Reichs: und Staatöaüzeiger Nr. 103 vom 4. Mal 1934. S. 2
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Dic Mögiiciscit, dic Tr211ba11dst2112n 111102lc'lubkk 15191111th11 "Und 11111211 11111 dic Verwaltung des dcm RY'Jcbgcll) ickZt (*r- Bcrqmanussicdlungsbc1111172312612. pa1.11zk1t1'1xxhl)111151th [Ja jdcicc Ueber- " *1'1 111219211 111111112, 12.2 . N _i_ _ , * * ' ., , 731111111111 dcr 5111102119211 bis" 111 Pinste T22111191h§115121n11t§11t2chi 111(isionsgcgcnstéiUde de;; bbn dbn „1121111311012 [191le [kt lit .;, Bcéqlili'i11111511130111113121111311111000115_ 111? 1111d(1( (111,22! 11 q11d stcilßn, 5. B. :)iciäwlwlwxdcn, 21112 121111119 11111faan111 )( 111 - nicbt 511 iibcrscbcnd2" Arbcit, namcntltck) filr 1.12 Ixils zs- 112112111211 (0521111db11cba1nt2r) bcbcutctUdaß d12's12" IJKL??- 2rqcbctibc Belastung der offentlichen 19111111 a11ß(r cha bris- z11* dcr i11 dcm Entwnxf Vorgeschliigcncn„Bolastnbg. Yi" lt; 1)2qu211 (*ics(*ilsi11(1ftcr 11111). dztrck) d12 Eutetgung lh1cr Echt2 [1211211 wiirde. 3111“ Bcurtctbmg 'der TragWeitcadtcser “dn - 2911110111 ist 511 112111111211, daß dic Gc1cllscl)aftcxxxn(1xlhxt2n Eiißliile]! dcr T1*21111.111d1121l2n entsprechend 5211 1011)1Y9ZZ dcr 03211121111111111111211§V2rbrd11u11g 110111 _. 11,252mbcr“ (21105141. 1 Z. 593 Rap. 111) bei ,Ltqi'ndqtron der G2felisc1)a1ft Mtb bci 2111112111119 ihr2r 911112112 kctnenglls mehr als den (Kiblbwcrt ibrcr tatsächlich geleisteten Einzahlung zu ver- 1111111211 [)(111211. "
(TUT; 0521211 iibcr B2rgmanussicdlungcn 110111 10. Marz 1930, Ws" dicic Frage offen gelassen h11t12„ging von dexn bmxmiigcn sozialpolitischcn Rechtszustand ans, Wonach dltx (152131111151iibrimg dcr Tr'culmndstclwn untcr dcm maßgek: 11211211 811111111"; bsy ArbcttgcbchcrbanN 111111 der 0.62wa- s(1mf1211 dcs „11bblxnbwrgbbncs 311 stxlxn hatte, xUnteckr „1111 112111111211 :)icch1x«5111t(111d 1,01111211 dte'bctrcffcndM Bors )r1Tt2n 1125 032121325. 112111 10. 9111115 1930 nicht mchr' ("Frechtcrha (rst 111219211. 4111 diesen gcbdrtc 111§b(*_sb11d2r2 d12 e_gclung d2_t 012111111121191111111'1'25 dcr Bcrgmanancdlnngcn,“dcr 111. d2r_ ZU- dcg Bestcchs dcs (9212112?- prakttsch kaum m Tat1gkett ge- 11'21211 111, "
Eine Sonderregelung crfbrd2rt dix Treuhandstcsle fur dcn UÖCksleCsU-ÜMU Steinkoh12nb251rk. Diese wurde erst 92 en Ende der Fbrdcrungsniaßnabmcn (mf Yetrkmbcn dcr da tas- liq211 Geibcrkscbafrcn eingerichtet, als 2111 Aufkommen (Tu dén RU[)[CUPWiSZilsthlägLU kamn 1112hr zustande 111111. _«zn- fblgcdcsscn bat dicse Stelle gar le'cht dtenFunkttow 211121? Treubandstclie iib2r112bm2n nnd ausfuhr2n konnen. Ste fa d daber (1115 dem 911111111211 dcr Trenhandstelicn hcraus 1111 karin 11111: (11?- 21112 klcine Baug2s211schaft entsprcchend den M Revier bbrbmidcncn Baugenosscnsckmstxn geivcxtet Werden. Sie bat die ihr zugeflosserwn Mittel nicht als fordernde und b21r2u2nd2 Sleli2 weitergeleitet, sond_21'n zum Bau von Woh- nungen (mf ibrcn cigcnen Grundstuckcn mriyandt und [o inchsamt 85 Wbbnnngcn «baut. D2mgeg_cnuber hab211 d12 (1115212211 8 Troubanbstcllen d2n Bau von ,mZqusamt 42 983 Wohnungen g2fbrd2rt. Ticsc Stelle soll 11111 11)r2m.g2r1ng2n (Hoschéiftxzinnfang (ms dcm Rab1_112n dcs B2rg1na11nss12dlung_s- bcrmögcns und dcr Trenbandstcllcn 011s1ch21d2n und sb 1n d2n chis dcr Wohnungsnntcr112b111211 allg2n121nc1: Art ubex- führt werden, Da durch 21112, 1912112 Maßnahme 1m1n2rh1n dcm Berg11111nnssicdlungsbcrmogcn msofern 21n.V2rlUst ent- steht, (112: die 85 BCTJUW111191110111111119611 a1xsfchc1d2m soll der Rcich§arb2itsmi11ist2r ermächtigt Werden, 21112 Entschadtgung 11 bésti111111211, dic s2it211s dcr G2_s2llsck)_aft an _das Vor Zuguns- ?i2dlunng2rmögc11 dafur zu "121.1ten ist. Dre Entf ad1gung Wird anf dic Bilaitzwcrtc Rucksicht zu nehmen haben.
Bekanntmachung.
Auf (körund dcr 311129211 V2rbrd1111ng dcs Hexxn R2ichs- bcrkcbrßntinistch Vom 21. Juni 1933 3111: Durchfuhrung des (92121325 Vom 16, Juni 1933 znr „Bckampfyng dcr Notlage dcr Bi1111211schiffabrt“ (Tcutschcr R21chsanzctgcr Nr. 143/33)
hat: 1. die F11ch11btcilung fiir „Kies und Erden“ dcs Trachten- ausschusses Berlin (1111 28. April 1934 1019211d2 Fra )ten fest- 9212111: „1. Fiir Vcrfracbtnng bon Kies von der G2gcnd Ziliendorf an d2r Zbrcc-LbU-Wasscrstraßc: miki) Bcriin-bbcrlmib ......... . . . 2,- RPF B2rii11-nnt2rbaib und Laudchrkanal . . . 2,20 „ B2r1i11-T2ltbwkm1al zuzüglich Zimmlkosten . ',-- „ Köpcnick nnd Grünau 1,95 „ Zbanbml . . . 2,40 „ Tcgcl-(Iartenfcld ......... . . . 2,50 „ 213111111122 Und Potsdam ......... 2,60 „ Ti2 Fracbtiiibc (1211211 fiir die r2i112 Vcsbrdcriing'in bollcn Kahn- 1111111119211 bci 171212111 Laden Und frcicm Löschen mr 12 1 013111. T2r Scbifscr erhiilt (m Zuschlägen fiir den cbm: ]. fiir das ?liiIkarrcn biszn 30111 bon derbfer- s2itig2n Bordwnic dcs 111101125 entfernt bci ord- 111111g§111éis3iq2r Löickist2ll2 ...... _. . . 0,70 RM . für da?: Anfichipbcn d2s 5112122 anf dasnm dcn „901111 rcicbcndc Tran-Zpbrtband odcr fuxudas Einstbipbmi in d211 im 51111111 s1211211d2n Rubel 0,20 „ für 1112 Fi'111r111ig d2s Gr2if2rs 1111 Kahn . . . 0,10 „
13. Für Vcrstachtimg Von Sand: a) von Senzig 111121) B2rli11-bb2rbalb . . . 0,90 RM -L(111dw2brka1ml . . ],-- „ „ „ „ -111112r1)(11b ..... 1,10 „ Tcltbwkmml znziiglicl) Kanal- 0790 " b)1)bn Ni2bcrl2b1112 11111) (3101211 nach obigen Station2n ................ 0,10 RM 1v211ig2r, 0) Von Scb1112rgow nac!) Potsdmn 11111) Spandau- 11nt2rbalb ................ 1,- RM von Zch1112rgow uncl) Spandan-ob2rbalb . . 1,10 „ „ „ „ Bcriin-nntcrhalb . . 1,15 „ „ „ „ Berlin:Landwehrkanal und V2r1i11-bb21[)c11b .......... 1,35 „
(1) von Pbbcb211 und Alttöpliß kommt zu vor- st211211d211 Sch1112rgowcr Frachten 2111 Zuschlag von 0,15 RM hinzn.
Die Frachtsäve u11t2r 2-41 gelt2n fiir die reine Beförderung in 11011211 Kahnlad1n1g211 bei freiem Laden und fr212m Löschen für ]e ] (51.1111.
D2r Schiffer crbält an Zuschlägen für den 013111: 1. für das Anstarren bis zu 30 m von der ufer- 12i€ig2n Vordkante entfernt ..... .. . . 0,50 RM 2. fiir das Aufschippcn des Sandes auf das 111 11211 Kahn 12ich2nd2 Trattsportband oder fiir das Einschippen in den im Kahn stehenden Küb2l . 0,10 „ 3. fiir die Führung des Gr2if2rs im Kahn oder das H2ranschipp2n an das PaternosterWerk . . 0,07 „
(3. Für Verfrachtnng von hydraulichem Kail“, Sack- !alk, Z2m2nt von Riib2rsdor1nach Stettin für ]e 1000 118 2,90 „ b2i freiem Laden und Löschen.
„ !! " "
11. die Fachabtcilnng „Stcine“ hat am gleichen Tage
folgcndc Frachten festgesetzt: . » Kalksteine bon Rüdersdorf. , "
Die Verfrachtnng geschieht bei freiem Laden und freiem Loschen einschl. Schlepplohn nnd Schlcuscnabgabc'n: .
11, nach Ve'rlin-obcrlwlb und Nicdcrscbönchtde . 1,50 RM Tcltowkanal exkl. Teltowkanalkostcn . 1,50 „ Berlin-untcrhalb nnd Charlottenburg . 1,60 „ Orani211burg . FLZ „ Potsdam, Keyin,Na112n . . . . . , 0 „ Genthin Zuckerfabrik . . . ZH) „
„ Stettin . . . . . . 2,40 „
Kraywiek ; „
„ . o o o : 255 " Stepems . . . . . 3:20 "
„ „ „ „ „
„ 3,40 „ 3,50 „ 3,60 „
Anklam .
Jarmcn _ . Demmin, Zuckerfabrik und Vollmerk . Stralsllnd. . o o a o o o o o o o ' 9.1?alcl)in . o . o a o o o o - * ' ' ZZZ „ Bartl).............. , „ „ Lübz i. Meckl. (hier bei Selbstausladeti) 4,60 „ alles ausschließlich Ufer-, Hafen-, Kanalgebuhren.
Schüttsteine bei freiem Schleusenzoll]: 40 RM
d'ÖUT-Oberhalb„...-o......-, BMBF"LXanbenburg-unterhalb bls Rathenow oberhalb ...-..,........1,70 „ Rathenow unterhalb bts Garß-oberhalb . 2,-- „ :: Garß-unterhalb bis Havelort . . . . 2,40 „ nach Dömib, Geesthacht und Hamburg . . 3,10 „ Plauer Kanal bis Parey . . . . . . 1,80 „ Wasscrbaubezirk Frankfurt-Oder ab Fürstenberg-Oder niederwärts . . 2,-- „ Wasserbaubezirk Frankfurt/Od2r_ ab
Fürstenberg/Oder oberhalb bis 20
RÜHdef-„anooao-eo-oo2, „
„ Wasserbaubezirk Kustrin . . „1, “G . é [?'T-H „barg ür Ver ra tun 211 nach Station2n hiix er ar 1 am und FMagd isn cl2321th obige Frachtsäye bls 300111 Magbebizrger Pegel, und ür erfrachtun'gen nach Frankfurt und Küstrm th4 am
Fürstenberger Pegel. Von 30 am am Magdeburger Pegel bzw. von 40 am am Fürsten- berger Pegel erhöht [ich für jede angefangene 100111 wemger der ra ta um 109. F ckZsu hobigen Friichten Werden Zuschiäge erhoben: M a) für das AUSkarren von Bt_ennstemen '. . . . . 0,60 R b) „ „, „ „ kletZen Baustemen . . . 0,80 „ * „ gro en , , o o . ," fü: )j2"1 r'; bis zu 30 0117 Weil vom ufe'r'setttgen Bord des Kahns zu karren. ck) ici s' d M' d | und Höchststachten D'e vorte enden Fra t'ize 111 m 2 .“ und gellten ch-thage der Veröffentbchung an bis zum 31. Dezember 1934. ' " *Die Beschlüsse sind von mir als Aufstchtsbehorde des
Frachten'ausßhusses bestätigt. Potsdam, den 3. LNai 1934. Der Regierungspräsident. J. A.: Siebenhüner.
„ „ „ „ „ „
Bekanntmachung. d H R 'chs
lu Grund der Weiten Verordnung es exxn 21 - berke?“*sfministers von? 21. Juni 1933 zur Durchfuhrung des (32121522 vom 16. Kuni 1933 (Zur Bekampfung der Notlage der Binnenschiffahrt (3193231. 11 . 317) hat der Frachtenausschuß Stettin folgendes b21chlossem . 1. Die Fracht für Briketts für volle Kahnladungen von Stettm nach Stepeniy beträgt ... . . . . . . . . RM 1,- per b 2. Die Fracht für Schlemmkreide für volle. Kahnsadungen von
Martinsyafen bzw. Polchow a. Rügen beträgt:
nach Stettin ............ RM2,20perk- „ Berlin unterhalb . . . . . . . . „ 5,30 „ b „ Berlin oberhalb . . . . . . . d (1; d 5,6(Zch'7f t. ' und ordnun smä i 2 Verstauung ur en 1 er, FYÉY durch den (Empfäiitßer. Bollwerksgeld geht zu Lasten
der Ware. ' * 3. Die Fracht für Brennholz bon Gollnow nack) Stettm unterhalb
' [. ode'u wird herabgesevt: UnsckZiirYassje ckÉLare auf . . . . . . . . . RM 1,25 p2r rm
für trockene Ware auf . . . . . . . . „ 0,90 „ rm
4. Die rackt fiir Kies bon Gustow a. Rügen Jack))Grcifstvald beträgt . . . . . . RM 1,60 per ebm
Für verlangte Motorfahrzeuge erhöhen *sich sämtliche Frachtsäße um 10 vH. . , _
Die Frachten zu 1 bis 4 sinb gleichz21t1g Muzdest- und Höchstfrachten und gelten vom 1. Mal d. I. bis auf w21t2r2s. Diese Beschlüsse sind von Aufsichts Wegen bestattgt. Stettin, dcn ?. Mai 1934. ' '
T2r Lberpräsid2nt --_- Wass2rbaudtr2ktton. J. V.: W ull e.
Preußen.
Bekanntmachung. . C _ !)
Au Grund des § 1 des Gescbes übxr die 'inzie ung ko111111u1Tistisch211 Vermögens vom 26. M01 1933 (REM. ] S. 293) in Bcrbindung mit dem (31212132 uber d12 X_mztehung staats- und volksfeindlickxen Vermpgens vo1nm4. „Zub 1933 (RGW. ] S. 479) und der Pr2uß1sch2n Ausfuhrungsvcrorb- nung vom 31. Mai 1933 (Gcsseßsamml. S: 207) Werden die nachstcbcnd aufgeführten V2r1nogensgcge11sta11d2 zugunstcn des Pr211ßisch2n Staates eingezogen: . ,
Erlös (ius der Vermietung der Rota1101isnuisch1ne d2“r früh2r2n kb11111111nistiscl)2n „N 2 U2 11 A r bette rze 1111 n g , Hannbbcr, Andertcnsche Wiese 6/7, im Betrage von 758,33 ReichcZ-mark.
Hannbvcr, d211 30. April 1934.
Der Regierungs räsident. JB.:D1c.(§örcifvon5 artensleben.
Bekanntmachung.
Auf Grund des § 1 des Gesetzes über die Einziehung kommunistischen Vermögens vom 26. Mai 1933 (RGW. 1 S. 293) in Verbindung mit der DurchführungsV2rordnung vom 31. Mai 1933 (Preuß. Gcseßsamml. S. 207) und des Gesetzes über die EinziehunZ volks- und staatsfeindlichen Ver- mögens vom 14. Juli 193 (RGVl._ 1 S. 479) wird das (Guthaben des früheren Arbeiter-Samariter- Bundes in Wiesbaden-Biebxich'bei der Nassau- ischen Landesbank von 104,42 RM htermrt zugunsten des
Preußischen Staates eingezogen.
Gemäß § 3 des Gesetzes vom 26. Mai 1933 erlöschen die" an dem ein ezogenen Vermögen bestehcbden Rechte. Diese - erfügung wird mit der offentltchen Bekannt- machung wirksam. Wiesbaden, den 30. April 1934. Der Regierungspräsident. J. B.: (Unterschrift.)
Nichtamtliches. Deutsches Reich.
D2r Köni lick) briti che Botschbfter S i r Er 12 P h i p p 5 hat Berlin verJÜssen. 5 ährenb setner AbMsenhext fuhrt Bot- schaftsrat N 2 w 1 o n die Geschaste der Botschaft.
Aus der Verwaltung.
Beendigung der Tätigkeit der Betriebsvertretungen.
Wie der Amtliche Prenßische Pressedient mitteilt, at.d_2r Preußische Minister für Wirtschaft und xbett Dr. K('hmttt olgenden Erla? an die iKm unterstiellten Behorden und „Korper- chaft2n'd2s öf entliehen ** echts gerichtet: _ “_ . . _
Mit Ablauf des 30. April 1934 hat die Tat: kett der B2- triebsbertretungen in den mir unterstehenden '-2x1valtitngen und Betrieben ihr Ende Minden., D2n M1tgl12d_2rn d2r Betriebsvertretungcn spreche ich hierm1t fur die von ihnen 1n diesem Amte geleistete Mitarbeit am Aufbau des neuen Staates meinen Dank aus. _ . *
Die Bildun von Vertrauebsriiteq m den nnr unter- stehenden Veriva tungen und Betr12b2n_1st durch ' erlaß vom 17, April 1934 gexegelt. H'12rnach smd 111 den-Ver- waltungen meines Die11stb2r21chs gemaß § 3 des 0321213221 zur Ordnung der Arbeit in 'offentlxchen Verwaltungen und Betrieben vom 23. März 1934 keine Vcrixanensmanner zu berufen. Um so mehr müssen sich "etzt Yi2 Fuhxer der__'V*2r1paltunq2n und dxe Gefolgschaften als ngehortge einer fur dte kaksgescamthett tätigen und vom gegenseitigen__Vertr-men aller Mttaxbetter ge- tragenen Dienstgemeinschaft fuhl2n. _Das Jxléen eines Ver- trauensrats darf die Verbundenhett_ zW1sch2n 11 ver und Gefolg- schaft in keiner Weise beeinirächtxéey. Jeh-erwarte das;.alle DienststeUenleiter ihre geseyltche »flzcht, fur das ohr ihrer Arbeiter und Angestelltennzu sorgen, 111 Z _ , nehmen und begründete Wunsche-ber Veschafxtgt2n im Rahmen der vom (5321213 gegebenen Möglichketten berucksichttgen oder -- falls erford2r1ich,- mir unterbreiten. Zeil erwartx auß) von “allen Beamten meines Dienstbereichs, da 12 s1_ch' *die Forderq'ng der Arbeits emeinschaft mit den bei ir_2r_D12nststelle beschaftigt2n An este ten und Arbeitern in jeder Hinsicht angelegen sem lassen.
Fü rer und Gefolgschaft sowie Beamte, Angestellte und Arb2it2r *
mii sen nicht nnr in ihrer Diensterfüllnng, _sondexn auch in- ihrer Zuéammenarbeit allen Volksgenossen Vorbild 12111.
Die neue Satzung der Einheitsorganisation der Gemeinden. Reichsinnenminister Dr. Frick hat jeßt die Saßubg des Deutschen Gemeindetages erlassen. Dem Deutschen G21112111d2tag
ehören alle deutschen Gemeinden u11d_G2m21n*d2v2r_baixbe (111, 712 diirfen sich zu ir 2nd1velch2n V2r21111ung2n,„d12 ah1111che Wecke wie der Gemein etag vexfol_g2n,_ MH _ _ '
u solchen Vereinigungen rechnep a_11ch" usamwenschluffe von leitenden Gemeindebeamten, sowe1t 112 xm amt-itcben- Jntexesse einen zjvischengemeindlichen ErfahrungSaystausch betreiben. Wappen und Dienstsiegel Werden dem Gememdetqg vom 9121»?- innenminister verliehen. Dem Deutschen G'ememdetNag 1st d12 Aufgabe zugeWiesen, Gemem-den und Gememdeverbanbe burch Beratung und Vermittlung des Erfakzrun Haustaus-chxxs m ihrer Arbeit zu unterstiißen. Hierzu gehort „12 Unterwehtung der Gemeinden und Gemeindeverbände _uber d121Durchfuhrung und Lluslegung von Geseßen und sotzsttgeix Rexkterungsmgßnahmen. Der Deutsche Gemeindeta hat Wetter die Au gabe, zu ihm miter- breiteten Fragen den 2ichs- und Lanbzxsbehorden gegenuber gutachtlich Stellung zu nehmen. Der. Bornßerxde u11d_sem Stel!- bertreter Werden vom Reichsinnennnmster 1v1d2rrufl1ch auf die Dauer von sechs Jahren _bestcklt. Dex Vorstand be'st2ht' aus Yichstens 40 Mitgliedern, die je zur Halfte aus d211dtadtisch2n
erwaltungen und den VerWaltungen der Land 2m21nd2n und Gemeindeberbände entnommen 111219211. De_n _orsiß 1111 den Sißungen. d2s Vorstands fiihrt d2r_ R21chsm1mster 0221: [em VU“- trefer. An achausschiissext sind 1nsg2samt 18_ gebtldet worden; die Fachauss iisse [011211 nicht mehr als 80 M1tgl1eder umfassen.
Kunst und Wiffenschafß Aus den Staatlichen Museen.
In der folgenden Woche finden in den Staatlichen Museen die 11achst2h2nd2n Führungen statt: „ Mittwoch, den 9. Mai. _ 11 U r: Vordera iati che Abt. Rund ang“ IF [ Zr. Bange: DB
11 U r: Kaiser--ri2drich-M1112um, . Plastik (Bologna, Padua, Venedtg). Donnerstag, den 10. Mai. 11 ULT". Treffpunkt Schlütersaal im Deutschen Museum, Deutsche 'unst der Sbätgottk; '_ ' , _ 11 Uhr: Die hollandtsche Landschaftsmaleret, Treffpunkt Emgang Kaiser-Friedrich-Mus2um. . Freitag, den 11. Mai: _ 12 Uhr im Schloß: Dr. Erich Meyer: Die Paradekammern des
[ es. ' Sch Os Sonnabend, den 12. Mm.
11 U r: Rund ang durch die Vordexas. Abt. _ 12 UYU Rundxéang durch die Islam1sch2 Abte1lu11g.
eritalienische
Spielplan der Berliner StaatStheater. Sonnabend, den 5. MUM s'k lich L : Der Ro enkavalier. 11101 2 eitung: Staatsoper Kleiber. eginn:d 19,30 „1th- V n :Komödie _2r «"rrungen. :) Schauspielhaus Shakespeare. Beginn: 20 Uhr.
meinen R11 nd- .
ukunft besonders ernst *
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Werdet Mitglied der N-S-Bolkswohlfahrtx
Reichs: und Staatsanzeiger Nr. 103 vom 4. Mai 1934. S. 3
Die Aussichten für die kommende Weltweizenernte.
Rom, 3. Mai. Das Internationale Landwirtschaftsinstitut veröffentlicht einen Bericht über die Anfang April mit Weizen best2llten Flächen und iiber den Stand der Kulturen. Da die zur Verfiigung stehenden Angaben noch unbollständig sind, läßt sich nur (*in ungefährer Ueberblick gewinnen, um so mehr, als es sich bei den vorliegenden Meldungen zum größten Teil um Vor- schäßungen handelt.
In Europa liegen Meldungen über die Anbauflächen von Winteriveizen (ms 15 Ländern vor, die vier Fünftel der gesamt- europäischen Weizenanbaufläche umfassen; h12r11ach errechnet sich eine Anbaufläche von 26,1 Mill, 113, Was gegeniiber dem Vorjahr eine Verminderung um 0,80 Mill. 113 b2d2utet. Es hat den An- schein, daß ein gewisser Angleich bei den Ergcbnissen der anderen Länder, die ihre Berichte noch nicht bekanntgegeben haben, ein- treten wird; in berschi2d2n211 Ländern rechnet man mit einer Anbauflächenvergrößerung, in anderen dagegen ebenfalis mit einer Verringcrung. In einzelnen Ländern diirfte voraussicht- lich an Stelle der Wogen schl2cht211 Wetters und der Winterschäden anSgcfallenen Wintersaat Sommeriveizen angebaut Werden, doch dürfte dies nicht von ausschlaggebender Bedeutung sein, da Som1112r1veizen in Europa nur in sehr geringem Maße angebaut wird. Fiir Winter- und S01nm2r1veiz2n zusammengenommen dürfte die diesjährige Erntefläche im kommenden Sommer etWa 1 Mill. 1121 hinter dem Vorjahre zurückbleiben.
Jn Sowjetrußland ist die Winteriveizenan-baufläche um 0,70 Mill. 1131 vergrößert Worden, Wogegen in den Vereinigten Staaten eine eTWa gleichstarke Verminderung zu verzeichnen ist. Britisch-Jndien meldet eine Zunahme der Anbaufläche um 1 Mill. 113, aus Nordafrika Werden beträchtliche Unterschiede“ im Vergleich zum Vorjahre gemeldet. Wenn man berücksichtigt, daß die Winterschäden in den Vereinigten Staaten anscheinend ge“- ringer Waren als im Vorjahre, daß aber andererseits in der Sowjetunion größere Ausfälle zu verzeichnen Waren, so dürfte sich nach einer oberflächlichen Schätzung die Winterweizeyernte im ganzen genommen im kommenden Sommer ungefähr auf der gleiche1i Höhe “heilten wie im Vorjahr. Kaum annähernd läßt
sick) dakikgen 2111 Bild iiber die SommerWeizenanbansläche (1211211, da die AuIsant auf der nördlichen Erdhälfte b2rz2it 110ch im (51011119 ist. Die Aussaat bon Sb11111121*1bciz211 wird 311111 T2il bc- ?Mflußt durch die Gestaltung der Woltnmrktpr2isc, zum anderen Teil durch die verschiedenen Regierungsnmßnahmcn.
Ueber den Stand der Saaten kann g2sagt Werben, daß sie in Europa allgemein seit Mitte März bis Mitte April eine gewisse Vcsserung gezeigt hat, Wenngleich d2r F2ld2rstand allgemein Weit bubbn entfernt ist, 2111 befriedigc11d2s Aussehen zu zeigen, wie es tm Vorjahr zur gleichen Zeit der Fall g21v212n ist. Wenn nicht bés zur Reise des Getreides außerordentlich günstige Be- dmgungen eintreten, so muß mit einer Ernte von geringerer Qualität als im Vorjahre und im Jahre 1932 gerechnet werden. In den Vereinigten Staaten läßt die Vorschäßung fiir Winter- W2izen Anfang April mit 134 Mill. (12 eine um 39 Mill. (12 größere Produktion als in dem sehr knappen Vorjahre 2r1varten, doch dürfte die Ernte hinter dem auf 168 Mill. 62 errechneten Durchschnitt der letzten fiinf Jahre zurückbleiben. Diese Voraus- s(1g2 dcirf in Anbetracht der langen Frist, die noch Vor der Ernte 11291, nur als eine sehr oberflächliche Schäbung an- gesehen Werden. JU Vritisch-Jndien ist trotz der Trockenh2it, der Kälte und der unbeständigen Witterung, die die Entwicklung der Saaten gehemmt haben, eine reichliche Ernte zu erWarten. Die erste amtliche Schätzung errechnet die Produktion auf 100,6 Mill. Doppelzentner, d. s. 7,9 Mill, (12 mehr als bei der entsprechenden Vorjahrsschäßung und 4,5 Mill. (12 mehr als 'das endgültige Er? gebnis der Vorjahrsernte, Im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 1928/32, der auf 91,8 Mill. (12 errechnet wurde, ergibt sich eine Steigerung um nahezu 9Mi11. (12. Die Produktionserhöhnng hat ihre Ursache ausschließlich in einer Vermehrung der Anbau- fläche, die diejenige des Vorjahres um 1 Mill. 112 übersteigt. In Syrien und Palästina wird die Lage als bedeutend zu- friedenstellender als im Vorjahre bezeichnet. In Nordafrika weisen Marokko und Tunis einen mittleren Stand auf, Weniger befriodigend ist der Stand in Algerien, normal in Aegypten.
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Das deutsche SiedlungZWerk.
_D2r Reichskomnzissar für das d2Utsch2 Siedlun 2-- 11121211, StaatSsekWtar Gottfri ed Feder, ma te vbr der Presse (1111 3. Mai 1934 11. (1, folgende Aus- 111hr1111g2n Wie der „Zeitungsdienst des Reichs“
„ 11ahrstgnd2s“ bierzn mitteilt“, wird das Reichs- k-omm1ssarmt fn)- das SiedlungZWesen vorausichtlich am 17. 5. in einer groSen Kundgebung die rund-
züge des deutschen iedlungsrmrkes ent- 1v1ckeln.
_ Das d2utsch2_Si_2dlungsw2rk ist eine der vordringlichsten, wich-
tlgsten und schMertgsten Aufgaben, die der Reichsregierung ge- stellt sind. Bisyer bestand auf diesem Gebiete 21112 Zersplitterung, die am b2sten mit den früheren Verhältnissen auf dem Gebiet des Straßenbaues zu vergleichen 'ist. _Sie erklärt sich aus der M21- scitigkeit der mit der Siedlung zusannnenhän enden Aufgaben. Mix der Siedlung, die in“ erster Linie eine große rtschaftsaufgabe darstellt und auch eine hervorragende sozialpolitische Bedeutung hat,'b2faßt sich daher das Reichsarbeits- und Reichswirtschafts- ministerinm und die Wirtschaftsministerien der Länder bzw. die B011- und Siedlungsabteilungen anderer Ministericn _ wie in Bayern des Jnnenministeriuch und in Sachsen des Finanz- ministeriums.
Es War naheliegend, daß mit der Machtübernahme durch den 211111immlsoziaiismns auch die NSDAP. und di2 Arbeitsfront sich n1*1t Siedlnn Zfragen beschäftigen. Der R21ch§kanzler hat es des- halb sur erkzorderlich gehalten, mit sofortiger Wirkung Vorkeh- r1111g211 dafür zu treffen, daß unter YUJU'UHUUJ aller, vorhandenen Erfahrungen, insbesondere zur Vermeidung in der V2rga11g2nheit g2111c1cht22 Fehler, und 1111122 Zusammenfassnng aller mit dem S12d111ngsw2s2n bisher beschäftigten Stellen bei dem Reichswirt- 1chafts11tinisterinm eine einheitliche sichere Führung des Siedlitngsx Werkes für das ganze Reick) gewährleistet wird.
* Der Führer hat auf Grund des Erlasses des Herrn Reichs- präsidenten den Staatssekretär 1 im Reich-ZWirtschafthministerium zum ReichskommissarFür das Siedlungßivescn 21"- nqnnt. Dieser bleibt in seiner Stelle als Staatssekretär im Reichs- MrtscbaftSministerium, damit auf diese W21se die so besonders wichtigen Fragen der Landesplanung und der annstrieberlage- rnng hiermit verbunden Werden können.
Die Aufgabe, die hier gestellt ist, bedeutet in weitestem Um- fang praktischen Nationalsozialismus.
Als Instrument für die Durchführnng der Aufgabe werden dem Reichssiedlungskommissariat alle Dienststellen *eingegliedert, die mit dem“ Gesamtgebiet d2s_Wohn- und SiedlungSMsens be- fqßt jmd. 211121) das Heimstättenamt der NSDAP., das nach dem Erlaß des Stellverxreters des Führers, Reichsminister Rudolf Heß, allein als Zuständig für die 1tichtbä1terlich2 Szediung anerkannt Worden ist, wird durch die Person des L21ters d2s.Hei"1nstättenamts, Dr-Jng. Lndowici, dem Reichssied- lungskbtzmnssariat angegliedert, Ter Reichskanzler hat Tr.-Jng. 911110111121 zum Stellvertreter des Rcichssiedlungskom1nissars aus- ersehen. Auf diese Weise wird di2 Einheit von Partei und Staat auf dem so ungeheuer Wichtigen Gebiet für die Erneuerung bon Volk und Wirtscbaft gewährleistet. Die Fragen der bäuerlichen Ansiedlung _verbleiben beim Herrn Reichsminister für Ernährung und Landwirtschaft, während die Reickwplannng in engem Ein- [)(-111211111211 mit dem Herrn“ Reichsminister für Ernährung und La11d1v1rtschaf1 vom Reichskommissar fiir das Siedlungswesen gemeinsam m1t der Planungsstekke des Reichsbauernführers durchk- gefuhrt werden Wird.
Tagung der Eisenberbände. Günstiger Marktbericht.
?_lm 3, Mai tagte im Stablbof in Diisseldorf die Rohstahl- 021112111scha'ft, der K-Prodnkte- nnd Stabeisen-Verband. Bei der Vespxccbnng der, Marktlage ivn1'd2 betont, daß sich im Verfola der tqtlraftiaen Initiaxive der Reick)s*12aiern11g die Absaiz-belebung 1112? in die lebte Zcit hinein fortgesetzt hat. 2821111 (11121) die Früh- [abrsbclebnng diesmal verhä1111is111äßig friih eingesebt [mbc und d(1_1_121_bi2112icht n it der Möglichkeit gewisser saisonmäßig bedingter Ruckganxie gere net Werden müsse, so b21112q2 sick) dock) die 9111109- 1211d2nz im allgemeinen in immer aufsteigender Linie. - Jm Exportgeschäft machen sich allerdings immer nock) Schwierigkeiten bemerkbar. Es bestand Uebereinstimmung dariiber, daß (111.1 jede 11111“ mogiickw Weise eine Erportsteigernng berb2iznfiibrcn sci, W211 dadnrch nicht nur die Devisenbeschaffung gefördert W2rd211 11111112, sondérn vor allem auch die Beschäftigungsmöglichkeiten eine Ver-
starku11§erfahren würden. Die Mitarbeit an den Internatio- nqlen__5 _2rkaU1fsv2rbanben habe sich als zMckmäßig erwi212n. Es se_1 m_ogl1ch g21v212n,.21n2 gewisse Steigerung unter ungewöhnlich medrtgen Exportpr21sen herbeizuführen.
Neue Forschungsergebnisse des Reichsverbandes Kalt.
Der ReichsfachVerband Kalk hatte die Vertreter der Presse zu einer Besprechung geladen, in der Direktor Dr. Karl Gos- lich-Berlin über die neuesten Ergebnisse der Forschungs- arbeiten, die vom Verband und von dem Fachausschuß in die Wege geleitet Wurden, berichtete. *Anschließend fand eine Füh- rung durch die Ausstellung „Kalk“ statt, die einen Teil der Halle Baustoffe in der Schau „Deutsches Volk - Deutsche Arbeit“ bildet. Es ist klar, betonte der Redner, daß der Kalkmörtel im Laufe der Jahrtausende sich wandelte und v2rbess2rt2, weniger klar diirfte es aber sein, daß es auch hier noch Ungelöstes, Neues gibt, daß man hier Fortschritte feststellen kann, die unmittelbar durch das Zeitgeschehen bedingt sind. Es ist vielleicht jeßt ein Jahr her, als aus Amerika die Nachricht kam, man baue dort mit Zucker; wobei der Zucker, dem Kalkmörtel zugesetzt, dessen Festigkeit ganz" außerordentlich erhöhen sollte. Der Reichsfach- verband Kalk hat sich entschlossen, über die Zusammenhänge Kalk und Zucker eine größere Versuchsreihe durchzuführen, deren Ergebnisse nun vorliegen, Es wurden verschiedene Sorten Kalk als Ausgangsmaterial gewählt und nicht nur der gewöhnliche Speisezucker, sondern auch Rohzucker und Melasse als Zusaß- mittel verW2ndet. Es wurde 121112112: 1 vH Zucker oder Rohzucker zugeseßt bzw. bei der Melasse eine Menge, die sich aus der Um- rechnung unter Berücksichtigung des Wassergehalts ergab. Sodann Wurden die Festigkeitspriifungen borgenommen, und Max nach 7, 28 und 56 Tagen Lagerung. Als Ergebnis Wurde festgestellt, daß tatsächlich durch alle drei Zusätze die Zugfestigkeit erhöht wird, Weniger einheitlich ist die Beeinflussung der Druckfestig- keit. Ueberraschend War, daß nicht der Von den Amerikanern angepriesene Zucker, sondern die Melasse, also der Riickstand bei der Zuckererzeugung, sich von allen gewählten Zusäben als der günstigste erwies.
Der Fachausschuß Baukalk beschloß im Juni borigen Jahres, Forschungsarbeiten einzuleiten, ob der Kalk für den Straßenbau künftig eine bessere Verwendung finden könne; sie sind bis zu einem gewissen Grade abgeschlossen Worden. Das Wesentliche Versuchscrgebnis ist, daß ein geringfügiger Zusas von Kalk zu Beton eine deutlich elastizitätserhöhende Wirkung hervorrief. Bei einem Zusatz von 5 vH Trockenkalk, [12509211 auf den Zement- anteil des Betons, Wurde die Zugfestigkeit erhöht, die Druck; festigkeit nur unwesentlich gemindert, dagegen die elastischen Eig2nschasten des mit 5111111111013 gefertigton Betons gcgeniiber dem kalkfrcien 11111 (“tmn ein Viertel verbessert. Ebenso Will'dc auch die Wasscrdurchlässigkcit giinstig b22infl11ßt, d211n der mit Kalkznsaß versetzte Beton hat rund noch zwei Tritt2l der Wässßk- dichtigkeit von kalkfreicm Beton. Fiir di2 im Bau befindlichen deutschen Autostraßen Werden die Forschungscrgcbnisse vielleicht bon Nasen sein. Zum Schluß seiner Ausfiihrungen wies Dr. Goslich auf die Anfgaben des Kalkes hin, die er als Düngemittel besißt. Da er das geeignetste Mittel ist die deutsche Scholle vor dem Versaucrn zu schützen, erfreut er sich der be- sonderen Beachtung und Förderung durch die Regierung.
Anhaltende Belebung des deutschen Kunstseidenabsaßes.
__ Wie der DHD, aus Kreisen dcs Kunstscidenberkaufsbiiros er: fahrt,. hat die Velebun in der kunstscideverarbeitenden Industrie guck) m den Monaten März und April a11lg12halten, nachdem schon 111 den exsten beiden Monat211 1934 der A saß größer ivar als je zuvor _seit Vesxehen des Kunstseideverkaufsbüros. Es ist sogar 1196) 21112 verstarkte Belebung zu verzeichnen.
Handelswil.
Berliner Börsenbericht vom 4. Mai.
Wieder schwächer. _ Julius Berger erholt.
T1? (Hcsäzaftsstillc (111 b2r 2821111121“ Borse ist nach wie vor außelbrb2ittltch groß, 11111) 1312 1111112 11111) daher meit von r21112n 5111295011111211211 abhangig. Tie Zuxiickhalmng des 5 1111111111115 hat Wer noch 5292110111111211, 1111?) Wenn auch (112 2911112011119, 5213 Von ge- [)81111611' L2b11211b2112115211 der R21chSbcink oder 1121“ (6015111210111- 110111111291 die 111252 12111 1011112, 21112 921111112 Beruhignng gebiacbt hat, 10 tft dis; Borst 11013 aller 911111119211 Mcldnngen (1116 1121" Wikt- 1chait dock) mch: 111111011112, iich (1115 ibr2r Lethargie (mfzuraffen. Tie 1111111112 zog 25 511521“ w12b2r bor, mit 112111211 Abg11b211 borzag2b2n. „212 T21152111 mor 1311521" bei 3111112111 1112511921211 Kursen wieder WWW)“. auch im Perluuf trat eine Erholung nicht ein.
282101111215 di2 in 1215121: Zeit fabbrisierten 1130111212, wie
2 Montanaktwn, waren stärk2r (111921101211: dab2i Verloren (3211211-
k1rch211 ca, 2 VH, Phönix; 1% vH. “3121111121201 911121211 (1111 393/- 1111d Har 2112r (mf 89% urjick. (3111 9211211211 1119211 aiid2r2rs2its Braunkb l211bapicr2; 211212111. Vrmm (1212121111211 sogar 234 VH. Unter „9201112111211 1011111211 Asch22212b211 11211 (115131211 T2?! 112? Vormgsbcriiijtes 111121321“ 211111111211 (plus 2% VH), Am J- G- Farb211-Miixkt Wurde d(is herauzkbmm21122 911111221111 311111 Tkil vbn 2121102112 auf112110mm211 (mimts % VH“); 5101511121212 und Ch2m11ch2 Heyden büßten je 1% vH 2111. Am Elektromarkt war die Haltqng u_112inbeitlich; Accu und Cbade 11301211 gu: 112111111211, a11d2r2r12115 g111g211 Si2m2ns (mf 131 und AEG. 11111 237. zu- ruck. Ruckkaufsnelgung 7,2igt sich in Berger (“plus 3 vH), sonst wgrext noch Tarifmerte gut (1211011211, deSgleicben BMW, auf 11211 Jlunsttgen Abschluß in. Schiffahrtsaiti2n 191111211 meit2r unter bgaben zn 121d2n, abei gingen HUM. bis (mf 19 und Nordd. leyi) bis auf 24% zuriick. Auch Ban (1k11211 [29211 größ12nt2ils schwach2r, ohne daß sachliche Griinde vorlagen. Deutsche Bank 111181211 2% VÖ und Dresdner sowie R21chZba11k je ] VH 2111.
Am Kassamarkt zeigten sich ebenfalls 21bschwäch1111g211, nnd a11ch.d21' R2nthmarkt lag 1321 kl2in1'12n 1111111113211 üb2r1bi2g211d niedriger. Neubesib, die ziemlich widerstandsfähig 211111212131 5211211, gingen im Verlanf (111.1 15,3 zitrack, sonst waren 1111111292912 Dollar- obltgationen bis % VH 1112drig2r, die anderen festbcrinslickxn Papiere w121211 kannt Peiätdderun en auf. Die Rückféüsje ziim Geldmarkt halten in Verstärktem 9) aße (111; Tagesgeld ermäßigte i1ch nm % vH auf 4%. bis 534. vH, für erste Adr2s1'2n (1111 4% VH- Sonst War auch hier das Anlagegeschäfi ziemli still. - Alm Devisenmarkt ergaben sich keine wesentkicben (änderungen. Das Pfund stieg 2111211! 211011?» an (12,79 gegen 12,77), wähxend der Dollar mit 2,497 unverandert lag.
Der Vörsenschluß War ruhig und einigermaßen gehalten.
Weitere Belebung der rheinisch-tveftsälischen Eisenindustrie im Apri11934.
Nach dem in der Zeitschrift „Stahl und Eisen“ Veröffent- licht2u Bericht War im April bei d2r Großeisenindnstrie eine weitere Belebung und Festigun des Marktes festzusteüen. Wie in den Vormonaten ist diese 2'12ru11q aber aussch1i2ßlicb auf die gute Ausnahmefähigkeit des nlanbsmarktes urückzufi'ihren. Zu der ersten Woche d2s April machten sich die T?Zeiermge noch recht störend bemerkbar. Tann Wurde aber infolge des wirklich vorlie enden Bedarfes; wieder recht flott abgerufen. Da die Liefer risten der Werke infolge der gxößeren Aufxräge länger Wurden, sahen sich Händler und Verbraucher immer m2br ge- nötigt, ihre Lagcr 11321121“ aufzufüllen. wavbl der B2rich1§m21mt Wei ArbeitItage Weniger als der Vormonat hatte, lag dock) die krzeugung bon 9105211211 Ulld Rohstahl über der 1125 VVTMOUMI. Dies ist ein d2utlich2§ Zeichen dafiir, daß die Außfichten des Eisenabsaßes auch weiter in günstig beurteilt werden.
Das Auslandsgeschäft war im allgemeinen ruhig, wcnn auch bei 211112111211 Erzeugnissen eine Besserung des AbsatzeH fest- zustellen War. Im März nahm die Einfuhr an Eis2n und Eisen- war2n wiederum b2trächtiich zu, wäbr2nd die YUSfuhk leicht zurückging. T2r Ausfubriiberscbuß ist daher abermalS gesunken.
Jm Ruhkbcrgbau hai sick) die arb2itstäglich2 Kohlenförd2r1mg unter jahreszeitiich2n Einsliisstn, die sich in den [2131211 Wochen auch im 211glisch2n V2rgbau geltend gemacht haben, von F2bruar (mf 911811 11111 3 vH b2r111i11d2rt. T2r Kohlenabsaß kann als be- friedigend 112129111121 1112rd211. Weit2r rccbt giinstig 2111111912112 sich der Absatz von Hochofenkbis (111 die 21s211schaff211d2 Industrie. Das Hausbrandgeschäst, bcsbnders in Brechkbks, erhielt 2111211 kräf- tig2n Auftrieb durch die in diesem Jahre bereits mit Wirkmig vom 1. April an cwäYten Sommermbatte. Auf dem 21115- landsmarkt War2n 12 “211192 Frankreichs und Vcigiens 11913 der AusfuhrerschMrnisse 1111192511 unverändert, Mit Jtaii2n Wurde 2111 1121121“ umfongreicher “152111119 abgeschlossen, Die Testcr- reichische B1111d25bab11 hat (11121) 111 di2scm Monat nichts abg21'11f2n. Der Erzverbrauch hat sich 2ntspr2ch2nd der stärkeren Roheisen; und Rohstahwrzeugung Weiterhin erhöht. Im Siegerländer Bergbau wiesen Förderung und Absaß gegeniiber dem Vormonot 121112 Wesentli 211 21211d2ru11g2n auf, Die Belegschbft 10111112 eine Weitere erfrculiche Steig2rung erfahren. Die seit 2inigcn Monaten erkennbare Belebung des ManMnerzmarktes ist (m- scheinend zum Stillstand gekommen. 212 Verbraucherwcrke haben ihren Bedarf gedeckt und sind nicht bereit, dariiber hinaus noch Mengen zu den Von den Gruben geford2rten hohen Pr2112n hereinznncbmcn. Gegeniiber dem Vormonat hat sich die Markt- lage fiir Schrott kaum verändert; auch die Preise hi2112n sicb auf der bisherigen Höhe. Fiir gute Hbckwstnspäne wurden bis ,u 28 RM je Tonne frei Vci'brauchbn12rk bexahlt. Auf dem 0111113- bruchmarkt waren die Preise dagegen erma-Z rückgängig.
Die Nachfrage: mich Roheisen hat sick) aus dem Inlande 1v2i12r, 11121111 auch nicht 1V212ntlick), Verstärkt. Der Absatz nach dem Auslande litt unter starkem Preisdruck. Zn Halbzeug, Stab- und Formeisen War im Inland die Geschäftslage nach wie vor gut. Das 211121011dsgeschäft War im allßcmcincn ruhig. Aus China und Japan 1119211 1111111" 1111511212 Sta eisenfragen bor, dock) 1112111211 21112111 starke Preisuntcrb12111119211 (1211121d2t. k:?1'11', “ormciscn zeigte der F2r112 Lstcn lebhaftere ?l11fmcrksamk2it. «ic Abrufe dcr Noichsbahn in s(bwcrcm Oberbauzeug gingcn im Rahmen der bekannten B21chaff1111g5pläne wieder pünktlich ein. 311 Straßcnbahnbberbanz2ug herrschtc r2ge Nachfrag2 Der Auftragcscingang war ebenfalls bcfricdig2nd. Ans dcm Auslande kamen einigc größere Bestellungen in Schiencn, Laschen und Strmnscbiencn herein.
Bci Grobblechen war der Anteil des Jnlmndcs (1111 Anstrags- eingang Weiterhin gut. Namentlich dcr Schiffbau und die Kon- struktionswerkstättcn erteilten größere Bestellungen. Tic Ab- xnfe o_us dem Ausland Waren reichlicher. T2r Auftragseingang 111_,M1tte_lblechen lag et1vas iiber dem des Vormonats. Die im Marz 21nqetr212112 leichte Belebung des Feinbiech-Jnlands- Yschfttst setzte sich tm April fort. Das Auslanndschäst
12 o.
Aqf dem Röhrenmarkt hat der lebhaftcre J1111111d§gcschiifts- ang 1111 ganzen (11192X111211, sich auf 211119211 Sondergebieten fbgar W2112x gebessert. 12 Lage des Anßlandsgcschäits i1t ziem- 1ch unverandert. _Die Abschlußtätigkcit in Draht und Draht- erzeugniffen war "1111 Inlande befriedig2nb, dage eu sind die Abruxe 21Wa§4urnckgegangew Der Eingang an ufträqcn aus dem lusland 1192921111112: dem Vormonat etWas gestiegen.