Grund der Allerböchsten Privilegien vom 10. April 1872, 14. No- vember 1881 und 22. September 1886 außgegebenen Anleibescheme von 4 auf 3T 0/0, durch das Amtsblatt der Königlichen Regierung zu Breslau Nr. 32 S. 391, auSgegeben am 7. August 1897;
3) das am 7. Juli 1897 Allerböcbst vollzogene Statut f_ür die Drainage- und Cniwäfferungs-Genoffens ft Seefeidt im Kreise Fischbausen durch das Amtsblatt der Köniali rn Regierung zu Königs- berg Nr. 33 S. 321, angegeben am 19. August 1897 ;
4) das am 7. Juli 1897 Ailerböcbft vollzogene" Siatut für die Entwässerungs-Genoffenscbaft JungÖenbüchel zu Mizßemch im Kreise Montjoie durcb das Amtsblatt der Königlichen Regierung zu Aachen Nr. 34 S. 219, ausgegeben am 12. August 1897;
5) das am 26. Juli 1897 Allerbörbst vollzogenr Statut_ für den Ent- und Bewäfferungsverband_ Rrimerswalde im Marienburger Deichverbande und Kreise Marienburg durch das Amtsblatt der Königlichen Re,?ierung zu Danzig Nr. 34 S. 283, auSgegeben am 21. August 189 ; '
6) das am 26. Juli 1897 Allerböchst voilzogexir Statur für die Ent- und Brwäfferungs-Grnoffenfchast zu S tesxn-Schlangrriibal im Krkise Oriweiler durch das Amtsblatt der ömglichen Regierung zu Trier Nr. 34 S. 333, ausgegeben am 27. August 1897;
7) das am 26. Juli 1897 Ailerböcbsi vollzogene Siaiui für die Ent- und Brwäfferunqs-Genoffenichairxu Lautenbach-Jurtb im Kreise Otth-ilrr dureh das Amisblatt der Köni lichen Regirrung zu Trier Nr. 34 S. 336, ausgegeben am 27. Augu 1897;
8) der AÜerböcbste Erlaß Vom 3.Augufi1897, beirrffrnd dix Ver- leihung des Rechts zur Cbauffergrlderbebung an den Kreis Munster- berg für die von ibm gebaute Chaussee vom Babubofe Patsaokau bis zur Grottkaurr Kreisgrenze in der Richtung auf Lobedau, durch das Amtsblatt der Königlichen Regirrung zu Breslau Nr. 36 S. 433, ausgegebrn am 4. September 1897;
9) das AÜerhöcbste Privilegium VOM 3. August 1897 wegen Aus- fertidung auf den Inhaber lautender Aulsibrscbeine der Stadt Neu- münster im Betrage 5011 3300000 „ck durch das Amtsblatt der Königlichen Regierung zu Schleswig Nr. 42 S. 377, ausgegsben am 28. August 1897;
10) das am 3.August 1897 Ailerböcbstbollzogene Statut für die Entwässerungs-Grnoffrnschaft zu Sternaliß im Krrise Roscnbxrg O-S. durch das Amtsblatt drr Königlichrn Regierung zu Oppeln Nr. 34 S. 256, ausgegeben am 20. August 1897 ;
11) das am 3. August1897 Alierhbcbst vollzogknr Statur für die Cntwäffrrungs-GenosssnsébaftLoerbeidezu Voffuw, Gewrmde Straelen, im Kreise Geldern durch das Amtsblatt der Königltchn Regierung zu Düsseldorf Nr. 35 S. 317, ausgegeben am 4. Septrmbér 1897;
12) der Allerhöchste Erlaß Vom 4. August 1897, betreffend die Anrvrndung der dem Cbauffeegeldtarif vom 29. Februar 1840 an- gehängten Bestimmungen wkgen drr Cbanffrepolizewergeben a-ufdie im Saalkrrife neu erbauten CbaUffren, von drr HaUr-Leipziger Chaussee bis zur Kreisgrenzr in der Nrchtung auf Strnnewi und von drr Gröbers-Locbaurr Cbauffee in Lochau bis an die * urg- liebenau-Döllniyer Straße, durch das Amtsblatt drr Königlichen Re- gierung zu Merseburg Nr. 36 S. 296, ausgegeben am 4. Sep- tember 1897 ;
13) drr AUerböchste Erlaß Vom 4. August 1897, durch welchen der Gemeinde Siegliß im Kreise Teltow das Recht verlieben worden ist, das zur HsrsteÜung und Unterhaltung dEr geplantrn Eniwäfferungs- anlagen in drr projektierten Arndtstraße Erforderliche Grundeigrntbum mit einer dauernden Beschränkung zu belasten, durch das Amtsblatt der Königlichen Nrgierung zu Potsdam und der Stadt Berlin Nr. 38 S. 375, ausgegebcn am 18. Srptkmber 1897;
14) das Allerhöchste Pridiiegium Vom 19. August 1897 wegen Ausfertigung auf den Inhaber Laufender Anleibescheine drr Stadt Kréuznacb im Betrage bon 1250000 „56. durch das Amtsblatt dsr Königlichen Regirrung zu Koblrnz Nr. 41 S. 285, ausgrgeben am 9. Sepirmbsr 1897.
Bekanntmachung.
Auf Grund des § 3 der in Nr. 284 des „Deutschen Reichs: und Königlich Preußischen Staats:AnzeigerS“ vom 2. Dezember 1891 vrröffentlichten und am 1. Januar 1893 in Kraft getretenen .
Vorschriften für die' Lieferun und Prüfung von Papier zu amilichen Zwe en hat ferner die folgende Fabrik ihr Wasserzeichrn bei der unter- zeichneten Anstalt angemeldet.
Die Anmeldunganr. 1_ 7 sind im „R.:A.“ Nr. 84d.J. 1892, 8"_*]*4 „ „ „ „ 111 „ 15-26 „ „ „ „ 136 „ MAY „ „ „ „ 157 „ 35_39 „ „ „ „ 183 „ 40-44 „ „ „ „ 243 „ WJ „ „ „ 239 „ 50-55 „ „ „ 277 „ 56_65 „ „ „ 11 1893, SMS? „ „ „ 125 „ 68 „ „ „ 67 1894, 69 „ „ „ 19 1895, 70 „ „ „ 306 „ 71 „ „ „ 84 1896/ 72 „ „ „ 102 „ 73 „ „ „ 11T „ 74 „ „ „ 106 „ 1897 „ 75 „ „ „ 150 „ veröffentlicht.
Firma Wortlaut des Wafferzeicbens
Louis Staffel Louis Staffel Oberscbmitten
in Wiyxi-bausen ..... Normal .....
Cbarloticnbrwg, drn 21. September 1897,
Königlichr mechmiisch:1echnisch€ Versuchsanstalt. A. Martens.
Angekommen:
Seine ExceUenz der kommandierende Admiral, Admiral von Knorr, von Kiel;
' Seine ExceiLcnz der General-Direktor der direkten Steuern, Wirkliche Geheime Rath Burghart, vom Urlaub;
der Unter=Staatssekretär im Ministerium für Landwirth- schaft, Domänen und Forsten Sterneberg, vom Urlaub;
der Direktor im Reichs-Iuftizamt Or. Gutbrod.
Jichtamtlichez.
Deutsches Reick»
Preußen. Berlin, 28. September.
Das gestern ausgegebene„Marine-Verordnungsblait“ ver- öffentlicht folgenden Allerhochsten Erlaß anläßlich des Unterganges S. M. Torpedobootes „Z. 26“:
Tieferscbüttert durch den Untergang Meines Totpedobbotes „Z. 26“, beilage Ich mit Meiner Marine den Verlust braver, bis 'in den Tod getreuer Männer, an deren Spitze ein so tüchtiger Offizier aus Fürstlichem Geschlecht stand. Die, großen Hoffnungen, die Ick) an den heimgegangenen Herzog Friedrich Wilhelm Adolf Günther, Herzo zu Mecklenburg, knüpfte, sind durch dixuner- forschliche Fügung Ortes zxrstört. Die Marine wird mit Mir dem Kameraden, der ihr Stolz und ihre Freude war, em trechs Y_ndrnken bewahren, Mö e das Beispiel der Dabingeschiedrnen, die fur ihren Kaiser und ihr aterland bis zum letzten Augenblick treu, ibre Pflicht erfüllten, Meiner Marine für alle Zeiten zum Nachetfern voran- leuchten. _ Sie haben diesen Meinen Erlaß zur Kenntnis; Meiner Marine zu bringen.
Jagdhaus Nominien, den 24. September 1897. W i l b e l m.
An den Reichskanzler (Reicbs-Marineamt).
Der hiesige Großherzoglich mecklenburgische Gesandte von Oerßen ist vom Urlaub nach Berlin zurückgekehrt und hat die Geschäfte der Gesandtschaft wieder übernommen.
Der Vevollmächte zum BundeSratk), Königlich bayerische Ministeria1:Direktor Freiherr von Stengel ist vom Urlaub hierhrr zurückgekehrt.
Liegnitz, 26. September. Der Regicrurigs-Vrafidetzt 131“. von Heyer hat, wie die „Schief. Ztg.“ berichtet, an die Landräthe und Ober-Bürgermeister der von der [eßien Hoch- wasserkatastrophe betroffenen Kreise nachstehende Mittheilung ergehen lassen: , ' . '
„Ihrer Majestät der Kaiserin und Königin ist bei Alierböcbstderen Bereisung der von der Herasierkaiasiropbe be- troffenrn Kreise Hirschberg und Lauban übera , wo Aufenthalt ge- nommrn Wurde, ein festlicher Empfang bereitet worden, der um so freudiger berührte, als der Bereisungsplan Lkst Tags zuvor be- kannt gegeben War und snnach für die Vorbereitungen 1111! wenige Stunden zur Verfügung standen. Die bei Alierhöchstibrer Azi- Wessnbeit in diesen Kreisen zutage getretenrn rübrenren Beweise der Liebe und Dankbarkeit haben dem landesmütterltchen Herzrn Jbrer Majrftät besonders woblgetban, nicht minder dwaus drn Gésvrächn mit zahlreichen vom Hochwaffrr Veschadigt€n gr- worinene Ueberzeugung, daß die Bewohner der wiederholt 1o schwer beimgesuckpten Kreise nicht mutbios geworden, sondern ibaikräftig ans Werk gegangen und bemüht gewesrn sind, die Sch_ade_n an Haus und Hof, sVWLit möglich zu beseitigen. Jbre Maxestat die Kaiserin und Königin babrn, untrr buldvvüer Bezeugung drs Dankes für den lieberollen Empfang in den Krkisrn Hirschberg und Lauban, mich zu ermächtigen grrubt, Alierböchstibre dabei mündlich kundgegebene herzliche Antheilnabme auch den Bewohnerri der übrigen, von der .Hocbwaffsrkaiastropbe betroffenen Kreise drs Negirrungsbezirks zam Ausdruck zu bringen.“
Sachsen.
Seine Majestät der Köni empfing, wie das „Dresdner Journal“ meldet, gestern achmittag im Königlichen Ncsidrnzschlosfe zu Dresden in (Gegenwart des Staats- Ministers der auswärtigen Angelegenheiten von Meßfck) in feierlicher Audienz dcn neuernannten Éroßbriiannischen Minister - Residenten Sir Condie tepben und nahm deffew Beglaubigungsschreiben ent egen. Später fand in der Vilia Strehlen Königli e Tafel statt, zu welchcr der Staats :Minister von Meßsch und der großbritannische Ministrr- Resident, welchen Jyre Mairstät die Königin vor Beginn des Diners in Audienz cmpsmg, Einladungen erhalten hatten. _ Am Sonnabend grdcnkt Seine Maisstät der König nach Wien zu reisen, um, einer Einladung Seiner Majestät des Kaisers von Oester- reich folgend, an den Hofjagden in Steiermark theilzunehmen.
Württemberg.
Ihre Majcstät die Königin ist am Sonntag von Sch10ß Naiiboriß in Böhmen in Marienwahl eingetroffen.
Mecklenburg-Schweriu.
Seine Hoheit der Herzog Johann Albrecht, Regent des Großbcrzogthums, Hat dem „W. T. B.“ zufolge nach- stehende offentliche Danksagung erlassen:
Tief ist die Nachricht ron drm erschütternden Ende meines iréurn Bruders, des Hrrzogs Frirdrirb Wilhelm zu Mecklsnburg, in die Hrrzen sedrungrn, und srine irrudige Pflichterfüliung und männ- 1iche Standbaftixkrit in Noib und Gefahr, seine kamerad- sch1filiche Hingebung bis zum lkßien Augrnblick seines jun,3.cn boffniingsreicben Lebens, sria frommes, gottseliqes “Sterben, als es den Tod iür das Vaterland galt, haben eine große Anzahl von KUnd- gebungén berdorgrrufen, durch welche mir aus ganz Mecklenburg und vieTsn Theilrn des übrigen Drurscbiand sowie aus dem Auslande, von Einzelnkn und Vereinigungen, von Behörden und Kamrradkn des Verstorbenen virlfocb in ergreifekiden Worien, überaU unter Bezéugung Ehrendkr, warmer Anerkrnnung für drn Vrrewigisn, das schmrrziicbiie Beileid ZUM Auödruck gebracht wird. Durcb diese allgemeine Theilnabme bin ich zu aufrichtigstem Danke drrpflicbtrt, den ich hiermit öffentlich ausspreche.
Johann Albrecbt.
Anhalt.
Seine Hoheit der erzog ist am 26. d. M. von Berchtc§gaden nach BaUenxtedt zurückgekehrt.
Oesterreich-Ungarn.
Der König von Rumänien stattete gestern in Wien dem Minister des Aeußsrn Grafen Goluchowski einen anderthalbstündigen und dem Minister-Präsidenten (Grafen Badeni einen dreiviertelstündigen Besuch ab. Mittags fand bei dem König ein 1)5]8111161“ (111131011'0 statt, an welchem der Graf Goiuchowski, der Sektionschef im Ministerium des Aeußern Graf Welsersheimb sowie die Mitglieder der rumänischen Gesandtschaft theilnahmen. Heute früh haben Jeck) Keek König und die Königin von Rumänien nach Budapest
ge n. '
Wie die „Budapester Korrespondenz“ erfährt, wird am
'taiifmden, in welchem das gemeinsame Budget endgültig fertiggestellt werden 011.
Das ungaris eUnterhaus hat gestern seine Sißungen wieder aufgenommen. Der Finanz-Minister Dr. von Lukacs brachte einen Geseßentwurf ein, betreffend ein provisoris ches Budget für die ersten vier Monate des Jahres 1898. In seiner Begründung führte der Finanz-Minister aus, daß das ungarische Staatsbad et bereits im_ Mai fertiggestellt, die Delegationen aber urch die politischen Ereignisse des Sommers am Zusammentriit verhindert ge- wesen seien und deren Tagung 1315 zum Herbst babe vrrschoben werden müssen, wodurch eine rechtzeitige EriediLung der Budgetberathung im Reichstage fraglich geworden se.
Großbritannien und Irland.
Betreffs der in der gestrigen Nummer d. 231. mitgetheilten Nachricht aus Was h ington, daß (Großbritannien fick) weigere, an einer Konferenz zur Berathung über Einschränkungen des Robbenfangs im Verings:Meer theilzunehmen, falls Rußland und Japan auf derselben vertreten seien, erfährt das „Reuter'sche Bureau“, daß die Regierung der Vereinigten Staaten sich Zeit längerer Zeit bemüht habc, Großbritannien zur Theilnahme an einer solchen Konferenz zu bewegen. Lord Salisbury habe aber lediglich der Abhaltung einer Konferrnz der britischen, canadischen und amerikaniichen Sach- verstämdigen wegen der Lebenswerhälmiffe dcr Robben auf den Pribylow-Jnseln zugestimmt. Der Präsidrnt M'Kinler) habe sodann mitgetheilt, daß auch Russen und Japaner an der Konferenz theilnebmen würden, worauf Lord Salisbury von derselben zurückgetreten sei, weil die Angelegenheit _der bPri"ka)low:Infeln die Interessen Rußlands und Japans nicht
eru re.
Die „Times“ meldet aus St. Johns von vorgrstern, man glaube dort, eine von der canadischen Regierung abgesandte Expedition habe Baffins-Land annektiert, um die Vereinigten Staaten zu verhindern, von diesem Gebiet Befiß zu ergreifen.
Frankreich. *Der Präsident F aure und der Minister des Aeußern
Todes des Herzogs Friedrich Wilhelm zu Me_cklen- burg die deutsche Botschaft in Paris ersucht, ihr Beileid dem Herzog Johann A1brrcht, Regenten des Großherzog: thums Mecklenburg - Cchwcrin, aus;,udrückcn. Der Herzog Johann Albrecht brauftragte darauf den Geschäftsträger der deutschen Botschaft in Paris, Botschafts-Rath von Müller, dem Präsidenten Faure und dem Minister Handtaux seinen wärmsten Dank für die kundgcgebcne Theilnahme aUSzusprechcu.
Spanien.
Die Infantin Maria Theresia ist, wir „W. T. B.“ auks Skan Sebastian meldet, unter Fiebererschemungen leicht er ran 1.
In Madrid sind gestern sieben Personen infolge von Anzeigen iiber anarchistische Komplotte verhaftet'worden. Auf eine weitere Anzeige beschlagnahmte die Polizei in der Straße Bravo Murillo ExplosionSmaschincn und ver- haftete dabei noch ein Individuum, von dem man gleichfalls annimmt, daß es ein Anarchist sei.
Grieckzenland.
Der russische Gesandte Onu, dcr Doyen des diplomatischen Korps in Athen, hat, wie die „A enceÉHavas“ berichtet, gestern Nachmittag dem Minister des Aeu ern kuludis den Wort- laut des Präliminar- Friedensvertragcs mit einer Begleitnots übergeben, in der erklärt wird, daß die Mächte die Aufgabe ihrer Vermittelung als rr- 1rdigt betrachteten, und die griechische Regirrung anf- gefordert wird, ihrerseits zur Ernennung von Bevoümäch- tigten für die Verhandlung über den endgültigen Friedens- vertrag zu schreiten. Die dem Präliminarvertrage bei- gefügten Zusäße brsagen, daß die qeflüchtetcn Tbeffalier nach vorausgegangener Vrrständigung szchen den türkischen und den griechischen Behörden zurückkehren dürfen. Ferner wird darin die Freiheit der Schiffahrt in den beiderseitigen Häfen und Gewässern angekündigt, wobri die betbeiligten Großmächte für den Fall, daß Schwierigkeiten entstehen sollten, ihre Vir- mittelung anbieien. Eine Amnestie fiir türkische Unter- ihanrn, welche im griechischen Heere gedient haben, wird zugestanden. Diese lrßtere Erklärung ist untcr Vorbehalt einer Abänderung durch weitere Bestimmungen gemacht. Ferner wird in der Be leitnore die griechische Regierung ersucht, Drlegirte für die ?trategiscbe Abgrenzung zu ernennen und im Einvernehmen mit den Mächten zur Erfüllung der Bedingungen des Artikrls 2 des Vrrtrages Schritte zu thun. Der den Erlaß einer Amnrstie betrkffende Anhang zu dem Ver- tra € wird durch eine besondere Konstaiierung des russischen (HeJandten Onu aufgehoben, da der Sultan es abgelehnt babe, denselben zu ratifizieren.
Die Kammer soli auf den 30. d. M. einberufen werden.
. Amerika.
Die Nachricht, Victoria de la Tunas sei von den spanischen Truppen wieder genommen worden, bestätigt sich Richi. Die in Madrid eingegangenen amtlichen Nachrichten aus Havanna erwähnen davon nichts.
Asien.
Der (General Westmacott, Kommandeur der ersten Brigade der Kolonne des Generals EUes, hat, einer Meldung aus Simla zufolge, gkstern die Dörfer der aufständischen Kudakbels angrgriffen. Der Feind leistete hartnäckigen Widerstand, wurde aber schließ1ich in die Berge ctrieben. Auch diese wurden später von den britischen
ruppen genommen und die feindlichen Forts rind festen Tbürme zerstört, worauf sich die Engländer zuruck- zogen. Der Feind sammelte sich nun wieder, aber die Bewx gungen der Engländer wurden unter dem Schutze der Feld- eschüße und Maximkanonen bestens ausiieführt. Der Ge- ammtverlust auf britischer Seite betrug fünf Vermundete.
Australien.
Aus S dner) berichtet das „Reuter'sche Bureau“, daß dort die Abicht bestehe, 100 Mann Lancers von Neusüdwaies nach Indien zu senden. Der kommandierende Erneral billige diesen Schritt und sei auch für die Entsendung einer Abthei- lunlJ berittener Schüßen. Es hätten sich viele Freiwiuige g?- me et.
30. d. M. in Budapest ein gemeinsamer Miniflerrath
Hanoiaux haben, wie „W. T. B.“ meidet, aus Anlaß des
Nr. 39 des .Centralblaits der Bauverwaltung" beraus- im Ministerium der öffentlichen Arbeiten vom 25. Sep- ber, bat folgenden Inhalt: Amtliches: Rund vom 5. Sep- tember 1897, betreffend die Polizeiverordnung über d e bauliche An- 1 e und die innere Einrichtung von Theatern, ZitkuSgebäuden und z entliehen Versammlun sräumen. _ Dienft-Nachrichten. _ Nicht- amtliches: Die Stiftskir e zu Wimpfen i. Tb. und ibre VorYsckyicbte. -- Der Fensterfund auf dem Sabloß in eidelberg. _ ie neue Breslauer afenanlage. (Schluß.) _ Erö nun des Großscbiffabrts- weges bei reslau. _ Vorrichtungen zur Uriter ucbung der Festigkeit des Baugrundes. _ Vermischtes: Euler'jcbe Knickformel._Technische Hochschule in Berlin. _ Einführung des metrischen Maß- und Ge- wichtssystems in England. _ Bücherschau. _ Neue Patente.
Arbeiterbewegung.
Aus Dresden wird dem „Vorwärts' berichtet, daß die aus- ständigen Hutarbeiter sich an den Vorsitzenden des dortigen (Ge- werbegericbts gewandt haben, um durcb seine Vermittelung die Schlichtung der schwebenden Strritigkeiten herbeizuführen. Die Zahl der Ausständigen beträgt nur noch 25.
In Mannheim ist nach demselben Blatt in dcr Arma- turenfabrik von Neuling der „Streit zwischen dem Arbeitgeber und Arbeitern kvzzl. Nr. 224 d. Bl.) beigelegt worden.
Aus Ber in wird zum Ausstande der Former berichtri, da jest auch die Arbeiter der (Germania in Tegkl die Arbeit ein- ge teklt haben. Die Firma A. Borsig erklärt in einer neuen Mit- theilung, daß die in den Arbeitsrdersammlungen und in manchen Blattern gegebenen Darstellungen der Entstehung des Ausstandes in ihrer Gir_ßkrei falsch sei. Die Arbeiter hätten sch1irß1ich Forde- rungen gesteüt. die einer Erhöhung des früheren Accords um 40 % glrichkäxnen.
Aus New-York mrldct ,W.T.|V.“: Griegsnilich eines Streits über ren Zwischenfall mit den aussiändigen Arbeitern bei Lattimer am 10. d. M. (Vgl. Nr. 215 d. Bl.) kam es gestern in Girardville in Pennsyl vanien zwischem polnischen Arbeitern zu einer Schlägerei, bei welcher durch Redolverfcbüffe und Messerstiche 36 Arbeiter Verwundet wurden, ULUU davon tödtlich.
Statistik und Volkswirthsckzast.
Anbauflächen und Ernteerträgr in den Provinzen des preußischen Staats im Jahre 1896.
Zur Ergänzung der bishrr ve'röffentlicbtrn Angaben über die Ernterrträge des Jahres 1896 in Preußen theilt die „Stat. Korr.“ jeßt mit, wie sich nach den Ergibniffen der lrßten Zrbryarermiiielang die Anbauflächen und Ernieerirägr der wichtigsten eldsrücbte auf die einzelnen Provinzen vertbeilten. Danach Wurden im Jahre 1896 Hektar bebaut 't
mt
in den - _ - _ _ Provinzen YZF? YYY SHIFT,“ Hafer Kartoffeln Ostpreußen . . 89 478 416 756 91 837 302 881 159 040 Westpreußen . 70 150 358 735 64 987 150 545 171 376
Stadtkreis Berlin . . . _ 170 10 80 180 Brandenburg . 49 473 609 247 70 942 220 893 299 356 ommern . . 56 780 405 856 57 342 257 528 176 658 Yosen . . . . 77104 579 016 87 430 139 (“35 256 134 Sckyirsien . . . 187 728 591218 164 344 355 269 326 256 335 022 155 487 210 954 190 377
Sacbsrn . . . 144 712 Schleswig-
Hoistein . . 41 780 147 C02 52 905 194 648 31 463 Hannddrr. . . 84 985 418 082 23 640 227 528 121 085 Westfalen . . 74 259 232 940 19 564 160 730 86 286 Hrffen-Naffau 62 202 140 439 33 449 139 485 84 060 Rheinland . . 101 862 252 717 36 151 242150 171 388 Hobenzoüern . 1 205 980 6 128 9 133 4 540 im Staate . . 1041 718 4 488180 864 216 2 610 859 2 078 199
Auf diesen Flächen Wurden gewonnen - in den W' t W“ tTOMY zu 1000 K;; in er- in Lk“ Gommer-
Provinzen weizen roggen grrstr Hafer Ostpreußen . . 105 209 438 447 76 353 245 945 1 215 812 Westpreußen . 125 528 341 968 80 875 137 606 1 609 313 Stadikreis
Berlin . . . . 272 8 96 1 440 Brandenburg . 80 476 631308 90 507 233 139 3 031 113 Pommern . . 101 208 424 641 65 352 235 094 1 895 573 Posen ..... 95 451 638 827 90 334 129 268 2 545 894 Schlesien . . . 250 943 683 898 203 279 419 823 3 051 596 Sachsen . . . 304 996 477 403 318 470 361 671 1 947 600
Schlrswig-
Holstein . . 92 094 194 785 84 866 259 830 271 396 HannoMr . . . 155 475 529 733 32 594 327 285 1 186 759 Wesifalrn . . 110 499 322 240 21 637 205 574 796 325
rffLn-Naffau 89 952 182 532 36 753 176 314 828 507
beinland . . 179 758 411 101 46 312 344 378 1 718 035 Hohenzollérn . 1 316 693 5 595 8 896 23 247
im Staate . . 1 692 905 5 777 848 1 152 935 3 084 919 20 122 610
Vergleicht man zunächst die Anbauflächen für die einzelnen Fruchtarten mit denen des Jahres 1895, so zeigt sich beim Winter- rveizen in den meisten Provinzen eine Zunahme, zwischen 6,9 v. H. in Hohenzollern und 0,5 v. H. in Westfalen und Nbeinland sÖWankend. Nä si Hobenzoüern ergab sicb ein Mehr von 4,9 v.H. für Pommern, ans lisßend hieran für HannoVSr, Hrffen-Nasiau und Brandenburg von 3,6 bezw. 3,4 und 3,0 v H., weiter für «Öleswig-Hoistein und Sachsen von 2,7 und 2,4 v. H, sowie für Schlesien und Wkstpreußen von 1,9 und 1,5 v. H. Nur für Ostpreußen und Posen zeigte ich ein Rückgang im Anbau um 4,5 bezw. 4,2 v. H.
Auch der Winterroggen nahm gegen das Vorjahr eine größere Anbauftäcbe ein, an welcher ziimeist Pommern, Hannoder und West- falkn mit 4,6 bezw. 4,5 und 3,7 v. H. betbeiligt waren. Es folgten dann Heffen-Naffau und Wrsipreußen mit 2,7 und 2,0 v. H. sowie Ostpreußen, Sachsen, Schlesien, Rheiniand und Brandenbura mit 1,5, 1,1, 0,9, 0,5, 0,4 und 0,1 v. H. Ju Hohenzollern und SchleSwig- Holstein war der Anbau um 2,8 bezw. 0,6 v. H. zurückgegangen.
Der Anbau der Sommergerste war fast aUgcmein, zum tbeil sogar recht erheblich geringer geworden; Hobenerern allein weist eine Zunahme von 5,1 v. H. gegen 1895 auf. Jedoch betraf der Minder- anbau diejeni en Staatsgebieie, Welche für diese Frucht ausschlag- gebend sind, (blesien und Sachsen, nur unbedeutend, nämlich mti 0,7 bezw. 1,9 v. H. Den erbeblicbsten Antbeil am Rückgange batten HannoVer, Pommern, Westfalen und Hessen-Naffau mit 11, bezw. 8,9, 6,0 und 4,4 v. H.; in den übrigen ?)wvinzen war das eniger Unerheblich, zwischen 1,9 und 0,1 v. H. chwankend.
Ebenso war die Bestellung mit Hafer, wenn man Von der Zu- U_abme für den Stadtkreis Berlin um 14,3 sowie von dem gering- fugigen Mehr für Hohenzollern und Rheinland (1,8 bezw. 0,3 v.H.) Ubfiebt, aligemein zurückgegangen. Die Abnahme schwankte x_wiscben 5,1 v. «?. für annover und 0,1 v. H. für Posen. Erwähnens- werlb it das eniger noch für Pommern und Westfalen mit 3,6 bezw. 3,5 v, H.
„ Der Kartoffelanbau ist im Ganzen „ziemlich unverändert gr- blteben. Ein geringes Mehr bei acht Provinzen schwankte zwischen 1,3 und 0,1 v. H., ein Weniger bei vier Provinzen zwischen 0,7 und 0,1 v. H.; für den Stadtkreis Berlin ist „Legen das Vorjahr eine Veränderung der Anbaufläche nicht nachizuwet en.
Betrachtet man zum Schluß, we sich für die vorerwähnten Früchte die 1896er Ernte in den einzelnen Provinzen xu derjenigen
Kartoffrln
des Vorjahres verhält, so findet man, daß die Ernte von 1896 in Hunderttberlen der 1895er betty in den bei dem bei der bei Provinzen Winter- Winter- Sommer- dem den weisen rog en gerste Hafer Kartoffeln Ostpreußen . . . 100,6 11 .5 88,4 87,1 85,8 Westpreußen . . 118,4 112,4 87,0 80,6 94,3 Stadtkreis Berlin _ 114,3 114,3 152,4 80,0 Brandenburg . . 113,3 105,0 99,5 97,6 95,7 ommern . . . 127,4 135,8 85,0 82,1 96,9 109,3 104,3 103,1 104,8 94,8 „ . . 95,5 104,8 85,1 92,9 84,2 Sachsen . , . . 114,1 107,4 102,1 102,4 88,2 SchleSwig-Holsiein 108.9 98,9 92,7 85,5 100,4 annover . . . 105,9 110,8 85,5 91,8 94,0 eftfalen , . . 107,8 107,9 94,5 95,9 90,5 essen-Naffau . 117,1 113,2 99,6 102,8 96,8 beinland . . . 109,1 101,4 99,6 92,4 102,9 HobenzoÜern . . 106,4 84,6 99,9 119,0 90,7 im Staate . . . 108,9 108,8 93,9 92,5 92,6.
Ueber die Handhabung des Heilberfabrens bei kranken Versicherten, insbesondere bei Lungenkranken,
durch die Hanseatische Invaliditäts- und Alters-Ver- sicherungsansialt hat deren Vorstand dem Ausschusie eine ein- grbsnde DarsteUung zugeben lassen, welche einen Ueberblick über dieses Thätigkeits ebiet bis Ende 1896 giebt.
Dana sind in den Jahren 1892 bis 1896 dafür von der Hanseatischen Versickperungsanstalt rund 422000 .,“ ausgewandt worden, von welcher Summe rund 112000 ..“ die Krankenkassen des Anstaltsbezirks erstattet haben, sodaß rund 310 000 „M zu Lasten der Versickoerungsanstalt Verblieben sind. In den ersten Jahren handelte es sicb nur um geringe Suwmsn, die auf das Heilwerfabren Verwandt wurdrn; erst vom Jahre 1894 an wurde dieses Gebiet von der Hanseatischen Versicherungsanstalt in ausgedrbntem Umfange in Angriff genommen; der Aufwand im [Wien Jahre _ 1896 _ belief sich auf rund 165 000 .“ Insgesammt ginaen in dem genannten Zeitraum 2030 Anträge auf Uebernahme der Kosten des Heilverfahrens ein (darunter 1896 allein 1040), von denen 1267 genehmigt und 738 abgelehnt wurden. Unter ihnen waren 1646 von Lungenkranken, von denen 1113 genehmigt und 528 abgelehnt wurden.
Außer Lungenkranken waren es besonders an Gicht und Gelenk- rbeumatismus leidende Personen, für die ein Heilberfabren Von der Hanseatischen Versicherungsanstalt eingelritet Wurde ; Von solchen wurden im Jabre 1896 aÜein 61 und in den leisten drei Jahren übrrbaupt gegen 100 nach Bad Oe nbausen verschickt. 12 besonders mit ner- vöien Leiden behaftete ?Personen wurden in der Waffrrbeilanstalt Klsinen in Mecklsnburg untergebracht. Von drn 1113 Lungenkranken, derm Anträge genehmigt wurden, waren 792 männlich, 321 weiblich. 1040 Von den 1113 Lungepkranken waren als lungenscbwindsüchtig in mehr oder minder hohem Maße zu erachten.
Besonders zahlreich vertreten waren unter den männiicben Lungen- kranken die Metaklarbeiier, wie Schlosser, Schmiede u. s. w. (mit rund 80), Holzarbeiter, wie Tischlrr, Drechsler u. s.w. (mit rund 70). Ebenfaüs etwa 70 stelltrn Handlungsgebilfen und Schreiber. Die gleiche Zabl fiel auf das Baugewerbe (Maursr, Zimmrrleute, Bau- arbeiter). Das Buchdruckergrwerbe War mit 40 bis 50 vertreten, 30 bis 40 entfirlen auf die Brkleidunzsgewerbe(Schneidrr, Sibiibmacber), und annähernd so viele auf die Tabackindustrie. Zablrsicb Waren unter den Lungenkranken auch dir Sjeinbauer (etwa 20), die Braurreiarbeiter und Küper (ebenfaÜs Etwa 20), die Maler und Lackierer (14) und die Kellner (12). Von den weiblichen Kranken gsbörte die weit über- wiegende Zahl, mehr als 200, zu den Dienstmädchen. Stark verireten waren auch die Handengebilfinnrn und die Näherinnen (je mit 15 bis 20) und die Anlegerinnen in Druckereien (mit 9 Personen).
Die Daurr der Kur umfaßt durchschnittlich 3 Monate; je nach den Umständsn wird sie abgekürzt oder ausgedehnt, in einem Falle hat sie sbgar nahezu 7 Monate umfaßt. Bei Beendigung der Kur wird der Oeiierfolg genau nach der Beeinflussung sowohl des Lungenleidens, als auch drs Aligemeinbkfindens und nach drm Grade der Rück- erlangung der Erwerbsfähigkeit festgestellt. Von Zeit zu Zeit und mindestens jährlich einmal wird alsdann ermittelt, ob der erreichte Erfolg vorgrbalten hat. Es ist bier nicht der Raum, um die darüber Veröffentlickyirn Ziffern in auögedrbnterem Umfange wiederzugeben; wir müsirn uns beschränken, nur wenige Ziffern, die ein besonderes Intereffe bieten, anzuführen.
, Die Dauer des Erfolgs der Heilbehandlung konnte Ende 1896 bei 656 von den behandelten 1040 Personen festgesteiit werden; daddn waren zu dieser Zeit Verstorben 89, Invalidenrente war an 70 be- wiUigt, und 469 waren noch im Zustande der Erwerbsfäbißkeit. Unter den [81316an befanden sich 185 Personen, bei denen dieser Zustand bereits länger als ein Jahr, und 10, bei denen er mrbr als zwei Jahre währte. Durch die orrseyung dieser Ermittelungsn am Ende der nächsten Jabre wird „ck ein wertbvolles Urtbeil über den wirtbschaft- lichen Nmßen der Maßregel der Hanseatischen Verficberungsanstalt ge- winnen la sn.
Der Bericht bringt die erreichten Heilerfolge sodann in Beziehung zu der Frage nach der erblichen Belastung der Erkrankten, nach dem Alter derselbrn, drr körperlichen Veranlagung, der Art der Erkrankung und der Schädigung des AUgemeinbefindens, sowie der Dauer der Krankheit bei Einleitung drs Heilwerfabrens. Aus der genauen Be- arbeitung aller dieser Punkte muß sich nach und nach mit dem bin- reicbenden Grade von Bestimmtheit ableiten lassen, erches die günstigsten Vorausseßun en iür das Heilberfahren sind, auf Welche Kranken also die der Sozialpolitischn ckFürsorge sich widmendkn An. sialtsn, Versicherungsanstalten und Kran enkassen, in erster Linie ihr Augenmerk für die Entscheidung Wegen des beantragten Heilberfabrens zu richten baben.
Gesundheitswesen, Thierkrankheiten nud Abspermngs- Maßregeln.
London, 27. September. (W. T. B.) In Maidstone (Krnt) herrscht der Typhus infol € einer Verunreinigung des Wassers durch die Abwässer aus den ZopfenpiLücker-Lagern. Bisher sind 825 Fälle vorgekommm, von denen 15 tödtlicb berliefen. Täglich werden gegen 50 neue Fälle gemeldet.
Verdiugungeu im Auslande.
Norwegen.
20. Oktober, 7 Uhr Nachmittags. Staatsbahnen: Lieferung von 14 Stück Bogie-Güterwagen [.txt-. (J u für breite Spur. Angebote in geschlossenem Briefumschlag mit der Aufjcbrift „LogiSZoäzzx/ogns“ werden im Expeditionskomtor der Verwaltung der Staatsbahnen in Christiania, Iernbanetorvet 8/9 entgegengenommen. Zeichnungen UJZ) dBrdingungen im Komtor des Direktors der Maschinenabtbeilung e en a.
Verkehrs-Anftalteu.
Der Fahrplan der Königlichen Eisenbahn -Direktion alle a. Saale vom 1. Oktobsr 1897 weistqegenüber dem Sommer- abrvlan folZende wichtigeren Aenderungen auf: Neue Züge: Nord- Süd-Expreßzuge 48 ab Berlin 11,42 an Leipzig 2,22 und 49 ab Leipzig 4,22 an Berlin 7,00. _ Ausfall von Zügen: Dir Zr": 2 1) 5 u. 43 (ab Haile 9,22), 1) 6 u. 1) 44 ab Berl n 740), und 7 u. 45 (ab éaüe 9,12) werden zwischen 5 erlin und Bitterfeld vereinigt. Per onenzüge 131/132 Berlin - Görlitz. _ Zugverschiebun en. Zug 181 ab Bitterfeld 9,22 nimmt in Bitterfeld den Aanluß von dem Zuge 1)5 (ab Haile 9,22) von Frankfurt a. M. auf. Zug 8 geht von Berlin 5 Minuten später IWW ab. Zug 1) 52 geht von Berlin 5 Minuten früher (1 40) ab.
ug 23 ab Halle 12,22 verkehrt zwischen Halle und Bitterfeld
8 Minuten früher. Ja 106 ebt von Berlin 5 Minuten früher (6,10) ab. Zug 124 a Görlß 1,05 nach Berlin hält auf allen Zwischenstationen.
Der Fahrplan der Königlichen Eisenbabn-Direktion Kannov er vom 1. Oktober 1897 weicht in folgenden wichtigeren enderungen von dem bisherigen Sommer-Fabrplan bezw. vor- jäbrigen Winter-Fabrvlan ab: Neue Züge: Zug 6768 Lebrte ab 7,20, Hannover an 7,45 Vorm. ug 410 Grobn-Vegesack ab 2,10 statt 2,25, Blumenthal ab 2,31, arge an 2,46 Nacbm. Zug 411 Farge ab 2,55, Blumenthal ab 3,09 statt 3,07, Grobn-Vegefack an 3,25 Nachw. _ Ausfallende Züge: Zug 418 Grobn-Vegesack ab 5,30, Blumentbal an 5,52 Nachm. und Zrtg419 Blumentbal ab 6,12, Grobn-Vegesack an 6,42 Nachw. Zug 54 Hannover ab 9,2.1, Weesen an 9,22 Nacbm. _ Ausfallende Sowmerzüge. Die Schnell- züge 71er und 723 zwischen Hamburg uud Elze (Göttingen) über Hildesheim: Zug 71aGötiingen ab 2,48 Nachw., Hildesheim an 4,21, ab 4,26 und Hamburg H. an 7,22 Nachw.; 3119729. Hamburg, H. ab 9,35 Vorm. Hildrsbeim an 12,51 ab 1,10 Nachm., Göttingen an 3,01 Nacbm. Die Personenzüge 235 u. 238 zwischen Hannover und Hildesheim (über Barnten): 235 Hannover ab 6,25, Hildesheim an 7,05 Vorw., 238 Hildesheim ab 10,22 und Hannover an 10,22 Nachw. Die Personenzüge: 238 Löbne ab 8,00, Osnabrück an 8,57 Vorm. und 259: Osnabrück ab 9,4: und Löhne an 10,42 Nachw. Die Schnell- züge 125 u. 126 zwischen Bremerhavrn und Uelzen (Berlin): Zug 125 Bremerhaden ab 1,52 Nachw., Bremen an 3,10, ab 3,23 und Uelzen an 5,21 Nachw.; Zug 126 Uelzen ab 3,22 früh, Bremen an 5,22, ab 6,23 und Bremerhabrn an 7,40 Vorm. Die Schnellzüge 284 und 291: 284 Hamburg H. ab 9,09 Vorm. und Kurbaven ( Hafen) an 11,32 Vorw.; 291 Kuxbaven (Hafen) ab 5,24 Nachw. und Hamburg H. an 7,42 Nachw. _ Zugberlrgungen, Herstellung nruer An- schlüsseu.s.w.: O-Zug 31 wird Verkehren: (Köln ab 8,35 statt 8,25 Vorm.) Hameln an 1,02, ab 1,04stati12,56_12,58 Nacbm. HildesheiH. an 1,52, ab 1,56 statt 1,44-*2,04 Nachm. Braunschweig an 2,34 statt 2,42 Nachw. (Berlin P. an 5,54 statt 6,22. Nachw.) Der bis- herige Mittagsaufeiztbalt in Hildesheim fäÜt fort. Nordrxpreßzug 11 wird verkehren: (Köln ab 11,12 Nacbm. statt 11,22), Bielefeld an 2,22, ab 2,22 statt 3,22-3.1.2 Vorm. Hannovrr an 4,22, ab 4.1.4 statt 444-442 Vorm. (Brrlin F. an 8,00 Vorm. statt 8,40). ers-Zug 13 wird Verkehren: Hamm ab 4,22 statt 4,2-1 Vorw., Minden an 7,02, ab 7,09 statt 7,15_7,23, Hannober an 8,47 statt 9,03 Vorm. Zug 22 wird verkehren: Minden ab 6,10 statt 6,19 Vorw., Bwlefeld an 7,21 statt 7,31 Vorw., die Abfahrt von Viklefeld bleibt unverändert. Zug 29 wird 12 Min. früher von Hannover abfahren, 12,22 statt 12,22; die Ankunft in Oebisfelde bleibt unberändert. Zug 34 wird verkehren: Hannober ab 3,07 statt 3,22 Nachw., Minden an 4,42 statt 5,09, ab wie jeßt 5,14. In Minden wird dadurch ein Uebergang auf den Schnellzug 4 ermöglicht (Minden 4,49-4,52). Zug 35 wird Verkehren: Hamm ab 9,13 start 9,02 Vorw., Bielefeld an wie jeßt 10,55. Derselbe erhält in Hamm einen nruen Anschluß bon Münster (Zug 49 Hamm an 9,08 statt 9,19 Vorw.). Personenzug 152 wird zur Herstcliung eines Ansckyluffrs an dem Schnellzug 114 von Stendal (Beriin), Bremen an 1,43 Nachw. Vrrkebren: Bremen ab 1,49 statt 1,30, Gresiemünde an 3,17 statt 3,11. Zug 304 wird Verkehren: Geestemünde ab 11,50 statt 8,56 Vorw., Cux- baden an 1,38 Nachw. stati 10,46 Vorm. Zug 312 wird zur «Här- steUung eines Anschlusses an Zug 146 von Bremen (Geestemünde an 7,57) Verkehren: Gersiemünde ab 8,03 statt 7,30, Bederkesa an 902 statt 8,29 Vorm. Schnellzug 1391 wird zur Verbesserung der Vrrbindung London mit Hamburg (über Ostende sowohl wie über Vlissingen) verkehren: (Köln ab 12,22 Nachts stati 12,22), Bremen ab 5,12 Vorm. statt 6,20 Vorw., Rotenburg ab 5,22 Vorm. statt 7,02 Vorw., Harburg ab 6,45 Vorm. statt 8,02 Vorw., Hamburg an 7,00 Vorm. statt 8,18 Vorm. In Hamburg Werden neue Anschlüsse nach Kirl und Tondern hergestellt. Schnellzug 92 wird von Bremen bis Osnabrück beschleunigt und erhalt folgenden Fahrplan: Hamburg H. ab 10,55 Vorm. statt 10,29 (neuer Anschluß an Schnellzug 77 von Hannovsr, Harburg an 11,07 Vorm.) Rotenburg ab 12,09 statt 11,55 VM„ Brrmen ab 12,52 stait12,42 Vorm. (Köln an 7,12 wie jrßt). V-Zug 94 wird 3 VLin. früher Verkehren: Hamburg H. ab 2,47 stat12,50, Bremen an 4,26 statt 4,29. _ Es werden Vrrkrhren: Zug 251 Hildesheim ab 6,21 statt5,22 Vorm., Braunickweig an 7,35 statt 6,47 Vorw., Zug 258 Braunsckpweig ab 3,05 statt 3,21 Nachw., Hildesheim an 4,15 statt 4,35 Nachw. (neuer Anschlus; nach Nordstemmen bezw. Hannover, Hildesheim ab 4,20). Zug 259 Hildesheim ab 5,09 statt 5,15 Nachw., Braunschweig an 6,1..1statt 6,22 Nachw., Zug 260 Braunschweig ab 6,22 statt 6,22 Nachw., Hildesbrim an 7,42 statt 8,22 Nachw. (neuer Anschluß nach Nordstemmen bezw. Hannover, Hildesheim ab 7,21. Nachw.)
Bremen, 27. Srptember. (W. T. B.) Ueber die erste Reise des Doppelscbrauben-Schnelldampfers des Norddeutjchen Lloyd „Kais er Wilhelm der Große“ wird weiter mitgetheilt, daß die Rsise- dauer von Bremen nach New-York nur 6 Tage und 20 Stunden betrug. Die durchschnittliche Geschwindigkeit war 21,4 Seemrilen in der Stunde, was auf den Tag berechnet 513 Knoten ergiebt, und nicbt 439 Knoten, wie aus New-York angezeigt tvar.
Bremen, 27. September. (W.T.B.) Norddeutscher Lloyd. PD. .Weimar“, 1). Australien kommcnd, 24. Sept. Abds. Rrise v. Genua n. Southamvion foriges. „Wittekind', 1). La Plata kommend, 24. Sept. Vm. Reise v. Vigo n. Southampton fortges. „Friedrich der Große“, 11. Australien best., 25. Sept. Vm. in Antwerpen angek. „Königin Luise“, v. New-York kommend, 25.Sept. Vm. Scilly passiert. „Prinz Heinrich“, v. Ost-Asien kommend, 25. Sept. Vm. in Colombo angck. .Mainz“, v. Brasilirn kommend, 25. Sept. Nm. aus Weser angek. „Bayern“ 25. Vm. Reise v. Antwerpen n. Bremen foriges. „Prinz- Regent Luitpold“, 11. Australien best., 25. Srpt. Nm. in Co- lombo angekommen.
_ 28. September. (W. T. B.) PD. „Fulda“ 25. Sept. Mittags v. New-York n. (Genua abgeg. „Havel“ 25.Sepi. Mii- tags v. New-York n. d. Weser abgeg. „Kaiser Wilhelm 11.“ 25. Sept.?ibds. Reise v. Gibraltar n.Ncw-York fortges. .Bonn' 26.Sept.Mrgs.Reise v. Vigo U.Souibawpwnfortges. „Bayern“, 1). Ost-Asien kommend, 26. Srpt. Vm. aus Wesir angek. „Elisa- beth RickmerS', n. Galveiwn best., 26. Sept. Nm. Lizard Passiert. .Spree", v. New-York kommend, 27. Sept. Vorm. auf Weser angek. „Köniuin Luisr“, 1). New -Y0rk kommend, 27. Sept. Vm. auf Weser angel. ,Wcrra“ 27. Sept. Mitgs. Rrise v. Gibraltar n. Neapel fortges. .Aller“ 27. Sept. Mr s. in New-York angek. „Aachen“ 27. Sept. v. Santos n. d. Weizer abgea. ,Vkark" 27. Sept. Vm. Reise 1). Villa Garcia n. d. La Plata fortgcs. .Barbarossa', n. New - York best., 27. Sept. MkII" Bcachy Head pas ert. „Ellen Rickmers", n. Baltimore est., 27. Scpt. Mrgs. 2izard passiert. ,Roland“, v. Baltimore kommend, 27. Sept. Mras. Prawle Point passiert. „Sachsen“, n. Ost-A en bist., 27. Sept. Yin. in Suez angel. „Wittekind“, v. La * lata kommend, 27. Sept. Ykitgs. m Ant- werpen angck. „Friedrich der Große" 27. Sept. Nm. Reise v. Antwerpen n. ouibampion fortacs. _
Hamburg, 24. September. (W. T. B.) Hamburg-Amerika- Linie. PD. .Columbia“ 11. „Andalusia' sind, v. Hamburg kommend, bsute Yirg. in New-York ein eiroffen. D. „Fürst Bis- marck" ist, v. Ncw-York kommend, cute Nm. in Cuxhaven angekommen.
London, 25.Scptr_mber. (W.T.B.) Union-Linie. Dampfer .Gaita' ist auf der Heimreise gestern Von Kapstadt abgegangen.
_ 27. September. (W. T. V.) Union-Linie. Dampfer .Merican' ist auf dcr AuIreise am Sonnabend von Sout- hampton abgegangen.
Castle-Linie. Dampfer „Arundel Castle" auf der Aus- reise am Sonnabend von Southampth abgegan en. . „Harlech Castle“ auf der Ausreise am Sonntag in . apsiadt
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