1872 / 49 p. 13 (Deutscher Reichsanzeiger, Mon, 26 Feb 1872 18:00:01 GMT) scan diff

““ 1184

?dherer fküher nichtuin Konegien einrangirter Beamter bei dem Ein,

Isa Abgeordnetenhauses in irgend einer Weise beeinträchtigm zu 9 en. .

_ Nach dem Schluß der Disrusfion legte der Staats- Mmtster Ca mph a u s e 11 dem Hause emen zweiten Rachtra zu dem Staatshaushalts : Etat für das Jahr 1872 vor unß

erklärte:

_ Meine Herren! Dur eine Allerhöchste Ordre vom 25. d. Mis. bm tch ermächtigt denz ohen „Hause emen Zwäten Nachtrag zum StaatShaushalis- tat fur'das Iz'xihr 1872 u ä erreichen.

In der Bud ctkommrffkont , :vte bmx; Allen bekannt, die

age wegen der esoldungscrhöhun cn f r dre Beamten in gründ- 1cher Weise bexathen, und es md dem - ohen aufe Be- schlüffe unterbrettet nxordnx, wonaxh sämmtl che' An orderun en der Staatsregierung m dteser Be tch'ung _ ich spreche nat r- lich nur vzm den _B “oldungserh ! gen die Zustimmun der Konnmfßon gr 11 _en haben, onach aber die Kommi - sion iy Bezug au eme große Anzahl von Ansätzen über das hmausgegangen tft, was die Staatsre ierun in Vorschla brinßen zu müssenglaubte. Nach Maß abe er geÉaßten Beschlü e wür e es fick) um eme writer chende Erh hung der. esoldungen “um“ den Betraxx, von 7 000 Tha ern und dann „noch emer Summe von 20660Gul en handekn. Demgegenüber Lind bctdcrerstenBerathun des Séaatshaushalts-Et'ats in diesem Hau e manche Pofitionxn in eg- fall gekommen. Dte_ 'taatsrexiierung erklärt fich nun sowohl damrt einverstanden, daß dre c Abstr che staktgefunden haben und“ wird bei der Schlußberakhung auf die Frage 11th zurückkymmen, wie' fie Ich auch vollständig und ohne “jede Ausnahme nut, dcm Beschluß cr «'*- Kommis ton Wegen der Befdldungserhöhungen einverstanden erklärt. Die e Erhöhun en abzüglich der Abftrtche, die das Haus bei dcr Vorbera hung des taxs gemacht hat, werden fich noch ßesaufen aux eine Summe von 494,730 Thlr. also M ab erundeter Summe au den Betrag von einer halben illion._ Dießc halbe Million kann nun entnonmxen werden aus der Miawn, die “nach Ablehnun _ oder nach tzrückztchung _ der Vorlage wegen der Steuerre orm dinonibel b etbt. _ * Außerdem glaubf du: Staatsreg'kerung den sei der“ Vorberakhung

Y_Etätsgcäußerten, Um .? heil mit erhebltchen MaJ'oritäten geäußerten “*

än“ chen en t [en u nimm, indem fie in Vorsch' ag bri t: 1)*feinen Zilk:!fxyu 'von „160000 Thlrn. zu dem Fonds Kehufs Er- richtung von Forftdicnßbäusern * *

_ “es ist dasein Antrag gewesen, der hier [ebhafken Anklang gkfun-

2).hei„neu , fuß von 100,000 Thlrn, zu dem Jorftwekxebauxonds _ck; ndeli es fich um cm-Bedürfmx, we ches owohl ' *" . [ ;,„efurxpen hcxt, wie“ ck m'! die Staatske ie- ,“ * mti den““ * herrgen-Mitteln n cht f hat prcrn'Éönnax _; x]“, -' 3) einen Fonds von 100 Thal'ern (als“ ersfTI'Yka'teJ" Fur EKL?!)- tung emes Gebäudes ür das landwikthscha' tlrché Museum; * 4) einen onds von 100,000 Thalern als Z ch1xß 'zu dem Fonds _ zum nkauf von ferdxn und zu Pferdetxaanorten. W -s-chDas iZHenfn s ern sehr lebhaft hter geltend gemachter un _; en 1 * 5) einen Fonds von 100,000 Thalern [Zchufs Verstärkung 8er Samm ungen der Kunstmuseen 111 Berlin. _

Ich erlaube mir, die Allerhöchste Orßre dem ngse zu Überreichen.

-_ In der darauf folgenden Dtskuxfizon uber den Etat des Iustiz-Ministeriums erklärtezu dem Amendement dks Abg. Hall, nach welchem in Nr. 4 der voz“: der Bud exkomzmsfion auf- estelltcn Rangordrxun dex Ju tzbeamten » te Raths Her alt- ändischen Appellation“ er1chte und der AppeslgtwnsÉertchte in. Kiel, Cassel und Wies aden, nachdem Aster threx“ estallung als Räthe oder alsGerichts-Direktorenz bet dmxemgen Räthen, welche dxn früheren hesfischenx na1_amschetz und" lstetmschen Mittelgertchtcn angehörten, xmrd „te Ancienneta-x nach dem Alter 1hrer Bestallung als Rathe dtesex Gerichte unter Abrech- nung von vier Jahren fcstgestxüta, dle Worte »unter Abrech- nung von vier Iahren-a gesmcherx werden sollenx nach dem Abg. Kiefchke Resoerenx) der Regterungs-Komnnffar, Ober- genchtZ-Rath m fletsch:

F? acceptire Namens der Königlichcn StaatsregEierung sehr gern den *- andpunkt, den der Herr Berichterstatter zur inleitung semer Bemerkungen ein mommen hat, indem, „er der Regierung eine ge-

wisse Latitude laLIn-will in Bezug auf dte„Ausführung der Bemer-

kun en, die in er Redaktion der Kommtsfion dem oben Hause vor iegen. Es ist bei der chschiedcn it der Verhältmfse gar nicht möglich, jeden einzelnen“ all bis ins leinße zu berüekfichtigcn, und es würde, selbst wenn ie Arbeit der_Kommisston noch viel spe- zieller ausgefallen wäre, als wie s1e )eyt vor Ihnen liegt, nicht möglich gewesen sein; ohne eine btU ge ausgleichende Thäti = keit, cine billi e Berucksichtigung der La e der einzelnen e Wirklich allen eßchtSpmckten gerecht 3u_wer en. Es ift dabei zu be- rücküchtigen ', daß in dxe Kollegten, die xeßt nach den Vorschlägen der StaatsregierunÖTzu denselben Etats veremigt werden sollen, die aller- verschiedensten ttglieder eingetreten sind; ich meine nämlich in die nm?s den Annexionen neu ebtldeten Gerichte der Provinzden Hessm- Na cm und Schleswig: olftcin. Cs tre,ßen in Fol e chn nicht allein ganz verschiedene Rangrcglements zu ammen _ änis ,e, kur- hcsfische, nassauische, oberhcsnsche, zum Theil ältere Rangreglxments, n) denen, nebenbei gcsagt, wohl auch für Frauen ein Rang wie für dxe Beamten bestimtüt morden ift, _ sondern auch innerhalb dieser

.

ß

ritt in eines der

vorzuseken

rvorge augen ift. DalLei tkm

regierung in diesem haupt nicht

vorhat in Be ug

[Ziehung rmgcn. ' e'n müssen, d anftig, sondern Es find auch unter Bc ug auf die Bini d. 3. die Art und Wordénx und es regierung i der Koznnn fion „_ Königlich? taa-tskc

«khan dis _ wenngithß“ dke 1 g

daß nur beim künf

e len wi , so Ühkk U? M]

Gxfi tSpun ten: ww die Aus

erbeten werden Zoll. etwas Weifelha

amit_Verbindet, zu ftändmß des noch ein M ter G unter den eamten lungen des,Hauses Interpretation der

lässigen Erhöhungen PrinLipien verlcß

und

erscheinen könnte trachteten. Es wir

mZt echt an„ daß di trage, sämmtlrch zur

feine ausdrü tritt der Direktoren

die Gehälter

yerschiekxenen Reglements selbst befsqndcn„ noch Differenen, die WM m den früheren Staaken mcht 1mmcr zur Löéun gc» langt find, so daß öfter Strcrt geWesen ist, inkwelchcr Wci?e cm

übrigens hixr nur an, um die e nicht möchh sein würde, hier b s

ei dxn'enigén Mitgl edern, die bei Schoße der Kommrsfi1 t dem Kreise der betro enen

Idee der Staatsregierunßbei der, gankm Reorganisation, die sie jest :

misfion nicht JWeifelhat [ein, welkhcs die An assung der S und geWc en :|.

MI“ niehi anders" & s in-

esige , Fälle von“ Mißverßänthffen denkbar, Es heißt m_ höhere Geha-ltsßkufenc, und man könnte das

„Schrift gedru worden ist.“

der“ SIM “ermr :'Knü ' * Mzu mrf YUKON hcrrs t hat, "sich auch rm eßd'e 'ZußiMmung zu n1e_inen ollke.“ Wunschm aber mu *ich im eine derart“ authentische - einmal 4 on der Herr Bericlxterstatt-xr . bemerkt hat, die Staatsregierun führung der Veranderungen in der Weise beabsichtigt, da sm Aslerhöcbfte'r Erlaß- über die Durchführung dieser Angelegenheit

t gefaßten Ausdru u “oer ern, daß die Auffassung und das Ver!

auses chescn ÜL. e !

erstgttér beKi seinen einleiten _ rst zunachst die Nr. 4 zu erörtern, punkte, der dem Antxa e auf getrennte Abstimmung über die Worte xoßer als Gerzchtsdtre' toren rangiren sollen“ , zu Grunde “lic t. Dtc Staatsrextxrung batte

lichen Erklärungen

heren Kolle im ein» uraygiren sei. ck ü re d qu-n zktl: unékerstüIsénF lZ-aß ae: m :. Feinsten Détails hinein

was in dem einen oder andern aüe an we" [ *" Bedmk ich eiten entsjehen xkönnte, Es kann Z M n vd"

damm handeln, die großen, leitenden Grundsäke einér'

man als billi und o ortun anerkannt at aus n glaubt,“ dem Yenügte xp * h ' 4 sp

zu der Vorlage des “Staatshaushakwe _ Zeatte und g-mugt ebenso das, was aus den Ar eitén der Kommi

ck "vie * r hier nur cform- die *, und ich

as, was die NeYerung in thren emerkungen

ich aber in-B'eu au die- C'inleitun d. . ' * Formulirun des ersten Saßes inzdxxeser g, h d"

r. 2, jeht gleich die Staats-

Tl rfteZlezt gcgen Mißverständnisse, die vieUeicht noch nicht u en 1

ck bet den Mit [Zedern des Hau es _ ficher über.

. en Arbeiten im ewtrkt haben _ wohl aber später aus camken selbst hervortreten könnten. Die

on mi

auf e Verschme zung verschiedener Etats, geht

davon aus, da eine so crhebliche„GehaLtSzula e wie eK'c t ewa rt Werden soll, die beste Gelegenheit bietxt, einég Hänschxinstk-ért e AZI- YF) iZzZ'ammemverfung 1ener Etats zur Ausführung zu c 1 augen, und die «Zerren aus der Budget ommi a

aber die Staatsrc ierun immex davon aus e- , ßsion Werden das be ä- eme sylche Arx der Ausgleichun nicht etwa erst exade m_ dem jekt gegebenen Fa e emtreten sou. 1e_ser Vorausseßung _ mancherlei Erörterun ' in Yk'nt und GercchtiJert dxr AttsgleichungsvorMäge, te Folgen des urchemandccrangirens gepflogen kann deshalb allen Mit licdern .tKom- aats- Wenn ich _aber hier die ormulikung fzbcr dre, wre? ich. beiläufig bcme en muß, die terunß fich n_och- mcht ausgcfpxochen hat, weni - en) Stirne, dqß noch bet der KommissionZ- lkchkekt emex eraktton vorbehalten werden sollte ormulmmg betrachte, 7? sind,. danacLWdoch Fur vbexm Au ,"cken eicht dahinzverftehen- r küntttge Fälle

der

tigen Au-frücke'n, also nur

ein ;, Jartiges rinzip der Re ierUn “Plak reifen solle wie es _ Her X,“ Und dies ?vtrdxg wie ickx bemerken ÜU- um * n !

als das Wort : _- Es“ würd'e üerg

wenn die “elbe

'mit ge perrter

ens dem Inteche cbereinstimmung n

use, jyenn auch nur durch stillschwei- Yigm Erklärungen herausstellen „amen der Staatsregierun , daß leektatton herbei eführt wird, auZ'zwei r. azestät dem K nige gegenüber, weil,

« Die StaatSrFixrung muß also ge enüber dem m der La e sem; r. Ma'estät

, ' _ändntß, die sie elbft gleicher Jett auch d1c„9luffaffung und das Ver- , Nebxn duesen Hauptpunkf tritt aber chtsp1§nft, daß 1a auch außerhalb des Hauses elbft em lebhqftes Interesse für diese Ver and- cfteht. Es wa_re sehr leicht u1ög„[ich, da die nterésfirten an dtefem Punkte anknupfte, und da

ckanytlich cij1e nge Ynza [ von Beamten, die Rikhke'r den älteren Provmzen, schon ]eßt cm k agbares Recht auf die um!; dem Etat zu-

ihrer Gehälter haben, so könnte die Kombinatton

entstehen, daß einéelrze Richter, die steh durch die Einfühkung der neuen

btelten, auf das Gehalt einer höheren Klasse klagkm aber auf die Fassung der Kommission das, „was ohxte den 1ehtgen Widerspruch der gemeinschaftltcbe Ueberéeugung des Hauses und ““der " taatsr ierung

xtrückgingen, mdem fie iaatsrc terung als die

a s eine Grundlage ür ihre Rechtsans che be- also hierdurch im JßarUe-n der Staat regierung

ersucht, dav_on Akt zu n„e mm daß die Bedeutung der einlcttendcn Worte dahnz zu fassen 11, daé

den allgemcmxn Gchaüs ulagcn nach denselben Prinzipien effolgcn ' sollen Welche m den nach n Bezug auf die ein e um Punkte, _ denn 1

auch schon die jekt m Aussch't stehen-

ol enden Nummern empfohlen werdcn.

' nehme wobl “eftellten An- err Berihchtt- gezo en a- cm (Zefichts-

e ye chiedenen zu der Nummer Dtskuxfion stehen da fie“ auch der en Bemer nYen tn Betracht un zwar unter d

bei Exnbrin ung ihrer Vorschlage m ezuZlp auf den Ein- P

in SteUcn bei den cllationsgcrichten

abLegebcn, und es ist erst im Schooße der Budgetkommisfion darauf au merksam Jemgcht worden, daß, wenn es biUiYund gerecht wäre, , , er" m gleichen Raygklgssen stehenden *

cmcrsexts dex Rathe,dcr Appellationsgerichtc, andererseits der Direktoren der Krersgextäzke, gsetchzuste_llcn, dann auch Bei dem Uebertritt aus der einen Kategqrte 1,11 die andere dre Voll; chicnnctät anerkannt Werden sollte. Ich !va mcht verkennen, daß fur dtcse Art der Gleichstellung fich auch

samten, das heißt“

ts an Seite 79 vorgetra en * skyon

darf kon tiren, da

en asémg, wie e in der Kommission ge- *

- hat die Königliche Regierung ihren Vo

1135

en Bede'nken, welche die. taatsregiertxng gegen den Be-

chluß er Kom1misßon und deren 1eßige _ prmulxxuwg hc t, hier Tur Uutrsxg zu MUL?" zxndt wfxnsthetraust ÄMGWUN aznzrixes Bcer * re tern e can t e e enn : nnmung un , -- Sjaa ng 0 e aus der Vorlage der Kommtffion.

man? Momwle geltend machen la en, ich bin aber angewiesen, dié ernß c?

seüigung er hervorgehobenen

' er ältni e nd von dem err'n Referenten der Hauptsache xmch ZYYuYeinanTerJeftßt. Die E*eörichts-Direktoren hatten früher knnen

es [offenen Etat sondern waren in lauter finguléßrc Sxellen vxr- h ' t; es, war aiko auch nicht möglich, von einem ctgentstchcn Em- chube zu reden, den die Direktoren durch-cin Emtrcten von AYU- [ations - Gerichtsräthen in “Direktorstetlm crlctden konnten. - ekehrt war dur die Gescßgebun , d. b. ch Allerböchßen läß vom 19. ä 1850 die xschloffenhext des Etats der Appcllations-GerirhtSrä c veröurgt. Es _war also geltendes Recht, und ni t anders möglich, als daß ein Drrektor wenn er diese “Car- riéte ' hlte, jedesmal mit der untersten Ste e an dem Etat, ,der A cllationsgericbte sich be nügen mußte; und so ung nßig dzes Ver- häW-xlß unter Umständen ein konnte , haben es doch dre Dtrckxoren m “(XY eichen Fällen gewählt so daß fich unter den 296 Jppellatxons- erkrb“ -Räfhcn die etatsm ßi in den gkten Landthherlen angestellt nd, nieht wen ger als 56 be nden, dix früher Dtrxktornx gewxsen ßnd. Es würde also, wenn man am wetteften gehen und“ dre Dtrek- toren und ppellationsgerxichts -Näthe Lofort glrrchßcllcn, „Wenn man also ;soglei“ mnerbalb des «N en Exats er AxxpellaßonngMc nivelli- ren wollte, dieFolge sein, em allY-chmer Stelxenwecb cl. ftatx- finden würde. um die 56 d in “der. ech schon langere ett Dx- rekioren gewesen ehe sie in dte Appellattonsgmchtß eintraZen-„undxs würde eine Uméürzung der gesammten „Anctennctatsverhaltmffx em- treten en, die bis jext no von chnem aus "den bcthexltgten Krek'en ver ngt worden i, und er zu qftxmmenédjc Staaxsregterung durchaus néchdt in der Lage wäre. In , “refer Beztehtmg tft nun Hie “Kommission er Staatsregierunßck schon tnx egen ekommcn, 1an :ck man in er Komm: o_n :ck atxxdrückltch dar- über ve ändi : ha“, daß eine dexartige meälzyn innerhalb des 'eßkgen EtatZ der AppellatioKFgertaxte um den 1eß en Maßregeln Leineswe s verbunden sein solle. ohl aber hat man festgehaltey, und der_ Herr'R erent vertrat diese Anßchtsoebcn yochgnitallcr Excexgte, Haß „bet dem späteren Eintreten eines Direktors 111 cm AppellattonSgertcht die volle Direkwren-Ancinmexät angereclxnex Werden soll. Das würde aber dem gegenüber, was ich als den1eß1genZustand bezetckmet Yabex- und was "a nacb dem Ebengesag-ten auch nach der Anfixht 'der - om- mi on ler die jeßigen Mitglieder der AypeUaxionngchte erhalten ble ben soll, zu 'der inkonvenablep Folge füqren, daß *- , „stig in ;]ünx ere Direktoren beim Uebertritt m em ApyeklaßkonSgericht, x n well e ihre Anciennetät als Direkwr mrt hinubertr-ügen, in' hohere. Ge- baliöftcllen lacirt Werden müßten, als soxche Appellattonsgcrtchts- Räthc die ange vor ihnen selbst sch9n Dwektorcn exvesen wzm'n, blos chhalb, weil diese- im Augmbltck schon Appe ationsgertxhts- Räthe find. Das ist offenbar eine seér empFinßliche Inkonvemcnz, und die Staatsre kerung glaubt fich dte cm rtnép entgegeyftell-ext zu müssen, wmnglei ihr ein ewendet Zverden önn e, daß-es1a ledxglrch in ihrer Hand liege, ob ,gte die Dtrextoren küxffti zu Apyellattons- Rüthen avanciren la * will oder zucht. Dre taatsxegtxrung er- achtet eben das Prinzrp für zu wichttg, als „daß sie sch m „dtescr Be- iehung blos auf dte administrative Prax1s zurückverWetsgn [a.ssen ?önnte, um |ck auf diesem Wege denJolgen des Beschlusses m semcr 'eianealt uenieen. - ]ßgDer zikveite3 Amr? k)betrifft dieselbe Nr. 4, das hejßt das Em- ran iren der früheren ber-Gerichtsmitglteder _aus der) neuen Landes- thei en in die Reihe der altländischcn Yppcllatwnxsgertchts-Rät c. Es ist die Anre ung dazu , daß ein derartiges Ran trezr untex a en auf we entlich '?cicher Organisation beruhenHen Appc atronSgemchten statt- fin en te, nicht allein von der Regierung, sondxrn auch gus den Kreisen der“Betheili ten selbst hervorgegangen; es „ck aus „emer 79er neueren Provinzen er Wunsch gekommen , daß em derart: es Em- rangiren stattfinden möchte, und _?wxxr aus dem sehr nahe xe enden Grunde, weil bei der geringen Ml gltcdxrzahl, aus denen dte e Ge- richte bestehen ein Avanciren in den emzelnen Etats port sehr selten eintritt, ja ischt bcina e ausgeschlossen gewesen 1st. Ich mache in di er Beziehung an folgende Zahlen aufmerksam, dqß hei den ppellattonsgerichten in den alten Landesthetlen, dte tm Ganzen 296 etatsmäßigeMitgliedxr Zählen, fett dem Jahre 1867 oder richtiger gesagt, seit der Organisahon des letzten konftttmrten Appella- tionsgericbts in Cassel nicht wemger als 88 Vakanzey zu besxßcy ge- Wesen find, daß also der gesammte Be and um mcht wenOt ex als etwa 30 pCt. crneUert ist, während, dort iSher nu]: bet dem „. pxella- tions- ericht in WieSbaden _ wie, ich glguhe, ist dteses Has SWW? "" eine Hakanz gewesen ist und walzrschemltch auch so letcht kxme Va- kanzen eintreten werden, weil bei er N-extbtldung xeqer (Hemhte der Mehrzahl nach Wenigstens, nur Leute m den rustt eren, be eren Jahren als Mitglieder angestellt“ jvorden find. 111 also dem bikli scheinenden Wunsche zu entsprechen, daß, der Vor- thei der Zugehörigkeit zu einem größeren Staate„un„d emem grö ere1l1 M «chenden ck M:: YUMFZLUTF «; ' ' ' 1 e et en atronsgerrchte m den neuen m () rsc3hlag dM erFÜZWUMMZ gema t. Es andclte fich dabei freilich Um „w u n ung et" Prians. Häthte man am cinfgchsten durchgxeefen wollen," so hatte man nur die Patente als preußtsche Yppellat:oanertchts-Rattxe maß- chnd sein lassen können; dann wüxde aber xme ganze Rethe von eamten, die schon früher zwätinftanzltcbßn Gertchten angehört habeln- sehÖtungünfti gestellt worden sein, und dtesen Weg konnte man a so m Wohl w hlen. - , , , Ein weiter AusM war, daß manodte Mtxtelgertchxe ohne Weiteres zdcn preußischeY Appellationsgerxchtcn hatte. gletchstellcn

ung der hier so mannten

d'é Ve können 11 Bezug auf * bergerichte in He en- der

Mittel eri te, das heißt der fün zwei gAppellations - und Hofgerxchte . m_ Nassau und der Obcr-Dikaftcrien in Holstein bcstanden_ exlwezs schr „bunte Verhält- nisse. Indessm lie dte Sache doch schl,_1e „;ck z:,bcremßtmmend daxauf hinaus, da diese erichte nicht vollstan tg--dte SteYung dxr Genchte zweiter Ju anz hatten die ]eßt unseren. Appellatwnsgmchtm und war schön seit 23 Jahren, fett der Orgamsatton, vox 184,9 „zukommt. s chien also schon die Rücksicht auf dix Orgamsatton daßur zu ent- schei cn, daß eme volle Gleirh eslng mcht verlan t wer en könne, man mußte noc?) ein anderes eduns sucbm- un das, fand. man allerdings, wie er Herr Berkel) erstaxter anÉedcutct hat; m “dem An! sxhluß an eine Bestimmung, die in emen) esche von 869 enk alten :|. Bei der Fcßßellu-ng dcr Qualtfikatton zu den h heren Richterämiern ist du . dies GeseÖ vom 13. Marz Z869 ausgesprochen, daß die ttglixder der uhercn Appell'gttonsgextchtxx _ 1ch nenne fie kurz *Mittelgertchte, fie smd vorhin nahex bezetchtxe worden, _ denen der Appellations enchte dxr „gltc'n Landesxbexle insofern nicht Yeichstchen, ats ß'zr die e eme vterthrtge etatömaßxge Anstellung gen gt, um Mitglie dex höchßxn Gertcht§ßoses zu wer- den, während man für jene no__ emen wetteren vxerxahrtgennZusaß für nöthjg erachtet hat. Ich gc e zu, daß „das em mehr axxßeyer Moment ist aber ein durchgretfcndesx als bzlltg erkanntes rxnztp, was auch ßen gerechten “Interessen der aZtländtschen Appe attons- gerichts-Räthe Rechnu tra t, war eber) mcht zu finden. qu hat mehr auf dem Boden er hatsachch eme an emefsenc Anglerchung suchen müssen; diese aber Flauben ww auch :; ßen zu haben.,

Es stellt ck nämli?L as Ergebniß so, daß bet, den Appcuakwns- gerichten in affel und iekbaden _ Ktel lasse teh wegenidex: yor- malen öhe der Gehäjter “weg _ von 22 an e eilten Mttgltedem

- Thlrn. erfreuen,

H . 10 *t der DuréschmttSerhöhun von ““ ]] *1F1cehhr1Fs den Durch cknitt, nämlich ?300_400 Thlr., erhalten Wer-

den und nur Einer , e'tweise mit'einer Zusa e vox) nur 100??th 'be Zügen muß. DieYckécZei'nt mir als o den voTJftändz xn Bejyets zu lie ern, daß die Regierung ße? auf deux Boden dex B1 ! kext bcfiydet, und daß fie behaupten dar da dre Yu? letchung urch dtesen 4jährigen Zuaß den _ntere en! er Mxtglte „er aus den neueren Provinzen in ' mer Weje verleßcnd entgegentrttt. Was endlich den le ten Antrag, das Durchrangircn, der Krys- und Amtörichter 'in den etre; cndxn Dcpaxtements anbetxt , so habe ich den Antra in der We e wre er von dem erm „räfidentm verlesen T|, da„in “verstanden, Laß der JysaLo-inyexakaerbetreffm- den Dcparkementsa Wegfalltn soll. da ak »von m Antxagftekler ein DzaxbrangirM „durch den ganxen Sta_at Zewfmscht wtrd. Ich glaube, daß .es fich hiex im Weseytl (hM Me 1“ on der Referent gn- gedeutet hat, eigentlt nur um xmey oxtstreit_ andelt. Scho111eßt rangiren in Wtrklich-eit die thglteder etgentlt . durch den Janzen Staat durch, -nur daß man die ca. 2800R1chter mchxvon ] an xm ext läßt und bis 2800 durchzühlt, sondem, daß mar) dte Klassen m :: einzelnen Departements nach der Vexhßltmßzahl dcr Stelley vertheilt hat. Es giebt nun zwar etnth Departemenxs unt einer geringeren Stcllenzahl, aber, da e_ 8 Klassen grebt, so würden 3. B. bei einer Mtt liederzaLl ,von63 m emem DcpartemenF, 8 zu jeder Klasse zu zählen Fein, un es könnte nur dadurch, daßdte ahl 8 nicht rein in die ahl der vorhandenen Stellen auf mge, eme Ungleichheitcntftehen, dre, fich qber doch ducm den ganzm Ftaqt hindurch Überträgt. Das schcmt m:r,„gegenübcr cx Muhxclrgkcrt, dre allein im Rcchnungchscn' entstehen wurYe, wenn wzr von er Central- stclle aus die gesammten K'reierchter ehalter yerthetlen sollten, Hoch eine zu unbedeutende Ungleichheit, a s Haß ww deswegen den ]eßtgcn uftand aufheben sollten. Ich kann Ste also nur btttxn auxh dxesen lntrag zu verwerfen und den Vorschlagen dcr Konnms on 111 dteser

Beziehung Ihre Zustimmung zu ertheilen.

Dem Abg. Hall, welcher äußerte, daß dex G'eschäftskxfers der Mittel- und Appellationsgerichte Herselbe „ser, eme Zuruck- seßung der bei ersteren a1_1geftel1ten Rrchter sei daher ungerecht- ferti t, erwiderte der Regterun skomnnffar: _ '

ZIM die Regiemnanro en erxh darauf legen, muß,. daß m die er Beziehung thren tschlüffcn mchtvetwa dztrch eme, trxrge Auf- faséung entgegengetreten wird möxhte 1ch zunachst bertchttge„nd;__ be- merken, daß die Frage, wann dte Mitglieder des hyheren holstemßchen Obergeri ts in ein Gehalt von 2400 Thaler „emtretcn sollxn , ]th überhaup nicht mehr eftellt werden kann, da dt; betreffxnden Herrxn zwar alle ihre einmaiz fcstgestcklten höhexm Gehalxer beZtchungswctse als Aus erbegehälter fortbeziehen, _aber Ntetxtand btsher aran gedacht Zak, da ein weiteres Avanciren m den fruheren, Gehaltsftufen statt-

könnte.

ndeHie werden also niemals zu einem Gehalte 19,011 2400 T?Mery ** avancircn können, ondern werden untxr allen„Umftanden nur, owett fie es nicht schon ü erschritten haben, em Ma tmuxn yon 2000 Thaler erreichen, ww jedes andere Appellatwnsgerzch -M1tgltcd. . _ Was dann die rage anbelangt, 1„vre„ man den Oberdtkafterten olftein zumuthen önnte, fich nachtraglté dxn Charakter als Ge- ?e zweiter Instanz bestreiten zu lassen, ,o, tft„d1c Sache eben s?! da man in diese Dikasterien _, ich Wil,; Ste :xtcht etwa mrt einem näheren Einge en aut die Detatls behellt eq _ antreten komzte, nachdem man ein xamen gemacht „hatte. te lange es fakttsch dauerte,-bis man wirklich zum Mxt [rcd ernannt wurde, bmg wohl öfter von Aeußerlichkeiten, Persoyal agen u. .dgl. ab; aber eme dex- artige lange, mühevolle Vorbexettun als Rzchteyerftcr Instanz ww e zwangsweise für die preußtschen ppellattoysrtchtcr"besteht, fand jeden alls nicht statt. Außerdem aber nxgren dte Ge (hafte der Ober- Dika erien, wie ja auch der Kerr Abg.,Hall selb anerkannt hat, gemischt aus denen der ersten un der zweiten Instanz; denn wenn

“3 kl

auch nur die eximirte Gerichtsbarkeit dasjenige gejvescn wäre, was