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the 'elbsi arbeiteten, und aus wenig Zuhörern, die später in die
Re e eiirzutrcten bestimmt waren. Jetzt ist die Anzahl der m bei- den Klassen befindlichen fehr .geüiegen, und mag uberhaupt an_5o betragen. Eine besondere Prufung der Aufzunehmendcn findet nicht Katt, gewöhnlich kennt der Lehrer aber die sch M-kdcnden schon aus seinen andern Vorlesun en, und m der Regel kann man nur im lebten Jahre der akadem schen Laufbahn eintreten. Das akgde- mische Semeßer, bei desen Anfang src!) die Gesellsckaft zyr Halfte ewdbulich wieder erneuert hat, „beginnt danztt, daß an dte„ordent- Zchm Mitglieder Texte ausgetbetlt werden, u_ber welche sic in deiii- selben zu predigen haben. Zuerst mussen ste enxe weitläufigere Dts- postion n einer redtgt darüber einliefern, uber welchx der Leh- rer mit bnen spr cht, dieselbe entweder billigt, oder ite auf das Fehlerhafte darin aufmerksam macht, und die zweckmäßigere Ver- theilun der Materien andeutet. Dann wird nach exni er Zeit die vollßän i ausgearbeitete Predigt übjergebxn, und mtt br aufdere- selbe„WeZe verfahren. Jedoch bemubt stch der Lehrer sorg alttg, einem" Ic en feine Eigenthümlichkcit m Gedankengang, Jdcenver- bindung, Sprachweise und Styl zu lassen;. nur die Hauptgrund.- sätze der Homiletik macht er geltend, und laßt„das ihnen mcth Ent- Jrcchende, das Uns iclliche, Flache, Unpraktetscixe, Trivialc andern. ann wird die Pred gt memortrt, und vorzuglich darauf geachtet, daß diJes mit Fleiß und Ansirrngung geschehe , weil es nrcht er- laubti ,' auf der Kanzel das Konzept zu gebrauchen, Geubteren wird wohl am Schlusse ihrer Laufbahn zuweilen em„Vortrag nach bloßer Meditation versiattet und angeratyen. Ehe dre Predigt dx- fentlich vor den-Mit liedern der Gesellschaft und einer kleinen Versammlung von Zu örern in einem Wochen-Gottesdtensie gehal- ten wird, muß sie vor dem Lehrer allein mehrmqls, zuletzt„ von der Kanzel selbst bergesagt werden, wotmt die nothtgxn _Anwetsun- gen' Zur körperlichen Beredsamkeit gegeben, und schadltche Ange- wöhnungen an dem Flecke abgestellt werden köxmen. Beie der Abhaltung selb herrscht die größte_ Feterltchkett und Wurde; den Gesang begleitet die Orgel; uweilen wird nach der Predigt abgeZungen und ein Gebrt am A tarc gesprochen , wozu auch „dre nöth ge Vorübung„üatt findet. Jede Woche wird eme Predigt, uwcilen auch zwei gehalten, und m der daraurfolgendxn Ver- ?ammlung, dte jedesmal zweiStunden wahrt, gemeinschaftlich beur- theilt; Hier hat zuvördersi Ems der Mit lieder, welchem das Ma- nuskript der Predigt mitgetheilt worden 1] , emelangerr schriftlichx Beurtheilung derselben vorzulescn , wobxt es dem Prädikantxn fret sieht, sich gegen Aussiellungen zu vcrthctdigen ynd seine Anneht zu rechtfertigen. Dann pflegen Alle, die der Predigt zugehört haben, mündlich ihre Urtheilc rand besonderen Bemerkungen adzugrbcn, und der Lehrerläßt es slch _angelegen seyn , zuletzt Alles in exnem Gesammt-Aussprucl) über die Predigt _zusammen zx; fassen; wires überhaupt sein Geschäft _tst, zu berichtigen, zu erlautern, mrt em- qnder zu verständigen. Alles geschieht mit dergrößten Frrundliclx keit und Milde der Mitglieder; das Lob „wird mit geztcmender Mäßigung, dcr Tadel nut gehörtger Beschctdenhrit „ausgesprochen. . In der Regel kommen die ordentlichen Mitglieder der Ge- sellschaft Einmal im Halbjahre zur Predigt, und Etnmgle zur Hauptbeurtheilung einer anderen. Frdcrzeit aber smd dee Oeuvre- ren bereit, die Prediger der Stadt m vorkommenden Nothfällen mit ihrer Hülfe zu unterüüßcn. Was in den Versammlungen von “eit etwa noch übrig isi, wird zur Mitthetlung von Meister- und Ökußer-Stückcn der homiletischen Kunst, u_nd zur freundlichen Un- terredung über Gegenstände, die den Predigex-Bery betreffen, an- ewendet, so daß stets“ ein wghrer Gewinn fur Get und Herz und Zehen daraus e““rwächset. Seit dem Jahre 1816 steht dieses Insu- tut nun schon sehr viele seiner Zöglinge in wichtigen Acmtern, als Lehrer an Gymnasien, als Vorsichxr. von Schulen, als Erzieher oder als Predi er angeßellt, und „sie Alle preisen die Tage selig, die sie als M tqlieder desselben verlebt haben. So „werd es von Jahr zu Jahr eine immer bederitendere _und sxgenrcichere Pflanz- Schule von Geistlichen, die es s1ch zum ernsten Besireberr gemacht haben, im wahren Sinne des Wortes, Evangelische zu hxxßen, und von der innigßen Dankbarkeit gegen den Mynn beseelt und, durch dessen liebevolle Berathung und Anweisung thtlen das rexhte, het- lige Licht über die Würde des Standes, dem ste sick) gewidmet ha- ben,-auf legungen iii. Das w„erde_n ste „Alle, in den fernsten Thei- len der Zreußcschen Monarchte,. ja daruber hinaus verstreut, freu-
dig „ unterschreiben. - „ . In die (m No. 11 der St.Z.aufgenommene)
Kb n ig s b e rg. _ „ „ Handils-Ueversicht haben sich, durch em Versehen von hieraus, un-
ter dem Abschnitt Ein ang “ zwei Frhlcr bei den Positiönen Nr. 2 ,Bier'“ und Nr/Ä „IZein/5 eingeschlichen, und'es muß statt dessen
eiß
en. Bei dem Artikel Bier
Ilinns.
pk. 1821. . 58/474-
pl'. 1822. 120/304
Quart . . . _. . 61,830
Bei dem Artikel Wem. _ Eimer . . . . . . 4,798 12,118 7,320.
. Marienwerder. Seit“ 59 „;ahren Sitz des größten Thei- lesder Landes - Kollegien fur die' Proyinz Weft - Preußen, muß schon deshalb ein großes Wachsthum seiner Bevölkrrun darbie- tek. Aber in gleichem Grade haz auch- die Gelegenheit m tgewtrkt: auf .den Amts- und Kirchen-„Landrreien -erblichcn-Bes13 erlangen Lu können, wodurch vorzügltch. fert wieder hergestelltem Friedxn,
ie Feldmark mtt hunderten von Wohnungen bebaut worden ist. Die ,Resylt'ate der verschiedenen Zählungen ergeben solches. Im 34. 17 3 ienthtelten die Stadt und thre Dörfer nicht mehr _als 2814 Zurgerliche Bewohner.; i.,J. 1801 .die Stadt und Vorstädte 395 Häuser, mit JFK; Bewo nern (das Militair von etwa„200 Personen eingef lo en).- Die siädtischcn Dorfschaftrn und kleinen AulaLen 138. .f; user und 1057 Menschen. Die Amts-Feldmark war . J. 1 92 nur erst von 152 Menschen in 17 Häusern be- wohnt, wel e sich bis zum Jahre 1801, nachdem zwei besonders Ortschaften ent anden, auf 288 Seelen in 77,6 Fasern vermehrt batten." * Die Z hlung "v. F. 1816 ergab für d e4 orf-Gemeinden, welche die; Amts -„Feldmarl enthält, schon 135 Wohnhäuserund 894 Menschen; dagegen waren am Schlusse des Jahres 1822 vor-
handen:
' „ Kir en. Oeffentl. . rivat- Bewoner.
in “der Stadt und ck Gebäude. Wthhäuser. h 4790
ten: 2 dffent icheGebciude, u. 14.7 Privat-Wohn schen: der ganze Bezirk des Stadt- und des
hältniffen:
in der Stadt und
den Vorsiädten
in den ländlichen
Ortschaften 2727 706 Die Zahl der Ehepaare ist 666 in der Stadt
4099 576
2529 weibliche Bewohner; auf der Feldmark 1745 weibliche Bewohner.
1822 cken)_geboren, und 593 Menschen, (201 män beerdt t.
v. J. wurden überhaupt 226 Paare ctraut; der männlichen Geschlechts, (89 uncJ
nicht gezeigt.
T rte r. der in der
J». F. Schannat, Fulda und andere historische Werke bcfiyen, e
oder gar vernichtet sind.
herauSgeben.
Der P noch went von dem frorne zu benutzen.
wahrt und zu jedem bei den Kartoffeln
besorgt angewendet werden.
zusammen also in dem Bezirke der Stadt und ihrer 26 “öffentliche Gebäude, 766 Privat-Wohnhäuser und 7 wohner bür erltchen Standes. Die üädtischen Dorfschaften emh ,
rienwerder enthielt daher eine Volksmenge von 8230 Mens. also fast das dretfachedertem en Zahl, welche vor 50 Jahren demselben lebte. - Die Dor ;(Hemeinde, welche den Namen 2: Vorwerk „fuhrt, ist gegenwärtig die größefic im ganzen Regieru Bezirke, tndcm se 220 Wohn-Häuser und 1580 Serien enthält Unter der Volksmenge beftnden sick) nach den Religions."
Evangelische. Kathol. Mennoniten. Israeli: 77?
und 745 in den ländlichen Gemeinden. - Dem GeschleMc...) waren: in der Stadt und den Vorüädtcn 2261 männlich:.Z,
ofen. Das, S; 1518. im Artikel Posen, erwähnte Gurk? xowo des Hrn. v. Myctrlski, auf welchem dieser die Wege mitO Baumen bcpftanzt hgt, liegt nicht auf der Poststraße von Posenn Berlin, sondern auf der Handelsstraße von Dreridcn nacb Brom. Stettin. Bei der_am Schlusse des v. Zählung der hiestgen Emwohnex hat Üéh ergeben, daß die derselben, 22:1. der im aktiven Dtcnße üehenden Militair-Pcrson 23,800, (154 mehr, als am Ende des Jahres 1821) beträgt. ; .
lichen „Geschlechts (87 uneheliche); gestorben männlichen und 553 Personen we__tblict)cn Geschlechts. In dem. hen Alter von 90 bis 99 “Fahren und 2 männliche und eine w' chee cJ)er;son gestorben. Durch Selbßmord starben 7 und durch ' ly sfalle 18 Personen, einschließlich 5 inder „Oder gesund eichen. - Die Menschen - Pocken haben src!) seit 1). I. 1814
rigen Jahrhunderts lebte, und von dem wir eine Geschichte
ript über die Eifel, unter dem Titel „131112. 111115tr3ra“ ausgearb und hinterlassen, das höchst wichtig„ für die Geschichte derRhein Mosel-Lande und für dte Eifel möbesondere. mehr Werth, als Schannat die reichen Archive von Blanken Hemmerod und andere benutzen konnte, die leider nun zer Der Landratk) Bärsch zu Prümr.
dice 1311". "11 x : ins Deut e überet au Su * _ , s * .. 1 USM 8, W sß , f bsMp “Urr- nls Phynkus des Mogttnoscdcn Kreises interim. angestellte
roy“. Pohl in Leipzig bringt folgende, zwar gni'tglich erprobte, -
bekannte Methode m Ermahnung, die erfrornrn K_artqnxln nicht 'erderben zu_retten, sondern sse auch eben so warthtclxaxtltcb alla „Dre Kartoffeln werden, sobald ice „ _ „ durcb dex: Druck _etner Preffe v_on der anhangenden .rtxcbtrgkert hetreit- dann am cinen lurtigen Boden, m, Schuppen oder, nsch jclmeller, M Va oder Malzdarren getrocknet. In diesem Zustaxxde können sie Jahre lang . _ ewohnligben Gebrayxbe, ali“ zum Branntwcmbrennen, zu Mehle, und elb_| zu Suppen, Kloßen u. r;- _ _ Wem es an" e:ner„lercht zu_ belxandelndcriz fehlt, kann src!) dadurch eme solche verschaffen, dai; er an eme restftehender oder einen andern festen Punkt emen etwa:: Ellen langen schrvachen Baumü oder_eine dicke Stang? und darunter emen Klotz bringt, woraufdie Karr- parttenwetir ausgedruckt werden. Da die unerwartete strenge Kalte viele toffcln angriff, so durfte obiger Vorwhlag gegenwartig von Jnterene seyn.
15 Feldm „
110 !"
Allge
häuser mit 11... „ Amts : Grundes .„
1 5 108 Z“?
meine
„reußische Staats = Zeitung.
- ...-__-“
17231 Stück. Berlin, Sonnabend den 8ten Februar 1823
4 = u. eZn den Vorqu
1697 männliche ;? *
_ Im Kirchspiele Marienwerder, welches ausser dem Stadt. biete noch mehrere Ortschaften de_greift, wurden im Laufe d. 102 Paare getraut, 640 Kinder ,(349 Knaben und 19.
nliche , 192 Weibl
*?„Amtliche Nachrichten. „Kronik des Tages.
& Des Königs JJTUjrsräc [)abxn gernhet, am 19. Jan. dem ajor Prinzrn zrrWicrqetrsccin Berleburg'des 25sren f. RIM„ bei iemem Aussthetden aus* dem Dienste, den arakrer als Oberß-Licncctiatit beiznlegen, den Ricrmeiyker " and drs 5ten Ulanen-Rgts., zUm *))Tajor zu befördern;
F. vorgenomme
geboren sind 454K1Ukl
eliche) und 433 K'ndcrwrx“ 24. Jan. dcn .Kapr. Sannow der Frei: '.)(rctll. Brig. zUm
jor zu befördern.
Sc. Maj. der „König habe:: dem Acherwirth Johannes eschede, und dem Srrohdecker George Nieder, zu Vel- de im Arnsberger Regiermigs-Bczirk, das Allgemeine C'!)- zeichrn zweiter Klasse zu verleihen gcruhet.
snd 439 Perso.
_ Jm Brzirke der K. Reg. zu Aachen “für die kathol. Pfarrstelle zu Bcrgstcin, dcr Vikar Hahn, ge- nt Hauen, ernannt, dcr kathol. Hülfs-Pfarrer zu Murrin- , D ere mo ucham p s, in gleicher Eigenschaft nac!) Ligncuvillc, etzt, für die ka'thol. Pfarr : Stelle zu Murringcn, der Vikar docr) als H1“1lf*:;-Pfarrcr'crngnnt, und die kathol. Pfarrstelle “culand, durch den zum Hülss-Pfarrer ernannten Vikar Zanen »ßt worden.. " I'm, Bez. der K. Reg. zu Bromberg
ersten Hälfte des hat auch ein Ma
Es hat
ltisrehc Arzt, Dr. Leviscur zu Mogilno, in dcr gedachten alttat förmlich bcüallt worden. Im Bez. der .K. Reg. zu „Köln der kathol. Vikarius Bono zu Bergheimcrsdorf, als Hülfs- rreer nac!) Morkcn, der kathol. Vikartus Büsscn zu Jüchen, HulfI-Pfarrrr nacb (Höleffcn, dcr kathol. Vikaréus S cbt cffer heil. Serertn in „Köln, als Hülfs-Pfarrcr nac!) Sucrdt, und kathol. Vikarius Byn zu Blatzheim, als HÜlfI-Pfarrer nach entck) versetzt worden. ' Jm „Bez. der „K. Regtrrung zu Liegnitz er Schul=§€dllegc Schade zu Görlitz, zum cvangcl. Prediger cnncrsdorff ernannt worden. ; Jm Bez. der „K. Reg. zu Magdeburg der Prediger Ewald zu Pröttl'tn, zum evangel. Prediger zu ern und Wenddorf, und der Rektor Behsc zu Arnebnrg, zum
(inzlich aufgrtbaut
[ kamen hier an der
“
Vom 1. bis izr: Lande zu Wasser zu
4. Febr.
Weißen 191 1 Roggen . . 78
Große Gerste“ 102
Kleine Gerste 110
afer . . | 121
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Lrbsen Königliche Schau
Abtheilungen, von Shakspeare.
Freic. 7. Febr. Jm
Ballets von Tells.
Meteorologische Beob
5“ " 1“ 770 N- “ _ 1T." 81o “. 73.“ 77T NO 81“ NO.
92“ S. 65" [SKW]
3. Febr. A. 270 4. Febr. F. 27" 7 M-276 72?“ - A. 27" 9“ -- 1o 5. Febr- [F 27“ 7“ !"- i“) |M-27“ 7:3.“+ 219
inden Vorstädten . 1 25 425 2320
cm!; der „ Amts- „ eldmarl - 1 341
- S. 142 Z. 18 |. neue [. neun.
Gedruckt bei Hayn. '
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Wisp-'Schft- Wésv.|ch«:cha. Ntor.ng.[Pf. RM.!S
Donnersé. 6. Febr. Jm Opernhause: Auf Höchstes gehren: Heinrich der Vierte, erster Theil, Schauspiel
Opernhause: Die Vestalin, lyris Drama in 3 Abtheilungen, mxc Tanz. Musik von SPO"
Barometer|Therm.[Hygr-[Wind.
9- trüb, Frost, dunstig- ;“ . trüb, Frost.
S. 104 Artikel Liegnilz, Z. 11 |. Striner [„ Wein
ngelischcn Prediger zu Huy-Ncinstcdt ernannt worden. Im Bez. des „K. Ob. LOS.“ Ger. zu Frankfurc ei dem zu Driescn, dnrch Vereinigung des (Hericbrs-Sprenqcls Stadtgerichtes zu Driescn mit dem des Justiz-Arntes, crriédtc- Land? und Stadigerirbtc, dcr Stadtrichtcr Straßvu rg als d- und Stadtqcrichts-Direktor, dcr Fustiz-Amts-Affcffor „Kir ci)- als erster Affcffor, der Kammergcrich)ts-Rcfercndarius Peter: als_ zweiter Affcffor, und der Justiz:Axiits:2lktuari11s Reitzscl) zweiter Almarms Und Salaricn-.Kaffcn-chdant aiigcstellt wor- „DchSyndikus Gotische; lk zu .'iroffcn, ist als Odcr-Landes- t(th-Refcrendarin.; bestätigt worden. _ Bei dem .K. Ld. Ger. zu .Köln „erAvrellations : Gerichts - “Sekretair Giraud, zum Ober: . kWRSchreibcr ernannt worden. «jm Bez. des .K. Ob. Lds. Ger. zn J)?agdebnrg „der Justiz-Nath Döring zuni„Direktor des Land: und Stadt- kchtes_ zu Burg, der Rcferendarcus" Ehrlich zum Justiz-Amt- tvaci dcn Juüiz-Acmtern Altenplathow, Dcrden, Ferchland «sertchow „ernannt; der Land: und Stadtrichter Bcrench eequsen, tn gleicher Eigenschaft uncl) Stendal, der Land: und “ „koLrtcbks-Asseffor P omme zu Seehausen, naa) Wanzleben vcr- ; er „Affeffor Zimm crmann, von dcm Rheinischen Archa- v-Gcrrchtshofc in „Köln, zum Affeffor bei dem Ov. rds“. Ger. zu chxzuxßf uc1k1)d [Yi dcmksclbcnE(Kdierickdschic lAuskultatloreln Seyf- ' /* a , xyüng cn, nur „08 er, Wihem Gos- “ ck L U U 9 ? "* und Pabst zu Referendarien ernannt worden.
| „Witterung. _
Preis war 910 S
Lande zu Wa 23 2 - 18 - 5 8 4 11
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spiele.
trüb, Frost.
Zeitungs-Nachrichten.
Ausland.
vaaris, 28.Fax1. Dcr diesseitige Bothschafter in Madrid, gs„on Laggrde, isie dercttxs vo„n seinem Poüen abberufen. Dic
a-ffOvergttouen durften „tndenen wegen der jetzigen schlechten Redakteur Heu Fra Sthxtt der Wege, nicht vor dem Monate April bc innen; "& slsche, dem Obcr-Befehl des „Herzogs von Angou eme K.
üeknlwll, Wolken, C'“ trüb, Schnee. trüb, Sonnenbl- Tha"
Ö. u_nterzu_ordnendc, „190,000 Mann starke Armee wird alsdann wahr1chctnlich vorerst bis an den Ebro vorrücken und von dort aus nochznals die Annahme der in den Depeschen der drei verbünde- tcnyöfc enthaltenen Bedingungen, wodurch allein dem Kriege vor'- gebeugt werdcniann, zu bewirken suchen. _ Die Deruttrten-Kanimrr wird morgen ihre Geschäfte beginnen. Dec erßc Sitzung bietet me ern besonderes Intercffe dar, da sie bloß mtl präparatoriscßen Arbeiten ausgefüllt wird; so werden z. B. vor Allem dre Dcputtrtcn durch das Loos in neun Büreaus, wre solches durch die _Charte aygeordnet ist, gctheilt. Die gesetzliche Zahl „der Deputirtcn ist 430, ste reducirt n'ck) indessen in diesem Au- genblick durch die doppelte Wahl von drei Dcßutirten und durch den Tod vpn „Vter andern, auf 425. Jedes Bürcau wird mithin aus* 47 Mitgliedern bestehen. Zu der Verifikation der Vollmachten dcr ncrx gewählten Depqtirtcn werden zwei Sitzungen hinreichcn. Hieraur folgt dre, Anfertigung einer Liste von 5 dem Könige vorzu- schlagenden Kandidaten zur Präsrdcnten-Stelle, und die Ernennung yon 3, Vtcc-Präjtdcmen und 4 Sekretaircn. (Der bisherige Prä- ttdent der zweiten Kammer, Hr. RaZvez, wird übermorgen hier er- wartet.) Cru nac!) dcgsen vorläußgen Operationen ernennt die Kammer einc Kommesnon zur Entwerfung ciner Adrcffe an den König, als; Antwort auf die von Sr.Maj. gehaltenen Rede, worauf alsdanxt dtcrigentlickxn Geschäfte beginnen. Die Heil. (O_ccst-Mefse fatxd gestern in der Metropolitan-Kirche statt. Der _Erzbtjcbof ron Parts hielt das Hochamt. Die Osßcicre des 6ten Garde-Negiments gaben kürzlich dem General O.Ucsada ern Gastmahl, wobei dicser auf die Gesundheit Ludwigs 11111, „de; ersehnten Friedenstifters Spaniens“ trank. _ AUv Bayonne wird unterm 19ten gemeldet, daß man I. M. die Kdntgxy von Portugal daseldst mit jedem Tage erwarte; ein dortiger. Kgufmgxxn hat Ihr sem“ schönes" Landgut in St. Pierre d7Urud1) bet Bayonne, zum Wohntttz angeboten.
OerOeruttrtc des Departements dcs Calvados, Héroult de Hottot,_t|„am 20|cn d. M zu Caen mit Tode abgegangen. Er war Mitglied der rechten Seite.
-7 29. Jan. Gestern Mittag um 12 Uhr, begaben fick) Monffeur trnd dre Herzoge votrAngouleme und Orleans zu Sr. Mai., welche «ech um_1 Uhr zur fctcrliclwn Eröffnung der Kammern erhoben. Das dtplyomattsthc Korps hatte stcl) rmgcfunden, mitAusnahme des .Her- W" v. S. Lorenzo, der bereits seine Pässe erhalten hatte, und VW Engl. Borbslhafkcrs, Sir. Ch. Stuart (in dessen Wagen fich a_vcr dcr Bothscyasts - Cckrctatr und ein von Madrid ekommencr Engl. Oderst vesattdexr). Mit dem Kaiserl. Ruff. Both (hafter war der Graf „v. BulZart und mit dem Kaiserl. Oesterr. der aus Ma- drid hier emget-roncnc dishertge Oesterreichische Geschäftsträger am SPMUUMU zyofc, Graf v. Brunetti.
DteRxdc, mit welcher Se. Maj. die Kammern eröffneten, lautet wie folgt: „
„Bei der Danzer der beiden letzten Sitzungen und der wc: nigen He.;(uße, dec nc Ihnen gewährt haben, hätte Ich gewünscht, dtc_ Eryffnung drr gegctxwärrtgcn noch aussetzen zu können; allem die regelmaßtge Fejiictzunq der Staats Ausgaben, ist eine Wohlthat, dercn ganzen Werth Sie kennen, und Ick) konnte daher, zZchwahrung dicser Wohlthat, auf denselben Eifer von Ihrer «eite reclmen, desen Ich zu derext Erlangung bedurft habe. - Der innere Zuüand des Reiches bat sick) verbessert; die Fustiz-Vcrwal- tung, vort den Geschwornrn nach dem Gesetze ausgeübt, und von den “Gr“rtchts-Personen werfe und herzhaft geleitet, hat den durch der Normung der Unbesirafthcit herbei geführten Komplotten und EmpdérungchcrsuMn em Ziel gesteckt. - Mit dem Heiligen Stuhls hade Axel) d:e„xiotl)igen Vereinbarungen Behufs dcr Cirkumscrivtion _der ncuetx Droccsen, deren Einführung durch das Gesetz gebilligt tsk, getroßen _und beexidtgt. Alle Kirchen haben ihre Seelsorger er- halten imd dre vollstandig organijtrte Französische Geistlichkeit wird dazu beitragen, uns die Segnungen der Vorsehung zuzuwenden. -„ Durch yesonderc Verordnungen habe Ich demjenigen, was die Sparsamkeit bet den Ausgaben und die Ordnun bei- dem Rech- nungs-Wxscn rrhetschen, Gnügr geleistet. Mcne Miniiier wer- den der Sanktion des Gesetzes die Ausgabe-Nechnung für das Jahr 1321 unterwerfen; sc werden Ihnen die Berechnung der Aus a- ben und Einnahmen pro 1822- und einen nach den Bedürfni en
_und muthmaßléchcn Hülfsquellen des Staats auFelegten Etat 13")
1524 rorlcgen. Es geht aus diesen Aktensiücken error, daß, nach Bestrcttutzg aller Artsgaben, selbst derjenigen, welche die militairi- schen Zrzrußungcn bisher ndthtg gemacht haben, wir das Etats-Jabr 1525 Mit einem Ueberschuffe von 40 Mtll. des für dieses Jahr er- onncten „Kredits, vegtpncn, und daß das Budget von 1824 die Ba- lance dcr Arisgahe mit der Einnahme darbietet, ohne dazu jenen Uebersämß angreifen zu durfen. » Frankreich war Europa das Beispiel eines „Wohlstandes: schuldig, den die Völker nur durch Rückkehr zur Religion, zur Legitimität, zur OrdnunL und wahren Freiheit erlan- cn kdnyen. c;Oreses' seltsame Beispiel, Jrankreicl) bietetes heute dar.
der dte_ gottlrchr Gcrcchtigkeit willigt ein, daß, nachdem wir lange ZZtt dcn ubrigen Natronxn , die schrecklichen olgen unserer innern Spaltungen haben empfinden lasen, wir selb uns den Ge-