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555 ßokuam 5ten d. M. an Gebäuden hier verursacht hat, wird auf 1 M - Unzen geschätzt.
Stockholm, 2- April. (Aus dem Franz. Journal cles Uédats.) Mehrere auswärtige Zeitungen sprechen von Beschränkungen der Preßfreiheit, von_ Verungnadungen bei Hyfe und von Ver olgun- gen wegen polittfcher Vergehen. Wir wtssen hier von a e dem nichts. Ueberhaupt erkennen wir uns txt dem, was man stch im Auslande von uns erzählt, nur selten nZtedxr. Unser Land _isi ein wenig entle en, und gleicht nicht allen ubrtgcn Staatxn; wer ha- ben ergenth mliche Inßituüonext, Gebräuche ,und Stttcn. Es ist daher kein Wunder, daß man ftch manchmal ybex uns irrt. Wir haben während der jeßégen Regierung kein emztgeSmal von einer Ungnade bei Hofe, oder von chiek/ von der Regterung ausgegan- Yenen Verfol ung wegen poltttsxher Vergehxn (gehörtx denn man
ann als solckZJe mcht de_e vor Swe: Jahren , tn «Zolge emer Angabe von Thatsachen, die sach an das Jahr 1811 bezogen und später als falsch erkannt wurden,_angeßellte Untersuchyng, noch den, dem
Baron von Ankarswärd von emem Korps Offfctere/ „das er ange- ;chuldigt hatte, gemachten Prozeß betrachten. Hmsrchtlich dieser
chtcren Angelegenheit ist es wahr, _daß im Laufe des Prozesses" der
General-Advokat die Anwendung ctnes alten sehr strengen (Hefez- zes gegen die Auffoderungcn zum Ungehorsam , deset) Abschaffung 1th vom Könige in Vorfchlagd„ gebracht worden_ tik, verlangt hat. Das Parlament annuUirte te Klage,.verurthetlte den Baron aber „dafür, daß er fich beleidigenyer Ausdrucke egen das gedachte Ofßcter-Korps hedient, zur gesetzltchen Geldüra e.
* -_ 25 Apr:]. * Ein junger Kaufmann, Ngmens Teßmann in Cbrißean a, hatte vor egeben auf dem Komtotr des Genxral- “on- suls Grüning cinen rief mét der Unterschrift „Holsx“ gejehen und von einem Kommis gehört zu haben , daß dersxlbe außersi wichtig sey. Dieses führte auf die Vermuthung, daß dre bekannten erdich- teten Befehle mit jenem Brtefe in Verbindung üänden, und „es wurde deshalb eme gerichtliche Untersuchunxx angeftellt, woraus stch aber ergab, daß Teßmann's Angabe ungegxundet war. Der Gene- ral-Koysul Grüning, welchem Se. Maj. ehr Leidwesen über diese ungegrundete und boshafte Anschuldigung zu erkennen gegeben ha- ben, win nunmehr den Teßmann vor Gertcht fodern la en.
Wegen einiger Aeußerungen über den Staats-Minn er Frhrn. von Engeürdm , die sich “oer Frhr. von Ancrarswärd erlaubt , war Letzterer von dem Sohne des Ministers, zum Zweikampf berau-de- fodert worden., Frhr. vonAncrarswärd nahm diese Herausfode- rung unte_r gewtssen Bedingungen an, da gber der Frhr. von En- geßrdm dtese nicht erfülley konnte, unterblteb das Duell.
Warschau, 22 Aprtl. Die Leiche Sr. Durchlaqcht dcs Kai- serl. Oesterr. Feldmarschalls, Fürßen Adam Czartoryskt, ist, nach- dem in Sienkawa und Lemberg dte, der hohen Würde des Verstor- benen angemessenen Ehrenbezeugungen stattgefunden hatten, nach Warschux gebracht worden, um daselbü in der Fürstl. Famixien- Gruft betgefctzt zu werden. Gestern 11 Uhr Vormittags isi ste in dteser. Hauptjiadt angekommen.
An der Barriere von Mokotow geruhten Se. Kaisers. Hoheit der Groß - Fürst Konßantm , „Ober - Befehlshaber d'er Polnischen Armee, an der Spitze sämmtltcher in Warschqu befandlicher Hrn. Generale, Ofäcieye, Feld - Prediger x_md Mtlttair - Beamtext der Kaiserl. und Kbmgl. Armeen , dae Letche zu erwarten. Dte u Erweisun der letzten, dcm Range Hes-Verstorbenen angemessöc- nen, vor christmäßigen Ehren-Bezetgungcn aufgeßellte Trauer- Parade erwartete Ke ebenfans daselbst. .
Als der Trauer-Wagen, auf „welchem ßcl die Lerche Sr. Durchlaucht des Fürsten Czartoryskt befand, dte eit der Barrtere anlangte, wurden derselben von sämmtlichen zur Parade ehörigen Korüs alle Ehren-Bezekgungen erwtesen, „welche einem eldmar- scha der Armee des met unserem Allergnadigsien Monarcyetz ver- bündeten Allerdurchlauchtégftxn Kaisers poxt Oeüerretch gcvuhrcn.
Während dessen tienten sach dee Mthtqtr- und Civel - Behör- den, die Geiülichkeit, wel „e die Begrabmß-Zeremonie vermehren. ollte, so wie auc! die, hietgen Klöster und Inßitutc, welche bei
em Leichen-Beg ngmffe zuge en waren, vor dem Lcicben-Wagen auf. *Die Insinien des Ver orbmen wurden von dem Adjutan- ten Sr.“ Kaiser. Hoh. des GroßzFürsien, Ober-Befeblshabers_ der Polnikchen Armee, vor dem Letchen-Wagen herzzetragcn; btnter demse ben folgte die Familie des verstorbenen Fursten Feldmar- schalls. -- Se. Kaisers. Hoh; zu Fuße an der Spttze der Hm. Ge- nerale, Officéere und Militatr-Beamten, und eines großen Gefol- ges von. Senatoren, Ministern und Beamten ux1d der zahlreich versammelten Bewohner, geruhten, die Leiche bes in die Kirche ZumeieZ' Kreuze zu beglettcn. Die vorgedachte Parade beschloß en c enzug.
- Sobald der Zu vor der Kirche angekommen war, wurdet) die Militair-Ebrenbeze gungen, mit welchen der Verßprbene bet der Barriere war empfangen worden, wiederholt. Dee HH. Gene- rale hoben den Sarg vomeLeichcn-Wagen, und mdcm sch Se. Kaiserl. Hoh. der Groß-Fursi, Ober-BefehlShaber , zum Tragen desselben den HH. Generalen angeschlossen , geruhten Höchstme- stlben der Leiche die letzte Ehre ucrwetsen.
Die Truppen, nachdem se :ck in Schlacht-Ordnung gestellt hatten, be rüßten hierauf die Leiche durch eme dreifache Salve aus den kle nen Gewehr, worauf jedesmal UKanonen-Schüffe abge- feuert wurden. „ ,
An der Ktrchthür wurde dte Letche von dem Erz-Bischo( Pri- mas des Königreiches empfangen, und sobald ste auf dem Lenden- Gerüße niedcrHFeht worden war, nahm der bei Leichenbegäng- niffen gebräuchi e Gottesdienfi seinen Anfang, nach desen Been- ;;:an 'Le-rekt Sekretair des Senats, Hr. Ntcmcewécz, eine Leichen-
e e .
Inland.
Berlin. Am 5. Mai Abends 115 Uhr exttftand im benachbar- ten, dem Hrn. Fürsten von Schönbuxlß ebßrtgen Dorfe Tempel- hoff, im Gehöfte destauer Robrbe , Feuer, das bei furchtbarem Sturmwinde ße!) mit gxoßer Schnelligkeit auch über zwei an rän- zende Be hungen verbreitete, und sämmtliche Gebäude der ge ach- ten Geb fte bis auf “ ein masfivcs Wohnhaus in Asche legte. Der Bauer Rohrbeck hat dabei das Leben verloren. ,
,Ueber den Ursprung,. den Inhalt und die au eme! rmF der neuen Kirchen-Agende für die Hof- t?nd DM:?“- Magdeburg, ,
in „Merlin, von einem evangelischen Prediger. _in Kommisson bei Wilhelm Heinrichshofen.“ Es :| erfreulixh zu beobachten, wie über die so wi legenheit der Einfuhrung der neuen Agende und Liturgie, au
entfernteren Geistlichen gedacht und geurtbcilt, und wre vonn
teiéschen Beurtheilexn diese Angelegenheit behandelt Wird. „„ der bekanxnexr Schrtft dcs Superintendenten Mann über diesen gensiand, :| 1th auch oben genannte von einem Geistlichen aus
Magdeburgischen erschienen , die in vieler Hinsicht mit den „
ersten Schrift geäußerten Ansichten übereinsjimmt, obgleich
Verfasser wahrscheinlich in gar kcinerVerbindung mit einander ß
Letztere Schrift untxrscheidet sich von der erstern besonders dad
ste auf dem gcschtchtlicben Wege darzuthun sucht, wie Fire“, Agende ntchot nur dem Bednrfntffe der Zeit angemessen sey dern auch emen durchaus evangeltschen Geiß atbme , und ck,),
wegs etwas Neues, sondern nur die, leider durch die neuere
kläruxtgs-Zeit verbannten echt-chrisilich lituri en rt ' dcr emzuführen krachte, und somit ganz gcei gnxésey,F?3ien§3 teien ,ctrxnnten Chrtüctx mcht nur nicht weJter zu zerspalten _dcrn te veelmehr im „Genie der Wahrheit, mit dem Bande der, tmmer mehr zu veremen. Der Verfasser selbsi drückt das Res seiner Schreft glso aus: „Dtese Agende ist aus den uralten lichexr, durch dee Reformatton gelauterten Formen geschöpft; itx enzcr edlen _salbungvollen, Sprache verfaßt, und also den' durfntffe der yntrten allgemetnen evangelischen Kirche durcha-z gemessen.“ Wte arge Gegner denn also auch die Agende und * gie, besonders in den kritischen Blättern des Herrn General perinxendenten Röhr haben mag, so innige und aufrichtige Fre hat ste auch schongefundexr, und wird deren besonders immer und mehr bei Dementgen stnden, denen unser evangelischer Go dienst mclxt bloße Belehrung, sondern auch Erbauun bung gervahren sol], und die den_Ausspruch des Erlö ers von nem Hause als einem Bethagsc m rechtem Geist und Sinne sichen. Deshalb ist sowohl Gegnern als Freunden dieser An genheit dre aufmerksame empfehlen.
chtige J
und “,
Beachtung dieser lesenswerthen Schri
Wcchscl-, Geld- und Fonds-Kourse. Hamburg, 2. Mai. Amüerdam k. S. 1052“- pCt.,2
106 pCt.,“ mit Z- besser begehrt. - London k. S. SAM. DM., Brtcfe; 2 Mon. 57 Schill. 15 Den., mit 7;- D???. besser
zu lassen; _ quis 2 Mon. 26" Schill. be e rt. - Borde Mon. 26713 Schtll. - Kopenhagen k. S,. 243 hpCt. -- BW“
28, 403 Schill. , 2 Mon. met * über notirten Kours be able Wien in eskecriy 6 W. 149-Z pÉté, -- Prag in eiksctis 6 ZLI. pCt., 2 Mon. zum not. Kours begehrt. _- Augsburg 6 W. “
pCt., Briefe. - Frankfurt 6" W. 1495 pCt., 2 Mon. zum
Kours Briefe und Geld. - St. Petersburg 2 Mon. 82 S
Geld. - Diskonto 3 pCt. Geld.
11 Schill„ - TPxeußésche Münze 27 Mar Preuß. Prameenschezne, 2 202 Mark Bko. begehrt. Preuß. Engl. Anleehe von 1818 pr. kont. 82 . 827x- W„
3 Mon. Zeit 815.82-I pCt., -_ Preuß. Englische Anleihe von]
pr. kont. 795 . 80:11 pCt., Mehreres gemacht.
Norwcg. Anleihe ck 5 pCt. bet Gebrüder Benecke, & 85
zu haben, 21 842 pCt. zu machen. - Desgl. & 6 pCt. bejH bro unYSohn & 91-x- PCt. Briefe, 31 91 pCt. Geld. “
Dan. Anl. erste Abth; 31 5 pCt. Zinsen, ZLF . 85 pCt., desgl. Z 5 PCK, 81-Z- -_85 PCK, ohne Umsah.
Dan. Engl. Anl. m Bko. Mrk. “79T- . 80 pCt., ohne Um
Oeßerr. Loose 0 250 Fl. pr. kont. 953 . 06 pCt., pr. ult. 95Z- . 96 PCK, ohne Ungsatz; ULtKquULZ pl“. kont, 31 70T „ ZW. auf 5 Monat 79T“ . 7Fch pCt., -- Wiener Banko-Akiien pr.-' 882 . 885 pr W u t- Fun. 885 . 890 pCt., Etwas umgcse
Königliche Schauspiele.
Diensiag, 6. Mai. Jm Opernhause au Aller 5 en .'- Olimpßa , große Oper i_n 5 Abtheilungext , Lach dZnchFsZLran des Dteulafoi und Brtfaut, bearbeitet von E. T. A. MusHäon FpontinéiN Banets vSoY Teile.lh
two ), 7. at. Jm . )auspie ause um er e
Der chelosc Gatte , Lusjspicl in 5 Abtheilungen: Fus demßFr
sschen, von 21. Cosmar. Hierauf: Der Vater von ungefähr, sptelÖn 1Älufugc. di 1“ B 1?
er n ang e xr- or ellung ist um 11 r.
Donnerßag, 8. Mar. Jm Opernhause: WalkensiYins Trauxrspiel m 5 Abtheilungen , von Schiller. (Hr. Lemm: ' lenstem. Mad. Sttch: Thekla. Hr. illebrand: Illo.) rer 923121?kxethretZzorbßeruingvündbsämnnSUM Billets, in Folge *
_ e e et-(e en; o ten ab ' 'xtotirtetjz Billiezts, Fils Mitttßocl) f er die NRW" eyn, o wer en e Wenigen wel e etwa ebri ' *! Donnerstag früh verkauft., ck “ “ bletben m
Meteorologische Beobachtungen-
Barometer |Therm.[Hygr.jWind | Witterung-
2. Mai. A. 280 4x/ +10:- W. t-“v „! 3. Mai. F. 280 zZ- .,.-» 85. W. ::ZoZ (YFM
' c' 0 3; +1Z: W“ trüb, Sönnenblx, S 4 Mai Hl. TZ" TUT 5" . _ - Kernhen,Wo1e.,Sm ' . . T T- . .
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„5- Mai. F. 280“ zZ/ + 972“ M'LZ" Z“ +10Z0
skernklar, frisch-
Wind, hell, Wolken-
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Zejkungs-Nachrichten.
aris, 29. April.
Abend 7 Uhr nicht ab
hell, diinne Streifwo , hell, Wolken, stürmts
hell, Wolken,fré1“ch-L§
Redakteur "
Allgemeine
reußisclée St
aats-Zeitung.
___-- 2-«_--»--
Stück. Berlin, Donnerstag den 8ten Mai 1825.
Amtliche Nachrichten.
Kronik d'es Tages.
Jm Bez. der Königl. Regierung »
uAachen ist der Geistliche Berner zum Hukfs-Pfarrer ie kathol. Pfarrstelle thdenburg; . _ 1: Düsseldorf der Hülfs-Predtger Krymmacber M furta. M., als Prediger der evangel. Gememde zu Ryhr- und der Prediger Wichelhaus in Mettmann, als drttter er der cvangcl. Gemeinde zu Elberfeld;
:: Köln, der Vikarius Endepohls zu Born, als_ kathol. -Pfarrer zu Dirmerzheim, der Hülfs- Prtestcr Werler zu heimersdorf, als kathol_. Hülva-Pfarrer zu Quadreath, und der rius Lemmens zu Ntevenhetm, als kathol. Hulfs - Pfarrer
tlberath; , , „u Königsberg, der Suvercntendcnt Hensel zu Osterode,
vangel. Pfarrer in Ltebemühl, uyd der Pfarrer Ztegner zu n, „tn gleicher Eigenschaftjzu Etsenberg;
Stettin, der Kandtdat Witxe als Rektor hei der chule und als Hülfs-Prcdiger bet der evangel. Ktrche in in angeücllt worden. . _
Jm Bez. des Königl. *Ob. Lds.-Ger.
u c"énüßrburg, der Stadt-Xusttzratk) Lux zum Direktor des
" dcr Affeffor Huck zum Stadt-Iuützratb
te; Kösk in isi der Auskultator Richardi zum Neferendarius
'U'k-
Ausland.
Von der Armee Her öülichen yrenäen unterm 25. April gemeldet: „Wer befinden uns set gestern eralada unter den Mauexn von Figueras, welches vqn unsern ven eng eingeschlossen wrrd. Auf unsere Vorposten 117 gestern em Fort einigemal, jedoch ohne _Erfolg, gefeuert worden. Es den sich in demselben nur 1500 bts 2000 Mann; um es jeedoch rfolg zu vertheidigen oder xtnen AUZfaÜ zu wagen, Wurden stens (5000 Mann erfoderlrch seyn. , In der verggngenen tisi die Festung Rosas von den Konstttuttonellen geratxmt, u. nscrn Truppen eingenommen worden. Dieser Punkt :| nye- er Zufuhr zur See, und zu Erhaltung der frcten Vcrbm- mit Katalonien von Wichtigkett._ Das Land, in welchem wir; esinden, M von einem vortreffltchen Geiste beseelt, und bet rArmee herrscht die „befke, Mannszucht. rivat-Briefe aus Vettorm vom 24. d. M. enthalten Foxlgen- „Man hat hier Nachrichten von dxm zweiten Armee-Korps, ck desen Vorpoüen fich am 21üetx tn Tudela, der Graf Mo- aber mit dem General-Staabe M Caparosa, und Santos,- on in Valtierra befanden. _Ueberall smd unsere Truppen mct krößten Enthusiasmus empfangen worden. Man glaubt all- n, daß der General Molctor azn 25sien vor Saragossa ein- n werde, welches, wie man vers:chert, nur von 200 Mann re- ren Truppen vertheidigt wird. Nach dem- von den Glaubens, ven besetzten Fort Laredo, Santona gquenubcr, hat der Gene- Quineminot, eine bcdeytcnde Quantttat Pulver schaffen, und or Santona ßehende Belagcerungs-Korps, durch enz siarkes zössckxs Detaschemmt vcrßarkext lassen. Aus der hter hexr- den hätigkeét, aus dem germgen Widerstande de_s Fey;- und aus“ dem guten Geiste des Volkes läßt sch auf em ettk- = Vorrücken nach der Hauptstadt schlteßen, als man es an angs Ethete. Unsere bisher in Miranda del Ebro gestandenen Trup- smd von dem ersten Garde-Regimente, unter dem Befehle des sien la Potterie , abgelöst worden. Geüern fpeésie der Gene- anches, der bei Logronno gefangen genommen ward, bei dem M Guélleminot. Mehrere bei der_Etnnahme dtcser Stadt in eHändc gefallene Provinzial7Miltz0n haben vorgestellt, daß kzrvungen worden, zu Beendt ung thrcr Dienstzeit, die mit Monate Mai ablaufe, die Wa en tu er xejfetx. Der Herzog Angouleme, hat daher, auf thre B tte, texentgen von tbnen
sen, die einen Bürgen für Kc!) üellen konnten und nicht zu
Linien-Truppen ehört haben; es End deren nnr wcnege, und hat ihnen den E d abgenommen, mcht wieder gegen den Kö- .der die Fran öKskbe Armee dienen zu wollen. Andere haben n dem SvimTsch-royali|ischcn Korps anwerben lassen.“
50- April. Madrider Briefe vom 17ten behaupten, daß,
als die Königl. Familie am 10ten t'n Sevim: angekommen, sich wegen des starken Regenwetters, nur wemge Personen auf der Straße befunden, und daß diese den König weder mit Beifalls- Bxezeigungen, noch mit beleidigenden Aeußerungen emp angen' hatten; am_ fql enden Ta e aber, als F?re Majeßäten ! in grßßter Feterlt keit nach er Kirche be e en, feyen Anerh ck|- Dteselben mit vielem Jubel begrüßt wor en; in Sevilla erwartete“ man, paß die Französschcn Truppen am 22. oder 26. April in Ma- drid emräxken, war choch darauf efaßté aß sie zur See in St- viaa vielletcht [chou fxuher eintreffgen wurden, da sch die Franz. Flotten den Kyften naherten. „Hier in Madrid,“ heißt es in ob- erwähnten Brtefen, „glaubt man noch gar „nicht, daß die Fran - Armee das Spanische Gebiet betreten habe. Vorgestern (am 1 ten“ hat der Graf von Abjsbal den Befehl gegeben , daß die M lkzen der Hauptstadt den Lenken-Truppen einverleibt werden, und mit Letzteren gleiche Löhnung erhalten, im Weigerungsfallc aber ihre Waffen und Pferde ausltefern sollen; dieser letztere Befehl iti von vieley mit Freuden befolgt worden, da fie ffchdadurch vom Dienße befrext sehen. An de-xselven Tage verlangte der Graf AbiSbal die Auslteferung aller „Sattel und sonstigen Neitzeugcs zur Montirung der Kavalcrtes, m1t der Drohung, „daß er im Weigerungöfalle, diese Gegenstandgdurch Requistion beitreiben lasen werde. Aue Sattler heaven gletchzettig bei 20 Dukaten Geldstrafe in der Straße Atocha, fur Rechnung der Armee zu arbeiten, und die Madrider Juknxa ist bei Todeöstrafc aufgefodert worden, die Summe von 8 Mtlltoenett Realm aufzubringsen, welchcr Befehl ße veranlaßt hat, sach fur permanent zu erklaren. Nach der entworfenen Reise- Noute sollte der KöntZ erst am 2317er; in Sevillawintreffen. Daß Se. Max. 15 Tage fruher daselbst ein etroffen, beweiß daß man ursache gehabt, die Nets; des Monar en zu beschleun en.“
. An? 22. d. M, .snxd nn Haupt-Quartiere Vittoria, bet der Pa- role, dte Namen dechni en Militatrs Iffentlt'ch bekannt gemacht worden, die sei) bei der innahme von Logronno am Meißen aus- gezeichnet haben. Mehrere von ihnen haben den St. Ludwigs- u. den Orden der Ehren-Legion erhalten.
Unsere Truppen stehen , den neuesten Armee - Berichten vom 26sien zufolge, fett dxm 22üen in Burgos. Der Herzog von Neg- gio hat am 2F|en _sem Haupt- Quartter dahin verlegt, und Feine Vorposten au die Straßen m_1ch Argnda und Palencia vorrucken lasen. Die Kavalerte- Divistonen smd am 26ßen in Vittoria "ein- getroffen. General Molitor ist am 25ßen von, Tadela nach Sara- gyffa aufgebrochen. „Es ist cwiß,“ fü t das Comma] 1105 ])ébato hmxu, „daß ynsere Truppen aragoffa chon inne haben, vbgleich uns die ofßceelle' Kunde davon noch fehlt. Diese heldenmütblge eStadt also, deren tapfere Bewohner Bonavarten soviel “ek"oßet, offnet dxn _uytch der Fahne der Legitimität marscbirenden ranzo- fen, fretthltg ehre Thore.“ Man verstchert, daß das rechte Ufer des Ebro bts Tarxagona bereits gänzlich vom Feinde gcreini t sey. In der That schemt es, daß die Kortes bei weitem weniger rup- pen hatten, als man es sch anfangs eingebildet.
Wirxassen hier noch einige Auszüge aus Briefen folgen, die von Officierexteder Armee geschrieben worden snd, und auf de- ren Authentécetat m::n rechnen k_ann:
In Tafalla4 Caparoffa, thafranca und Tudela wurden die Franzosen mit emcm unbeschreiblichen Jubel empfangen. In les- terer Stadt warcn geheime Emiffaire aus Saragossa eingetroffen, um über das Beira en der Trappen nähere Erkundigungsein uzie- hen; bei der muster aften Aufführung derselben konnten die eßn e- zogenen Nachrichten nicht anders als befriedigend ausfallen. je herrschende Meinung in Sßanien war bisher, daß das rechteUfer des Ebro wentgcr gunstig fur die Franzosen geüimmt sey, als das linke: der „Erfolg hat solches wenigsiens bisher nicht beßätigt; die Be- wohner zergen vtelm'ehr den beücn Willen und snd zu jeder von ihnen erfodcrtcn Auskunft bereit. Die Desertjon unter den konßitutioneuM Truppen nimmt mit jedem Taße zu und erleichtert den ramon; die Aufféndung der, vom Fende zurück elaffenen Wa en- :- pots. So fielen z. B. ganz kürzlich „in rce 24 Kiüen mtt-xtwa 551,000 Patronen, durch Entdeckung emes Deserteurs in ihre Hände. „zn Corclla wollten die Konftitutivnenen ene Kontribuuon don 5000 Duros ausschreiben, wurden aber durch die Nachricht von der Ankunft der Franzöfischen Korps in Tudela daran verhindert. “ Et- nen Beweis des in Navarra herrschenden guten (Heißes haben kürz- licl) d_te Bewohner des Dorfes Agoncillo ge eben. Am 2 |ck ei , ten uch nämlich daselbst einige Konsiltutionc e, in derAbsk t, Pker : zu ihrem Dtensie zu reqmrircn; der Alkade ließ die Sturm- Glocke ziehen, die vier Ssoldaten durch die bewaffneten Bauern «in einemmahe *clegenen Waldehen umzingeln, und sie dem General Obert auslie ern. - - _
Von der Armee der dülichen Pyrenäen wird aus Peralada „un- term 25,8). M. gemeldet, daß die Blokade von Ygueras zweier Franzdmckwn Divisionen und dreien Spanischen ataiöomwun- ter Antührung des Baron von Croles übertragen ia. Ds: , , Rosas ist in einem ziemlich guten Zußande gefunden worde“ ) daß, um üe vor einem (20a;- tio main zu schem, es nur un en- tender Koßen bedürfen wird. Es snd zue ungesimmeq Ausbesse-