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renden, einen Méttagek-Tifch Zu haben, womit die Beneßcirten völlige Zufriedenheit. bezctgen; die zweite erhält nur monatlich 3 Rt lr. ur Beihülse. , er erem besteht g_e enwärtég aus 68 heitra enden Mitglte- dern, worunter 11 Proxe oren der Universttät md. Einer der Gönner der An alt giebt jährlich 50 Friedrichsd-'or, eins unsexer achtungswerthe eneHandels-Häuser 100 Ntblr. Höchß kübmltch ZUchUM sch „13 Iudcsche Handels-Häuser, zum Thees mit sehr ohen Beitragen aus. -
So vtel,thut Berlin allein nun schon in das fünfte Iahr; _und Flächwobl tß es natürlich sehr selten, daß em geborncr Berlmer
M . isch erhält. Sollten nicht die Provtnzen dcr Monarchte, de,- ren bhne unter den Inländern doch natkzrlkch dcn metüen Thetl an der Anßalt haben, so rühmléchem Betsptele folgen“_:'_ Sollten es nicht auch wohlhabende Männer im Auslande, da zwz1chen In- ländexn und Ausländern kein Unterschied gemacht Wtrd? Der Gehetme Rath Schmalz, welcher die „Besorgung der Anstalt Über- nommen hat, wird dankbar jeden Bettrag annehmen.
.Nur EinBeispiel, aber auch ein glänzench, tst_vorhz1nden, daß Aus- warttge betgetraqen haben. Herr v.Rothsci)tld m Wtcn hat tm Okt. 17. I. 500 Rtblr. der Anstalt eingesendet.
Dic Bcdürfniffe smd bisher zu groß gewesen, als daß an Sammlung eines Fonds hätte gedacht werden können.
Wie viele Männer, welche vormals auf der Umvcrfftät gleiche Unterftüßung genossen, jetzt 111 wohlhabender Lage, könnten den Dank thätig durch thren Bettrag zetgen, zu dem ue steh gern Ver- pßichtet fühlen müssen.
Aachen, 6. Febr. Es fehlte bisher in unserer Stadt an ei-
nem Versorgungs-Loknle für unheilbare oder an langwiertgen Ue- beln danéedcr liegende Kranke, Zudem der Raum der cht besehen- den beiden Spitäler knnm für dre an schncllvork1dcrgchenden Krank- heiten Leidcnden hmrerchte. Um diesem Mißstnnde, so viel es dre Mit- tel erlauben, abzuhelfen, hat dte Armcn-Verwaltungs-Kommisnon heute verordnet, das; M Rücksteht der schrecklichen Noth, welche un- ter den kranken Armen dtcser Klaffe herrscht, zur Unterbringung derselben aufs schleuntgüe zwei “Säle im ehemaligen Annunciatcn- Kloüer, jederSaal von zel)xr_Betten, ei11ger1chtet werden sollen. „ Orsoy (Reg. Bez. Duncldorf), («', Febr. Von Momm bis Wesel sieht der Rhein noch:, er hat nch dort ganz fest auf einan- der geschobcn, so daß das“ E15? auf dem Grunde liegt und haus- hoch kü. Dre ganze Gegend tü überschwemmt; auf vielen Plätzen läuft das Wasser uber dte Bann-Dctchc. Zn Nieder-Morntel is? der Damnx durchbrochen, und dem Dorfe droht große Gefahr, wenn das E15 des Obcr-Rbctnes noch mehr Waser bringen sollte. Die Landstraße bei Grunthal hat sehr vtcl geltttcn; dic Paffage nach Geldern nnd Alpen tsi gehemmt. .
Pyrtß ZRV. Bez. Steetm). Am 2. Febr. verstarb m der Ko- lonie Ncu-Fa kcnvcxg,'der„ Etgcnthümcr Iohgnn Schreiber, aus der Rhein-Geqcnd gebürtxg, tm g(xnen Iahre scmes Lebens. Er hin- " terläßt 6 Kinder, 36 Ktndcs-Ktnder, 60“ Ur-Enkel und 11 Ur-nr- "Enkel, also zusammen 119 Personen, nachdem bereits 4 Kinder, 31 Kindes-Kijxder,„28 Ur-Enkel, und 4 Urx-Ur-Enkel vorher mit Tode ab egcmgen WWA so dax“; some sämmtltche Nachkommenschaft, die Vert orbenen mrt ctnbcgrtffen, dre bedeutende Zahl von 1363 Per- sonen beträgt. '
Trier, 4. Febr. In der Sitzung vom 12. Nov. v. I. hatte der hieffge Stadtrath beschleffcn, dem Tage des fünf und zwanzig- jährigen Regierung»; - Iubtlämns des Könegs Maj., ein bleibendes“ unvergeßlichcs Denkmal dnrch Benennung der, in ihrer alterthüm- lichen Ehrwürdigkeit wieder hergestellten berühmten M01» "111-0115, mit dem Namen Wilhelms" : Thor zu sitft'en, und es wurde zu dem Ende eine Adresse an' Se. Max. den K'o'mg gerichtet, um Al: lcrhöchßdeffelbcn Genchrntgung nnchzusuchen. Des" Kdnt'ges" Maj. haben den guten Stun, welcher dem Brschlussc des Stndtrnthesznm Grunde'gclegen, Allergnädégsj zu erkennen geruhct: ,Llllerhöchsidke- selben-x-haben es indessen angemessener gefunden, der 1201-01 11.111115 den Namen: „Römisches Thor,“ beizulegen.
Rheinisch : Westindischc Kompagnie.
In Gemäßhejt des 8tcn und Uten §-. der Statuten, und mit beson erer Hinwetsung nuf den 15th „H. derselben, macht die un- terzei nete Direktton htednrcl) bekannt, daß die erste General- Versammlung der Rhetntsch-Weü„endischcn Kompagnie, am Montag den 17. März d. I. hren M Elberfeld gehalten werden wrrd. Zu dem Ende werden alle Thetlnehmer der Kompagnie hier- mit eingeladen , an benanntem Tage entweder persönlich, oder |a- mtgcmäß durch übertrnglxare Vollmacht, bet gedachtcr Versmmnlung Zu “erschetnen, tnsofern ste n_tcht_nach dem 13ten §. der Statuten,
en Beschlüsen der M_ehrhett„sttllschwetgcnd beitreten wollen..
Dre xm.Aprtl fälltgen Zznsen der Aktien der Rheinisch- Westindtschen K ompagnte, konnen zur Verfallzeit, gegen Ein- reichung der K'oupons", auf folgenden Plätzen erhoben werden; näm- lich, außer auf dem „Haupt-Komv-toir der Kompagnie und bei allen hiestgen Banquterse
in Köln bee Herrn Ioh. Dav. „Hernalt: Frankfurta.M. -- Gebhardt 11. Hauck. Berlin .- Mendclxohn n. Fränkcl. Leipztg Vetter u. Komp.
I'. L. v. Schätzlcr. Feronce v. Rothenkreuz.
H. „F. Merk u. Komp. - Amsterdam
I"- P. Gildemcsier u. Kom . Elberfeld am 8. Febr. 1823. p
Die Direktion der Nheinssch-Weüéndischen Kom- pagnte
- Wien
-- Augsburg Y - Hamburg -
„Iekztblühcnde seltene und schöne Gewächse im Kö,- uigl. Botan1schet1Garteu bei Berlin. Den16. Febr.
. 503010 5011110171, [1117105001113 aus Neuholland. 01111111 0- äatum, aus Süd-Amerika. ]Zänk'ßja ]11iil“§]'k]il[„él, ans Rot:)ol- land. 131le12 “l'i1t1k0ryjllia0, aus China. (.)0 )[UUZUZ [1061111011- ]afa, von der Sierra Leona. ())/531,13 ])|*0€il'01'11§, von den Kanarien. 1310511110 0111101111112, vom „Kap. ]Zx-jca 810110101"-
&
| (113118, simbrjata, refjexa, ])icta, yinsa. 7110306113 „f
ä . vom Kap, LUZEnia unjtlora, aus Brafilien. uszIzm 111083, aus Amerika. [„ucbe-Uajja ])Smluln, qr1aärj00]0r
Kap. [„Lu00110x011 1111100010015, aus Neuholland. ölälx'a,ä TijojciW, 1111111011010, von den Bahamischen Inseln und Ochiko. WWUia Slakä, aus Westindien. 0111011113 Üljez 1111111001, vom Kap. 911711012" (:)-Umlrjcu, 0111111053, rogmä 10113, vom Kap. [)0111x1(]€r1'j§ jékl'UZY'ULÜ, aus Neule ])1'0t03 1111011115, vom Kap. 781tL101111ja Zlauca, vom Kap
„__-W “_.-_ zu Lande zu Wasser zu Lande zu Wa
Wisv-Schff. Wisv.!Schf!. Rt[)l.]Sg.|Ps- Mm.!Sg,“ 120 -24 -- 102 20 2 98 7 "* 108 4 6 87| | 1 10
2 - -- 1 25 8 1P-|-P-|3|1ch5|-
Vom 12. bis 14. Febr. €
Weißen -- Roggen . . Große Gerske Kleine Gerste Hafer Erbsen Linsen
Wechsel- und Geld-Kourse. Hamburg, 14. Febr. Atnßerdam k. S. 103Z pr
Mon. 104Z» pCt., zu lassen. -- London k. S. 37 Schllk
DM., 2 932011. 36 Schill. 10T;- DM., zu lassen. - Par O)?!)n. 26715 Schill„ Briefe. - Bordeaux 2 Mon.- SLHÖW .... Kopenhagen k. S. 2.51 pCt. -- Breslauö 40Z Schill„ mit 715- Schill. über KMU's begehrt. '" WU"
6110057 6 W. 150 pCt., -- Prag 10 Lji'cctjy 6 W,],f?
ck
pCt., - Augsburg 6 W. 14%“ pCr., - Frankfurt 6 1493 pCt., 2 Mon._znm not. Konrs begehrt. - Diskont pCt., Briefe und Geld. '
Louisd'or 11 katen, neue fehlen. -- Gold 111 1001-00 102 Schj[[„ gefrag Dän. Grob Kourant, 1243 pCt. _- Hamb. Grob „Kon LIZZ PCt. -- Neue Z- Stücke für voll 30?7 pCc„ _. 1 S ling-Scücke „0.65 und 26-3 pCt, ..- Fei" Silber 27 _ ;, 11 Schill„ -- Silber in Sorten 13 L. 5 G. ck 14 L. . 27 Mrk. 10T; Schill„ zu haben und zu lassen. _ Preu WTÜUze 27 Mrk. 5 Schill„ zu lassen.
Preußi1che Prämienscheine, ohne Umsakz.
Preuß. Engl. Anleihe v. 1818 pr, kom, 80 „
932011. 78 . 78-F- pCt., vergebens ausgebocen; nen ferneren Fall.
Vorweg. Anleihe & 85Z ch. Briefe, 85 pCt; Geld. -- Dele. :'1 6 pCt. bei bro U. Sohn, H1 93-3.- pCr. ein Posten gemacht. “
*Dän. Anleihe, erste Abcheil. H1 6 pCt. Zinsen, des 5 pCt., zweite de5gl. 5pCtige, nichts gemacht.
Dän. Engl. Anleihe in Pfd. Stcrl. H1 37 Schill. 4D in BW. WM., nichts gemacht.
_ Oesterr. Looje von 1820, pr. komt. 117€.- . UJZ. ka„- tanque-z, px. font. 78 . 78T- pCt., auf 3 Mon. 77Z. pCt., - Wiener Bankd-Akcien pr. kont. 865 . 875 pCt., ulc. März_865 . 875 Mr., vergebens ausgeboten; man fü cet emen ferneren Fall.
___-.
Königliche Schauspiele.
Dienst. 18. Febr.. Jm Schauspielhause, auf öcl ces gehren: Der: Frenchülz, Oper in 3 Abtheil., v?xx k)Fs * Musik yon C. M. von Weber.
O)?1txw._-153_.LFebr. an Schauspielhause, zum e tt_mlez _Dte Cncxuhrnng, Luscjp. in 3 Abtheil., von A. v. ; ltlz. „Hierauf; Gänjericy und (Hänschen, Vaudeville in ; znge, von C. Blum.
Meteorologische Beobachtungen, |BarometerlTheem.[H:ygr.]Wind[ Witterung. '
“ x/ 0 * . Y. 28“ “0 0 860 üernklar, Frost. J- 289 0“ "- 1?" 870 “X' '“
, lost, Ren, hell. 932-280 0“ + 71.0 10 = ' . _ 04 7 Thauwetter,hell,ang A. 28“ 1“ 850 F- ? t"b M'28" 2, 49 zxosk, nnd, dunskig. . 0 3, 7 0 Frost, trub. A. 280 2T, 800 Frost, trüb. F; 28(, 2? 80 Frou, trüb, etw. Scl! 93028 2 79 trüb,Thauwet.,etw.S
__-
ck
14. Febr. 15. Febr.
16. Febr.
17. Febr.
ZIZZIOOOK
]
Seite 175, Zeile 23, statt am Gestade, lies dem “- stade; Z; 49, 74 und 96, |. Kohlenstoff-Sauergas, [._k lenstdffyaures Gas; Z. 50 und 97, st. Stück-Ston [. Sttekstoffgas; Z. 54 und 56, st. Kohlenstoff-Sauex [. kohxenstoffsaurer Kalk; Z. 55, sk. Wasser-Stoss [. Wasserstoffgas; Z. 57, sr. Kohlenstoff-Sauerkalker?. kohlenstoffsaure Talkerde; . 60, |. Schwefelxa Kalkerde, l. schwefelsaure Talkerde; Z. 71, |. und nur; Z. 77, 79, 81, 83, 101 u. 105, st. Kalkerde , [. Ta
e r d e. Redakteur H “'
Gedruckt bci Hayn,
F;; | *
?ck. 2 Schill„ zu lassen. - Holl.
ck“,-
0x, -- Preuß. C'ngl. Anleihe v. 1822 pr. kom. 78 pCY/LL man fürchte: _,
5 pCt., bei Gebrüder Benecke.-
ck und Ordmmg, zeigt das" schöne Fran
Allgemeine
ßische Staats=Zeitung.
[ kamen hier an 'derPreis warproS, „
Stück. Berlin, Donnerstag den 20sten Februar 1823.
Y; n1tliche Jéachrichtetn
Kronik des Tages.
Se. Majestät haben Allergnädigß _gernhet, dem Ge;- cn Kalkulator Flami'nins im O)?tmsterto des „Innern, Charakter als RechnungWRatl), _so wxe den „EEHELMFU isrratoreu Lindemnnn und Ytt1cl)ke m_demjelben I)er- rio, den Charakrer als Hofrackhe z_u bewxllrgen'und dte
er sprechenden Patente Allerhochftxelbst 9311 pollztehen. „ Seine Majestät der Kdntg haben dem “FustlterdScumpf ersten (Harde Regiment zn Fuß, das Allgememe Ehren- en zweiter Klasse zu verleihen geruhet.
; 21
“Ang "ekomm "e n': Se. Excellenz der Wirkliche Geheime Staats- Kabtnets-Minisier, Graf "v. Bernstorff, von Wten.
Der Wirkliche Geheime chatroW-Nath, Fußerordentltche Ge.- te und bevollmächtigte Mémster nm K. Sachstschen Hofe, von
dan ; von Dresden.
Zeitungs:Nachrichten.
Ausland.
An demselben Tage, an welchem die, vocn zweiten Kammer, mix dcr Entwerfung der Adxeffe gn denk Ko- beauftragte Kommisnon z11s«11111nenxrat, vcrdrextcte nch da:“? (He- n, daß die Mitglieder derselben tn thrcn Metnungen _abwtchcn, namentlich zu zwei Verschiedenen Malen Hr. Latnc-„Qm dersel- Art, als H1“. 11. Barcntc, m der Patr-K'ammer, Zusahe, dre auf
altung des Friedens hinzicltcn,1n Antrag gebracht habe, daß er da- von Hrn. Ravez unterstülzt,„von Hrn. Hyde de Neuche aber erlegt worden sch, worauf _dte Kommtsston dtese Zusahc veron- habe. Vorgeücrn Wurde dte Adreffe M etnem gehenncn Aus- ffe der Kammer und im Beiseyn der Herren von thlale, Cha- briand und Peyronnct diskuttrt. Es wurden abermals„v_on Herren Duvergier de Hauranne, Lajné und Anderen, etmge ßerungen für die Fortdauer des Freedens vyrgeschlagen, dre ese aber, als es zum Abüimmen kam, doch M threr ersten Form 202 gegen 93 Stimmen angenommen. Gestern Abend um 8 wurde sc von der großen Depu_tatton dcr Deputtrten-Kammer, Maj. dem Könige überreicht. Ste, lautet wrde folgt: ,. „Sire! Mit cmem stets leb-endtgen Gefuhlc 'der Dankbar- ,und Liebe, legen Ihre getrenen Unterthancn, dteAbLeordnctcn den Provinzen, den Tribut _tbrer Ehrfurcht zn den zußen des ones nieder. Die Nothwendtgkett einer regelmaßigen Feüsehung Staats-Einnahmen machtees uns zur Pßicht, dem eRufe Ew. .ohne Verzug Folge 11 letstcn. Der Betfall edev Kontges nnd öffentliche Wohlfahrt “nd die „Belohnung dafur- „„Unter ctner unnd väterlichen Regierung konnte der tnnere Oußand des es sich nur verbessern. Die Wetsheit und Unerschrockcnhctt Gkkichts»Pcrsonen, die Redlichkett der Geschwornen, deren (He- “U sch durch nichts hat abschrecken lassen, hat ane Verschwö-
T.ttvereétclt, und die Aufrührer haben vor dem, Gerichte, die ihnen gehegte Hoffnung der Unbeüraftheit schwcnden schen. ,- ' Allerchriültchsien Könige war es vorbehalten, unsere gottgerxeth- Tempel aus ihren Namen wreder erftehen, zu lasen. Ihrer ,men Sor falt, Sire, verdanken wir, daß dte Neltgton ta, ltck) jenem wothhätigen Einfinsse gcwmnt, welcher den, Men chen etner größeren Anhänglichkett an semc Pfltchten, nur einer ho"; Achtung für die Gesetze seines Landes begetüert. Dic neuer: svon Ew. Maj. mit dem Heiligen Stuhlc abgeschlossener: Vcr- e, haben unsern Kirchen ihre ersten Hirten wredergegcben, und
“Paris, 10. Febr.
' ,Werden Arbeit und Dürftigkcit, selhü auf dem Lande den
ÜUUd Beistand wieder finden, deren ste so lange entbehrt ha- "? Die von Ew. Maj. erlassenen Verordnungen haben neue arnngsmjttel vorbereitet, und in das Rechnun swcscn rdßcre "„Ung eingeführt. Von nun an wrrd Frank_rei. besser 0 s W- dtc gesetzmäßige Verwendung der Staats:Etnkunftc kennen ler- Schon ärndtct es-die .ruchte der fortschreitenden Vervoll-
? nung der Staats-Verwa "tung, und ein Ueberschuß von 0 Mill. n' 1822erdffxete'1Kxann"g* WSWSZ“? L“"n- nanen. 0“ «re ur .1“: er u cg ,u cg - * “sa, C , Éreicl), nachidemlchx erxcsh Wahren reiheit enießt, dem ganzen uropa, au We )e§ er e einem StFate wicTJerfahrnen Unglücksfälle ckck wieder utmachcn "* Warum muß diesesBeispiel unserer je i en Wohlfa rt, warum
ten die Lehren unserer früheren Trüb a e für einen Nachbar-
Staat verloren seyn, dessen Unabhängigkeit wir „keineswegs verken- nen? Wtc könnten wir aber den Spaltungen, dte dieses Land ver- hecrcn, ruhtg zusehen? wie uns den Gefahren hingeben, die _uns aus dtesem allgememen Unglücke drohen? Von der Vorsehung dazu bestimmt, den Abgrund der Revoluttonen zu verschließen, haben Ew. Maj. in Ihrer väterltchen Sorgfalt Alles versucht , um Ihre Völker zu beschühen, undSpantcwselbst vor den unglücklichen Folgen der Empörung erentgenmeinetdxgen Soldaten zu bewahren. Allein eine blinde Hartnackkgkett hat dte Rathschläge des Oberhaup- tes dcs erhabenen Bourvomschen Hauses verworfen. - Sire, wir sind Franzosen, und Ihre Völker werden kern „Opfer scheuen, um die Würde Ihrer Krone,- dtc Ehre nnd Stcherhett Frankreichs u 'verthejdigen. Ew. Maj- kam es zu, uber dre zu_ergrctfenden MaÉ- regeln emen Beschluß zu fassen: unsere Sache tft nunmehr, durch Aufbletung “aller unserer Kräfte, da;? großmüthigc Unternehmen be“- fdrdern zu helfen“; die Anarchte zu erütcken, b„loß um den réeden zu er- kämpfen"; cinem Könige" Ihres Geblütes dre Frethett wederzugebcn; die Ruhe Spantens zu ckckern, um die Ryhe Frankrekchs zu befe- siigen, und von dem dräclendsten Ioche ern hochherztges Volk zu befreien, das uns geholfen, unsere Feffeln zn zerbrechen, und das die, seinen Wünschen und Sitten entsprechende Verfassung, nur von seinem rechtmäßtgen Kön: e erhalten kann. - Sire, Ihre mu- thige und getreue Armee, we che dte med_rigetx Eingebungen der Empörung zu verachten gewußt, folge mtt Etfer dem Rufe Ew. Maj., um, steh untcr dre Fahne der Ltlte zu reihen. Geführt von einem Prmzen, den Ihr Herz und Ihre Völkcemét Wohlgefallen Ihren Sohn nennen, xvrrd dtese ehrenvolle Fahne stch den Aufrührern allein als Fetnd verkundtgen. - Wtr danken Ew. Maj. für die, von Ihnen zur Beschützung unseres Seehandels getroffenen Vorsichts- Maßreaeln; Ihre voxra'aussebende Weisheit Wacht „über aUe unsere Inxereffen, und Ew. Max. Se,e1n_ach„t,„die, der Menschheit so oft er- jvrtcßltcl)e „Z)tenste geletstet, wtrd mrt glexcher Ergebenheit die Ehre der Franzönschen Flagge zu bchnupten wrffen. - Sire, Ihre e- treuen Untcrxthnnen, dte Deputtrten der Provinzen, tief gérü rt von Ihren ,Königltchen Vcrsprechun en, werdcn ne dem Volke wie- derholen; ste werden ehm sagen, den der gcrcchteüe der Könf e die Waffen nur dazu ergrctfen und fuhren will, um die gesclthaft- lrcheOrdnung aufrechtzu erhalten, und unser Land und unsere Inßttuttonen vor jedem anncckcndcn und auflösenden Grundsatze zu bewahren/Z. . .
Dcr _Köntg erwiederte: „Ich empfange mit dem größten Ver- gnügen dte Adresse der Devatrrten :Kammer“; Ich werde den von Mir ctngcgangenen Verpfitchxungcn treu hlciben; was aber auch geschehen möge: auTMemer mmgcherbmdung mit den gesch e- venden Kammern wtrd Frankretchs tnnere Wohlfahrt und de en Ansehennm Auslande hervorgehen.,“
Gestern wurden sechs Infantertc-Batainonc, so wie eine Fuß- Artillerie:K'oxnpagnte und eme Schwadryn reitender Artillerie der K. Gardc,_dte zur Armee abzugehen bcsitmmt smd, von II. KK. „HH. Monneur und den: Herzoge von Angouleme, im Hose der Tuilcrien gemustert, Dre ungünsttgc Wixtexnng erlaubte Gr.Maj. nicht, der Revue beizuwohnen. „Nachdem dte Truppen vor den K. Prmzen vorbei dcfiltxt hatten, lteßcn Se. K. .f). die Offécécre einen Zéxkel bilden, und htelten folgende Rede an sie: „Es würden un- nütze Worte sehn, der K; Garde von Muth, Treue und Ergeben- hcit zu sprechen. Ich Wunsche meinemSohnc, der mir theurer ifi“, als" mejnLcch, aus dem Grunde mcmes Herzens Glück dazu, von dem Kdntgc zu der Ehre ersehen zu seyn, Sic anzuführen. Die verschiedenen Korps der Garde und der ganzen Fran dlkscbcn Ar- mee, smd eben so geeignet, un ere Feinde zu bene en, a s den Freun- den der Ordnung und Anhanglichkeit durch vr edles Beispiel Muth einznßöxßcn. Der Htmmel wird Ste beiIbrcn Waffentbaten gnädigst beschützen, und mein Sohn, nachdem er See zum Ruhm geleitet, wird das Glück hauen, Ste bald wreder zu den Füßen des väterlichen Thrones unseres Kömgcs zuruckzgfnbtzen.“
Unser btöl)crigcr Bothschafter am K- E*antsehen Hofe, Graf v. Lagardc ist geßcrn früh hier _angelangt, ung der bksberige K. Preuß. Geschäftsträger in Madrtd, Ovcrß von Schepelcr, am :ücn d. M. in Bayonne cm ctroffen. Oer Herzog von San Lorenzo wollte Parts heute ver affen, und nch nack) London begeben.
Das Fort Urgcl iü, nachdem der Baron pon Eroles vergebliä) versucht, zwci Transporte mit Lebensmttteln emzufübren aus* gänz- lichem Mangel an denselben, endltch von Nomagosa verfassen, und von den Truppen Mina's' besetzt worden. Eintge Blätter. wo11en Wisen, daß dieser Letztere, nach der Einnahme dechftung, die Neu- tralität dcs Thales von Andorra verlc t, und dasselbe miltmkriscb besetzt hätte, wobei die vornehmsten * rts-Bewobncr als Gerßcln festgenommen worden seyn sollen.
Aus Nantes schreibt man von den großen Ueber cbwcmmrmgen, welche die Loire in dortiger Stadt an erichtct bat. ebrerc Stadt- Viertcl sieben gänzlick) untcr Waser, 1) daß man in manche Häu- ser nur durch das zweite Stockwerk gelangen kann: in den «tra- ßen fährt man mit Käbncn, und alle Hafcn-Ardeiten haben e . :- stellt werden müssen. Der angerichtctc Schade soll sehr dem! t-
lic!) seyn.