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Abgereiß: Der Königlich Dänikckze Geheime Staats- und Jußz -Minißer von Kaas, nacb Kar s ad.-
Öer General-Major und Kommandeur der Sten Divifion, von KranseneCk/ nach Torgau.
Der General : Major und Kommandeur der erften Garde- Landwebr-Brégade, von Block, nach Stettin.
Der General-Major und Kommandeur der 2ten Garde-Land- wehr-Brigadc, v. Thtle U., nach Koblenz. .
11.Zeitungs-Nachrichten.
Ausland.
Paris, 17. Mai. Nachrichten aus Girona vom 11th d. M. zufolge, war der Baron von Eroles, der dieselben Lokal-Kennt- niffe hat und Truppen von derselbenLBefchaffenheit befehligt, als Mina, mit deren Verfolgung fortwahrend beschäftigt. Dre übri- gen Korps üngen an, |ck m Bewxgxmg zu setzen, um Barcelona einzuschlteßen und sch m Einer Ltme am Ebro aufzustellen. Der Baron von Eroles hat am 10tcn d. M. aus San-Pcdro-deeTorello, folgenden Rapport an den MarschalMoncey erstattet, „So wieiches bereits früher Ew. Excellen gcchdet, setzte ich mtc!) gestern eben m'it meinen Truppen nach tdra m Bewegung, als tc!) unterwegs den Rückzu des chdes auf Berga erfuhr. „Ick berechnete hier- auf, daß V dra mich viel Zu wert von den fctndltchen Linien ent- fernen würde, und Fog da er vor, auf San-Pedro-de-Torello zu marschiren nm m (1) heute nach, St. Tuirte-de-Bcsora zu wcn- den; vielle€cht gelingt es mir, mxtnen rxchten Fxügel bis nach Ré- poll vorrücken zu lassen. Auf emem dteser betden Punkte werde ich die Entschließung dex Genxrale Curial mzd Donadicu abwar- ten; ich habe ihnen meme Metnung mitgethctlt, Welche dahin geht, den General Mtna so lange zu verfolgen, bissen: Korps vöUig zer- sprengt ist; und ich kan_n Ew. Excellextz verstchxrn, daß wenn dies nur acht Tage lang mxt Ernst eschteht, Mma aus* Mangel an Munition und Lebensmttteln ver oren isi.“
Am 19ten wird in der Pfaxrkirche zu Nantcrre, die Feierlich- keit der Krönung des Nosen-Madchcns begangen werden. F. K. H- Iie Herzogin von Berry hat dre Herzogin von Reggio beauftragt, Bei diesem Feste Höchüthre Person zu vertreten, und dem Mädchen Die Krone aufzusetzen. .
Der Nord-Amerikanische „Gesandtez Hr. Gallattn, ifi am :6ten K_ach Ünge-de-Grace abgeretft, um steh dort nach Nord-Amerika em u t en.
zAus Marseille mqldet man„ daß daselbst, zwanzig Spanische Officiere aus Andaxusten, auf emem aus thraltar kommenden Schiffe angelangt smd. ,
Die neußen Briefe aus Ltffabon vom 2ten d. M. vcrfichern, daß im Norden Portugals abermals Unruhen ausgebrochen seven, in deren Folge die Garnison pon Oportp schleuntgft nach jener Gegend beordert worden sey. Dtcsclben Brcefe sprechen auch von der Rückkehr des General Rego auf dasPortugkesschc Gebtet.
Am 7tcn d. M. hat der K_Spqntscbe Konsul in, Bayonnc alle dort sich aufhaltende Spanier tn setne Kanzlx: beschteden, um ih- nen den Eid der„Treue gegen den Köntg , femen Herrn, und den der Erkenntlichkctt und des Gehorsams gegen die Negterung Sr. K. H. ab unehmen. © «» „
In ersailles fühlte man schon lqngsk, das Bedurfmß eines eräumigeren und jgesundcren Stadtgcfängntffes; durch dre Gnade «r. Maj. isi demse ben abgeholfen worden. Am :Zten d. M. gc- schah bereits die Verlegung der Gefangenen in das neue Gebägde.
Beide Geschlechter sind völlig von etnandcr getrennt; „und klemc "Zimmer sind in hinreichender: Anzahl vorhanHen, um dre Gefange- “nen, nach der Verschiedenheit threr Vergehen, etnlen unterzubrmgcn.
Der Deputirte des Ober-Rheinxs, Hr. Köchlm, wurde bekannt- lich wegen seiner Schrift: „Geschtchtliche Daxftellung der Bege- benheiten, die sfch am 2. xmd 5. ("al. 1822 m _und nm-Kolmar zugetragen,“ von dem hßestgen ZuÜtvolizex-Gertchtc in 00001010- ciamzu :j-ähriger Gefängmß-Strafe und zu ettxer Geldbuße von 5000 Fr. verurtheilt. Am x4tcn d. M. üellte er stcl) in Persoy, um sch
egen dieses urtheél zu opponiren. Oer Advokat Barthe. fuhrte setne &erthekdigung. Nachdem das Gerteht stch in „drei Stßungen mit dieser Angelegenheit beschäftigt, sprachecs endlZch unterm : ten d. M. folgendes Urtheil : „Da _der :e. Kochlin src!) ,als Verfaéer der gedachten Schrift brkennt; m Betracht, daß „dteselbe mclxtkbxoß einen strengen Tadel de_s Verfahrens“ der Civtl- und Mtlttatr- Behörden des Ober-Nhetn-Departementsx enthält, sqnpcrn daß deren Verfasser auch _diese Behörden und dtc Köntgl. Mtntßer, ohne Beweis und geJen dte Evidenz der Thatsachenx beschuldtgt, den Marsch der zWe Schwadronen des Allter und der Cbarante, m der üxafbaren Absicht angeordnet zu haben, die Bewohner des Ober- thines, namentlich die der Stadt Mühlhausen, zur Empörung zu verleiten; in Betracht,daß der 4te Arttkel des Geseyes vom 25. März r.“ „I.- unter der Benennung „Königliche Regierung,“ das gesammte Mimsierium-fchüht, da dteses sonst ohne allen geschlichen Schulz seyn würdezinBetracht, daß üherdies aber auchHr. Köchlin stck) selbst des Ausdruckes „Negierunxz“ bedtent hat, woraus klar hervorgeht, daß „er nicht bxoß die Min ster, sondern dke „anze Köni_ [. chierun ,hat angretfen wolle_n;u.daß e_r ffck) mithtn ek, in den rtikeln4 un „ des obgedaxhten Geseßxs erwähnten'Vexgehemschuldig gemacht Fat; "verurthexlt pas Gertcht'den :c. Köchlm zu erner Smonatltchen Verhaftung, zu emer Geldbuße von 3000 Fr. u. in die Kosten.“ Hr. "Köchlin war bis zuletzt in dem Saale verblieben. Eine zahlreiche Gruppe von Deputirten und anderen Individuen von verschiedent- ltchem Aeußercn, beglejtete ih_n nach erfolgtem Spruchc, mit dem Rufe: „Es lebe Köchlm!“ bts zum Wagen. Da der Zusammen- :1auf sch nach dem kout-au-chZL wendete, und tro]; der Auffo- derung des dortiFF Poüens, mcht auseinander gehen wollte , so wurden mehrere rsonen verhaftet. '
-- 18. Mai. Deeröni' [. Gerichts- Fspf beschäftigte“ sch ge- stern abermals mit der Stre t-Fra e, die n er den Befi'ß des Her- zens Grétrys zwischen der Stadt L ttichz alsxdem Geburtsorte dieses Komponisken, und dcmGatten einer Nichte desselben, erhoben wor- den iß.' Das Gericht entschied, “daß, da das Herz Grétr s, von dessen Familie, nur zu dem Zwecke vexlan t, und ihr auch verlie- fert worden sey, um es der Stadt Lutti zuzuüeaen, selbiges, ln
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Gegenwart des Maire der Stadt Engbien, aus der Eremlta Thale von Montmorency, nxo es bisher deponirt gewesen“, nommen, und den von Setten der Stadt Lüttich bisher 9: ten Kommissarien ausgeantwortet werden solle.
Ueber die Blokade _von Pampclona erfährt man, daß Stadt auf die Weite emes Kanonen - Schaffes, von 8 taillonen und 8 Schwadronen der Division Conchy und 30. yalisttf en Spaniern von dem Korps dcs'Gcneraxs Esvagm, geschlo en wtrd. Diese Truppen werden in wemgen Tagen dgrcl) die Batatllone des, aus Frankreich kommenden14t, men-Reg ments und durch 5000 Navarresen , die der Brj Sgntos-Ladron uber Jaca aus;,Sax-agoffa herüberführt, ve.- D_te Frayzosep und dte royaltütxchen Spanier leben in dem Ethcrüändnxffe; fie wetteifern n Ergebenheit, Eifer, Manns uyd Beharxltchkeit, um dieBeschwerden des Dtenßes und dj, :)unfttge Watterung zu ertragen. Die Garnison von Pampe“ m _Ganzetx 5000 Mann stark, erletdet täglich Verluste durch sertton. Ste wagt keine Ausfälle mehr; das frische Fleisch ist sehr selten in der Stadt; die Belagerungs-Truppen dagegen tm größten_Ueberfiuse. ,
Nachrtchten aux; Gtrona vom 15ten zufolge, hatten die „- zdfischen Truppen ste_h des Hafens von Palamos bemächtigt; zelne Truppen-Abxhctlungen waren nach Mataro bcordertw. und dre Rekognosctrungen ersircckten steh bis unter die Mauern Barcelona. Man hatte in Erfahrung gebracht, daß einigex pcx1_der Garnuqn dieser Stadt, dieselbe verlassen hätten,“, Dtvtson des Malans zu verstärken; dicser Umsxxmd stheintd Warschal MMM) noch mehr bewogen zu haben, nch Barchxa nahern und d_tc Blokadx dtescr Stadt zu beginnen. Die Beweg gen Minas smd fortwabrcnd sehr ungewiß. Am 11th hatten der Stadt Caxdqna _gcnähert; seine Operationen zeixzen von * großen, Unschlußtgkett; man erkennt darin keinen bes mmtenP er schcmt bxoß xedes Zysammcytreffen mit dem Feinde zu ve dcn,_und sem Korps nunmt, nz Folge der häuségen Deserti mit jedem Tage ah. Besalu _tst vom ;Zten Linien: Regi besetzt. Man vcrüchert,„daß dte Infanterie dcs General M die, Belagerung pon ,Lerxda beginnen werde, und daß dessen " lxree beretts bts m,dte Gegend von Tarragona vorgerückt sey, dte Verbindung mtt dem 4ten Armee - Korps bewirkt habe. Haupt-Quartxcv des Herzogs von Angoulcme war am 15t Aranda. Besstcres, über desen Operationen man seit einiger nicht die mtndcstc Kunde hatte, iu wieder auf dem Kriegs-S plgkzgerschtcnen. , Nachdem er eine Bewegungen mit dem Dtvtston Obert, dre tn Almazan and und am 16th nach Sig aufbxxxhen sollte, verabredet, hat er die schwachen Ueberreste Divmon des Ballastcros geschlagcn, und ihm 200 Mann ? Kanonm und 200 Flinten abgenommen. Dieser Letztere ubrtgetxs scmcn Nuckzug auf Valencia fort. hxut eme aufgefangcne Depeschqdcs politischen Chcfö' der vtnz Leon (ffehgunrcn), so wre emen Brief aus Sevilla Vom April bekannt, dte neue Beweise dcr Ohnmacht nnd der und „
vorstehenden Aufidsun der Re icrun dcr Kortes o wie Df . ten Geistes, von weleYem faftgaUe Zrovinzen besÉeZ-t sind, & Aufenthalt zu Auerbach (M der Bezgslraße SMVMMM- _ “'“-1 resdcn. Vor der Abreise Sr. Max. des Königes von Batern,
Brtcfc aus eOporto vom 5. Mai bcsiätigcn die Nachricht sowo den_ m den nyrdlichen Provinzen Portugals aufs neue ausgcbr anttkonüttuttonellcn Bewegungen, als von dem glücklichen g'ange des Unternehmens des Grafen Anmrante, der den ko xtoncllen Truppen des Rego auf dem Fuße gefolgt, und vonn M Portugal ctn_gerücht isi.
- 19. Mar. „Nach der neusten telcgraphiscbcn Depesche das Haupt-Quarttcr des Herzogs von Angoulemc am 15tcni1x randq. Der GeneralObcrt hatte aus .llmazan gemeldet, daßx Verbmdung ,mtt Bcsstércs, der den Nachtrav dcs Ballaskeros folge, und dtesem schon 200 Mann nebst 4 Kanonen und 200' teen „abgenommen hab_c, bewirkt worden sey. Dieses Korps" zog ubrtgens auf Valencta zurück, und wa? durcb Dcscrtioncn'be tend geschmolzen. Dxr General Obcrt wollte am 16th tn guenza seyn; er fand uberall eine freundliche Aufnahme.
Nachrichten m_xs Lcrma vom 15kcn zufolge, ist der „HMM Reg to a,n dcr SYM der Division Autichamv, am 12 Morgen Va adoltd citzgeruclt. Der Vortrab des ;stcn Korps", unter Genera! VKUM/ mußte sogleich nach dem Duero aufbrechen, dre Brucke? bet Stmancas, Puente del Duero und Tudcla zu seßxn- Ev hatte sick) das Gerücht verbreitet, daß der Graf Abtsbal setne Truppen bet Olmcdo, Coca, Santa - Maria -d Nieve und Segovia aufgestellt habe; doch befinden sfck) aufdt Straße nur unbedeutende Detaschcments. Aufgefangcne B
zeugen von der Schwäche und de? Niedergescblngcnhcik dcho -
tuttoneUen, so wie von dxm Geisc, von dem die der WWU noch untZrtyorfenen Provmzcn beseelt sind. Wirthcilen zu m rer Bekrafttgung der in_ diesen Briefen enthaltenen Angaben, ngchstehenden Außzug _etner Dcpesche des politischen Chefs der vmz Leog an den thsier des Inneren in Sevilla mit: „M sch9n fruher an Ew E ,c. übxr die herrschende Volks - Stem bertchtxt. Diese hat :ck settdem „bedeutend, und in dem E verschltmmert, daß heute von Seiten der Gemeindcn kaum auf Gehorsam und Befolgung der Gesetze zu rechnen scyn_d wxnn dieBefehle der Behörden nicht gleichzeitig mit Strafe" xntt der bewaffneten Macht begleitet werden. Ein böser G. tß schtbarerweise gegen uns ,ausgezogen. Vor einigen Tagen ' bter (in Leyn) der Poxtugtestsche Rebell Amarantc ein; da? '» ing in setner Trunkenen Freude so weit, daß es die Stetgd eines_Pferdcs kußte, gleichsam als ob er der Mann wäre, von emem Sklavenxoche befreit hätte.- Es sollte ein öffent Ball fiatt Enden, er,unterblieb aher; die Straßen füllten sch Menschen an, und dte Municipalttät ließ die Glocken ziehen. dieser Gelegenheit konnte man recht wahrnehmen, wie sehr Volk dieeVerfaffung hakt, tznd welchen Etnfluß die Mönche, ', es unglucklécher Weise n dteser Stadt und Provinz sehr viel ** guf dasselbe ausuben. Durch die Ankunft des General Rego ' jeder Ausschwetfuy , ,die das unerwartete Erscheinen Amar leicht hätte nach sl" ztehen können, vorgebeugt. Die Gutge ten haben eitde_m neuen Muth gefaßt, und es scheint auch,a die Schle tgesmnten zum Gehorsam zurückkehrey würden; hat der Luxus der Portugiesen, namentlich in thficht der ' pirung der Ostkiziere,„so wie die schöne Haltung der Tru gegen welche an ere von Allem entblößten Soldaten freilich chen, unsere Anhänger sehr entmuthigt. Der Umstand, daß G
Rezzo den General Amarante nicht o angegriffen, wie er *- un Gelegenheit dazu gehabt, hat s wachen Geistern zu der
Der Msouiwnr M
e eben da Beide unter der Hand gemeinschaft- uxgdelesmÉiLZrJng 5er ZZcrfaffun in Examen und Portugal cn HiZezu kommt noch, daß d e Aufr_ubre_r ohxte Schwert-
'in Burgos, Palencia und Valladolid emgeruckt find, ,so ?rselbe Merino, den vor einem Jahre noch 20 Mann angrcf- nd in die Flucht schlu en, heut Alles zittern macht und_emem :: Theile von Alt-Ka ilien befiehlt. cvcl) will weder dre Ge- enoch die Truppen beschuldigen: es si aber, ich wiederhoxe
hohem Grade nothwendig, ernsthafte Maßregeln zn ergret-
.. is am Flüen März d. I. find ayf den Aquau der Ka- ansLZenz onds der, zur Vollendung dtcser Bauten zusammen enen Ge cllschaften verwendxt worden 461,00: Fr. 95RCent. KostenbetraJ aner bereits an Entrepr se egebenen Kanal- en , nach A zug der schon vollendeten, betr gt:
16,429,280 Fr. 59 Cent.
osjen der binnen Kurzem noch in Entre- zu gebenden Kanal-Bauten, betragen 22,87:,093 _ 97 ..
Summa 39,500,574 Fr. 56 Cent. ondon, 16. Mai. Se. Maj. leiden, wee dre täglich heraus- enden Bäüetins melden, amKFieber, werden aber, wenn es dthunlich, in Kurzem dic Bader von Bath besuchen. „ 0001101» meldet aus Sevilla vom 11“th d.„M., dex Zustand lens werde immer bcjammcrnswxrther. Dre Anfahrer der “nas verführen überall als unabhaqgi ; Chefs, erhoben Kazu- ,„ onen nach Gefallen und plagten dte tnwyhnetx auf ealle mog- Wejse; der Eknffuß der Kortes erstrecke sack) ntcht uber Se- und Kadix hinaus; sie hätten den Ylan, von Sevtlla nach Ka- undvon da nach den Kanarischen Inseln zu chen und Oxn gmit sick) zu nehmen, und wollten auf Unter andlungcn srcl)
a en.
ÉYluthrhause trat Hr. Byxton mit dem Atxtrage auf : den „“;-Handel in allen Brtttischen Kolomen !tufenweise, aber so vieler Beschleunigung abzuschaffen, axs ev das Wohl der chtheiligtcn irgend verüarte, nahm thn aber gegen das
ndement des rn. Canning zurück, das folgenpc Sätze enthqlt: isi dringend Föthig, die Lage dere Sklgven m den Kglymen Maj. zu verbessern, um se der burgerltchen Rechte fahtg zu en, deren die übrigen Bewohner, des Stczates thxilhafttg und; das Unterhaus wünscht dicses Zeel so fxuh erreccht zu sehen, smit dem Besten der Sklaven selbst, nut deem Wohleoder' Ko- n, und mit der binichn und „gßrech€§n//Erwagung dev Ergen- s: andes in den c cn vercm ar ., NaYtBricfcn aus Lissabon vom xficn, est dcm General do Rego
efehl über die Truppen, welche den Grafen Amarante vcr-
hatten, abgenommen und dem General Pego Übertragen
Darmstadt, 12. Ma?- Se. K. H. d_er Großherzog :| „von n, beinahe fünfmonatlrchen Leiden an cmcm hartnacktgcn Fuß- wür, völlig genesen und heute zum erstc_nn1ale wixdeyausgefah:
DKeFrau Großherzogin K. H. hat mtt dem Etntrttte d. M.,
ten von Höchüdemselben die geht obersten Hofstellen, brtllan- Dosen mit Portraits oder Chtffrcn;_chen so wurden axuck) den, Dienste des Königs und der Könegxn angcjielltcn Kammer- cn, dcn Kammcr-Funkern, dtc den, Dtensr bet den Prinzeffin- hatten, und vielen andern diüingutrteanrsonetx,sehr kyüvare enke an Dosen, Ringen 1x. 1“. nx. zu T(zetl. Dtse an dee ver- denen Officiere, die den Dtxnü M dcn Vorgemachern hatten, an die Décnerschast dcs Prtnzen Johann vertheilten Summen :: äußerft bedeutend seyn. Dichter, (Theodor, Hell, Baron v. fenstern) Kupferstecher, Künstler , ,crhtelteanxe große goldene aille mit dem hcrrlichcxtPortxart des Kontges. Mtt Jem ßkreuze des Baierschen Ctvtlverd'tenst-Ordens„wurde der Kam- er des Königes von Sachsen, Fxctherr yon Retzcnsteinch und dex eral-Adjutant von Ziegler, nur dem Kommandeur-Kreuze dte en dicnstthuenden Kammer-Herren Graf VM Bose und Mar- » Cesare Piatti begnadigt. Dagegen erhtelt dxr Geneer- tant des Königes von Baiern, Gruß Pg_ppenhet_1n_, vom, Ko- von Sachsen, das" Groß-Krcuz des Sachstk1chcn Ctvtlverdxxnü: ms, und der Leibarzt des Köntgs von Batern, v. Hartzx day er-Krcuz des Verdienst-Ordens. AYe „Aufseher der Kabtnetxe » Kunst-Smmnlungen erhielten prqchttge Andenken an dee voUe Gegenwart des Mynarchetx in thren Sammxungen. Echte igl. Freigebigkeit zeigte slch in dtoesen Anerkxnntmffen, die, oft durch die, huldvolle Art, wonxtt se erthetlt wurden,? emen M Werth erhielten. Die Kdntgliche Kapelle und da:- Hof- atererwarbcn sich durch qusgezetchnethetsiungen den Aller- ÜMUBeifal], und die Köntgl. Kapellmetßer erfreuten sch der nvo en Aus eicl nun . _ ck Frntsxkfu.rt,z20é MZ. Die etl„fte Sißung der BunYev- ammlung vom 1. Mai, war eme vxrtrauliche,_ worubcr zur öffentlichen Bekanntmachung bcüemmtes Protokoll abge- wird. , T In der zwölften Sitzung vonx 5. Mar erklarte fick) der Ge- te der Freien Städte über dee Regulirung dcr Besol- gs- und Pensions-Rücküände des zum vormaligen chs-Kammer-Gericht gehörigen Personals „(St. Zett. Nr. -und üimmte, nach demVorgange von Oeßexrctcx) txnd Baden, die Liquidirung und Abführung der noch ruckstatxdtgen Kam- ieler bis zum 51. Dec. 1816, wonach 1“th das Wettcre - wre- nämlich eine Er änzung durch Beitrage nach der Bundes- = kel noch erfoder ech sey - ergeben wcrdx. Zu dex Foderung Grafen von Neigersberg, Wege:) der vo_n zhm gelecsieten Vor- e, hätten die Freien Städte thre Betxrage bereits entrichtet, nichts weiter in dieserBeziebung zu xctsiens. . Derselbe Gesandte äußerte sch htetxachsi uber dee YM Preu- in der voriährigen 10ten Si ung m Bezug auf Instruk- S-Einbolunézxkunx “Yet? ZrmelZZrPunéte gemachten An- St. . 18225 r. 4'. e . 1 23. . 29. 6 Ex? erkÉrteÉuvörLerst, wie die den Preußischen Vorschlagen * ef t te emer ung: „?'aßkhdie Bundestags-Gesandken,„ als Reßrenten oder Mit lie- er von Ausschüssen, unabhängtg von „_;nstruktionen si zu ußern, fol lich dabei nur ihpen eigenen Einschten nachzuge- nen befxöztüekxtcth müZtYé/h sb eigne eraur*tcneeungtc . , “Las die beiden ersten Borfchlägc betreffe, daß die The:-
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lung der Verhandlung über einen Ge enstand wi en d entli- chxr unp vertraulicher Stßung möglich!? zu verräeiißlt): eyffxc, so Wurde jede unangcmeffcnx Thetlung dßeser Art durch die ejtung der, Verhandlung, mit RUchscht m_tf dteAnträge der besonders Be- thctltgten, besser als deurct), nagememc Vorschreftcn vermieden wer- den. Zu diesen gchorc moesen,
daß der Grqnd des Uebergehens von einer öffentlichen zu ej- ner vertraultchext Sitzung in, die Registratur der letzteren nie- dergclxgjt; ingle_tchen, daß bee vexschiedenen Ansichten mehrerer Bethemgten, dte Verhandlung m öffeytlécher Siyun , als die Regel bxldend, betrachtet werde , nöthtgen us aber Stimmen- Mehrhett wegen der Bcrathung s-Arc ent cheidcn solle.
In Ahschtedes dyitrxn Vorschlqges wäre festzuscßen: daß txt Fallen, dtc mcht ganz emfach_er Art seyen, die Punkte, wyrduber Instruktton emzuholen :|, ausdrücklich beüimmt Wur cn.
Ueber den vierßtcn Vorschlag geht die Abüimmung dahin, daß allerdings Ixtsiruknons-Einholung üattffnden müsse,
wenn em Gesandter von derselben Gebrauch zu machen be-
gehre, und sem Verlangen durch Gründe, insbesondere durch
Betrcxßucnßg auf neu vorgekommene Umßände und Verhältnis:
un e u e;
nach ersiattetem, Gutachten cines bestellten Referenten aber, oder emer Komnzisstonz unbepingt Jnsiruktions-Einholun eintre- te_n zu „lassen, wurde emen _mtt der Geschäfts-„Ordnun n cht ver- ecybarltcben Aufschux herbetführen, z. B. bei tnterimi ischen, ge- wrsse Y_nftände aufraumenden Vorträgen. So dürfte auch ein, den Gesck)astsJang hemmxtxder Aufschub entstehen, wenn man bloß auf eme Qvorzugltch mottytrte Abftxmmung, ohne vorkommende neue Umstande oder Verhaltniffc, emem Gesandten besondere Instruk- tions-Eiuhoxung geftattcn wollte. "
Dem f u n„ftcn Vorschlage treten dix Freien Städte bei.
Was endltck) de_n sechsteen Vorschla betrifft, so find sie der: Meinung, Haß es ctner ausdruckltchen Fe setzung darüber kaum be- dürfe, daß xxdc, von einem Bundxs-(Hesandten zu Protokol] ge- gebene Anzetge oder Abütmmung fur dtc'Erklärung derNegierung
odersder Stimme von Seiten der Bundes - Versammlung zu hal- ten cy. Diese Abstimmung ging an die betreffende Kommésffon.
In der Rcvtüons-Sack)e des. vormqls Kur- und Ober-Nheini- schen Kreis-(Heneral-Munzwardxms Dteze, war in der 5ten Siz- zung d; F. (St._ 3. Nr. 47.) be1chloffen worden,. daß die an den ehemaltgen Kretscn Kur: und Over-Rhem bethetligten Regierun- gen zu ersuchen seyen_, dem Rekleamanten, vom 1. Fan. d. “". att gerechnet, etncsxcxhrltche, Unterstutzxmg von 800 Fl. zu bewiüsigen. In der gegenwarttgen Stßung erklarten fich Baiern , das Groß- herzogthum Hxssen und Frankfurt bereit, zur Aufbringung die- ser Summe betzutragxn, vyrausgeseßt, daß die anderen Regierun- gen fick) eben soa gen_etgt zetgen würden. '
Der K. Sachstfchee Gesandte berichtete demnäch|, im Namen der am 9. Mat18_22 gewahlten Bundestags,:Kommlsféon zum Vortrage der P rtvat-Etngabe, „über ihre bisherige Geschäfts- Fßbrqng. Aus dem von ihm dave: überreichten Vortrags-Ver- zetchntffe_ crggb ßck), daß von, 78, theils älteren auf die bisherige Kommtsüon uberxragenen, thxtls neueren seit dem 9.Mai v. 3. an ste abgegebenen Gachen, 25 tn der: Bundes - Versammlung vorge- tragen wordxn, unix 55/ we en beyonderer der Bundes-Versamm- lung angezetgter thderm „e noch rüclüäxtdég geblieben sind.
AtzßAntrag des Präsdmms wurde dee bisherigeReklamatéons-e Ko:x1:1ns_1:on ersucht, ehre Arbxitcn bis zu den künftigen Sommer- Fextcn, fortzusetzen, und an dxe Stelle des mit Tode abgegangenen Mttglzedcs dexselben, dez? Frethcrrn v. Aretén, wurde der Gesandte der 10th Sttmmc, Frctherr von Leonhardi, erwählt.
In der chlamatjons - Sache des Nonnen-Konvents ac! Zayccaxn 31210210 tn Ful„da, (St. Z. Nr. 55.) wurde auf den ZZerrag fd??? Referenten, Frecherrn von Wangenheim, ein Beschluß
a M ge a :
daß dtde Königl. Baiersche und Großherzogl. Sachsen-Weimar- sche Gesandscyaftcn um ihre Verwepdung bei ihren Höfen er- sucht rxerdcn, zu veranlassen, daß dte Verhandlungen über die Ampruche des Nonnen - Konvxnts nc] Zancram Usarinm in der Fuldaer Ausgletchungs-Kommts17on wic-der aufgenommen, und dermaßen gefördert werden möchten, daß das Resultat- dersel- ben bmnen sexhs Monaten der Bundes-Versammlung vorge- legt wcrdxn komxe, welche sch vorbehalte, auf Berufen des reklamaptcschey Konvents, das Weitere bundes-verfaffungs- mäßig ctnzuletten. “
Hamburg, 22. Mai., Der AuKsage eines, von Triest hier angekommencn 'Schtffs-Kapetains zufolge, soll das Schiff'Verwag- ting, Kaptt. Dtgchaar (unter Hanztöverscher Flagge), von Cette nach Hamburg veümxmt, am 2. Mac. in der Meerenge von Gibral- tar von einem SpamschenKaper genpmmcn worden seyn. * '
, Hgnnxyer, 24. Mar. Jm jehxgen Sommer-Semeüer za'blt dre Untperjttat Göttmgen 2559 Studtrcnde.
Letpzig. Die Geschäfte der hiesigen diesmaligen Xubilate- Messe erzeugten fast allgemexne und gerechte Klagen. D'ée Preise der Waaeren, welche schon settag)crau1ner Zeit aufs äußerste herun- ter gedruckt waren, konnten 17 unter den vorwaltenden Umüän- den nicht heben, und es ist abermals Hebr- woblfeil und gewiß oft unter den Kosten verkaufx worden, or knaire Tuche ausgenommen; von denen an 50,000„Stuck, besonders durch Schweizer-Spckulan- ten zu leiblichen Pretsen aufgekauft wurden; feine Tuche “aber batten dcsio schxechteren Abgang. Merinos ehörten noch Unter die beliebtesten Arttkel, und es wurden darin n cht unbedeutende Ges schäfte, wenn schon mit wenigem Vortheil, gemacht. Grit ische Einkäufer aus der Moldau und Wallachex waren zahlreich enge- Q ewöhnlichen Artikel m ziemlicher Menge, und versyracßen zur nach cn Meffe noch bessere Geschäfte u machen.
Munchen , 17. Mai. Vorgestern führten M leder des mu- fikalischxn Vcrexnes, aus eigenem Antriebe, in der che zdu U. L- F., in einem feterlichen Dankamte für die glückliche Wie ergene- Ü:: Sxith. H. des Herzogs von Leuchtenberg eine Haydnsche
e e .
Um die Vervollkommnunxx des Bauwesens und besonders die Bildung der Bauhandwerker es Reiches u befördern, baden Se. Maj. die Baubuniwark-Schule zu Mümken- welche ist Entse- hen dem gemetnnußrYn Beßrcben des Procsor MKW ver- dankt, und unter der ufj7cht des K. Baur
troffen, kauften ihre
_ Vorberk rige- setzt werden soll, zu dotéren geruht. Zugleich find nahe:: ' , mungen getroffen worden, nach welchen die Zinsen des-von m,