621“ . -_ dmiral hat auf die Griechep einen lebhaften Eindruck ge- JxoT'ASie fürchten denselben, weil sie wiffxn, daß er Muth mit Sch auhcit „verbindet. Niemand verheylt es sich, daß er zu verschie- denen Zeiten schwierige Unternehmungen, mtt denen'der (Hroßherr ihn beauftragt, glücklich vollbracht hax- Dte eZgoentltchc Turkrsche Flotte wird aus 40 Schiffen von verschtedener Große bßüehext. Ber- eint mit der Aegyptischen und Barbareskischen kann_ ne leicht 120 Segel ausmachen. - Der Befehlshadcr dcr „Aerrtr-ge,“ Hg. von Choist', ist aus Athen, wohin er 12 (xircechcn gefuhrt, um 'Le ge- en eine größere Anzahl Türken ariszutauschcn, htcher zuruci'ge- ?chrt. Er hat in der That 29 Individuen dicser letzteren Nation, worunter Weiber und Kinder, mitgebracht. Es sind deren noc!) ct- nige in Athen in der (Tchaltder Griechen, die dtescxedock) nicht los'ge- ben wollen,wcil sie dieselben zu cmcm neuer: Austausche desnmmx ha- ben. Odysseus führt noch immer das Kommando m dieser Stadt,- dcrcn Citadclle von 5009 Mann Verthetdtgt wird. Am 21. Marz waren die Türken noch Meister votrPatras, Koron, Modon u„n_d Korinth: diescr lcytere Platz sollte x_edoch, wie das Gerücht ltcs, bereits Mangel an LedrnFthteln leiden, und schon schmeechxlten sich die (Zéöricchen, fretltci)_nicht zum crstenmalc, daß die chtng in etwa drei Wochen an sir übergehen werde. , Zantc, 9. April. Em von Tcncdos angekommenes Schiff bringt dicNachricht mit,daf; dieTürktsche Flotte den Kanal „verlas- sen, und ihren Lauf auf Mttylene genommen, hade; als sie aber die (€5riechische Flotte und deren Brander ÜUÜcht_tg geworden,„s_cy sic ciligst in die Dardanellen zurückgekehrt. Zwei andere“ SMW, die von der Afrikanischen Kaste kommen, erzählen,- dax; etc bei KapBon cincmGeschwader begegnet seven, das zwcharvqrcskcn- Schiffe mit sich führte, welche es aus dem Hafen von Tunis, selbft unter den Augcn des Der), herauSgeholt hade. , ' Madrid, 7. Mai. (Auszug aus einem Privat- Schreibenc). “Nachrichten aus Sevilla zufolge genießen der König und die Ko- nigl. Familie der vollkommenüen Gesundheit. „Der K[;11*é(:]1;11 (19 «my Milans ist zum General-Lieutenant befördert worden, und wird fortfahren, in Katalonien zu operiren. ,Das“ Portesclitll'e dcs Minisieriums der auswärtigen Angelegenheiten hat itxxertmrstiscl) Hr. Vadillo erhalten, da Hr. von San-Migucl autortnrt worden ist, zur Armee abzugehen; xs heißt, daß er séch eingesclnfft habe, um fich zur Minaschen Division zu begeben. (7) „Hr. Calatrava hat das Ministerium des Inneren angenonnnen. Die hintereinander zu Kriegs-Minißern Z(i interim ernannten Herren Zorraqum, Coo- scns und de la Barcenax haben alle Drei das“ i_hxicn zugedachtc Portefeuille abgelehnt. Die Kortes hqbcn in derStyungrdm 28- April, das Begehren Niegqs, ihm die Erlaubntxz zx: Errichtung eines Frei-Korps zu erthetlcn, als verfaffungswtdrtg verworfen. Dieser General hatte verlangt, daß zy Occkyng der crftcn Uit- koften bei_der Bildung dieses Korps, dte ihm M1 J». 1821 bewil- li te Pension zu Kapital berechnet und dieses“ ihm ausgezahltwcrde. Em anderer Vorschlag in Betreff einer ncu-einzuführcndcn roxh, rün und violetten Kokarde, ward ebcnfalls verworfen. Das" (He- eß wegen der Errichtung von Fremdetr:Legio11e11 wurde dagegen angenommen. Folgendes" ist der Haupt-Jnhalk_deffcldcn; Es wird ein Korps errichtet werden, in welches alle 111 Spanien, befind- lichen Fremden aufgenommen werden sollen, „so _wte Alle, so sich “zur Vertheidigung der Sache der Freiherr ichen; der dem Haupt - Quartiere jeder Operations“ - Armee wtrd cine,_gus drei Fremden, dercn Grundsätze hinlänglich dckannr nnd, bestehende Kommission niedergcseßt werden, um, dix guten 0er schlechten (Hejinnungen derjenigen zu prüfen, dte_ nr!) zur Aux- nahme in das gedachte Korps melden, das künftig den Namen Liberalc Fremden .- Legion führen soll. , ' Trinidad, 19. März. Wir erfahren, sagt dre dortige Z__citung, durch die Goletkc „]E§€('l„01',“dieinHT-ÜLÉÜ von Porto _Rico, "kommt- daß am 1,4. d. M. zehn Kriegs: und fünfxranIvort-Scknffc, direktvon England kommend, zu St.Fuan,Hauptstadt gedgclser Inirl,_angc- langtsind, u. zwar mit den erfrderlichen Beglaubigungs-Brtesen der Spanischen Regierung, um die Ucbergabe dicser Wichtigen Kolo- nie an Großbritannien zu erhalten. Diese wurde denn auch de_- wirkt, und die Englische Flagge trat an die Stell; dcr Spant- scl)cn. Ungeachtet der von den Englä'ndcrn nachgewiesenen Auto- risation, erlaubten indessen die Spamschctz'iAutoriräJten erst nach drri- bis viertägiger Berathung, der „Englischen Kriegs - Eskardrc, in den Hafen etnzulaufen. Es soil dieselbe seyn, die man vor An- tigoa gesehen. (Mehrere in Bremen angekommch HatidelJ-„Brtefe bestätigen, wie die Bremer Zeitung berichtet, die Richtigkeit dieses Ereignisses).
Inland.
"Gesundheits-Berichte aus dem Inneren des Reichs, vom Ende April.
]. Ostpreußen. - Königsberg. Häuäger als sonst zix dixscr Jahr ett, find, Krankheiten und Sterbefäüe, besonders bei Kindern an alten Personen, vorgekommen. Dic Sclmrlach- und Mascrn-Krankhcitcn herrschen nochxjedock) in geringerem Grade als am Winter, und weniger lebensgefährlich. In mehreren Gegenden, besonders im Mcmeler und Labaucr Kr., haben stcl) die natürli- che„n_ Blattern bei den Kindern eingefunden. -- Gumbinnen. Zn Btrxohien, im sogenannten Dörfchen bciLöi-„zcn, und im Kirchspiele Skaisgtrren sind die natürlichen Pocken ausgebrochen. Jm Lykcr Kr. smrbcn viele Kinder an den Masern.
11. Weüprcußen. -- Marienwerder. Katarrhaliscbe trnd rheumatische Krankheiten herrschten fortwähreyd vor. Wechsel-Fie- ber gab es häufig, jedoch warcnfie größtenthetls gutartig und leicht “Rheben. In der Stadt Riesenburg smd die dort ausgebrochenen
enschen-Pochen glucklich unterdrückt.
.111. Brandenburg. _- Pytsdam. Viele Erwachsene er- krankten an katarrhali ch-rheumateschen Beschwerden, an Diarrheen, und Waffersucht; an gab es Hals:, Brust-, Lungen- und Ohrrn- Entzündun en, aucb nerveyse und kalte Fieber. Unter den Kin- dern hcrrs ten besonders dre Rötheln und der Keuchhuiien.
17. Pomwerw- Kösltxn. In Rügenwalde herrscht das Scharlach : Firbeix und die Braune unter den Kindern. Die im Belgarder- ertse „tn mehreren Orten ausgebrochenen Rötheln und Masern, so wie die Ktnder-Krankheiten, welche im Schlawer Kr. herrschten, iind fafi ganz gehoben; - Stral und. Die frühere Masern : und Rötheln - Epidemie hat aufge ört. Die anhaltend rauhe und kalte Witterung arte die Folge, daß der rbeiimatisck) ent ündliche Charakter der nkheiten vorherrschend blieb, und daI überhaupt die vorgekommenm Krankheiten-meisiens dieselben
1,
waren, welche sich im letzt adgewirhenen Monate ei ten. her fanden stch fdrtwährend hartnäckige Husten Heiker eit, rheumatische Ziifäile/ sq wie Brust: m_id Leder-É war die Stervltchkett ziemlich beträchtlich. ?. Schlesien. *- Bre_§lau. Der vorherrschende Kr heits-Charaktcr war katarrhaltsch-rhcumatisch:cntzündlich; [khr häufig verbunden mit aufgeregter Thätigkeit der Gefäße. Am figsten waren tn dicser Sxadt Katarrhc mit mehr oder minder deutendem Ficder,„Bliitßunc aus Mund und Nase, besonders jugendlichen Konstitutionen, Entzündungen des Brusi- u. Ba Felis, und der die Laftröhre ix_mkicidendcn Haut. Lungen-Kata Rheunmtismen und Gicht, zetgtcn sich ebenfalls, mehr, als gew lich; die Brust- Waneriucht bildete sich in einigen Fällen s. aus. Bei den Kindern kamen hier Kcmhhuüxn, Röthcln Schaaf-Poclen am meisten vor. Scharlach zeigte nch nur in ej Fällen, und in gutartiger Gecialr. Häufiger ging die leizte Kr heit auf dem Lande, namentlich tm (erhrauer, Wohlauer, ;. scher, Wartenberger, Oelsner imd Trcdniizer Kr. nm, un Schlanowiiz, Woylaqer Kr., waren „2 „Kinder daran gcsiorbm thcln und Masern zeigten mi) im Mtlitscher, Brieger, Wartcnb Reichenbacher und Trebniycr Kr. häufig, in chtcrem zuglef. «cl)ten'MensMn- und Schaaf-Pocren. ;?n Frankenstein wurde nigeKmder von derhäutigen Bräune befallen, u. in Trachcnberg ! einigePersonen am Ncrvcn-Ficvcr daniedcr. - L i e g nit). In ein;- Orten des Saganer und Bunzlauer Kr. brach der Typhzxza, cine Häuslcr-Familte zu Schönbrun ward davon er riffen/r, Mitglieder derselben siarben daran. Zu HeidersdorY liegen» sonen am Typhus darnieder. Hoffentlich wird die anger» Sperre, nnd die übrigen getroffenen polizeilichen SanitätsWrK rungen der weiteren Verbreitung dieses Uebels Schrankens Das früher in einigen Kr. üattgcfundene Scl)arlach-Ficbersch bis auf einige Nachträge ausgerottet zu seyn. Die gewöhnt Krankheitcir der Fahrzeit, rheumatische und katarrhalischc . zeichneten sich weder durch Umfang, noch durch Bösartigkeit - Oppeln. Haupt-Krankheircn nnter Erwachsenen waren tarrhe, Krämpfe, BMM, Lungen und Hals-Entzündungcu; ter Kindern Keuchhuücn und Masern, die im gan en Reg. verbreitet waren, jedoch nur bei vcrnacbläßigtcx P ege den zur Folge hatten. In einigen Dörfern dcs Falkenberger Kr. den die an den Masern erkrankten Kinder zugleich von den S Pocken befallen. Im Ratiborcr nndKrcußburger Kr. zeigt das Scharlacleicber, an welchem 4 Kinder starben, und in ;
ger Stadt verlor ein Familien-Vatcr an dieser Krankheit 5 K"
binnen 1.7 Tagen. Der Verbreitung der in mehreren Dö
i ntzündungenléez
'B e [la gc
um 641“th Stücke der Allgemeinen Preußischen Staats-Zeitung
vom Lgften
Yxrlitx. Ans freiem Axttricbe hat sick) hier„ wie in diesen Blät- ern xrrxhcrhm schon vorläufig erwähnt, ein «Zerein gebildet, der mit cnen London Und Frankfurt am Main bereits deiichcnden Gesell- chaftcn gxtrder Art, _dic,Verdreitung christlicher Erkenntnis; an- er OTL! Juderr „beadnrhttgt. Die unrcrm 9th Februar 1). F. Uerhoch't drßattgte (Hrnndvcrfaffung dicser Gesriischaft enthält [gxndc Beßtmmungrrg. ;) Unter dem Namen.: GescUschaft zu efdrdcrring des" Chrttxcnthumrs unter den Juden, ist in Berlm in Perrin grsch1oscn _sür den Zweck, welrhcn diescr Name selbst nzrtgt. 2) So'wxc diesc (_TZcscUsclmfr einen rein xhrißlichcn Zweck .at, ohnr alle tardtsri)cn„ Okrdext-Zidii*rhtcn, so wrrd sie auch nur olche„Mtttcl wahlen, der dieses Zweckes, und der Wahrheit, die ervrrttetwerdcxx so!], allrm würdig sm_d. Ni: wird die Gcscll- chastdurrl) trdt1chc Yorthciic, wclchs ifc Juden vom Ucdcrtrette um 'Chrrüenthuxn hom'n ließe„ Proselyten a-nlockrn, sondern wie er.;Jrrr .und settik ?lpZ-stcl, dur-xl) Belehrung sie der Wahrheit zu rwrrnen strth. 5) Z“)“ wird dazu alle Mittel anwenden, welche rmhrung 'Wo-n bewahrt hat, oder in der Folge lehren wird: cwcrd dor alxcm ml) angelegen seyn lassen, die heilige Schrift, ondrrltck) dachueTefiament und demnächst (mri) solche religicur (a)!“rsten unter den ' trseldcn
rents “hindeuten, und in welcizcm src crfÜUc-Kwordcn sind; auch dcrall und *chnn .es nothwendig und .zwecr'mäßtg befunden wcr-
ausgebrochenen natürlichen Pocken wurde durch fleißige IMP en sollte, durch Missionaire und Agenten dahia wirken, das; diese
der Sc1)mz-Pochen vorgebeugt. K*]. Posen. -- Posen. _ an Husten, Katarrh und dergleichen Uebeln erkrankt. ner und Adelnauer Kr. herrschen ,zwar unter den Rdthcln und Masern, allein sic smd nicht bösartig.
sich zu Introszyn im Kröbcner Kr., die natürlichen Pocken
den Kindern gezeigt.
- "" S““)sM-k" Magdeburg Der Charakter der „(* beiten war rl)eumattsch-entzündlich. In manchen Orten gr.»,
dic Masern, welche aber gutarti sind. »
Kkll-l. Weüphalen. - M unsrer. An dem, nun seit ganzen Jahre herrschender: Scharlach-Fiebcr starben im d. M. der mehrere Menschen; auch zeigten sich unter den Kinde Masern„ und die Katarrhal-Krankhciten waren noch häufig.
1x. Jülich, K_lev e, Berg- "* Köln. Der Krankhxits- rakter war katarrhaltsch:gaürcsch und mehrmals von entzundl ,
Bcimischungcn begleitet. In der Burgemciiierei Waldbröl he ten Brust: und Ncrvrn-Krankheitcn, und im Kr. Wipperfurt viel Kinder am Sticfhusten und an Krämpfen gestorben, *
)(. Niederrhein. -- Koblenz. Dcr (Hesundhett-ZU war befriedigend, und namentlich hat in Koblenz die Zahl der dornen jene der *«Zcrüorbcnen in etwas überstiegen, so das Mißvcrhältniß des Monats März, blos; als eincvorüdcrgc und zufällige Abweichung angesehen werden kann. Nur_zuR brohl herrschte eine Lungen : Entzündung cpidcmisrl). Zim, Augenblicke raffte sie verhältnißmäßig viel Kranke hinwcg; 1 aber der KrcW-PhyskuI die Behandlung übernommen hatte, die Sterblichkeit dabei so ab, daß von “5 Erqriffenen nur, :: starben. *- Aachen. In der Festung Juliet) haben weder b
aft oläßt ihre Angelegenheiten durch _elchcv fur 7th die zuerst
dirrFtoren, wie das ' LMU“ und Vire-Srhaymcisicr, drei oder auch mehrere Eckremire czbcnz- und aus* diesen churcn bestehen" 7) Der Komité de.- aellthietchd Lor, Ehren-Mitgliedcr zu *erwählrn' und aufzunehmen„ xi [ c
„leich dcn Direktoren Stimme-habcn. urban, außcrhalb Berlin Zweig-Gesellschaftcn zu, ssiftcn, und mit
ita“ wird in der Regel wöchentlic'l)
rderzrugnng bei de!) erweckten Juden schriftgemäß begründet und
Nur hin und wieder sind Men usgcdtl'dct und *dicycldcn zum wahren Glauben an Chriftum, als Im Pl; en -ctngebornet_1 Sohn Gottes gebracht werden, so wie dieser Giaude
Kindern ; drm nposiol-tschrn „.Glaudxnsbckenntnéffc ausgesprochen und von Auch , cr rvangclixcl) chrisiltcderx Kirche gelehrt wird, und zu alien Zei- n m der wahren chriültckwn Kirche gelehrt wurde. „er (HeselMlmfr smd alle. die, welche sie mit eincm frbcrnomme- KÄUZKFDZBMMZL von jährlich eincm Thaler zum mindesten un- * 'ki[,s .
«Mitglieder
Wer Wrniger zu geben üdernimn-rt, oder ohne beiiimmtc
cdcrnahmc einzcinc Beiträge ihr giebt, wird von ihr als Wohl:
ater dankbar anerkannt .und „genannt werden. 5) Die Gesell: „ cin Kometé vcrtvalten, „ „ „ _, vereinigten und als soche hier unter: lcbnetcn Mitglieder .und. 6) Es wird dieser Komiré einen Prä- dcntcn, emen oder mehrere Vice-Präsdentcn, dann eine Anzahl Vcdürfniß diese dcüimmcn wird, einen Schatz:
Berathungen dcs-„Kom-ité- veiwdhncn können, und 8) Die Gcselischaft wird
bnitcdcn Gcsellsrhaften, die fÜr ihren Zweck schon besiehcn odcr kßtftct werden könnten, in Verbindung zu treten. 9) Der Ko- , Einmal vom Präsiden- M.“ oder tn desen Abwesenheit vom ältesten anwesenden Vice: „raffdcmcn Versammelt werden. So wie aber der Präsidircndc
te Versammlungnuch anssrizrn mag, so wird er hingegen ÖM
dmité außerordcntlick) Versammcln, wenn die Geschäfte es nö-
Garnison noch bei der §25ürécrschafy die schon im März beine big nzaciicn, oder wenn ein Direktor “eincn Antrag zu machen hat,
vielfältigen Vruft- und Ha
**-11edel und Fieber rheumatjsxhcr 'er keinen Aufschub leidet. ») Der Scéyatzmcrücr besorgt die Ein-
nachlassen wollen. __ Trier. Im Kr. Daun exisiiri zwaxnorhabmc und Angabe, und wenn soirhe etatmäßig gcmarht iii, nach
Nerven-Fiebcr in wenigen Familien, dasselbe is: jedoch weder
sonders ansteckend, noch bei zeitiger ärztlicher Hülfe tödtliäi-
„Berlin, 22. Mai. Die L_iebr und Verehrung, wel-x verewigte Feldmarschal, Graf Kleist von Nollcndorff, ? allen seinen Verhältnissen erworben, ist, ihm auch als kom rendem General der Provinz Sachsen in vollem Maße zu geworden.. Einen neuen Beweis davon haben dre Behörden die Bürgerschaft zu Merseburg gegcdcnz wclche Sr. Majeßä Könige noch nach dem Tode'dcs Verewtgten ihrctx Dank fü sen Anstellung in jenem für das Wohl der Provinz so wx Posten dargebracht, und mit dericbhaftesten Anerkextnung auch dort bewährten trefflichoen Etgenschastcn umtdtc Erla gebeten haben, ihm im dortigen Schloßgartcn, cmem Lieb Aufenthalte des Vercwigten, cin Dxnkmal errrichtext und Beiträge in der Provinz Sachsen einsammeln zn“ durfen; haben Se. Majestät diesem Wunsche zu entsprechen huldrec ruhet: Der Erfolg kann bei der hohen Achtung Sund Nek welche der Verewigte in Jedem, der thx! geka_nnt, zuruckgelase nicht zweifelhaft seyn, und gewiß wird em des auSgcÉet' Feldherrn und edlen Mannes würdiges Deykmal ihn elbÜ diejenigen, die seine Tugenden anerkanntrn, bet der Nachwelt
- Die neue berichtigte Stammltste der Kdning ßischen Armee, vom ;Sten Jahrhunderte bis 1822/ ) so eben erschienen ist, enthält für jeden, der atrPreußens :: Geschichte und seinem jetzigen Heere nur eine en Theil," des Lesenswerthen vieles. Unter anderen wir das berg Verzeichniß , welches seit dem Jahre 1656, mcht weniger a Schlachten, Gefechte und Belagerungen aufführt, in welche Preußische Armee gefochten, zu manchen ernften und Wtchtige trachtungen Veranlassung geben. Das Aeußere des Werkes
elegant, als“ man es von dessen Verleger (Dieterici) zu (, berechtigt war. . ' ' B
encral=Mäjor und
iem Vesrhlussc des Komin- auf „Anweisung des Prätidsnte" V0" _, Lem Sekretatr mit unterzeichnet.
& _ 11) Die Sekretaire hach Pro: WU; uber „dre Verhandlungen jeder ordentlichen odcr außeror- Zntlichen Sitzung de:? Komik? oder der ganzen Gesellschaft zu
ren. 1?), 5LZenn eme Stelic im Komité erledigt_ wird, wählt k!*“Komnnts emen Nachfolger, und zwar der Direktoren, Scha!)- Ztüer und Sckretnire aus den Mitgliedern der (Tiefenschaft, des
kastdcnrcn aber und der Vicc:Präsiden,tcn aus den Mitgliedern ks Konxtté, " er Präjt'dcnt er des Komite- te der Komite? ertheilt. melunqder Gesellschaft siatthaden,- in welcher Bericht über die tkksamkett und Fortschritte crtheilt wird; weicher Bericht nach- ch ?Z/mncxdß dcr dargelegten Rechnung dcrE'mnahmc und Ausgabe
/ ) Jedes Mitglied hat das NUM) dcm Komité Vorschläge und
durch Mehrheit der Stimmen, bei deren Gleichheit entscheidet. 15) Es versieht sich, daß alle Mitglie- thrc (He'schäfceeatxrntgeltlirl) "verrichten, und so mrt btutger Nuckstcht auf ihre Verhältniffc solche 14) Alle Jahre wrrd tn-dcr Regel eine allgemeine Ver-
und den Mitgliedern _und Wohltbätcrn zugeschickt wird.
"trage zu machen, welche es berathcn und den Bcschluß dcm
orschlagenden mittheilcn wird; Beriin; d. «Febr. 1822-
W ßlcben, Theremin, Nicolovius“, Nose, v. Metiern,
nton Gr. Stollberg-Wcrnigerode, Ancillon,Bechen-*
“",-Bormann, Brunnemann, Couard, Marheinicke, colat, Ritsrhl, Roscnsiiel, Schmalz, Schulze,3iehc, Dietrich, Focke, Tholnck, Haack, Brose, ElIUer. „ ,Am 26. Febr. d. J:; ward dcr Gescllschaftfürthre Korrespondenz erbetene Porto-Fretheit Allerh.bcwil1tgt. Der Komite“ der Gesell- aftbcstebr aus foandcn Personen. P räsid en t: Hr. v.Wiyleven, Kr „ „ Feueral-Adjutanté Direktor des 5. Departements iegs-thücrium. Vice : Prasedentcn: Hr. Nicolovius',
'irkl. Geh. Ob. Reg.:Nath; Hr. Theremin, Hof-Prediger. An-
e endes Ehren-M-ikg-l-iedx Hr; v." Mkyern Großh. Ba- kkxher Charas“ zl'atkairea. Direktoren: Hr. Anriaoii, Wirkl. Geh.
!
Juden zu verdrciten, welchc geeignet st'n , zu der Urbrrzrugung zu drmgrn, dax; Jesus der O.)?cffias * ß/ arif dcn dee Verheißungen und Wciixagungcn des" Alten Terra-
Mai1825,
| Lrgatwnz-Rath;HrBeckcndorßGehOb.ch.-Ratb'.- Hr:Bormann, Lieutenant; Hr. Brunnxnxann, Prediger; „Hr. Couard/ Prediger; Hr- ?)taryxtnxtclc, Dr. u. Prosenor; Hr.Nicolai,Konjiü-Rath; Hk- Nitschl, Horltzgt-Math ; Hr. Roscnßtel, Gel). Ob. Finanz-Nath; Hr. Schmalz, GLh-lelÜlz-Raxh; HrScixulzx Prediger; „(Jr. Ztehe, Garnison-Predi- ger. » c k r e t a t r e: zxr. Dietrcch„Stadt:Rath ; Hr. Focke, Jußiz-Raib ; Zr, Tholurl, Profcnor. Btblrothckar: Hr. Haack, Kaufmann. Schaizznetürr: Hr. Brose, Yanquier. Vice-Scbaßmeißer: :*er Elsner? Kauwnann. -- Diese sämmtlichen Mitglieder nehmen Octtrage fur den Zweck der Gesellschaft an, welche von außerhalb kommend, unter dem Ruvro: „Gesellschaft zur Beförderung des Chrtstenthumes gnter den Juden“ .erbeten werden. - Außerhalb erlm werden)» naciigenanntc Personen mit Annahme von Bei- rrach gern demnen. Jn Angermünde, „Hr. Apothek-Besitzer Bolle; m rlliona, Hr. K'qrifmann J. _C. Bahre; in Arnswalde, Hr. Uhr- Mawrr Marx,“); in Barth bet Stralsund, Hr. von Mcvius; in Bawmann der Memel, Hr. Inspektor Rhenius; in Bunzlau, Hr. Oder-Lxhrcr mid Prediger Henning; in Breslau, Hr. Kauf- mantx Starck; m Brrnkcnhofswaldc, Hr. W. Lange; in Dan- zig, Hr; 131: Yeci. Reinicke; ix: Dargun, „Hr. Brosemann; in Eis- [LOW zrauxctn „von Polenz; „tn Freisiadt in Schlesien, Hr. „Salz- Inspektor Qtaixncn; tn (Börlriz, Hr. Polizei-Sekretair Schneider; in Grimma, „Pr. Amts-Steuer-Einnehmer FüUkrus; in Glasha- gexr, „wr. Lxhrcr Drews: in Goldberg in Schlesien, F,)r. Leder- sandicr Hudzrer; tn (Hloggu, Hr. - astor Köhler; in Glindcnberq dci Wolmcrüadt, Hr. Prediger MÜ er; in Heubuden bei Marien“- durg, Fyr.ZIavrd_ Epszehrer dcr-ZT-Krnoniten-Gcmei'ndc; in Hirsch- LWS,M Scixlcnctr, i;)r; Senator Hillmer; in Kottbus, Hr. Tuch- zadrrkanr Zetdlcr „m.; tn Königsberg in Pr., »Hr. Prediger Ebel; m Liegntiz, Zyr- Dmk'on. Ansorgc; in Magdeburg, Hr. Ferd. Sil]- dorf; tn MarkrschFrrcdlaxrd, Hr; Obcr-Prcdiqer Cause; in Nei- dendrirg tn Pr., Hr. Oettinger; tn Neu:Dresden bci Sonnenbürg, .)yr. Livrer Jahrz m_ Neusalz a. O., Hr. Gch. Rath Hillmer; in Neuwied, Hr. ßautnmxm Kcetmann; (Marggrabowa) Oleizko in Licthauen, Hr. Kr. Justiz:?!mtmann Horn; in Orlofferfeld, Hr. D. „Ysergtholdt; m. Posen,__Hr._ Jouwelier Ahlgrecn; in Seidenberg,“- „rxr. M. Kier); tn Soldin, idr._Maurermeiiicr Licbcnow; in Stet- YiÉÄuFYFYMQ NIMH in DStralsund, - Hr. Pasior Koch, Hr. :_ -n;tnbernteroc r. air WrieÉWHrÖKar-Txnnzn? Hßövci.g „ „ H , P W Seegemund, m _ e cr as *erxä tni _ der in Rede chenden Ge es! a .. threriwéidcdtcr -b(§57c1ellstchat§t)enztiwurden fo gende, von SZ.§2)ajf.ta?1lit 11. : x.,T“. e äté TUI .- “* gesetzt. y t g e] mmungrn unterm 54Febr. d. 4. fest, §. 1, *Das Verhältniß der Haupt-Gesellscha t“ u den oc te -“ Gesellschaften zur Brrörderung des“ Christenthust-zunter- Kn ÖMZ- den brruht aut gememsqmrs geordnetes Zusammenwirken der Fan- FM Gesellschaft, und arri Erhaltung des reinen, durch die Statuten ausgesprochenen ckN|ltchen Sinnes in der Gesammtthätigkeit; fer- ner auf Einheit in den Unternehmungen der einzelnen Gesellschaf- tcn_ unter einander, und auf liebereinftimmnngin den Formen und Mitteln zur ErreichungC des Einen großen Zweckes, den siesch vor- geseßt _hcidcn, imd gewahrt endlich einen Ueberblick. dcr Thätigkeit nend Wirrsamkcet aller Gesellschafxcn. §._2. Jede Gesellschaft, wélche- fur den „Zweck, den „dee Hagpt-GeseUsWft hat, sich bildet, und sich dem “angegebenen. Verhaitmffe gemäß an dieselbe anschließt, wird yon ihr als Tochtrr-Gcselischaft durch schriftliche Erklärung aner- kgnnt, und macht sich zu folgendenBedingungen verdindlich::«ck ihre Statuten der Haupt-Geseünhaft zur Prüfung und Genehmrgung vorzulegen, Und die Namen dchitgxicder des, Auösch-uffes an u; zkcigcn; j.?) diejenigen Mittel, wclche stennwendcn will, vorher Jer zyaupt-(HescUsMft anzugeben, und “über ihrcn Werth das Gutach- ten derselben zx: erwarten, als: Wahl der Misst'onarien, Verbrei- tung von_ Schriften, oder andere bisher noch unbekannte Hülfsmit- tel zur Erreichung der; gemeinsamen Zweckes"; c) sich allen Anord- nungen undMaßrecgelzi zu unterziehen, welche *die- Haupt-Gescll- sckzast noch ins: K;;mftege zu beschließen .für- zweckmä ig erachten mochte„ mit Rnclncht auf OertliMkcit, Zeitund Um ände. .§. 3.- Jede nch m anderen Formen verbindende Gesenschaft, als die un- srtgcn smd, aber zu drmselden Zweck, isi Schwester - Gesellschaft, dercn Y_Ztrkcxt dte unsrtgoetne erfreuliche Theilnahme widmen wird; jedoch trnd ste nur diirch gefällig; Bcnachrichti ungen, und- belie- bige Mittheilungxn sich gcgcnsctttg zugethan, 0 ne weitere Verbind- ltchke_tt. „ §. 4. Jede Tocheer-G,eiellscl).aft nimmt an den Rechten,- Prwclcgtext i_md JLohlthaxcn der Haypt; - ,esellschaft Theil, als:" Porto-Frethett, Firhrtitxg eines eigenen Siegels u. s. w.; auch dar:? ste nnNotbfall Untersiutzun , Vcrtretun und jeden Vortheil,wel- chen_ eme_ Gemeinschaft gewahrt, von dcrée'lben gewärtigcn. §. 5. uin“ endlich emen genauen Ueberblick dcr Thätigkeit und Wirksamkékk der ganzen GesellscYafr zu „erhalten, werden die einzelnen-Tocizx“ ter-Yesellscbaften jahrlich emen Bericht über ihre Unternehmungen und uber ihren dermaltgen Zuüand der Haupt-Geseüschaft einrei- cken.Dtrser Bericht muß enthalten: ::) eine Angabe der Zahl der Mitglieder _der Tochter-Geselisamft mit namentlicher Auffüh- rung der Mitglieder ihres'Ausschuffes; b) eine Darüenung ihrer
!
Thätigkett' in dem - verflossenen Fabre: c) eine Berechnung der Einnahme und Ausgabe,-mxt einer Nachweisung des gegenwärti- gen Kassen-Bcüandes; „(lck eme Angabe des Vorratbes von S rif- te-n, ",)?le zur erxbethB H„orbandux find * iese Jahres - e- richte mussen gegen Ende ec. eines jeden Ia res eingeben.
Inowraclaw (Reg. Bex. Bromberg)„2:. Mai. Der hiesse