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an de ei net uns darunter die Instruktion, sich auf )cdxs é(?“ZIZeignißzheéeit zu halten, indem man dabei VOU'“d2111'P1'1!131P ausgeht , daß nicht in Paris, sondern m_Versatlles die Yinge vorgehen werden. Das Londoner Konuie fordert „in Folge dessen das Pariser-Komitc auf, m Versailles Reprasenianten zu haben, welche es sofort über den in der Armee herrschenden
' trri en.« ., GUst-U 1Yer [Ysige schweizerische Gesandte, Dr. Kern, war bc- kannllich vom eidgenössischen Bundesrath beanstragi worden, dagegen zu protestiren, daß Gensdarmen ]] Kommunisten uber die schweizer Grenze gewiesen haben; Dieser Protestnst gestern amtlich dem Grafen Rennisat ,mit dem Veinerken udernnitelt worden, daß sämmtliche schweizer Grenzlnhorden Weisun er-
halten hätten, in Zukunft „derartigen Ueberweisnngen die affi-
d'er Gren e u verweigern. _ * " rung- Die KanJiffion, welche mit der Prufun, „des Geseßes betreffs der Güter der Familie Orleans detrau ist, hat be- stimmt, daß dieselbe auch die Summen, die _man dem Sinai noch auf die verkauften. Güter schuldet , _so wie die noch'mcht bezahlten jährlichen Einkünfte der Aktien und Obligationen zurückerhält. ' -
talien. Rom 6. Februar. Der König ist nach Neale abgereist. ?euée Morgen empfing derselbe den Geschafis- träger der Republi San Salvador, Montauban, welcher sein
Beglaubigmigsschreibcn überreichte.
tveden und Norwegen. C h r i | i cz n 1 a , _5. Februar. NachSdleYni demStorthing voriiegenden Re ierun svorschlage, betreffend die Erbauung einer Eisenbahn an Staa Zkosten von Stören Über Röros nach Aamox U", Amte „Jedemarken sollen zu diesein Jiveck'e 650,000 Spezies in den ahren 1872-73 bennßt wer en nnd die von den Kommunen nnd Privatper- sonen gezeichneten Beiträge zur Anlage der Staatsknffe zu- fließen ,' fiir den Beitrag des Staates hat derselbe daSRecht, Aktien zu bekommen. Das Geld soll durch eme Anleihe be- schafft. werden. In Verbindung nut dieser Angelegendeit hat die Regierung daher vorJeschla cn, einZ Staatsanleihe von 1-1/2 MW. Spezies zu 4 1) cr 4'Z pCt. ]ahxlichen Zinsen und Abbezahlunq in 30-50 Jahren zu contrahiren., Von der An- leihe sollen' außerdem die als Zuschuß znr Eisenbahn Chri- iania-Drammen bewilligten 100,000 Spezies hezahlt werdcn. erner hat die Regierung“ vorgeschlagen , verschiedene von den jeßigcn Festun swcrken abzntragen , den Grund zu verkaufen „» «37 den Erlös neue Befestiaungsarbcitcn vorzunehmen.
Dänemark. Kopenhagen, 7. Februar. Der *pxluz
Johann, Bruder des Königs, ist heute von einer Reise in.
Deut land ier er urückgekehrt. . , L) In er Festrigen Sißun des Folxeth'ing kam das Geseß wegen Unterstüßdung der omnnme m Ribe zur zweiten Berathung. Währen „der Aitsschuß das Gefeß zur Annahme in unveränderter Form empfohlen hatte, schlug der Abg. Kruse vor, die zinsfreie Anleihe von 40,000 Ndl. an? 100,000 Ndl. u erhöhen, die Bewohner der Stadt bis außWeiterZZ von “n Ban-Abgaben zu befreien und dem Staate die Außfuhxung der nothwendigcn Schleusen- und Eisenbahnanlagcn amzner- legen. Der Minister des Innern crklarte, daß er auf diese
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weitgehenden Forderungen nicht eingehen könne, Worauf der
Abg. Kruse seinen AenderungSvorsehlag zurückzog und das-
Geseß zur dritten Berathung Üderiviesen wurde.
Amerika. Washington, 6. Februar (dcr Kabel). In einer heute stattgefundenen Kabinctsbcrathnng „kamen die Berichte aus London betreffs des Genfer Sch19dsdichtqr-Vex- fahrens zur Sprache , und 98 heißt, daß “einstimmig dißMei- nung ausgedriickt wurde, bei der Position, Welche die Vereinigte Staaten-Negierung mit Bezug auf die Alabmna-Forderungen ein enommen ,n beharren.
g“ EincnizKabeLtele ramm ans New-York zufoi ; hat daselbst die englische T ronrede 111 Folge ihres gema igten Tones eine gute Aufnahme gefunden. „
- 9. Februar. W.T.V.) Im Senate stellte Edmund den Anita , den Prä identen aufzufoxdern , dexselbe inoge dcm Senate MZtheilungen machen über die angebli, e Absicht Groß- britanniens, den Washingtoner Vertragd zn wr xrrufen. Pat- terson erblickte in den Aeußerungen Gia stone's nn Unterhause eine Beleidigung der Vereinigten Stagten. Sherman empfahl, offizielle Berichte über die Angelegenheit abzuwarien, inzwnchen aber ein würdiges Benehmen zu beobachten. Die weitere Ve- rathung des Antrags Edmund's nyuxde vertagt. - Das Ge- rücht, die Regierung der Vereinigten Staaten wolle "em Maximum für die nach dem Washingtoner Verirage zulassi- gen Forderungen festseyen, wird von amtlicher Seite als unbe- gründet bezeichnet.
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“ Grunde
Neichétags = Angelegxnheiten.
m 7. Oppelner Wahlbezirk (Plcß-Rybnick)“ ist der geistliche Rath Ziüller mit 9146 gegen 838€) Stimmen, wxlche der Herzog von Ratibor erhalten hat, zum Mitglicde des Reichstags gewahlt
worden.
Landtags:Aiigxlegenheiten. _
Berlin, 10. Februar. In der geftri en St_ßunZ deos Herrenhaus es erklärte _, bevor das. Hau M die, Yagev- drdnung eintrat, der Regierungskomnnffar Geh. quftiz-Rath ])1'. Förster auf eine Anfrage des Herrn von Ploy:
Meine .Herren! Ich bin ermächtigi, die Erklärung, die ich bxrcits dithre gehabt habe, in der achtcnKounmsßon ÜÖZUJEÜM, zu wieder- holen, daß es der Staatsregierung cxwünstdt erschein wenn d1e_ a_chte Konnnisfion die Bcraihung der ihr cht vorliegenden „rovmzialeinsüh- rungsgcseße aussexzt bis dahin, wo durch* dteZBcstKlnffe des anderen Hauses oder durch die Vereinignnchr Beichlxisse cideix Häuscnklar Feschcn wird ob- und inwiewnt ie Proveinéxalgescßc xmer Ybandc- rung res . mänderung bedürfen oder 11]? . Zu. diesem inneren
kommt noch der äußere Gxund, da nnx ]eßt zm Abgeord- nctenhause die Vertretung derKömgl1chcn Staatsxcgtexung m BFW] auf die beiden auptgeseße obliegen und meine Thattgkcidalso m .olchem Grade in nspruch genommen Werden nZtrd, daß mem Erscheinen in der Kommission nicht wird stattfinden konnxn. “(ck kann daher nur wiederholen, daß es der Wnnsch der Königlichen Staatsregierung ist,. einstweilen die Bcraihung dieser Goscye auszuscßen.
» In Betreff*des Antrag?- des Grafen Münster, den Ge- feßentwurf, betreffend die Form der Vertrage, durch welche Grundstücke zertheilt werden, von der Tagesordnung abzusetzen„ äußerte der genannte Regierungskonmuffar:
Meine erren! Der mir vor dcr Sihung mitgex ilfe Antrag. des Herrn ÉHrafcn zu Münster und Genossen hat jeden alls dassfür fich, daß er anknupft an die Intention der Staathcgterungxdxeses Gesch dem Hohen Hause zur BcsckxluszfaffunÉ zsu ,itn-txrbreiten, weil es eine Konsequenz war derjenigen or chnft m deni Hauptgeseß über: den Eigcnthumserwcrb, Welche von der Vor- segung dcr Veräußersz eschäfte abgestanden hat. Has Hohe Haus hat aber den c1gchluß gefaßt, dass; .die eraixßcrun s- Urkunde vorgcle t werden müsse, und die Komnns ion, die diesen c- „schlnß vorbereiic hatte, von der Ansicht au§gech „ daß dadurch das Hauptmoriv für dieses Gesetz weggefallen set, tft zu,".der Schlußfolge- rung gelangt, daß das Geseß abielehnt wcxden musse. Es sieht in, diesem Augenblick aber noch nicht" est, ,. ob diesex Beschluß deMohen
aitics über die Vorlage der Veraußcrun Zvertra e; der [este . chluß * UW N» Verein; "1,18 der „bxidßen „Häu'Jer für haben wurd. Es ist auch denkbar, aß noch cm iittciwcg gefundenwerde, woraus sich die Annahme oder amcndirte Annahme des. Geseßcs ergeben würde. Diese Zweckmäßigkeitsgriindc bewegen nnch, Seitens der
KöniZlicben Staatsregierung die Erklärung abzugeben, daß fie mit
dem [nfrage dcs Hcrrn Grafen zu Münster einverstanden ist und es fürwiinschcnswcrth Halt, daß Uhr durch Ablehnung des Geseßes nicht präjudiziri Wird.
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Jn der gestrigen (ZZ.) Sißung des Hauses der Abge- ordneten nahm bei Fortsetzung der Berathung des Gefes- entwurfs, betreffend, die Beaufsichtigung des Unterrichts- und Erziehungsivescns, nach) dem Abg. Stroffer das Wort der Staats-Mimstcr ])r. Fal ':
Wie im Laufe der- estrigm Sißung Seitens , wie ich mich zu erinnern glaube, sämrnt ichcr Redner, ist (nw!) m der heutigen Sißun von dem Herrn Abgeordneten, der eben stine Rede g-ec-ndigt hat, au die übergroße Zahl von PettxionnxVezug genommen Worden, Welche“ gegen diesen Gescßentwurf eingereichizvorden Lind. „Glauben “Sie mir, meine crrcn, wenn Icnmnd die Bedxutitiig dicser Thatsache zu würdigcn ie Pflicht hat, „so xft es die Königliche Staatsregierung. Es ist in der That cin cigcnthnmltcher,.Umstand, da niemals zuvdr, so- Weit meine Erinnerungen reichen , eme„Vorlage .er Stqatsregixrung eine-Anfcchtung Jefimdcn hal mImmedzatvorsicllungcn, „m Petitionen an die beiden H user des Landtages, m der_ Presse, nne diese, und zwar eine Anfechtung, die hervorgckxangen 15? yon Stellen von der höchstenBedeutung und aus'den zal) reichsten reisen, cmeAnfechtung, die dadurch an Gewicht gcjvtnnt, daß direkt und indirekt die schwersten Vorwürfe der Staatsregierung gemacht werden, und "di? deswegen die ernftefte Würdi ung verdient, xveil „sie Fragen_ beruhri, die dem Herzen unseres Vol cs angehören: die reli töscn. Die Staatsregierun?
at 1ch deshalb die Frage vvrlegen mü en: welche Bedeutung ha Tür ie dieses Maaß von Gcgenäußerun en? Ich sage von vorn erein: ie Staatsregierung glaubt, sich durch" ieses Maaß an ihren cstri- bungennicbt irre111achen„laffcn u durfen; abcr ernst ficht fie die Sache an, und ernft erwagt fie ie. „ ,
Es bleibt unächst ein auffallender Umstand, außxrlrch enomm'en wenigstens, daß, "während ein so reiches Maaß AngrtffcjgeÉhchen ist, ein so dürfti es Maa Untersiüßung dnrch Am crnngen m xttttonxn
ewährt ivor en ist, o dürfxig, wenn ich den extcht Ihrer Kommis- Zion ansehe, daß ich bei einzelnen Punktxn 1vrr§lech an das „alte Wort erinnern möchte: man möge behutet bleiben vor gennsscn
Freunden. Aber, meine Herren, worin liegt Wohl die Ursache hiervon ?
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„dürfen wir aus dieser RcJative fdlgernk daß in -der That das ganze
Land egen uns_fteht?_ ck mocme nem! Und meim deswegen,
meine FLUM- Wcll ich „emen Blick xverfe auf die Ver angenheit und
einen [:ck „werfe guf die Wein, nne das Petitionsivc cn bei uns in
Yeßßenißbisher uberhaupt im Großen und Ganzen angewendet er n . -
Die Richtung geht immer egen die Regierung, überall, wo etivas gn der Verwaltung der egterung zu tadcln ist und an- ugrxifen, wo eine Vorlggc nicht gefalit, da sehen wir die Monge dcr
cttttdnen; zur Unicrftuéung ist fie biLhcr eine sehr geringe gewesen, und vielleicht aus emex chc crklärlichen Ursache: man traut eben der Staaisregrerung zu cm bedeutendes Maß von Kraft, bedeutsamer dann, Wenn sie, Axtssicht hat, fich u süßen auf einen großen Theil der "Männcx , die m diesem aufe ißen. Meine Herren! Aber die positive Settcxmuß doclx auch ns Auge gefaßt werden, und da find es denn zwei Kategorien von Gegcnäußerun en, die fich deutlich
,untersckzriden lassen. Eine gchtkhervor aus em Kreise kirchlicher
Organe und solcher Organe, die eng in Beziehung stehen zu der Kirche. Ich begreife dicse Aeußerungen sehr wohl, xvtc ich ebenso be- griffen habe_den Angriff vexschicdcner Männer, namentlich Jestern in diesem Haine, idcnnschixn 1ch die Weise der Acußerungen och nicht ganz dchctse. Ber dcr"1achiichen Erdrtcrxtngx die hier, wie ich doch glaube, ihre gute Statt hat, Werde ich darauf zurückkommen. Aber,
meine .Herren, es sind auck Hunderttausende von Gegenerklänm cn
e_kommen aus anderen Kreisen. Ick malle nicht um Kreuze 0 er tchtkrcuic; auch Wenn ich die Kreuz-Unterschriften abziehe, ist die Zahl groß Leung, „um sie “einer ernsten Würdigung ZU unterwerfen. kann 0 ex zunachst nur der Uebcrlzcugung sein, aß im Großen
un Gauen m diesen Mengen der Qnßoß gegeben ist indirekt durch
_ das Vorb ld- direkt durch Anregung und Aufforderung aus den Kreisen,
„die ich bereits erwä nte, nämlich von Organen und Vertretern der „Kirche. Ich glaubx en Bewxis leicht Kühren zukönnen, undich werde ihn auch bis*zu cinem „gfervisscn Gra c führen niiissen. Dic u- sammenßcllun dex Petitionen, dcr PetitidnsberichtIhrcr Kommis um 1 Wohl ein“ eweis dafur, namentlich auch die Konstatirung im
achtragestdaß es „sib handelt nur_Schemata, an die sich die Petitio- nen anschlußcnx die Presse konstattrt dergleichen auch. Auf die Ge en- p'etitionen lege ich geringes Gewicht; aber ein erhebliches Gewicht och auf außerordentlich zahlreiche Nachrichten, die mir von persönlich be- kannten und unbekannten Männern angesehener Stände, ich möchte sagen, aus allniTh'eilen dex Monarchie nach und nach zugcßangen „sind., Ich mag m dt;.ser Beziehung hervorheben, daß mirunter-Q ndern! vorne en aus Schle ren zwei YetxtéonI-Formulare für dieses „Haus und ür das __ errenhaus, em ormular zur Jnnncdiat-Ein abc an diaphdchße Ste, e, dtcjxnigcn, die sie ausstelltcn, find der sch esische „ rovmztalverctn fur mnere Misfion. Mir liegt vor der Briex cines
farrérs aus der Provinz Hannover, dessen Name -- ich omme' 'auf den Punxt noch zuriick --„untcr einer dieser Petitionen steht und er erwahnt, indem er nnr Wiederum -wie in demgmderen Fa c das gedruckte Formular überreicht, daß es 15 Geistliche gewesen seien, die
* cs auf;?xcxftellt habens und er fährt fort:
on einer 2 nimofixät der Gemeinden gegen den Gescßentwurf isi im Hannoverschen nichts zu wären. Wo die Petitionen gegen das Geseß aus den Gemeinden konnncn, da sind fie, so Weit ich sehe, xeinc Treibhauspflanzen. Aus den Anlagenßlnn Sic, daß_“es dcn
Kirchenvorständen leicht genmcbt wird, zu pcttttoniren, das gcdruckie
F?rnäixlar wird dem Prediger VonHMnannsburg der 111 das Haus
ecbi .: *
9 Und in völliger Ucbexeinstinnnung hiermit befinden sich Briefe aus der Provinz Wcftsalxn. Ich begreife auch „dicsx Benic- gung , aber einen Theil der Bewegung [)„SKl'Uf'e [ck, nicht, den muß ich hicx auf das Allerernsteftc zuruckiyctscn, lch, bx- «reife dcn Theil der Bewegung als, bercchitst m_cht - das ist déi“ Sinn meiner Worte; -_- dcr Ausdruck“ bc1sP1el§Wclse'_fi11dkt anf Seitc 9 Ihres cr cn Bcricht§x wonach Lenke aus deniKrcijc' Pleschcn, dcr “Parochic So oika, hinweisen auf die »“Umtrtcbe der Frei- 1naurcr,-der sogenannten Liberaicii und der, Inter- nationalen“, auf Siitc 8, wo Mitglieder der Gcmcmdcn zn Löwen und Wattcnschcid darüber Klage niln'cn nnd gcgen dcn Ent- wurf p-rotestircn, weil er die Schul?- zum Werkzeug „des Atheismus machen Und in ihr Junger dcr Revoluiton, der Internationalen und der U11sifkllckk1t'ckélkan Lassen jvcrdc.« Diese Worte kommen nichi aus der Mitte ,icr Gc- mcinden; das find die Stichworte der Agitatorcn nnd die Stichworte der unverantwortlichsten Agitation, weil die Worte u n w a b r fi'nd. Man muß in der That glauben, was mir_ auch ans_Westfalcn geschrieben worden ist, daß man verbreitet - ich sn'gc nicht: aus Kreisen der Kirche -- Petitionen zur Unterschrift - ui) kann das, platte Wort, 1vas111ir'geschricbcn worden ist, nicht ngehsprechcn; 1ch muß hoch- deutsch reden- mit der Rede: .»cs sci ]th gewollt, daß die Geistlichen in der Schule nicht mehr von Gott rxdxn Zollcnxc Dann ist "es freilich erklärlick), daß solche Worte, ww ich ic hier verlesen habe, aus Gemeinden in dicsFaus kommen. Zuvi'r- wundcrn ist das cilich nicht; es ist der Iichx, wre ich besorgen muß, doch aus an ern Kreisen her. Wenn ich hier lesen muß, daß Männer wie der Erbdroft dcs Fürstenthums *Miinstcr, schreiben: xcs handle fick) um den Ruhm Preußens und seine Gerechtigkeit gegen das Religionsbckcnntniß des Volkes, diesc drohten vcr,ntchtc„t und nach französischem Mu er der Forderung einer die Jundakncntalsäßc dcs Christcnihunis ,läugncndcn Partei geopfert zu Werden. Oder wenn ichlcsc aus der cher cines Herrn von der Decken, es werde mit diesem Gcscßcntwnrf dic T*„lxdgclc t an die freie, sclbständi cEntwickclnng dcr rcltgtö1en cbxrzqnéuongcn,“ es handelt ech um dcn Untergang der. Sclbstgndtg ctt des inneren Menschen Und“damit nm die Vernichtung ailcs
,
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dentschcn Wesens,“ - Wenn ich ferner lese und war e rieben vim dxn höchststchxndgnMännxrn, es sei der Enéwurf lzyöchftggséfähr- lich fu„r dic chr1ftlt_che„E*rztehung yndBildung derJugend; er efalxrdc das kettltchc und cwrchohloderdiczcitliche un cxvrgc Woh fahrt-dcr Menschen; wcnnich Männer,welche die ennncnte' Begabung und den Weiten Blick ?abcn wie der Herr Abg. Wmdtborft, wenn ich ihn sprxchen höre in einer drastischen und darum besonders yerstandlixhcn Weise, es handle fich um Hinaus- Wcrfung der Kirche aus der Schule, um die Konstruktion des beid111schk_n Staats, des Staats ohne Gott. ' . Soiche Acußcxungcn smd gefallén, meine “.Herren! Wenn ich dann Wieder und immer wieder das Wort höre »Trennung der Kirche von der Schulcx, dann begreife ich wohl“, daß man n solchen cxtrcmen' Anficbtcn kommen kann , und dann cmpfin e ni) Namens der Staatßrcgierung die Pflicht, zu thun, wgs denkbar ist, gcgenubcr der That ache, daß die Ge- nzutherj aufgxcgt worden find durch rcligiöe Fragen. Freilich, "es giebt nicht 5 ["cles, was man amvcnden kann. Das einzige Mittel, was mir zunachst» Gebote ficht, ist, obwohl es gestern schon gc- schchcn ist, hier wiederum klar zu stellen und nochmals klar zu stellen, nm Was es ich eigentlich handelt. Dadurch wird es vielleicht mög- lich, etwas cn wnllendcchbcl zu zerstrcucn. Wir haben al1o zu fragcn, „was will denn das Gesetz? Das Gc- Zcß Will das QYcrkennung und fur manche Gebiete die zweifellose Klar- e'llung des Oaßxs, daß alle Bcgm-kcn und alle Behörden, die mitzu- wrrkcn haben [Zei der Schulanf1xchtx dabei im Namen des Staates handeln. Esnnll, daß der Geistliche, der dabei thätig isi, scinMandat' vom Staate habe imd anerkennt“, daß er *solchcs habe vom Staate und mcht von femxr Stellung in der Kirche. (Abg. Windthorsi: »Nurxe) z-“Wenn lch so allgemein spreche, so liegt das »Nur-- aller- dings darin, das. »nur« und »allcina,“ in einem anderen Sinne muß ich ']a nachher doch gegenüber den Ausführungen des Herrn Abg. 1)_1'. Wufdihorfi erörtern. _ Es will der Entwur- daß die Staatöxcherung bei der Auswahl der Schulinspektoren un insbesondcr'e bei der Auswahl der Inspektoren aus dem cistlichcn Stande nicht nut „Notbwendi keit gebunden sei an gdie Be- xtmmmngen und die Wahl er ktrchlichcn Oberen. Das ist er. Sinn ch Entwurfs, und dazu braucht man, wie ich meine; allerdings ein Gesetz. Denn Wenn ana) die Staats- regierung fich berechtigt gehalten, hat und, wie ich meine, nut .gutezn Grunde, nacbklandreckytlichen Bcftimnnmgen schon einzu- treten nut Mnßnahmen die dieser Voxla c entsprechen, so ist doch eme gestrige Yiisfnhrung vo „kommen richtig, aß diese Ansicht nicht überall als richtig anerkannt jvirdxdaß/fic namentlich -- mxt dcm Obcr-Tri- bunal nicbt __- so ohne Weiteres zugc eben wird von Dcnjenigcn, um deren Entfernung (“:s fich handelt un resp. von ihren Oberen. Und es ist ebenso unzwi'ifclhaft - und hierin (Zehe ich dem Herrn Abge- ordneten Stroffer Recht -, „daß nie!),t die escßgebungcn aller Theil- des preußischen Staates sz) liegen, Wie gestern von dieser Seite Zlinks) Ysthildert wurde. Ich Wurde in der Lage sein, außer der prcu ischen chulordnung pont Jahre 1840 und" anßcr der rheinischen Kirchen- ordnun noch cnnge andere Gesch fur einzelne Theile zu nennen," es wird aicr nicht darauf ankommen, die Konstatirung dcs Umstandes wird ausreichen. Deswegen ist der grade Wvgdes chepes in Aus- sicht cnonnncn. .“ , s ist „in den Motiven, gesagt, es handle fich nicht darum, rnndsäßltchnind iiberall dijchul-Jnspektoratc den Beamten der irche, den Geistlichen, zn entztiehen; Da wird nun in den Petitio- nen gesagt - und sachliche ),ebercinßinmiungcn haben auch wohl Estern „bier stattgclmbt -: diese Erklärung ct nerlos, sie sei ein inschläierung§1mttel » so stel)_t andersckzie cncn teilen _, man [abc aui fie nichts'zn geben. Smd dicse Behauptungen wohl richtig? ck 1116 tx Sie bitten, einmal die faktische Sachlage ins Auge zu fasZen. éte'jWffkU, die Zahl,.der „geistlichen Schul-Jnspektorcn ist eine an crordcntlich große, nnd die Be zrkc, dic fie zu überwachen haben, sind häufig Lehr klein. Glauben «ic denn, daß die Zahl derjenigen Männer, ic geeignxt sind, an ihre Stelle zu treten, eine so eminent große . ist, daß „fie Überqll in gehöriger Menge gefunden . werden' m den kleinen Bezirken .und Kreisen der ge enwéirtigen Wirksamkeit der Geistlichen? Ich meine., mik portivcr Bcftmnnthcit sagen zu können: Wenn auch'an einzelnen Orten wohl, doch 1111 Großen und Ganzen _ nein; Um eben die Sache gcdeihlicl) zu pflegen, isi aus diesem Grunde allein schon die Staatsregierung gedrängt, es un Gxoßcn und *Ganzxn i_hafsächlicb bei dem zu belassen, was gegenwärtig besteht * prinzipiell ist es freilick) anders. . _ , * Und dann wetter. Dcr Etat Wirft 20,000 Thlr. aus,. Gxaubcn Sie denn, daß es dcnfbarist,_n1itciner solchenSummc-undwärcncs wirklich 100,000 Thlr. - eine Menge Sclxulinspcktoren anzuftcfllcn Und auch nur in den „[Hauptziigcn dic Geistlichen zu ersetzen? Mögen Sie ferner als einen ? usdrmk dcr'ansckang der Staatsregierung betrachten das _so vielfach angefemdctci, von mir noch weiter zu bcsprcchende ÜUUSÜ“ 3 des I 2, wobei man zjvctfcllos "doch den Gedanken, daß nznn dicse r anc thatsäch nicht entbehren konne, gehabt, und ihn bereits auf 'das (llerböchstc zum Anddruck gebracht hat. Es ist Ihnen Von dem Herrn Abgeordneten Virchow gestern hervorgehoben worden, daß das!von 1nclckrxrc11HcrxcnauZ dem Hause Ystellte Amcndcmcnt zu §. Z gleichfalls der Geistlichkeit, also den „rgancn der Kirche, eine Mitwirkung bci, der Anffichd der Schule gewährt, und ich darf sagen, die _Staqtsrcgtcrung Wird dicsixs Amen- dcment nicht bekämpfen. _Sehen Sie sannntlichc Untermchtdeseß- Einwürfe an, die Ihnen die preußijchcanintstcr der verschiedensten ' Anschauungen gebracht. haben ,- _nni) Sienvcrdcn fich Überzeugen, daß in der That“ dic Geiftltxhkett, dig .Kn'chc, überall und überall cine roße_ Nollc spteli. Freilich, wird der Herr . Abg. Windthor Vielleicht sagen - und er hat es gestern