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;NérrußiicHe StaatS=Zeitung.
11823? Scftck'. Berlin, Donnersiag den Lien Oktober 1823.“
Amtliche Nachrichten.]
Kronik des Tages.
Se. ONajes'rät der König [)abrn dem Königl. Sardinischn : Skimrs-Sekrrrair imd Direkkor der ausisärkigrm Ange- egenhriren, "Chevalier de Collegno zu Tiirin, den Rothen 'dler-Orden zweiter Klasse zn vrrlrihcn geriihrt.
Der bisherige Assessor brim Ang-sricbke zu Hein- ickswaide, Krirnimal-Rarl) Jdizami Satmirl Sadewasser, sc zum Jitsriz ; Kdnmiiffarins bei den Unser - Gerichren des sbrr-Landesgericdtcs zi: Znsrerbnrgx imd ziim Norarins im oriigen Deparkemenr bestelic worden.
Ausland.
Paris, 23. Seri. In dem ZU WNWrid rri'cdrinendrn 'LZTÜUUUU)!" vom 17ien, liest man sdlgsiide Nachricixrrn ans zabra im Königreiche Grarmda vom UWU “. M.: „Srir em 24. Aug. steht das Korps drs Biriiairrrds i)ichrr im MM- iila, Lurena imd Pricgd, Von der „HOfflUiUg goleirek, diese
rappen fiir die Sache der Kdrrsiitniionrlien zu gewinnen, veudete sich Rirgo, Unchd-em er “Malaga drm Franzosrn gr- äumt, mir 3 bis 4000 DJTc'ethufamkrrir und 7 bis 800 Rri- ern nach unserer Grgerrd. .Gesrern friih zrigre er sich in riego, wo das Conrrum drs Baliajkerdsischii Korps in ei- ier defensiven Stellung stand, während drr Griicral Omlan- ac dessen rechten Flügel bildrre. Sogleich degann ein Hefti- rs Tirailienr - Feuer, nnd Rirgo verlangt: zit iinrrri)at1deln. 'allasrerds verstand sich zu rittrr Zitsammenkimst, und ver- angte, dai“; dis dadin die beiderseitigen Triipprn ihrcgrgrnseitigerr tellung-m bridehalken sollt-en. ',)[iirs schiri; »rrriks in_ Giirr eigelegr zu seyn, als plökzlicl) die Bedrck'ung Iiirgds r*“;drr die '*w Bailasrrros [)erftrl, sir-enrwaffnere, und diesen (aneral
in dem Hairse, das er in Priegd gemeinschaftlich mir Iiirgd de-
vohnte, als Grfaiigenen frsthielr. Von diesem Vrrrakhe br,-
nachrichtiget, macHte der Gcnrral Balanzak soglcirk) ?insialk,
gegen das Riegosche Korps zn agirenz und wir erwarten "etzt stündlich dir Nachricht von einem Gefechte.“
„N. S. Jm kritischen Augenbliéc'e isr, wie wir eben hö- en, der General Bonnemains erschienen, har sich mir dein rößtett Ungestrim auf den Feitid geworfen und ihn in die “sucht geschlagen. Riego wird eifrig vcrfolgt.“
- Der Herzog von Reggio meldet in einem Schreiben an en Kriegs-Miniscer aUs DJTadrid vom 17ten d. M., daß ii)m,
. owohl vom Kriegs-Minisker der Regentschaft, als von einem
-us dem großen Haupc-Quartiere eingerroffcnen Offirierr, die nzeige gemachc worden, daßRiego, nachdem er von unseren ruppen aufs Hauch geschlagen, mit dreien seiner :Ofsiriere von 211 Bewohnrrn eines kleinen Dorfes, drei Meilen von la arolina, gefangen genommen worden sey. _
In dem oben erwähnken Blatts (dem 8.0510111m101') be,- nder sich auch der nachscehende Arriéel: „Emperinado, dessen orps auf 500 Mann geschnwlzen ist, hat es gewagc, am 0ten d. OK. Plasenria zur Uebergabe aufzufodrru, und eine ontribukion von 60,000 Realen zu verlangen, mir der War,- ung, daß er im Weigermigsfalle die Stadt in Asche legen erde. Der Kommandant, statt aller Antwort, marschirce dem Feinde entgegen, und zwang ihn zur Flucht. Kaum er- tönte die Sturmglocke, als die Bewohner der umliegenden Dorfschaften zu Tausenden herbeieilren, um sich unter die Royalisten zu reihen. (Um sich einen Begriff von den Lügen machen , zu denen die Revolukionsmänner ihre Znftuchc ehmen, muß man folgender: Auszug aus der Proklamation Empecinado lesen, womit er die Auffoderung Plasencias egleicet hatte: „„Die Franzosen haben die Maske abge- orfen; der Herzog von Angouleme ist in Sevilla und Xeres son seinen Truppen und den Spanischen Affrancesados, als 1 * ** (Danien berükworden. Man lac eine von
] ].ZettunZSNachrichten.“
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derselben Hand angrsponnrne Verschwörung zu Ermordung imsrrs Königrs imd des gesammren Königlichen Hauses ent- dr-xi'k. Marr will Spanien zu einer skiavischen Kolonie von Fratiéreici) machen :'.““) Der General-Kapitain von Alx- Kascilien hac medrere Schwadronen auf Bejar und Plasenrta marschirrn lassrn; auch erfahren wir so eben, daß der Ge- neral WU Larocdrjarqiirlin sick) mii seiner ganzen Brigade tmc!) Triixiiio brgiedr.“
Glcicl) nach der C'itmahme von Algefiras ließ der Gene- ral Lanrisron, Sohn des Marschals gleiches Namens, die siimxmtlichrn Schiffe aller Naiion-xn, die, von Korsaren auf- gebrachr, im Hafen von Algrsiras fesrgehalcen wurden, frei- gedrn, oHnr irgend eine Abgabe von ihnen zu verlangen. Es befinden sich darimrer eil'f unter Hannöverscher Flagge, wie sol- cHr-s drr Hairiiöversche Konsul in Gibraltar den berheiligten Hand-[els- Häusern seines Landrs unterm 18ten v. IN. ange- zeigr )ar.
- 24. Srpt. Die Kapikiilakion von Santona, welche der Fürst v. Hohenlohe am 16ren, von Burgos aus, dem Kriegsministrr iibersandc hac, lautet im Wesentlichen, wie so gt: „Arr. 1. DerOffirier, der nach dem Vorschlage des kom- matidirenden Generals des Bloiade-Korps, sick) Über die, von diesrm Getieral in seinem Schreiben vom Gren d. DM. an- gcfi“ii)rren Tharsacl)en dir nöthige Uederzeugung vrrschaffen soll, verläßr am 11ten die Festimg, Und ist nicht gehalten, vor VCM LSsren dahin zurückzukehren. Er begiebc sich nach Biirgos, von wo aus der Fürst von Hohenlohe ihn, in Be- gleicimg einrs Französischen Officirrs, nach Madrid schicken wird. Sprrchrn darf er, mit wem er wili. Arr. 2. Bestä- tigr derselbe dir crwähnren Thatsachen, nämlich, daß Balla- sreros sie;!) Wir dem General Moiitor verglichen, und daß die festen PläZZr Ferrol, Korimna imd Vigo kapitulirc haben, so wird am Tage seiner Riiri'kehr, mir der Uebergabe Santo,- nas, imd zwa' zurrsc der deidrn Außenwerke Nr. 12 und 13, imd, wenn esfrir gui befunden wird, des größern Theiles der Skadi, der Linsang gemacht, Art. 3. Am folgenden Tage [rgk die BEsc'iiHLiUg die Waffen nieder, und vrrläßc dieFe- srimg, UM 531 Waffrr kriegsgrfaugen nach Frankreich geführt zu werden. Unmittelbar nachher nehmen die Franzosen von dem Maße, im Namen Sr. Kakhol. Maj. Besikz. Art. 4. Die Offiriere behalten ihre Degen und Bagage, dir Solda- trn ihre Tornister. Soliien Einige von ckan Güter in Spa- nien besaßen, so soil drr Besitz derselben ihnen gesichert wer- den. Arc. 5. Das gesammre Kriegs-OJTaterial wird, in dem Ziißande, wie solches sich besindec, den Fratrzöfischen Triipprn übergeben, gehört aber, nach wie vor, der Spani- schen Regierung. Art 6. Ein Gleiches findet hinsichtlich der Kassen und Rechnungen statt. Arr. 7. Von denjenigen Offi- cieren iind Milirairs, die für ihre Person die Regentschaft anerkennen wolien, wird vorher ein Verzeichniß angelegt, und die darin Aufgefüyrren gehören nichr zu der Kolonne, die als krirgsgrfangen betrachcec wird; sie sollen vielmehr Arr. 8. ihre Aexncer und Würden, ihren milirairischen Grad, ihre Aus- zeichnungen und Besoidrmgen, so wie die Gemeinen ihre Be- lohnungen behalten, wenn Ferdinand sil. oder in dessen Na- men die Regentschaft darin willigt. Art. 9. Die, im Art. 7 mitbegriffencn Milizen, diirfen nicht in der Provinz bleiben, müssen sich vielmehr nach ihren Wohnorten, und zwar ohne Waffen begeben. Art. 10. Diejenigen Soldaken, die ihre 6 Jahre abgedient, und die aktiven Milizen, bis zum Sergeanren einschließlich, die ihre- Dienstzeit vollendet haben, erhalten sogleich ihren Abschied. Eben so die im Art. 7 er- wähncen Offiriere, die nicht ferner dienen wollen, und noch keinen Anspruch auf das Ruhestands-Gehalt machen können; die, welche auf dieses Gehalt ein Recht ha- ben, erhalten es, jedoch unter der Art. 8 erwähnten Be- dingung. Arr. 11. Die Militair-Beamten werden, wenn sie die Regenkschafk nichr anerkennen wollen, ebenfalls kriegsge- fangen nach Frankreich geführt. Art. 12. Die Milizen aus der Provinz erhalten Pässe, um in ihre Heimatl) zurückzu- kehren; sie finden dort sowohl als auf der Reise; den nö- thigen Schuß. Art. 15. Die Officiere von der Marine, mit,. Inbegriff des Hafen-Kapicains und der in Ruhestand ven, sekx-ten Offiriere, werden wie die Besaizung behandelt. Acc.'14. Die „oll; und die S-a-_-Beamten werden „wenn fie,dix7