1823 / 51 p. 3 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung, Tue, 29 Apr 1823 18:00:01 GMT) scan diff

551 * u verkür en so i die Stellung, wel"ch_e wir genom_men, U Fieesse?n Zweckezwéit förktzerlicher, als wenn wn" unb-xdachtjanker Weise Theil an dem Kriege nähmen. Hälx mgn die Renya- lität gegen das Interesse und gegen dxe. Ehre des Egn- des, so entferne man die neutraßen Minister, welche dress Politik angenommen haben; allem bevor man dazu vor- bereicer ist, Krieg zu erklären,_ muß man_nach dem Sy- stem;: handeln, welches die Mimßer aufgestech “haben.. Sykl und“ muß Kris seyn, so lassen Ste uns Zdemelben tmk (Geiß und“ Energie _egitmen; wir werpcn demelben dann 1_tm 70 offener und ehrenvoller führen, ]e fester und skandhascer er ' *“ det.“ uns ?bBerrexjcs'sXYl, 16. April. Seit Kurzem machxn unsc7re Kauf- leute große Versendungen von Getreide m_ajch Fraykretck).

Auf dem lekztcn Markte zu Bryges !cteg Wetlzen um 48, und Koxn um 23 Cents“ pro Hectolttxe. .

Zu Rotterdam hat sich ein _Verem zur moralischen Ver- besserung der Eingekerkercen gebtldxx, welclxem.a_l[e Béwohner der Niederlande, vermdge exrxeséWhrlcchen Bettragev von 2

60 Cents beitreten nn 11. . _ . GaldLeremhurgl Di-e wohlthärigsn Gememhetté(THUMP- gen im Preußischen, die gegenwärttg auch m_ der Nßhe unje- rer Gränzen vorgenommen werden, erregen ]eßt de. Aufm??- samkeit unserer Landes-Bxhörden. S_elbsc Se. Maxider H9- nig, deren Aufmerksamketc auf alles [ortrvahrend gerichtextxr, was auf öffentliches Landeswohl Bezug l)a*t,_ [)Jbetx Oxch, dem Vernehmen nach, ein Exemplar der Pretty. Gemstnhetrv;

Thejlungs-Ordnung vorlegen laffxZn, und Hie Axkerbau-Komnxij- fion arbeitet an dem Entwurfs einer gletchen, nach den yter

ver iedenen Umständen. . . sck)Baiden. Am 9. April sturzte zu_ Gengenbach das„ Ge- wölbe eines, im Bau begriffenen Haujes, em, und ersthlUg

eine ran und 4 Kinder. .

' FFrankfurt, 24. April. Ju der achten S'ttztzng der Bun- des-Versammlung vom 10. Apr“ erfoklgtc der Etntrtttedes Katserl. KönighWirkl. (Heheimen-Nathes Freth errn v o UCYTUP (!)-B el.- linghausen, als Kaisers. Oesterr. bevollmach'ttgten Mt- nisiers und präftdirenden Gesandten,_ wooet derselbe nch mittels Ueberreichung derKaiseerolJmacht legtttmxrte, und nachderxt erzuvor ein, Schreiben seines“ Vorgangxers, des nunmehxtgcn K. K. Staats-Ministers, Grafen von Buolz©chatzenstetx1 an dtc Bundes- Versammlung, mitgetheilt, work:) dee_ser satymxxtchen Herren, Ge- sandten für das während der Zett semes' Bornßes thm bewresene Vertrauen den lebhaftcsxen Dank zu erkennen gab, fich nun selbft

verne men lie : . hübitzch gkl)aube di? mir übertragene Leitung des Bundestags- rä|d7i ni"cht würdiger und ihrem etgenetx Smne ntcht angemes-

Yner beginnen zu können, als weny tchxmtr erlaube, m Erwiede-

rung des“ eben vorgetragenen AvsclxtcdsZSchibens des abtretenpey

Herrn präsidirenden Ministers, fur dtese fett der ersten Vercmr-

ang in diesem Saale fortwähvcndedurch regen Cifxr utxd rastlose

Thätigkeit ausgezeichnete Geschäfxsfuqung den emßtmnengen Dank dieser Versammlung, zugleich nztt Ihrem Bedauern _uber desen Entfernung aus Ihrer Mitte, an Ihrem Namen auszusperen.“

* „Mich anzureihen an o viele Hochverdtente, durch Axurde, Ansehenund gereifte (Föeschafts-Erfahxung ausgxezeicbneteoManner, im Vereine mit Ihnen und unterftutzt von Ihnen dapozu' verq- tben, was unfermgcmeinsamen Vaterlande frommt, dtev tft dre Aufgabe, zu deren Lösung ich mich beryfen sche.“ '

„Die Grundsätze, von welchxn mcm Allerh. HOF beko dem ehm vertrauensvoll übertragenen Vornße des Buydcstangwmwgcht, smd

Ihnen bekannt, sie sind die Jhrigen und musen dre “shrtgcn seyn; denn wir Aue haben nur einen Zweck: das Beste de;; Bundes, dte Erhaltung deffelben und die BefZstigung dteses „machtyigen, Ehr;- furcht ebietenden Vereines unabhaygtger souvexamer Stqaten,“

er Bundes-Verfammlung eme größerx Wixksamkcet 3." ge- als durch die Bundes-Akxe und durch dte spaterctx crganzen- den Beschlüffe ausgesprochen tsi, kann nicht dte Abjtcht metyes

'ofes seyn; aber die Gesetze, die da besiehene, die, nach vtel- ältig'reifer Erwägun , von dem Bunde und fur den Bund an_-

e-noinmen'wörden ffnIo, diese Gesetze, auf welchen die Garantte

es Friedens und der Eintracht irx Deutschland beru_ht, m vollex

Wirksamkeit zu erhalten, dies ist dre, unverhplene (Hemmung, met- ues Hofes, und es liegt in dem mtr erthetxten Auftrax, dtcselbe in diefer hochverehrten Versammlung und m_diesem :ck mir so ernßund bedeutungsvoll gestaltenden Augenbltcke auszusyrecan.“

„Fxft überzeugt, daß nur dura) yffenes gegensetttgev Y_cr- trauén, und durch enges Aneinanderschlteßen der zu etncm gcmxm- schaftlichen Zwecke Verbündeten, das,große Ztel unserer Vcremi-

ung erreicht werden könne, wird mern Streben unausge'sexzt da;

Kin erichtet seyn,“in Ihnen d'ie vaerzeugun fest *u begrunyen, wie ehr ich von der Wichtigkett memcs Beru es an von memer ebrmvoüen Stellung in Ihrer MW purchdrungen bZn.// _

Nachdem der Präfidirende chlreßltct) dem K. Sachs7schen Ge- sandten für die interimißiscthzthrung dex Qesterr. Sttmme _und des damit verbundenen Prästdu, den vevbmdltchsien Dank scenes

Hofes ausgedrückt hatte, verlas der K. Hannßverschy Gesandte im Namen und Auftrage des in dieser Sttzyng mcht anwe- enden K. Preußischen Gesandten, eine Erwndcrung deefselben ['n Beziehung'auf diefe Rede des Präfidirenden, worauf s a mm t- klée "Gesandte ficcll), dahin veremigten, den nunmehregen Herrn tdirenden n er en: -

Pr s -„dem*Hzer'rn- rafcn von Buol-Scbauenstein, indem ste, ein- helli in den von dem Preußischen Gesandten ihm gcwcdme- ten ank r feinen, eitErdffnung der Bundees-Yersamnx-

lung erpro ten, unerm deten Eifer und setne ruhmltche Tha-

tk keitinLeitun i rerBerathunYn und Verhandlungen, em-

sikmktt'enMese, emnungen,in rwiederung auf dasverlesene“

ghschjed-Schreibe_n/Nam ens der Byndes-Versammlung schrift- lich u, bsetbeu'ern, für üch selbst aber die Verffchcrung ihres amsrkehtigen Zutrauens und ihrer Hochachtung entgegen zu

, nehmen.“ - . .

' a al er des kür lick) abberufenen Gryßherzogl. Hessischen

ann,:dthYß-ngxsandtemz Freiherrn von Harmer (St., Z- Nr. 47.)

ben,

der heutigen Sitzung fich mittels Vollmacht lrgitlmirte und d fich das Wohlwollen und Vertrauen der Versammlung „erbat, Der Präsidtrende machte noch , m Auftrkag scenes Ho Mittheilung der am 14. Dec. 1822 Zu Veroxnx zwtscben Oxsterre Rußland und Preuxen einer, an „Sardxmen andre_rscns,- die Aufhebung der be andencn militairtscven Besetzung cxnes Tb der K. Sardinischen Staaten, abgeschlosenen Konventton, w, mittels Beschlusses dem Bundes-Archiv ubergxhen wurde.

Hamburg, 25. April. Aus Barcelona und hter Briefe 9tcn April eingekommen, mit dem osiüempcl Perytggan, vielleicht zur See nach den Osi-Pyren en gckommctz waren. denselben hatte die Behörde neue Vortheile für dix so nöth' Gctreide- Einfuhren bewilligt, und scheint esygar mcth glauzz daß die Kaperci in dem Maße, wie es Franxönsche Blatter,: an men, begünüigt worden set), da die Folgen derselben d_ock) mw cherß Hinsicht jene so gewünschten Einfuhren bedenkltcher nm mu ten. _

' Hannover, 25." April. Am 21. d. M. trafen Z, die Königjn der Niederlande, auf_Z[)rer Retsezmclx B»; in Aachen, am 22scen in DÜssEldors, yorgesjtextz _m Elberj, gestern in Soest, und heute in Elze ein. Lats jedem R werden 25 Pferde gebraucht. ' _

Seit vorgestern sind die, von Sr. K. Ma]. tn der form der Generalitär und der Officiere des General-Sta wie auch der Königl. Garden, vorgeschriebenen Abänd gen eingetreten; statt der Achsel-Bänder werden nun( ierten getragen. „_

Der Präsident des Obor-Steuer-Kollegn von Schele, der Geheime Kammer-Rath von SchUlce, sind zu Gehei Rärhen, Leßterer auch zum Direktor der, vom 1. ?. M. in Wirksamkeic trecenden Königl. Domainen-Kammer ern worden. Der Gen. Maj. v. Barsse in der vormal. deuts Legion, har den Charakter als Gen. Lieutenant erhalten.“

OJTÜUchen, 16. April. nau-Arme, bci Straubing, aus der Erde gegrabenen Schr" Wird, wie die „EOS“ versichert, von derAkademie, welcher desfallsige Uncersuchung übertragen worden, e_heskens Nachrichc mitgetheilt werden. Die Fugen die1sr Schiffet scart mit Hans', mic ONOOS ausgestopft, gerade so, wie bei:» fast zu gleicher Zeir am allen Rocher-Arme, unweit Makha ausZegrabenen Englischen Schiffe.

_- 18. April. Dem Vernehmen nach har am 1,5. ' die Vermählung der Prinzsffin von Leuchtenberg, der U gen Kron - Prinzeffin von Schweden, mit Sr. K. Hol). Prinzen Karl als Scellvertreter, und am 18. Mai, die Ab der erlauchten Brauc in die Neue Hsimath scart.

Zürcl), 16. April. Nach vorgestern hier eingegangc Berichten hat die Griechische Regierung mit der lekzten,4_

sind in Napoli di Romania eingezogen; tmr Wenige: o- ben, vorzüglich kränkliche, enkschloffen sich zur Heimkehr, nige treken in das Regiment disciplinirker Griechen.

Insbruck, 17. April. Cin Herr Peter “Egger! Kerscybanm bei Sterzingeu versichert, die horizontale Leit der Lxxfr-Fahrzeuge erfnnden zu haben, uad will, nach sex in den hiesigen Zeirnngen befindlichen Bekam1t1nach1mg, nen, die sich an ihn in frankirken Briefen wenden, das; here djeseryalb mskheilcn.

Wien. Am 5. April sind, wie die Brünner Zei melder, zu Freistadr im Teschener Kreise, über 100 Geb abgebrannt. .

Der hiesige K. K. Beamte Scheidl bringt im Oos „Beob. die E::ickyrung eines, frühex schon zur Sprache geko

in Anregung.

MEW 1*81jZ1011€*-, Marquis Purifigari, ist mit Tode abgsgatx

Neapel, 28. Wkärz. Das hiesige Journal beri daß in der verflossenen Charwoche Se. K. Hoheit der zog und die Herzogin von Kalabriew, das Grab des - Criöserstesuchchaben. „Das Volk,“ fährt gedachkes Blatt „drängte sich, während des Zuge? nach der Kirche, um geliebten Königssohn, und schien Keinen König zn 1ucl)en, nur der Gedanke, daß der* verehrke Monarch auch it11 Entfernung sich mit dem Glücke und Ruhme seines tr Volkes beschäftige, konnte dasselbe bernhigen.“

Stockholm, 18. April. In der Antwort auf die Aerss Norwegischen höchsten Gerichts wegen derafalschewBrtcsc der König unter andern: „Ich näbre fortwahrqend dre Hoff" daß die Urheber weder Schweden noch Normannex snd,2un man seiner Zeit wird beweisen können, woher dtese Ranke sprangen sind.“ . . _

Bucharest, 31. März. Den Turkeschen BeseHlsl „an der Donau sind Firmane zugeéommen, worm 61th ' meine Bewaffnung aller Nkuselmanner vom 15cen bn; 50|en Jahre angeordnet wird. . , * großen Türkischen, nach Theffalten „besttmmten Armee Sophia. Der Sold wird be'deutend erhöht.

Tunis, 22. März. Tams" hat einen Friedens- un„d _' dels-Traktat mit dem Groß : Herzogthunz' Toskana abgenvl wonach diefer Staat gleich den begünsttgften angesehen tv, soll. Im letzten halben Jahre 1822 vrgchtc uns em Trtpol sehes Schiff, Neger-Sklaven, ein Saxdmtsches, Chrtsken - Sk aus Smyrna, und ein Englisches Chrtsten-leaven agsKon, novel. Erik kürzlich ist wieder ein Europaesches Schtff m Türkischen Soldaten aus Smyrna hter angekommen, wel- Griechische Kinder und vier Frauen als Sklaven nntbracl)tcn-

Be

. r e 9 einen Gebexmen Staats-„Rath und Kammex- ::rxérFéeWbeZt? son Gruben, ernannk, welcher ebenfalls m

Ueber die, an einem alten,"

_ verholen .von diesem

IJTarseille abgegangenen Expedition eine förtnchhe KOUVW abgeschlossen, und das für dieselbe in Deutwhland tmd- Schweiz umcerhandelte Anlehn genehmigt. -- Die Dent

nen, Allgemeinen OJTÜrmer-Pen'ions-Jnsriruts, von Mc *

Turi_n, 29. März, Der Vice-Kanzler und Rakhä

d rd im Kloüer und

Der Sammel - Platz; [

Bei

tag e,

nm Zisten Stücke der Allgemeinen Preußischen Staats-Zeitung

vom _“29ften

Walsschaux, 21. ?(prél. Se. Dnrchlancht der Fürst An,- 11 J.;:dzt-wxl, Stakrhalrer Sr. JIM)“. des Königes von Preu- 11111) (&'-,xxoxzherzygthztnte Posen, hat unsere Stadt wieder rlaßen Ust bereits tn Posen wieder eingetroffen). -

Gt. Pztersbuvg, 11. Ayril. Dem Vice: Gouverneur der ßdenYJtaatxörath Möller, in seine. Entlassung bewilligt worden.

Das ";xnvaltdcn:K'apttal beläuft sch auf 0,430,000 Rubel in Pa:

r. VM der Zeit ihrer Errichtung bis 1“th hat .die Co:?ritté 1055

wundere Öschtere in Staatsdienstcn angesiellt, 812 Xndividucn 6,84- RUW M tcmporatren Untersiühungen gewährt, Lud 206/590 00311 Pcnüoncn vcrxhcélt. Am 31fien Dec. v. J. waren 2120 valxdcn vorhanden, dae an Jahrgehaltcn eine Summe von

5,000 Rubeln bezogen. gestern durch einen Anschlag an der

. „Unsere Regierung hat rse,*den Handexsßand vor (?Zeschäftcn mit Spanien und Portu-

Lund dercn Beifßun cn 1) wie , . hühwarncn lasen. g , s or Abse1dung VM SchlffM Alle

, S-emlixn, 8. April. aus der Gegend von Soros, ccyglta Utxd Salott'ichi eingehende Briese “bis zum 29. O),?ärz srattgse): dae Nachricht von einer LaUdu-ng.der Griechen an n Kasten *Macedoniens. Die berühmré Witwe Bobelina fahre Trattey-Fahne auf der Insel Thasos aufgepflanzt. 7;- “1,0" April. Zu Belgrad war schon .vor einigen Tagen s-Gexucht verbreicek, daß die Zanitsckyarext, den einzigen pröxlmg und Thron - Erben des Sultans entführt, und .in e.Kasernen gehrachc hätten. Seitdem trafen zwei Tarta- m "Belgrad em, Un_d die dortigen Türken sprechen ganz Ereignisse. (?)

.Ha'ndels-Berichte.

, London, 15. April. Mshrere Woll-Zufuhren sind ein- roffenx UZH bxckey eine sehr gute Auswahl dar; dessenun- «_ck „F .kem Lkbjakz; wahrseheinlich Marken die Fabrikanten Wie Waqre .d_ex diesjährigen Schur. (Das Schreiben läßc * mm wett[äuskeger Über .die Unverkäustlxhkeic der Londoner Lebltckx-guoxzet1„Woll-Vorräthe aus, 11ij behanpxen, daß die xgl. Woll-Fqbrtkgnten mir gar keinem „Nutzen arbeiken, und rum .getxöthlgk )e12et1,„die Zahl ihrer Arbeiter “zu beschrän- 1, und zwtzc daraus die Folgerung, daß auch ,für den Ver;

f .der diesjährigen Wolle keine zu günstigen Aussici)ccn *

rhanden wäre;]; indessen werden die Schäferei-Beslkzsr ÖU euxschland,_ge1e-Hc auch, daß diese Llnführungen zum Theil ryndec [wären, _sich doch der Vermurhnng nicht enkhalten men, dax; dergleichen Aeußermjgen auch vielleicht absichtlich n Lonßon aus" geschehen, um auf den dieSFäyrigen deuksCOM oll-Markccn .dejko niedrigere Einkauf-Preise zu bewirken.

Inland.

Berlin. Am 22|en dicses Monates verschied Johann Ambro- Taube, Domherr zu Breslau und Props? an der katholischen che zu St. Hedwcg htesclbü, tm 45sten Jahre seines Altcxs. Er

i_n Schlesen geb_oren,„ und trat nach vollendeten Studten M CÜekzxMscr-Avtet (Irxxßau unfern Landshut. Mit décser Abtei

em_ (Hymngüum und eme zahlreiche (Hemeindx verbunden; auch. (? ste verschtedene Pfarreien auf den ihr gehörigen Gütern, die „LZ),M Konventualen versehen wurden. Es fehlte also ihren ' kchen nicht an Gelegenheit, neben dem klösterlixhen Stillleben 5 den Beruf dees thätégcn Seelsorgers, des Predtgcrs und Ju- '- =Lchrers,zu uben. _Dcr verstorbene Taube yersuchte sich in l' dteser Nechtungen mn“ der ihm eigenen, Tücbttgkcit. Er pre- te in der Sttftsktrche, xehrte am Gymnasmm, und war eine Zeit g selbst der Lehrer, scxwr jüngerY MZtovüNnchSein Name m er ganzen » egen mit A tung ausge: oChen. Nach d'cm Jahre 1810 erhielt er den Ruf als ellan und Predtger an der hiesgen katholischen Kirche. Jm hre 181.4, nacb yeux Abgangx des Propstes Fischer, berief ihn Gngde Sr. Majestat des Königes zu der hicffgcn katholischen Wx, mkt welcher die Würde eines Domherrn zn Bres'lau und 'ofltch,en Delegaten verbunden ward. Die katholische Gemeinde or an ihm einen höchsi pfitckugetreuen, m jeder Hinsicht auSgc- nctxn Seelsorger, und, unsere Stadt emen allgemein geachte-

April1825.

Magdeburg. Am 21. _April üarb hier der Senior des Kir- .chen-Ko11.egtums zum heil. Gets, Konzméffions-Ralh Faber; ein wa- ckerer, fur Beförderung des Gemetnwo'hles-tbätéger Mann. Posen. „Am 15. April ward der Grundstein zu dem Zeug- Hause des .drttten Bataxllons , neunzehnten “Landwehr-ananterie- Regtmentes, in _Krotoschm feierlichst gelegt. Nächß der Gnade Sr. MK)“ verdcznkt htc StaYt den Bemühunjqen des Major von Hacke großtenthetls dtcsGebaude, welches zu hrer Zierde gereichen wird, und dessen Dekortrung der genannte Major mit eigenen Aufopfe- rungen bewirkt.

Potsdam. Seit dem 6. März, wo die S i a rt an“ der Elbe wieder eröcffnet worden, bis zum 24fien, sndchttßf ?Wéttenßer e- 85 beladene Kahne sjromaufwäxts, und 2:2 Kähne ßromabwä s: abgefertigt worxen, worunter fach 21 befanden , die mit direkten , Durchgang - Gutern befruchtet waren. Ueber das Haupt-Zoll-Amk

ZYLÜZCYYPYM Ill; ßZchhten iein, wekche ZUK" T5 2 Ctnr. Waaren-

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Getretde und 576 Stück Vieh aner Art ein. 74 ck F

Gesundheits-ZBerichte aus dem Nerches, vom Ende Mär

]. Ostpreußen. -- Die vorgeherrschten S arla - uud, Masern - Krgnkheite'n h_aben merklich abgenomYe11,Ärnd-es jchettxt/ daß ste ]th ihr Ende erreichen. werden. .Zu mehre- rey Gegenden haben sich die natürlichen Blattern wieder e- „zetgc,_ Jedoch urcht eprdemiscl). Die Scerbléchkeiti im 2? ; gememen zwar bedeutend, besonders unter ältern Hersonen, Hoch aber txtcht unnatürlich'gewesen. "- Gumbinnen. Die tn dem „Nxederungs- und in dem Znsterburger Kr, ausge- hrochenx Pocken -Krankheic hat zwar aufgehört, dagegen,.ist ),xlbrge xm Lölzener und _Heydeßruger Kr. ausgebrochen. Es smd ]edoch „alle vorgeschrtebene polizeiliche und ärztliche Maß- regeln ergrtffen, um der weiteren “Verbreitung dieses ?Uebels Einhalt zu thun. Das Scharlach - Fieber hat noch nicht überall aufgeyörc, u_nd steh in zwei Dörfern des Heydekruge'i: Kr. „so bösarctg gezeigt, daß in einer Woche 14 Kinder daran

gestorben sind. arienwerder. Katarrhalische

11. Westpreußen. - M und rheumatische Krankheiken waren die vorherrschenden, je- Gefährlichke'it in

Inneren

z- *)

des-

do'chd in Ytselzung lihrer Heftégkeic und mm erm ra 8, as in den eiden voran e an enen o- naten. Das Scharlachz-Fieber hat sich fast &erth verlan, Ind Y_aher dte Sterbltchkeit im Allgemeinen abgenommen. «xn. etntgen Oörfertx des Löbauer Kr. zeigte sich ein "bös“,- arctges Petechtal-Fteber, welches in kurzer Zeit 7 Men- schen forcraffce, nunmehr aber aufgehört hat; die im Stuh- men_er Kr. ausegebrocheneu » censchen-Pocken haben noch tischt völlrxg unterdruckc wxrden können, wiewohl ste üch nur auf ;].)UJLYS OrtsxhaZktx'JnschrÉthen. [Auch in den Städten Rie- en rg un . »: ur in me rere mei e s DMULFMZZMWF beßallet? worden. ) , | n erwachsene . raen en urg. "Potsdam. Es [err ten be- sonders Enczrmdungs-qunkheiten, Nerven- und)kaltsechFieberZ auch gab es hm und wreder Scharlach-Kranke. Unter den' Kindern :yurde häufig der Keuchhusten bemerkt. -- Frank- f*urt. Dae Krankhexren hatten vornehmlich einen galligten L_hargkter. Gallen-Fäeberx besonders hartnäckiger Art, Bluskx Cnxzundungen, auch chrontsche RYeumatismen waren häufig. hBeÖftFFthern war das Nessel-Fie er und die Nesselsücht vor- er en . - 17. Pommern. -- Köslin. An verschiedenen Or- ten, besonders am Belgarder Kreise, herrschen unter den Kindern die; Masern und Rötheln, jedoch weder bedeubend noch_bösarttg. Dagegen find die Masern in Schorin und Zedlmz d'as Nerven - Fieber in Zedlin und Schönfeldt, und die Yauttge „Brwäune in mehrerer: Dorfschaften des Stol- per „Hr. als erlojxtxen anzusehen. -- Stralsund. Der rheu- matxjch katarrhaltjche entzündliche Zustand war bei den vorx gekommenen Krankheiten vorherrschend. Vorzüglich hatten statt: hartnäckige Husten, Heiserkelt, Brust- und_Unterleib-

lMttbürger. Insbesondere empfahlen jhn Leutsxligkeit, Ver- ichkeit und eiye uxxgcmessene Wohlthättgkett. Een Schleimséc- verbunpen xntt (Htcht, warf ihn am 17ten d-M. aufs Kran- ette; em hmzugetretener Schlagfiuß endigte unerwartet sein en. „Sein feterlé'ches 'Bchäbntß fand am 25üen d. M. |att. ' „Lerche wurde m_cht im Kerchen-Gewölbe, sondern , wie er es ““sehr hattx, aux dem katholischen Kir- hofe beerdigt. In dem raus zahlretchen Gefolge sah man, neb anderen angesehenen U-nern aus allen Ständen, auch die Mitglieder des Königlé en ßüoriums und mehrere evan elische Gciüléche. Die téefcRuh- Oder Versammlung, die T räncn der Armen und das«*laute inen der Schulmgend, bewiesen, daß der Verstorbene ungemein:

Ctztzündungen, Rheumatismen aller Art, and Hämorrhoidalz Lezden. .„Btsweilen, und besonders gegen *das Ende “d... MZ zeigten, slch diese Krankheiten auch. mit galligten und ;gastrix ]chen Symptomen verbunden. Die Masern dauerten-bei den? Kandern fort, waren jedoch in der. Regel gutartig, wie die, Rötheln, die hitx und wieder noch vorkamen. ] *

V'. Schlesien. -- Liegnitz. .Das Scharlach-Fieber äußerte sich nur an einzelnen Individuen. Rheumatische

*) Von den hier ntcht"angéfühkten“Mg.“BexÉ'ß-xdéeiue Räché "

c genoffen.

richten eingegangen.