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wohnten, eröffnete der Präfident 1)r„Snnson durch dnte MÜ“ theilung der Kommisfionswahlen. Hternach find *getvahlt fur die Kommisfion zur Vorberathung des Netchsbeamten- geseßes: als Vorfißendcr Abg. von Unruh, Heffen Stellver- treter Abg. von Vernuth, als Schriftfuhrxr dxe Abgg. Frhr. von Dörnberg „und Bochmer (Annaberg); fur die Komnnsston zur Vorberathung des Brausteuergcseßes: a1s“ Voxfißen- der Abg. 131: Löwe, deffen Stellvertreter, Abg. von Henmg, als Schriftführer die Abgg. Pyggc (Schwxrm und Buhl. - Der Ab . Grumbrecht richtet hreranf an dle ertrcter des Bundes- ratZes folgende Interpellatton: In der ersten Legiölaturperiode des Reichstages dcs Norddeut- schen Bundes von 1869 ist einem Gescxe folgenden nhalts: „ »Im Artikel 4, der Verfassung cs Norddcut chen Bunßcs 1_st der Nr. 9 hinzuzufügen: »desglcichen folgende Anstalten für dtc Seeschiffahrt: die Schiffaertszetchcn (Leuchtfeuer, Tonnen, Baken und sonstige Tagesmarken und das Lootsenwesen.a „ die vcrfaffunFmäßi e Zustimmung ertheilt. Auf eine Intcxpellatwn im Jahre 1870, ob er Bundesratb über das ihm mitgethctltc Gesch Beschlu efaßt habe, hat der Herr Prästdcnx dcs Bundeskanzlcr-Amts Namen es Bundesraths erklärt, daß du Entschetdung noch_ mcht Ketroffcn sei, daß aber zu deren Vorbereitung Verhandlungen nnt dcn
cthetligtcn Staaten gcpfiogcn werdcn. _ Daher erlaube nh mir an den Bundesrath dre Anfrage zu
' richken:
,ob derselhe'5'nach „“dem Résultake 'der stattgefundenen(Erwägungen
beabsichtigt, die Vorla e eines die Kompetcnx des Reichs auf die _
Aufficht und die (Hefe c'bung. über die Schiffahrtszeichennnd das Lootsenwescn ausdehncndcn Gcscßes zu veranlassen. , Der Staats-Mmistcr Delbrück beantwortete dre Interpella-
tion nach einem historischen Rückblick auf die Über den Ge en-
..standx gepflogenen Verhandlungen Habin, daß keine. der Bun cs- ,regicrun en . „djs Injtmkivc fur emen Gcseßentxvurf “ergrtffcn
habe un daß also der Bundesrath nicht in 'der Lage sei , dem Reichstage zur Zeit eine Vorlage zu machen. -_ Dxr Ahg. v. Freden, auf desen Antrag das Haus beschloß, ,1n eme Besprechungüber die' ntcrpellaxioneinzutreten,le tedteNothwcn- digkeit einex' einheitlichen geseyltchen Regelung de .Ge enstandcs dar. » Der Abg. Grufnbrecht erklärte,_daß er „fich vorbe alte, selbst einen GesehenU'vsurf in das Haus emzubrm en, und Faß „er “hoffe, daß der Bundesrat!) fich dem vorhanenen Vedurfmffe nicht verschließenwerde. Der Abg. Moste versprach dem An-
' trage seine volle Unterftüxzung. Hiermit wurde dieéDiskusston
Jeschlo _en. -- Dcr Abg. Dr. Elben begründete sodann seinen
. Der “Reichstag wsncdcschncßcn: Im Anschlnß an den Beschluß
' des Norddeütx'chcn Reichstages vom 3. April 1868-den errn Reichs- kanzler aufzu ordern, dahin zu wirken, daß m Zukunt cm gletch- _
zeittges Tagen von Landtagen mit dem Reickxstagc vermieden wexdc. Der Abg. Frhr. v. H0verbeck beantragte, vor den Worten
»vermicden werdea einzuschalten: «wo möglich durch Fest-
“ “stellung eines bestimmten Anfangstermins fi'n; ,die ordentlichen, - - Sessionen des Reichstages.« Der Abg. Fretfa erklarte, cr
sehe in der Annahme des Antra es einen Ein ri in die Prä- Wgative dcr Einzelrcgierungen un beantragte, ie „Aufforderung an den Reichskanzler dahin zu richten, »das; 7316 Feststellung eines bestimmten Anfangstcrmins für die ordentlichen Sessionen des Reichskags herbeigeführk wcrde.a - Bei Schluß des Blattes dauerte die Bcrathung fort.
_- chn mehrere Zeitungen mcldcn , daß der Vorsteher des Großherzoglich Ndcnbnrgischcn statistisxben Bureaus, ])]: B?cker, bereits znm Direktor des statistxschen Reichs- bnre'aus ernannt sei, so ist darauf zu bemerken, daß d'xe Er- richtung der genannten Behörde selbst nnd daher auch die Er- nennung der für dieselbe eventuell erforderlichen Beamten zunächst von den Vcsehlüffen des Reichstages Über ÖLU „vor- gelegten Nachtrachtak Pro 1872 abhängig bleibt.
_- Es wird nns bestätigt, daß alle Nachrichten Über an- gebliche Zurückhalxung deUNcher Kxiengefangcnen in Algerien nnbe rimdct find. Drensorgfältigstcn Nachforschungen haben ergeben, aß in den Gefqngmffe'n Algericns'nur solche Frcmdcnle ionäre deutscher Nattonalnät noch, dettnirt find, welche in olge kriegsgerichtlichcr, resp. ger1cht11cher Verurthex- lung Strafen verbüßen. In der Fremdenlegion dienen zur Zeit noch eine große Anzahl Wn Deuxschen, . we1che theils vor , theils nach Anöbruck) des erc 26 nx dre Lexzion eingetreten find und nunmehr, ,dches Dtxnstcs mude, ihre Entlammg ,wünschen. Dre franzostsche Regierung hat indeß mit Bcstrmmthcit in Abrede gestellt, dnß die Einslellung Deutsckyer in die Fremdenlegion jemals 1131 Wege des Zwanges erfolgt sei. Sie hat sich Prinztpleu bch erklart, aklen anf diplomatischcm Wege befürworteten Antxägcn auf Entlassung Deutscher aus der Legion un FaUetdtcffetttgcr Uebernahme der Herbcischaffungskosten von MarsetUe ab zu entsprechen. Zahlreiche Entlassungen find, nachdem dle Sicher- stellung dieser Kosten erfolgt ist, bereits crwn'kt und andere stehen noch 111 AuZficht.
prinzen von Raziborlautet:
Die acht ist ruhig gewesen. von an gcnbeck.
“»Und Königs, Chef des reitenden Feldjä er-Corps sowie" des
11. November 1803 geboren, trat derselbe 1821 aus dem Ka:-
in das 2. Garde-Negimcnt zu Fuß, besuchte die Allgemeine
zum Flügel-Adjutanten Königs Friedrich Wr1helm 111. ernannt. In dxeser Vertrauensstcllnng bet drei Kömgen von Preußen stieg von Vonin in etwa 30 .Iahren zum General auf, *bis er 1858 um General-Lteutcnant und, „neral- Adjutanten uad 863 zum kommandtrenden ' .*er'keral
Als solcher und a 8 General der “Infanterije “führte er im- Kriege von 1866 sein „Corps -1mt*„Ausz,erchnung:- am 27. Juni stieß er, bei Trautenau auf _ Überlegene'femdliche-
greifen init zur Entschädung der Schlacht“ bei. Nach *dem
schen-„T-vuppen im Königreich Sachsen und zum Gouverneur , von Dresden, am 17. Augu? 1870 zum Gencraleouverneur
nahm; nach Qluchbnng des dcntschen Geneßal-Gouverne'm'enté- Verhaltniß als“ General - Adjutant Sr. „Majeskät- des Käiscrs
Berlin zurück. - . , _ *Die Beerdigung findet am 19. d.M., Vornnüags 10 Uhr,
auf dem *Invalidenkirchhofe statt.
-- Am 12. 1). M16. fand die leßte diesjährige Winterwet- sammlUng dcr Militärischen „Gcsejllschaft statt, welcher *I h_re Königliche Ho heiten d1e PUUYM Adalbert und Al exandcr, der' Gene'ral-FeldmarWall raf Moltke und eme- Zroße Anzahl von Offizieren bciwolmten. Der Direktor, General- ieutcnant v. Ollech eröffnete die Sißung mit der* Msttheilung,
figcn in ka111eradschaftliche Verbindung gescyt und ein gegen- “ fettiger Austausch der im Druck: bisher erschienenen Vorträge “bereits stattgefunden habe. Auch inZukunft soll, dem »Mit. Woche11bl.« zufolge, ein derartiger AuZtausch der Vorträge beider, dieselben Zwecke verfolgend-en Gesellschaften erfolgen.
-- Das im Burean des Königlichen Iustiz-Ministerimns rcdigirte Jahrbuch der preußischen Gerichtsvcrfassung ist für das Jahr 1872 soeben erschienen. Das Werk stimmt seinem Inhalte nach in dem vorliegenden IUHTJMÉW mit dem 1th erschienenen größtcnthcils Überctn, jedoch sind a ePcrsonal-
ihm behandelte Organisation der Gerichtsbehörden aUer preu- die einzelnen Gerichtsbehördcn bildéndcn Personen mit der An-
ersterer befindlichen Städte, sowie die Zahl her Gerichts- cingeseséenen. Bei jedem _Gertcht sind auch die ber dem- selben fungirenden richterlichen Beamten, die Beamten der Staatsanwaltschast, Rechtsanwalte, Advokaten und Notare
Namenrßgister rxi 1, enthält neben einer allgemeinen Uebersicht der GerrchtSbchör cn auch cin Ortschaftsverzeichniß , welches
ihnen vorhandenen höheren Unterrichtsanstaltcn anführt.
«- Dey „im Bureau des Königlichen Ministeriums ch Innern rcd1grrte Adrcß-Kalender für dieKöniJlichen Haupt- und Rcsidcnzstädte Berlin und Pots weben füydas Jahr 1872 im Buchhandel erschienen. Dersxlbc beginnt nut elner Genealogie des Königlichen Hauses und gießt sodann Une lebersicht des Königlichen Hofstaats, sowie Her m Vcrlin befindlichen Behörden des Deutschen Reichcs und des preußischen Staates,“ ferner der Gescklschaftcn, Vereine und Anstalten, der Aerzte, Apotheker unß Gasthöfe. Eine enk- sprechende ).[Lbersicht giebt der 11. Theil m dem Adreß-Kalender von Potsdam.
- S. M. Fre atte »Niobea (Kadettenschiff), welche am 9. März 61". Port oval auf Jamaica verlassen hatte, ist aul
18. März (“.r. in Havana angekommen, hat dort einen Th?!
- Das. heuti e Bulletin über das Befinden des Erb: *
Berlin, 17. April. In Folge des Eintritts dxr Eitgrung in dcr * „ Brusthöhlc war im Laufe des gestrigen Tages cmc„1c1chte Fiebcr- ??bewe ung vorhanden, dte indeß heute früh wrcdxr Zuruckgcgangen ist.
__ Ain-16. April“ stärlY hiekselbst dcr KÖUÜIÜM' General " Z .der Infanterie, General-Adjutant Sr. Majefjät des Kaisers .
5. Ostpreußischen Infanteric-Regiments V r. 41 und Präses der- 7 * General - Ordens - Kommission, Adolf von Vonin. Am - *
detten-Corps als Seconde-Lieutenant in .die Armee und zwar , -
Kriegsschule, und wurde 1838, noch als Premicr-Lientenant, ,
des 1. Armee „- Cor s in Königsberg ernannt wnrde. , Kräfte , und" bei (Königgräß trug er'durch “c“echtzeixjges Ein:- _. Frieden wurde er Kum komnmndirenden General dcr-preUßi- '
von Lothringen. „ernannt , al , welcher er seinen'SiY in Nancy , dasclb trat der General von Bonin im'Mär 1871 in fein 7
und Königs und in seine übrigen dienstlichen Stellungen in '
vom“ TMNÉThÜUsS aus, dem Königlichen Marstallgebäude, „
daß die Militärische GescUscbaft in München sich mit der hie- '
veränderungen bis in die neueste Zeit registrirt. An die in _ ßischen Provinzen schließt sich als besondererThetl der Nachweis der _
gabe des «territorialen Umfangs der in den Bezirken "
angegeben. Der dritte Theil, an welchen sich schließlich ein
sämmtliche Städte mik Gerichtsbchörden Umfa'ßt, sowie die in
am ist **
i rer Kadetten gegen eine leiche Anzahl Seekadetten von S. 237. S. »Gazellxa gußgetaußcht, und sollte am" 25. desselben Monats die Ruckre-tse nach der He'jmath antreten.
Dgs Koummndo S. M. S. »G azellecc beabsichtigte am 26. MarÉ Havana zn vexlaffen, um nach Pensacola zu, gehen.“
-- . M. Korvette » erthaa hat am 10. März or. die Rhede von Smgaporc ver affen und sich über Hongkong nach Jokohama begeben. , ' “
-- S.„M. Vmgg »Undmca ist am 15. und S. M. Brigg ,»Musqmto“ am 16. d. Mts. von Plymouth nach Kiel m See gegangen.
-_ S. M. quvf-Kanonenboot »Delphina ist am 14. *d. M. 111 Konsiant1nope1 an ekommen. '
-- S. M. Arttllertesch1 yRenowna und S. M. Brigg *»Novere- find am 15. d. M. m Kiel in Dienst gestellt worden.
7- Aus der Sißun? des A-eltestenkolle iums der Berliner Kaufmann chafx vom- 15. d. ?. isi Fol- gendes hervorzuheben: In. emer der früheren SiYU'ngen war besxhloffen worhen, die Mittel in umfassender Weise .in-Erwagung zu ztehen, welchx theils die Vörsenordnung, therls eme ber dem Handels-Mrmsterxum “zu““beantragende Ab-
änderung der 'Börsenordnung der Aeltesten zu, Gebote stelle, -
um dem Andrang unbefugter Elemente zu den Börsenver- sammlungen zu wehren unix, „die Ordnung nachdrücklicher zu “handhaben. In der egenwartigen Sißung kam eine Reihe “solcher "Vorschlage nx e*rathung, und sollen diejenigen, die in den Grenzen der oxsenordnung liegen , zu geei neter Zeit in _VoUzng gescyt und d1e Genehm1g-ung zu einigen Todififationcn dcr Börsenordnung nachgesucht werden.
- Der Oberst. und Commandeur des 6. Brandenburgi- schen Infanterxe-Regtments Nr. „52, Graf Finck v on Fincken- stern, [| MW 111 Folgc- semer bei St. Privat erlittenen “Ychwberen Verwundung am 15. d. M. zu Frankfurt a. O. ge- “ or en.
Va ern. München, 15. Avril. Der König hat, nach 'der. »A. „«, dem Sttftspxopst von Döllinger, welcher heute "den Emnnerungstag an dtethm v0r50Iahren ertheilte Priester- wethe feiert, dnrch den Staats-Minifter “von Lu das Ehren- kre1tz“19esLUÖW1gs-Ordens nebst einem huldvollen andschreiben überrexchen (Yen., „ '
. 7- Dre öntgtn-Mutter begiebt fich a1n17.d.Mts. nut threm Hofstnat nach ohenfthwangau. _
,- 16. Aprtl. Von er Zweiten Kammer i bei der Heutigen Verathung des _Etats die Position von 9“; , illionen *Gnlden an Matrikularbetträgen zu den Kosten für das Deutsche [Retch ohne jede Debatte genehmigt worden. '
Warttemberg. Stuttgart,“ 16. April. Der König That gestern den neu ernqnnten Rektor der Landesuniversität Prof. Dr. Mandry, sowte den Ober-Finanz-Raih Mohn in “Audienz empfangen. - Vyrgestern wurden die “hier anwesen- den Standesherren zur Kömglichen Tafel gezogen.
o-„Der heutige »Stqats-Anzeigera veröffenTlicht das Kömgltche Vertagungsreskrtpt, welches als Motiv für die Ver- tagung der Ständevcrsammlung die Rückficht auf die Verhand- 1ungen des Reichstags bezeichnet.
Mecklenhur =Schwerin. Schwerin, 16. April. Die. Großherzogin V „arte non Mecklenburg-Streliy und dte Herzogin Caro ltne verlteßen gestern Nachmittag Schwerin, um sich,nach Frankfnrt a. M. zu begehen. Ihre Köni liche Hoheit dre Großherzogm Alexandrina begleitete die hohen äste „zum Bahnhof.
Oesterreich-Ungarn. Wien, 16.April. Der Kaiser "hat unterm 7. d. M. den Prinzen Leopold von Bayern zum Inhaber des ,Feld-Artr[lerie-NegimentZ Nr. 13 ernannt.
» Das„Ne1-chsgeseßblatt enthält u. A.: das Geseß vont 30, Mcnxz 1872, betreffend „die weitere Prägung von SUber-scheidemüYennn Betrage von 715,121 Fl. 10 Kr.,“ das Geseß vom „Z.. p_rtl 1872, betreffend die Anrechnung der an einer österrmchrschen technischen Hochschule zngebrachten Dienst- ett beim Uebertrttt an eme Univerfität,“ das Gesey vom “ . April 1872, betreffend die Kostenbestreitung für. die Hoch- schule 'für Bodenkultur in _ chn; die Verordnung des Ministers für Kultus und, Unterricht vom 5. April 1872, betre end dix von Angehörtgen der im Reichsrathe vertretenen öni reiche Und Landxr außerhalb dieFer Länder erworbenen Lehr efähigungszeugmffe Für Mittelschulen,“ das Geseß vom 10. April1872, betreffend dre Herfteklung einer aus Ober-Steiermark nach Salzburg und Nord-Tyxol führenden Lokonwtiv-Eisenbahn,“ die Verordnung des thstemums des Innern vom 10. April 1872 Über die Gebühren bei der Mi- litärasfistenz für Zwecke der Civilverwaltnng,“ das Geseß vom 17. März 1872, betreffend die Gehalte, dre Quarttergcldcr und den Rang der Profefforen an den vom Staate erhaltenen
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* technischen Hqchschulen , an der Hgndels- und, nautischen Aka- demxx zu Triest und an den übrigen vom Staate erhaltenen nauttscyxn Schnlen,' das Geseß vom 19. März 1872 zur NeJelung dex VezuZe des Lehrpersonals an den mit den staatlichen Kehrer- Vrldung anstalten verbundenen, aus Staatsmitteln erhaltenen, Y_ebun Zschulen; das Gcseß vom 19. März 1872, durch welches dre Be mmungen des J. 36 des Geseßes vom 14. Mai 1869, R. (H. Bl., Nr. 62, betreffend die Bezüge des Lehrpersonals an den staatlichen Lehrerx'thdungsanstalten abgeändert werden; das Geseß vom 19.Ma,rz 1872, betreffend die Gehalte der Pro- fessoren an den theolygtschen"Fakultäten.
Pesth, 15. „Azmi. Die heutige Sißung dcs Oberhauses Wurde vom Prafidenxen Majlath Mit einer die Wirksamkeit des Oherhauses resnnnrenden Rede geschlossen, in der er beson- ders dle Nothwendtgkett des Bestandes dcs Oberhauses betonte. „ * Dt; heutt e lcßte Unkterhaussixzung schloß in feier- ltchxr Welse. „ach Erledigung der Tagesordnung hielt Prafident Somsnck; xme einstündige Schlußr'ede , welche stellenweise l_ebhaftes Elch hexvorrief. 'Die lchtcn Parlaments- vyrgangc btldeten den Hauptgegenstand und die Bitte nach Exntgkxtt, das HUMTWVÜLUÜ der Rede, welche mit Eljens auf den Könxg , die Jom m und den Kronprinzen , sowie mit Segenswunschen fur a e Vrudernationcn der ungarischen Krone und fur das Vaterland schloß. Das ganze aus“ erhob fich ber denz Schlnffe und brnchte bci Erwähnung es Kaisers und der Kmferm cm drennaltges lebhaftes Eljen aus.
Ofen, 16, APNl. "(W. TB.) Der ungarische Reichs- xvagdtst heute vom Komge nut nachfolgender Rede geschlossen
or en: ' “
»Gcchrte .Hexren Magnaten und Abgeordnete! Liebe Getreue! Als 1vrr-vor dre: Jahren dtesen RcichStag crsönlich eröffneten und die Magnaten „unk; Achordneten Ungarns reudig begrüßten, lenkten jvir _kxjreThaUgFett an» große und kachtige Aufgaben bin. Nachdem der uberx Rcrchstag_ dt; Fragen des in der Schwebe gewesenen staatsrechtlichen Vcrhaltmffcs gc1öst hatte, wurden die dtc beiden Hßlsten der Monarchie gletchn1äß2152ubexreffendc11Angelcßcnlnitcn schon wahxxnd 5 Iahrcgmk gehöriger urdtgung dcr 'wcchsc seitigen Inter- effxn „nn besten Einvernehmen und? mix Erfolg erledigt. ' Dem gegen- WUUYM _Retclzs'tage wmde die Auf abc zu Theil, mit Fortscßung _der .lrbcxten dre Regelung des gci igen und materiellen Wohles
des Landes. zu fördern. ' Dieser Aufgabe entsprach der Reichs- tag durch dre chch1ung ßes Gerichtswesens und der Verwaltung. és Wuxdcn Geseke ubxr dxe AuEÜbung dcr richter1ichen Gewalt und nber Ihre Verantwortltchkett dex Richter geschaffen. Hierdurch wird cmxrsetxs dte richierlichc;Unalxhänthkeit gejvährlcistef, andererseits den Mtßbxauchen mit der rtchterltchen *, eWalt vorgebeugt. Die Organi- nrung Her (Hexxchte erster Instanz, die Trennung der Iusti von der Adnnntsiranyn jvxrdcn dte erwartctrn Rcfuttare herbeiführen, die öffentl:che_Sxchcrhett'erhöhen, den Kredit bcfc igen. Die Nr clung der Munizipten und Gemeinden -- da durch ieselbe, dem (Hei e der VerfassmY des Landes entsprechend, die Administration auch in diesen auf den. rnndsaß der Selbstverwaltung und der persönlichen Vcr- antwyrjlrchkctt bastrt wurdc -- brachte die Staatsverwaltung und die Mumzxpal: und Konnnunalvcrwa[tung in Harmonie und sichert auf dxese Art die genaue Vqllzicbung der Gesetze. Durch die Geseke über dte .ReYelung der Verhältnisse, welche aus dem 1848 beseitigtcn Ur- bnrxal-Berbandx zurückgeblieben waren„ ferner durch die Gesche über dre Rodungen xn Siebenbürgen, sowie Über das Jagdrecht, wurde ein gxoßer '9r'tschr1tt zur endgizlttgcn McLelung dcr Befißverbältniffe er- zielt. :csc Geseßc, sowie jene Über xic Flußrcgclung, Dcichpolizei und Gewerbe, ferner die RattfizirungO der von meiner Regierung ab- YesxhloffenenHandelsverträgc, liefern ancweis, daß die Sorgfalt dcs ,Tletchstages dcn An1prüchen des öffentlxchcnchens ,leichmäßig gerecht LU werden bestrebt ivar, und während Sie arfdicse lrt die Förderung er" öffxntlichcn Interessen und hierdurch die cbung des Wohlstandes gctrcultcl) angestrebt haben, trachtcten Sie danach, die bedeutend ge- stiegenen öffentlichen Einnahmen zweckmäßig zu verwenden. Die Verbesserung des Gerichtswcsens, die Entwickelung des öffentlichen Unterrtchts und der Kultur “die Er änzung des Eiscnbahnneßes, die “Umgestaltung des Franz- xanals, LOWLL die Hebung der Hauptstadt waren der Geqenstand ihrer Obsorge, und“ Sie votirtcn für diese weckt namhafte Beträge., Obwohl die Erhöhung der gcmcxnsamcn _ehrkxaft unserer Monarchie größere „Ausgaben bea111pruchtc, bewilltgten Sie mit Bereitwiüxgkeit, die Kosten, welche er- forderltch waren zur Entfaltung der xmen so schönen Aufschwun nehmenden Institution der Landwehr 1111 großen Maßstabe. Es 1 ein'erfrculicher Beweis des zunehmenden Wohlsta115es, daß Ste all dieses ohne Erhöhung der Steuerkqstcn „und ohne Kontrahirung un: produktiver Anleihen zu bemerkstelltgen tm Stqnde xvarcn. DiexaUs ,chndlage der allgemeinen Wchrpftrcht. berctts ms Werk ge1cßte weckmäßiße Regelung der Wchrkraft gestattete uns thctls die An- ahnung, heils dic tbatsächltcheInangrtffnahxne dcr Provinzialifirung doethlttärgrenze. Wir hoffen,. daß der Zcrtpunft nicht mehr fern ltcgt, Wo in unserem Reiche kcm Bruchthctl der Bevölkerung mehr c iftjren wird, der die verfaffungömäßxgcn Rechte _nicht in vollem aße genteßen könnix. Wir müssen unserem Bedauern darüber Aus- dxuck geben, daß dte genane „Feststellung des Wahlgescßcs und dte ,chclung dcr hauptstadttsckycn Verhältnisse nicht erfolgen, sonne anch nnhxexe andere vyn unserer Regierung ein- gebrachte_ gememnußtge Gcscßxntwnrfe nicbt unserer Sanktion unterbrettet werden konnten, da 111 Der lcßten Periode der Sesfion dcs
Reichstagcs bei dem Berathnngsmodus dcs Abgeordnetenhauscs die
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