1525 Tage vor der Fcérrlichkcit rmrléng drr Bator des Kindes vom Pfarrer des Krrchsptelcr; da;; nachüehcnde Schretbcn.-'/ „ „].-it 13“. l'kx? “54,1x*»-“.]k-'ri;:!]“t“, 8-5ROV-1823.
Mein HU“?- da ich benachrichtigt worden bm,-daß.s)r.Ma1_1U«'l morgen in meiner „Kirche erscheincxj wird, um bei Ihrem Kinde cine Pathcnfkelle zu übernehmen, so glaube ich, Jh'xcn bcmrrklicf) machen zu müssen, daß ich, in Folge. eines" Schrctvcns des Bischofs von Menu); vom 4. Avril d. JC, dcnselbcn nicht annehmen darf; ich schmcichle mir, daß Sie sowohl Ihrem Frrunde gls mir, das Unangenehme einer Ablehnung, zu der ich mal) genothiget sehen würde, zu ersparen die Güte haben werdcn.
Empfangen Sic :r. .
Cauvm.“ “
„Nach dieser Bcrmchrichtigung ging Hr. Mannrl, ärgerlichen Auftritt zu vermeiden, nicht nach der Kirchr. ihrn begaben M) nach einer benachbarten Gemeinde, wo rer, dcm jenes Bischöfliche Schreiben unbekannt war, Schwierigkeit machte, Die Taufe zu vollziehen.“ --
In Bczug auf dtcsc Erzählnng sagt das heutige „1011111411 4195 D.:mrz: „Das Datum des angeblichen Bischöflichen Schreibens ist allein hinreichend, unrunx; cm der Wahrheit des ganzen Vorfach Zweifeln zn lasen. Wie kann man in der That annehmen, daß
er Bischof von Meaux schon im Monate April vorhergesehen habe, daß Hr. Manuel, der in Paris wohnt, im Monat Novem- her in dcr KikckM von ];1 ]"0116-50115-.]011;-1'1'« erscheinen werde,
"um daselbst ein Kind über die Taufe zu halten? Es scheint uns
daher, daß der ()0-13ricnri0m10] in Jrrtdum geführt worden ist.
Wahrscheinlich ist der Brief des Pfarrers“ nicht authentisch; und
:| er es, fo“ walten beüimmt Umstände ob, die im Briefe nicht
angeführt nur), und die daffclve veranlaßt haben. Denn so, wir das 5'aktum hter erzählt wird, dünkc es" uns tmcrklärbar, ja selbst unmoglich.“
-- 17. Nov. Nach dem neusten Bulletin über den (Befund:- heits-Zuüand des Herzogs von Bourbon snd Se. Durchl. von dem Unfalic, der Sie betroffen, zicmlic!) wieder hergestellt: der Bcr: band isi abgenommen, und der Bruch ist trefflich geheilt, das Bein hat die narürlérhe Länge hchaltcn, und Alles läßt hoffen, das: der „Herzog btnncn Kurzem wieder das Zimmer werde verlas- sen können.
Sc. Maj. der König haben dem Öcrzoge von Rovigo, den Zutritt zum Schlosse dcr Tuilcricn untersagen lassen
Der Fürst von Hohenlohe hat unterm 50. Ort., aus“ seinem Hauvt-Quartierc Burgos, nachstehenden TageI-Bcfehl an das dritte Armee-Korvs in Spanien erlaffcn: „Dcr glorreiche Feldzug der Legitimität isi bccndigt: dic Spanischen Rechen sind über- wunden und untcrjorht; der ihren Händen entriffcnc Monarch beüeégt auf's neue den Thron unter dem Jubel cines treuen Volkes; der Herzog von Aygoulemc kehrt mit dem größten Theile sctenes Heeres nach Frankreich zurück. Wenn in diesem denk: wmdich Kriege, dem 5th Armee-Korps nicht die Ehre zu Theil _ewor en isi, unter den Augen des Prinxcn Gcncralisinms zu echten, so hat daffclbc doch nicht minder nutzlichc und ruhmvoUc Dienßc geletftet. Es hat zu der Eroberung von Pampclona und zu der Uchergabe von St. Sebastian wirksam beigetragen. Die Operationen in Aßuricn und Galizien, dic KapitulatioUen von Ferro! nnd Santona haben Resultate herbeigeführt, die von Er. K- H. selbst als sehr wichtig für dar?, Gelingen des" allgemeinen Dpcrationr-Plancs betrachtet worden jmd. Dic Truppen des 5th Korps haben eine neue Bestimmung erhalten: ein Theil kehrt nach Frankreich zurück, der andere bezieht ncnc Kantonnirungs- Quartiere in Spanien. Bevor der Fürst von Hohenlohe sch von ihnen trennt, macht er er; sah zur Pflicht, die ausgezeichneten Dienstleistungen der Herren Generale, dcr Officiere der; General- Staabes, der Artillerie, des anenicur-Wcsens, der chrId'armcrie, so wie aller Chefs, die ihn bei den Operationen des Feldzuges so trefflich untersiützt haben, anzuerkennen. Dcr Muth, die_„Beharr- Zichkcit und die vorzügliche Mannszncht der Truppen und Über jedes Lob erhaben. Voll von Erkenntlichkeit, nnd ßolz darauf, mit einem so chrcnvoUen Kommando beauftragt gewesen zu sehn, wird er dgffelbe stets als die schönste Belohnung für sein ganzes“, dem Kdmge von Frankreich und der Vcrthcidigung der Rechte seiner Krone gewidmetes Lehen, bctrmhtcn.“
Der ernanntr Btschof von I.)?ontauban, Herr Chrvrrus, hatte srl) am 1. Okt., m chlcirnng cincr; Franz. (»éöcéstlirhcn auf dem Schiffe Paris in NewYork mmh Havre de Grace cingcschifft. Am Zrüxtt scheiterte das Schiff in der Gegend von Anderthe. (hluÜich'crrcht'sc gelang c:; der ganzen Mannschaft, stel) auIzuschif- fen und tm Ktrchwiclc Andcrvjllc zu landen, wo sie vom dortigcn Pfarrer bestens aufgenommen wurde, Nach einem weitägigen Aufenthalte setzte dcr Bischof seins Reise. nach Paris" Fort, wo er am 12ten wohlbehalten cingctrchn kü.
Herr Geneve, aus" St. Sigismund in Fanchnh gebürtig, dcr sch in Baicrn ein bedcntrnch' Vermögen erworvcn hat, und in
HiesrnrAugcnbléM Direktor des großen Hospitals in Auqsbnrq ist, hatte tm Vergangenen Jahre. seiner Vaterstadt die Stimme" von 12,000 Fr. zugt jetzt bereits" fast bccndigtcn Wiederaufbau der dor; tigen Kirche nbcrnxacht. Dcrsch hat neuerdings wieder dic nö- tbtgen Fonds zur. (*5ründung cmcr Srhulc für dic Jugend seines GeburtS-Ortes angeboten. "
Nach dem 301111151] (!c' M:RUUK hat sc!) ch Bevölkerung des" D?- partemcntI der Nieder » Loire, seit den letzten 16 Zahrrn, um 55,61 Scelenxvcrmrhrt. __
_ inas Sckretaér, dcr nch unicr den am 1.7. Inn. in der Lerdagne gefangen gcnonnncncn Spaniern befand, und bisher in Perngnan aufhrclt, hat diese "Stadt am 5th d. M., von einem Gensd'armerie-Unterosf7cicr cökortirt, verlaffcn, nm sah nach Bar- celotZizu Zeigesbcn.
e nchung der Brüder der clri lickr der StaZt Bour es hat am (;ten d. M. trartgcsfjttttdZn.n Lehre in
"*- qxürst v. “ZÜLVde soll Sc. Maj. um eine unrcrsuchung in
YrXtrtlt'Ékachttteerué-er dtcÉMderÉhn/ durch den Herzog v. Rovt o, a e r* ;)crzog: von m im vorsc * ' 5 . gung, ersucht haben. „ck _; bracht» Bcschul i
um jeden Die Pa- dcr Pfar- keine
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schon geht der Marine-Minister damit um, mit einer nenen dung von Setzlingcn beider Gewächse gleich eitig auch einiqÖ stch davon nährenden kostbaren Insekten nach Senegal gelargx] !amenx (Den Mx-iJL-«cmZ zn bekonnnen und fortz'apffaMß gar lctcht, desto schwrrrigcr ist es“, das Cochenill-Jnsekt zn [rk men .und fortzrrpflanzen.) _ Von der Insel Bourbon j,] Nachruht hter emgegangen, das; der vom dortigen Gouverne nach Moka geschickte Frch1ttcn:Karitain Forsans, von dieser E ditwn im Monat Ful. glücklich wieder zurückgekehrt ist* Och“ derselben war, eine Quantität Moka-Kaffre, der auf der » Bourbon bxrcits auszuartrn a:1fYng,zu holen. Herr ForsanÄ 11 große Faser vom vcüen Arndtschcn Kaffee mitgebracht, NZ ter dre Pflaxxzer vertheilr werden sollte. Er kann nicht a der schmctrhclhaftc Aufnahme und dir Behülflichkcét zur (NM semcs Auftrages loben, die ihm bei dieser Gelegenheit yon E' Pes Imams von Sana zn Theil geworden ist. Dieser Fürs] thn mit dem Wunsche eutlaffcn, daß die Franzosen a'ufs, Handels-Vrrdindungen mit seinen Staaten anknüpfen und) terhaltcn möchten. ;
London, 15. Nov. Der Nachricht, daß die Braut des Parry, ihm, während seiner Ahivcscnheit, ungetren gervorden,* jetzt auf das vollständégße widersprochen.
-- Dem Vcrnchmen nach werden Sr Maj. am 18tcnd_ ein Kabtxtcts:Konscil halten, zu welchem sich alle Ménißex; steUen werdcn. “
Dcr Prénx Lcoyold von Sachsen-Koburg fährt fort, Wur- ?cndePan Clarctmmt, immer noch mehr zu verschöm:r,un oll fett Kurzem »»»-«4, Pf, St. anf den Aan von Lärm» Vcrwcndcr haben.
Brüssel. Jr: Den 7 crüen Monaten d. I», haben die [an hcrrlrchcn „Steuern, cine Einnahme von 55,156,285 Fl. be Bettruhe dxc Hälfte dicser Summe ist aus dcr Accésc aufgrk'om „'; “Orrscxhrn rrngcfahr aus der (Brundücuer. ; „, -- Za LiUc richten die Blattern schreckliche Berhcerungrn hmnrr 5 Tagen wgrcn dort“ 20 Kinder von dieser Seuche gcraxxr wordcn. , Z»
Brxrunschwrég, 20. Nov. Se. Durchs. dcr HMM Dem Hop-Rarh Eigkxcr, Ihrem vormaligen Erzieher, die Dire
Frankfnrt, 19. Nov. Vorgestern traf der vormalige € . prl hier ein.
OchmUche Blätter enthalten Nachrichten aus Maixand, welchen man dort gegen dre Mitre Fchrnars Ihre Maieüätcn T_dem „(Josc- und dem Diplomatischen Korps“ crwaxtrt. II R [warn dascxhß einige Mo::atc verweilen„ und Exkursionen in nhdllne Gegend und Bcsrrchc bei den benachbarten Höfen 1111 wo cn. "
Hannover, 17. Nov. Vorgestern smd FF". KK. Herzog und d:c Herzr-gin von Cambridge, von Rotenkirchcn r. htcr cingcrroFrn. »
_ _- L;). NOV. Taxe auf 8 Gg» und die Esmfcttcm: und F?,onrter-Tnxc.
„Vom Mett Zammr 182? an, is! Dic Extrn-*'
Diejrnegrn „Inhaber A_lr-_.€2ax1:1ovrrschcr, KUULUTOWÖVUJMW ' welche der rucknändtgcn Ztnycn aus der tht der feindlichenO
patihn noch ' :;th tn Emyfang genommen haben, sind Kabtnch-thuerimn anfgcfodert worden, fich u deran hung bcszum :. Febr. 182/- bchcrmeidung demnachüiqchcb rtgkcdttätt, an den Ober-Zahlmcister, Hof-Rath Meyerhieselö wen e .
Lexvzrg. Bci der dieSmaltgen hiesigen Mick)aelis-Meffe gaben nch folgende Resultate: .
Jm Allgemeinerrcntsrxrach sie nicht den Erwartungen, 11) das harrdelnde Publtkum nch davon gemacht hatte. Dcffcnu achtct 1_tz1d unlcughar bedeutende. Umsäch gemacht worden, [1 zu Irctjen, ch schr ofrhtc Fabrikations : Kosten nicht errci obgrtch an eme _Uchcrfkrllmrg das Match mit Waa'rcn nth Zenker) war. Zahlrréchcr/ a;»; seit cincr Reihe von Fahrcn-h» mh dic (ercchen axrskxxcr Moldan nnd Waliachci cingcfunöetr
Bcnrrri'cxrsMrtl) „tu, das; dir Vcrkänfcr dic Preisc «Urea: auf _Pchß. Konrant milch. Der kleine Verkehr war verhäéx. rnäßtg bricht gctmg, xmd würde cz“ xxoch in hShcrm (Kradrrr- nn _sehn, rycnn nicht“der_Landmatm, dnrch die niedrigen Gexxcid Pretse, rMs de_n Emkaus dcs“ Allcrnothdürftigstcn und Nach lichßcn „wcschränkrgcwrscn wäre.
Ixztr dtc Tüchcr änßcrtc die neue Englische Bill über TranjttoZHandcl vom „4. Jul. d. F., schon ihren Einfluß: denz fgndctx nch, was" früher sch noch nic rrcmnct ham,- EMU cm, die dcutsche Tückzcr, besonders" ordinajréund mittlere, “bx“?
ten. Auf dicse Art sollen in dicscm Nrtikcl Unerwartete Ger
-- Von der (Fuse! Senegal wirh unterm 1. Aug, d. I'. amel- det, daß einige km Jahre 1822 von Frankreich dorthin qe chickte Schlinge des Maulbrcrbaumes und des N0113]-()act„n§, über alle Erwartung gut elngeschla en smd. Von einem Nopal :Stamme, der bei seiner Ankunfteda elbst nur einen einzi cn Knoten (Absatz) batte, md bereits uber 200 Stämme abge egt worden. Die-
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grnmcht worden schn. Feine wolicnc Waarcxr, nnd ixxsbcso dtc uoch immer schr bclécbrcn Mchnos, rrsrrdcn ron dcn Ori gesucht, wclche dcn deutschen Waarcn dicser Gatrqu dcn V9 vor dcnßnglischcn gahcn. Dic unerwarteten Céniäéxfc Engl, Konmnsnonairc brachten währcnd der MM in dr» Wollgc! ctnigcs chen„ was" eine, Wenn auch 11ichc schr bcdcuxcndc Si rung dchoUPrcisc zur Folge hatte. “
Uchrtgens" mag der jetzige. niedrige Prcjs dcr WOM, wic sagf/ theils" in dcr fortschrcttcndcn Vermehrung der Wollcrchg thctlr; aber auch darm seinen («*.*und hach, das; vcrschicdcncba wollcnc Gewebe überhand nehmen„ wchhc in mehreren Fahr tcn den Gebrauch der Tuche ersetzen. Jndcffen waren die M woncnwaaren-Händlcr mit ihren Geschäften im Ganzen nicht frieden. „Auch dieI'mal hält es sckMWk, sich von dcr Wöhlsk drr Engltschcn Fabrikate cinen Bcgriff zu machen, und die E, schen Häuser sollen versichert habcn, daß sie außer Stande 17)“
Messen ferner auszuhalten. . Dre oben erwähnte Englische Tranfito-Biu, wclche eben den Lemwand-Händlcm bcdcutcndc Erleichterungen gewährt- unter den Fabrikanten, wclche W mit diesem wichtigan der Dcutschcn Fnduürie beschäftigen, vic! Freudc verbreitet. _ Die Elberfelder Häuser erhielten wiederum BescllunZen Linnen-Gaxn; dagegen mögen die Scidcn: Waarcn-Hau [" and die Scrdcn-Händler wohl die schlechteßcn Gcsckxäfte gem «1 en.
Auch déeZmal hatten wieder Pariser Galauterée-Waaren-H '
“xx, _
um crenmlc den Platz bezogen, und boten, wic gew
CochcniUe-Sekdenwurnt auf der Insel ckuheimisrh zu machen,
und Ihrer W::igl. Hoheit dcr
DCI [)“-KIM Muscrxms ÜVMMIM- en Entfcrmmq, dcr Kariram drr Minéßcr hct Dcr Pforte, Hr. v. an-Bcrmudez- von Konstan.tc der Königin Höchsr'dech Ödrr-Fxofmciüer _
“eéten die Mönch; und Prénzcsmmmr; Ober-Hofmeesterm
"er Majcsrät der Königin:
Ohrr : Hofmriücrin Dcr
UM drr „Könégin und
Oberst mrd Ober;Hofmeisxerinnrn
„ .“ - „ . "“T-“tra Kapeüc, wo die Oberü: und Oher-Hofmeiüerinnen in ihre w Ggr, Um: das MW (1227 der Meile hcrabgcx'cht worden. vy“
ftcn zu Ihren Plätzen,
, unter Voranstritt des Oberst: Ceremonienmclsters, an
fdame. w ofe am Altare befand, kehrten sämmtliche obeugcnmmtc Per o
rden, um solche nunmehr abzulesen. „ . -*f von Sr. Köni [. Hoheit dem Prinzen das «"Me In gesodcrt,
mehrere neue Gegenstände, & B. (Iennnen-Oblatcn, zu uf aus. „ . - : und Stahlwaaren-Handlungen erwarten mit txt:- d'TiYsFffcr-e Gestaltung des polnischen Zuüanch von S:»- 'a wohin sr'e sch einen bedeutenden Markt zy bahnen gc- , Mcß-Absahe abcr scheinen sie unzrrfrteden zu sehn, dere GeschFstc mögen dee Nähnadel: “(Fabrikanten aus . emacht aden. _ * nJZHucghwaaren und Leder war guter Absah-_1edoch m Leder sachten Preisen. Dcr Roßmarkt war von kemer Bedeutung, die Pferde waren ungcnzxin wohlfctl. © _ , __ Kolonial-Waarcn Ymd fast durchgangig m den „ertchl gefaÜM/ und die Prccsr des. Zuckers Werden wthschrtnrmz mehr st'Ukckt, da die diesjährige Sommcr-Acrndtr tn den :|- schen Kolonien ganz ungewöhnlich ergiebtg chescn sehn _soll. München, 18. Nov. In Vcrfolg drr ge erh mitgethrtlren ufigen (S- 1518 enthaltenen) Nachrechtcn, die Vermahlung Königl. Hoheit des Kronprinzen von Preußen mit der Prin- - Elisabeth Königl. Hoheit durch Prokuration betr-Zffend, konnen nur'nachstchendc, auf diesen feterlichen Aktas Bezug habende
,ij melden: , » , „ 2 nd*0 verü te [cl der KOUkcl. Preußesche (Hr- Am ckth the „_9 f g s ) ] der Na Pro-
um rin cn Karl votrBaternKdrregl._Hohett4 , , Mt erhYltetzr, und bcglretetc Sc. Kontgl. Hohcrt m dee Hof- “ ' * * rservcn dnrch iccncltFLreYMTUlt :zZchZer - jec'ncn Platz auf " Epistcl ; Sc te. 5 cm _ on g. reu !: wGLsandrcn ward rin bcsondrrer lealz angewrcsen. the An- Sr. Königl. Hoheit in dcr PVf-KWUZ meldete der .)hrrsr- monicnmcißcr Ihren Ma.]jcßätcn dern Kytttgc und der Kom- " Prinzesnn Eltsavcth. Der Zug der Durchlauchtigücn Herrschaften, welche bei Fhrer Majcßät der Königin versammelt hgtten, begamx rVoraustrctung der Hof- und Kermmer ; Fhurcere," drr zwe: moniert: Meister, des zum Erschetncn berurcnen Crwtl-_u_nd itair- Personals,: dcr (Hencral : Adjytanten und der zwet mr Ptdkcmstc Üchcndcn Ka111_111crherrrn__ m folgerrder Ordnrxng. cr Oberfr : Cercmonicnnrctstcr; h) :?[N'Z Maxrßach der Kontg die Königin, zwischen derhs-dcnwlbcrr :shrr Khntgl; Hohett die zesstnBraur: a) an der «erte dcs Kontgev rerhts m ctkner ge- (Hardc, ltnks der General- 11) in eren dieser Ordnung an der Klmken : 6) Ihre Kömgl.
rdurchlcmchtigücn und
Utanr im Dirnsrc: i') die ;;) Die zwei Schlüffel Önrchlanchtigßcn Braut; i) dieWFJof- dic, .;)ofmeißcrjn und Dame_n der Konigl. zrssénncn; 1») M „(20anan dchurchlauchttgstrn Braut; ie Kronbramtcn, dcr Feldmarschal, Her meßer und der Staubs- snarh ihrer Rang-Ordnunq zn zwrten. _ Dre Schleppen treugrn bts zur Arrsgangsthur m zweite Antikammcr, sodann aber die Edrlknaben und zwar zwe: Königin, zwci vet der Dgrchxquchtigßen der übrigen Königl. Prenzersmnen, bis
; Damen ; 11)
ut und einer bei jeder
rn Nmktioncn eintratcn. Sobald der Zug in der Hof- Ka- egarrgécFlangt, reihten, unter Trompeten- und Pguken - Schall, mtléche Individuen, theils hknter der lchtext Nethe dex Tabou- -. der Damen, theils links und rechts" der Kapean-Wande, fich Die Oberst- und Ober-Hofmelsierinnen, Schlussel: und Hof- men setzten sich auf Tabourexs. Dic, Kömgl. Ceremonten- ister begleiteten sämmtliche Köntgl. Hohetten und Hörhsie .Herr- und sorgten, daß alle hoffahtge _Pexso-
» die ihnen zugewiesenen Plähc einnahmen. Jhrx Majrüaten König und dre Königin gcrnheten untxr _dcm .*.hronhmmzrl tz zu nehmen. Der Kdniglercrer al;“; “ thvcrtrcter Sr. Rd- 1. Hoheit dcs Durchlanchtégjch Braungams,“nahm fernen Ylah einem, rechts vor drm_Thronc srrhrndcn VerschemmelK hrc igl. Hoheit dic Prinzesrfn Braut kntcte zm: Zirrhten dev ell: retcndcn Königlichen Prénzcn, hci wclchemMzwcr Jazttcrrils üaxn- - Unmittelbar hinter dcnselhrrx befanden mh der fur Ihre Rö-
' [. Hoheiten die Prinzessinnen hrstimmtcn, anf Teppiche gestell-
Kniehänkc, mit karmoisinrothcn und goldvcrzxertrn_Armlehn; seln. Dic Kronbeamtcn, der Frldmarschal, dtc Komgl. Mtnx: und StaabI-Chrfs, der Kahimin Dcerardr, drrOhersr-Hofmet- der Königin, dir Oberst-Hofmcjücrtn dcr Konzgm, der Gene- =Adjutant im Dienste, der ältere Kmnnxcrhrrr tm Harzptdtrnfte "* dcr Kammerherr der Königin, siclitcn mh 3" der gerryhnltchcn dUUUg hinter die Fauteuils Ihrer Majcstaren. Orr Obersi- emonienmeißcr üand vorn an den Stach dcs Thromß in er angemessenen"Entfernung von Sr. Maxcßat dem Kontge, mn Höchßdetnselben die Befehle einholen zu können; dre S_crcmo; n-Mcister standen ihm Tegenühcr. Den fremden C_5_e1qndtcn " ihren Frauen waren Plahc in den Trimmen dcr HoxKapcch ewiesen, ebenso den chationö-Räthenrnd chattons-Yrrrctat: / wie nicht minder den bei Hofe präsenttrtcn Fremden. «antun;- e Damen, welche den Zurritt am Hofe hahen,_warcn auf day enannte Kavalier-Oratorium und in der Trtbuncn vcrthctlr. eFrauen der Kronbeamtcn, dcs Feldmarschals, nnd der Min;- / so Wie der Staabs-Chefs, hatten ihre angeweesenen Plahc m Trjbunen erhalten. Als fännntlichc HöchstecHrrrsclwsicn ihre “ße eingenommen, gcruheten Se. Majestät dcr Kontg, dcm Obersi- emotnienmciüer ein befehlcndcs Zeichen zu geben, worauf der:: e dte zum Trauungs- Akte beüimmtc Geistlichkeit herbeiricf. r die Trauung verrcchtettde Bischof trat sodann mit der assisti- den (Heißlichkeit in die Hof-Kapelle und begab ück) an den Fuß Altars in die Mitte. Sc. Königl. Hoheit der Prinz Karl, Stellvertreter, ging hierauf, von feinem Kammerherrn begxein [c
Hoheit die Prinzessin An-
die Konkurrcn mit dcn deut“ cn T*abri xtcn au ch Lctpä ar. Eben dahin ührteJhre Könjgl- z W 6 Ü f “ f ' dir Durchlauchtigsic Braut, un-
e, Herzogin von Leuchtenberg, Voranstrltt eines Ccremonien Als das Durchlauchtigstc Brautpaar
Meisters, in Begleitung einer sich vor dem Bt
wieder auf ihre Plähe zurück. Der Obersi-Ccremonirnmci rr rgab dem Pfarrer die Prokuration, welche schon am Tage vor-
/ dem die Trauung verrichtenden Bischofe zur Einsicht zugesicllt Nachdem hierauf der B!»-
dete |ck Höchßd eser zu Sr. Majestät dem Könige, und erbat
durch eine Verbeugung dic gnädtgüe Zusage, welche der König
*13 s *? : (0 2! 31-54-
1528 durch ein brjaheudes Frühen zu erkennen gab, und Se. Königk. Hoheit zu citrem laut ZU sprechenden “Fa berechtigte. Der Bischof rtchrci'e jetzt dtc Frage .an die Durchlauchtiqsrc Braut, Höchsidieselbe beobaehtete cin Aehnltches _gegezt Se. Majestät Den König. Die geweihten und von dem Btschote dargercichtcn Rin e wurden von dcmDurchlauch1igücn Brautpaarewerhsechise anger eckt und hier- attf__ die Hände in einander gelegtz wonach der Bischof die- im An- chchtc der heiligen Kirche gesci)lqnen€_ Ehe, in der kirchlichen Form bestätigte und ctnscgnete und _dte Fetcrltchkeet damit beschloß, daß er da»; „Herr Gott dich loben wrr“ anfttmmte und mit der Schluß- Oration endigte. Sobald daffelbe angefttmmt, perlteß das Durch- lauxhtigstc Paar den Altar, machte Ihren Majeüäten dem „Könige und der Königin eine tiefe Verbeugung, und üellte sich zu dem in Bcrcetschaft s::hendcn Lsctftthe, und zwar „Ihre Königl. Hoheit dir Durchlauchttgske Prinzessm znr lénkcn Sette Sr. Königl. Ho- heit drs Préxxzen. Dcr Trauungs-rlkt wurde „durch 60 Kanonen- Schéxffe gefrierr. Nach avgesungcncm Ambroüantschcn„Lobgesange verfügten fich dic Höchsten Herrschaften aus der Kirche, 111 der oben angczeigten Ordnung, nach dem Herknles : Saale, dre Durchlauch- tigste rinzessfn zur Unken Seite Sr. Königl. Hohett des Prinzen. So w e gedachter Lobgesang hegann, verließen die fremden Ge- sandten und ihre Frauen dchrcbuncn und gingen durch _die kleine, an das Kavalier-Oratortum stoßendc (ZaUcrée, um sick) in das zweite rothe Audienz-Zixmuer zu begchczr. Die Legations-Näxhe, Legatiorts:Sekretair*e und anwesenden Fremden begleiteten ihre Ge- sandten. Die Frauen der Kronbeamtcn, des Feldmarschals, der Miniüer, Staabs-Chef-s und sämmtliche Staht-Damen verließen_zur nämlichen Zcit gleichfalls ihre Plätze, und gmgen durch die kleene, an das Kavalier Oratorium üoßrnde Gallerie in den Herkules- Saal, woselbft sie nach ihrem Range der Länge des Saales nach sich reihten, um den Hof _zu erwarten. ,Die Königl. Kronbeamtcn, der Feldmarschal, die Mtnister nnd Staabs-Chefs, der Kapitain der Garde, der Oberst-Hofmcister der Königin,_Jhre Kammer; und HoßDamen, und alle zum Dienste Ihrer Majcüäten und König!. Hoheiten gehörigen Personen nahmen die ihnen gebührenden Plätze htnter Denselben nach der herkömmlichen Ordnung, und blieben während der Beglückwünschung stehen. Sobald die Königl. Fami- lie und die andern Höchsten Herrschaften Platz genommen, traten die Damen einzeln nach ihrer Rangordnung vor den Allerhöchsien und Höchsten Herrschaften vorüber, und machten die crüe ttefe Ver- beugung vor Ihren Majestätcn dem Kjöntgc [Md der Königin, so- dann eine zweite Verbeugung vor Ihren„Königl. Hoheiten, dem Durchlauchtigsten Ehevaare, worauf src mh auf die entgegenge- seizte Seite begaben. Die Civil: und Miletatr- Per onen, welchen an diesem Tage der Zutritt gestattet,„präsentirten tch nach ihrem Range einzeln, machten ebenfalls auf der oben beschriebene Art thre zwei Verbengungen und verließen hicraufhcn Saal. Nack) vyllxn- deten Aufwartun en verließen Ihre Maxeüätcn und Ihre Kdnxgl. Hoheiten, das 4 urchlauchtigste Eheyaar, den Saa_l, begaben tch durch das Nitter-Zimmer in das zwette Audienz-Ztmmer, wo der apoßolischr Nunzius, die fremden Gesandten und ihre Gemahlin- nen versammelt waren, und empfingen von die en die (Hlückwün- sche. Als die erwähnte Be lückwünschung voruber war, gernhten Ihre Majeüäten und sämmt iche Köntgl. Hoheiten, unter Voraus- tritt c"hrer; Dienstes,- aber ohne fernere BeLLeitung, fich zurück zu zie en; und so endete frei) die Felerlichket des ersten Tages. Heut um 7 Uhr ist Masken-Ball im Königl. Hof-Theater. Mor-
en Abend unr 6 Uhr ist Abschieds-Kour tm Salon Ihrer Maje- ät der Königen. Am 16ten war Frei-Theater im Königl. Theater am Jsar-Thore, und, mor en ist Masken-Bau.
Uebermorgen retsen «„r- K. H- die Prinzessn von hier nach Landshut, am 21ften nach Amberg , am 22sien nach Batreut, am LZÜCU nach Schleiz, am 24|en nach Jetz, am 25i'ten nach Merse- burg, am 26sien, nach Wittenberg, anr27sten nach Potsdam. Am LZÜLU ist der feterléche „Einzug in Bcrlm und am 29stet1 wcrd das VermählungZ-Fest gefetert. _ _
Stuttgart, 16. Nov. Zu Eßlmgen und Tübingen haben fich Vereine für Verbcfferung des Kjrck)en-Gesanges gebildet.
Bern, 14. Nov. Der Konsul der Vereinigten Staaten, Hr. Chnrrh, sondirt riggsum dre Ufer des_ Bodcn-Sccs. Dem Vcr- nehmen nach hat mh Se. Maj. der Kömg vo.n Würternbcrg bereits mit demselben über Errichtung eines Dampfbootes ctnvcrstandcn, das binnen acht Monaten dre Fahrt von Frtedrichshafcn nack) Ror- schach antreten soll. Achnltches Vorhaben für emen Kours von Sernatin cn wird von Seiten des Badischen Hofes vermuthct, und gleicw Acußcrungcn fanden schon früher von Baierschcr Seite für Lindau statt. Zur Vervollkonnnmmg der Konstruktion seiner Dampfbootr, will Herr Church noch eine Rene nach England machen.
Venedig. Der Fabrikant Joseph dal Oglio zn Mast“ bei Montaguana, hat ein neues irdencs Geschirr erfunden, welches durch die zarte Farbe des Porzellaxts, durch den Glanz und die Mannigfaltigkeit dcr Farv_cn_ dcr kostbarüctt Marmorgattungcn, durch dtc Helligkeit des rcmncn Glases, und NRW das funkelnde .sycüdunkel dcr polirtcstrxr Metalle, dic Aufmerkmmkcit Aller ver- dient, die. an den Fortschrtttrn dcr Gcwerbs-Indußric T'beél neh- men. Da die. mcdictnischc Fakultät, in dert Substanzen dieTes neuen Erzeugnis», nirhtc:_dcr turnschliciwn Gryxttrdbeit Nachtbrli rs gc- fundcn, hat der Erfinder cm ;;iährtgcr; Prwrlcgiznn drrrautxr “alten.
Kopenhagen,_ 18- Nov. Zur Nachreci)t___sur Scejrbiffcr dient, daß bei dcr äußcrürxz Spitze.,der Stctndomcung am Ein- laufc zum Hafen vonßHelnnMr, cmc Laterne m der Höhe von ;5 Fus; über dem Warner angebrmht ist, die,- wenn es dunkel ist, dtr. ganze Nacht durch brennen soll, um chr Einlauf zum Hafen 1: bezeichnen. Die Laterne M auf einen Mahl gcücüt, den man Tn cinem Abstande von 7 Fuß passrrcn kann. __
Stockholm, 11. Nov. IL" Sardinien nnd 50-580 Salate Salz für Schwedißhe und Norrvcgtschc Srhiffc- die davon Ein- käufe machen wol1cn, bciscitgeseyt._ _ .
Warschau, 17. Nov. :Die hicnch Zerrungen vom :?echd. M. enthalten nachßchcndr Bckatmmmclmng dcr Worcwod „daß»- Kommisüon von Masowien vom zum: v. M.: „"In Erwägung, aß die bestehende Anordnung, wonmh Kolonlal-Waakcn gchn bcglau- biate Qnittmmen ans“ keiner Stadt rdic “YVolcwdeatt« Städte selbs nicht «msgcnotmnctw versandt werden können, deux Zwmxc des mögltcmien Konccntrirch des Handels“ .in den Woxewodnhaü- Städten nicht entsprechend M; ferner in G'rwä; mm,- daß dur» die bevorstehende Etn'üvrnn; der neuen „Pancho, ücberx dcn Muf- Lcutcn kleiner St dn“- d e unmittelbare Einführung ihrer Waamr
aus dem Auslande erschwert wird: bat die Regieruugs-Kommißion