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einmal im Monat seiye Correspondenz nac!) Au ralien den, während dersßlbe 1th auf detz verschiedenstenftLinien Monat Brtefe versenden könne.
„U" ZMF“ oder mehr tm Was den Paffagterverkehr anbetreffe. so müsse man doch
Betracht nehmen„ dgß „sicb Passagiere, die schnel1 „im wouten, zvahxltch mxbt 171 Hamburg, sondern etwa in Neapel oder med1sl emsch1ffen Wyrdxn. SoÜe eine Gesell-
stdie geforperten_Zweche poüstanng erfüÜen, so reiche die umme von v1e_r M1l11onen Mark ]ahrlick) nicht aus; man „erde nothwendxg Mehrforderungey eintreten lassen müssen.
;sej bWher 1n aüen anderen Landern, wo man Staats- Subvyntjorze11_gegeben habe, geschehen. Sodann halte er es kW für r1chkkgé daß man dem Hause nicht die ganzen Ver- träge mit den betreffenden Damyfergeseüfckoasten vorgelegt habe, pie es in England und Oesterx-ejch geschehen sei. Endlich werde
ganze deutsch_e Rhedere: emer großen Gefahr ausgesetzt, es «perde in Zukunf't ]eder Nheder_ nur mit Furcht an &den Bau * es neuen Sch1ffes gehen, wez1l man stetH über die Absichten
Negieryng1nx'13nklaren fem,werde. Er halte die Vor- ye für eme Schad1gung der fretxn Entwickelung des dequckzen ' dels, und b1tte, falls man mcht, uns eine Verstaatlichung LEijenbahnen, auch eine Verstaatlichung der Rhederei
e, das Gefxß abzulehnen! F ierauf ergriff der Reichskanzler Fürst von Wißmarck
ort:
ck habe nicht die Abficht, auf den sachlickocn Inhalt der Rede, 5 foeb'en schließt, zu antworten. Ich werde davon schon durtb ? mateneUe Grunde akzgehalxen. Etnmal, um eine Rede von der ju beantnxorten, w_are eme Gegenrede von mehr als dieser ,». Mnothnxendtg„ und 1ch möchte den Hrn, ])r. Bamberger hilfen, ?] er die _RelckZSregierung m beandlung nehmen will, seine Hsm kleiqner emzqrtchten; uns"feblt fur so Großes auf ein Mal die ]«ptivitat. Es 1ft mir unmoglich, auf pie ganze Masse dessen, was *xyorgetragen bgt “ es hat beinahe zwe! Stunden gedauert, glaube 'zu-hier farblu? zu antworten; es lft auch das eigenxlicb nicht so
Hrmcine_Aufga e. AußerYem mache ich den Herrn Vorredner für , 'ftigeabnliche Lokalwerbaltniffe, darauf aufmerksam, daß, wenn ;wseinem ?ewanliÖen Ton sprtckyt, hier an der bundeßrätblicben omckgerade ovtel von" seiyer Rede verloren geht, um den größeren Mderselben unVerstandlrcb zu mczcben. Das liegt unmöglich in
Abficht. Nur den le tex) Theil, der gewissermaßen mit fettem ckgesvrocbcn wurdc, ba e 1119 klar verstanden; Wenn es ihm mög- kF:»äres,iztvei Stunden hintereinander so zu sprechen, würden “wir 111 ar en.
Der Zweck, zu, dem ich dennoch das Wort ergreife, isi, mich zu wahren gegen dre Art von Rollenvertheilung zwischen den Regie- mm und dem Reichstage, die aus der Rede des Herrn Abgeord- jim und aus der ganzen Polemik in den Zkitungcn mir hervor- ijkklsÖeint- Es ist, als oh die Regierungen, der Bundeßratb ! der Reichstag als Parteien 171 einem Prozeß einander gegenüber- Enden, und als ob uns, den Regierungen, obliege, mit Ziffern nacb-
eisen, daß das, was wir hier angeregt baden, fich in einer ge- äm Anza [ von Jahren bezahlen wird, entweder durch einen Mienen Ueberschuß oder durch ein volkswirlbsckéaftlicheö Plus. In dieser otm, meine Herren, find ja organische Fragen, Jvie es alle volk abschaftlicben Fragen find, gar nicht zu behandeln. ter Jemand
überxciugen, Jemandem sogar durch das Matérial, was wn: beibringen, Kto) eVorlage, durch deren Motivirung zu beweisen, daß die Ausgabe, die wir dem Lande vorschlagen, eine nothwendige oder auch vvtMuüßlicbe ift,-wer kann denn das von uns erwgrten? Wer uWngt ist, daß diese AuMabe nützlich ist, dcr wrrd nicbt zu-
ßimmm/aöer mutben Sie uns nichk zu, den zu überzeugen! Die * «W. B., den Herrn Vorredner davon zu überzeugeq, daß irgcpd *W/ RegierungSvorlc-ge nüslich und zweckmäßig ist, wizrde lch me- Ua/süberneKmen und auch in dieser Lage nicht, weil :ck überzeugt k“, dasz WW MMW so wohl erwogen und so Lest und so ficher ckck M*"- „WKKKUMW Deduklion ße jemals erschüttern könnTe. babe IU Ml PWWTM und erfolgreiche Arbeik auf meinen Schul- LM MÜM- M!, MM unpraktijcbe Ueberredung des Hrn. Abg. Yuuz- ékükk WMW Ubsxncbmeu zu woüen. Aber das ilk aach dcn uhr!- en HLM" UYILUUbLk- der Gesammjbelt hier. eine Herr_en, wer ier nicbt uberzeugt hergekommen ist, daß es nülzltck) Fi“
se SUHVcntion unseren überkeekschen Verbindungen zu_ e- iligen, den Werden wir bkec zwschen 1 bis 511[)r nicbt uber-„ jugen - ich Wenigstens nie!;t - meine Beredsamkeit reicht dazu jltbtaus, auch die Kenntnis; keines Einzigen von uns. Wie Viele kad so wohl unterrichtet, wie der Dr.Abg. Bamber er? Er ist genau mugunterrichtet, um aÜc Einzelheiten des übcréceiscbcn Verkehrs [“großer Sachkunde und, wie ich vorausseßen kann, ohne Interesse irgend eine der dabei bcthciligtcn einzelnen Rechnungen zu ver- n* aber dem in der Geschwindigkeit zu folgen und darauf einen (blaß u faffcn, das ist aar nicht möglick). In solchen Sachen Wder cgierung nicht die Bewäslast ob; was der Regierung ob- kt. ist, die Anregung und die Möglichkeit dazu zu gewähren, en, wie beisplelswckse die Samoafrage, nacb, einer_ ge-
Anzabl von Jahren einmal wieder der_ gememsébaftltchezn
ng mit uns zu unterzixhen, der gemeu1schaftlich€n „Fru- ' nicht im Jntereffc der Reglerung, _mcme ;Herren, znrz: tt es
llfkändig gleiÖJÜLTiJ, und jedem andßrnMintster, persönbch aucb, se Sache zu Stande kommt oder mcbt' aber xzn Interesse daß der deutschen Nation, ihres Exxzorts, ißrer Arbcxt, her Nbedcrci es, die Sache zu prüfen, zu erwagcn, ob fic nußlmb ck oder
Ob es nebenbeidabei auf einen Ehrenpunkt ankommt, das , ffeicb dem persönlichen Ermessen e1nc§ Jeden“ die Ehre ,ist “"Ach von dkm persönlichen Gefühl abhangtg. Zn d_er Wcrsx, "!“-5 hier von der Gegenpartei geschcl7en ist, das; _namlich dre medcr jäßrlicb zu machenden Verwendungen addrrt wird -, Zeitungen kommen auf 60 Minionen im Ganzen, 15ckch4,_Hr. ])r. berger, der das Diskontogesébäft genqucr kennt, rcduztrt dineée
auf nur 45 MiUionen -, 114 dieser Weise la t . die Sache doch nicht behandeln. Das Raisonnemenf, ich hier in einer fortschrittlickz'en Zextung finde: "Millionen Mark für das Weben der Retchsflagge in Asien und "ßkalien, ixt dasselbe, was Hr.Bambcrgcr berubrt; mutama "umran- mit ein gen Variationen reproduzirt cr daffclbe, Das laßt s::cb alle nationalen Institutionen anwenden., - Ich habe mir luer kffexn der Marine aus ezogen; da sind tm Ordknarium 27 und raordinarium 10 Mllionen, machk 37 MiÜtonen, und das enmal enommen macht 555, also: Sie können mit demselben t agen, ür das Vergnügen, die deutsche Flagge wehen zu sehen, llionen. Oder das gesammte Postbudßet -- graecer proptsr Mill. - Wenn Sie das mit demselben Multiplikator versehen, lumen Sie auf 2400Mil1ioncn. Si'e köxxnen das ganze Deutsche unter diese Rechnung bringen nut scmcm Budget von 591 nen; das macht, fünfzehn Mal genommen, 8865 Millionen. es für das Vergnügsn, die deutsche Flagge wehen zx: sehen! *Das find also keine. ernsten Gründe; darauf sollte man htcr mcht mmen. „ Aber ich will auf diese materieÜe Seite der Sache nur souvett M- als ich es mir überhaupt vorgenommcn hatte. Der Hr. Bamberger hat hier Bezug genommen quf di_e Erklärung, dxr uraer DampfsÖiffs-RhedereigeseÜschaft, dre, wie er ganz rtcbttg ihrerseits mit Verlust gearbeitet hat, und von der er „voraussetzt, 12 zu den unbedeutenden Vorarbeiten, die seiner Memung nczcb k! Merung überhaupt geliefert Hat, im Wesentlichen das Matertal “Wi hübe- Gerade dieser Rechnungsberickyt, das Promemoria,
MWM ist in Nr, 162 des „Hamburger Corrospondchén, wo es “(“DJ-Len und die Schlüsse bestätigt finden kann, die 111) daraus ' ns amit an:" ' _ , MAM 1. Juli 1871 konstituirte M; die dcxxijxk)? Dampfycbaffs- 150örei zu Hamburg mit einem Kapital von 300 000 Thlr. =
000 W Damals, vor ca. 12 Jahren, Waren UKsere deutsck)?"
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Schiffsbauwerften noÖ wenig im Stande, den Bau arö erer ei erner Dampfschiffe sammt Maschinen zu einem im Vergleiä? zu dex1 auf syglisckoen Werjtcn kurxmten Pre1se und in einigermaßen gleichen Lteferungstexmmen 'zu ubernebmen.
Es ist sextdxm c1nFortscbritt_gemacht worden, seit den 12Jabren, zu Aller Befrtedtgung. Ob und mwicweit diLscr Fortschritt in Ver- bindung mlt dex; GesxU[chaft zu bringen ist, überlasje ich Links Jeden Exmefferx. Cs 1st xmr 1xnmer xnerkwürdig, daß bei solchen Gelegen- betten wxe dre beufxge, e1n Tl)_ej[ der Herren vorher überzeugt ist von der Sache, ynd der Beredsamkeit der Regiexungnicht bedarf, während ein anderer Thel! auch vorher übexzeugt ist, daß die ganzeSnckoefeblcrbafs ist, und daß'es der Beredsamkerx der Opposition nicht [)“-darf, um die O,!)positton zusammenzuhalten. Merkwürdig ist ferner aucb, daß die ertbscbaftliche Ueberzeugung- fich „genau so abgrenzt wie die Fraktionen, daß fi_cb selten'm dex Frczktton em Mann findet, der anretcr Mei- mzng x_st als dte ngorttat, das; genau mit der Regierungsfreundlickp- kctt _ d1e Uebcreinstjmmung mit dyn wirjbschaftlichen Anficbtcn der Nemerzmg aufhör-t, alsx) da, 1190 “(ne Regierungsfeindlichkeit anfängt, auch die Verurtbctlung xéixer wiribschaftlicben Auffassung der Regie- rung feststeht und unerschutterlich fekt bleibt. Es läßt mich das fast auF den Schluß kommen, daß noch andere als wirtbsckoaftlickpe Er- wagungep fur dj_ese Uebcxzeugung maßgebend sein müssen; natürjich werxen dlcse Erwggungcn mdirekt auch immer auf wirtbscbaftlicbe Quellen zuruckkommen, melleicbtwürden dj_ejcniaen, die augenblicklich die Wirth- schaftspolitik Her Regierung mxßbilligen, dieselben Maßregeln, die die Regieryng lhnen vorschlägt und die Sie heute verwerfen. ihrerseits selbst ausfahren, Wenn Ste Regierung wären, allerdings dann viel gexckyickjer und besser vorbereitet. .Der Unterschied liegt darin: Sie wurden" es selbst machen, Sie [Leben die Pcrfönlickpkeiten nicbt, die qegenrvartig die Verwaltung le_iTen. Ick) woÜTe, dieser Mangel an Liebe wäre stark genug, um die Verwaltung von mir zu nehmen, aber leider find Sie alle nicht_ so mächtig, wie ich Ihnen wünsche. Ich wünschte, Sie wären emmal am Ruder. ich möchte Sie wohl sehen.
In dem vorher erwähnten Promexmoria heißt es dann weiter:
Mit 4 Schiffen übernahm diese deutsche Dampfschiffabrts- rbedcrei im Juni 1873 die abrt nach Penang, Singapore, Hong- kong und Shanghai. Deuts land entbehrte bis dahin jeder direkfen DampfsÖiffSvecbindung mit jenen Gegenden.
Ick will Sie nicht mit Weiteren Vorlesungen ermüden und Ihre Zeit und meine nicbt verschwenden. Hinterher kommt das Resultat, daß diese Gesellschaft, nachdem s'ae ein erhebliches Verlustkonto abge- schrieben batte, nachdem sie mit Schaden o erirt batte, schließlich doch elf Seedampfscbiffe dauernd auf diesem eechc beschäftigte. Das ist die Thätigkeit dieser einen offenbar Wenig ?otcnten, aber streb- samen Geselljcbaft. Wenn schon dercn Thätigket genügend gewesen jst, um in unseren ganzen Rbcderciverbälxniffen, in unseren über- ?eeiscbcn Beziehungen, eine erhebliche Veranderung herbeizuführen,
olltc da die Möglichkeü ganz von der .?;md zu Miscu sein, das; bei" U)
einer noch größeren Ausdehnung mit Z ülfcnabme ciner Subvention von Seiten der Staaten, aÜe die Vortheilc, die für die nationale Arbcit, für den Handel, für den Export gewonnen werden können, fick) in noch größerem Maßstab zeigen? Wie hat der Verkehr in olge der Anlagen von Eisen ahnen _ficb gehoben, wie Hat der Wagen- rachtverkebr in Folge der Eisenbahnen ficb gehoben. wic aden Hunderttausende anderer VerkehrSarten fich fcitmeinenJugend- jahren verdreifacht, vcrzcbnfacbt und an Umfang zugenommen durck) Verbesserung der Verkehrsverbindungen? Weit über jcdeBcrccbnung! Der Klügste, meine Herren, wird das Maß der Entwickelung unseres Verkehrs in Folge der AnWendung dcs Dampfxs auf unseren Ver- bindungskvcgen sowohl zu Wasser wie zu _Lande mcbt ganz sicher _fcst- stellen können. Können Sie also mit Sicherheit nach kaufmannijchcr Buchführung genau das Vcrkust- und Gewipnkonw anzeigen, was wir hierbei haben Werden? Es ist das_ eine YeberzcugungM eine Glaubenssacbe, die ich aber dock) nlkbf, wie der LFK": Vor- rcdner, als Gefühlssacbe ckarakterifiren möchte. tr fühlen die Verpflichtung, über die Ablehnung von Samoa nicht zu boudiren, sondern - Sie könnten es auch aus Ihrer Mitfe thun - Ihnen nach einem gewissen Zeitraum wieder Gelegenbcix zur Prüfung zu geben. SmdnSie überzeugt, daß diese Vorlage nüylicb ist, “dann werdcn_Sie dafur stimmen trotz der [an en Rede Und der vielen Daten, dre" Ihnen der Herr Vorredner Ver eien hat. Sind Sie davon nicht uberzcugt, dann bin ich der Leßtc, der es Ibnen übel nimmt, wenn Sie in wirthichnflliébcn Fragen anderer Ucberzeu ung fänd. Für die Regierung entspringt daraus der Vortheil, daZ e von 'der Verantwortlicbkeit fÜr das Nichtinslebenrufen dieses n titutcs befreit ist. Wollen wir den Weg, den niébt nur, wie der Herr Vorredner sante, Frankreich, sondern auch England, Belgien, Holland und alle Hauptsächlich scefabrenden Nationen betreten haben, aucb Italien -der Herr Genrral-Postmeister bat dic Data darüber, ick) babe fie nicht im Kopfe -, wo11en wir den Weg, den aUc Diese betrctcn babcn, nicbt hetrchn, weil wir die klu cn Deutschen nd, dic Ach besser wissen, Weil wir 110 vie c Gelehrxc un so Jute Redner haben? Wollen w r uns nicht an der Weiterentwickelung des Verkehrs bctbeiligen? Wollen wir nichts tbun für die Seefahrt, die Arbeit, die Erhaltung unscres Exportes, zur Vorbeugung von Nahrungslysigkeit im Lande Wegen Mangel an Exports und Mangel an Arbeit“? Wollen wir nicht vielmehr jedes Mittel wählen, diZAchfubr zu fördern, auch solche Mittel, für deren Rentabilität wir nicht Vorher den Beweis liefern können, an die wir aber glauben? - Wollétx wir ablebncn odcr annehmen? Die Rexicrung übernimmt_nur dasfur die Verant- wortung, daß sw Ihnen Gelegenheit bietet, emen Be chluß zu faffcy, daß ste ibrchc 15 die Initiative ergreift. Dcr Verantwortlichkcit fur das Unterblc [)en solcher Einrichtungen bei 11118 in Deutschland ist fie überboben. Diese Verantwortlicbkeit wird von dem Augenblicke, wo Sie die Vorlage ablehnen, Hrn. Bamberger, seinen Freunden und den Ablebnenden ins Konto geschrieben Werden, und wir werden die Sache ati aaca Samoa schreiben. . _, . Der Abg. Graf von Holsten: erklaxte, noch heute könne er den schmerzlichen Eindruck tzicht vxrwxndexx, daß die Samoa- vorlage abgelehnt worden so:. Eme'ähnltche Vorlage trete auch heute an das Haus heran. Er ermnere das Haus daran, daß bald nach Ablehnung der Sampavoxlage, zwar, Donk- schriften erschienen seien, von denen du; exne Über dte Vex- hältniffe in Frankreich gehandelt habe, dte andere alle hte Hülfsrufe enthalten habe, die aus Asten_ an das Deutsche Ren!) ergangen seien. Schon damals set pm Foxderung gesteÜt: vor Mlem bedi'trften dic Deutßchen emer dtrexten Dampger- verbindung! Diesen Punkt ha _e auch der vorltegenpe'Gexß- entwurf hervorgehoben. ?_n dl? technischen Schxvrextgketten dieser Vorlage wolle er 1x!) m_cht eninlassen. Für 11)" und seine politischen Freunde seten dte'Sase maßgebend gewesen, erstens, daß nur ein ganz regelmäßtgeyImport und Expoxx bei reaklmäßiger Postverbmdung sem könne. Nur dann1et es möglich, für Deutschland dmzernde Bezugs: rejp. Absaß- queÜen zu sichern. Sodann" besttmme seiya Partei der S_aß, daß eino solche Linie vorlayfig nur m1t Schaden axbetten könne. Erwäge man fernex' dte ungeheuren Summen, d1__e von anderen Völkern für derartige Unternthungey gezahlx wurden. Der Abg. Bamberger sage, das ware rela'tw„wen1g_gegen= Über den Besitzungen, welche diese Staaten m 1xnen Lapdern hätten. Deutschland one aber. auch dort samen Exxjfluß haben. Die australische Kolomalverwaltung hahe ]Ungst 200 000 Pfund Sterling zu solchem Zwecke bezmlkgt. Das sei dock) ein Beweis dafür, daß d1eNothwendigke1t solcher Em- richtungen anerkannt sci. Der Nbg; Bambergßr habe ferner darauf aufmerksam gemacht, daß der dem _gestetgerten Verkehr der Landwirthschast Gefahr drohe. Er _w1ffe sehr wohl, daß von sehr fLUUM Gegenden der deutschen Landwwthschaft Kon-
kurrenz gemacht werde, das; z. B. indischer Weizen auf der
Ostsee geschwommen komme. niederdrückenden Einfluß die die Landwirt schaft und
ES sei Thm bekannt, mech) ufuhr australischer Wolle für . _ oUproduktion gehabt habe. Aber dtese aaxen wkrden weniger durch die schne11en Ppstdampfer beför_dert werden, da diese zu tbeuer senen und es wemger auf_ rasche als viylmebr auf sichere Vesördexung ankomme, D1e_befte Stüße für die Landwirth- schaft set eine kräftige Jndustxte. Eine Maßregel, wie die vor- liegende, fördere die Indusmen, und er lasse sich durch das GLspenst, das der Abg. Vambergey heraufbeschwören woüe, nicht schrecken. Uebrigens habe er slch gefreut, bei dem Abg. Bamberger ein so reges Mitgefühl für die bedrohte Lage der Landwirthsckxast zu finden. Er hoffe, wenn ein energischer Schuß nothwendig werde, auf ihn rechnen zu können. Deutsch- land habe das Recht, zu verlangen, daß es ebenso dastehe,
wie dia anderen Nationen; aber Deutschland woue sich nicht alles cediren lassen, sondern es sich selbst ermizrben. Bci den ungeheuren Summen, m€lche das
Ausland für solche wecke verwende, könne er das Gefühl n1chtuntcrdrücken, da Deutschland zurückbleibe. Es werde Ntemand glayben, daß nur aus reiner Liebhaberei jene Summen bewxüigt worden seien. Der Werth dieser AUEgaben habe s1_ch durch dxe Dauer der Zeit bestätigt, Man soÜe des- ?alb mehr aus absoluter Sparsamkeit und grauer Theorie 1ch vor solchen AusZaben scheuen. In neuerer Zeit habe ein wahres Wettrennen stattgefunden, auf jeder Ecke Landes Kolonien zu etablixen. Es handele sick) jeßk nicht darum. Man mHsse aber e1lxn! Sonst gehe es Deutschland wie dem Poeten m hem Sck)1l1erfchen Liebe, der gekommen sci, al?- die Welt verthetlt gewesen sei. Deutschland habe nicht den guten Trost, den Zeus dem Träumer gkgeben habe, indem derselbe ihm das himmlische Netch gewährt habe. Wenn Deutschland zu spät komme, set das himmlische Reick) geschlossen. Es säßen hereits Franzosen und Engländer auf den besten Plätzen und Deutschland habe das Nachsehen. Auch für den Fall eine§ Krieges zwischen einer europäischen Macht und China sei eme solche Postverbindung nothwendig. In solchen Fällen wäre Deutstbland auf fremde Hülfe anae- wiesen und das könnte unter Umständen geradezu verderbli sein. Eine solche Stellung sei für Deutschland unerträgli und unwürdig. Allem dies genüge, um seine Partei für die Vorlage eintreten zu lassen. So erkläre er denn in seinem und seiner politischen Freunde Namen, daß sie für die Vor- lage stimmen würden, und er wünsche, die übrigen Parteien im Interesse der Würde Deutschlands ein Gleiches thäten.
Demnächst nahm der Staatssekretär des Reichs-Postamfs Dr. Stephan das Wort:
Meine Herren! Ich bin mit der größten Aufmerksamkeit den Ausführungen des Hrn. Abg. Bamberger gcfolnt, so wie sic es ua:!) Maßgabe der gründlichen Studien, auf denen sie beruhen, verdienen. Ich habe eine große Menge Zahlen von ihm gehört, aber ich habe Troß meines rcdlicbcn Bemühens einen wirklich entscheidendm und durchschlagenden Grund gegen diese Vorla 2 nicht von ihm ver- nommen. Er hat geschlossen mit einer dur schlagenden Bemerkung, nämlick derjenigen, daß man die Verstaatlichung der Rbcdcrci nicht Wollo Das ist vollkommen richtig, das wäre ja auch eine große (He- fahr. Wer will denn aber eine Verstaatlichunn der Rhedcrci? Das wollen wir ebensowenig wie Sie". Davon ist ja in dcr ganzchorlage nicht die Redc. Wie können Sie uns zumuthcn, auf den borrcnden Gedanken zu kommen, die _gesammte Rbedcrci zu verstaatlichen“? Ich Habe aus der ganzen Ausfuhrung nur immer daß cntnommxn: weil ebcn schon so viele Routen existircn, weil so viele Dmnpfjcbiffe da fänd, die genügen, um die voxbandenen Ladungen zu befördern, des- halb brauchen wir nicbt auch in dicser Arena zu erscheinen, deshalb können wir uns voUständig zurückhalten, können, wie man sagt, die Hände in den Schoß legen. Ja. meine erren, wenn man sonst wohl die rinzipien der Handelspolitischcn chule, welcher der Hr. Abg. Dr. ambcrger angehört, mit dem luisgsr fairs bezeichnet, so kommt das, was er beute gesagt hat, auf das Winsor rien fairs bin- aus, denn wjr sollen eben nicbts thun und die Anderen fortwährend dicses Terram ausbeuten lassen. Er bat erwähnt, das; nach Inhalt dcr „Bc ründung' des Gesc entwurfs in England 38 Linien bestän- dcn, in entschlgnd 10; er at cine Unrichtigkeit darin gefunden und seinerseits angefixbrg, daß 16 kcutscbc Linien bestünden. Es führt sich das darauf zuruck, daß der Hr. Abg.])r. Bamberger die bestehenden Frachtlinien mit hinzugerechnet bat, die nicht zur Postbefördcrung bcnuyt Werden, also bcispkclswcisc die Slomannfebc und die Oöwaldscbe Linie in Hamburg, während diese zehn Linien nur die ?)oslfcbifflinien umfalsscn, die auch hier nur mit den enyliscbcn Potscbifflinicn in Berg ciclo gesetzt find; wir müssen also in [) eser Beziehung dieZablen in dcr Vorlane aufrecht erhalten.
Er hat sich dann darüber bekla ?, das; in der Vorlage überhaupt zu wenig Zahlen vorhanden seien. (1, meine Herren, es wäre ein Leichtes gewesen, auf Grund des umfassenden Materials aus den Konsulatsbericbtcn u. s.w. dicVorlagc mit Zahlen bis zumUcberma voüzupfwch, aber ich habe eigentlich die Bemerkung gemacht, da derartige «zorlagen nicht besonderes Glück hier im Faust haben; i glaube auch bemerkt zu Haben, wie ich vorhin mir gc taitete, bci m_cincr ersten Ausführung etwas in die Zahlen bincinzustcigen und ver] ie- dene Zahlen anzuführen, da das Interesse in dcr verehrten er- sammlung etwas nachließ. 5 ie gesagt, es wäre uns ein Leichtes ge- wesen, diese Zahlen beizubringen, wir Haben aber das Produkt aus den Zahlen gegeben, was bekanntlich ja sehr viel scbwierincr ist, als die nackten Zahlen binzustcüen. Sie finden das auf Seite 5 der Motive mit den Worten angegeben:
Bei den internationalen Beziehungen kann der UmfanF des Yostverkebrs immer mit als Ma stab betrachtet Werden f r die 5 edeutung des zwischen den bctrc enden Ländern bestehenden all- gemeinen Gescbafts- und Handelsverkcbrs. - und hier möchte ich mir erlauben einen anderen Irrtbum zu be- richtigen, der dem geehrten Herrn Abgeordgmten unteréelaufen ist. Mit diesem Umfange dcs Postverkebrs ist nicht die Anza )l der Post- schiff- gemeint, wie Sie das in Ihrer Ausführun vorhin dargelegt haben - indem Sie die Anzahl der deutscbcnPost chiffe mit der An- zahl der englischen in Verhältniß setzten „*, sondern der Umfan des gesammten Briefvcrkkbrö ngcb jenen Landern bi_n, der ein fiZeres Barometer _ das brauche wb Ihnen ja nicht zu 1agcn - des vor- bandcnen Geschäftsverkebrs ist, Was nun diesen Briefverkebr be- trifft, so hat er sich in den lcvtcn sieben Jahren verzehnfacbt mit jenen Ländern, was doch eine ansteigende Lebhaftigkeit der Beziehungen bekundet. Nehmen wir an, daß er sicb in den 15 Iasren, für welche das (chsey und dex abzuschließen e Vertrag oder die er- träge bcrcxbnet smd, ztur verfunffacbt, so würde er bereits eine Anzahl von 5 Mtllioncn Brtcfe, also die Hälfte deffen umfassen, was der Kerr Vorredner selbst als den Verkehr Englands angegeben hat, mit- in eine sehr erhebliche Summe. Es beißt nun aber hier wxiiev:
Jn dmr That babxn die unmittelbaren Handelsbcuebunaen zwischen Deytschlanx emerßeits und Ostafien bezw. Anskkülkcn anderexscits eme ststtg steigen e Ausdehnung gewonnen". Zwar findet es chntliÖe Schwierigketten, in dieser Beziehung uber den tblaf- säkbli „en Umfang des in Betracht kommenden Handels- 2c. Verkßsts bestimmte Nachweise zu erlangen. Soviel ist indes; als feststehen SZ bctkackchn, daß aÜein die unmittelbare Ausfußr W" amburthZa ! Australien dem Werthe nach aus mehr als 10 M Uionen tw a;:b jährlich ncscbäßt werden kann. Dennmb erreich dec Gesamxtctbt ? n des deutschen Handels mit Australien und Ostafien "Wb? ff dTn zroanzigsten Theil des englischen Haydejsverkcbrs mizt dencbte re xnff n Ländern. Aüerdings darf Hierbei mcbl außer Bctra - „ “Tl? “ werden, daß die Schäyung des denkscben Exportumfanges M'?" ck“*