1872 / 61 p. 6 (Deutscher Reichsanzeiger, Mon, 11 Mar 1872 18:00:01 GMT) scan diff

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die Arbeit eines Andern zu verhindern, bestraft wird, mit 37 Men 34 Strmmen angenommen. Dre Diskusszon über das

sey hatte vier Tage gedauert. Mehrere Deputxrtc hattxn dte Gefahren der Arbeiterkoalitionen und die verderblxchen Wirkyn- JM derselben in anderen Ländcrn , namentlich 111 Frankreich,

argethan.

Belgien. Vrüssel,10.März. Diechräsen'tanten- kamm cr genehmigte vorgestern emen Kredit yon 450,000 Frc's. für eine 111 der Abtei La Cambre einzurichtende Militär-

Akademie. Dorthin

Kavallerie- und die Unteroffizierschule „verle t werden, Gestern begann die Kammer dre DtSkus um über den vom

Pfande handelnden Ti

Großbritannien und „Im Obexhaus e brachte gestern der Carl von Limerich dle msche Mxltz zur Sprache, was Lord Northbrook, den früheren Untcr-Staatsfekrexar im Kriegs-Ministerium, zu der Erklärung veranlaßte, daß dle Einberufung der irischen Miliz zu der Fahne ahre von sehr befriedi enden Resultaten begleitet etragen der Mannscha ten sei ein gutes gewßsen und von fenischen Gefinnunge'n habe man unter ihnen mcht das Mindeste verspürt. ohne Zweifel die etatsmä

im vorigen war. Das

- Der »Army u Regierung ur Neub giums e_ntszchloffen.

- Em Telegramm aus Melbourne vom 16. Februar

meldet, daß I. M.

Challis, das Eingeborncndorf der Insel, wo Vischof Patteson ermordet worden, bombardirt und zerstört hat.

. “725071 der LooshaixExpedition 111eldetGeueralBour- ch1er m emer Depesche vom 5. d. M., daß die unter seinem Befehle stehenden Truppen den Rückmarsch angetreten haben. Der Geyeral hoffte am 6. d. M. Tipai Mukch zu erreichen. Em Theil der Truppen war bereits nach Cachar abnmrschirt.

Die Looshai : Stämme den Tag.

Frankreich. -

hatten, fur aufgehwen » Die Truppen bekpmmen, sich bereit 3 Garnison zu wechseln. 7echs Monate eintritt.

General Douay, welches gegenwärtig in den Baracken auf der Ebene von Villenetzve ['Etang liesgt, wird die Forts und die „Kasernen von Parts besehen. Da

des General Clinchant,

treten. Die Unficherheit, Welche in mehreren Departements des Südens herrscht, veranlaßte das Kriegs-Ministerium, sich mit der Bildung emes Corps von mobiler Gendarmerie zu beschäf-

tigen, welches nach den von 1806 eingerichtet der Versailler „Armee,

Du Varrail, wird auf elöst werden. mann, welche einen TZ

lich nach- Marseille ge

aßte mehrere Regimen-tcr Infanterie, von denen emige aus en Resten der v_ormaltgen Kaiserlichen Garde gebildet waren, und zwar wesentlich aus den vormaltgen Voltigeurs der Garde.

Die KavaUerie-Divifion

in Vrißaden trennen und Hie Regimenter derselben werden in

ene Garmsonenjn dre Provinz verlegt werden. Gestern Morgen ist eine Abtheilung yon 700 Mann vom 58. Linien- Negiment aus-der Kaserne der Militärschule von Paris nach

verschie

Ar'les abgerückt.

*- 10. März. von Wales find heute Tage hierselbft verweilen

» Ein den hiefiZen Zeitun en zugefertigtes offizielles

Communiqué erklärt

brachte Nachricht von Unruhen in den franzöfischen e- HunJen von Cochinchina für unbegründet und t hinYu, axellyst vollkommene Ruhe und Ordnung hc??? ie gxgennmrtt dorthin abgesandten Truppen seien nur bestimmt, dt_e dort __ chende Garmson, deren Aufenthaltszeit abgelaufen se), abzuloscn,“ auch werde„nicht beabfichtigt, die Zahl der frau- zofischen Truppen m Coch1nchina zu vermehren. Luis? wo e. Mexiko einen Angriff zu machen.

Versailles,9.März. versammlung erklärt

, „Paris, 9. März. exela vexöffentlichhem Prästdialdekret, durch welches die Steuer, die von der Regierung der nationalen Vertheidigun auf die Wohnungen derjeni en gelegt war, die fich aus Pari entfernt

Der Prinz und die Prinzessin

LM

soll die Militär-, die Kriegs=, die

tel des (3006 (16 0011111101'06.

Irland. London, 8. März.

Im nächsten Jahre werde das Corps ßZJe Stärke haben.

nd av1)Gazctte-c zufolge hat sich die ildung des Admiralitäts-Kolle-

Schaluppe «Rosarioa, Commodore

legen ein freundliches Benehmen an

Das ,Iournal offi-

erklart wird.

der Armee von Versailles haben Befehl u haltxn, am Ende dieses Monats die Das tft ein Wechsel, der übri ens alle Das vierte Corps, komman irt von

, fünfte Corps, unter Befehl wxrd an dre Stelle des vierten Corps

Grundsä en eines „Kaiserlichen Geseßes werden oll. Das dritte Armee-Corps

unter dem Befehle des Generals , ' Die Brigade Mett- erl dreses Corps bildete, i kürz- sandt worden. Diese Briga e um-

en des dritten Armee-Corps sollen fich

hier eingetroffen und werden einige

.;„bezü [ich des Rücktrittsodes Finanz-Ministers der lextere, seine bex em Prozesse Janvter's gesprochenen Worte seien schlecht wiedergegeben worden,“ er hgbe jcme Entlassung genommen, weil er mit seinen Kollegen ntchx 111Uebereinstinnnung ewesen set, welche darauf bestanden hatten, 213 Millionen rancs von Janvier zurückJufordern, dcxcn Verwendung ihm als Gynexalrath vollstän ig gerechtfertigt gcsch1enex1 habe. Der Minister erinnerte daran, daß er den Schaß leer gefunden habe,“ er habe den Krcdit wiederhergcstellt. Cafimir Petter rügte c'inigeJrrthümer in de;." FinanzdoktrtnPouyer-Qucrtier's,' er erm- nerte an die Thatsachen, welche die Verfolgung Jgnvicr's nöthig ge- macht, Und machte schließlich dem Finanz-Mimster den Vorwurf, daß seine früheren Erklärungen über die Fnzauzoperatwnm Janvier's mit seinen späteren AuZlaffungen" mx Widerspruch ständen. Der Zustiz-Ministcr Dufaure erklarte hierauf, 'die Regierung- bedauere den Rücktritt des Fimmz-Mmifters,.fie habe aber nicht den Glauben aufkonnncn [affen wollen, daß sie eine Praxis billige, wexche alle finanzieklen Regeln Um- stürzen würde. _ Die Nationalversammlung ging hierauf ur Ta eZordnung üher. _- Die zur Prüfung des Lefranc's en Ge eßenthrfes medexgeseßtc Kommission hält ihre Fassung cs Art. 1 aufrecht, schemt aber einer Verständigung über den Art. 2 geneigt. _,

Spanien. Madrid, 9. März. We cn Ernennung des Wahlkomites von Madrid fand gestern bend die Wahl:: versammlung der konstitutionellen Partei statt. 3-4000 Personen aller Klassen der Gefsllschaft wohnten der- selben bei. Es herrschte großer Enthufigsmus, und wurde als Programm der liberalen Partei die Konstitution von 1869 die Dynastie Amadeus' ]. und die Integrität dcs Landes, d. h. der Insel Cuba, proklamirt. -- Der Herzog von la Torre und Candau hielten Ansprachen, welche mßt großem Beifall auf- enommen Wurden. Die Versammlung endete mit enthusiasti- Lchen Vivats auf den Köni und die Konstitution. -- Die duxch einige, ranzöfifche Zeitungen veröffentlichte Nachricht , daß nx Spanten dex Versuch einer Insurrcftion gemacht worden set, tft vollständig unbegründet.“

„Poxtugal. Lissqbyn, 7. März. Der Kaiser und die

Katsertn von Brastlten find gestern hier angekommen

und Wurden am Bahnhofe von der Königlichen Familie em-

Xzchden. Ste werden sich am 13. d. M. nach Brasilien ein- 1 en.

Italien. Rom, 9. März. (W. T. B.) Der König ha_t„ peux „Pmnzen Friedrtch Carl für seine Reise: nach Stztlten eme Fregatte zur Verfügung eftcllt.

*- Das Ionrnalecmxonnsta-r heilt mit, daß zwischen derfranzöfischen uxtd tialienchnRegierung wegenHerstellung zwetex tnteryattonaler ahnhöfe auf der Mont- Centsbahn m Modane und Ventimiglia eine, Konvention

abgeschlossen sei.

Schweden und Nortve en. Stockholm, 5. März. Der Reichstag hat die Berat MY des Finanzgejeßvorschlages fprtgewßt. Der vierte Haupttitel( riegs-Ministerrum) ist nach elner langeren Verhandlung yon der Ersten Kammer an snom- men wqrden. Der Ausschuß hatte in den meisten unkten den Re terungsvorfchlagozur Annahme empfohlen. Hinsichtlich der An chaffuncYKvon Umformsgecxenständen, wozu im vorigen Jahre 805,320 dl. bekaligt wur xn und von welcher Summe 400,000 Ndl. 111 dem ersten Fmanzxakre bezahlt werden sollten, wollte dex Ausschuß nur 150,000 Rd. für das nächxte Finanz- jahr bewckltgt mssen, aber die Kammer schloß sich em Regie- xungsyorschla e an, wonach der ganze Rest der Bewilligung un nachsten ahre zur Auszahlung kommen soll. Außerdem mzhm dle Kamomxr den Vorschxag der Regierun wegen Er- hohung der Bthlltgung zu Felddtenstübungen um «0,000 Ndl.

an. Diese leßte Bewilligung ist dagegen in der ZweitenKam- mer verworfen worden. *

Dänemark. Kopenhagen, 7. März. Das Lands-

thing verweigerte den Uebergang zur weiten Berathung des

. Hansen'schen Fäfte-Geseßentwurfs mit “2 gegen 10 Stimmen.

e vom , ourrier de la France- e-

che;

In der heutigen Sißung der N a t i o n a [-

wird ergänzend berichtet: habxr der ero a telegraphirt, daß er mit 12,

_- Im Folkething gelangte der radikale Geseyvorschlag

des Abg. Berg, betreffend Abscha ung der Titel und Orden, zur ersten Berathung und wurde ie zweite Lesung beschlossen.

Amerika. Aus Me iko über Matamoras, 19. Februar . eneral Treviüo , der Ober-Befehls- Jnsurgenten nn Norden MeFÉko's hat an General

_ . 10 Mann gegen San otosi vorrucke und, die Stadt UnverzüZlich angreifen Sodann beabfichttgte er sofort auf ie Hauptstadt"

e auf die Interpellation Guiraud's

Von Monterey waren

re were chü e mit 350 Mann unterwx 8, um den “YFU s(c3h11irogctGesl)ei ßseinem Angriff auf Mex: 0 zu unter-

'unter General Marquez

1407

" r'i. Quiroga wollte, sobald die Verstärkun xn eingetroffen " 11. Am 21. anuar bestegten te Insurgcnten

"Le, vorkucke “dieI RegieruMstrzttppen xZanchZharse- ueria und erbeuteten vier Kanonen, um um un e . Ialisco standen die Rebellen, 2000 Mann stark. Generax

'n Colina ür die Revolution erklärt. Maé-UZTYFÜTYQT vom 20f Februar melden: Dre Generale

Guerra und Naran'a haben mit 8000 Jnsurgenten am

. . Mis. San Lui otofi a_n egriffen xmd, erobert. Die YeJFenm Struppen wurFen in dlc araxkcn etrteben mzdpoll- ständig a geschnitten. Eine Condukta ma an erthalb Millionen

' te e fern in der Nähe von Camargg unt_er de_r YYTFUFFM H&sInsurgmten die Greyze. Es rst dtes „hte erste Baarsendung, welche seit dem Begmn der Revolution

(vor vier Monaten) angekommen tst.

Landtags - Angelegenheiten.

crlin 11. Mär . In der Styyn des Herren- baUYs am, 9. d. M. Fand dre Speztaldtskgusfion uber den Gesehcütwurf, die Ober - Rechn ungska mm er bctrcffenh, statt. Die Regierun hatte in Z. Lkvorgeschlag'en, d.“:ß, um dte Stellung des Präsi enten oder emes Mttglredes der Obxr- Rechnungskammer zu erlangen, her Betreffende vorher zum- destens die Stellung eines ch'xerungs- oder Appellattons- crichtsrathcs bekleidet haben, musse. Das Ab eordnetenhans Zrich diesen Passus, dic: Komnnsfionen dxs Herren ausesschxlxtgen wiederum folgenden Passus vor: »Nzemgnd kann dre Stelle eines räfidenten Direktors qder Mitgliedxs dyr Ober-Rech- nungs ammer bekleiden, der mcht dte Qualtfikatwn zu emem richterlichen oder höheren Verwaltxzngsamte erlangt hat.« Der Regierun skommiffar, Ge -Oher-Jmanzrath Wollny, erklärte hierüber ei Beginn der peztaldzskusfioq: , ,

Die Regierungsvorlage erhtelt un 8. Almca eme Bestimmung, »wona Niemand die Stelle“ eines Prasidentxn odex anderen Mlt- gliedcs er Obcr-Rcchnungskammer sollte bekletden dztrfxn, dcr mcht als Regierungs- oder AppellationsZTrichts-Rath oder 111 emezn andexen Amte von gleichem odcr höherexn ange an estcllt gewesen 1st.a Diese B stimmung ist durch dre Berchxüffe dcs. auses dcr Abgeordnetxn He itigt worden. Dagegenb att d:? Komnns wn dtescs Hohen Hanns " "kor la u iuir: . emen MMW kas1én Ibis: Stelle eines Prafikxentcn, Dxrcktoxs oder

Mitgliedes der Ober-Rcchnungskammer" beklctdcn, der mcht dre Qua- Lifikation zu einem richterlichen oder hoheren Verwaltungsamte cr- langt hat. ' . 4. d _

5 la der Re terung lag dle „.»xmenz zu Grun c enze FZZULeBÖI§11Ye zu cbe?1 für die weckmaßtge Bzseßung dcr Éiellm der bcr-RcchnungLJammcr, es Fokltcxx nxtr Manzm vox! erprobter Erfahrung“ und von derjenigen geschaftltchen Tuchttgkett ernamzt * werden, wie tc ein so wichtige; Amt crforixert Deshalb hqi |ck dre Krone cinvchanden erklärt mit der Bchhrankxm dcs Kruses, mner-

alb dessen ihre Wa [ soütc Ftattfimen dur en. Nachdem Has bgcordnxten aus dic?e Beschrapkung hat, fallen [affen- schcznt kein génugen er Grund vorzulregen jmcderum eme Be xhran- fung für das Ermessen der „xro-xu . dadurch 'em xt uhren, daß eine besondere Quaiifikakion, w:o ne m den Voxsch agen der Kommisfion vor esehcn ist, bestimmt werden soll. Es darf als selbst- verständlich ange chen werden, daß man n cmcm Amt von der Be- deutun wie das eines Mitgliedes der * ber-RQnunnggnmnr nur solche änner erwählen wird u denxn map dte berechtt te Erwar- tung hegen darf, daß fie den Éréordermfferz emcs solchen 2 mxes n_acb„ jeder Richtung entsprechen,“ dafÖlrftnfcxxl) ZW: FtW'chz'ÖTsZYcIfiJ-ÉIJ ' ie te cnücn i ur , -, - ZFTYFLYFÜÄUYUULJZJAff-c ors, scheint fem Bedyrfmß vorzul_iegcn. Ich glaube, daß der Krone mit vollxm Vertrauen die Aquamener- alb dcs Kreises den überhaupt m Bejtracht kommenden Mannern verlassen bleiben kann. Deshalb muß dtc ,Sxaatsrcgtcrmxg"wunschxn, daß das „Hohe Haus dem Beschluß der veretmgtcn Komnnsjtoncn nicht ' 1 1116 e. , zUstMZYZh'deJ Herrn v. Kletst-Reßow fugte der genannte Re- " mni ar no inzu: * grerWYäoxs ricItig wäYx lZvas der Herr „Voxredycr gesagt hat, daß für die höheren Vcamtcnsielkungcn Hurchgangt eme formelle Qual)- ß'kation vorgeschrieben wäre, so würde das 5 edcnkcn sehr gejvtchxt sein, ob man bei den Mitgliedern der„Ober-Rechnux1 sxa111mer syeztx eine Ausnahme machen dürfe. Das tst abex thatsa lach mchx rtcht1g. Füs- die Ministerial-Räthe besteht :"xberall fxme formellcQualtfikatton, eben owenig für die hohen und cmfiußretchen Stellungen „der Ober- Prä denten, chiermmZ-Präfidentcn und Ober-Re t„erungs-Rathe. Daß die Wahl in allen diesen Kreisen nux auf xrprobte anner gertchtet Wird, ist wohl selbstverständlich- und es 111 f"cm Grund vorhanden, Weshalb das nicht auch gelten sollte für die Ratbc dex Obcr-Rcch11ungska1nn1er, Wes alb hier vielmcizr cine formesle Qual1fikation crfoxdert werden soll welche für solche, die in gleickÉm RYRensleZJcI-Y MKZiTYaMt 1 ck . * ! Wirk). Auch das Argument, nas e Ex Paragraphen bestimmt

Wäre, die crscßung könne zwangsweise geschehen in die Stellung

gebracht hatck3 daß nämlich in cinemfolgendcn

zutreffenß. An jener ?atellei _vorgeschm, daß du Verseßung in ein ' [ cn- nn 1?T):;xxtestthéxkicchbtencrtfs';,g welche Has Mitglixd dxr OlZer-Rechnyngsxammer nicht besäße. Hat der Betreffende dic rtchterltchc Quqltfixatton, _so kann er an ein Richtcrkoklcgium vcxscßt werdcn, oder 111 eme Regie- rung; hat er die formelle Qualifikation zum Regterungsratl), so kann "er an ein VerjvaLMngskolleginm versetzt werden. „Hat er feme v„on dicscn Qualifikationen, so bleiben noch genug Stellen„ xyolUnr xme Versetzung siattfindcn kann, wie das dre Stellen der Mnnstena rathe

welches eine formelle Qualtfikation

beweisen. . . Nach dem errn v. Bernuth nahm der Fmanz-thster

Cam au en as Wort: . * VZihne .Herren! Ich möchte glauben, daß_ dre Bedeutung „dcsoAno trages der Kommisfion etwas überschäßt xvtrd und_ auch dte_ Wage überschäßt wird, ob die Bestimmung Wegen Her ngltfikatton m dem Gesche Aufnahme findet oder nicht. Daß, die chtxrung ge en hen Antrag, den die Kommission gestellt-hat, thrersetts cm Bcden cn mcht at, ltcgt klar vor, da die Reg1er1mg_dcm Voxschlage an die Landesvertretung dahin entgegengckommen :|, fich eme noch größere Beschränkung in dcr Auöwahl der „Personen gefallen zu (affen. Freilich hätte schon bei der erftcn„Embrmgun_g des Gcscßcntwuxfs die Fraße entstehen können, ob es uberhaupt emcr solchen Vcschran- kung be ürfe.

' laben abcr c laubt, der Landcsycrtretung" gegenuber den utenWTLZillT'n an den Tg-aZ; u legen, d'aß ww„ausdruchxtch das aus- prechen. Meine .Herren! Es mag„_d1esc „Besixmmung m das Geseß Aufnahme finden oder nicht, faktnch Wtrd doch darnachvcrfahrm werdcn,

kann mir nicht denken, daß irge1zd em Praszdcnt der Obcr-Re'ch- nungTZ-ckß'tmmer sich gemäßigt finden sollte, eme Pcrjon m Vorschlag zu brm- gen zur Theilnabmc an den Arbeiten dex Ohcr-Rcéhnungskamch, welche nicht diejenige Qualifikation hätte, "dte mz Ybsaß 3 der Regierungs- voélagc, oder gar nicht diejenige Hatte, die mx Vorschlage dex Kom- misfion in Anspruch genommen wrrd. Ick meinerseits „sehe die Sache daher mehr Von dem Standpunkte an, es mag mxn eme sol e Be- stimmung in das Geseß Aufnahme finden „oder mcht, doch 0 ver;- uhren wn'de wie es dem Vorschkage entsxrtcht. Ich halte daher dre Ylufnahme cmer solchen BestimmunY nach em Has Abgeordnetenharxs attsgesprochen hat, wir lc en auf rthcxlgng cmcr solchen Harantxe gar keinen Werth, für min estens, uber usjzg, ,und da es .wunschens- wert!) ist, hier in allen Punkten m„Ue crcmsttmmung nut dem Ab- cordnctenhause zu sein so würde 101) c? Zern [chen, wenn der Vor- chlag der Kommission kauen gelassen wur e. ' d Die Kommxsfion - des Herren auses hatte 111 5. 18 en Kreis , auf welchen sich die von _er Ober-Rechnun skamzner aufzustellenden, von der Staatsrcgterrxng nut der al gememen Rechnung über den Staatshaushalt 1eiycn Jahres hem Land- tagevorzulcgenden V e m e r ty n g x n zu heztehen haben, 111 dem Ym- fange wxeder hergesteklt, wie 1hn_dte Regrernngsvorlage ursprung- lich gezogen hatte, und die Erweiterun? deffelben abgelehnt, Welche daZ'Abgeordnetcnhaus beschloffen.ha : «„Ob Abwnchungen von den Bcftimnmngeu der auf die Staats-Emnahmen und Stgats- Ausgaben oder auf die Erwerbuyg, VemYung oder Verauße- rung von Staatscigenthum bczuglxchfcn eseße stattgcfyndcn haben. Mit den Bemerkun en 4st_em Berichx zu vaden, welcher die hauptsächlichsten rßenbmffe derPrufun ylöexficht? lich zusammenfaßt. ck Hierüber er [arte der F1 nanz- rntftex. Meine Herren! Bcr diesem Paragrqphcn hoanjdelt cs fich uxn eme Aijeichung von einiger Bedrutunxx. Dic KöntgltchcStaatsrc terung hat dem anderen Hause gegenüber cn Zusatz, den das ?lbgeor neten- haus schließlich angenommen hat, „bekämpft und hat thrx Bedenken geltend gemacht, ob es rathsam sen) möchte, m den Kreis der Be- merkun cn, zu deren Aufstellung dtc Obcr-Rechtxungskamzncr durch dieses esch verpflichtet werden so;], guck) diejenigen Vestynmyngen aufzunehmen, die fich auf vcrmemtltche Verlcxungcn, ww Finanz- geseße beziehen, die eine Einwirkung üben auf die Be 1xnmungen der auf Staats-Einnahmcn und Staats-Ausgahm, oder an xte „Erwerbung, Venußung odcr Veräußerung oon Staatsngenthum bezuLhchcy (Hesxße. Ich habe schon in dem anderen ause crklärt,_daß ae Kömgltche Staatsregierung davon ausgeht, da cxnc Abwetchung von “".an unzrveifclhaften Gesche nach unseren Zustanden zu den Dmgcn gehor, dic wiy uns nicht als möglich denken und dgß es sich daher nur um die Fälle handeln wird, wo in szug auf die AUSlegung derkGeseße eine Meinun svcrschiedcnhe'kt znuschcn der Obcr-Rechquxxs ammer und zwischen en Rcssortchefs cntskeh?k wo dann durch dtx ) ufsxellukyg einer Bemerkung letchsam "an die 7ande8vertxetung_ htnsichtltch er Auslegung des (Heeßes appellirt Wird und die Mcmung xntst-ehcy könnte, daß die Entscheidung der Landesvertrxtung unbcdzngt dae Richtschnur für die Verwaltungsbehörde zu balden habe, eme Auf- fassung, die als berechtigt nicht ancrkmxnt Werden könnte. _ Nachdem das Abgeordnetenhaus, dtcscr Bedenken unYackZtet, mxt großer Majorität den Beschluß gxfaßt hat, eme s9lche est_tmmung aufzunehmen, hat sich die Kömgl1che„ Staatsregterung dae Frage vorgelegt, ob wir selbY auf die Gefahr hm, daß dadurch d'as Zustande- kommen des ganzen escßes vereitelt werdxn kön„nte, bet'dcn unsrer- scits geltend gemachten Bedenken stehen zu blctbcn hatten. Ww haben uns diese Frage verneint, wir haben geglaubt, daßtes zulas tg sci, uns diesem Beschluß des Abgeordnetenhauscs anzuschlteßen. :e Her err Referent in dem Eingan seines Vortrages bemerkt hat, so tft eme wesentliche Aufgabe des &eseßcs, das dxr Landesvertrjetung vorgelegt ist, die Quelle des Mißtraucns zu fehlteßcn; und Wir wurden ngch dem hohen Werth; dex, auf d'icsen Punkt. gelegt ivordcn rst, ürchten müssen, ein Mißtrauen 111 dieser Beziehung hervorzurufen,

' ' s dr,lö'crcn Vcrjvaltngsbqatntcn, für„wclche Has ZFTIffcYYYMgYieed Iich gcscßliche Qualtfikatton bcfißt, tftßicr mcht

F1; hrend es fich doch zuleßt nur um mehr oder weniger untergeordnete