ge oren, 5 Fuß 1 Zoll 6 Strich
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“dige Zähne, ift schmächtigcr Gestalt un hat als be on
[eiche Re tswillfährigkeit Vcr- “
' Jroß, bat dunkelblo'ndc Kaare, dunkelgraublaue Augen, dunkleAugen-
rauen, schmales, gerun etcs, hervortretendes Kinn, kleine Nase und Mund, .ovale'hagere GefichtSbtldung, esundc Gesßhtsxarbe vollstän- ere enn et en chron1sch geröthete Augenliedränder, i etwas platt üßig hat chküézte Ohrztpfel, Daumen [111er Hand ver ürTQ und kulpig, 13 ger an »rech“ter Hand tft 1111 2. Gelenk c was gekrümmt. Körper schmußtge, flechtcnarttge sogenannte Ftschhaut.
F SdtecckthZieth ©1631 denWFxxbchdZHTr und thlx'xxtsexcr CLrl rte rt e 1 e er 1 e wegen cc a s in en Aktan. 32. 1872.Komm. 11. beschlossen worden. Seine ex,?
hat mcht ausgefü rt werden können. Esowird ersucht, den
101 Befreiungsfa e festzunehmen und Mit allen bei ihm fich vorfin- dc1_1den„ Gegenständen, und„chdern an die Köni liche Stadtvoigtei- Dtrxktxon hierselbst ,abzultexcry. Berlin, den 3, Februar 1872. Kömglrches Stadtgericht, Ab hetlung für Untersuchungssachen. Kom-
er kleine Fin- Am ganzen