1872 / 33 p. 7 (Deutscher Reichsanzeiger, Wed, 07 Feb 1872 18:00:01 GMT) scan diff

ck ein Werk seiner Zeit is!.

«an die, Betra'chiunß

der an

'diese Eigenthümu

auch da in gewirkt Wer en

Wesenift, denn man iftimn1cr ungerecht gegen ein Menschcn1verk, wcnn Man an dasselbe BM absoluten Maßßab dcr Vortreffl1chkc1t oder de_err- Tverflichkeit anlegt, und man wird em gerechtes Urtl)ctl_11ur xExewmmm," wenn man das Mcnschcmyxrk betrachtetmvie es aus semcr mgcbung, aus den Verhältnissen, auf denen es ruht, [)ervoxgegqn cn un_d ww Gerade wenn man 111 M cr Prznhung das; Preußische LanMcht betrachtet, so muß man allxrdmgs Wu einer großen Ehrfurcht vor diesem großen Werk crfüUt _werden. Daraus folgt aber kemcswe s, daß wir heute, 80 Jahre we1ter, auf demselben Standpunkt stehen leihen _könnc_n, 110 da u nach 80Jal)r_en, in denen die FortentWickelung-dcr _burgcrl1chen esc schaft gcjmß mcht ßille gestanden hat. Wir wrsscn 1cßt a1_1 der Hand 1111er gcläutxrtcn Rechtswiffcnsthast , daß das Allgememe Landre t nach _p1clen Richtungen hin man cl aft ist, daß semc ermdxagen es Obstgatwnen- reehts mangelhaft sin , sehr viele Partnn 1111 Erbrecht fchlcrhaft; wunderbar, gerade- sein genialster und ,gxlungcnster Thetl besch_äft1gt Uns mit der vorliegenden Reform und _1'11cht aus Lust und Ne1g11ng der Staatsregierung, sondern we1l fie se1t Jahrzehnten dazu cdräpgt und cstoßen worden ist Warmn sollen ww nun hcu *: n1cht auch Überhaupt an diese Reform gehen,troß der_ Ehthrth, troß der Dankbarkeit, die wir den Schöpfern des Allgcmemcn an rechts zoücy und zollen müssen. Wir wissen insbesondere hcutx, daß dre Techmk des Allgemeinen Landrecbts und die Kasuistik, d1e a11ch vorher er- Wähnt worden ist, die Grundsäke sehr verdeckt und ver e_ckt, und seit: 0 t so ar dic erkennbarenGrundsäße inkousequcnf durch rtcht. Gcra e dress d“igenschaft ch-All cmeinen Landrechts hgt es hervorgerufen, daß unser preußischer Juri enstand dcr_an_I_11tel11Pnz_ l_kcm_em_anderen “nachste t, eineRichtung dcr praktiéchen z11_r*1st1schcn4„hqx1gkc1_t cm_gebüßt hat, 9 er daß sie ihm wenigstens geschadxgt 1|, Has 1st_d1e thhtung 'der juristischen Konstruktion, und daß thm gebltcbcn 1ft d1e scharfe Interpretation. Daraus ist ein anderer Uebel and hcryorgegangen, er 111cht lebhaft genug bekämpft wcrdgn "kann, x_aß wn; emen (Hegen- “saß kennen zwischen Theorie und Pra_x1s. Es 1cbt kc1n_en Gegensaß wischen einer richtigen Theorie und emer Jefim en_Prax1s_, und Wehe er Praxis, die s1ch von der Theorie [051 | und tbren e1ge11c_n Weg YIM. Denn ejne.solche wird bald nichts anderes ein, als cm vom inde umhergeworfenes Spiel eines verdorrten sattes. Ick ka_1m daher nur wünschen, daß wir von dem Standpunkte n1cht eines neuen Geseßcs gehen, daß ma_n preußisckze Landr_echt _wahrcn muß, werl es das hexe ist, was überhaupt_ b1§ Zest - emach worden sei. Ich itte, daß die Herren wer 111__ cm 2 _1e Worte »unter Vorlcgung der Urkunde Wer das Veraußerungsges afte'c wwder "streichen, und Wenn das der Fall 1ft, den Paragraphen 111 er _?aJUYg 1 1e er

doch womöglich da

'der Regierungdsvorlage annehmen, weil dann die Stylist

Aenderung be arf. . ' Ich möchte aber noch auf einen anderen unkt aufmerksam n_1a_chcn, gestern in der Diskussion zur prache gekommen 1| und 1ch speztcll auf diesen Fall , mit dem wir es hier zu thun_haben er- eckt. Es ist“ gxsa t worden, man erhalte doch dem prc1rß1schc_n _ echt 'erit, und paßt fie für das gememe Recht x_ncbt, so

kann man ja für das gemeincRecht in dem betreffenden Etnfuhrungs- gesetze eine Modifikakion vornehmcn. Nem“, meine .Herren, da_s kgnn man in einem solchen Falle nichk. Wenn man_-das Rxchtsmßttut der Auflassung hier.anders fonstruirt,_ wie fi'1_r d1e cmemrcchtl1chen * rovinzen, und Wenn man auch bet den spateren _ ezug auf den Gegensaß dcs_ Naturalbcfißcys und W cmgctragcnen Eigenthümers eine Modifikatzok zulaffcn wäl- so wn'd man im c- memen Recht ein im Prinz1p mzderes Recht, schaffen und dxn. e- danken einer Rechtseinheit auf. d1esem Gebtctc_ _m *den gcmemrcckzt» lichen und den landrechtlichen Proxinzcn besctttgen. DeLhalb kann auf dieses Auskunftsmittel nich emgcxéangcn werden. Und gerade

Weil die Staatsregiemn bei diesem Gesc e immer die Tendenz befoth 1

at, daß es nicht blos f 'r das Allgemeine Landrecht bestimmt sein so

ondcrn auch für die ßcmeinrcchtlichen rovinzen, so myß von beiden “Seiten, von den »!an rc fliehen und_ en gc1_11c11_1rechtltchen Juristen, daß das 111ög_l1ch [|. Das 1v1rd aber nicht er ckehe11, wenn die orlegung der Y_cräußexunßsurkunde als obli a orisch verlangt wird, und daran geknupft Mrd ke Prüfungs- xflichtkcßesblRZchtcrs, wk fie nach dem Beschluss der“ Kommission er- or er1 ewe

n oll. -- Dem, (Imfen zur Lippe erwiderte der Regierungs- kommiffar Geheime Iustiz-Rath 1)r. FöksZer:

Meme Herren! Ich erlaubx mir nur _eine atsächlichecherkung zu machen. „Herr Graf zur Ltppe hat- emen Wchr pruch gesunden zwischen einer früheren Aeußerung des H-kkrn ufttz- inistcrs in Be- Yehung auf den Yrozcßentwurf vom Ithe_1_. und der Acußerung,

ie ich heute .im amen dcs HerrnJuSUzunmstcrs ab egeben habe in Be ug auf _das Legalitätsprinzi , info ern em Wide pruch, „als _der Ju i -Min1stxr früher bei dem Éroze eniw_ur_f g-esaYZt habe, er seimcht xreuZisM wetl er dem Richter je 1) rigkettl1chen efugmsse vermin-

ere oder abschwäxhc, während 1rßt hier wichr bei dem Legalitäts- verfahren dcm thhter d1c obri keitliche Befugmß cxst recht genommen Werden soll. Ich mache auf en Grundu11terch1ed_zwischen diesen beiden FäUcn aufmexksam, Haß der erfieFall s' bezteht auf dieamt- liche Stellung des R1chtexs 1111 Prozeß und h1er auf die amtliche “Stellung des Richters bei _der chulrrurzg von_ Privatrechten der Parteien und daß- durch dtescn Unterschwd allem es. schon fich moti- mrt, daß zwischen der einen Aeußcrung und _dcr h_eutigen , d1e ich im Namen des Justiz-Minifters gegeben habe, kcm W1derspruch Mihaltcn

' sein kann.

* -- In der DiSkusfion über 538- 4, 9, 10 erklärte der ge-

Kannte Regieruankommiffar: '

Meike erren Die Verathungcn der Kommisswn haben meines

„Erachtens m1t Recht die FZ. 4, 9, 10 zusammengefaßt, und dann den

aragraphcn“ in *

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. 7 111 Alinca 2 besonders und ich glaube, daß im Interesse der ißtusfion davon nicht wir abgegangen werden können. Denn die W 4 _9 und 10 stehen in einem engeren Zusammenhcxnge. Der . 7 der Einrede wcgcnxder Best übertragung, bezie 1 Ich ja auf das er- hältniß, welchcs zwischen em Veräxx erer__un_ mx Envcrber statt- ßzndct, während der J. 4 fich aztf das erhaltxnß zwa'chen dem ersten und dem JWcich _Erjvcrßer bez1eht, also an *emen ganz gudexén all, und ich möchte _m1r Pa?xr den Vors lag er_aubc11, da_ß_d1§,D1sku 17011 über Z. 7 Abinea 2 „ck noch ausge etzt blctbt, und d1ezcmge Überdxe JZ. 4, 9 und 10 zuéammen efaßt wird. Dann xchl1eßen nur uns

auch an den Gang der Dis uéfion in der Ko'm111i sion an, und das"

würde unsere Berathungen cr cichtern.

Ferner: * _ _ Ich will nach der sehr ausfü?r11che11 Erörterung, die Z. 4 beretks

gestern 111 dcr- allgemeinen Disku fion crhgltm ha_t, auf dre juristische Seite nicht weiter e*mgehcn, und name_ntl1_ch bm 1ch w_ohl am wenig- sten dazuberech'tit da ich gestern vtcllctcht durch eme allzu lange Erörterung Ihre ufmcrksamfeit in L_lnxpruch genommen habe. ck erlaube 11111" 12111“ noch an das a11z11kn1'1p_en,was Herr v. Kleiß-Reßow cht eben gesagt“ hat, daß allerdtygs dcr_ Fall mcht oft vorkommen wird. Das habx 111) _berctts auch gestern angeführt. Praktisch Wird der Fall mcht oft werden , aber das ist kein Mokiv, um eine an fich,11a_ch der_Anficht der Staaks- regierung Zuristifch u11richtiJe Thcqric hineinz'ubrmgcn _in das GPZ, wcil fie m licherwcije nick)“ schädltch jvertzen wird, wctl cs praktrsxl) nicht oft vor ommen wird. Das ist aber ]edcnfglls gewiß, daß, wenn der Z. 9, wie ihn cht die Konnnisfion forn1_ul1rt hat nach Wegfall des „4 der Regierungsvorlagc d1e_Duplizttät des Eigenthums _in das cseß wieder hineinkom-mt, der Hauptzweck, dcn dw Staatskegtc- run . mit der Reform des Rechts vom E1gcnthumsrecht exstrebt hat, die cseitigung des Nebeneinandcrftchcns eines Naßtralbejr-ßch und eines Eint-ragc-Eigcnthümcrs also _nicht crreicht1v1rd„, und 'dcsl1alb auch 1110 [ d1e Erklärung berechtißt 117, daß die Verwerfung des Z. 4 und die .lnnahme des Z. 9 nach er Konumsfioqsvorlagc eme Wesent- liche Gefährdung des Zustandekommcns dcs G::“ftßes enthaltcn muß. '-- *Zu Abschnitx 3 (von dem Recht? der „Hypothek 11117) der Grundschuld) erklärte dex Re 1cr1mgs-Konzn11ffar, Gchetme Justiz-Ratl) ])r. Förftex, mit ezug auf d1e von d_er Kom- misfion beschloffenen Abanderxmgen, mecsqndere S_chmdung 11-1 _ypothek und Grundschuld , je nachdem d1e Be1v1ll1gung der

i_rZraguug mit oder ohne Angabe eines Schuldgrunch e ie t: "

g MiTine Herren! Ich habe zu rechtfertigen weshalb diechiexnng in der Vorlage nur cm In 1-tut dcr Bela ung, das Jnftitut de_c sclbständi en Hypothek, Voxgc chlagcn hat, und weZhalb_fic -§a“1111 bet- gctreten i der Abänderung der_Kommisfion, wona _cm Parallxlis- „mus ?meingekommcn ist m das Gesch: tc acccffonschc Hypothe des alten _ Rechts neben der neuen selbständi- gen Hypowck, die ]eßt dcn Nazncn Grundschuld erhaltekk hat. Dte Regierung hat ursprüngltck) die Befi'trchtung gkhegt, daß zjvci solche Institute neben emander für das praktixche Leben Der- wirrcnd sein könnten, und sie hat ck außerdem von er Erwägung leiten lassen, daß cm praktisches edürfniß zu zwei solckc_n neben einander gchcndenInftituten der Belastung des Gr_1111dstücks mehr vor- handen Tei, Weil nach der allgemeinen Erxahrun daIxenige'Rechtsinstituk, welches eicbtcrund bcquemcrfürdenVer christ, aZUcbcr cwichtgewinnt und das schwerere abstirbt. Indeß war 111 der Kommis on der Wunsch cinftimmi hervor,?etrctcn, d1e alte acccfforische nyothek für “gen)iffe VerhältniYe deZLe1xns zu konxerviren, 111 denen 1e cherhaltcn kann, und da 1 cxempl1fizir'c 1vor en auf dle sogenannte Familienhypo-

thek .an eingetragenes „Heirathsgut, Abfindungen der Geschwister ' u. s,. w., Hypotheken, die ni t bestimmt findéH in den Verkeör gcscßt

zu werden, wobei das Bedür niß, es zu einer ru11dschuldzugcstaltcnx ni“ t vorliegt. Die Staatsregierung hat“ fich der Prirfttng unterxogen, ob ie Hineinarbeixung dicser do pelten Artdcr Belaftum m den (:cseß- entwurfMowicerxeßt vorliege, esondere Bedenkenhätte,“ thgefunden, daß es 11 cht derFall sei und deShalb geglaubt, dem unsche der Kommission nachgeben, 11 können. ' __ -

Daraus find cine eihe von Veränderungen hervor egangen, die in ihrer roßcn Mel) ahl nichts Weiter enthalten als Fax 1111 en, ma- terielXe enderungen md blos 2, die a_u keine Kontroveréc herbei- ühren können: bei_de11 Einreden, [m er Bildung der Erkunden.

ch konstatirc daß d1c Staatsregierung im Gan cn mit den Be im- mungen dcs ritten Abs nittes, wic fie aus den eschlüsscn der om- misston hervorgegangen md, euwcrsanden ift. .

-_- Zu Z. 43 der Regßerungsvorlage (der Ersteher erwirbt - be1 emer ZwangsverstUgexunY- das Grzmdftx'ick fre1 von allen ,ypothx en), statt deßen te qunnsston d1e Annahme emer xsolutwn empfahl, _ onach bet der_ zu_,vexanl„affend„en Ymarbettung der Subhast tonsordnung rixchs1chtl1ch der_ vor- ne,?enden _Frage von dem Gryndsay auszugehen se1: b,.e1 der 11o__hwe_nd1ge11_ Subhastäan d1e Forderungen voxemgetragener Glgulnger 1_11cht unbedm-gt zur Za lung 311“ brmgen , nahm derjelbe Re terungskomnn ar das ort:

Meine .Herren! Dcr_ Z, 4 hält den Grundsaß, der bei 1111? altes Recht ist, an echt, daß tm Falle der nothrvcndt en Subhastatwn die

ypothckcn zthbar werdcn. Ueber diesen Grun saß 1_ft_1n der letzten ' eit zuerst 111 der'Sesfion 1869? wo ,das Gcseß 1111 Hause der ' bgeordneten beraxhen wurde, eine Éontroversc cntßanden; man hat, anknüpfcyd an dre Bcstinsnnmgcn im neuworpommerschen Gcscß, einen M1ttelwc gehen WollcnÉ der fich mehr den Anschauungen des Gememen Rechs gnkhntc. „Tach Gcmeinem Recht darf 'der nach- stehende Hypothekengläubigcr nicht verkaufen, so lange der“ voran-

iescn Grundsah _hier aySspri-cht, h1er | ; wenn die Koxzuxnsfipn 1h11_blos streicht, _ an fich in _(HulttYett, we1l die SubhaßannS-Ordnung vom JalÉre __ 1869 auf dtcsen

; eßtercr, wenn man den entgegenZescßth Grundsaß annehmen wollte, “* ollständiß entgegengearbeitet wer“

hun wol e1 _ ,.cnüFaragraph zu streichen, um d1e Kontroverse offen zu halten und dar

die Staatsxcgierung hat nun aber, wie die .Herren aus der Moti- " ir-ung dcr Regierun svorlage ersehen_ werden, in Folge der Anre- ung, die in dcr Ses 1011 von 180970 1111 anderen Hause gegeben war, 1111) in Folge von anderer Gute an fie gckominener Anregung eine

10mmcn, sondem _es find auch namentli ?9 anken und Kred1k1n|itutc,_die mit dem Hypothekenvcrkehr besonders ich befassen und praktische Erfahrungen im reichlichen Maße sammeln _ önnch _?xfragt worden, Die Resultate dicser Enquéte find in der rz en r1

* )?aß ermüdet), WDM _ich auf diese Resultate insbesondere ein- _ cl)cn wol_lte; 111) 111111 n11ch nm: kurz dahin fassen, Daß die Königliche „“ *iaaisregwrun auß Grund d1cscr Resultate 311 dem Ergebniß, ge- omm-en tft, da es

rundsaß Überzu chen, Weil 'cgeben haben,

mn zur_Nc11ernng übergehen könnte. “ii)ncn d1éKonzm1fsion vorgeschlage1ngesagtt Bei der Umarbeitung , er _ Subbastattonsordnung soll Von J; «ng Werden._ _ 0 [an e dj_csc Hy othekcngescßgebun en nur noch fÜr die landrc _. ichen rcvmzen .'cn können. _ om Jahre „1969 hin und wieder in ncue_rer 'tht erfahren hat, haben hrenGrund 111 praktischenErfahrungenbtsher n1cht ehabt; wenigstens nd solche der Regierung nicht bekannt, im (Hegnz heil hat die, Sub- -“ astationsordnung in V1elcr Beziehun?3 fich als cm

,ings nöthig, sobald das. _ _ ic Ic_mcinrc fliehen Provinzc11“übertra cn Mrd, weil dercn Sub-x - !“_astat1011svcral)rcn„scl)r verschieden i . [ 11 Frage .1v1cder“ auf's Neue m Erwägung ezogen werden können“. Kenn tch troßdem bitte, den

; dcnfalls 561165 mutswäs tft, '_.,--rochc_n wird, denn die Subhastationsordnung basrt wohl darauf nd zrcht daraus die Folgerun en für das prozéssualische Verfahren. lber det; Grundsaß, daß dur

; -crdc1_1, 1| cin Grundsaß _ mtcrtcllcn RechtsZescß stehen, und deshalb möchte 1ch Ste bitten, daß 1 den Z. 49 der5

& as dann bei dcr

* -trcickcn dcr A11frcchterhaltung = :ollstcindigkeit dcs Gcscßcs gehört aber, _daß der Grundsatz ier aus- !_ kspxochen _wird. Dthalb bitte ich S1e um Wrederherstc ung der egterungsvorlage.

'

schende nicht damit ciuvcr and_en ist. Das neuvorpommcrsche Gesch hat diesen Grund des eme1ne11 Recht?, welches dem nachstehenden Gläubiger das erkayfsrecht entztcht, mcht aygcnommen, sondern einen miktleren We _ e1ngcschla en m_rd vorgeschrteöcn, daß, wenn ein nachstehender GUUZ er verkau t, dre Rechte des vorstehenden Gläu- bigers unberührt biet n folZen. Das Verkaufsrecht beginnt da, Wo eine HZTMRL ausgéht. D1eser Grands steht dem bisherigen preu- ischen echte entÉegen, und er steht an entgegen einer großen An-

l neuerer Ge LWLÖUU M in Deutschland und zwar auch MM" _ eftßgebungen-

ie im ebiete des _Gemeinen Rechts ergangen find, mentlieb hat auch das mecklenburg1sche, das sächsische und auch das bannoverische Recht den Grundsatz des preußischen Rechts angenommen. Es kann nun an sich unerhebl1ch erscheinen, ob der Paragraph, der e en ,bleibt oder nicht, denn 0 bleibt doch der Grundsaß

rundsaß aufgebaut ist, und in diesem Falle te

cn. Das hat die Kommission nicht 1, weil es unausführbar wäre, und fie bat vorgcschlagem

er auch eme Nssolution, wie ich mich erinnere, angenommen.

nquSte veranlaßt über diese Frage, die i11_ de_r That sehr umfang- eich angelegt und sehr unbeanJen und objekttv war; denn es ist icht blos auf die Berichte U11 (Huta ke11__der Gerichte Bezug geo“ dtejcnigcn Korporationen,

ausführlich entwickelt, Ich würde Sie Über das

ür se je t unmöglich _ift, auf den andern neuern __ _ ieGründe, im die Berichte "an die and ur d1e Beibehaltunx; des alten Grundsaßes so tber- cugcnd find, daß man eigentlich a_1111131veifeln kann, da man *cnigftcns erst noch sehr besondere Erfahrungen erwarten fc, ehe Es ist in der Rescsutton, die

_ d1escm Grundsaß ausge- Eme Umarbeitung der SubhastathI-ordnunxz, eltung haben, wir kaum in Llusficht gestellt Wer- Dcr Tadel, die Kritik, die“, die Subhastationsordnung

utes Gesch bc- ährt. Eine UmarbeitunÉ derselben 11 er, eine Revi ton wird aklcr- „ypothekenrcckyt, wie es hier vorgelegtist, auf

Dann wird allerdings

_ Para rapk) dcr_ egterungsvorlage hier 1ede1' aufzunehmen, so geschieht das hauxxtsachli deshalb, weil es daß der Grun saß hier ausge-

Subhaftation te Hypotheken fällig des materiellen Rechts, und er muß im

iRierungsvorlcYe wieder_ herstellen und annehmen. _ _ evifiyn dcr «abhaftat1ox1sordnung_geschieht, das nrd 1a dadurch nicht präjudizirt, ebensowemg wie fi_e_1eßt_durch das des Grundsaßes prä1udiz1ren. Zur

---Jm 35. Hannoverischen Wahlde irk (Verden-AchinT) ist Stelle des anßgeschiech Obergerichts-Vztzc-Direktors Heimchen,

aumann Weidenhofer,_i11 Achim 1n1t 68 gegen 33 Stimmen, wclche ) r Schul-Rat? sa. D. ])1'. Vachrens 111 Hannover erhalten hat, e

m Mitgliede Hauses der Abgeordneten geWählt worden.

;

Das »Contral-“Vlatt der „Ab aben-, Gewerbe- und

] ande_ls-Geseßgebung undVer-wa tung in den Königlich . re11ß1Ychen'“Staaten-'Nr. 3 Hat folgenden Inhalt: Cirkular-Ver- , gung

aupt-Zollamts 111 Saarbrücken in ein

es K_öni lichen Finanz-Mmistcriums, die Umwandlung des _ aup_t-“Stcueramt betreffend, 9111 ]]. Dezember 187]. - Ctrkylar- chügun des Königlichen 111anz-Minisxeri11111s, dte Aufhebun dcr Seucr- xpedition zu St.

_ o_ha_11n_ betreffend, vom 11. Jammr _872. -_- Cirkular-Verfügung dcs “ömg'wchcn Jinanz-Minister1un1s, d1e Bcr1cht1gung der Uebe 1cht der n Aollvcrcinc vorhandenen Zoll- un_d Stcuerftcllcn betreffen , vom ._ Novmnßcr 1871, -- Cirkular-Vcrfügung des Königlichen Finanz- 1111fteriu111s, den nämlichen Gcgcnstand bkaLffMÖ; „VOM 19. N0- mbcr 1871. » Cirfular-Verfü ung des Kön1g11chen manz-Minifte-

, ums, dyn 11ä111l-icben Gcgcnßan Hctrcffcnd, pom 27._ _c cn_1ber 1871. Ctrkular-Vcrfügung dcs Kömglickzen F111anz-M1111er1u111s, die

“zu .besuchen. Ohne

' 11 der Nähe von Zimbabyc

“Gegend erst seit 40

- uralten

' 745

Vcrlängerzxng dcr Transportfrist für 1171tcr Bcglcitschcinkontrole stehende Curubahngütcr _bc,trcffcnd,_ “vom 20. Rdvcmbcr 1871. _ Cirku- lar-Verfügung dcs Kömglichcn Fmanz-Mmrftcriums, die Abfertigung '

, von Heringen aus Privatlägcrn bctrcffcnd_,_vo1n 3. De ember 1871.

_, Cirkular-Vcrfü ung des Königlichen 91111111 -Miniyeriu111s, dic Stcuervexgütung ür das aus Preußen nach El aß-Lotbrin cn ausge- sithrxe _Btcr bc_treffend,_vom 22. Nopcmbcr 1871. - Ver 1'1 ung des Kö111gl1chcn Ftnanz-M111i|_c“riu111s, dte Abfertigung der mit Jem An- spruch auf MaZxstcucrbcstxtung eingehenden Retsstgrkc_betrcffe11d, vom ]. _Qe eu_1bcr ] (1. _ C1_rkular-Verfügung _des Kömglichen Finan - M1n1 ertums, dte Befugmß des Hauptamts 111 Saarbrücken bctrcffcn , vom 29. November 1871.

. ,

- Kauf! und Wissenschaft.

Nys; Gotha, 3. Fcbrugr 1872 s reibt Or.Peter11mnn: Ueber die Lokal1tat des O hir der Btbcl , wo önig Salomo vor beinahe 3000 Ia_ re_11_ roße Men von (Hold, Elfenbem, EdeTftcinrn u. s. 111, auf ph nt 1s cn Schi en holen l_1cßH_um seine Prachtbauten in Jerusalem aus 11 hre11,bakxen bekanntl1ch 1e ausgezeichnet cn Forscher viele Jahr- bu11_ er_te lang thch Scharf_finn aufgeboten, 0 ne bis jeßt 311 emcm be_fr1ed1 enden oder_Uheremstmnyenden Resultat». gelangt zu sein. Die Emm uchtcn Oph1r 1nOft-Afr1ka oder Süd-Arabien, die Anderen in Indien yder S_umgtra, 1_1och Andere sogar in Westindien und Peru; nur ovnl blteb etnftwe1le11 ficher, daß es sehr reiche Minen waren, aus Achd'daZZled“ errithrte16 I k) d _ *

1e or 11g_1ecn im . a rh11n er nach Sofala kamen Landen sic daselbét re1che Goldgxuben vor,“ die schon seit [anxcn Zeite11 ebaut gxwesen L_varen, und bc1_dicsen Goldgruben fanden 1e Bauten und Rymen, dte, nach der emheimischen Sage, der Königin von Saba 1hren_Ur rung vexdankten. Nach Loch sollen fich so ar Em eborene m oß'xlaÉerühmt ?aben, 11010 „Bucher aus alten Zei M zu cfixzen, welche 1e alon1on_i cbm O hirfabrten bcstäti ten.

DU“ auf uns xekommene L1tcratur 1er Griechen und ömer läßt bezuglich dtcses_ l_testen Völkerverfehrs das Dunkel * [) chen, und_ 11111 so_ Mel tft aus den arabixchen Schriftstellern ( asudi, EWK ervtß,“ daß Nach dem erTaU er ?Zbönizier die Araber dic- fen er ehr durch das ganze Mttelalter ortseßtcn und auf ihren Fahrten, selbst vom erfischxn. GOT aus , weit-nach Süden fuhren und die Kufte von So ala häufig be 11chtc11. *

_ Auf den fernsten vorgeschobenen osten europäischer Anficdelungcn 1111 Caßlaqde und der T_ranövaal- epublik hatte man seit einer langen Ruhe von Jahren vtelfache Gerüchte erhalten von ausgedehnten Rumen m_zt T_unpeln, Obeltöken, Pyramihen 11. s. w. im fernen Innern _Sudafrckq's. Ganz besonhers haben die Misfionäre der Ver- !1_11er M1fio1189eselischast es fich sert xanqer Zcit angelegen sein lassen, dre Thatachcn zu erxorschcn und_d1e Ruinenfeldcr womöglich selbst ihnen das nun bisher möglich gejvorden

wäre, qben fie troßdem 111cht u11Wesentlich dazu beigetragen, daß der dur emx Whertgeu Forschungen und Arbeiten verdienstvolle deut che ReHende Carl Mguch 1111 vergangenen .?“ erbst sein längst bc- schloffenes orhaben ausfahren und eme Reise *ls zu diesen uralten Bauten_ unternehmen konnte. Brtefc und Karten von diesem

1111ermßcklichen Forscher aus

*“ imbabve vom 13. September 1871, die durch gittige Ver111ittcl1mg

cr Mis onäre Grühner und MercnSky in meine Hände gelangt find, bestätt en, daß Mauch ausgedxhnte Bauten und Ruinen von ehr obe_n12_llker_tl)um1v1rklich aufgefunden hat. Zimba ye 1st_e1ne d1eßcx uralten Ruinensta'ttcn und liegt nach Mauchs aftronom1scher Be xmmung in 20" 14“ S.- Br, 310 48! Oc. L. von (Hr, *gexade weftltch yon dem Hafenplaß Sofala und nur 41 deutsche Meilen m gerader Ltme davon_entfernt. Dies stimmt mit der Angabe des portugiestschen S r_iftstellers Dos Santos, daß die Portug1ese11200 Seemeilen ive UI? von Sofala im *Goldlande traoto (10 ouro) umfanßreéche“ auerwerke vorgefunden hätten. - and Mauch auch Alluvialgold, Welches er selbst zu waschen und Zy jammeln hofft. Die Ruinen bestehen aus Trummern, Mauern 2c. 18 30 Fuß hoch 15 Fuß dich und 450 Fuß tm Durchme er, e_inem Thurm 2c. Daß ck alle ohne Ausnahme aus behau_enem ramt ohne Möxtel mMeführtMnd deutet allein schon auf 41111 hqhes Alterthum,“ d1e yon auch cingcéchickten Zeichnungen von_Vcrztcr_11ngen an den Namen lassen aber kaum noch einen Zwetfel daruber aufkommen, daß_1_"1e Weder“ von Portugiesen, noch Aralxern, dagegen von de11_ Phömz1'crn , von den Leuten der Salo- 111on1schen Oph1rfahrer,_herrühren können; Jedenfalls *haben diese Ver- Ferungen ke1n_cn portugw schen odcr_ar_ab1schcn Charakter an fich, sondern cuten auf v1el früZere Betten. Dre ]eßi eBevölkerung bewohntdicse _ ahren,_x1e alten d1e e_Ruinen hcil1g und nehmen msgesammt an daß wem _ enschen emst diese Ge end bewohnt haben, was mx ausS uren thrcr Wohnungen und eiJernen Geräth- fchaften, d_1e n1cht von chwarzen angefertigt sein können, hervorzu- Lehen schemt. Mauch hatte nur erst eine der Ruincnsiätten be- _u_che11 und untersychcn könycn, und zwar nur erst gan ftucht1g; 3 Tageretsen nordjvcstlich von imbabye liegen nockZ andere Rujnen, ynter dxncn | nach der cschreibung der Ein- gebornen u. A. em Obeltsk befin en soll. Mauch hoffte die anze Gegch aufs Genauefte durchrß cn zu können; die' elbe i [ehr 1gch_ön hat uber 4000 F11ßMce_re_sh e, 1 wohl bewäffcrt, ruchtbar-und d1chx bevölkert pon emem flc1ßtge11 und friedlich gesinnten Stamm der Ma- kaxaka, d1e Ackerbau und ViehLucht treiben, Reis- und Korn clder, Rmdxrq Sch_af- und Zicgenheer en haben. Hoffentlich ftndct Tauch bei setnen we1tercn und cingehcnderen Untersuchunßßn noch viele andere Anhal-termxte über den Charakter und Ursprng _1escr merkwürdi en _ m_ncn. Ob dieselben schließlich fich tvtrkltgl) als das bibli che Op 1r erjvc1sen _oder nicht, so_viel ist fich_er,_ daß dre vorläufigen c- fun e es-schon 1th mehr als je wahrsche111l1ch machen, daß die Salo-

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