1823 / 153 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung, Tue, 23 Dec 1823 18:00:01 GMT) scan diff

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Zeit Eintretenden, 3 Pfd. 4 Gh., für einen an in Dtcnfi Tretenden aber, 2 Pfd. 12 Sb. 6 P

Die Anleihe der K. K. Oc schild und Komp., Bartng und und Komp., zu „Stande gckommen._ Termin isi beretts mxt 400/000 Pfd. , die m zahlt wurden, berichtrgt worden.

Dev Reisende Belzoni hieher, daß man semem U vorzudringen, nicht von Seiten der Mauren, der, allerhand Hindernisse in den Weg gele nach und von Fez,“ sche11ke,:c., beliefen 1 nen Mttteln beßritt.

""" Der Vorschlag, ' Moorßelds zu errichten, ist im Gememdcrat

_ Die Ziehun des grünen Thees aus" Saamen, soll an den Ufern des Amiteén ouéffana, über ane Erwartung gelungen seyn.

*- I" der von «7000 _ Kelso, ereignete fich der, bei der Theater-Ltebhaberei der Schotten, vielleicht einzige Fal], daß, als neulich zum Benefi'z des erüen dor- tigen Kßnülcr- 2311-11-13», Macbeth und Wil waren, nch nur em eenztger Zuschauer cinfa

Brüssel, 12. Dec. bis an die Brücke von Laken, unserer Hauptsiadt einverlcibt wxrdcn.

Frankfurt, 16. Dec. Am 4. Dec. eröffnete das Präsidium die WM Sitzung der Bundes-Yersammlung mit Vexlesung eines Schrejbens des K. Großbretanniscben Staatssekretatrs für die auswärttgcn_Angelegenheiten, Hrn. (H, Canning, wodurch der K. Großbritaxntsch Legattons-Sekretair, Herr Georg Hamilton Seymour, wahrxnd der Abwesenheit des K. Großbritannischen Mt- niücrs, als Köntgl. Geschäftsträger beim Deutschen Bunde ernannt wird. Derselbe ward sofort durch Beschluß der Versammlung in dieser Eigenschaft anerkannt, und dem Präffdium überlassen, ihm seine förmliche Annahme zu eröffnen und das Schreiben des Herrn Canniyg zu beantworten.

Hterauf legte Präsidium ein wa“ Bundes-Versammlung eingegangenes Appe,llations-Geréchtcs zu Mün üanz tn Sachen des Großherzo thumes thum Nassau, wegen U eb erna les Alt- Hesstscher Landes vor. Der Streit wird durch daffe

Der erste Zahlungs-

gt habe.

nd.

hrend der Vertagung dcr Erkenntniß des Ober: chen, als AuRraYal-Fn- Hessen wider das Herzog: m e eines verhälrntßmäßégen Thei- - und KameraY-Schulden, . lbe insofern noch necht_völlig ent- schieden, als zuvörderst noch dee Ausmittlung dcs Bcnandes und Betrages der Fodcrungen und Gegenfoderungcn zu bewirken ist. ("n der transrkxenanischen Susicntations-Angele: genßjeit (Stgats-Zettung Nr. 152) erfolgten demnächst die noch fehlenden Abünnmungen von Hannover, Braunschwéig und Nas- sau, welche dem Oeserreßchsxben Votum hxitratcn, deSglctxhcn von Dänemgrk, welchcs thctls dem Kommisnons-Antrage betßjmmte, thexls ml) der Mchrhett anschließen wil], endlich von der 16ten Sttmmc durch bloße Bezugnahme a11f eine frühere Erklärung in deer 37sicn _Sihungo von „1820- Präsidium behielt sich vor, nach naherer Etnficht sammtlcchcr Abstimmungen, den Entwurf eines Beschluffes „vorzulegen. _ Dcr wechtigste Gegenstand, womit sich deeser S_ihung beschäftigte, Regultrung der Angel nigreéches Weüphalen der Domaincn-Käufer. In der 15ten diesjähr

die Versammlung in “betraf die Reklamationen mehrerer bci egenheétcn des aufgelöskcn Kö-

bctheiligtcn Personen, insbesondere

igen Sitzung (Staats:3eitung Nr. 80) hatte der “Würtembergsche Gesandte (Freiherr von Wangenheim) über die vorliegenden Gesuche, Namens der ReklamationI-Kommissfon, eine]? ausführlichen Vortrag gehalten, und es war beschlossen wor en: Ueber die darin enthaltenen Anträge und die darauf abge- gebenen Erklärungen der betheilégtcn Regierungen (Preu- ßen, Hannover, Kurhessen und Braunschweig) am 4. Dec.

abzustimmen. , Diesem gemäß haben sämmkltche BundeI-Gesandtschaften in ungen ihrer „Höfe und Re-

der gegenwärtigen Sitzung dic Erklär gierungen dahin abgegeben:

Oeüerreich. Die Kaiserlich Königlich Oeskcrrekcbscbe Ge- sandtschaft hat den Auftrag erhalten, Namens ihres Allerhöcbüen Hofes, in Betreff der in der 4;|en Bundestags-Sißung vom I. 1818 zur Fnürukttons-Eénholung ausgescßtcn, und seitdem wieder- holt in Anregung gekommenen Frage:

ob und in wre fern dec Bundes-Vcr

stitutions-Gesuchcs der WeüvhälisM

Kurhessen anzunehmen habe? folgende Erklärung zu Protokol] zu geben.

Es kann nach den fesiüehenden Kompetenz-Grundsäßcn keinem Zweifel unterliegen, daß die Bundes-Versantmlung yon der im “Jahre 1814 erfolgtem chdereinziehung der auf Kurhesjéschem Ge: “biete gelegenen, wahrend der aufgelösten Weüphälischen Regierung veräußerten Domaincn nur in so fern Kcnntniß zu nehmen be: rechtigt ifi, als bei den durch diese Wicdereimiebung veranlaßten „Klagen, der Fall einerRechtsverwetgcrung wirklich dargcthan wer- den kann, indem die Kompetcnz des Bundestages in dieser Ange- legenheit, und die Anwendbarkeit des 20üen Artikels der Wiener Schl ß ren Voraussetzung Plak; greifen

u -Akte, unter keiner ande könnte.

Die Einziehung der gedachten Domainen Hesßsckwn Ne terungs-Verordnung vom 14. alle während er Wcsivhälischcn Regierung äußerungcn und Verschenkungen K Gefälle oxne Unterschied für null uud haber der elben aufgefodert werdcn,

ge enden Verfügunqcn der Kurfürülichcn Rentkammer zu unter.- w rfen, ohne untcr irgend ein

em Vorwande die be e rte Abtretun des Beützes zu verweigern. g h 9

Diese VerordnunZ [| ein Akt der

der Landesherr, vcrm g

benden Gewalt, unßreitig befugt war énffchk auf den außerordentlichcn an ck feine Länder während der ausge efunden hatten, erhebliche, in den Augen des verstorbenen Kur- ürßen'überwiegende Gründe sprachcn; ein Akt, welchen die Lan: ei-Gerlckjte in allen vorkommenden Fällen als («esch anzuerken-

sammlung sch des Re- n Domainen-Käufer tn

beruht auf der Kur- Jan. 1814, wodurch vorgegangene Ver- urfürßlichcr Domaincn und nichtig erklÉrt, und die In- ch den in dtcscm Sinne er-

Souverainität, zu welchem wohnenden oberßen gesetzge- , und (ür welchen auch, in d gewaltxamen Zußand, worin drungenen fremden Herrschaft

f beßémmte Jahre

üerreichschen Regierung ,bei Noth- Komp. und Thomas Reed, Irving

dic Schaßkammcr ge- meldet unterm 2117en Grade N. Br. nternehmcn, in das Innere von Afrika sondern der Englän- Die Reise der Aufenthalt dort, die erfodcrlichcn Ge- ch auf 1000 Pfd. St., dic Belzoni aus erge-

dcm General Néego ein Denkmal in be nicht durchgegangen. Menschen bewohnten Schottischen Stadt,

helm Tell angekündigt Wie es heißt, soll die Wilhelms-Vorüadt

Werth der Bundes-Versammlung keine Ko wenn er auch nicht in einen Zeitpunkt Bund „selbst noch nicht beßand.

Btete_t demnach die Sache der Westphälischen Do fer, aus dtesem Genehtspunktc betrachtet, an sich schon Verweigerung und mithin auch keine Begründung der des Bundestages dar, so gewährt zugleich die KkaÜkßlich ordnung vom 1.4. Jan. 1814 die beruhigende Ueberzeugun hinst_chtltch der Anwmdung der darin ausgesprochenen Bes“ gen tn etnlenenFällen dte zulässgcn vrivatrechtlichen An der Betheilxgtqn 111 so fern gehörig berücksfchtigt worden daselbst dementgen Domaincn-Käufcrn,“ welche wegen:, Verwendungen Ansp1*üche_habcn, ausdrücklich vorbehalten solche gegen dee Kurfürsiltche Ober-Rentkmnmer im Wege tenZ besqnders auszuführen, wodurch daher letzterer auen exönnet lß/ WUCHC 1121510116111 111 172111 ODU“ Meliorationen .. können., Es T| freiUch zu bedauern, daß Viele der in diese Bethetltgten thre etgene Stellan und ihr eigenes Inter, kannt, und anüaxt, Jeder für NY), gütliche AUZgleichnng suchen od_er den chney bezugsweise vorbehaltenßn Rechtsweg treten, tn so fern eme falsch; Maßregelergrtffen haben, ihre Interessen gemetnsclmftltcl) zu befördern suchten. , wird, jeder Emzelne der Betheiliqten auch heut noch, nicht der thxn zugxßandenen oben erwähnten Rechtshälfe, in so auf sem tndtthuech Verhältniß anwendbar isi, sondern ». zugswetse in den vorliegendxn Thatsachen, welche verveis mehrxre DomainenzKäufer tick) von Seiten Sr. Königl. .. Kurfursten etner ste_ wesentlich beruhigenden Behandlun frxuett hatten, geweß dcn erwünsätteüen AnhaltS-Punkgx setne Angelegenheit cmcr günüégcn Erledigunzz zuführen zu

, das aufgelosie Königreich

In Ansehung aller übrigen phalen betycffenden mancherlei Reklamationen, welche 91 schon zu xvtederholtenmalen am Bundestage zux Sprache_ wordext smd, ist die Kaiserlich Königliche Prästdéal-Gesa. angewtescn, Folgendes zu erklären“: , ,.

„Der _K'axyerltcl) Königliche Hof findet in dem Umstan beretts“ wtrkltcl) *- in dankvoll zu erkennendcr Berüchüchti in der LMU BundeZtags-Sitzung v, F. 1819 siattgefund Pfchlung -- von Seeten der hiebei betheiligten Reglern Preußen, Hannopex, Kurhessen und Braunschweig eine schaftliche Komnnsnyn zu Auseinanderseßung der Westv__ Central=2lngelcgcnhettcn in Berlin angeordnet worden is?,» lxche und wohlvegründete Veranlassung, diesen Gcgenft etenen solchz-n betrachéen zu können, welchem dermalen _nothige Retfe mangxlt, um gehörig beurtheilen zu können, 111 wee wett _von Settcn der BundeNVersamp-rlung stch hier bundesgescyltcher Einßuß zu äußern haben dürfte.

So weee daher erß das Resultat der Kommisffons-V lungen, fur desen baldige Herbeiführung die von dchKö Preußtschcn Bundestags:Gesandtschaft in der 15tc11 dtesx Bmxdcstags-Siyung abgegebene Erklärung hinlängltche H, gewahrt, aUcn jenen Individuen, dercn Jntcreffc hiebet etnc_deutliche und klare Anscht ihrer Sthung zn den bctr Regtcrungcn zu geben vermag, so wird sich auch dann “| od Einzelne src!) in dem jedoch von der Gerechtigkeit und»! der Sxaatsverwalmngen nécht zu erwartenden Falle bls/MU dcn, nch Über Rechtsvcrxveigcrung zu beklagen, und daduraß Bcschwerde bei dcr Bundes-Versammlung zu begründen,a req Abhülfc bundesgcsetzlich zu wirken letztere in dem Maß- pfiechtcr scyn wurde, als ste hingegen, nach der vollüen ' zeuéqxxng des K. K". Hofes“, vermöge des bei Gelegenheit der phatnchen Donmincn-Käufcr näher ausgeführten PrincivM; len noch kettxen Einßuß auf die Sache zu nehmen berufen: Der_Katserl. Königl. Präffdial-Gcsandte ist übrigens., tragt, bxt deescr (HelegcnheitNamcns seines AllerhöchstenHoc sex Abßtmmuyg noch folgende Erklärung beizufügen, und 1 d_te von ihm m der 161en diesjährigen Bundestags-Sitzung zxehung auf pen raisonnircnden Theil des neusten Vortrage.- dxe Weßpbältschen Angelegenheiten zu Protokoll gegebene- hochsich Ortes durchaus auf das beifäUigste anerkannteB- rung naher auszuführen.

Se., Majestät der Kaiser haben mit wahrem und tnniga dauern m jenem Aktenüückc, welches,» bei gehöriger Beru gung der wahren Geschäftslage und seiner etaentlixbet) ck mung nach, nur auf den Antrag einer baldigen definitiven digung dxs schon früher hinlänglich insirujrtcn Gegensü" zu beschranken gehabt hätte, eine Ausführung üaats- un,d*- rcchtltc11cr Theorien wahrgenommen, welcbe, wenn se jém irgend einer gemeinschaftlichcn Bcrathung der zum Dr Bzmdc ver'cénigten Fürften und Freien Städte gls Basis at]!- Wurden,_mcht nur jedem einzelnen Bundes-Gltede zum get, ßen Präjudjz gereichett, ondern' auch für die Gcsammthtn, fern nachthetlig werden k nnte, als ein Gang solcher Art b befre_undeten Staaten, Welche mit ihr dem monarchifcheU, huldtgen und für dessen Aufrechthaltung zu wachen bemubl nur die lebhafxesten Bcsorgnisse erwecken müßte. « Diese Ansicht bedarf wohl um so weniger einer ausfubx Entwickelung, als schon ein Blick auf einzelne Sätze des“ ??s/ so wie se die §§. 10, 15, 14, 1, und 22 enthalten;- )tnreécht, untrügliche Belege dafür auFußnden, und als von der Königl. Hannöversclwn Bundestags:Gesandtscbeafki' tokoll gegebenen gehaltvollen Erörterung dicses Aktensiuct'cs in dieser Beziehung die wesentliclyücn Momente bezeichnet;? Se. Majeüät der Kaiser halten es denmack) für ang. und nothwendig, hiemit ausdrücklich zu erklären, daß Al]e '“ Dieselben die Gültigkeit und Anwendbarkeit der in Hei" ' erwahnten Vortrage enthaltenen ßaats- und bundesreck), Theorien, so wie auch die Autorität der dafür ange *" SchriftüeUe-r, nicht nur anzuerkennen nicht vermögen- “ck daß Allerhöcbßdixsclben vielmehr jette als hdcbsi bedenkli- in mancher Ruckstcht als gefährlich betrachten, diese aberfd

verwerfen müssen. “_ Se. Majeftät der Kaiser sehen Sich zugleich aber auch "„ laßt, im reinüen föderativen Sinne, den an_elcgcnt1ichen W ihrer hohen Bc immung nach ,'

auszusprechen daß in dieser würdigen Vérsammlung, Heine Grundsätze s01chckl§UXe§§

“nden oder vertheidigt werden mögen, deren Geiß !“ dr m Europäischen Staatcn-Vereine so glücklich zum Wohle ' sammtbeét und jedes Einzelnen bestehenden: erhaltendcn SV

nltion ele, wo der 1

Mgine. keene -

nen und zu befolgen schuldig snd, und über dessen materiellen

- ,- „,-„,." ,

emsp richt,

und welche daher bei jeder Gelegenheit entfernt 1“

zustehen *

. ,als erledigt zu betrachten..

5?- K- Präsdlal-Gesandtsckwft auf das bestimmteße ange- ist-

. An die Gesuche mehrerer, bel chulirung-Her rTxlxthTiet'e'n des faufgelösten Königretches Wxstphalen bethcilcg- ?sonen, ist in der 15ten ,Sxßung d. I., m. Folge des Vor- der Reklamations-Kommtsnon, urzd nach ctmgcn, vone Ge- aftcn betheiligter Höfe, namentlich nguck) von dchKonigl. schen Gesandtschaft abgegebenen vsorlaufigcnK Erklarutxgen, “en worden, daß über die Antrage der Kommisston, 'Le eben erwähnten Erklärungen am heutigen Tage

men sel). *

na La e der Sache beivden Kommissoys-An- akuocWieen, deFselbegn zum Grunde ltegendcn, im Vortrage rlich entwickelten und größtynthexls aus neueren skaatsrecht- Theorien geschöpften Mocxvx M Bexrachtung. RachZem : Königliche (Jesandtschaft hteruvcr beyxtts xn der 101en Giz- 1 *J- dahin geäußert, daß und wie 116 nm den Zedachten ' e'cytlicben Theorien keineswegs einverstanden seyn konne, so ihr jc'yt nur noch übrtg, unter Bezugnahme Haraxuf, rcmd inne der eben vernommenen Katserl. Oeßexrexck)schen 42- ng hinsichtlich desselben (Hegeyßandes, nachtragltxhzu e_rkla- nunmehr jene frühereeAexrßerung guck) von Seiten xhres ßchsten Hofes eine aquruchxtche Bctßtmmung mcht mmdcr en hat, als die damaltge, tm Protokoll der 16cm Sttzgng ns beändlécbe, aÜgemeine Bemeerkunxz Hes K*. K. Oeßerretch- Herrn Präsidial - Gesandten 1111er uvl_tch gewordene Allega- aus siaatsrechtlichen Schriftsieuern m Verhandlungen der “:. mlun . . " © [,IFZYLUÉM ihZen Motiven, snd die Kommisnons-Antrage sFr fich alicin, sondern mit den beretts aßg_egeben5§n ungen dcr bctheiligten Regierungen beschlußmaßtg zum Ge-

* etwaniger Berücksichtigung an th

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Weitere» sowohl über xine etwanige fernere Intervention in dieser Sache uberhaupt/ als uber Hie _Art derselben beschließen könne. Indem, erhaltener Yor1chrtft gemäß, die Königl. Bundestags- Gxsand'tschaft hier agf thren Antxag richtcr, verbevlt sie fich einer- sects nicht, wclche Berschtedenhen dcr Ansichten über denselben, nach Maßgabe der eingegangenen Instruktionen, in dieser Hohen Versammlung nattfixxden dürfre; andrerseits hält se es nicht für unmögltcx), daß vtelleeci): einer oder der andern ver- ehrlichen Gesandtschaft da::an gelegen wäre, vor schließljchec Ab- üimmung aua)“ noch über den gedachtch diesseitigen Antrag zu _ , _ _ reHove Kom_mimnten zu berichten. Dont; es 111 dtcxem Falle ctwa angemeven befunden werdcn, vor definitthr„Beschlußzichung, dcn diessetttgen Antrag noch zum Gegenstande emer nachträglichen Fnßruktions-Einholung und A1)- ütmmung in ,cven der Art auszusetzen, wie es neuerlich noch mit dem Kdmgl. Bczterschen Votum, dcn BÜcher-Nachdruck betreffend, in der,18te1_1 Stßungx d. J. (F,. 113 des Protokouxs) geschehen is?, so erbtctet Ulk) Ye Königl. Gesandtschaft, einem dteserhalb zu fas- senden Beschlune beizutreten.

2) In Beziehung auf diejenigen Reklamationen„welchc Jod;- rungen an pen Staats : Schatz des aufgelösten Köntgreich Wen- phalen, die m Hemsclveu kontrahirte Staats-Sckzuld, die der Weß- phälischcn Ncgterung_ gestellten Kgutionen, und die Versorsgun ehemalcger Westphälixchcr Staatsdeener betreffen, iu dte K nig. Gesandtschaft zunächst ihre in der 5012er: Sitzung 1). J. 1821 ge- machte Anzeige, besonders aber ihre in der 1zten Sitzung _dies. F. abgegebene vorläufige Erklärung, nunmehr“, in Gemäßheet ihres damaligen Vorbehaltes', durch eine sernxre Mitthctlung- theils näher zu bcgründxn und zu ergänzen, thetls überhaupt wieder in Erinnerung zu brmgen beauftragt.

Bereits im Anfange d. F. 11319 trat Hchönigl, Preuß. Hof mit Hannover, Kurheffen und Bxaunschwetg m Korrespondenz, um diese Staaten zu vermögen, durci) Avordnung von besonders be-

Uti en Adüimmung emacbt. Her Königl. Preuß. FFF Jeck? ?Jduéck) vördcrsamst nZher zu prufen veranlgßt, ob 11 wie weit etwa der Sinn dieser vorliegenden Erkxargngen re oder versjatte, die Anträge, selbst,_ ohne spectellxrev Emgc- fihr Material, noch Zedégltcl) dahm gcsicUt bleiben zu las- ?" ' [tate waren fo gende: . » [YURJIziehung auf die Verhältniss der Domamen-Rauferin

Jen. ' » b nen * in der 1, ten Stizunxz d. I. zu P„otokoll gcge e "LégddeFr Kurhessi?chcn Bundestqgs:(Hesandtscheaft, wwd von ' Sr. K. H. des Kurfürüxn, _w1e es schon fruhengejchchxnz undcs-Versammlung hinsichtlich der Domainck=Kau1er emde nition- in sofern letztere auf Verwendung udn fehlung zu billiger Bchanedlung geht - unter „MZ erken eingeräumt, daß, in Berucksichttgung dieser _et: .: im Jahre 1817 eingetxetcnen Empfehlung, set- und noch ganz neuerdings, mtt mehxxren solcher Acqutrentsstx 1 omainen g1'1tLä1ellekfoT11511en gättfjtxnéeny worden, so daß et m der ere 1 ei zu re en che , ierin gha? der hKurhessische Hoxgntt mmm feortdauernden 11, Empfehlungen der Bundes :,Bcrsqmmlxmg ybcrhaupt zn schtégen, zugleich seine Bercetwtutgkxtt auvgesptTckYna, glcchn omajncn-Käufer diejenige billtgc, mtlde und lamevvaterx )? andlung, welche den GegenstanCd solcher Empfehlunch „navgei- that und ferne? ausmachen kopntc, dergesglt zu bcwasxn,wx es nach der hinzugefügten Anzxtge, zur Zyxrtedcnßeliung desßbeat em größeren Thc'rls dcr Domamcn-Acquerentcn schon der 5a sen t'ü. " Q . _ _ D' i MDM Verstc erun gemaß ware mrihm d1e “L*,esxßrastZZYng größeren Tthl det.?Domainctx:Aunirentcn de- Die gegeplcne YserrtYerTnZekFY? au die Ba fs ürjede hiess c Bcuxthct ung e 1111) ge : ainonen erdfen, mit jvclgxhen emzclne Dommucn : Kéufer, sie sich noch nicht für befriedigt halten, fcrnex bci dc1 Bun.- Uersammlung auftreten möchten, wovon „th 11111110, zwqr nicht zum Vortrag gekommene, aber) doch !"35 Etndrctxlwngß- okoll eingetraacne und bei sännnYtchcn GesandtschasW '«n uck vertheilte Eingabe des BcvoU111acthtc11 i'nxdcn Wcßphgx n Angelegenheiten vom 25. Fun. d. :1- bereits xin thsptcl etet. Ob dergleichen noch fortdauernde Rek_lama_ttonen/xjrgenßd 'ücksécht verdtenen;ob namentlich und in wxe wett dic Yvan, m eine gütliche Vereinigung n_och nicht xntt allen Y_omai: Käufern zu Stande gekommen "]„ etwa 111 zu hoch g_e1?ann- nfoderungen zu suchen sey odcr ntcht: daruv_er wird dec B.!!!)- ersammlung nunmehr auf den Gxund 1c11cr ZrZsicl) 1.- gzu urthcilcn hab en: sie würde jedoch alsdatxn ctst ficknr erschöpfend darüber urtheilen kdnncn,_wenn sc ttch_g_cnm1ck n unterrichtet befände, was i n Bcztehung 11111 1211111 .elnen Domaincn=Käufer der wirkliche Erfolg thxcr Dex;- ungen gewesen ist, indem nur coine spc'ctellcxe qunxjtntx; sErfolges ihr den Vortheil gcwahvctxe warde, dt? ;Bclxtgkett einzelnen Beschwerden zum Maßsmbe fur dcrenZulasngkett und die Weise ihrer JnterVentéon gnzunchmen. .. : _ Eine Geneigtheit des Kurbesscscheen Hofes, mittel:, nack1tra'gl1- Ertbeilung der gedachten, so wanscbcnswerthcn, spxxtcuxr1n "Ust, dieser hohen Versmnmlung auch noch den _bczctckxnctxn bcil du verschaffem läßt sich um so weniger bczthfelp, tc bcé élléger derselbe ihren Wünschen duch) die bcxctts tm Adee M gegebene Auskunft über den_ Erfolg der 'ctngclcgteon “Le.!" ung zuvor ekommen, und jegmzwxedcuttgxr dadmck) 11111 rucke ähnli er Wünsche einc erfährege Ansnaymc in vor- iugesfchcrt worden isi.

Eben darum würde es der Königl. Preuß. ,Hyf fürxdie ange.- enße Behandlung der vorliegender: Rcklmnattons- wache bal; Wenn die Hohe Bundcs-Versammlung, mit cinstjyjciligcr ch ebung des Kommisffons-Antrages, dem Kurbcsnsaxcn_.scko_sc ' Vermittlung seiner verehrlichcn Bundestags:Gesandthx, “Um zu faffenden Beschluffe den Wunsch tznd dic vcrtr-mcns- ' Erwartung auIspräche, daß derselbe die fur „Kurhessen in chr 11 Sitzung d. F. abgegebene Erklärung,- bet sctnen damals aus- [ich vorbehaltenen weiteren Aeußerungcn, durch) eénc na- tliche Angabe derjenigen Domainenszzänfcr, mit chen ein gütlichcs Abkommen bereits gc_t1'offc1t den, noch zu vervollsiändigrn, und [111311111th bisher nicht erledizzten Fälle, die Grunde, die

Abschlusse einer gutlicl)cn Uebereinkunft, noch ege sichen mögen, näher an uf1'1brcn,kcinen91n=

vollmächtigten Kommiffarien, die Vcrhältniffe dss aufgxlöüen Kö- nigreiches Wcßphalcn zu _reg11_liren. Ha„_nnover, d'cm slch, Braun- schweig hierin überall an1chlpxz, bcvyllxnächngxe setnetx Gesandten am Hofe zu_Berlin, und etnen gletchcn Aastrag erbeclt der dor- tige K*,urbesßsche (Hes11ndte vox: Lo:*c11z._ Bevor jedoch die 39 dem Geschäfte erfoderltchen M_atertalecn zuya:1_11nengedracht_und dtc bet- den auswärtigen Kommmarien mit Jnmukxion verychcn waren, verstarb Hr. 11. Lorenz, u_nd die Thätigkeit _ch ihn crsctzendcn Ge- schäftsträgers, Major thkens, wurde zucrn ebcnfaUs durck) Man- gel an Jnstruktton, bald aber auch Dura) die nach dem Adlcbxn des Kurfürsten Wilhelm 1. von Heffen 11.3“). nöthége Voü1nach15-Er- neuerung aufgehalten,

Nach Beseitigung dicses“ Anstandcs exfolgte am_20. Zum 1821, wie hier bereits angezeigt worden, der werkltcbc Zummmcntrttx _der Kommisäon, und von Preuß.Seitc wurde eine allgcmcenc nypomton über die von ihr vorzunehmende Behandlung dcs__(§_5eschastcs vor- gelegt. Bei diesem Vorschlage warde auf die chxtmmnngxn des am .2. December 1813 von den da111als_gcgcnxsrank- reich verbündeten Mächten abg_c1“cl)los1ench_n_ Bcrxrq- ges zurückgegangen, und die Wirksmnkctt der Komnnmon Jux dee Klausel jenes Vertrages gegründet, das; 2111g_curdncre_ dcr «ouve- rains, unter deren Herrschaft die da:“; Kdnigrctci) Wenvvalcn konz- stimirenden Landestycilc zurückkehrtcn, zusammentretctx un? die diesen Landestheélen gcn1cinschafrlichcn Fntcrcxscn regulercn rollten oder nach dem Wortlautc:

„[ck 11161118 001111111351011 561.1 CZUXKLÉN ()(? 5151171707 (*r 111“ 1675161“ r0115 1€5 111dékéc5, (1111 0111, 615 ("011111111115 „111x 1111115161111» y10yi11cck (111 R03311111S (10 KUKZTYÜZLUS.“ - "

Die Verhandlungen der Kommisnon soUtcn 1111) darauf bx- scl)ränkcn„zunächst dic Gegen stände dcr Bcraxhung _dann dre Grundsätze der gc111cinschaftlick1cn Ol115cina11deryckzu1xg uber deicsc Gegenstände festzuücücn, any erst 111111) „erfoKlgter'Cmtgung 1111er die anzuwendenden Grundsätze soUtc dec Kommmnon dtxeéxycge Verabreden, wie solche in Beziehung anf die ctnzclycn *zx-auextn Ausführung zu drinchNscycn'. Sonack) würde es auger der Be- üimmung der Kommisnon „ltcchn. cmzclne. Reklazngttoncn anzu- nehmen und zu c-clcdigcn: nc växtc aber eine Bc_!“ctntg11!1g zuever- mitteln, darüvcr, wclcßc Gattungen 11011_:)ceklg11111ttoncn uber- haupt zu bcrücküchttgcu und auf wclchc Wem" dtcxc Reklamationen zu befriedigen scxxcn. _ . . _ Auf dicse 11Ugcmeincn Vorychlagc_1111d you'dcn mnbcthciltxzxen Staaten noch kctnc dcütmmrcn Erfxärungcn ctngxzzgngcn. Wab- rend dic Kox111111ffartcn dic 3111111111101: ihrer „ZM erwarteten, untcrwarf man von Preuß. Seite die ir1__Bcrlit1 111111111!)ng chrxmigtcn Data über die vctrcäcndcn Vcrhältntnc dcs amgcldüen K'dntgrxichs Westphalen cincr specthcn P1*üf1111g, dercn „Re1_ultatee dcn merve- tvciltgtcn Staaten 1111115" in mehreren Oc11k1chrtsten 1111er dj_evckn- zelnen bet der Kommtmon znr Spmchzu brmgendcn (F,»egcnnandc, theils in einem &cvcnfaUs früher erwahnten) aüsqcmemen Plane odcr Gutaäztcn vorgelegt wurden, welchc?“ Annchtcn zmd Vor- scklägc über die gxsammtJBcbandluxx deryclvctx ""SZ" Art_der qcmcmsmncn Ausctnandcmcyung «nya x never jene „xenksckztjitten “und dies Gutaämn haben dec Komnztffarien dcr mnbctbetltgtcn Staaten 1711) mit Juüruktéonen zu verxchen versprokven.

Hannover hat neuerlich zur Hülfe seines Kommtnakjuéx noch cinenkzwcitcn Beamten naä) Berlin gesexndt, jchlÖber 11115“ früheren Dicnstvcrhältniscn eine genaue Kcnntmß dcr Wrüphalixckch An- qclcqcnhciten besitzt. _- Mét ergnüge11 erkennt hierin dcr Preuß. [i)ofktncn Beweis der Bcrcitwrlltxxkcit „Z)amxovch- dic Auseinan- dersctzung zu beschleunéch An KUZ'W'F" 1111d,_1_o1vohl*d11rch den diesseitigen Königl. &chckwfxsträgcx m Kassßl- als von Ectten des Königl. Hannövcrisclstn Hofes, _dkmgcndt; Ersuckcn ergangen, um auch dort die Ertbcilung det“ ndfbtch Y:!U'uxtzoncn Lu beschleu- ni en, und nach dcn Vcrheißxtchn dcs K*yrhcmschen Htaats-Mt- xtiZcriums, sieht die baldige CrxnUnng dicch Wunschcs zu hoffen.

1Kenn ! aus den hier dargeüeUtxn Th-1xr“achc11 ergiebt, daß nichtLZUein Léa Preuß. Sein Alles gejchebcn 111, was zur. FSrde- runq des Geschäftes nur mdglick) war, xondcrn, daß man 11 auch von'dcm ungeüdrtcn Fortgangc dcs“ *lxlz'tcrn chentende Re ulxate vcrsprechcn darf; so muß, 11a_ch dtcvcmgcr Annchtx für jest jede Einmtsäyung der Bundes"-Vcrymn1nlunq_xn die Verbanxlunchn der u Berlin znsammcnqctrctencn Komnmnon, ganz bcwnch aber

er auf eine 1011111“ Ein_11eischnng axxzwcckende zweite Antrag dn“ Reklanmtions-Konuuisnon -- avgeycdcn von Jedem ande» entw genschendcn Bedenken » als viel zu fr dzcitt. Ww!

* 3 nehmen werde, damit die ersammlung sodann cin

werden.