1872 / 34 p. 13 (Deutscher Reichsanzeiger, Thu, 08 Feb 1872 18:00:01 GMT) scan diff

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*die britischen Bestimmungen mehrfach gemilderten Inhalx nichts _for- dern, Was einen. eordncten Brauernbemebzu ftöxen g„ee1gnet ware. Das unter VTr. 4 gcfteklte Verlangen emer em- fur allemal ab-

M regel. Der neue dritke Absaß hat bercizs im Zusammenhange mi J. 10 ff. (Kontrole „der Zuckcrftoffe) Erlauterung gxfunden. . 21 enthalt unter Nr.]. und 11. im m der aupnache schon im

9 e verwmdcnden Brauer beschränken, sondern allen auferlegx wer- Braustcuer künftig m der Form der Vermahlungsftkuer soll erhoben

en die in i ren Brauereien sxcuerpfli ti c Malzsurrogate trgctzd cine,r Art 11 karwcnden bcabfichxtgey. KuK) J. 15 des Entwurfs tst auch in soéchcn Brauereien für dte c111zc111e11Brauakte „nur du Stunde 'des Bcginnens dcr Einmaisxhung, mcht abex , wre es „z. B. das britische Gcseß erfordert, auch d1e Stunde dxr 1edcs„mal1ge,n VU- mischung derMalzsurrogate zu Heklamren. Wahren? h1erdurch . dem Brauer, welcher die Zeitdauer der e1x13clncxz Abschmttc emes Brau-

prozcsses nicht ficher vorhersth "kany, eme wunschenswerthe, Erl„e1chte- run hat gcwä rt werden sollen, erschtcn es auf der axdxrenSUtefymne wirßsame Han babung dcr Steuerkontrolle unerlaßl1ch, daß d1e Be-

T'" ebendcn Generaldeklamtion (Z. 17) soll fich nicht auf die Zucker- allgemeinen Theile „erläuterten beiden Ausnahmeälk, in denen die _"

Werden können. Es kommen alsdann die'Anzeigcn der 20 ausTe prochene11 Verpflichtungen des Brauers soweit in Wegfall,

handelt, wogegen „nach" Malzsurrogate (1v1e Starke, . Kvntrolverfahren nach den Vorschrtftcn der ZZ. 12, Gescßentwurfs auch

Zucker, Syrup) dem Deklarat

ie Ma [ euer entrichten, die Neben eucx für -die" Uebereijékximmcn mit der- Behörde J1emer _Avcrnonalsumme bc- zahlcn können. , _

- u 1. wird hier _nachrtchtl1ch bemerkt, daß imIahre 1870 111 51 ledigitcl) preußischen Städten von zusarymcn 677 1111 Betrube gejve- senen Brauereien die Vraumalzsteucr 1111t799,610 Thalern oder etwas

einer Brauerei Surrogate überhaupt verwendet werden _und, bexahen- dcn Falles, bei welchem Abschnitte des ;Brgu rozcsses .1hre Zusckung 11 erfolgen pflegt. Diesem Zwecke sqll dxe m . 17 geforderte General- ?»eklgratton dienen, mit der gleichzxtttg d1e Anmeldung dxs Aufchgh- rungsraumes(§.10) zu verbinden 1st, wenn „es fich um d1e beabßchßgte Verwendun von Ftckcrstoffcn handelt Dte ;Steuexbchörße wmxde 1n solchem Fal c auf drund der Generaldcklarakwn d1e „Gcc1gnet_he1t des Raumes zu prüfen und Weg? Anlßgtnngdd? XKéFuhrunZ UZelr FMK

' 1 c a c , FWF ctwa vorhandenen Zmervorra he a )gc zu ra steuer 11151 s(ÉZZseße vom 30. Mat 1820 cstcht, auch die Die Nothwcndigkcit des unter 5 vorerwähnten erbyts cincr. Brausieuer .m _cre„ „en

a 1111 der uckcr o e in die Braustätfe vor der Zett 1hrcr dc: war unter gletchzetttger „lusdchnun _ . ?llclkrlaxxonTsxmkißicé3 beakxifiZtigten Verwendun ergiebt steh im Stcucr- ?Ralzsurrogate, welche (nyc 3. B. 9 (ck) uber eme Much geLBen.

ntercffe aus “dem Umstande, daß diese er1vendung oft erst vixle .Selbftverstandltch 1vcrdc11„111 dtesen Städten statt der bczugl1chcn e- Y-tundcn nach Beginn des Eimnaischungsakts eintritt, 'das erett- ftgmmungen d_cs gegenwarugen , , stehen der Zuckersxoffe in der Zwischenzeit "aber bequemen Anre1z zu 11chc11 Vorschmsten ,und Strafheftnnmungen uber d1c1M'ahl euer- einer theilweise früheren Verwendung und denmächftigcn Ergänzung E11tr1chtung so1vohl bczügl1ch der Vermahlung steuerpfltchttgcr rau- dcr dcklarirtcn Mengen gewähren würde. , *

Eine Bes ränkung e11dl1ch der VerwendunZsfmft ber Zuckerstcxffc auf die Zeit es eigentlichen quuvequbrens 1 deshalb erforderltch, weil es ohne eine ganz unverhältmßmgßtgc Vermehrung der Bxamten- kräfte unmöglich sein würde, die, a111tl1che Ueberwachun der emzclnen Gebräude, erheblich über die „]eßt e, Beauffichttgungs auer4l„1naus, etwa auf die bei untergährigen wre!) [1113 14 Tagez1 w hrenixe Gährun Everiode auszudehnen. „Daß dtese Maßrc el eme zujwe1t_

chende eschränkung in der fre1cn Bewegun des ewerbes nut“ fich

"hre, wird fich um so weniger bxhauptxn 1a en als von dem Stand-

punkte dcr Brauercitcchnik aus eme „spatere Zuéeßung dcr Zuckerstoffe zwar crfol cn kann, die Zuse ung innerh_al der „vorgeschla etzen Grenzen (1 er das rationellen erfahren „badet. Fur seltene €YFalle etwa gam aijcichcnder Braumetbodc11,„ fm" !))?! e W Pcrbo der späterenfSYrro alFerkwtesndmZg deknnoctl) enl1eß1t'chJadl1C.et1E1n1xt(r§§u1Tg7 auT im Schlußsaxze zu 11 der ' " s aria aen önne ("1 1er nvur . an . ,

YBlésx'leédiee Gßftattung Fon AnLuahÜm zu. Bundesrathc vorbelZalten wordxn. J111_Uehr1gen bc chrgnkt das Gesc) 1/3 "mts richt dem 5 ]0' (Absaß 2) fick) daraxlf- unter !. Nr. 1 ws 3 dtejcmgcn wese1xtl1chen Pfi1chten

JJ 14-jc1och mit cin'em dic Unzuläffigkcit'von Ncbcnerhcbungen ifÜYeYYLIZchYtMQä) dfeerstzrltcséttch 111 dF? ÉFMZMZLWÜZ WFM? betrethTchiZqusm-TÜYJ &in Umftänden unerlaßlich crscheiney und dere11 Ucbcrtrctung nach Z. 29 4 751111 1868 ' Nr. 5 des Entwurfs allemal 1117 Defrqztdthnsstrczfe 111111; fich 31clyen

'EZUZ 1.6 Der Z 30 des Gctränke-Steuergeseßes für' das soll. Unter Nr. 4 folgt Dann die Ermachttgung fur 1116 Stcucr-Ver-

*" - - * - -- - " waltung den Brauern noch a11§crc,311r b„esscre.n Konkroleder Schro- Mm?irje111c1119aZU11e11r)ls§;!1te1111o1nG ?? FÉWÖYZ 1Z3e3f'i1TJF1É1 UFZZYIYTWZR tungen ,und zur Verhütung cmer m1ßbrauchl1chen Benußung der

dann zu Mühlen überhauptl fZ'Lr geeIgnet chgcßtetedVJPZfYMungen_?11sztJerlle1§11ZL1 -I ., 51 [1111 1113111111 erna ocne.“ z117m1 rm - »Wenn das BM“ 1111 Brauhausc und so lan, e es sich noch m-lf dem YFZ ÜTZ gArt und Umfang fdiéxscr Verpfliéhtungen Wcrdc1111ach Job“") “?ck"er eZthsFÄLLMYYSuFsa1111rckazxktcr§111§corexx31ö§1§vcYkeerx; dk" örtlichcn Un1ständen und den MükZlen-EinrichltungmGvérscbtscM - or cn vate a „„ ' " s n' t 11 i "111 ce c :* unbrauchbar, betrachtet und weggelanen wcrden 111uß.a sem MUR" und_ lassen fich schon dc hal [ck f g ck! B

In chßm und den meisten anderen norddeutschaa Staaten praerY enthält im Wesentlichen die Vorsehriften in Z. 17 des Juli 1868 jedoch unter chlaffung der dort

fehlte es isher an gcscßlichcn Bestimmungen, über dicse„Matcr§e; m

der Praxis ist aus Bibligkeitsrückfichten in 'cmzelnanallcU nut Ge- BU" esgeseßcs vom 4' nchmigung der Kontrolbehörde Erstattung emgetretcn, wenn entweder das bereits versteuertc Braumatcrial 1301“ dem Gebrauch, 3. B. dxtrch Feuer, vernichtet wurde, oder wcn11 die angemeldete Bra11111a1sche nach Ablauf der nach dem Gesch tür dic W1cderabmcldung zulasfi- * gen Frist (Z. 15 des Entwurfs) in Folge unvorhergesxhcncr, 11n11cr- meidlichcr Hinderniffc gar nicht hatte „stattfinden konnen.. Dtcsc Pra 13 will der Entwurf im ?. 16 gcscßl1ch rcgelz1,„ a11ch - 1[)r ent- sprchend - schon _mit Rück 1cht auf die Sch1y1cr1gkc1t dex Steuer- crmittclung - die Erstattung in allxn solchan'allcn aussch11eßen, wo das fertige Bier durch irgend emen Zufall 311 Grunde geht oder unbrauchbar wird. Die Forderung einer mHglrchst kurzen „Anmel- dungsfrift für den Erstattungsanspruck) rechtferttgt fich durch d1e Roth- wendigkeit schleunigcr amtlicher Feststellung des Thatbcftandes vor etwaiger Verdunkelung. _

Z. 18. behält zwar die bisherigen eseßlichcn Einmaischungsftun: im den bei, gestattet abcr, abweichend von J.14 des Gesetzes vom 4.Iul1 1868, nach Bewandniß der Umstände für Ausnahmefälle Erwettexung der Frist, wclche ck in der Praxis (3. B. für sehr große Betrtcbs- anstalten in den inxermongten em früherer Beginn als um 6Uhr) mehrfach als Bedürfmß gezetgt hat. ' . ,

Die Beschränkung anderersetts auf H1e Wochenta e 1| 515 er schon thatsäckzlich geübt und als eine Berech_t1gu_11g „der teucrbel) rde an- gesehen worden, weil diese die Beamten n1cht sjtg11ch dazu anlxalten kann, an ci:).-Sonn- und Festtagen Einmaischungen m den Brauere1en zu Über- wa en.

Z, 19 giebt in seinem ersten Absaß die entspxechendcn-Vorschriften 111 Z. 15_des,mebr erwähnten Bundesgcscßes Weder; der we1te *Ab- say enthalt eme schon hishcr im Verwaltungswege gehandZabte , für Falle mehkéker E1nma17chungen an demselben Tage praktisch bewährte

Bundes ebicte von 3482 774 Thlrn. im Wege der Mahl xuer ent- richtet Horden ift. J,n d,icsc11 Städten soll, so [an e dort 1e Mahl-

Eingangs solcher bereits vermahlencn S offe von außer?alb, dung zu, finden haben. Daneben Werden abcx -- a_bge chen 1111111111 bcson eren Besteuerung der Suxrogate - dte sonfttgen; Vor ckr1ften des neuen ReichSgescßes auch 111 den 111ahl|euerpfl1cht1gen tädtcn insoweit in Kraft zu Bestimmungen der preußtschey Brauftxuxrgcseße galten.,

Obschon der Entwurf bc1 5er Be1v1ll1gung „untcr Nr.11. des F. 21 hauptsächlich solche Brauereien 1111 Auge _hax, m dener), das Bxau- materml an eigenen, durch besoydcre C1nr1chtungen le1cht 311 uber- wachc11den alzschrotmühlen bercttet w'trd so" sind doch schon 1m all- gemeinen Theile diescr Erläuterungen dtc Érmzde angegeber1„1vorden, welche eine allgemeinere Fassung ]encr Ermacht1gung haben wunsche11so worth erscheinen lassen.

mäßige Praxis in den vers iedencn Bundesstaaten fich ausbilde, ist

I. 13 des Bundesgescßes vom

as Gcscß“ gel) 1111

stand bloßer Verwaltungs-Instruktion nicht in

Fürsten“ R R w'," sb f: n'ß cnun xer.e11on U 1. ' ' [) DZ 11cuhi11zugctrctc11Z leßkc Absaß dcs Z. 22 stellt kcmc' matcr1§ll neue Anforderung an den Brauer, sondem soll nur cm ,- 1 Preußen Wenigstens - bis?er schon a1s Recht der Steuerbehörde Anspruch genommcncs Ver abren lxgakfiren. , ; Z. 25. läßt die bisherige Beschrankung dcr Dtenftmtnden der 1111-

11111 cinem Beamten beseßten Steuerftel-lcn auf die Vomnittagszeit al

Entwurfs erforderlich erschien, wonach Brauamnelkxungcn und richtigu11 e11dcrselben allgemein noc? am Nachm1_ttage des de“... EinmaisZyung vorhergchcnden Taacs ollen xrfolgen können,. _ u den 558. 27 bis 33. Die matextekley Strafbcstunmungc ntwurfe Weichen erheblich von den b1§2ex1gen Brausteuergese-W

ab, indem fie im Wesentlichen den Grun saßey folgen, we1che1

dieser Beziehung bei Redaktion des xx. Abs mtts des Vcremszoll

gcseßes vom 1. Juli 1869 maßgebend gewesen md.

deren fast jede Art der ertretung mit bxsonderem Strafmaße bc droht war und stellt neben die Defraudat19nsstxafc (§§. 27 hrs 3? nur eine allgemeine Ordnungsstrafe. Er laßt d1e Strafe der Kon fiskation der Brauereigcrät e (L. 27 des Bundxs cseßcs 1591114311 1868) fallen und ficht insbe ondere von der Ru fallsftra e dex zeil lichen und dauernden Entziehung des Recht?; zur ferneren , usubun des Brauereigewerbes ganz ab, we1l dtsese Strafart [111 der 2111 führung fich in den meisten Fällen wegen 1hrcr schweren Folgen f

Fortsetzung in der 3. Beilage. , "Dritte Beilage

. & Brau-Eiy- maischun en (§§.-14 und 15), selbstredend auch dre m den 55. 18 ws ' als es 1111) um dieVerwe11d11ng.von- Mühlcnerzeugniffxn zum Brauen é - Nr. 111. eine etwaige Zuma1schunxx anderer « 0116- und * 14 11111) 17 des L_ m diesen Fällen unterliegen. *Um jedoch die Weiterungen, Welche beiden Theixen' auI dcr zryiefachcq Besteuerungs- ? weise erwach en können, nach Mog11chkctt zu nnldcrn, 1| am Schlusse ,

hörde und der Rcvifionsöeamte jederzeit darüber informirt sei, ob in Zu 111. eine ' csiimmung getroffen, daß Brauer, wel ZÖÖZgZÉbrÖYY ;

über 22 pCt. dcs (Hesammt-Brausteucr-Aufkommcns 1111 Norddeutschen ', orm foxterhoben werden können, und dieser Stcuerform auf solche _, Gescßes a11ch,-fcrner dic" landesgescß- stoffe innerhalb der betreffenden Stadt ebiete, als auch wccen dcs '

mven- * *

treten haben, als dort bisher die bezüglichcn **

Damit aber hierausmcht eine allz11unglc1ch- »

rlaß von Normativbc immungcn dcm *“

einzeln aufgezählten Revifionspftickyten dcr Bsamtcn,ck welche als GcKen-

owie untcr genauerer Präzifirung dcr räUmlichcn Aus-

chel fallen, was schon'mit Rückstcht auf den Inhalt des Z. 15 de

Der Entwurf NUK?! Zunächst die bisherige Kasuistik, vermög ' e

781 Dritte Beilage

zum Deutschen Reichs-Anzeiger Und Königlich Preußischen Staats-Anzeiger.

NL)“ 34.

Donnerfiag den 8. Februar.

1872.

W

die ganze Existenz der Vergrtheilten und ihrer Familien als u hart erwresen hat, des aid auch m der Regel nicht zur Vollstreckung ommt, sondem 1111 Gua mwegx erlassen 1v1rd. Zur Ausgleichung für den We fall dteser le teren, „tmmer in * durch ihre bloße Androhung sehr Mx amen Stra art, wtll der twurf, indem er von einer Konfis- katxon der „Gegenstände des Vergehens , wie ße das Zollgeseß aus- spr1cht "gle1chfa[ls abfieht: 1) ur, dxn ersten und weiten Defraudationsfall ein gewisses 1111mum'der im ü rigen, wie bisher nach dem vierfachen, bezte ungSWUse achtfachen Betrage der Éteuer zu bcmeffenden Neth uße_ und zwar auf 10 und resp. 25 Thaler (§§.27 und 312, 2) 1113: ]edcn fxmexen Rückfalx aber, wie in . 141 des Vereinszo - ' geyekes, pr1n31,pal_e Fre1heitsftrafe Z. 32), e111xretc11 lassen sonye1tvn1cht besondere Milderun sgründe ausnahms- we1se d1e Fe chung emer dem sechszehnfachcn etrage der hinter- Lygenxn Steuer cntsprecbendx Geldbuße rechtfertigen. Wenn hierbei tc laz1gfte Dayer der Frethe1tsftra e zu zwei nur auf Ein Jahr gcgenybex zwet Ia rc1) des, Zollge eßes) bemeßsen ist, so „schien dies „cm r1cht1gen Verhä tmssc emer lichen Ge ährdung des Staats- 1nteresscs zu entsprxchen, welche bei Zchwercnxen Umständen in rößerem Umfange eintreten kann, als elbst du sehr Zvettgehenden rausteuer-Hinterzuhun en. " Nachdem xm Z. 27 des Entwurfs der Begrtxf er Defraudation quzffxr, als 5135er (5. 23 des Bundesgesexles) . e aßt worden , indem tejemge Gewerbshgndlun , yon derer) usü un die Entrichtung der Braufteucr abhangig i , d1rckt beXUchnet wird, ührt Z. 29 hierin Hen) §. 136 des eremsollgeseßes fo gßnd,“ unter Nr. 1 bis 5 die- ]cmgxn Fäkle auf, m we chen vtnsbeson erea (also ohne AuSschlicßung etwatg'cr anderer, aus dem allgemeinen Begriff des Z 27 fich ergeben- ?zr j;,Fallse)lldcr,Thatbestand dec Defraudation als vollbracht angesehen cr en 0 . Anal? dem . ollgeseße beschränkt fich der Entwurf hierbei nicht auf d1e Fa e bere1 s vollzogener heimltcher Verwendung der Brau- stoffx (Nr. 1), sondem |e11t dieser Defraudation im engeren Sinne gmnsje andere , nachogescßl1cher Vermuthung eine Steuerhmterziehung unmUtelbar D'orberettende, oder erleichternde Uebertretun en der gege- benen Vorschrtften mit denselhcn Straffolgen an die Sci 1: (Nr 2 bis 5 5665. 29). Von die'sen wwd der Fall unter Nr. 2 schon jetzt in den „emTclnen Landes e eycn -- in Preußen auf Grund der zu . 10 e*cxvahn cn Allerhöchj en Kabinets oOrdre vom 10. Januar 18 4 - 11111 deer Dcfraudgttonsftrafe_ bele 1, während Nr. 3 und 4 fich auf drcxemgen Vorschrrétcn für die Au bewahrun-g und Buchung der Zucker- 1)

olldcfrauden unter gewissen er-

baltigcnn Surrygal offe beziehen, deren Uebertrctung bei der [ligen Unzulangltchkett e_ner unmittelbaren Verwendungsfontrollc diescr Stoffe voxzugswetse streng zu ahnden erforderlich erschien. Nr. 5 endlich lxezteht sch auf die AusnaZlmebewilliÉmng des Z. 21 Ziffer 11. Welche d1e Steuerpflicht von dem fte der inmaischun an den 2111 dex Vermahluyg zurückvcrxegt; dem entprechcnd muß„e in solchen Fallen auch dte DefryudatwnShandlung chou in der he1mlichen Ver- mahlung der |e11crpfl1chtigen Stoffe, beziehungsweise in der heimli en Anschaffung berxtts qnderwärts vermahlcner Braustoffe, statt in er unangcsagten E111ma1schung derselben gefunden werden. Zux Vermmdung etwaiger Härten läßt 'edoch der Z. 30 des Ent- erfs 111 allen solchen Éäücn, gleich Z. 137 es Zoll escßcs, dem An- c1chuldigten den Gegen eWcis ge en die gesetzliche ermuthung dxr efraudation offen und verweis? im Falle seines Gelingcns d1e GeseßeSübertretung in die Reihe der bloßen Ordnungswidrigkeiten.

„Die Vochhriften im J. 28 über die Berechnupg der Deftau- Yatwns afe ollen die biSheri en Bestimmungen, wu fie namentlich 1n§. dcs “GLYW vom 4. uli 1868 enthalten find, vxrewfaYen und ße Mgletch r den_bishcr nicht yorge ehenen Fall er anzen, fich d1e en 1: des,zu emem vollen Gebt ude in mm: rauerei üb- l1chen Mgter als mcht feststellen läßt.

, Dte 1n,§. 33 vorgeschlagene ErLöbung des zulässFm Maßesesfür dte allgemcme Ordnungsftrafe an den auch im ereinszollg eße (5. 152) vorgeschxneon Betrag Von 50 Thalern, sowie die Festseßung emes Zs eren V tmmal-StrafbetraYs von 5, m Wiederholungsfällen von 1 halern fÜr gewzffe, da§ tcucrintereffe vorzugsweise gefähr- dxnde, Ordnun srmdrtgketten, durfte fich schon im Hmblick auf den kunft1ge1) Weg all al1cr besondexen, in den 'eßigen Landesgeséßen zum T e11 ws 311.100 Thalcrn ste1gendcn _Or nungzsslcafcn rechtfert1gen la en. Im Emzelnen entspr1cht dcr Thatbestan dieser qualifizirten Falle dcs1§.3? unter: s fd G ck b 1: d 27

1 er -- oweit er 1 an ie erä e ezieh, en . und

Her 2 dem SchlußpaYus in Z. 32, W 33, chr 3 den beiden ersten Säßen,

1 er 4 dem leßtcn Sake in Z. 31 k"iffer 5 dem weiten Saye in 5. 28,

iffcr 6 dem . 29 ch Bundes eseßxs vom, 4. Juli 1868, welches in allen *genannten “allen zum he11„crhebltch über das Strafminimum der gewöhnlichen

rdmxn sftrafe bxnausgochcnde Geldbußen feftseßt.

tffger 7 e11d11ch bczxeht fich auf d1e Verlesung derjenigen besonde- ren erwaltungsvorschnftxn, Hegen deren Beobachtun eincm Brauer Ystatiet werden kann, dre teuer schon bei der 5 ermahlun - der * rauftoffe zu entrichten uni? fich dadurch von der geseßlich vorgchhric- beney Brauanzcigc zu befrucn. Bei der mehr oder weniger auf per- sönl1chem Vertrauen beruhe11de11Natur_ diefer Qlusnahuubcwilltgung und bei der vorauöfichtlichcn Unzulängnchkeit der zu Gebote stehenden Kontrollen wird die Androhung czner besonders empfindlichen Geldstrafe unter Umständen das hauptxächltchfte Sicherungsmittel ur pünktlichen Einhaltung der einen oder an eren wicht1 cn Vorschrift bil en. Dcr Ent- wurf enthält deshalb am Schlusse des F. 33 eine Ermächtigung für die Behörde, die Verlcßung besonders 1v1cht1§5ekr Vorschriften, welche eincm Brauer auf Grun des 5. 21 Ziffer 11. 5 r. 4 auferlegt werden möch- ten, mit Ordnungsstrafen von höherem Betrage als 50 Thaler und war bis 11 200 Thlr. belc en zu dürfen. Eine Härte 1v1rd hierin 1315011 um eswillen nicht ge unden Werden können, weil die abwei- chende Versteuerungsart des 8. 21 zu 11. nur im Einverständniffc mit deux Brauer eintreten darf, Welchem die zu übernehmenden besonderen letchtcn und die auf Verleßung derselben gescxztcn Geldbußen vorher be annx zu machen smd. ;SolcheYestalt haben diese Strafen , zvenn

Zuck? mcht rechtlich, so doch 111 der ache dtcNatur von Konventwnal-

ra en.

In ?. 36 konnte in Ansehung des Strafverfahrens nicht, wie in dem cntprechcndcn Z. 37 des Gcscßes vom 4. Juli 1868, auf das jcßige VereinszollÉeseß hingcwwsen werden, weil lcßtcres in dieser Be 1ehunY keine estimmun en enthält, sondern in 5. 165 lediglich an die andcsgeseße verweft. Der vorliegende Entwurf hat zur Anbahnun?) eines einheitlichen Verfahrens in allen Bundessteuer- Jeseßcn in en §§. 37 und 38 genau dicscM Fassung gewählt, wclche ie Y. 18 und 19 des Gesekcs, betreffend die Wechselftempelsteucr im

or rutschen Bunde, vom 10.Iu11i 1869 (BundesgesehblattS. 193 ff.)

erhalten haben.

"“*"-WW

Oeffentlicher Anzeiger.

Steckbriefe uud Untersuchungs -Sachen.

Ediktal-Ciktation. Die nachbenannten 32 Heerespftichtigen:

1) der Müllergeselle Gustav Kvernig aus Klein-Slonaw , geb. 7/6 1849, evangcltscb; 2) der Schneidersohn Ernst August anthcv atxs Schottland, geb. 6.12 1849, evangelisch; 3) der Wolff Cbgim Momß aus Veronika, geb. 30./81850, 1üdi ck14) dcr Gastwirthswyn Jacob Hirsch aus Gon1awa,_geß. 12/7 1850, ]üdisch; 5) der Schnetdergcsellc cvin Baer aus Labtscbm, geb. 28.3 1850, jüdi ch; 6) der Dcsltlla-

teur Reinhard Gustav Hahn gus Schubin, eb. 17.131850, evangelßsch; 7) der einrich Gustav Schmtdt zu Tnin, gc . 16./111850,evangc11sch; 8 der lltgedingcrsohn Gustav Edyard Müller aus Gromaden, geb. 27/11 1850, cva11gel1sch; 9) der„Z1egler Heinrich Perdelwiß aus Gro- maden, geb. 13.3 1850, evangcltsch; 10) der Kolonistensohn Eduard Tews aus Neudorf Abbau, geb. 29/4 1850, evangelisch; 11 der Ko- lonistcnsohn Martin Albert Dähns aus Veronika, geb. 1 ./3 1850, evangelisch; 12) der Julius Barthel aus Skorzewo, geb.18./91850, evangelisch,“ 13) der Reinhard MÜcznder Stoxx ays Polenkowo, geb. 18/3 1850, evan elisch; 14) der “Lael Logterskt aus Wladislawo, geb. 22.13 1850, ?atholisch ; 15) der .:,homas UlandoWSkt aus: Wy- remba, geb. 23/11 1850, katholisch; 16) der Adam Barczynskt aus

Cbraplewo, Jeb. 14/10 1850, katholisch; 17) der Stanislatzs Wieczo- rowski au Krälikowo, geb. 3/4 1850, kathMsckj; 18)

der Joseph EgderSki aus Retkorvo, geb. 21./2 1850, katholisch; 19) der eter Szafranskt aus Stusig ,. geb. 26.6 1850, katholisch; 0) der IoZann Gamä aus W1enk1, geb. 7/6 50,“ katho- lisch,“ 21 der Hirfch kcyer aus Labisch1n, geb. 28,4 51, ]üdisch,“ 22) der _errmann Julius „Haak aus Rymarzcwo, geb. 4/3 51, evan- Le isch,“ 23) der Feli Barcjszewski aus Rymarcho, geb. 23/11 51 atholisch; 24) dcp arl Emil Malgdoski aus Gromadcn geb. 14/1 51, evangelisch,“ 25" der Gustav Frie rich Schmidt aus cudorf, geb. 2/11 51, evangeli ck,“ 26) der Carl Ludwig octtcr aus Ludwckowo, eb. 10./3 51, evangelisch,“ 27) der Johann errmann Mueller a1_1s

.iezkowo, geb. 23/5 51, lutherisch; 28) der Julius „Herrmann Kne- sel, ebendaher, geb. 25.8 51, evangelisckz; 29) dex Iohamz Rcttych aus Ruhrbrcch, geb. 12.17 51, katholi ck; 30 der, W11hclmR1chardMue11er aus Kl.-Samoklcnsk , geb. 6/2 . 1, evangcl1sch,“ 31) „der Eduard Rem- bold „Hiller aus Dombrowkc, geb. 17/7 49 evangcl1sch„; 32) der Kon- stantin Miniffewski aus Miecel111,„geb. 2, ,49, katholtsch, haben s:!) nach der Bcschciniung dcr Kömgltchen Reglerung zu Bromberg vom 21. Dezember 187 zu der vox1 den Verwalttznngchörden.angcordnc- ten Revifionen nicht cstellt, 1hr„Ausenthalt tm Inlande 1st nicht zu ermitteln, die angcftc Fcn ErkundtgunJcnxanach habxn auch keine Um- Fände ergeben, wclche d1c Annahme aus chlteßen daß dre eercspfiichkigen i_e Kömglichen Lgnde ohneErlaubnt verla en und U) dadurch vom Emtritt dem Drenst des stehenden eeres zu entziehen gesuchthaben,