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Bekanntmachrxng. Korrespondenzverkehr mit ndten, Japan 2c. yjs r'iwdrst. . Gewöhnliche Briefe nach Ceylon, Si gapore, Hong- kong, Shanghat und Yokohama, w che auf Verlangen des Absenders über Brindisi .und von Suez ab mit fran- zösischen Schiffer: Beförderung erhalten sollen, können von
;th ab frankirt “,oder“ Utzfrankj'rt abgesandt werden. Auch smd _
nunmehr rekWhrandiUe' Briefe nach Ceylon und"- den ge- nannten. Orten“an obigem Wege zuläsfig. Das Porto beträgt: für frankirte Briefe nach Ceylon re. 11'/. Groschen oder
39 Kreuzer, und war 43/4 Groschen „oder 16 Kreuzer für je * 15 Grammen un 67, Groschen" oder“ 23 Kreuzer für je „7% ;
Grammen, _ _ _ _ _ für unfrankirt'c Briefe aus'Ceylon rc. 131 Gros" oder 47 Kreuzer und zwarUSF'Grofchen oder 24 Kreuzex?“ _ je 15 Grammen und 6"; Groschen" oder 23 Kreuzer fur „xe 7-1 Grammen, ' * für rekommandirteBriefe nach Ce lon2c. 211Groschcn
oder!“ 1 Gulden 15 Kreuzer und zwar 6"- Gro chmoder 22 Menzer,
für ““je" 15“*(Hrammen, 13 Groschen oder 46 „Kreuzer für ;je 71 Grammen und 2 Groschen oder 7 Kreuzer Rekomman-da-x- tions-Gebühr für __den Brief, . ., _ „ „9 „; -_
für Dru cksach*e*ü*_*unter “Bernd n“ach"_11_nd' aus Ceylon 2c. 2 GrOschenoderM Kreuzer für ]e 40-Grammen. “
Rekommandirte' Briefe imd Drucksachen untcr Band““ nach“ '
Ceylonac. müffcnkvomx-„Absender' frankirt wcrven. (Sendungen mit Waarenproben genreßenkeme Portovergünsttguxg. ; _ _
Denselben Versenörtngsbcdmgungen und Portosaßewunthrx liegt die Korrespondenz nach und von den _frarrzösrsehen Vesißkungen m Ostindien, den„- Inseln Maurrtruß, Réunion und den “Seychellen bet der Beförderung ma Brindisi und mit franzhstschcn Schiffen.
Berlin, den 23. Marz1872.
Kaiserliches General-Poftam't. Stephan.
Zu Reu-Lewin im Regierun' sbezirk Potsdam wird am 1.“ April (*. cine Telegraphcnsiation mit bechränktcm Tagesdienfte eröffnet (sfr. §. 4 der Tele rapben-Ordnuu ).
Stettin,“ en“ 21. Mä 1 2.“-
Kaistrli e Telegraphm-Dircktion.
Kö n i g-r ck ck -P r'k'e nkszren.
Se. M-ajeftätdcr König haben Allergnädixxst geruht': Dem Olber-Konfiftorialrath und- v-tyrtragcnden quh -in dem Ministerium, der geistlichen,-Unterrtchtso und Medrzmal- Angelegenheiten, Hof: und Dompredxger 1)1'. Kög el den
Rang ,als Nath- zweiter Klasse zu verlethen, „ - Den. Geheimen Regierungs- und vortraZendrn Rath m demselben Ministerium ])1'. S-tieve “"zum . ehetmen Ober-
Regierungs-Nath,“ sowie _
Den Regierungs-Affeffor von den Brmcken zum Land- rath des Kreises Llllenstein zrr ernennen,“ „ „„ „ , Den zeittgen Bürßermerster Goeß zu Kömgshutte, m Folge der von der Sta tverhrdneten-Versammlung zu Oppel-xr getroffenen Wahl, als Bürgermeister der-Stadt Oppeln fitr dre gesehliche zwölfjährige Amtsdauer zu bestätigen; und „ _ Dem Klempnermcister Iulius Wilhelm Ferdrnand Thielemann das Prädikat eines Königlichen Hof-Klempner- meisters zu verleihen.
Berlin, 25. März.
Ihre Königlichen Hoheiten „die Großherzogin Mutter von Mecklenburg-Schwerm rst am Sonnabend Nachmittag und „_ _
Ihre Königlichen Hoherten der Großherzog und die Großherzogrn von Sachsen nebst den Prmzessrnnen Marie und Elisabeth von Sachsen Und am Sonnabend Abend abgereist.
Se. Königliche Hoheit der Fürst zu Hohen-
zollern - _ „ _ Se. ,Hoheit der Erbprinz und Ihre Kdnrglrche Hoheit dic Erbprinzessin u„ Hohenzollern und Se. Durchlaucht der irrst von Schwarzburg-
Rudolstadt find heute früh abgereist.
Ministerium für Handel, Gewerbe und öffentliche Arbeiten.
Der frühere Königliche Chauffce-DistriktZ-Artfseher Gra-„ Venhorst zu Segeberg in Holstein, 1th u Ntenburg m Han- nover, rst zum Königlichen Kreis-BaumeisTer ernannt Und dem- jelben dre Krers-Baumeifterstelle zu Otterndorf, Landdrostei- Bezirks Stade, verliehen worden.
„China un?d „ *
* landes
*der Königlichen Akademie der Künste , Herßber
. * „ B e k a neu km, «“ck 11 n g, betreffend dteder“ „annover-Yltenbekener; Eifenba n-Gesellschaft ertbeilt'e landesherr rche Konzession YumBau und etriebe einer Bahn von Hrldeshetminhcr Rich ung nach Braunschweig bis zur Landesgretzze„sowxe exner Bahn von Grauhof nach Goßlar.
“ Des Königs Maxestat „haben mittelst Allerhöchster Kon- zessions-Urkunde vom ]. Marz d. I.» der- Hanuover-Al 1
"ck Eistübahn'Geseuscksafkzum“ Bau und" Beériehx "eiiier; Köhn “ k
von Htxdeshéeiin' in »der“ Richtung nach Braynschweig bis z LandesgrenFe/sowie emer Bahn von Grauhof nach Goslar * unter leichzeiti er Verleihung des Exproprmtwnsrechtes «- die Zettliche enehmigung zu erthetlen. geruht. .* Diexgedachte Allerhöchste Urkunde gelangt durch das Amts- blatt für Hannover zur Veröffentlichung. Berlin, den 22. März 1872. -
“ Der Minister für Handel, Gewerbe und öffeniliche Arbeiten.
Graf vHIhcnpliy. Ministerium- der geistlichen, Unterrichts- und Medizixtazl-U_nge1egenheiken. _ „ „ Nachdem der geschliche Schluß der Vorlesungen“n*iit d'en?
dgßt Sommer-Semester 1872 mit dem 15. April er. be; gtms. * ' "
Berlin, den “235" März1872. z * “„ Der Rektor 'der hiefig'Zr KömgkichenUniverfitä-k. ove. _
Akademie der Künste. “ B “e la n'n t'mFa ck “uzgng. “ „
Mit' dem 8. April-o. beginnt ander Königlichetrakademi- Yhens ochschule für ausübende Tonkunst hierselbß ein neuer
ur u . , „ _ . _ _ _ ; , ,Die Aufnahnie-Prüfun findet am 8. April, Morgens
10 UF, im Gebäude. der An alt, Königsplcrh Nr. 1, statt. rt- dem neuerr' Semester tritt auch der Unterricht im Gesang hinzu. '
Anmeldungen find schriftlich portofrei an degIgshxüor
ezre cn smd.“ „ “erlm, un Mar 1872. - _ ' Der Direktor der“ önigl-ic'hen“7 akademrschen Hochschule für ausübende Tonkunst. „
Professor I o a chi m.
AngekomMe-n: Se; Excellch der General-Lieu'tenant und kommandirende General des 111. (Königlich württem- bergischen) Armee-Corps, von Stülpnagel, von Stuttgart. Abgereist; Se. Durrhlmrchk der Rerchskanzler Fürst von Bismarck nach Pommern. Der Kammerherr und Generax-Intendantder Königlichen Schauspiele, von Hüls en , nach Leipzig.
raße Nr.'6 , zu richten,. darch “welchen auch r'ongMme“_zu
Bekanntulrachungen.
Das bevorstehende Studien-Serjreftcr unserer Universität „nimmt mit dem 1 5. April or. seinen geschlichen Anfang. Indem wir dies hier-
. durch“ zur" allgemeinen Kcnnkniß bringen, Machen wir Diejenigen, "welche
die'Abficht haben, die hiesige Un'iverfität zu besuchen, darar'rf aufmerksam; daß sie fich pünktlich mit 'dem'Bcginne dcsSeniesters hier einzufindcn haben, "um fich dadurch vor den Nachtheilen zu bewahren, welche ihnen durch das Vérsäumcn des Anfangs der Vorlesungen "unaus- bleiblich erroachsen mü „en. „ Zugleich ersuchen wrr hiermit die Eitern und Vormü'nder dcr ,«tudrrenden, auch „ihrerseits_zur Beobachtng- dicses wichtigen Punktes der akademischen Disziplm möglichst mu- zmrxirkcn. In Ansehung derjenigen Studirendcn, welche auf „rund vorjcbriftsmäßiZer Dür'ftigkejtsattesté die'Wohlkhat der S'tUUJUÜg' des Honorars für ie Voriesqu in AnsprUY zu nehmen beabsichtigen oder um ein akademisches «tipcndiüin'skch „cwcrb'en wolleir, beinerketx wir, daß nach neueren geschlichen Vorschriften derartige Gesuche bet Vermeidung der Nichtberückfichtigung, und_ Zwar die Stundxmgs- gcsuche innerhalb der ersten Woche und Hie esuche um Verlerhung eines Stipendiums innerhalb der er cn vierzehn Tage 1„1ach drm geseßlichcn Anfange des Semesters vor) cn Petentetzm Person emgercrcht rverdcn müssen, und daß von_ denjenigen Studtrendcy welchen dre Wohlthat der Stundung bereits zuerkannt worden 1 ,. unter dem Yräjudiz des Verlustes iLrer Bercchtiguna von dem erhaltenen c-tundungsscheine innerhal der _ ersten Woche nach dem gesch- lichen Anfange des Semesters bet der Quaftur Gebrauch gemacht Werden muß. Bonn, den 21. März 1872. „ „ „ „ Rektor und Senat der Rheinisch]? Fmdrtch-thhelms-Umvcrfität.
Dic Immatrikulation für das hevqrstehende Studien-Scmcßcr findet vom 8 bis zum 22. Aprtl 11„1„kl.„statt. Später können nach den. bestehenden Vorschrifxen nur d1e1cnxgen Studircnden noch immatrikulirt merhen, wclche dre Vcrzogxrung thrcr Anmeldung durcb Nachweisung gülttger Verhmderungsgrundc zu entschuldigen vcr-
.“ d, einen-Paß oder sonst: e ausrexchend “vorßehc'nd bezeichneten-
hmtimesTagerin-gekreken-ift, * wird hierdurch bekannr'-*gkmachkk * a
Uniyexßtäts- '“
17,23
mögen. Be ufs der- Immatrikulation haben 1) diejeni cn Studiren- den, wehcbe-Lie Unwerßtäxs-Studicnbeginnen, info trug fie * nländer b, ein vorschriftstn ßiges-_.Schulzeugniß und, ;fa *sie uEläxrdcr . . , , e :chikimations-ZPapixre- dtexemgcn, welche oon “ay eren Umverßtäten kommen, außer den _ „ _ ngteren noch cm vollständiges Abgangs- euxniß von,;edexfrüherbesqun Unwersität vorzulegen. Die migen nl_„nde„r„« we1che keine Maturrtats- rüfunß bestanden, beim csuche “ex Umverttät auch nur dre Abt t ha en, "fich eine all emcinc thdung „f „r die hö eren Lebenskrei e oder eine „besondere, ildung Tür einhgewx cSBem Sfach zu ehen, ohne daß e fich fÜr den eigent- iehen gel_ch_r cn Staats- oder rrchcndtcnst be immcn, können auf Yruyd des Z. 36 hes Re [ements vom 4. um 1834_ nur nach vor- gzmgxger, ihnen bterzu „ettens des König ichen Univerfitäts-Kurato- trums ertheilter Erlaubmß immatrikulirt werdcn. Bonn, der! 21. März 1872. . Dre Immatrikulations-Kommission.
Nichtamttiches.
Deutsches Reich.
„Preußen. "Berlin, 25. März, Se. Majestät der Kaiser und Komg empfingen heute den Flügel-Adjutanten Obersten yon „Lucadou, da11n'_den Landgrafen Friedrich von Hessen, „beide m Abschreds-Audtenz, nahmen militärische Mel- dungen „m Gegerxxvart „des Kommandanten und hierauf den Vortrag des Ciml-Kabrnets„ent egen.
-- Ihre Majestät dre aiserin-Königin war vor-
, gestern 111 der 12. Vorlesung des wiffenschaftl1chen Vereins
anwesend l_md verabschiedete sich hieraus von Ihren König- Lichen Hoheiten dem Großherzog und der Großherzogin von Sachsen ber deren Abreise.
Gcstrry „wohnte Ihre Majestät die Kaiserin-Königin mit hrcr Kömgltchcn Hohert „dcr Großherzogin von Baden dem otteSdtcnfte m der Garmsonkirche bei, woselbst auch die Ein-
segnung dcr Kadetten stattfand.» Fm Königlichen Palais fand Y: Ehren der n9ch anwesenden Gä c ein größeres Diner statt, den s verabschrcdete sch Se. Königliche Hoheit der Fürst zu Hohenzyllern nebst dem Erbprinzen und' der Erbprinzesstn, n antm von Portugal, von den Kaiserlichen Majestäten. -
_“ „en Kamuzerherreudrenst haben für diese Woche übernommen .die Komglrchen Kammerherren Graf Häseler und Herr von
“Prillwiß.
Heute besuchte Ihre :Majcstät die Kaiserin - Königin das Augusta-Hosvrtal.
-« Se. Kaiserliche und K öniglich e Hoheit der Kron-
prinz nahm am Sonnabend Vormittag um 11 Uhr mili-
tärische Meldungen entgegen und empfin den Senator Curtrus aus Lübeck. Um 2 Uhr besuchten gIhre Königlichen H?hetten der Großherzog und die Großherzogin von Sachsen nut helden Prinzesfinnen Töchtern Ihre Kaiserlichen Hoheiten. Um 7 Uhr begahSich Se. „Kaiserliche und Königli e Hoheit der Kronprin? mrt dem Prinzen Wilhelm zum » appenfest nach dem Ta tersall.
Ge- ern Vormittag um 10 Uhr begab Sich Se. Kaiserliche und K'ni liche Hoheit der Kronprinz zur Einsegnung 'der .Ka- detten na dcr Garnison-Kirche, empfin den Obersten von Kaltnowsky, Direktor der Schieß7chule, un ertheilte dem Ober- stallmeister Sr. Majestät des Königs von Bayern , Grafen Holnstein, Audienz. „ „ „
- Se. KönigliZT ?ohcrt „der Pruxz Frredrich Carl ist, nach telegraphischer el ung, m Tums erngetroffen. Höchst- derselbe gedenkt nach kurzem Aufenthalt dre Reise von dort nach Aegypten fortzusehen.
- Gestern Vormittag fand in der hiefiéYn Garnisonkirche
die feierliche Einse nung von _c„a. _ Kadetten statt, Welcher „Ihre MajeZät die Karjertn-Königin mit Sr. quserlichen und Königlichen Hohert „dem Kronprinzen, an Prrnzen und Prinzesfinnen deSKörngltchen Hauses, sowie fammtlrchen hier anwesenden Fürstlrchketten beiwohnten.
"- Se. Königliche Hoheit der„Großher og von Bqden empfing am Sonnabend Vormrttag den esuch des Prinzen Friedrich von Heffen und des Herzogs Wilhelm von Mecklenburg - Schwerin, ertheilte Militärs und Notabilitäten Her Kurrft und Wissenschaft Audienz und begab sich sodann Ms Kömgliche Palais zu seiner Gemahlin , ber Höchstwelcher Öle Generalin von Fischer mit den beiden Töchter:) und der General-Arzt ])r. SteinberY empfangen wurden. „Mata s Der- Wlterr die badischen Herr_chaften im Kronpr'm lrchen Éalais,“ dle Kmder besuchten _in Begleitung des ProfJeffors agncr Und des Dr. Meyer dre Museen.
* Se. Königliche Hoheit der Kronprinz von Sachsen besuchte am Sonnabend Vormittag das Atelier des Btlhhazxers Kerl, verabschiedete Sich hierauf von den Kaiserl1che11Ma1cstaten,
dezr Mitgliedern der Königlichen Familie und den übri en Furstlxchketten, begab Sich alsdann zur verwittwetcn KöniJin nach,C-harlottcnbur , frthr vondort aus direkt ,nach demAn: lexFeZZaÉZthof un rexste um 1 Uhr mit dem Gefolge nach
* Der Bundesrath und die vereinigten AuZschüffe desselben für das Land eer und die e un en und '“ ' - wesen hielten heute Sixungen ab. Ist g * fur Iufttz
„- Nach Her leßten Notiz über die Ausprägung von Rerchsgioldmunzen waren bis zum 9. März d. I, m den Munzsta ten des Deutschen„Reiches in Zwanzigmark-Stücken 47,941,660 Mark zur Außpra ung gelangt. In der Zeit vom 10. bis 16. Marz d. I.. smd erner in solchen Stücken geprägt 111 Berlin 4,524,660 Mark, 111 Hannover 471,300 Mark, in Frankfurt a. „M. 2,128380 Mark, 111 München 661,980 Mark, 111 Stuttgart . 71,500 Mark und 111 Karlsruhe 114,000 Mark,- ?„usammen „7,971,820„Mark. Die GesammtauSprägung siellt 1ch daher bis 16. Marz d. I. auf 55,91Z,480 Mark.
-- Im weiteren “Verlayfe der Sißung am 28. d. M. ging has Herrenhaus zum dritten Gegen and der Tagesordnung uber: Schlußberathung uber den eseßentwurf , _bctre end den Ankauf der Taunushahn, Zahlung „eines Beitrage zu den. Baukosten „elner Etsenbahn von Langelsheim nach Clausthal , sowre Herstellung des zweiten Geleises auf den Bahnstrecken von Bremen bis Geeftemündc , von Han- jrqver btsKrcrenscn und von Schneidemühl Über Koniy nach Dtrschau.„ Der “ReferentHerr Wilckens beantragte, demGeseh- entwurf m der Fassuzrg, wclche derselbe imHause dcr Abgeord- neten erhalten Fat, dre verfassungSmäßige,Zustimmung zu er- thetlen , ed_9ch em Absay 2 des F. 1 nach dem Antragc des Grafen „ unstcr folgende “ affung zu geben: »2) eine Sub- ventton tm Vetra e „von 5 ,000 Thalern zum Bau einer Eisen- bahn pon Langel enn nach Clausthal nach näherer Maßgabe des bergedrucktcn ertragcs v„om 28. ebruar 1872 zu zahlen.: Nachdem fich der Handelß-Murifter für diese Aenderung aus- gespro_chen,„ward die „Vorlage zu dreser Faffung angenommen uxrd eme hierzu“ gehort e Petttton der Staatsregierung zur Be- ruckfichttgung uberwre en. Schließlich hat der Minister des Innern noch um„ Beschleunigung der Berathung der Kreis- ordnungsvorlage rn der Kommrsston, worauf die Sißung um 2 Uhr geschlossen wurde. Zur nächsten Sihung wird der Prä- srdent emladen lassen. -
- Nach dem Schlusse der Sihung des Hauses der Ab: „ eordneten qm Sonyabend be ab sich das Präfidium des ' auses, soww Deputrrte qus a en c*raktioncn m das Bureau
des Hauses , um dem Drrektyr de elben, Geheimen Kanzlei- Rath Happel, her bekanntlich zum Direktor des Bureaus des Deutschen NexchstaYes ernannt worden ist und in Folge dessen am 1. April 1). . aus seiner bisherigen Stellung aus- schetdet, em Ehrengeschenx des Hauses zu überreichen. Das Ge- schenk besteht aus„e»mem„s1lbe_rncn Thee- und Kaffee-Service, dem dre Wrdmung emgramrt 111: »Dem Geheimen Kanzlei-Rath chppel „zur Erinnerung an seine Lünfundzwanzigjähri e 21th- thatt kext vom Hause der Ahgeor neten.a Der Präfi ent von For enbeck sprach dem scherdenden Jubilar Namens des Prä- srdrzrms „ und des Hauses den Dank für “seine _aufopfernde Thatrgkett arts, worauf der Geh. „Kanzler-Rath Happel für die rhm zu ThUl gewordene AuZzetchnung tief ergriffen dankte.
-- Der unter dem Prorektorate Ihrer Königlichen Hoheit der Prmzessm Frtedrrch Carl stehende Preußische Frauen- unh Irtngfrauenverein hat heute Mittag im Gebäude des hrefigcn Königlichen Iuftiz-Minifteriums eine Ge- neralversgmmlung abge alten, bei welcher die hohe Pro- tekt-orin selbst den orst'y führte. Ihre Köni-Yiche Hoheit wurde von dem Vorstandsmitgliede, Iustiz- ath a. D. Gerloff, empfan en, und nach der vpn Höchstderselben erthei-lten Erlaubniß er achte Ia resbertcht des Vereins für 1871 von dem Gengnxrten der„ ersammlung vorgelesen. Hierauf sprach Ihre Kömgltche Hoheit den versammelten Mit-
liedern des Vereins Ihren Dank ür die auch im Verfioffenen Yahre in der früher gefrbten Welse Und mit nicht geringerem rfol e fortgeschte Thättgkeit aus, worauf der Iusti =Rath Gerlo in cimgen Worten Ihrer Königlichen Hoheit für Höchst- deren Theilnahme an den Bestrebungen des ;Zen ischen Frauen- jKurdcktIungfrauen-Vereins den Dank der ersammlung aus- ru e. '
-- S. M. Dmnpfkanonenhoot »Delphin-e ist am 23. d. M. von Pera uach dcm Piraeus in See gegangen. .
Bayern. München, 23. März.„ Die „Kammer der Abgeorhneten hat den Etat dcs Ministermms des Innern er- ledigt [ckck zum Etat dcr Bezirksämter einschließlich. Der Etac