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und die Kosten des Schubes, unbcschadct der in den Wirkungskrers des Reichsrathes nach Z. 11 dit. n des bezogenen Grundgeseßes ge- hörigenoGeeßgebung; _
t) m a en der Ctvilrechts-Geseßgcbun : .
a) die Ge ey chung über Vormundscha ten und Kuratelen und das in Vormungdsckafts- und Kuratrlssachen zu beobachtende Ver- (: en „ „ „ f hrm,it Vorbehalt der Jurisdiktionsnorm fur dre Retchsogeseßgchn ;
6) die behufs Anlegung der auf Grun? dcr allgemeryen Grun “- buchsordmmg cinzurichtenden öffxntlrchcn Bucher nothwenhtgcn (Heseße;
& die Gesehgebung über dte Emführung von. Frredensrtchtcrn und Öagakcllgcrichten, dann über da? Verfahren bet derselben, .
mit Vorbehalt der Jestseßung lhkeZ Wrrkungskretses durch dre Rei 5 er ebun ,' , . “ "
' YF FZH; c;)ginncrlmlb der Nerchsgeseßgebung uber das Gebuhren- wc en“ . sg), die Geseßgcbung über die Grundzüge der Orgamfixrmg der im Lande bestehenden politixchen Verwaltungsbehörixen er1ter_ und zweiter Instanz, jedoch mit „er Beschragxkgng, daß dre Entscherdung in eigentlichen Regierungsgcschasten, sowte uberhaupt dre Vollstreckung nur von der Regierung bestellxen Organen zustehe, „
Es bleibt 1edoch_ der RetchsZZseßgcbtzng vorbehqlten, zm FalZe durch cdachte Organifirung den ,edürfnzffen des-Rerchcs mcht genu- en-de Jiccbnung etragen Würde“, htcrzu etgene Or ane„aufzuste[lcn.„
Eventuelle änderungen der Sraatsgrundge eße„„nber dre Regre- rungs- und Vollzugsgewalt und Über die rrchterltche Gewalt": _ 3) Zür die besondere Wahrnehmung der ?ntereffcn des Korng- reiches alizicn und Lodomcrienvtxnt dem Grp herÖyegthrzme Krakau, wird durch ein Tem Lande Galtzten angehörrges rtglted des Mi- ni eriums or . . „ „
st 13) FürgFangönigreich Galizien und Lodomerten mrt dem Groß- herzogthume Krakau "besteht ein eigener Senat" des_ obersten ertchts- und Kassationshofcs in Wien dxffcn erhaltmß „zu den ubrtgen Senatesr durch ein Reichögesek ßesttxnmt wrry.
(). Eventuelle finan relle Bestm1mungen_: a) Bezüglich der Kosten _des :rterrtchtswescns Wird dem Lande
Gali ten em Pausschalbetrag zur Verfügung ge ellt.
ie Höhe die es Paufschales ist nach dem aße jener Auslagen“
u be immen, Welche an Grund des Finanzgeseßcs pro 187] unter Zen Tstiteln: »Landes- und Bezirks-Schulräthecc , »Lehrer-Btldungs- anstaltena, »Staatszuschuß zu Schulfondsc, »Studienfondss und »tcchnischen Hochschulena für Galizien wirklich verxvenßxet worden find.
Eine Revifion dieses Pausxhales fmdet ngch-ze fünf'Jahren statt, und wird dasselbe in dem namlichen Verhältmffe erhöht oder ver- mindert, in Welchem die betreffenden Ausla en nach den Central- Rechnungsabsch1üffen der voratzsgegangenen- ahre m den anderen Ländern fich. vermehrt oder verrmgert hakzen. „ . .
b) Nach gleichen (Hrm'rdsaßerr ist fur „dre Kosten der polrttsrhen Verwaltung ein Pachhase zu bestimmen, ber dessen Bemo ung- [ene Auslagen zur Grun [age zu. dienrn haben wrlche auf *r-undkdjcs Finanzgescßcs für 1871 unter den Ttteln: »Éoltt'tsche Verwaltung 111 den ein elnen Ländern« und »Neubauten der poltt-tschcn Verwaltung- für GaHizicn wirklich verjvcndct worden find. *
Die Revifion dieses Pauschales hat ebenfalls nach den oben (a) angeführten Grundsäßen zu geschehen. ,
Wenn von dem unter 41. J) 1111 zwcrtcn Absaße bemerkten Vor- behalt Gebrauch gemacht wird, so ist das, Pauschale um den Betrag der hierdurch verursachten Kosten zrx verrnmxxern. „
1). Eventuelle Bestimmungen 111 .Herren Her Durchfuhrung:
:x) Die aus dem Königretrhe Galtzten m, das aus der Ab- geordneten cntscndeten Mit lieder haben an ,]encn crhandlun cn nicht Theil zu nehmen, Wel e sich. auf Ge_ cnstände heziehen, die r ck- tchtlich Galiziens aus detn*Wirk1r11gSkrcr e' des Reichsrathes ausge- chieden Werden. .
Zur Beschlttßfä?igkeit des Abgeordnetenharrscs' bet sylchxn Ver- Yarzlegcn ist die 2 nwcscnheit dcr Halfte der Übrrgen Mttglteder cr- or ert .
b) Das betreffende Gcseß hätte erst dann in Wirksqnzkeit zu treten, Wenn dasselbe im Wege der Landesgesc gebung (Hax: tens als ein Bcftandther'l der dortigen Lgndesordnung _e nverletbt wzr .
0) Bezüglich des ersten Abwses der galizischen Resolution wurde beschlossen, Wegen des inneren ZuTammenhangcs desselben mxt der Durchführung der Wahlreform in c ne Bcrathung erst zur Zett der Bcrathung über schiere einzugehen.
-- |Z. Februar. Jm Abgeordnetenhaufr brachten ])r. Mayerhoffer und Genossen eine Jntcrpellatryn cm darüber, ob die französische Negierun wegen des angeblichen Aufschlags Yum Flaggenzoll bereits Er'ffnungen „gemacht habe, rmd_ wre ie Regierung zum Schuße der österreichischen ndustrte srch m diesem Falle zu verhalten gedenke. „- Der othwahl-GeseZ- entwurf wurde gnf Vorsckylag des Prasidenten dem Verfassung : ausschusse zugetvresen.
-- Der Verfassun s-Ausschuß berierh heytr über das NothwahlgeseY. rocholski erklärte, dre , gal1zr- schen Abgeordneten wurden gegen das Gesc, strmmen. An der Debatte betheiligten stch Minister.?affcr, “:e-Abgeord- neten Fux, Weber, Caronim, Demel, P1ckert,Txnt1, Brestex, GiSkra. Auf eine Anfrage des Abg. Ptckcrt erklczrte der M:- :riséchräfident: Die Regierung fasse die möglichst bgldrßc Durchführun der Wahlreform in's Auge unß werde „diesel e sogleich in n riff nehmen, wenn hierfür eme petdrrttel- Majorität im? bgeordnetenhause in AuZficht estellt em werdr. Dre Wahlreform liege der Regierung LÖLUJO am Herzen rote
„Leden: Mitgliede der Verjaffun spartei. Grocholski _ stellte für en all der Annahme des NoITTwahlgeseßes den Zusa antraß, daß ie Funktion der kraft des othwahlkxgeseXes gewäh ten A =- geordneten mit dem usammjentritt de 41 chsten Landtages erlöschen solle. Der ntrag auf Wahl eines aus __ drei Mit- kxliedern bestehenden Subkomités wurde vom Aqurhuffe ab e- exnt und“ beschlossen, nur einen Referenten u wählen“; wel er ü sTrttdens(HUesexzentwurf in der nächsten AuchthßfiHung Bericht er a en 0 .
Frankreich. Paris, “" 12. Februar. Das »Iournal officiela meldet, daß die Demission es Seine-Präfekten Léon Sar) nicht angenommen ist und dieser im Amte verblerbt.
_- Der „Constitutionnelcc berichtrt, daß vdrgestern Abend die legitimistische Parte] „der “gemäßigten Rechtén bei Ernoul fich versammelt und ein Programm angenommen gbr, das von Ernoul selb verfaßt wuriye , » auf der irg rtwneklen Monarchie fuße, ie Kultusfreihett , dir Preßfreihett und alle Prinzipien dre von 1789 herrühren, dre Mrmsterverantwyrt- lichkeit unÉ die Unterwerfung unter das Votum 13er Natron anerkenne und in welchem der Farbe der Fahne kerne Erwäh- MMI? geschehea. Dieses Programm sei vorgeßcrn Abend von 30.8 bgeordneten unter erchnet worden,“ ?obal es 150 Unter- schriften habe , solle es em Grafrn Chambord in Gent unter- breitet werden. Uebrigens berichtrgt das »Univers-c, „der Graf Chambord werde fich m Mecheln und nicht in Gent auf einige
alines seinen Aufenthalt nehmen. _ -- 13. Februar. , Der Deputirte Conti- (von Korfika
gewählt) ist gestorben,
vorwärts schreiten, aber vor fünf Monaten nicht beendigt sem dürften. Ein kleines Detachement spanischer Kavallerie war an ekommen, um dem Gouverneur der Festun auf seinen
“dienen. ..
hier emgetroffen. „ - Graf Beust ist m Genua angekommen.
Rumänien.“ Bukarest, 13. Februar. W. T.,B.) Die Ne-gierun?) hat energische Maßregeln zur" rmittelung und IBeßrafung er Urheber der in jün st-er Zeit attgefundenen
u
enverfolgungen ergriffen. Nach ahul, wo 'e Exzesse sehr
1 großen UmfanÉ erreichten, wurde Militär gesandt.
- Der e_nat hat die- GeseYvorlagen, betreffend das Tabaksmonopol und das Heereskontingent, angenommen. Die Deputirtenkammer genehmigte das Pensionsgesex.
- Der Generaldirektor der neuen rumanischen
und Übernimmt heute von der Regierung dieVahnen und das Material derselben.
Rußland und Polen. St- P eters burg , 12. Februar. Der Prinz Eugen Maxiprilranowitsch Roman'owski, Herz,»?tg von Leuchtenberg, rst» am 10. d. M. in das Ausland gerek . *
-- Vorgcftern sank; im Generalstabsgebäude die Feier des 50jährigen Jubiläums- des Topographen-Corps Hatt. Derselben wohnten der Kaiser, der Großfürst Thron- olJer, die Großfürsten Wladimir Alexandrowitsch, Konstantin, N'itsFaZ rmd Michael Nikolajewitsch und NikoLai Konstantino- rvr et.
Schweden und Norwegen. Stockholm , 8. Februar Der Köni em ng heute 111 besoxrderer Audienz den _am hie- sigen Hofe a kredrtrrten K. K. öfterrerchixsch-ungarischen Gesandten und bevollmächtigten Mmrster Grafen Mülincn, welcher in Ver- ?rlaffung seiner [de,vorstrhrnden Abreise sich verabschiedete und
ei dicser Gelegenhrtt nut den Großkreuz-Jnsignieu- des Nord- stern-Ordens dekorrrt wurde. .
Dänemark. K op cnh agen , 9. Februar. Die ' gestern
*im Folkething beendete erste Lesung des Entwurfs einer
Konkursordnung gab dem Iuftiz-Minister Gelegenheit, die von einem Mrtgliede der Linken geZen die Aufhebung der Schuld- hqft erZobenen Bedenken zu wi erlegen , indem er darauf “hin- wres, aß man auf die in anderen Ländern gemachten Er-
einen cgenstand handle, der, wie er vorliegende, keineswe s einen spezifisch nationalen Charakter trage. Jm Uebrigen Set,
Schuldhaft einen nachtheiligen Einfluß auf die Kreditverhält-
niffe ausüben würde, schon deShalbungerechtfertigt, weil der
eit niederlassen. Nach d'em »Bien publica wird der Graf m -
Spanien. Aus Melilla rvird Über Gibraltar e- ' meldet, daß die Arbeiten zur Ableitung des Oroftuffes gün jg
Exurfionen nach dem benachbarten Gebiet al» EskOrte zu *
Italien. R0m,12.Fcbruar. Generak Sherman ist '
Eisenbahnengesellschaft, Reinhard, ists hiereingetroffen «
fahrun c'n Rückficht nehmen müsse zumal wenn es sich um .
die Befürchtung „des Vorredners, daß die Beseitigung der _,
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Entwurf in Kieser Beziehung , . namentlich durch seine pfand- rechtlrchen Befttmmungen, hmretchende Fürsorge treffe.
»,- 10, Febrrrar. Laut Nachrichten aus Athen be- nden sich der Hsm und dteKönigin, die Finzesfin hyra und Prinz aldemar dort rm besten ohlsern. Gegen Ende dreses Monats edenken Ihre Majeßäten Gnechenland zu verlassen und 1": er Italien, wo sie einen Arkrfßnthalt von 5-6 Wochen nehmen werden, hierher zurück- zu c ren.
Amerika. Washington, 13. Februar. Jm Senate bracht? Sumner dez: Antrag auf Einseßung einer Untersuchungs- kom_m1sfion 23121 Erorterung der Frage ein, ob der anJebliche Ver- kau] von _;ffen und KriegSmunition, Welche er Unions- reZterung gehörtrn, während des deutsch-franzöfischen Krieges al eme Neutralrtatsverleßung zu betrachten war.
-_- In Rio de J aneixo ist [autMelduug 19011122. Januar 1L_dker thcomt-e Jtaborahy, em Mitglied des Staatsrathes, ge- or en.
, », Aus Tandil “in der Argentinischrn Konföderation wrrd „eme Ermordung von remden emeldet. Sechsrrnddreißig Auslander wurdexr von muchos, ie durch ein Individuum Namens Solane hrs zum Fanatrsmus aufgereJt worden waren, ermordet. Von den Mördern wurden 16 get dtet und 24 ge- fangen genommen. -
Ysien. Der Vertrag, den Oesterreich mit China vor langer gls zwer Jahren abschloß, ist nachdem er den Kai- sern Her beiden Reiche unterbreitet woréen, dem *Sbanghai- Courtera zufolge, nunmehr enehmigt und befiegelt, und Dupli- kate m den zwer Sprachen nd- ausgetauscht worden. '
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Lgndtagö-Angelegenheiten-
Berlin 14.Februar. Jndergestri en(30.)Si un des au- f es d er Ahr,;eordneten, in welchcr gden ersten YHeanstatléd der
Faßesordnung die bei der Vorberathung des G eseßentwurfs , . e
. „r. die VeaufsichtigunÉ des Untrrrichts- und Er- zrchungswesens, gefaßten eschlüffe, bildeten, nahm zu dem Amendement von NEUOHUUZIÜ und von Brauchits zu . 2 Zuerst der Staats-thster )r. Falk gegen den 'bg. Oly as Wort: ““
Durch Annahme eines Schlußantrages möchte ich nicht in die Lage verseßx werden , gegenüber den Ausführun en des Herrn Abg. Holß gar keme Bemerkungen zu nmchen. Dcr err Abg. „Holß hat
hervvrgehoben: ich habe gesagt", es würden die evangelrschen Geist-
lichxen wal)rschei_nlich in ihren Stellun en als Schul-Jnspekwren ver- bleiben, unH [ck hab; gegenüber die er Bemerkrm?) allerdings zum Ausdruck _brmgen m_ussen,„daß ich das gesagt ha c. Das rst aber nur das „Resultat mcmer fruheren Yeußeruna, und in dieserBenehung treffen ww uns zusammen. DéeBegrÜndrmg ist von dem Hrn. Abg. Holy nxcht hervorgehoben worden, und d're wird den Sinn meines Zugeständ- nrffes'crßklar stellen. Ich habezmrerlaubt, hervvrzulxbenundziemlich chrtlgrb: rn Anbetrcxcht der faYttschcn Verhältnisse Werde es sehr wohl mogltcl) sem, dgß dre evangelische (Hej lichkeit zunächst und vielleicht au („ange m thrcn Stellungen [1th c. Die faktischen Verhältnisse 9 e W (Jetont „trnd, dre find eben dle, daß, so weit meine “Kenntniß x_sher reicht, Ste emxéwn Konflikte, die eben zu dcrarti en Schritten tmr sie hier ver ang tvcrd'en,in„dcm Gescßcntxvurf, rängen, aux Sexten der evangelischen Gerstltchkctt nicht zur Konteftation gekommen, Yxrd, dage en wol); auf her anderen. Ich hoffe und erwarte, da leser ZU and bletben wrrd. Sollte diese Erwartung und Hoffß- mnzg getäuscht werden, [91116 das, was 'ich mit dem Herrn Abg. Rctchenspcrger auch ausdrückltch als möglich anerkannt abe, geschehen, daß auf dem Boden. der evgngelisthen Kirche ebenfalls olche Konflikte koznmen könnten, nun, wenn Herren, dann würde es mir zwar sehr _le'td thun, qbcr dre „SYM „dcs Geseßes würde ich genau so kehren gcgen dre evangelxsche Gegstlt kett wie gegen die andere. . Ick meme, meme crrcn wenn ich so spreche und das auch neu- Zxch gusrexchend angedeutet [,a-ée- - Henn ich" wiederhole einen größeren Therl memer Worte 7- dqnn, meme .Herren, möchte es mit dem - Y_erxxune es an, 111 nnldcr Form gemachten - Vorwarfe der tllkur _,er jvurde-nur dadurch gemacht, daß ich hin ewicsen warde auf den früheren Rechtsßaat - es nicht so weit her ein. -- Zu demselben ,Ymendemcnt erklärt? nach dem Ab . von Rauchaupt der Praftdent des Staats-Mmisteriums Für
von BiZmarck: „
ch bin:"der'Mcinung' die vielleicht nicht von Allen etheilt wird, daß, wer fur Has Amen ement des crrn Vorredners 'immte, bei der lcßten Ab _cmmung ebensotbohl ür die schlicßliche Regierungs- vorlage hätte nnmen können,!)hnc seinen Prinzipien etwas zu ver- gebcn. “_ ck bm “auch der McryunJ, daß, Wer für die chicrun s- vorlaqe nnmte, „auch rvohk fur as lecndcment Rauchhaupt ßür den Augenblick hatxe sinnmen können. Das Amendement Rauch- Yxmpt gab derRegtcrung, Was fie für dcn,Augcnblich braucht, er- ulltr Has Bedürfntß,„ck§);ab drr Regierung in ihrer Nothwchr dies zur erthetdtgung Her S1 erhext des Staats nötdigc Mittel gegen An- Krtffe, welche ]eßt schon auf diesern Gebiete stattfinden, von denen se aber 171 der Zukunft noch mehr bedroht ist. Auch der Herr Vor- redner schren vorauszuseßen, daß man fich einigermaßen gewundert habe ,
daß die'mtgxrr, die für sein Anxendenxent stimmen konnten, die also durch rinztpxen, durch. tr end euzcn ttefer liegenden prinzipiellen, auf Mtßverständmß über dre ragwMe de? Geseßes beruhenden Gegmsaß vpn der Auffasung der Rxgrerun Nicht „mehr getrennt waren, daß dre nachher n1cht mehr_fur dgs eseß tmmen konnten. Ich muß sagen", es hat das allerdmÉs eme große erwunderung erregt. Der „Herr Vorredner hqt als rklärung dafür nur ein einzi es Motiv gegeben, welches tnkxcffen doch kaum mehr ein fachliches i , sondern rxm auf einen germ en Fraktions- atriotismus fich zurückführen laßt; es_ wzrr der Ur prurzg, nicht er Inhalt der lcßten Fassung, rvclghe dte. emchßraktwn abhrelt dafür zu stimmen,“ der Herr Vorredner erklarte zzcmlt offen, wxrl „es aus der anderen Partei gekommen x_var.„ Hätte man also vtellxtcht Jemand finden können, der die ahnlt n Arnendements, _dte von der liberalen Seite kamen, a_us en .nrrttleren Partcten gestellt hätte, so wäre vielleicht dre egenscxttg Yftetgerte Empfjndltchkcit weniger mächtég' gewesen. Ich ann dicsezr orwurf, odrr 1ch wrll lieber sagen diese Ermahnung, 120th ge ensetttge Jraktwnsetftrsrtcht und Empfindlichkeit nicht auf Ko en cr„Vo_rl'agcn Play grctfcn zu lassen, an alle Seiten des Hause:? gletchzetttg richtcn„1ch kann das Suchen cines Kompromisses, dxn nnr Alle„branch,en, „mcht genug empfehlen; aber ich glaube, daß dre konservative, Seite nn Ganzen nach ihrem früheren Verhältni 1303) noch eher m. der Lage geWcsen wäre, dem dringenden Bedürfnißß, dem „von . der Re terung offen _als unachiSlich erklärten Be- dürfmß nut Aufop erung drr JraktwnScifersucht u Hülfe zu kommen, als.es von drr anderen Serke verlangt werden Lonnéc. Die konser- vattve Parker würde dqdurch nur "im Sinne der geringen Zahl von Vorfahren, dre fie nr Ühercn Jahren in diescmSaale hatte, gehandelr gben - es waren Erl „(Zur ßeren Unterxtüxung ich stets dankbar gewesen m " uxrd es war m t die Schuld erselbcn, daß fie nicht stärker ins Genncht fiel; aber wenn fie das Erbe der damaligen Politik Wirkllcho forstgesekt und _aufgenommen hätten, so würden Sie jekt, nun Ste starker find, unt uns gegangen sein. Die Eilf hätten mit
" der Regierun gestimmté das vcrfichere ich Sie.
- Na dem A .Lasker nahm der Für von Vis- marck nochmals das ZLort: ft
' Wexm Fh nochmals Das Wort cr reife, so geschieht es deshalö, Werl ctmge Z-aße m den Acußerungen es Herrn Vorredncrs mich zu der „Besor mß veranlaßt haben ,als könnte meine vorige Acußcrung Hahm nn „verstanden werden, Öle Re ierung beabsichtige etwa noch eßt auf en) Konzpromrß auf Her Ba1s des Raucbhaupt'schen Amen- cmrnts hmzuwrrkrfn. Das ließt uns fern, meine .Herren; haupt- ächlt um aufzuklaren, weshal wir von Seiten der R ierung dem
_[mxn ement ntcht cntgrgenaetxctrn, WeShalb das einzige itglied des Kabmcts, 1velckch zugletck) Mttgltcd des Hauses ist, sogar für dieses Amendement sirmmte, hkabe tch gxsagt: die Rc ierung ist der Meinung geroesen, daß drescr Mrttelrveg 1Lr vyrjdcr Fand praktisch genügen wurde. Zu Prmzrptcn ms gera x bet dxescr elcgcnheit zu bekennen, hatten ww mrht das Besxrcbrn, wer verlangten nach einer praktischen Waffx Tur Abwehr »- Prnztpterr find in dteser Frage mehr trcnnend al? bm end. Wtr haben rns .mxt dem Mindeftcn bc nügt, wodurch ww nach.?)cm englischen €prtchworr die beiden En en hätten zu- sanrmenbrchn können. Wtr glaubten, daß dies der Fall sein würde; es rst uns mcht gelungen. Wu: sind mm zu einem Abschluß durch ,Absmnmyn gelangt und ww: Werden auf diesem Boden festhalten und daher eharrcn.
Der Herr Vorredner [)ax grsagt, es sei .il)m und den Scinigen U„ndcnkhar gewesey, daß m dtescr prinzipiellen und von uns frrr dre Stchcrhctt des Staats wichtig erklärten Frage, in emer Frage von der Bxdeutung dre bisherige konservatch artci der Regierung yfferr der) Krieg erklgrt hat. Ich will mir die en lcßtcn Artsdruck nacht anetgnen, abcr 1ch darf das wohl bcstäti en, daß es mrr auch UUHenkbar gewesen rst, daß diese Partei die Z) egicrrmg in etxrcr Frage mt Stiche [affen jyerdx, in welcher die Regierung ihrer- serts entschlossen rst, ]edeéz' konstrtutwnellc Mittel zur Anwendung zu brmgen, um fie durchzufuhren. , «
- Nxtch Schluß der Generaldrskusst'on erwiderte dem Abg. voz) Mallmckrth auf eme persönlrche Bemerkung desselben der Furst von Vrsmarck: *
. Der Herr Redner, der M, soebrn seßte, hat eine Aeußerung, oder vtelmehr dre Tendenz„_manchcr „chußcrungen von mir erade im um- gxkehrtenSmne angefzrhrt, als 1ch ße ausgesprochen ha e, _- ich weiß mcht , ob itr Fol .? emxs 1ap3U5 UnZuas, oder in Folge eines all- Zemet11§nM1ßyer anznnffes. „Er hat ßesagt, ich hätte erklärt, ich hätte
e1rFrredenmcht1nrt der Ktrchc, (1 er mit dem Centrum erstrebt. Meme Herren! ich appelltre an die ftenograÉlÜschen Berichte und an das Zeugntß ch ganzen Vcrsammlrzng. s ist erade umgekehrt. Yb. habe artszrrfuyren gesucht, daß" ww mitde'r'K'icmeFriedcn Wollen,
rteden haben xnuffen, daß aher das“ Centrum uns diesen Frieden ers wert, nyetl es durchseßtgft uyd sich verbündet mrt anderen Be- ftrc„ungen, mrt, denrn der Frtrde fxtr den Staat viel schwerer Herbei- € [FZH'ZM :|, Wre mat der Ktrche, eme'r so großen Anzahl seiner An-
e rt en. ' *
- In der Spezmldrskussioxr des Geseßentwurfs nahm zu Z. 2 das W9rt_der Ab . ])r. Nrtchensper er éCoblenz) und ver- wahrte daber dre deuts e kgtholrsche Gri [lch eit gegen eine an- geblrche Behauptung des Firrsten v. BlZMklrck, welcher derselben vorgeworfer habe, daß sie „an natronaler Gefinmmg hinter dem franzöfischen und r'taliemschenKlerus Zurückstehe,“ Redner xrmnerte da egen an dre Hülfe, dre Pte ka holische Geistlichkeit m schwerer ert den, deutschen Rxgrerungcn zur Herstellung pon Ordnung und Srcherhetx gewahrt und an ihre Lcistun en rm [e*yten Kriege. Der Prasrdent des Staats-Mini e- rrums ertvtderte darauf Folgendes: