1919 / 232 p. 22 (Deutscher Reichsanzeiger, Fri, 10 Oct 1919 18:00:01 GMT) scan diff

Wir 1111111611 dic («711881811 fkk1[*ck02111111'11, 83111111 TiO 111112811118: 1111- gestörk dcxkcbrcn 1131111811. J8d81' Sck“11811_?ug, 18: 114.1 8211751311111, 11811 den Abfluß der Gü18rziig8 un-d bringk 1811 auig8stcli:811 Plan 11118181 1,11. Unordnucn-g. Wir können 1181-1111 nicht 118111811, 11-815 wir 18111815 müsseu. DTe Einst-ellwng 18111188 81118 13181 111119818 PAM? Qti'ÖQ-UCTU, 1881111 sie Nicht Vollständig wäre. Das kann ich an811 11181 v8rsp18ck1811: wenn sich die Möglich1i8it 11118181, :'d811 Schn811311g1o8ck81ckr 111181) 11111: in ih?- “schränktem MaßE wieder einzuführen, 18118 LL" 1111011 1818881 81118181111111 wer-d8n. Aber, 11181118 Damen 1111111 Horrcn, icb ka1111 1118171 1111111111, 311 1811118111, daß soicbe Schwierigkeiken 'un-d *U115u11äg1'1ckyk8'11811, so hart sie den 811881111111 und ganze ProvinzM. NLffM W81d8111, 1118111 .zu Vermeiden sind, 18811 wir 581118 1111111 einen so 981111113811 Staat188'1s811'babnkörp8r 581115811, 181 ralies, 118-818 don ibm 111611011191 181118, 118-is18n 1511111. Ich kann 1088111111111 nur w18d881181811 11111) 11111 1111111181 11818881 7111119811d 5111811, daß j'LD-LX 8111718111118 1sick) dcffcn 581811ßf ist, daß,. 1881111 1811 1111171 111 Mm Maß? der 1381151111811-811 1111d sachlichen L8istu11g811 181111 bald eine Steig'eérung 58115811111111811, 818 Verbäifn-iss'c 11-18le b8ss8r 1881-d811, «[Z Ü? 1181118 sin-d. Jcb b81111'11)8 111181) s8'11 Wockxm 1111d 'Mon-af8n, 111 diesem Sinn8 xu WikkLU. Ick) würd: Mick) 18111 11811811, 1881111 181; aach dariw die Unterstüßung 1318182? [1817811 H1117'8s 111118, ind8m Sie 1181) in Jbr8111 B-8sch*1»üss8111 1818 111 Jbr8r E111W11sk11111g 11111) Allßkki, 'die 111) sehr 211081) 18178188, anf “8811 S18111111111111k1 st-811811, daß 1811 817118 811181111858 St8ig8111ng dor 11118111 «auch 181 11811811118171811 L*8-1st111ig-811, der L8'1sd1mg-811 der B8an118n'sck1ast 11318 181 AvdKWrscb-ast, Ü'Ö'Lk di8 'Krifis 111851 binwcgkomm-M. Es muß 58811le ÜÜEÖ "111-1111f ab-g8s18111 115811d811, di8 ((ZfK-8121111111 d18s81: LGistUUgLU 17811181511fiibrc11. J8 81181 floft unkd 011181111181) 1188115811181 wird, j8 sc1'*1118[[8r 18888811 wir 11er 71118 Krise hiwwegkommen», U11?) 18 1118111981 das 818181118111, dcsto 111111381 wird 118 dau-ern.

62. Sißung vom 9. Oktober 1919. (Bericht von „Wolffs Tekegrapbenbüro'.)

Nm Regierungstische: Der StaatSMinister Oeser.

Präfident Leiner't eröffnet die SiHung nach 12,15 Uhr.

Das Haus sth die Beratung des Haushalts der Eisenbahnverwaltung fort.

Es ist noch ein Antrag dcr MehrheitSparteien ein- gerei t worden, der 1. den Minister zur beschleunigten rün lichen Umgestaltung der Verwaltung auffordert, [. zur Behebung der gegenwärtigen sckchxen TranSportkrise versuchsweise ein Lohnverfahren ci11zu1ühren 8mpfi8hlt, das die Arbeiterschaft an gesteigcrter Leistung durch Mehrbetvértung interessiert, 111. um unverzügliche Ver- handlungen mit den Gewerkschaflcn und einem Ausschuß von sechs Abgeordneten in dieser Richtung ersucht.

Der Antrag wird vor der Fortseßung der allgemeinen Aussprache begründet vom

Abg. Dominicus (DLM-): 21111 18r Einführung eines 11811811

Lobusvstems soll seibstverständlicb nicht ein Lob11dr11ck, 8in8 Herab; .

drückung der i8ßig8n Lodnsäse beabsichtigt sein; im Gegenteil 1011 881 (Grundsatz gelten, daß kein Arbeiter 1118111118): verdien8n darf als 111181) dem jeßiaen Lobusvstem. Ick babe das Zutrauen zu dem gut811Si1111 unserer Arbeiter in der Cii8nbabnNrwalt11ng, daß 118 011118 jEDLI Vkißtrauen an diksxn Andrag 1181111111811811 11111) 11110198d8ff8n eine Ver- besserung der 130111118138 berbeig81i'1brr wird.

Abg. Dr. Sckym eddin (1 (381118): Ein geordneter Eisenbahn- verkehr ist 81118 unbedingte Notwe11digk8it für 8811 W111schaftsbcrkeb1x Dix“ 181911181811 Beschuldigungen des Aba. Brunner 118 811 den früheren Mmister Breitenbach 11111ß ich auf daSnachdrück11 st8 3111iick1118118n. Ick hätte eine Kritik d8s H8x'1n Brunn8r an dem 111111811811 System de-r Eis8nbang8rwaltung v8r118b8n 1111111811. Ein8n “1111111117 auf die Person dLs früb8r811 2111111111816 ist mir abcr 11111351111111111181). Er bat als treuer Diener 18111813 Königs ÜULS 11818111, was 81 11111 konnte. Hätte der Minister nach den Wünschen d8s Hcrrn Brunner 9811111111811, dann„wären 8xst k1'chs s([)1(*chk6 Verbäl111iff8 8511181181811. Wer die Verhaltnisse naber k8nnt, d8c Wkiß, was Y4r811811bach für di8 238111111811 und Arb8118r getan bat. Wenn 111 ich118sxlich 118111119811 ist, der Eis811- babnvernZaltung 81118 größere Selbständiakeit 9811811111181 88111 Finanzmmisterinm zu V8rschc1ff8n, so ist das 11811188 das W81k d8s Herrn 11. Breitenbach. Man kann überhaupt 181118 Verdi811s18 nicht' hoch genug 8111185115811. Wenn H8rr v. Breit8nbach 1111181 gunstigen finauz18118n' Verbält11iff8n b8ss818 E1f81111a1111118rb111d11ngen Waffen und die Tarife 118111nters8ß8n konnte, 11) 118111 18151 der 118118 C1senbahn111initter 888 181 Tatiach8, die Tarife böb8rschraub8n 1111d emx ganze Anzahl von Zügen 1111818111811 lassen zu müssen. Zu 1111 den jeßtgen Schw1erix1k8ite11 tritt aber 111181) die 118118 Aufgabe 5111511, 1111181 w81ch8n_B881n111111;18n das Preußische StaatSeisenbabn11ntkrneb1n811 an das Reich qbgetretm werdcn 113118. Ueber die Zweckmäßigkeitsimae kann 1111111 181 verschi8d8118r Ansicht sein. Es ist klar, das; 1581: BMZ der Einsenbabnen 111 ciner Hand die Selbständigkeit der CinzclstaatM 81nsch1an1811 1n11_ß. Es kann a118rdix111s nicbt bezwxifclt werdkn, daß inzw11ch8n Erwägungexn LianreWn sind, die 81118 and8r8 St811ung- nahme notwendig Ll'!ch€1n€_l_1 l_ass811. Auf dem Wege der Abgabe 7181 Steuxrlwbeit" und der Wa118r1traß8n hoben wir bereits einen grofic'n Sckmtt z11111ckg8_legt. Di8 unglückseligen finanzi8118n V8rhä1111iff8 D811tschla11ds 8118188111 81118 WksknkiickW V8181niachung 888 ganzen Perkebrs: D9s_ Reich muß 1111th (111811 Umständen der Träger sämt- 11ch8r 531111811 181n, 1111d 818181 Pflicht nachkom1118n, und dazu ist 111 exster 5311118 1118 E11811bab11118rwc11111ng da. Der b8s18b8nd8 Mangel emer “abxv,1an8inh8it 3181111811 Südd8utsch1and und Nordd8utsch1and muß 8s81tigt 111818811. Wir krankten daran schon vor dem Krtege. Ter N11138n, der von Mr Preußischen Staatseisenbahn- verkvaitun _gezog8n- 11111188, iam 1881111181) Preußen zugute, er muß „1xn editigt sämtlichen B11nd8§staat8n zugeführt werd8n. 521118 131818 Grunde sp18ch8n für eine V8rr8ich1ichung d8r Eis8nba11n8n. Em Ruhmesblatt der Pr8us;1sch8n Ei18nba11nverwaltu11g 111111 cs, dasz 118 auch sblche Bahnsn ba11t8, die k8111811 0381811111 abWarfen, aber fiir die Ersch118ß11ng dcs Land-Zs Bedeutung 111111811. Bei einer Abgabe unserer (Mienbabncn an das Reich muß d18s8s die sämtiichen Ver- pf11chtung811 Preußen? übernehmen und OLM 51811ßisch8n Staate eincn 118111111811 Einfluß bins1ch1iich der örtlichen Vexbältniffe und Bedürfnisse einräumen. 'Es muß unter 11118n Umständen für die Preußischen Landes- 18118 nßck) 11318 dor Sorge getragen werden, auch dann, wenn davon nicht 8111 Nutzen erwartet W8rd8n kann. Die Hauptfrag8 dreht fick) nun darum,_ ob 11111. für die Abgab8 unserer Eifmbabnen an das 918181) 81118 Entschad1gung 111 Gestalt einer Kavitalabfindung oder 81n81 9181118 fordern sollen., Aus versch18d8n8n Griinden ist 118181) meiner Ansicht 81118 Rente vorzuz_18h8n._ Jede_nfa[1s 151118 man auf diesem Wege am besten über 11118 S_cbwwrigfeiten brnweg. Dem Réiché wäre bei der Organisation der E1senbabnen zu 8111111810811, nicbt 81118 311 11181tq811811d8 Zentralisation vorzunehmen. In Pr811ß811_k)at die zu straffe Organismion d8§ Ciscn- dabnzgntralamtÖ dic S81b1tä11digk8it 888 Cijenbalmdirektoren 18111 b8schrankt 11115 8111811 sch181111811d811 G81chä1t89ang herbeigeführt, d8r ia frerlrck) auch 1118 Erg8bnis der Verkoppelung der Eisenbahnen mit 18111 Staatshaushalt war. Das b8ste wäre die Eii8nbabn8n vom Haushalt d8s Reichs völlig unabhängig zu stellen unds18kau11nännifch zu Verwalten, so daß sie nur vom Retnertrage an die Reich8118rwab Jung abz11 eben hätten. ;Die Notwendigkeit von Ersparnissen muß auch 1111 Berei 8 der Eisenbahnverwaltung immer wieder betont werden. Es ist eine durch nichts gerechtfertigte Verschwendun , wenn z. B. die Beamten der Generalbetriebsleitun 111 Effen t Yb Ta egelder l1quidieren, da fie zwar in Effex! i r Anif,“ aber in erfe !) ihren Wohnsiß haben- Die bereits _bew1111gten Erganzungs- und

1111111311181: [1111111 1811 1111811 “1115111851811 511 1“81'ck*1_-:1111igc11„ 1111181 1811 111111ch1M 181 [1111111811 1111431111111511'11 1311118 111118181? 1511815111111- WUWI 1111811 1111111818 1181118115 1785 511181303 eingetreiene Peisowal-1 Nrwcbrung von 450000 (1111 6711000 5181318 ihre Rolle. Hier ist ein Vsrlangen eincr Verminde'rung i111'81v811 1181881111111, 11.8 die Eisen- bakmen nicbt daza da sind, b-oße 91188118118181181111811 zu gebkn und AnweiMbcitsgelder zu zahlen; (1118818118115 dars abcr anch 11111 Nrn- 8instellung811 da, wo sie (1811111811 8118118111811, nicht zurückgehalten werden. Die Kri8g§f81z1en haben 111181) in dieser Verwaltung die 511rbeit811 so 118rm8b1'1, daß sie nicbt mebr mit der gleich8n Zahl von Beamten bewäl1igt werden könncn. Man bat die Rückkehr zum System 8881 Akkordiobnes empfohlen. Da dsr Landwirtsckyastsminister in 181118111 AmtTibskLick) damit gute? Wirkungen erzielt hat, sollte auch bei dcn Eise'nbabnen ein Versuch damit gemacht werden. Wir 11811811 demnach auch unseretseits auf d8m Boden des vorhin von dem Vlb118ordn818n Dominicus bcfiirn'ortctcn Antrages. Ob sick) noch ein großer N1188ff8kt von 1111881811 zurchung DLL" (Zinnabmen gemacht8nVorich1ägen erzielen lassen wird, als da sind and81weite Vcrpacbt'ing der Bahn- hofswiitsckxaiten, anderweije 9181181111111 dc's BabadofIbuchbandels und 888 Plakatwesens, 818ftriscb81: Zugverkehr, 181111811818 Einiiibrung der Knorrbrmnie, intensive Verhinderung 111ißbräuchlich8r Benutzung höherer Wagmilaffen, 111881718 181) 1181118 1118111161681 8115118111, ick) be'rtraue, daß in (111811 11181811 P1111k18n di8 V811Vc1111111g bercits 81Ug8sch11118n ist 8d8r 88 11äck1stens 11111 111111“. V811chi€d8n8 BabnbofMstaurationen 11111811 sick) dnrch ganz 1111111111118!) 110118 Preise 1111 _sSp8i1811 1111?) (He- 118'111k8 81118 un881a11tw01111ch8 2111811111111"?! dcr PCLUMWW 3111-1111an k11111111811. 118581 di8 118111 12.119.155. 81101g8nd8 CinstLlim-g des Sch11811311g§derk811rs bat d8r 211111111188 98118111 Aufklärung (1811813811, und ichZ11111n 1118111 «80781an, das; der 511111111181? mit 881 2118513181181 81118 politische Dummheit ngäÖs hat. Wir bitt811 aber zum mindesten 111 die Personenzüge 11011 Berlin nach 88111 Ost8n Sch1911vag8n 8inzu1'18l18n. Jn11118r 1016021) 8116n8n di8 KlagLn über die gexmge Zahl und die Üb8r111äßig starke 2381813111111 d81 Züg8, üb8r UL zur G81vohnheit (1811101138118 U11piinktlich181t, über 1118 mangelhafte Ausstattung der Abt8118 und 181811 Unsauberkeit, üb8r das 18b8n81181äbrlich8 V8r- staU8n großer Gepäckstück8, über die sch18cht8n An1ch1iisse b8sonders (111 der ©r8nz8 “088 Direktionsb8zirk8, üb81' di8 niang81baite Gestellung bon G11181Wagen. An 1111811 di8s811 MißßändLn ist der egen- wärtig8 Minister 8111811151118 unschuldig. Sehr b8flagenswert iLt dic Machtlosigkeit d8r Eiienbabnv81111altung g8gen d8n Hamst8r; b18r müßten ibren Organen di8 11ötig8n Machtmntel in die Hände ge- g8b811 1118111811. - Es ist 81118 (Ehrenpflickyt, 818181119811 811111140111- 8111911811811 18118111111111188111111811, die nicht VOU Frankreich übernommm 1118111811, 1111111 1518111 Schickml zu über1aff8n, so11d8111 bei den Staats- bak)n8n a11fzun8bmen. Dazu 10111811 aucb die 1iidd81ttsch8n Staat8n di8 Hand bieten. Bei 8811 Éiienbabnwirreu in Erfurt hat der Minisier zur Beilegung des Streiks 11111) zur WiederbersteÜUng der Ordnung von j8d8r Maßregeiung Abstand qenommen und die Haupt- rädclssibrer sogar in MW Beirat der Direktion zugelassen. Das kön118n 11111 richt gutb8iß8n. Der“ dortise Beirat, als dauernde Ein- richt11ng gkdaclpt, ist 8851118118n 5811118811181), weil 81: 1181) a11ßerba1b der 0181015981888 stht. W811 81 die Veranvvortli'chfeit der BEÜMWU beein- trächtigt und auch WSZLU 181: dort g8b11d818n Beamxeiiausschüff8 und ArbeiterbetrtebSräW 1'ib8rf11'11six1 181181181111. Auck) untkrgräbt 81: die 211110811511 und 881819111 811 de 11 GeschäfLSJang. Wir wünschen nicht, daß solch8 Beiräte auch bei dem iibrigen Direktionen errichtet werden. Dem Lob8, WL1chLS der Minister im Ausschuß den 1161181811 Beamten ezolit bat, di8 d8r rub8nd8 Pol in Nr C1sch81nung8n Fluch118i8n, deren «rsabruna, Wtffen und Tatkraft die Verwaltung 1111111 8111118111811 könne,

1181111 sie nicht vor die H1111d8 geben soU8,_sch118ß8 ick) 111181) du1chaus an. '

Damit 111111 ich ab8r k8i11881118gs einer zeitgemäßen Dcmokratisierung wid8rsproch8n haben, die 181) im Geg8nteil für durchaus notwendig [111118- Den 2111111111811 des &amßdallxßaussckwssts 1181811 wir bei. Bei der Zut8ilung der Dicnsiwobnungen sol]. man gr11ncksä1311ch das t8chn11ch81111d das administrajive Personal QLLÜÖÜLULU. AUCH den Antrag. der die 9181118111111; auffordert, mit (1118111 Nachdruck für eine Verbesserung des V81k8b1s118s811s zu wirken, 11811111811 11111: an. Wir Y011888111818r werden st8ks bereit sein, 0111?“ 118119811 Mittel zur „Hebung d8s Verkebrs zu bewilligcn. (BMW.)

Abg. Dr. Frenß 81 (DM.): Mit 8811 preußischen EisenbabnM gebt das größte wi1tschaftlich8 Un181n811n1811, das in 811181." Hand vcr- 8inigt war, das b1§b8r d18W811 g8ka11nt bat, an das Re1ch über. Das Preußtsch8 Ets8nbabnw8s8n Erstrkckke 181118 Wirksamkeix 111811 üb8r di8 PWUÜUÖM (5518113811 1111111118 durchCuropa und 111 den 1181111111811 W811- v81f8br b1118i11. Wir sind (1188 noch nicht am Bcgräbnis angelangt, Ls Kilt 171111) nock) nicht das (16 111081015 111111131 513118, sondern ck kann noch Kritik 1181'1bt werden. Vieles von den gestrigen kritischen Ausführungen des KoÜegen Brunner unkerscbreibe ici), (11361) 181118 B81ch11ldigu11g811 bestimnnex P8119118n 1811118 ich ab. Es geht nicht 1111, jede, 111181) die 1118111185118 Frage, 1111188 dem Gesichtspunkte yon Sch111d und Sühne zu betrachten. (Zustimmung.) DUN Eisenbahn- system, Welch_€s 40 Jahre 111 Pr811ß811 981181111111 bat, 1811118 es an sozia18m'Ver1tändnis; in di8185 Syilem hatte man ein Kommando- we[8n eingefiihrt, das ganz unnatiir1ich War und sich mit einem im weientlich8n doch kaufmännischen Gewerbeberriebe nicbt 1181111111. In und um die Verwaltnng 1111118n Mauern, Zäune und Wä118 118309811, die ihr die n91w8ndig8 B81v8glichk8it 11111) Anpassungsfäbigkeit 118111111811

und 1118 1111" 16chmsche z)181181'1111118n schwer zugänglich machten. Ter frische .

Wage11111t DEZ (1111 sich iklbst gestellten 111311118118 hat ihr häufig gefehlt. Troß a118d8n1 War der B8t1ieb ein 111111181giil1ig81, d8§gleich8n d8r Ver- kkbk' ein Muster an S1ch8rbeit, Pünktlichkeit, Schnelligkeit und B1ll1gkcit. Auch das Tarifsyst8m 1111118 181118 118011811 Vorzüga, Leider s1118ch8 181) Von V8rb1'1'lt11iss811, 518 nicht mehr sind. Hsute haben wir nicht 8111811 solche)" Betrieb und 8111811 101811811 V8rk811r. Mit dem 118111181811 11111811 System der 1ch8matisch8n Tarißrbödungen 1611111 .Oan88l 1111d Wandel nicbt auskommen. Wir müff811 (1118 Kräfte auf- bi81811, 11111 "in d811 g8x1kn111ärtig811 110111111611 Z11stä11d8n auf diesem G8- [)1816'91001116 zu schaffen, bis es zur U8b8rgabe (111 das Reich kommt. Ta1111ch1ich 111811811 ja die preußischen 181181111811111811 1811011 während der 18131811 fünf Jahre in d18 «Händcz de's Reick»1 iib81'g8ga1igen 1111d Pr811fz8nsVerwalt11ng machtlos. Dcr Kri 11 ist LI 9811181811, 181 unser Eii8nba1111W8s8n so beru11t8rg8bracht hat. Die Preußische Eisenbahn- V8r111a111111g war Kri8gsteiln8bmer und ist 111113 dcm K118ge als schw8r Kri8gsb8schädigter hervorgegangen, man weiß nur noch nicht, W81ch8 2181118 81 erhalten wird. Der „Herr Eisenbahnn1inis18r bat angefübrt, 81: [181118 sicb 111811111121 11113 Politischer Minister b8t1achtet. Er ist aber in W1rk11chk81t 8111 finanzpoliti1cher und V8rk8br§volitisch8r Minister. Aus dem MinuspostM der Eisenbahnen im Haushalt muß wieder 8111 PLUÖVOÜSU 111818811. (5111 nach Erstarknng 111118181B8111118n dürfte 81118 Uebertragung auf das R ich voUzogen 1verd8n._ B8i ein8r 111198- mein8n El8ktrifier1111g' des Eis 11babnbelri8b8s wü1d8 mit Leichtigkeit der jeZige Koblenmangä ausgeschalfct 18111. (Es 1n11f3 auch Heiz- 111a18r'1a1 aus der „Braunkohle und dem Tors 58111011n8n Werden. Es sind genüg8nd Torfgruben und Braunkohlengruben dazu Vorhanden. Ick hoffe, daß die EisEUbabnbeamten 11111) 2111181181: 18111; selbst zu der Einsicht ko111m8n Werkn, das; an die Stelle dcs bisherig8n militäri- schen Druckes» die S81bs1z11chr 1181811 1111113.

MiKister der öffentlichcn Arbeiten O 8 s 81: Meine Herren! Mein Herr Vorredner hat eben in beredtcn Wort8n auf die Folgen hingewiesen, die vi81181cht entstehen würden, wenn es nicht gelingt, die finanziellen VerhiiTtniffe der Staa1s81'enbabnverwaltung wieder gesund zu machen. Ick gebe ibm darin vollständig recht, daß es ganz gleich- gültig ist, ob die Eisenbahnen den Ländern verbleiben oder ob fie ans Reich gehen; der schlechte Finanzzustand würde dieselben Wirkungen ausüben; ebenso wie der sch18ch18Vetrieszustand auf die Bevölkerung wirkt, ob nun an der Spiße der Verwaltung ein LandeSminister oder ein R8ichsminister steht.

Bisher hat nun eine Besserung der Finanzverhältniffe leider noch nicht eingeseßt. Ich darf mir vielleicht erlauben, Ihnen die neuesten Zahlen darüber zu geben, die im großen Ganzen aker nur" das be-

stätigen, was ich früher dem hohen Hause dargelegt habe. Es find .

j8ßt 18118 Ve18chnungcn 'angcsjcllt jrordkn, die auf dtn (Fxgebniffen bis 311111Ok111b81 1181115811. Während 1918 die Betriebseinnabmen 3549 MiÜioncn Mark besrugen und der Voranscbiag für das laufende Jahr auf 4815 Millionen ging, 1autet die Scbäxzung jeßt auf 4181 Miliionen Mark. Gegm 1918 ist also z1var ein Plus von 632 Miüionen Mark vorhanden, aber gegen den Vokanscblag für“1919 ein Minderertrag von 634 Millionen. Ich brauche nicht zu betonen, daß diese Zahlen noch nicht vollständig feststehen. Auf die Betriebs- einnabmen wirkt ja eine ganze Reihe von Umständen ein.

Meine Damen "und Herren, 111) kann nur sagen: es ist mit Tag für Tag ein unsagbar peinliches Empfinden, daß so viele Möglich- keiten für die Steigerung der BetriebSeinnabmen der Staatöeisenbabnen vorliegen, ohne daß wir imstande sind, von diesen Möglichkeiten Gebrauch zu machen. (Hört, hört!) Es isj zweifellos ein siarkes Bedürfnis für den Personenberkebr vorhanden. Wir würden mindesjens' 20 Prozent Züge mehr fahren lassen können und würden diese Züge aUe vou besetzt haben. Wir könnten dem Publikum etwas Bequlicbkeit bieten, das Publikum wäre zu- fri8d8n81. Und was geschieht? Wir müssen den Verkehr abdroffein, wähxend doch das finanzieüe Jntxzreffe des Landes unbedingt darauf binauSläuft, den V81k8hr zu steigern, nicht nur, um die Einnahmen für das Land zu gewinnen, sondern auch, um das 1vir1sckaftliche Leben [kbbas'ter zu gestalten. Ganz ähnlich ist es mit dem Güterverkehr". Auch für den Güterberkehr haben wir gestern wi8d8r eine Anordnung binauSgeben lassen müssen, daß nur noch die Hälfte der Güterwagen für den gewöhnlichen Verkehr gestellt werden dürfen. (Hört, hört!) Weil 11118 Güterwagen für Kodle und die notwendigsjen Lebénschiitel gebraucht werden. Dabei merken wir, daß das wirtschaftliche Leben langsam wieder anfängt, ' zu pulfieren, daß ein gewisser Unter- nehmungsgeist vorhanden ist, daß auch überall in den Betrieben die Arbeitersobaft williger zur Arbeit ist als vor Monaten, daß die Leistuvgen gesteigert werden. In dem Moment kann die Staats eiienbabnveertung aber die Anforderungen, die an 1718 (18118111 werden, aus den Gründen, die ich gestern darlegen mußte, nicbt ex- füllen. Es enjgehen uns nicht nur die Einnahmen, die wir so dringend brauchen, sondern Vor allen Dingen ist es aueh unmögliäy, das wirtschaftliche Lebsn des Landes so zu befruchten, wie 85 1111118“- dingt sein müßte, tveun wir aus den gegenwärtigen Krisen belaus- kommen woÜen. ' ,

Meine Damen und H8rren, man kann die Dinge ja verschiederx darsieuen. Ich könnte Ihnen eine wunderschöne Rede mit den schönsten Ausblicken auf die Zukunft halten und würde Sie vieUeichx zu einem stürmischen Beifall himeißen. Ich würde es aber in der gegenwärtigen Situaiion n1cht verantworten können. Ick) glaubs, ich bin Ihnen volle Wahrheit schuldig. (Sehr richtig 1) Ich würde auch meiner Natur nicht entsp1echen, wenn ich über diese Dinge siiUschweigend hinwcgginge. Es gibt einen Optimiswus, der da sagt,: 11a, 85 sieht ja schlecht aus, aber 85“ wird schon besser werden. Ich Halte das für einen falscb'én und ungesunden“ Optimismus. Aber es gibt “auch einen gesunden Optimismus, der da sagt: ich muß erst einmal sehen, wie schlecht es ist, 1111 muß miÖ voll von der GrundWfigkeit, der Verhältnisse überz8ugen_ lassen, 11111)" wenn ich dann mit dem Willen zur Besserung dbrßébeh kßmi' we'xd'ß ich es erreichen, daß es besser wird. Das ist ein' 'gesundex OptimiSmus, d8r den Willen hat, 1111) du1chzusch8n ünd _ dis Schwierigkeitxn zu überwinden. Ich glaube, diesen" OptimiStnus braucht unser Volk, um weiter zu kommen. , _

Die B 81118 b s aUSga [) 811 find obne unseren WilYen außer- ordemlicb steigeru11g§1äbig. Während sie im Jahre 1918 ,ndch 4778 Miüionen Mark betrugen und nach dem Voranschlag für 1919 4864 Millionen Mark betragen sollten,“ 118Ht die jeßigx SÖäßung auf 7406 Millionen Mark. (Hört, hört!) Es ist "die unauögeseßte Steigerung 111181 Preise für Kohle, fiir Eisen, für Holz- fiir Petroleum, fiir Oel, für sonstige Schniiexmittel usw., die den Haushalt außeinanderreißen und denen wir mit unseren Berxchnungezx kaum nachkommen können, so eilig geht es voran. Der Betrikbskoefßzixvt war im Jahre 1918 134,60 und ist nach den jeßigen Bééecbnung'en auf 177,13 gestiegen, d. 1). also: die Aus-gaben übersteigen'die Ci,"? nahmen um 77,13 vH. Der Fehlbetrag 11811 im *Jaöre 1918 in Wirksicbkeit 1894 MiUionen Monk betragen; die Eckpäßmig'für 1919 geht augenblicklich auf 3963 Millionen Mark. (BWeßgngQ _

Ich brauche Ihnen die Steigerung der Preise ini 81113an611 nicbk

"vorzuführen, Sie werden dariiber ja ungefähr un'térri'cbték "sein;" Die.

Kohlen smd von 39,50 auf 79,40 476 je Tonne gestiegen; si: steigen unauögeseßt weiter .und wir müssen mit einer neuen großen Steige- rung rechnen, die für die Eisenbahnverwaltung Hunderte doxn Mißionen an Mehrausgaben verursachen werden. Koks ist gestiegen*vd"_n'4_,0 ck! auf 111,65, Min81a1schMieröl von 50 auf 110, Schiénen von 320 auf 750, eiserne Schweüen von 310 auf 750, lxöizerne Schwelien das Stück von 11 auf 13 „16, Eichenholz der Kubikmeter voxi 280 an 455 bis 617, Kiefernholz von 180 auf 236 «_ usiv. ' *

Die Umstände, die auf die weitere Einnahm'eg'estaltng einwirken Werden. [affen fick) nicht klar übersehen. 'Es sind das" eine!»?- seits die weitere Steigerung der Preise, andererseits die Unsicher-

heit des Betriebes und der Zwang, den Betrieb einzuschränken, statt_

ihn zu entwickeln. Es wird auch hinzukommen, daß wir infolge des Friedensvertrags einen gegen früher verYieinerten Be- trieb erhalten. In den Abtretungßgebieten smd abzutreten 1941,47 ](m Hauptbahnen ,und 2618,78 kw Nebenbahncn; in den Abstimmungsgebieten kommen in Betracht "1527 18111 Hauptbahnen- 1576 1:11] Nsbenbahnen und 170 18111 Schmalspurbahnen. In den Abtretungsgebieten sind 51 Aemter, 893 s81b_ständige Dienststelle:“!- 14778 Beamte und Htlfsbeamte und 11600 “211581188. 'Es bandes, fich also um einen sehr großen Apparat. Weiter kommen in' den AbstimmungSgebieten in Betracht 46 Aemter, 889 sélbständige Dienst- steüen, 17 (84 Beamte und Hilfsbeamte und 12 946 Arbeiter. -

Von dem Personal wird ein großer Teil in das verbleibende

Preußen zurücksttömen. Die Neigung im *Pexsonax'géhf' gariz alia“ gemein dahin, der Heimat erhalten 311 bleiben und 1118111 in fkmiba'

Dienste zu treten. Wir nerden infolgedessen damit rech1ien müssén," daß die Zahl des Petsona1s noch übeö das Bedürfnis7bi'11a118géht,

insbesondere insoferü“ Beamte und Hilfsbeamte "111 2381171718111 1115111111811- ." Es ist ganz selbstver'ftändlich, daß wir diese Beamten nicbkiuß Stich ' [affen dürfen'_ und wollen.* (Seb: richtig! und Br'avo!) Ydukch

wird sch“ eine allgemeine kVérscbleohterunxj' der“""Aukr utigéZ

zeiten fürdie Beamtenjchaft wabkscbeinlixy 'äls Unver'meidbär "811185811“. '

Wir versuchen," dur? B'xriüngzzsigj "dex BeaßüensJaft'iu késerm

Daß dieses Mistel aber nicht vollständig außnicht, liegt auf der „Hand. Wir werden durch eine Reihe von anderen Maßnahmen, die ;ck scho_n bei früheren Gelegenheith angedeutet babe, 1111111 _rie M 6 g - [ichkeid de'! Aufrückenz der Beamten "“in““ 5111111111831 Maße schaffen. Um den 111111181811 Beanitcri'dkn 1111281911161 in die höhere Bxawxxenscbaft zu 'crleichiexn, we1d111 wir 11or11118sich1lich dahin 519111111811,-géhbbxye'miixlére Yxamtenstxlien zu schaffen, die gewisse:- maßen als B*"xücke, zwifchen de_n beiden Kätego'iien gedachx sind, in die“ die “Leszennitlgerm Öxg'mien “811111181811 “10111811, “81114, “8811811 wir dänn wixdex die' “3811811 ,TÉpje" in die höhere Y83m18111ch611 über- nébmen 151111811. Aber“ dixje' Vorschläge sind mit den Beteiligten „(;ck nicht besprochen worden; weiteres behalte ich'mir vor.“ '

Heil Abg. Höfler Hät äxsk'eérjn gkineint, für di; 1111181811 Beamten sei dabei 11111115 hexauss'ekoyimenY “Grundsätzlich 11118888 nicht not- wendig, 111: die'Unterheamten hier eine Neuerung zu schaffen, da es 11111811 auch heute schdri durchaus möglichift, "111 mittlere Beamten- si'ellen aufj'urücke'n. LI,!)ié 'Sch117i8xigk,81t8n füx d'ie 'uri'teren "188111111811 liegen darin, daß dure!) “dix" Miiftäraywäéter Keine 91913: Zahl der Steaungey weggenommen sind, die kraft NeichSgeseßgebung ganz be- stiüunte Rech1e"beß„ken,'üb_81 die, ina11 1111171 b111w8*gg8b_en„'kclnn. Nüii épiid' ja dié Zahl det Miliiäfanxpätter, "'dié*811igenb1'ick1ich“ besondet's groß ist, aus bekannten ÜxsaQeiz 'in den 158511811 Jahr_exs'aumähiixs smkcn. Wir werden aber doch vers11chen ', müssen, um für die unteren Beamten das Aufrücken in mittlere Beamtenstellen nicht völlig“ iUusorisck) zu machen, dafür zu sorgen, daß die be- fähigten 'Unterbeamten so früh an die Grenze zur mijtleren Beamtenschaft kommen, das; ihnen noch die Mögiichlcit eines weiteren Aufrückens bleibf. In dieser Hinficht werden wir demnächst Beschlüsse zu fassen haben. Wir werden aber dann, um diefes ganze SysLem auszubauen, das ja ganz neu aufgebaut werden muß, auch zu einer großen Erweiterung der Fachschulen, vor aUem auch der Lebr- lingsstbulen schreiten müssen, um den Beamten die Möglichkeit der geistigen Fortbildung zu geben und sie dadurch (11111) zu befähigen, in höhere SteUen einzurücken. ' *

_ Nun haben verschiedene der Herren Vorredner auf die Ueber. leitung der Eisenbahnverwaltung, auf da!; Reich Bezug genommen. Ich willkiuf die Frage im einzeln'en bei dieser Gelegenbeit nicht eingehen, ich will nur darauf hinweisen, daß in den Ausschüffen lebhaft an den Vorbedingungen für die Ueberfüxkrung auf das Reich gearbeitet wird. Insbesondere in zwei Ausschiiffen konzen- triert sich die wichtigste Arbeit, das ist der Finanzaussekuß, bei die sehr schwierige Frage der Abrechnung zwischen dem Reich und den Ländern lösen so!!, und sodann der sogenannte Ueberleitungs- ausscbuß. Damit am 1. April 1921 die Eisenbahnen in der Hand des Reicht] sofort funktionieren können, erweist es fich als notmndig, gewisse Au5gleichunaen vorzunehmen. Es müssen gegenwärtig schon Unterschiede in der Organisation und "Verwaltung "beseitigt werden, damit daraus nicht Schwierigkeiten entstehen. Auch für die großen Personale, die bier "vereinigt werden und die ein Heer won 1711381 1 Miüion Köpfen darstellen werden, müffen die Grundsäße fest- gesteklt werden, es Üüffen die R'e'Öt'e der Personale jésichert werden, Ich weiß, dqß der dringende Wunsch der Beamten 11111) Arbeitet, be- steht, an' diesen Verhandlungen beteiligt 111, -sein. Im gegenwärtigen Moment der Vorarbeit wird das 11815, nicht möglich sein, denn diese Vorarb'eil muß in einertr'möglicbß 118111811 1111119" vorgenommen wexden. Es smd sämtliche" Länder, Und 89"1stdaö_Reich beteiligt, und wenn von sämtlicben Ländern und vom Reiche nun noch solche Nebenausschüsse hinzugezogen würden, so würde es keine Arbeitsaus- scbüffe mehr geben, sondern es würden große, reich befehle Parlamente werden. Aber sobald eine Klarheit über den Weg erreicht ist,

werden natürlieb auch die Beamten und die Arbeite? volle Gelegen»

heit haben, ihren Standpunkt zu wahren, sie werden rechtzeitig mit- zusprecben haben, *ebenso wie ja selbstverständ11ch“dieses hohe Haus auch sicb nicht nur vorbehalten bat, sondern auf sein gutes Recht poche1i' kann, daß, bevor endgültige Beschlüffe gefaßt werden, das Haus oder der Ausscduß, der von dem Haußbalföauzscbuß ernannt werden ist, gehört wird, ' ' "

Es wird sich wobl als notwendig ergeben, daß man fich doch schon in weiterem Maße über die Organisation der künftigen Reichs- eisenbabnen ein Bild gestalten muß, 1118 wie ursprünglich in Aussicht nahmen. Ursprünglich nabuixn wir an, man“ würde“ die Oraanisa- tionen im großen und ganzen so belassen können, wie sie jeyt sind, man brauche sie nur aneinandenusÖieben, und es sei dann dem Reick) üb811assen, eine neue “Organisation der Reichseisen. bahnen zu schaffen. Wir 111811811 aber jeßt schon, daß insbesondere die Annähe'rung der verschiedenen Bahnsvsteme aneinander wenigstens eine gewisse „Ke'nntnis des künftigen Zustandes der künftigen Organisation vorausseßt, weil ja 181171 die Annäherung in einer ganz falschen Richtung vorgenommen werden könnte. Man muß ungefähr schon wiffen, wohin die Reise'gebt, und ich" hoffe, daß ich bei dieser sehr schwierigen und tief iti“ alle Vexbältniffe eingreifenden Um- gestaltung der Eisenbahnen zu den Rekckyuisenba'hnen nicht nur 'die Unterstüßung dieses Hohen HauseZ ßrideii wérde, sondern* daß auch die Praktiker aus aUen Lagern "bereit“ sein werden, uns dabei mit Rat und Tat zu upterféüßen; Seibsivetständlicb wird die endgültige Be- schlußfafsung nicht meine Aufgabe sein, sonkern die des Reiches und des künftigen Reichsvekkebrsmiiiisters. Es ist das aber eine Aufgabe

' Wu einer solchen großen, andauerndén und enkscbeidenden Bedeutung,

daß man sie nicht früh genug in die Hand nehmen kann und fie auf ihre Bedeutung hinzuweisen bat. ' . Es war in Frage gekommen, ob die Verreicblicbung nicht früher eintreteb könne als am 1. April 1921. Ueber diese_Frage ist inner- halb der Landesregiexungen in Bamberg mit dem Ergebnis verhandelt WM?"- daß allgemeinwaestanden wurde, eine frühere Ver- keisbiichung sei “technisch nicht dur'"_fübrba1'. Es ryitd einer Kkößmn *"und ansirengeridéji Agbéit 'be ürfen, um “bis 111m vor- seschriebenen Termin férkis"zu iverden. Wir boffen, dal erreichen zu können, aber früher wird es kaum angängig sein. * ' , Meinx Damen 11:1d H'érrexi, es, ist heute vom Herrn Abg. Schmedding und gestern vom Herrn ng. Sprenger xine Angelegen- béit Hier berührt worden, vonder ich 'mir vorge'nvmmen hatte, eben- 111115 zu Ihnen zu sprechen. Da! ist die außerordentlich leidige FragederDiebstähle, der SYiebung'en' und der-Hamster- fahrten. Diebstähle ßnßiéider in der Eisenbahn auch vor dem Kriege ichon vorgekouimen, und zwar in dem Umfange, daß vieTleicbt

im“ Jahre 3 bis 5 Millionen Mark Entschädigungen zu zahlen" waren. *

Während _ des Krieges hat _stcb hier ein Uebel eibgefr'essen“, das "15.117, nur Wralisch, sondern muß wirtsÖthlixh von großer Bedeutung

für die Staatsb81118n 98,1181d811 ist. gestern vorgelegt 111812811 isi, 18ch11811 Die Direktionen damir, daß im 1111178118811 Betrieböjabr eine EnricbädigungOfurnme 111711 160 Millionen Mark für Diebsiiibléund der1or8n8ö GUT zu 311111811 “111. (Lybbaires Hört, 11311!) Im 11131811 Jahre 111111811 83 120 Y11111811811I11111k. Mkine Herren, diese 3111111111118 ist 111811811111 1118111981“ 81118 1111811181188, ais eine'qnantitative; sie häum mit der Steigerung aslcr Prcisc zu- sammen, die“ auch dazu führt, das?, EntsÖädigungen in [1813818111 Maße gc'z'ahlt Werden müssen. Abcr kein 311381181 da1f daran 2811111811

MWM- däß dieser Zaséand 11a"; unerwünscht ist 118131711118 Zu- stimmung) und daß die Verwaikmg die Pflicht und Sch111digk81t (Erneute 1811681118

hat, mit aller Schärfe dagegen 1301511985811. Zusiiut'mung.)

Ick habe früher als Abgeo1dn8181 den Standpunkt 8811181811, daß 118 Verwaltung diesen Dingen nicht 11111" W nötigen 5111111118111."- samkeit gefolgt sei. Man hat znnächst das Usbel unterschäßt- ISW: ist 85 groß geworden und muß mit besonderen Maßnabmcn bekämpft werden'. So haben wir vor längerer Z8'11 die zuständig8n Dezerner-ten dex Dixeklicncn zusammengerufcn, um mit ihnen di8s8 Frage zu bcspreäpen. Es ist 1101113811811; 118111011811, daß 1m ZNinistMium einbesondekér Dezernent für diese Diebstähle, Schieberei und Sch18ichbandeisgeschichien 811111111111 181111, der 181118 9111118 Kraft auf die Bekämpfung verwendet. Es werden in sämt- lichen Direktionen Aussäzüffe errichtet w81d811, die diese Dinge zu der- folgen baden und die fiel) aus geeigneten 21111111an zasatnmcxnseßen müssen, die d18 Fähigkeit haben, kntsp18ch8nd 8811119811811. Ich habe den festen Willen, hier mit 811181: Entschisdenbeit 12111111311- greifen. (Bravo!) Ick) hoffe, meine Herren, Sie Werben mich darin unterstüßen, denn es ist notwendig, das; (1118 E18mente, die sich solche Ve1feb11111gen zuscbulken kommen laffxn, aus der Verwaltung beraus- kommen. (Lebhaftes Sibp richtig!) Es muß der Grundsaß 9811811- daß niemand Wieder bineinkommt, der fich an d81n ibm an- vertrauten Gut Vergangen bat 111311 der s1ch bat 3811815811 laffcm, um anderen besondere Vorteile zuzuwenden. Das ist der Mitte!- punkt, der auch Sie angeht, denn die meisten Anträge, 11711198 Elemente wbder bineinzunebmen, kommen von d8m guten Herzen der Abgeordneten, die sich sehr 181851 besiimmen lassen, zu sagen: in diesem Falle möchte 111) eine Außnabme gemacht 111111811. Der Mann hat fick) gebessert, er ist ein braver Mensch. Wir müssen rücksichtslos vorgehen und können eine Aenderung nur b8rbeif1'1bren, wenn ohne Ansehen der Person von oben bis unten jeder, der Ver- urteilt wird, aus der Verwaltung verschwindet. (Sebr richtig!) Ich habe daber'alle Direktionen angcwiesen, mir regelmäßig zu berkcbten was auf dem Gebiete geschieht, mit sämtliche Verurteilungen mit dem Namen des Ver11ttei1ten anzugebkn, und ich w81de alle diese Listet) in alien Amtsblättern v8rdffentlichen 1aff811, damit man draußen merkt, daß hier du1chgeg1iffen werden 1911. (Sehr richtig !)

Am Sonnabend der [eßten Woche war eine Abordnung aus Elberfeld bei mir. In Elberfeld, in der Nähe d8s beseßten Ge- bietes, smd die Schiebungen am aUerschrversten und haben ganz erstaunlichen Umfang angenommen, der nach meinem Dafürhalten nicht hätte erreicht werden können, Wenn die zuständigen Stellen von Anfang an' mit der größten Energie vorgegangen wäxen. 'In Elberfeld wurde zur B8kämvfung des Schieberwesens ein freier Ausschuß aus Beamten und Arbeijern ge- bildet. Dieser Ausschuß bat, so gut wie er es verstanden hat, augen- scheinlich ein Uhr beachtenßwertes Material gesammelt. Dieses Material ist der Staatsanwaltschaft überreicht worden, die es weiter zu prüfen bat. Die „Kommission besch1vert8 sich bei mir darüber, daß anscheinend die Staawanwaltscbaft nicht mit der gebotenen SÖneÜig- keit die AngelegenHLit Weiter verfolgt. Ob das richtig ist, kann ich nicht beurteilen. Wir müssen auch die Gegenseite hören. Man darf niemand verurteilen, bevor man ihn gehört hat, und 81118 V8- schuldigung ist noch kein Beweis. "Erst wenn der Beweis erbracht, wenn eine Verurteilung erfolgt ist, haben wir das Recht, ein- zuschreiten. Aber da diese. Meinung entstand, 1115 ob dort nicbi mit der Lebhaftigkeit vorgegangen wäre, die im Interesse der Sacköe ge- boten ist, habe ich mich mit den zuständigen Ministe1ien Vereinbart, und wir haben am Dienstag eine Kommission beruntergescbickt, die aus einem Vertreter meiner Verwaltung, etnem Vertrcéter des Justiz; ministeriums, einem Vertreter des ReicbswirtscbaftSministeriums und einem Vertreter. der Latidespolizeibehörde bestand. Dieser Aus- schuß bat die Befugnis, mit aller Macht durchzugreifen, damit “fie ein Ergebnis hat,_ und ich glaube, Sie werden nicht daran zweifeln, daß wir alle gebotenen Maßnahmen in Angtiff nehmen, um diese Zustände zu bekämpfen, nicht allein aus

_finanzieüen *Gründen - die Diebstähle find heute für uns eine

finanziene Frage geworden _, sondern wir müssen sie bekämpfen dor allem auch im Interesse der Moral unseres Volkes (sehr richtig!) und der Moml dss eigenen Betrieb». Es ist ganz 'elbsiderständlicb, wenn von einer so großen VerWaltung wie der Staatöeisenbabn- verwaltung, es im Lande hermnraunt und wispert, daß man durch Bestechung Wagen bekommen kann, wenn kein anderer Wagen

“,“-bekommt; wenn man beobxchten kann, daß Wagen an eine bestimmte

Adresse ohne B gleitpaviere durchgeführt werden, Wagen, die nur Schiebergut enibaltén; wenn die Güter, die der StaatSeisenbahn an- vertraut find, beraubt an ihre Adresse gelangen, daß dann 111111111181) das weit binauswirkt auch auf die Moral der (1111181811 Kreise. Im Interesse der Sauberkeit unserer eigenen Verwaltung, im Interesse unseres Volkes muß mit aller Schärfe dagegen borgeaangen werden- (Sebr richtig!) Nun hat der Abg. Brunner gestern gesagt -- ich habe leider seinen Ausführungen nicht folgen können, weil ich anderw8it beschäftigtwar -, daß in der StaatSeisenbahnveuvaltu1-g aucb h-ute noch“21rbeiter und Angestellte wegen ihrer poli-

'tischen Gesinnung Verfolgt würden. Das geschehe nicht

in den Direktionen, sondern draußen. Wenn derartige Fälle bor- kommen, bitte ich, mich es wissen zu lassen; ich 1118188 eingreif811. Nach meiner Meinung haben wir Wegen seiner politischen Ueber- zeugung niemanden 311 Verfolgen. Solange er seine Pflicht und Schuldigkeit tut, muß uns der eine so willkommen sein wie der andere, und wir dürfen da auch keinen Unterschied in den Parteien machen. (Sehr gut !)

Herr AbgeordneteBrunner hat dann auchtelTung genommen zu dem früheren Eisenbahnminister Herrn von Breitenbach. Meine Damen und Herren, ich verstehe 8; vollständig, wenn Herr Brunner seiner abweichenden politischen Uebmeuanna Ausdruck gibt, und ich yerstebe es von ihm insbesondere,

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Meine Dam€n und H811811, 111171 [igt Jb118n 8111 Antrag der Abgg. Gräf, Dr. Porst!) und Dr. Fri8db8rg bor, 5718965 1381 Druck- sachen. Für di8s8n Antrag (11118 ich um be Jnt8r8ff8 (1116 (“3511"1nd8n- die ich bereits angu-fübrk 1111118. Ick) muß 111111188 wi8d8r darauf hin- weisen, daß unscre B8t1i8bslag8 1181118 auß8wrr8ntiich8 Maßnahmen Lrbßisthk, 11181111 nicbt noeh sÖW8r818 Einschränkung8n erfolgen sollen. Wir haben im R1ib1'rebi8r bor 118111 Kri8g8 33000 Wag811 täglich ge- stellt. Der gegenwärtige Normaibczdmf im RUHN'L'UÖLT Wird ungefähr 16 500 Wagen sein; wir stkÜLn 12 000 bis 14 000 Wagen, oft noch Weniger. Es ist uns unmöglich, die VVÜL W agen g 8118111111 ;; byrbeizui führen. In Oberschlech haben wir vor dem 51118518 12000 bis 13 000 Wagen täglich gebraucht, der normale 118111198 Gebrauch würde 6000 bis 6500 18111. Wir smd z8itw8118 heruntergekommen auf 4000 Wagen; also auch in Ob811ch18s18n die Un111ögiichk8it, die be-" nötigte Wagenzadl zu 9811811811. Nun (11181 1188811 wir vor d8m Zwange, da?; die Ernte eingebrackW ist und in den Verbrauch Überg8ben soll. Wir haben im Oktob8r 1). Z. für Ka118ff81n, Mcbl, GLTWZDL, G8- müse, Obst, Rüb8n, Kali usw. 19 600 Wag8n 111131188 1118111 g8braucht. Wir können ab8r h811t8 4000, 50601000 Wag8n, die wir mehr brauchen würden für Koölen 81118111, nicht aufbring811. Wir haben" im Nobember 25 200 Wagen täglich 111811r g8braUÖt. chn dit Rüben nicht in die Zncksrfabriken kommen, Was geschi81ckt mit ihnen? Das Getreide wird nonvendig gebraucht. Jeßt 11111811 1118 Kartoffelnj abbefördert 11181d811. W81111 Frost 8111981181811 ist, bat 8s k81n8n Zweck mehr, die Kartoffcln zu fahren, sie erfrieren. D8r ganze Verkehr drängt fich erfahrungSgemäß in der H8rbiw8riod8 zusammen. 5188551115 wir diese Vag8n nicht fahren können, das 111 an811 schon gestern von mir dargelegt word8n, 88 ergibt sich das 11118 738111 schlechten Stand unserer Lokomotiven und (1115 d811 111111198113111'1811 L8i11ungen auch des Personals. Wir 12818811 die LokomotMn fkÜÖLk ausgenützt mit 50 bis 60 18111 tägliä) 1118111: 1118 1181118. Wir [7110611 1581118 bi8118icht 81118 Auönußung von 150 18111 im Tage, wäbr8nd LZ frübcr 190 bis 200 18111 waren. Rechnen Sie das auf 12 000 Ldkdrxotiv8n 11111, so bekommen Sie eine täglich8 Mind8ricistung an Z1igkiid1n818rn bei den LokonwmiNn Von 600 („00 ](111. Da ist LI ganz erkiärlick), daß der Betrieb stockt und nicht l8ist11ng§fäbig JMUJ ist.

Nun hat man uns vorg8wbrfc11, daß wir s81bst nicht genügend B8s181111ng81111811111898ng115111811. WähWnd d8s 51118988 ist mit AuSnabme ciner kleincn Schwankung so 11181 an 211111811811 1181181“ worden, als die W81k8 überbaup1 [8111811 konnt811. H81118 11:1b811 wir noch Bestellungen an Lofb11iotiv811, P8rson811w€1g8n und Güter- wagen draußen, die für Monate L*Lichn, di8 vi81181cht bis 1922 reichen, di8 (1er nicht 188111581111] g81icfert wsrden. Am 1. S8p18u1b8r waren bei d811 Vauanstaiten riickständkg 640 Loko- motiben und 14914 (551118118119811.

Man sagt 111111, wir 10111811 di8 Privatinduftrie zu den Reparaturen stärker heranzieb811. Wir 1111b8nsi81n steig81'd81n Maße an dkn Rkparaturcn 111318111111. (311728 2111111111 waren mit LokomotiV8na11sbefferUng8n 60 W81k8, mit KCffLlÜUZbLffLTUUJLU 57 Wcrke, mit Personenwagenausbeffcrungen 52, mit (5111181111115811- ausbefferungen 142 W8rk8 b8schäftigt. Di8 Heranziebung d8r Priöat-' industrie bat gewisse Schwi8rig'8118n, 1880 sich jcdcs Pribatunternebmen erst auf Reparaturen (111 Wagen 81n11811811 1111113 und diksö Einstellung 1111111111811 1) rschied8118 ATÖEMU imd (Einrichtungc'n 118111111111. Aber“ wir find 118111 1181811, Pxivatwerkc auch 110ch in 111111818111 211Jaßeb8ran- z11zi8ben, 1118nn sic für RsparatUrM (1881111181 smd,

Es isi 1818118111011 11818111: 11181d811, daß di8 Ausstattung 888 W8rk- 1115111811 zu 1131101117611 Übrig [Essl, insbcsondere die Ausstattung der Werkstätt8111nith1'k381111811. 111181118 Dam-cn und Herren, nun bab8n wir 81118 Reihe von Werkstätwn, di8 seit 50 (M!: 40 Jahren im BMW!) sind, und da ist obne 1118118188 zuzugcben, daß diese Werkstätten unzulä11g1ich find. Sie s111d zu eng, zu niedrig, haben den Raum nicht und bi818n nicht die 211155118171811811181 Modexni- sierung, und wir würdc-kn sie bereits aufg8g8b811 haben, 1881111 der Reparaturstand augenblicklich nicht so groß 1111118, daß wir fie noch benuxzen müff8n. Was die Werkzeuge a111181angt, so ist von Anfang an darauf 9811111111 word8n, als 1781 Achtstundkntag umd damit Doppel- schichten eingeführt wurden, daß für jede Schicht das entsprechende