1823 / 48 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung, Tue, 22 Apr 1823 18:00:01 GMT) scan diff

465 .nebß allen Primat“; und 34 andern vornehmen Griechen gxfäng- lich eingezogen- Dte Ursache dieser auffallenden Maßregel :| am

Publikum gänzlich unbekannt. _ Smyrna, 28. ebr. Nach einem von der Pforte erlassenen

Fkrman und hier me rere Regimenter für die Marine aus eholZen worden.- Einem Polizei-Befehle gemäß, snd bier axle Wir tIhau- ser geschlossen und versiegelt und alleTänze uud Gcsange den Grie- chen untersagt worden. - Zu Anfang der verßossenep Woche„bk- werkftclligten die Fpsarioten, mit 26 großen„und klezpen Schtffen eine Landung mit bewaffneter Hand zu Myttlcne. Ste griffen das Dorf Plumari, eins der bevölkertften der Insel, an. Mehr als 200 Bewaffnete überfkelen daffelbe um. 1 Uhr Nachmittagsj, und nahmen ach, ,was sie von Oel, Getretde :c. vorfanden , mtr sech. Diese Brandschaßung dauerte bis 8 Uhr Abends, wo der Wiyd ßäxer geworden war, und die Grtechen sxch genötbigt sahen, slch mct threr Beute wieder einzuschtffen. Dte Plumartoten, konnten keinen Wtdersmnd entgegen setzen, denn fie haben, wte alle „in den, von den OsManen besetzten Ländern, erstxeutxn (Hrte_- chen , keine Waffen. _Die wepigcn Türken, ,d e sach tm Dorfe befanden, ßüchteten sich in dre Gebirge. Dre Psartoten ließen den Pascha von Mytilepe grüßen, und ehm eröffnen , d'aß sie ihn am 5. März angrexfen würden. Hierauf bewirkte!) sie eme Landung auf der Insel Mtsconise, die ste ebenfaus ausvlunderten. ' Alexandria (Aegypten), 17. Dec. Heute find drei Briggs aus unsrem Hafen auSgelaufen, um das (Yeschwader des Mahar- rem - Bey zu versiärken, und an den Kusien Karamaniens gegen

die Griechen zu kreuzen.

I n l a n d. Die Wadzeek-Auskalc in Berlin.

* Seit dem “3ten Angus? 1819 besteht hier eine Wohlthä- tigkeits-Anstalt, die dem Geiste nach, in welchem fie von dem, 'am 2tcn vor. Mon. verstorbenen Professor Wadzeck gestiftet wurde, gewiß einzig, und deshalb, so wie die daraus hervor- gehende Einrichtung, für jeden, dem die Sache der Armen im Volke am Herzen liegt, MM) und merkwürdig ist. .Der verewigte Gründer derselben selzte sich zum Ziel, das, was einst der unsterbliche Franke, in dessen Stiftung er selbst er- zogen worden war, für Gelehrsamkeit und Wissenschaft be- gründet, in ähnlicher Art für das Volk und die Klassen der Dienenden zu bewirken. Er fing, wie Franke, ohne irgend ,ein äußeres Mistel, nur im Vertrauen auf Gott und guter “Menschen Beistand, mit 12 Kindern an, die nach dem zu diesem Zwecke erkauften Hause, des Morgens von ihren Ael- tern gebracht, den Tag über daselbst gereinigt, gewartet, ge- pfiegt, und am Abend den Müttern zurückgegeben wurden, welche unterdessen ihr ärmliches Tagewerk treihen konnten. Doch schon nach wenigen Tagen wurde damix eme Knaben- und Mädchen-Schule verbunden; die kleinen Kmder vom 1|en bis 6ten Jahre, zum _ _ mündige genannt, blieben bald auch die Maxhc 1m_Hau]e; und später gesellke sich zu diesem allen noch el_n Jtzsttkux sü_r Kinder-Wärterinnen, welches, da Zhro „Kötxtgl. Hohett dae C'rb-Großherzogin von Mecklenburg-Schwerm dte Gnade hatte, slch an die Spilze der ganzen Anstalt zu “stellen, 111111, unter Genehmigung Seiner (Majestät des Kömges, .das Alexan- drinen - Stift hieß; der ganzen Stiftung ]edoch_ geruhce Seine Majestät den Namen Wadzeck - Aystalt betzulegxxn. Ein schlechtes Garten-Haus, in welchem die Anstalt gletxtr- det wurde, verwandelte sich innerhalb der ersten 2 Jahre in ein geräumiges Gebäude, das einen bedeukenZen Kir- chen-Saal Zu der in dieser Anstalt an jedem. ©01Y1cage stattfindenden Andacht, einen großen und einen kklemen'xOchul- Saal, einen Schlafsaal (1le mir 36 Betten), emen C1;- und Spielsaal, nebst den nöthigen Vorratl)-, Kxauken- und Wohnzimmern enthält «and in einem freundlichen Garten liegt,„der seine Bestimmung (nämlich enthalt der Kinder zu seyn) jedem Rasen-Pläkze, Schaukeln, Drehen, _ . en-Pferde sogleich zu erkennen gisbt. So wie sich hierin dte Liebe zu den armen Kleinen, die sonst in dumpfen Scuben eingeschlossen, in Ställen gelagert, oder auf schmukzxgen, stau- bigten Straßen zum Be_tceln ausgeseßt waren, auswricl)r, so ist sie in jeder Hinficht und bei jeder Einrichtung der Ansxalt vorherrschend. Siebzig edle und würdige Franen Berlms leiten-mit sanftem, liebevoller: Sinne die Aufsicht über das Ganze. Dreißig gebildete Jungfrauen machen es sich 311 et- nem heiligen Geschäft, in den Mädchen-Schulen, abwechyelnd mit der Lehrerin, die Kinder im Stricken, Nähen und Aus- beffern von Wäsche und Kleidung zu unterrichten. So wie den armen Kindern, neben dem Unterrjchte und der Erzie- hung, auch ihr tägliches Brot und die nothdürftigste Klei- dung hier ganz unentgeltlich gereicht wird: Töchter auch Wolle , Baumwolle und innwand zur Anferti- gung ihrer Strümpfe und emden gefthcnkc, und was sie daraus anfertigen, i ausgezeichnete Wohchat genießen fortdauernd 400 Kinder, und zwar aus dem allerärmsten, nämlich aus dem Bettel- Stande, und pur solche, die ihrer Blöße, ihrer Un- reinlichkeit und jhres großen Mangels an Sittlichkeit wegen, nirgend aufgenommen und von der Kommune nirgend unter.- gebrachc werden können; nur solchen ist, nach dem Sinne des verstorbenen Professor quzeck, diese Stiftung ganz eigent- lich bestimmt. Sie snd dtexenigen, denen die Menschenliebe am ersten die Pforten des 1vohlchätigen Hauses öffnet; denn Berlin von der Kindbetcelet „ganz zu befreien, und aus diesen dettelnden, und dadurch so-ttef esunkenen Kindern, dem Va- ter,!ande und dex Menschhett no gute Mitglieder zu erziehen,

Besuckyenden durcb some Kinder-Bänke und Wee-

Unterschied von den Schulkindern Un- * nat 78T

der möglichst score Ayf- _

so erhalten die '

stets 1" r alleiniges Eigenthum. Diese,

dte_ künftigen Zuchtmittel und Strafen der Obrigkeit dadu bet lhnen uunöthtg zu machen, und Frömmigkeit und Got: surchr nnter ihnezt und dadurch auch zum Theil unter ihr Aeltern zu verhretten: dies ist der große, hohe Zweck dje Anstaltetz; Wie sehr die Gemeinnützigkeit dieses, auf kein stcheren zonds, son_dern lediglich auf freiwilligen milden ;“ txageu bastrtetx Jyskctuts gefühlt wird, beweist die außerord ltche und gerotß ]elcens Theilnahme, welcher sich dasselbe . na_ch dem Tode “des Stifters fortdauerud in hohem Gr erfreut. “Neben jenen oben erwähnten Ehren-Müttern, v walter Hie Anstalten ein Verein von 15 »))?ätmern, nach Y11S6111et'232c1jestäc dem König: erfolgten Genehmigu, Oammtltckx Gejchäfce der Anstalcen, die der eigentlich die"

Allgemeine

reußiscße Staats-= Zeitung.

Len Klasse ausgenommen, werden völlig unentgeltlich besox Punx Beßez: der, 400 Kinder ist den 30s'cen 13. O)?., von,“ K_öntg'l: Satxgertn Mad. ONilder, eine große Musikan Garnzjon-Ktrche veranstalter; möge das menschenfreunU» Bemuhen der milden Frau, den armen Kleinen zum Sex." geretchen.

Wechsel:, Geld: und Fonds-Kourse.

32311111511179, 15- April. Amsterdam k. S. 104Z. pCt„ 2 „, 125.» PQt-x Zum nottrtcn K'ours begehrt. - London k. S. 57 S 52- DM„ 2 Mon. 57 Schul. 2-3.- Den, mit Z.- Den. beser zu la "' P-aktv 2 Mon. 26 Schell, zum not. Kours Geld, zu 2631-21 B' "" Bordeaux. 2 MM 25 Schell. » Kopenhagen k. S. 249p -- Breslau 0 W. 4on Schül., Briefe. - Wien 111 «11001116 1H031“ NCR, "- Prag in eikecrif 6 W, 150Zs pCt„, 2 Mon_ zum KNM z." [IW- - Aquhuxg 6 W- 1491 pCt., - Frankfurtö YYY?“ YFZch'Z “CYPÉV 1. M- Y»? pCt., Geld. _- S1.»

2? 24 -1*1F**t-x 1485 'in-seid ;!“ Breefe. -7 Diskonto 5 pCt. GeLd. ) G , zu 8 ck S

3L0uks_d'or 11 Mark 41 Scl)il1.,zu lasen. - Gold «1111. 1059- Scl)tl1., zu lassen. - Dan. Grob Kour. 1252 pCt. -- Ha (53er „KW)- LLZZ PCK - Neue ?- Stücke für voll 5041967, 1 UchtUmg-qucj'e “26? u. 26? pCt. - Fein Silber 27 Mark1 2Sch931i11/k_ [SÜW m SWM 13 LW) 5eGran 1 14 Loth 9 Gr Bet" der am 17te11, 18ten und 19ten d. 932. geschehenen zt? lasch 10; Schtll, "- Preußische Munze 27 Mark 511“ SW YU der Öler'txn Klaff0647sterRF-Tlölnigl. Kann-L-chsrie fiel

Preu. rämien e' z * „aupt- 13113111th von 000 öxtxrn. nur 1“. 0,610; 2

PWUH- EYgl. Ansléikxxcöon TFE; YFrYonYOYJiFZ pCt. 1111111112 zu 5000 thl)lxt1. ftelen ans Nr. 5255 und 13,011; PVLUß- Engl. Anleihe von 1822 pr. kont. 784.78L2pCt, “' WWW zu 11200 Mchlrn. auf Nr. 27,827. 46,985 und

_Norwcg. Anlxjhe ;, 5 Wk bei Gebrüder Bcäeckc, 31 85 074; 4 Gewmne zu 1000 Rchlrn. auf Nr. 28,024. 48,317, Brtefe, 84 pCt. Geld. „- DeSgl, z 5 PCt. bei Hambro und S 819 und 79,414; 5 Gcwmne zn 400 Rtl)lrn. aus Nr. 3 90“;- JZCt. zu haben, 90 pCt. zu machen. 3. 45,528. 46,804. 47,586 und 64,965; 10 Gewinne zu

Dan. AUl- erste Abkb- ck 5 pCt. Zinsen, 82 - 82T- pCt-, zw - RKlen. auf Nr. 474. 5254. 12,406. 15,898. 20,156. deSgl. ? 5 PCK, ZGZ - 82-3; PCK, Etwas gemacht. * 14 4,5 144 54 215. 72,696 und 78 984“ 25 Gswinn» “1:

Dan. Engl. Anl. in Bko. Mrk. 772.781 pCt., Etwas gema 3 NW,“, «(FNA- 1709 1762 541 “0 (T) 146 1 1132 953 OHFÉY'CZMYKZZSOLFl'pxr'kTYÜ 93-31“ - 94§ PCt-x Pk. ust. 11. 916,043 20,777. “21,728“. 28,2177'9507576 . 3T231b „**-T*. T *; i(lsö - „31 K. (, . .* ' ' ' ' ' .* . "ZZZ pCt. “[WÖMU' Banko-Z??fjeUTZQ-ééxétkmöfxé . 655: 33/006. 48/435“ 52/719- 57/843 HZ/LZFZ- 792086)- pCt., pr. ult Mai 87 -880 pCt„ ' “150. 75,218. 75,515. 77,170 und 79,645; 50 Gewmne zn

Obgleich dte Na richt der begonnenen Feindseligkeiten gtx Rkth- anf Nr. 680. 2079, 3257, 37821 7282. 11,891. SPMWU LMITlanM/ so ist doch gegen Erwarten in Fonds M 738- 13/4341 14-529- 15/684- 18,329“ 18,547- 19/092- rech umgesetzt wordetx, und End die Preise, besonders von Heß 428. 20,102. 20,268. 23,299, 23,559. 25,890, 24,015, retchschcn ynd Pceußrschen Staats-Papieren, um etwas geüie 074. 25 659. 25,852." 33,021- 35 814. 36 400 56-429

Berltn, 18. April. London 5 Mon. 31 7 Nthlr. 51 Gr., 150 “'“ '8 41 13, 423 44/811 4 ,1 8. 8/8 * Hamburg 2 ;)“?on. 21 154€ PCK, kurz 11 1551?“ PN., - AxKsjex-dam -5 ' 59,976“ „., “)' ,- , 35" 5 * ' 67, 5 ' Z , HF“

on. 31 1041,- t. - s'“ .* -.x - /1 * 2/ _“s / - /„ - 1)“ - 6/ - 1- PL / eZMkaUW ck M 2 MM «* 100: PCt-x 503 und 79,905, Die kleineren Gewmne von 80 Mchlrn. sind am? den gedruckten Gewinn-Lisen bei den Lotterie-

Wien in 20 Xr. 9. Mon. 11 103437 pCtx Geber. -- St. Petersb mehmern zu ersehen. Der Anfang der Ziehung der fünf-

ZW- €* 28T: PCt. Briefe, ohne Um atz; auf 5 Mon. eit * pCt. zu haben. - Diskonto fehlt. -- Friedrichsd'or 31311614 , - . . - - *

Klasse dce1er Lotterie .:| auf den 22. Mal d. I'. sescgejekzt. Berlin, den 20. Aprtl 1825.

zu haben, 1 1154 pCt. zu begeben. - Prämien : Staats . Sch Königl. Preußische General-Lotcerie-Direktion.

Amtliche Nachrichten.

Kronik des Tages.

Se. Königl. “Maj. haben den bisherigen Präsidenten des 1eral-Poskamces, Gehcimen Staats - Rats) Nagler, zum teral-Posr-Mcistsr und Chef des g-esammrcn Post-Weseus ernennen, und das desfallfige Patent Höchsceigenl)ät1digzu ziehen geruher.

Sc. Königl. Hoheit der Herzog von Cumberland isi „, Neu-Strelikz abgegangen.

scheine 3-1 10452- pCt. zu haben, & 10./zx pCt. a la en. - «ta Schu'l_dscheine 3,1719,- pCt. (Heber, 11 711? pCÉi. NeFmer. -CPrt Englt1che Anleihe _31 87.3;- th. Verkäufcr/ & 871.“- pCt. Abnehmer. Norwcgcsche Anlcthe der Hamb. Avista-Kours 150 pCt.;1 pCt. Brtcfe', 5187 Wr. Geld. - Ocherreicbsche 5pCtige Oblt tronen 1). C. :1 857'1 pCt., zu habxn. - „Oesterreichsche Anleihe Loosen a 100 Fl. p. C. ck 124 W. Verkäufer.

Das 7te Stück" der Gesetz-Sammlung, welches heute gegeben wird, enthält: unter Nr. 790. die Erklärung wegen der mir der Königl. Säch- sischen Regierung verabredeten Aufhebung der ge,- genseitkgen Koscen-Vex'gätung in Kriminal-Untersu- chu11gs-Sachen wider nnvermögende Personen; vom 12cen und

Nr. 791. die Allerhöchste Kabinets-Ordre vom 29sten v. M., daß die wegen Schulden belangten, auf Pen,- st'on oder Wartegeld gesekzcen Civil-Beamten vom Personal-Arresk fernerhin nichr befreiet seyn sollen;

Nr. 792. das Gesekz Über die Testamente der Preuß. Gesandken und gcsandtschaftlichen Personen bei frem- den Höfen, wéhrend ihres AUfenthalces im Auslande; vom. 5. d. «.;

Nr. 793. die Deklaration der Allerhöchsten Kabinets- Ordre vom 25. August _v. I., die Ertheilnng des Bürgerrechts betreffend; vom (Iten und

Nr. 794. das Essex. in Betreff einiger OJZÜUZWrbrechen; vom 8. d. M. und zulech unter

Nr. 795. die Verordnung, betreffend Abände- rungen der Evhebungs-Rolle vom 25. Okt. 1821für die Provinzen Preußen, Westpreu- ßen, Brandenburg, Pommern, Schlesien,

Kbnigliche Schauspiele.

Sonnab. 19. April. Jm Schauspielhau e an Be e ren: Nacht1pandlertn,_Oper ip 2 Aufzügen, nacbsdém Ffrc'cnz.g dhes S ?ÖTMtxjetMutßd MÉ'MJßLivMQFfBlum' Hierauf: Die Heiratb

oZJare'Mgp._n1uuena de“ . bearbettexPun?3 /mtt 5)Yiui'tk IostijsC' zBLZu/m. ck m Franz des C '

In; ots am:_ ein! u p. in 1 Aufznge von G. v. Ba- kowSsoptxßr-tauf : Ztsriolffexe FeOhde, ZUÜÉNULmd/Zi 2k1bthleilun en.

, 220. , . „xm pern auc: o o “a er e en ZWAbtheel., Musik von Cherubim. v , ) otch

„xm Schausytelhause: Hamlet, Prinz von Dänemark, Tra spiel in 5 Abthetl. , von Shakespear. (Hr. Crüscmann:

, Mont. 21. April. Jm Opernhause: Jerk) und Bätely, Li

MTI2T911YFH3"2F11„T*"KLHM“ MYM ""'1' M““ H“ . : on n von o con a ro es allet

Abthetl., von Numer. /Musi? vox: (€. Blum. , g ß B

Meteorologische Beobadchtunget1." |Barometer|Therm.]Hygr-lWind.| Witterung.

;YZLMY TZTÖZ-T Fo Y: W“ Xénd,tr„?b*NF“?tsR Posen und Sach sen; vom 10. d. EM. M4270 9Z“+ 9-1 810 SW. ZZTURX-ZT, Yhén Zu rößerer Bequeml'pchkeit des Handel-trejbenden Pu,- A. 270 9Z“+ 64“ 650 SW Ne" Z 'i'stkeg 911o kUms tsc _von der an die Erhebungs-Rolle sick) bezie- 18- AprilF. 27' 9/ + 39 770 SW “ckng ".“"imLM, Ön Nr. “795. "ein _ür' sick) bestehender, Abdruck be- M.270 7“ + 90 on | . [?Sonnexlr Linde“ kkstelljgt und davon jowohl im Debit-Komtoir, Unterwas- _ '? “TYR Nr. 8., als Yi sämmtchhen “?oyk-Aetsnern bezeich- . roviuzen zu 1.1 gr. das z'*xemp ar zu ckommen. S' 452 Z' |“ Rom 1“ NeapelRedakteuv -, Berlin, den 22sce71 Aprilj1823. * _ Debit-Komcoir für dte Gsseß-Sammlung.

Gedruckt bei Hayn.

.W-

* Zinc Verminderung von 4; Millionen auf das

48T Stück. Berlin, Dienstag den 22séen April1823.

Abgereisi: Der General-Major und Direktor des 2ten De- partements im Kriegs-Minifierium und C e d ro en - SFK??? RüélNeiv, Lilienstern/und bf es 9 J General

»„cnera : axor und Inspekteur der Lien Kn enicur-c" - tion, Pallet, nach Magdeburg. “s g „suspek

[1.Zeitungs-Nachrichten.

Ausland.

Paris, 15. April. Folgendes sind die ncußen Armee: . rechten : Dre Vorposkcn der Oudénotschen Divisévn üehen in EYtIthl auf d_em Wege nach Tolosa. ,Das Korps des.Generals' Bourcke hat stch d_cs Match Fontqrabta bemächtigt, nachdem der daselbst komnxandtxcndx Oxrtcter slch auf Diskretion ergeben.. Bourcke ßeyt t_m„L)egrtff, dre Festung San Sehaüéan cinzuschlteßen„wohzn stcl) dre m Fran, Ovarsun und Ernam gestandenen Korps gewen- det hahcn. Man glaubt jedoch, daß die ganze Garnison von San begßtamkaum1800 Mann beträgt. Die Generale Quesada und Espanypünd mtt thrcn Korps am 4th in Navarra und Asuréen cengcmmt. Exneral Longa wollte ihnen am 7ten folgen. Von der Oüpyrcnanclxcn Arznee cxfä'hrt man, daß der Marschall Mon- ccy am 18txn dre (Hranzc uverschreiten und im Einversrändniffe FuttheF ;Oaron “EWF? agitht wollte. Beide Korps zusammen c'gc ewa 0000 ann enen "* ' * genzrzstellen hat4. ,b , Mma hochßens 15,000 eßtge- „im 10th Axnds war glänzender: Zirkel chm * Orleans, wo verschtédene von den Königl. Prinzessinnen FFZzZZn vcor? stetx Hox-Damcn angefertigte Hand-Arbcétcn, durch eine Lotterie ausgesptelt wurden, dercn Ertrag für die Armee besiémmt ck| Dex Herzog von Oxlegns wxrd am 19ten das Schloß zu Neuim)" beztkchen und das Fruhgahr mtt seiner Familie daselbst zubringen. K_Ocr bckanntx Phystkcr Herr Charles", Mitglied der Akademie der ZZFZTLYWM/ tft am9ten d. M., 76 Jahre alt, héeselbsi mit Tode Eine Königl. Verordnung vom 10. d. M. be imm - '“ * Franzose„der mtt „Allcrhöchüer: „Exlaubnéß in Sßpanistckx LDFYJT getxxten :|, und- jetzt als Mtlttatr, gegen Frankreich oder dessen Almrte fechten cLol], wxrd zur unverzüglichen Rückkehr nach Frankreich aufgefodert. “2. JederFranzose, der„dte Erlaubniß, in fremde Dieniie zu gehen, ntcht crhaltep hat, und fich gegenwärtig bei der feindlichen Spantschxn Armee befindet, soll ebenfalls unverzüglich nach Frank- xeixl) zuxuckfehren. 5. Fedxr Franzose, des nach Eröffnung'der Jemdseltgkettctx dennochbct den gegen die Franzöffschen Truppen Yxrd (ZYZeAUYtheTSWFdd? [FWS verblteibt, soll nach aller Strenge -„c ge ,u a man ene ' _ klMlhDin 00t11ir11ma0131521 vcrnrtheilt weirdxn. r nkcht habhaft werden epu rten- "ammer. S u 12teCZ Adpril.| . d 13 ngen vom 11ten und “xn _ ex ey eren wurden ie Berathun en über d Kriegsxnxntstextums, im Betrage von 1949905000 Fr.?s FZR? RT Kommrsnon eme Eysyarmß von 46 Mia. in Antrag gebracht hatte, sorxgxseßt. Hr; v.Fre.-ml1y wrderseßtestchjederReduktton; der Finanz. Mxxrtstcr erklarte dagegen, daß, wenn es einerseit seine Pflicht sey, damr zu sorgen, daß jedes Ministerium die zu dessen Verwaltung nothwendxgen Fonds erhalte, er andrerseit auch, wenn von Aus a- den ,dtc Rede ser), 'dte dem Schatze oder den Steuerpßichtégen" werden könnten, dte Veryfltchtung habe, auf deren Verminderung anzutragcn; dtee Budgets der verschiedenen“Minisierien *müßten sets aut dee Hohe der Einnahme berechnet werden; so habe man z. B., nach Maßgabe der VerMchrung der Einnahme, seit dem e"fahre 1817 nach und mch auch das Budget des Minisieriums des Irme- ren um 25.1,- Mtl]., ,da's d_es Krtegs-Minéüerjums um 52 Mill., und das des, Marine-Mtntsieytums um 16 Mill. vermehren können, ohne Habet dt; A*bgaven im muxdeßen zu erhöhen; auf “gleiche Weise sey jetzt _das Buh ex des Krtegs -Miniskeriums um 42, und das des Z))xartne-Mmt crtgms um 5 Mill. erhöht worden, wéil man auf den Etngang ctner gletchen Summe aus dem Verkaufe der alten Se- natorarxen gerechnet habe; je t, wo dieser Verkauf nicht stattgefun- den, musse man auch auf die rhöhun§ jenerVudgets ver ichten,-und xs sey nnthtn ganz irrég,wcnn man cn Vorschlag der ommisson, xene Erhöhung, u verwerfen , cine Reduktion'nennc, da nach die- ser letztexen bex e Budchts Kc!) immer noch für d. JT. 1824 auf dieselbe 395 e bxlaufen wurden welchc se in d. “7. 1823 betragen hätten. - Aut dte1e, voxn Ménxficr abgegebene Erklärung wurde der Vorschlag der Kommession mr_t einer bedeutendtn.Majorltätan- genommen; nur 50 hrs 40 Deputtrte ßimmten dnge en. dem esamm“: & ' qet verfügt worden , so konnte über- die einzelnen x dcselben nicht mehr diSkuttrt werden; es mußte vielmehr Ü