*MMMHxö-1-dL-p,1chch.w1e- *
Im _übrigen werden die Verhältnisse der Kasse durch ein nach Anhorung des Kommunal-Landtages des Regierungsbezirks Wiesbaden von dem Minister des Innern zu erlaffendes Regulativ geordnet. §
13.
Von der Errichtung des Kaffenverbandes (? 12) kann abgesehen werden, so lange die auf Grund des Be cbluffes des Kommunal-Landtages vom 18. April1896 und der landes- herrlichen Genehmigung vom 12. Juli 1896 begründeten Rube- gehaltskaffe und Wittwen: und Waisenkasse für dicKommunal- beamten des Regierungsbezirks Wiesbaden WWW und die Zahlung der nach diesem Gesch an ?orftschußbeamte und deren
interbliebene zu gewäbrcnden Pen ionen und Wittwcn- und Waisengelder übernehmen.
Denjenigen Gemeinden, welcbe anderweit aiisreichend für die Pensionierung ihrer Forstschußbeamt-sn und die Versorgung von deren Wittwen und Waisen gesorgt Haben, kann von dem Regierungs-Präsidenten das Fernbleiben von dem Kassen: verband? oder dsr Wiederaustritt aus demselben gestattet werden, sofern dadurch die Interessen des Kassenverbandes nicht verlth werden. § 1“
O.
Die beim Jnkrastirsten dieses GcseHeH bereits seit länger als Jahresfrist in derselbcn Stellung befindlichen Forstschuß: bsamteti, deren GesammtjahrcLsinkommsn sich einschließlich der Nebeneiniiabmen auf mindestens 400,76 beläuft, sind, faUS fie nicht ausdrücklich daraiif verzichten, als 1eben§läng1ich an-
e tellt an usehen. g s z § 16.
Diescs Gss-sß triik mit deiii 1. April 1898 in Kraft. Gleichzeitig wsrden dio cntgegenftebenden Bestimmungen auf- gehoben.
Urkundlich untsr Unserer Höchsteikgkiibändigen Unterschrift und beigedrucktem Königlichen Insiege.
(Gegeben Hubertusstock, dcn 12. Oktober 1897.
(11.8) Wilhelm. FürstzuHohenlobe. von Miquel. Thielen. Bosse. Freiherr von Hammerstein. Schönstedt. Freiherr von der Recke. Brefeld. von Goßler. Graf von Posadowskr).
MinisteriUm der geistlichen, Unterricbts- und Medizinal-Angelegenheiten.
Am Schullehrer-Scminar zU Mühlbauscn i. Tb. ist der bisherige Ncalgymnastal-Oberlehrer ])1'. Polack zu Gera als Seminar-Oberlebrer angestellt worden.
Justiz-Min isterium.
Dem Landgerichts:Präfidenten Luttsrbeck in Hirschberg, dem AmisZcricbts-Ratl) Dallwig in Marburg, dem Land- gerichts:Nath Freyer in Stargard i. Pomm. und dem Land: „aericbts-Rath Schwarz" in Hirschberg ist die nachgesuchis Dienstcntlaffimg mit PLWWU crtheilt.
Verseßt sind: der AmiIrichter Mitiwcg in Montjoie UNd der AmtSrichtcr ]))“. Clemsns in Lindlar an das Amts- gericht in Köln und d_e_r Athichier Hof; in Ottweilsr an das Amthericht in Düiwldorf.
Dem Notar, Gsbeimsn Justiz-Nafb Koffka in Berlin, sowie den Notaren Sadler 111 Niesky und Alexander in Wongrowiß ist die mcbgcsiichié Entlassung (1116 dem Amt ertbeilt.
In der Liste der Rcchi§anwalie iind gelöscht: der Rechts- anwaik Scharnwcbsr bxi dem „Landgericht in Görliß, chr Rechtsxanwn1t Sad1er bei dem Amtßgcricbt in NiC'Zkl), der Rechtsanwalt W911 er bei dsm Amisxzericht in Noiknberg O.=Sch1., dsr R€cht§anwa1t B11im€ntbal bei dem Amt?- gericht in Tikgsnbof und der N€chtsanwa1t Alcxdndsr bei dem Amthcricht in Wdiigroxviß.
In die Liste dc-r Rcchtsanwalte sind eingc-tragcn: der Rschidanwalt Wiener cms Glogau Und der GcrichW-Affsisor Perl bci dcm Landgerichi in Breslau, der Recht?:anwalt Sadler aus Nicht) bei dém Landgxricht in Görliß, der Rechtsanwali Alexander aus Wongrowiß bei dem Land: gericht in Schneidemiib1, dcr Rechtsanma1t Weber aus Rosen- berg O.:Tchl. bei dem AmtsZerick)t und“ dem Landgericht in Beuthen O.=Schl„ dcr RechtScmwalt Astecker aus Insterburg bei dcm Limthericbi in Körlim, dsr (Zcricbtö-Affeffor Dr. Carl bei dem AmiSJerickii und dem Landgericht in Düsseldorf, dkr GerichtKAsxffor Mech bei dem Amngcrickit und dem Larid- gericht in agdcburq mid der Gerichis-Affeffor Knicke bei dem Amtscxcricix in Sommerfeld.
Wr LandgbricthDirektor Bielefeld vom Landgericbt [ in Berlin, dsr Amtsrichter Ehmke in Bubliß nnd dsr Rechts: anwalt Und NUM“ Stock in KUNZ! siiid gestorben.
Ministerium des Innern.
_ _Dcm Laydratl) 111“. von Behr ist das LandrathSamf im Krdiic Plön Ubkrtragcn wordexi.
„Dis Perional:V€r_änderungcn in DLT Armee befindensick) 111061" Ersten Beilage.
Yichtamtliches. Deutsches Reich.
Preußen. Berlin, 23. Oktober.
Seine Majestät der Kaiser und König empfingen heUtc Vormittag um 9 Uhr 30 Minuten im Nsuen Palais den Unter-Staatésekretär im Auswärtigen Amt Freiherrn von Rotenhan zum Vortrag und hörten von 10 Uhr ab die Vorträge des Kriegs-Minifters, General-Licutenants von Goßler und des Chefs des Militärkabinets, (Generals der Infanterie von Habnke.
Der Ausschuß des Bundeöraihs für Zoll- und Steuer- wesen, die vereinigten Ausschüsse für Zoll: .und Steuerwesen und für Handel und Verkehr, sowie die vereinigten Ausschüffe für Zoll- und Steuerwesen, für Handel und Verkehr _und für Eisenbahnen, Post und Telegraphen hielten heute Stßungen.
Der Kaiserliche Gesandte in Brüssel, Wirkliche Gsbeime Rath Graf von Alvensleben ist von dem ihm Allerhöchft bewilli ten Urlaub auf [einen Posten zurückgekehrt und bat die (He?chäfte der Gesandtichast wieder übernommen.
Der BevoUmächtigte zum BundeSrath, Großherzoglich mbecklensburgische Lber-Zolidirektor Kunkel ist von Berlin (1 gereit.
Der Bevollmächtigte zum BundeSrath, Bürgermeister der freien Hansestadt Bremen Or. Pauli ist hier angekommen.
Nack) telegrapbischcn Meldungen an das Obkr-Kommando der Marine ist der Dampfcr „Kaiser“ derDeutschen Ost-Afrika- Linie mit der Ablösung für S. M. “S. „Habicht“, TranSportführcr: Korvctisn-Kapitän Schwarßkopff, am 21. Oktober in Kamerun angekommén, während der Dampfer „Tinos“ der Deutschen Levante-Linie mit der abgelösten Besaßunq S. M. S. „Kaiserin Augusta“, TranSport: führer: Kapitän-Lieutenant errmann, gestern in Patras eingetroffexi ixt“ und heute die „eimrsisz fortgeseßt bat.
Cronberg, 23. Oktober. Ihre Ma'estäi die Kaisérin Friedrich ist heute Vormittag von Schloß Friedrichsbof nach “ 'risnt abgkrsift.
Bayern.
Der Reichskanzler Fürst zu Hohenlohe hat sich heute Vormittag von Schi11ingsfürst nach Darmstadt bLngM.
Die Kammer der Abgeordneten sexzte gestern die Beraihung der Anträge der Abgg. ])1“. Raßinger und Pichler, welche von den Antragstellern in einen gemeinsamen Anika? zusammenxezogen waren, fort. Nach [änderst Debatte, in me cher ledigli , dre vorgestrigcn Gesichtszpunkte wiedsrholt mUrden, wurde die Uebsrweisung des Antrags an cinkn Aus: schuß abgelehnt, der Antrag selbst aber angenommen.
Heffen. 1- Seine Hoheit der Fürst von Montenegro sowie Ihre Durchlauchten der Prinz ,und die Prinzessin Franz Joseph von Battenberg smd heute Vormittag von Baden: Baden in Darmstadt eingetroffen.
Sachsen-Altenburg.
Heute isx in Hummelsbain das nachstehende: Bu11ciin überd das Befinden Jbrer Hoheit dsr Herzogin auSgchben wor “MJ
Gcsjern Vormittag 10 11-51“ trat riöslick) Lin starkér KräfieVSrfaU (WUWZ) ein, nach €in€r Siunde aUmäbiich Erbdlmig; diE Nacht d€rli€f abermals ruhig.
GSÜLZML! Medizinal-Ratb Ok. FrommUi. LSibarzt ])1'. Trübigcr.
Oefterreich:ngarn.
Das österreichische AbgeordnetenhaUs Vérhaßdélkk gestern Über 010 gegsn die Minister mSgen der Vorgänge in Eger LthÖLULii Nnklagcn. Der Abg. Schücker führte aus, daß die böhmische Bevölkerung stets behaupte, die Unter- drückte im Lande zu sein, mährsnd die Dsutschem g€r8chtfertigts Ursache: hätten, diss von sich zu sagen. Der dener polemisierte gegen die dee des Abg. Hsrow und erklärte dessen Vorwürfd gkgen dic frühere deutsche Partsi für unbegründet, denn man vcrdanke ddr Vsrfdffumgspartei (11122 Frsibeitlichc im Reich?, insbesondere die Schu'xgeseße; nUr fbi dis Vex- faffungspartki zu doktrinär, währsnd die Partei des Nednkrs das VoLkSibum in den Vordsrgrimd sthc. REDILO! béspraci) sodann die Geschichte des Egexkr Volksiaqcs und hob dervor, die dortige Bevölkerung sei von Lhßk dsm Kaiser UYU und loyal gc- wesen. Er bitonic ferner die __ eießmäßigkbit der Einb-crbfuim des Egerer Volkstagks und krixistsrte das bchördliäzerseits erlassene: Verbot, welches ebenso wie das Erscbxixien dex: fremdsn Polizei in (Hack große AufrcgUng bérvoxgkrustn hab?. In Eger feiert 50 Verleßimgen vorgekommen. Nednsr zitierte die Kund- gebungen, Wblcbe anläßlich déi“ Egerer Ereignisse für die deiitick) : natioiia18n Abgeordneten veranstaltet worden seien, und WM; mit der Bitte, seinen Antrag einem Spezialausscbiiß zuzuwsisem. Der Minister=Präsident Graf Badeni Erklärt? : cr beabiichtigc 111031, dem Nntragstsller auf das politische (Hebict zu folgen, glaiibe vielmehr, seine Aufgabe sci, fick) an die Tbmiackx u halten und zu beweissii, daß das- ]cnigc, ,was ihm vorgsworZM werde“, nichtgxscheben sci, sondxrn daß die Bebordcn geskßlicb vorgkgangsn seien. Er WOÜL sick) daher daran beschränken, eiiie aktcnmäßigc Darsteüung des Vorgehens dcr Behörden zu gebkn, aus wxlcher die (Gründe zu entnehmen seien, weshalb die Bsbörden die Verbote erlassen Hätten. Nach der Darlegung dss Sa_chverhalt€s erklärte dsr Minift-xr : Prästdsnt, dic Unteriagung des Voikstagss sci, im Einklang mit zahl- rbichxn Entscheidungen des NSichZÜSkisHTS, geseßlicf) vollkommen begruridet. Die VNfäUL, welche sich bisrauf troß dikscr UNTIL"- sagung am 13. Juni 1897 in EJR? abgcspielt, bäwsn hin-
reich2nd die Noihweridigkeii bssondercr Sicherheitsvorkchriiixgen '-
dargetban. Der Minister verlas darauf die Einladungen zur Veiiammlung und hob die Manifestationen derLokalpreffc in Eger hervor, welchs Anspielungan auf DcmonstraiionSabsichtsn ent- halten hättkn, sodaß mit einem mehrtausendköpfigen Zu ug von aiiswärtb habe gerechiiet werden müssen. So1chen Maésen gegenuber seien die Egerer Sicherbeitsorqane unzureichend ge- weien, weshalb die in Nordböhmen enibehrliche Gendarmerie
nack) Eger diri„iert und, weil sich die Bsreitbaltung berittener ?
Polizei bei rd en Versammlungen als unenibehrlich ergebe : * 5 - -'-- - “.= hexausgx eb-Zn M! R€ich;3'mt des ““lnxrn, vom 22. Oktober, hat auch dle rager berittene G1chLchMsmache erangezogen 'I fdigkndex? anaLt: 1) KZnsulax-WZZFÉU: (Ernennungen; Entlaffunß;
worden sei, damn nicht gleich Kavallerik hätte verwendet werden
müssen. Bezüg1ich deH Inhalts der Anträge ging der Minister- *
Präsident nicht weiter auf einzelne VorfäUe ein, sondern stellte
nur fest, daß bei den eingeleiteten umfassenden Erhebungen „
und durchgefiihrten amilichen Untersuchungen von den wenigen
vorgekommenen Verleßungen nur eine nennenswertb, aber auch *
diese nicht gefährlich gewesen sci. Aus_ dieser DarsteUung geh: hervor, daß die Behörde bezüglich des Volkstages in Eger streng geseßlick) voraegangen sei, und "daß es ihre Pflicht gewesen sci, offenbarer Auflehnung geqen behöxdliche Verfügungen mit entsprechendem Nachdruck énj; gegcnzutretcn. Der Minister:Präsident schloß: „Bei derartigen Ereignissen sind für mich zwei Hauptpunkte maßgebend: erstcns daß die Regierungx-organe strkng gcseßlicb vorgebkn, zwritens“ daß-1ie so vorgebkn, daß dxe öffent1ichen Intereffen, welche ch Staat zu schützen und zu mo_hren hat, nicht gefährdet werden. Ich bin mir meincr gejeßlichen Befugniffe vonommen bewußt und werde innerhalb der gese lichen Schranken unentcreg: daran festhalten, was ich a s Pflicht meines Amtes erachtk.“ Nach dem Minister:Präsidenten führte der Abg. Dr. Stranskr) (Czeche) aus, die Gründe für die Anklageaiijräge seim politischer und nicht ]uristischer Natur. Die Czechen onten keine Polizeimaßregeln in SchuZthmen, sie vertheidigien weder die Egerer Verfügungen der Lgicrung noch deren Geheimerlaffe, sie ständen den Anklageanträgen nur aus anderen Gründen entgegen. Er beantragte, Über die beiden Ministerankiagcn zur Tachordnung Überzugchcn. Der Abg. Schwarz erklärt?,„es handle sich nicht um den Kampf OCT" Dcutscdsn gkgkn dis Böhmen, sondern um Linen Kampf um das REcht, we1ches al1€n Völksrn Oesterreichs gs- währt werdsn müsse. Das Hauptgewicht sei auf die Lösung der Minoritäienfrage zu legen. Er hdffe auf Besänftigung der Gemüther und an einen Aus 191733 in Böhmen. Die Ver- handlung wurde hierauf Um 7 U r Abends abgebrochen und die nächste Sißung auf TienStag anberaumt.
Das ungarische Unterbach erledigte gestern in der General: und dsr SpeziaWebaite die provisorische Verlänge- rung dex“, finanziellen Uebereinkommcns mit Kroatien.
Der in Hermaiinßadt abgebalicne Kirchenfongreß der griechisch-orisnialischen Rumänen ist gestern gs: schlosien worden.
Frankreith.
Die Deputirtenkammer ging gestern zur Beratbung des Gcseßetitwurfs ÜbLk, nach wslchcm der OrleanH-Bahnhof in Paris nach der Stells VS),"[Lgt werdsn soil, wo der fkÜhLW Rechnungésdof (mf OLM Quai d'Orsay stand. Die Kammer sprach sich für die Driiig1ichfcit auß.
In der Kammxr gelangte gostern dsr (Heseßentmurf, bk: treffend die BildUng eincx- neuen Armekkorps: Bezirks, zur Vsrtbcilung. In der Bcgründnng wird auSgcfübrt, dcr _Effzktivbestand der im )']. Korpsbezirke vereinigten Truppen legs dem Kommando Eine schwere Aufgabe auf, die zu erleichtern von Bedeuturig sci, Um das Funktionieren dc-r vsrscbisdenen Dienstzweige unter bsssersn Bkdingunxxen zu sichyrn. Es ski kaheiihaft, das 171, Korps sogleich in zwsi ThLilc zU zerlsgen, Und di? Theiiung könn? schon ]?Ht ohms ULMWUSWU'Ü)L Koste'n diirchgefichrt wcrden.
Italien.
Dcr Botsibaftcr cim Bcrlincr Hofe Graf Lanza siaitstc gestsrn dem Ministck-Präsioent-n di Nudini cinsn Abschieds- desucb (ib und wird sich [)LUTE anf Zsimen Posien naib Beriin zurückbegcbc-m.
Spanien.
, Der V"kinis12r-Vräsideiix SUI asia wurde, wic „W. T. B.“ meldct, gestern Ndebmiiiag von der Königin-ngeniin iii Audienz empfangen.
Dic Antwort anf die Note des amsrikaniicbsn Ge: sandten Woodford begriindet, dcm „.W T. B.“ ziifolge, dis ErseHung des GTULCÜW Wétixer diirch LM Marscbail B1anc0 mit politiscbsn Riicksicbécn mid [Exit de::Besch1uß dar, iii Cuba eine Autonomie eianfiiban, entdäli zngleich aber auch eine Beichtvxrds JLJLTL 012 Vbrcmigten Staaten wcgen DL); Frei- beuter-Expsdiiionen. Die Antwort WUWL dom Minister- rzathe einstimmig gcbilligt, in wslchem dsr Minister für die Kolonisn Moret (21:69 den Entnmrf eixwr Amneitie fiir die wegen poiitxscbbr Vsrgehen VLNWMUULU in Cuba und Puerto Rico vsrlas; [2151637811 gcncbmigte der Miiiistsrrath gleichfaUs.
Dänemark.
Zn dcr („:cstrigsii Sißung des Folketbing crkiärtc, wie „W. T. B.“ bxricytbt, dcr Ministsr-Lräsideut Hörring, daß das ganze Ministkrium mix der von dem Folketbing in seiner leßten Session a:;gMommciicn Tagesordnung bezüglich der Aufrechterhaltung der Neutralität bsi etwaigen Kon- flikten andsrcr Sxaatsn einvdrsxaxiden sei. Das Ministerium d(absickxige feine Aendcrung 171 021“ Heercsorganisation zu beantrach, daLegen seien die chlegung ciner jiitländischen Brigade nach 32219110 Und die: Anlage von Küstenbaitcrisn auf Seeiand im höchsten Grade wünschenöwertk).
Asten.
AUS Kbarrapa an der indischen (Hrenzs bdricbtet dar;; „Rsuxcr'sche VALERA“, daß die Truppenabthxilung untcr (Henera1 Locktzart im Khanki-Tbalc angekommen sei. Dic Bergkämme skien vom Fsindc bcsth, der bsi Nalbt cin vcrtiicbtench FLULL gsgsn das Lager uxitcrhalte. 'Die MMM: schaften dss *";sindks iLien offenbar einkxerzierte und von alten SWR)?) angstiihrts Leute. Sie bcdientcn sich sogar dss Sonnen: telegrapbed,
Aftüm
Tie Meldmig ch „Popolo Romano“, daß die Bcdingungsn der Wiederabtretung Kassa1a§ an Egypien zwischen Italien und qupten vereinbart seien, wird in 61718171 Tele- gramm dcs „Rcuier'scbcn Bureaus“ aus Kairo dabixi bc- rich1igt, daß die Einzelbsitcn noch nicht fcstgesteUt seien, auch sei niemals davon die Rede gewssen, indische Truppen nach Kassala zu ) :iden, welche die dortige Garnison bilden sollien.
Wi“: dis „Agence Havas“ aus Prätoria meidet, hat der Volksraa "0 den V2richt der Jndustcic:Kommission unverändert araqenomm-Jii. Die bisherigen Einfyhr-Zölle auf Lebensmittel bleibsn bestchen, mit AuSnahme desienigcn auf Zucker,
NQ4Z des „Cenxralblaits für daß Deutsche Reick?“-
Cxequatur-Ertbeilung. - 2) Zolls und Steuxr-Wésen: Gewährung von Yranntwernsteueroergütang. - 3) Pblizki*Wesen: Außweisung von Auslandern (1116 dcm Rsichsgebietc'.
Arb :üerbewegmm.
Aus Karlsbad wird dem .Vorwärtb" berichtet, das; die cesammYe Arbeiterschaft der Porzellanfabrik, in Aich ,bei Karlsbad die Arbei! gekündigt hat, und daß Übét die Fabrik die .Sperre' der- hängt worden ist. ,
Aus Zürich wird der ,Frkf. Ztg.“ aemeldet_, der Maurer- ausstand in Luzern (vgl. Nr. 246 d. 231) konne als beendet ßelten. Die Arbeiter haben keinen Erfolg gehabt.
_-
Kunst und Wissenschaft.
Von dem am 18. d. M. in Gegenwart beer 'Majejtäten d&“; Kaisers und der Kaiserin sowie der Kaiserin Friedrich in Wiesbaden entbüllten Kaiser Frisdricb-Denkmal dicbt das ._Centralblgt: der Bauverwaltung“ folgends Beschreibung: Das Crzbild steht "1- mitten des Plaßks, der Von der Wilbelwstraße, de'm „LULU. Tbiaicr, den „Vier Jabrésxeiten' u. s, w. begrenzt ist. «cm Schovisr, Bild- bau-r Uvbues, hat mit glücklickycm Griffe und h_edexttendkm künstlerifckpkn Können ein edlss und macbtboilks KPLLkhtld g?- schaffen. Die Aebnlickykeit des entblößten Handtes uiid die Liébe, unt der das ganze BildWer durchgeführt ist, lassen diE ngebung er- kennen, mit welcher der Künstler seine Aufgabe e'rfaßt)? und es dex- fianden bat, dcr übruna gersckpt zu msrden, die seine Hand mit feinfinniasiem Kun tverständnis; leitkte. In dersRchixp ken„Fel_d- marscha11stab, die anke auf d€n Pallascb gsijüßt, _ist Kauer Friedrich in der Uniform dsr Paskwalf€r Kürainere in etwa doppelter stenSarb'Fe dargeficllt. Die Beigabe ch Manikis vom_Schwarz2n Adlsr-Orden ist in ibrkr mebr dekoratiden Wirkung glucklicb abJZ- wogen zu der realistischen Wiedérgabe dcr Umiform.“ Das 4 m _bobs Postament aus blaugrauem Granit ist in quadraiixcber Grundiorm auf Stufen aufgebaut; die Vorderieits ist „ant dem Bronze- schmuck des Rkichadlers Und _der Kaisermfignien derskbku, wäbrxnd die Widmung und die Inichrist-xn „Wörib“ _uzid „_SedZn“ Rück- und Seitsnanfickytxn einnebmen. DEU GLÜMÖY'YTLÖ !cbmuckt Bronzezierrat. Die Farbenwirkvng de's Ganzxiz,iit_cme skbr er- freuliche, Bronzc und Granit steigern gkgcniettig ihre Wirkung. Alles in allem (in Cdlss Wérk der BildbauMunst.
Für die Erforschung des chilenisch = argéntiniscben Grenz ebiets im westlichen Patagonienikbr bsdsuiungbdoll ist die5 isen-ExVSditi-on von 131237). Stefien genossen; eine Karte. Welibe die Ergebnisse di-éskr wicbtigsxi (deediiion enthält, lisgt aUerdings noch nicht Vor, wobl aber ein vorlaufiger Bericht, welchcr bkreits erkcniisnläßt,daß die bisbsrige Darstclluna des Aiken wie auch der bsnachbarien Gebiete ÜUf dén Kartén dnrcbaus Verfehlt kbar. Tbeilnebmer an der Expedition warkn, wie wir „Pétsrumnn's Mittheilungxn' (Justus Pertbes, Golda) entuebmen, Ö. von Fischer al;? Topogravb und Astronom, dsr schwedische Naturforscher 1)_r„ P. Duién sowie die beiden deutschen Offiziere W. BrOnsart don Sch€Ü€ndorff und R. .Hoxn. Am 4. Januar brach die Expedition don dsr Mündung des Aisexn auf, Welcher seik der Fabrt des Komm. Sinipion 1871 nicht wixker besucht worden war. Nach Einer Fabrt don ca. 30 12111 stromauiwäris erfolgt? eine Tbeilung dxr Expzdition, und zwar (iss; fich ])r. Stéffén mit Hauptmann Dom die &Érforsckyung eines nördlichen Zuflusses angelegen sein, währénd dis übrigen Tbeilnsbmer den direkt aus 0. kommsnden Arm verfolgten. UnTLr großen kaäxwerdén 9615719 613 1)r. Steffsn in? einem JWSimrnaÜden nge, dkn ieißsndch nördlicbsn Zufluß bis an seinbn UrUJrung, Micbér in kiném (Gletscher wsstliÖ vom Fontanasee liegt. 31: kaZ1chSUZ dann Wind? dis Wafferscbcide überschritten und Endlich k?! Rio Sknger, der Abfluß des Fontanasécs, erreicht, Von wo aus mit Untkrftiißung rbn JndianLrn die Route nach R. eingeschlagen Winds, wqbci aach aiif argentinischsm Gcbixt noch wicbiigk TOPOMQPÜJÖE Aufnahmen genxacbt wurden. Nabuelbuayi, wo die ander? AbtbLilung erst am 21. April Sintraf; der Rückmarsch übkr diC Cordiiikren cxfclsi-Z aaf bekaxriitiém WELL durch "dbx: Pers.; Rosaiss-Paß. DiE «Mitb AbtbéilunJ unter Fübxung von Von Fisch€r batte bis zum 23. Fsbruar dyn qudxarm de_s Flusses Verfolgt und dabei festgeste'lit, daß Simdsdx; béi seiner Aus- nahxix die Entfernungen ganz bedéutsnd übérscbäkzt batfe, sd d1ß der Lauf des Fluffss weséntiich Vklkükzt werden muß. Am 5. März wurde dis Wafferschcidk übkrscbiiTTZ-“i, und ijséifs dsriéxbkn wurd€ Eine argeUlinisck)? Fdrschungs-Expedxtion untkr FÜerng von J. P. Wrag angetrdffsn, Me:; Entgegenkommen dis chilknischsn Foriébkr von mcmcbstlxi Entbkbrungen befreite, DSL" Rücerez nach dem Nabueibuadi wurde in mögliÖstSr Nähe" derWaffersMids zurück- gelegt, bis dxr Eintritt schl€cht€r WZTTSTUUJ zu einem schn€U€ren VO!- tücken zwang.
- Dix: disßjäbrige KorallknoCxPLdiiidn dsr 11.8061er in London nach den EllicS-Jnsklii ist, wis axis Tclegramrxxn aus Mklbourne Vom 3. und 11. Okwbkr 1897 zu crfcben iit, VM doll- siändig-Zm Erfolge bsglsitkt geweéCn. Nachdém im rorigen Jabre die Untersuchungen auf Fan a fu ti daran geichsitcért war;»n, daf; Turck) dib mit loskm Sand gefüllten Hdblrämnéder KbraULx: dis Bohrer nichkdurchdringkn konnten, ist es durch erbéfférung dsr Bodrapparate «Sinngen, dikseß Hindxrniß zu beséitigen; Proföffox David tslxiirabbisrt, "daß die Bohrungen bis in 611113 Tiefs DM 643 Fuß (196 111) i'dxthsC-Hi wuxdxn, ybne das Ende? des Korallsnbauss z»: eireicbsn. Darwixks Tdsorib Übsr die Bildung der Koraüen bat Bestäiißung gefunden.
Land- und Forstwirthschaft.
Saatenstand und Erntescbäyung in Prsußen um die Mitte des Monats Oktober 1897.
siach den Ermiitelungen des _ Königlicbkn Statistiicbsn Bureaus berechiigte die dießjäbrig? Kattoffsi- und Kleksrnts, sowic dcr Stand der jungen Saaisn um die MME dds MonatI Oktober im Köxaigreick) Preußen zu folgenden Erwartungen (Note 1: ssb: gut, 2: gut, 3_: mitte! [durchsäpnittliäy], 4: gering, 5: 1“th gsriiig): Kartoffeln 2,9 (im September 2,8), Klee (aiich Luzerns) 2,5 (wie im Séptembér), Wintkrweizen 2,6 (im Séptembér 2,5), Wintkrsvclz 2,1 (wic im Sep- tember), Winterroggén 2,7 (im SLPLLULer 2,8), junger Kiss 2,3 (wie im September).
Der Ertrag der diSSjäknigen Getraidssrmts in Prsußsn wird auf Gruxd don Probedrüschn, wie folgt, géscbäßi: Sommérrcggkn 821 KZ vom Hektar (gsgen 860 im Vorjadre). Wintcrweizsn 1829 kJ (gesén 1909 im Vorjahre, wahrend einsVLitteleriixk zu 1589 KZ anzuncbmen Lit), Sommerweizen 1560 ]:(Z (QLJLU 1613 im Vorjahre), Wintkrspelz 1227 kg (gegen 1278 im Vorjahre), Sommergßrste 1614 kJ vom Hektar (gegen 1696 im Vorjabre, während eine Mitkelxrnts zu 1493 kJ anzunsbmsn ist). _
b Ekxlänternd wird zu dieien Zablen in der „Siat.Korr.“ Folgendes einer :
_ Nack) reichlichen Niederschlägen war das WMW: in der krsten «lfte der verflossenen Berichtspkriode zumeist trccksn; zu Anfang ,ktober aber tratRegcn ein, welcberbesdxd-srs in den westlichen Pro- vizizen auf das Einbringen der Hacksrücbie mid die Bestellunß der Fsldex störend einwirkte. Eine Außnabme Hiervon machten die eidcn Provinzen Ost- und Weftpcsußen, sowie Tbeiis der Provinz Pommern, wo die Trockenheit auch in der zweiten Hälfte der Berichtéveriode an- kaalten bat. Zugleich mit Eintritt des Regenwetters sank dix Tem- vekaxur dielerorten Unter Mul], in einzelnen GLJLUÖCU der Ebkne vom 7. bis 9. Oktober sogar bis auf 5 Grad. In einst Anzabl fchlsfischer kaichtsbezitke hat es in den ersten Oktobertxgen geschneit. Seit
itte Oktober war das Wetter wieder meist trocken und warm.
_Usber Befchädigungcn duxch Mäuss und Engerlinge wird nur vereinzelt geklagt, dagegen vielfach über Ackerfckanecken. Der yon ihnen untex den jungen Saaten an erichtete Scharen soll, besonders in den ngterxxngsbeztrken Erfurt, _ ildesbeim, Mindcn, Arnsberg, Cassel Md Tktkk, nicht unbedsutend iein. Nicht selten wurden die Saarsn
Erik am 14. April crfkigke' dis Ankunis am.
derartig beschädigt, daß größere Flächen umgerflügt und von neuem einaesäet werden mußten. Hin und wieder babev jedoch die Nacht- fröfte die Schnecken vernichtet. . _
Die Kartoffelernte ist zum größten Tbeil bécndkt; nur aiU den grö eren Best ungen bat die Bergung derselben weßgen des in vielen egenken cb besonders fühlbar machenden Arbeiterwangels noch nicht abgeschloffen werden können. Beim A_u§_nebmen bai fich berausgksteüt, daß die Kartoffeln in den öitltcbezi Provmzexi, iniol e der anhaltenden Dürre im Juni und Juli, "Yk wenig ange etzt babkn und klein gkblieben sind. Zudem ist _em nicbt unbr- beblicber Tbeil von ihnen Erkrankt; auch ter Starfeqebalt rxtrd als ein sebr geringer bezeichnet. Günstig€r lautsn die Nachrichten uber den Ausfall der Kartoffelernte, wie schon im Sedstemberbericht mit- getheilt werden konnte, aus den wkstlichén Pxovmzxn. Als [deins widerßandsiäbig und lobnknd bat fich aygeblich die „Daberxcbe' Kartoffel erwiesen, während auch in dreieux Fabre „UÜmem donnm“ don dielea Seiten als die haltbaifte u.".d ertragreichste Sorte berdorgeboben wird. , ' -
Der dorjäbriae Klee bat, mit Ausnabme_ dEr Reaierungs- bezirk») Steitin und Stralsund, der Menge nach einen dnichaus bx- friedigenden zweiten Schnitt gegeben; doch bxt das Hsu, VksonkélÖ m den Provinzen PM?" und Schlefikn, durch anbaltmdes Resknwetter ssbr gelitten. , '
Crfrkulicb lauten die Nachricbtkn über de_n_1ung€n Klee, der zum tbeil so übrig gewachsen war, das; Er gemabt und dann noch ge- w-3idet werden konnte. ' .
Infolge der ungünstigen Witterung ballen sich die Ernikarbxitkn ungöwöbulicb in die Länge? gkzdzxn. wexbaib auch Mit der Besxei- lung der Wintsrsaaten erst so !pät bcgdxmén wsrdsri konnte. dar; in vielen Berickytsbszirken die Arbeitsn auch jsßt noch nicht zu Ends ge- führt sind. Bescndxs weit zurück ist man damit 1171 Regierungébézirk Liegnitz, in welchem mancherort€n die ziir Wintersaqt bestimmte'n Felder kaum zur Häifte Eingesäet find. an QUZLLULMM find die jungén Saaten gut aufg-Zlaufen, durcb dis tn d?n_ ersten Tagen de? Oktobs: einixktretene Kältk aber im Wachstbum zuruckgebalxszi wordgn. Am ungünstigsién wird übst ibren “Stand aus dk" 'P'rob'inzen Oji- imd Wéstdrkusyen berichtct, in dezien anb.1ltendeTrockenx;kit tbr Wachs- tbum ssbr zurückbicli. _ ' '
Da kim? größere Anznbl don Bcricbteriiajtirn nich in dex LMS ist, bkrsiis im Sevtkmber die Ernte des Sommerrog-ZMZ aririabsxiid zuvsrläsfig anzuaebsn, fand sine Wiederbobang dertSébalZU'ng iar Mix Fruchtart im Monat Oktober statt. Wabrzxnd im vorigen Monat nur 639 Berichtsrsiait€r_ kataretjcäge iür Sommerroxgkn (111- gsgebsn baUen , lagsn für Oktober 834 Schayungka bor,_ rms dsnn auch ein nicht nnbeträcbtlicbsr Tbsil der Vextrauxnsmanner zudsm an dsn im Septembsr MMÜÖÉM Angabkn Red_derunzxn borgendmmen bat. Nach der Oftoberermiitelang betragt nun der Hektarertrag für Sommsrroggen im STÜÜTÖTULÖFÖXÜÜ 8211» gegen 816 kJ im Sediembsr d. I. Was die sonst in thmcbr kommenden Halmfrüobte anbetrifft, so bxrtnochie Lin? Anzahl von Beriäpterstaitern disbsr nichxs Bkstimmtss anzugebsn, wsil emtwech Drusibkrgébniffe Überbaupt noch nicht do11agen, oder, di? €ipg€zog€n€n Erkundigungen fick) fd widersprachen, daß einc.» Cinigxrmaben ßch€re Angabe nicbk mögliéh War. Von andsrcn B3richter1tattzrn w:?der wird dis Schätzung untsr dem ausdrückiicbén Vorbkbalt abgsgkbxn, daß fie fish nur auf .einkn kleinen TbLil d-Sr (Ernte bszrsbc Und darum nich1 zuverlässig sei. . _ '
Der Ertrag dcs WiUÉLkWUZLUÖ bai wie dCr 7:21Z Winter- roggéns dix? auf idn gkskßten Erwarxungxn nicht ganz LriüUt. In (Gegenden mit HUtSm Boden bat die Körnkrbildmig durcb dorzéitiges Lagern gelitten; anderweit, désondérs in den öi11ich€n Provinzkn, konnte der Winterrr-kize'n zum großxn Tbeib: 11111 mit AUSWUÖS Lipg-sbrach werden. Tec *sür dis kinzkklxién Rc“- gisrunzzébezirke 11:15: den Angabcm der Vertrauensmäiine: bc- rscbnsis Durchschniti§cttrag desieibén war mit 2718 kJ am böchst€n im Régierungbdezixf Viagdsburg, mit1377 JZ am nicdrigsisn im Régiernngsbezitk Tricx; iry Stäaxddurchscbnixl dkkibt er hinter dem dss Vorjabres um 4 Hnndéritbeiik zurück, wwgc'gsn er €in€ Mittelernte, Wii? solcbe für dsn Smut nach den kreisidsissn Schäxzadgen der landwirtbschaftlichen Veiciné aus dem Jabrs 1892 unrxr Bsrück- fichtigung dar Anbauflächen dEr €inz?[v€n_ZTGJÜLTUWIÖLZZTÜC nach zehn- jäbrigxm Durchschnitt Ermittklt wordkn iii, um 15 Hundérttbeile Übsr- stéixxt. Der '))cindkrsktra.) des nur für diC bob„xx;-;:-11€r.-.sch8n Landx in:"; Gewicht faUenden WinTCrspélz-es bkträzxé FCß-Lii daI Vbijabr 4 Hiiiidexttbeiiez. Tie DUkckyscbnitTSSrträgL TCT Sommxrgsrstk, dercn Bsrgung béi dsr EMU" vielfach darch ngyn erichwsrx wurdx, scbivankén zwischii 2304 ]ZY__1M Nezicrungxbkziik Magdebbrg uxd 966 RZ im ngiermiszsbezirk Köslin; im Fxxxtsduräyicbnikk blkibi der EMW g:“gen da:“; Ysrjabr um :“) Hundéitibeile znrück, wogch decsélbs eine, Wii? vorstsbxnd angsgsb€.1 berecth-ts, :Niitx'lertité um 8 H„mdéit- tbeile Übsrsteigt.
Theater und Musik.
Bkrlixisr Tbkaxsr.
Die bdrgksirigs wie die gestrigs Auffiibrmsg dés erstsn bezw. zweitan Tbeiis von GOLTHL'S „Fanst“ war durch die inwlge von UnräßliÖkxit des Herrn Stahl ndthndig gkwc'rdc-n-x NMbeiLYUng der RVM des V.)?(zdbiiiiépbelks bemérkenéwsrtb. Fiir ds" erkrankten KOUKJLU war Hsrr Baffkimann ei:-.g€1r€t:*n: ein Darsteilsr, Von dessen starkem Cbaraktkrisierungédkrmngxn maxi 61118 inikreffante Gestaltung d€§ bbÜischkn GSsLUCU erwartkn duxfts. WSniidiesS Eiwariungkn nicbt krfüÜt ivurdén, so lag diks bffknbar daraii, daß der junge Künstlsr zu 131615116) bor eine Aufgabe gLstLÜT 11:01in war. Übcr Miche er zirar bereits rxiflicb nacbgsxacbt, die er fich aber noch nicht völiiß zu eigcii gemacht batte. Ur:wi11fürlich€ T(xtsä1fchimgen, unmotidisrie Spielpauskn und Jiüaiicisimigsn wicsén DEUTliÖ darauf bib, daß man die ganze Leisturg zimächst als eine Jmprovisajidn anzusebsn und zu bcuribeilen babs. So betrachtci, ich das, was Herr Bafferxiiann an beidén Abénden bot, höchst bkachi€nsir6rtb Er gab fick; MÜbE, ulies Sckyablonknbafte zu m-eiden, obne doch in unnatürliche Tüfielkisn zU der- faUen. Sein M?pbistopbeles erschien dsr (Hesammtanlage nach nicht als küblxr, bsrechnendcr, sondern als 1emd€rameuivbller, bißizkc imd witziger Teuxül -ais böicr (Heis't don fast bestscbciidem Aeußeren Und 91211611 Umßangdfbrmen, sbe'n darum COST als um so gkfäbr- 1icherer Vérsucber. chiger gut gelapg es dém Dar- stsÜer, das Märckpenbaite und Unheimliche dsr Gesialt da festzu- baitxn, wo Mkpbistoybcles dic mcnscbli “c Laws faUen lä't und sich ganz als TEU,“?! giCbt; doch dürfte ein? srätezre, gründli (? Aubarbsijung der Einzelbsitsn bies gewiß Wandel schaffen. ÄÜSS iti aUem kann man jstZt schon ÖLÖUUPÜM, daß er Lin Mephistopbsles don fssselnder Eigenart wax und dén ibm rkicblicb gespendeten Beifall wobl verdisntk. Dis BLsSJUUZ der übrigen Rollen war dis bckannts, ürzlich crsi eingebeiid gewürdigtc.
Schiller-Tbeater.
Ein bi§b€r_uneingclöst gkbliebenes Versprechen, auch der guten und gesunden alteikn Posse in seinem Repertoire Raum zu gönnen, hat das SchiUer-Tbeater gestern eriüUt. ,Kyriß-Pyriß' don H. Wilk_en und O2kar_JustinnS Jelangte dort zum ersten Male zur Aufsühxung und fand eine 10 beiiällige Aufnahme, daß das bumowdl-le Wsrk längere int auf dem Spielplan bleiben dürfte. Das Erfreulich? an diesem Erfolge abcr ist, daß fich damit dem genannten Tbeater ein weiterck, reiches und dankbarxs Arbeits- fé-ld erschlixßt; denn die Nkubelebung der alten, gediegknen Possen- 1itera„tur ist eine der Volksbühne würdige Aufgabe. Die Vor- trcffltcbe Darstslluna trug gestern auch dazu bei, dem Humor des Werks? zu seinem Rechte zu verhelfen. Das drollige Pycißer Trio fand in den erren Cyben, Laurence und WWW unübeitreffliche ertreter. I )r fein abgestimmter (Gesang erweckte schallende Heiter- kmt, ibr Erscheinen wurde jsdeßmal „mit Beifall begrüßt. Daneben smd Hkrr Schmasow als derber Backermeisiér Nux und die in das Ensemble neueingetretene bskanntk Soubrette Fräulein Gaüus als ubérmütbiger Sekundaner Emil in erster Linie zu nennen. Aber auch
die Damen Grete Mevzr,_ Wißmar, Lobe und Werner, die Herren Pablau, Dahlen und Joker!) zeichneten fich durcb floßes, kfck zu- greifendes Svikl aus._Dec BeifaU des biz auf den [Wien Platz gefüllten Hauses war 1,0 stark, als gelie er einer Noviiäi.
Konzerte.
Zwei Künstlerinnen: Margaretbe Waginskv (Violine) und Lina Coén (Klavicr) haTTTNÜÜÖ am Tixnktag im Saal der Sing-Afademié zu «Mm Kcnzext derximgx, dag fie mit Rubin- siein's Sonate iür Violin? und Kladiki: 1011- 13) eröffnxtxn, Jer? der Damen trat darm noch als Solistin berdbr. Stiicke brachte r:z vielgksdislte 6-W011-Konzert don 'N. BrUch nnd_ Fkkki bekannt? Piécen von Spohr und Hubav zum thixaxz Udd [mz in riss», wie in der Sonaie erkennsn, (1315 113 1be * STUTÜM mit Fleiß fortZeiü-Zrt bat. Technik und L'liiz'kaiixng :*:zx-xi recht erfreulich. “Tie Pianiitin, _Cme )*.mz-S Franzöfim, ließ im Vortrag zMixr Stücke 15021 Cbbrin Mxncbxs "***„1 wxbicb-x-n. da es ibrem Spiel an Klarhei! 1813119, worum wobl _das Uzbexma? im Peralgebrauch '"cbuld wak. Tay“ _ zabkrNck) I|§wch181113 Publikum Wxnkste beiden Künixlerinnm r€ichck_1ichev BWIN. _- An demislben Taz? fand im SMT B?cbitein éin Liedxr- und Balladen-Abend dss VOM bsrßaxisensn “Fabre bér bekannkxn Odécn- und Koaixrxsängers Ludwig Str.":kOicb („9,131 Wiesbadsn) statt. Sxin WOUfÜk'JWÖSO und gut gésÖle-r BUYOU kam in LdkwéZ B&Uadcn, “1.1 Schubkris .Wssweiier', „DFL WäiWc- flutb“ und in dem LMS .Di-3 blankn Frübiingzxu-ZM' don Nubin'“eiii Vortrefflicb zur Gsltxng. In a11€n dikikri Ociängsn Lrirébxe 3111311111) die VON VérstänT-nß mid Emrkmdmi; 3211-9752» Vortragswsi'x .ch Sängkrs, dCr fich nacb lebbastSm “&i-QU Und H?cddcruf 11911) zu 511161! Zugabe ÖZWCJSU lisfz.
Am Mittwoch gab der Pianist Josxi Ödimann im 1??? Sing- Akademis Linen Klavierabknd, d(ffsn 11U;:€wöknlichsz1r€ich€rB€iUch béwiks, daß Man Cs bier Mit Einem [?bbxites Jnlerskxs erwexkizndcu Künstler zu thun babs. Dir vom Wixidxréiiids aUmäblicl) zuxxi Jüngling bsrangkréiite KladikrdirtUOI i*i_ in ?:?r Tbx! eine b€achi€nswsrib6 Eksäd-inung im 313115111 aal :::-id L*?kTiszTl für sein ebrlicbcs Sirxbxn 011€ Symwtbixd ddUaui. S*.xn Programm war baudtsäcblicb Krystxn küustlkk11ch€ri__ 'Uuigab-xn gswidmet, Klar gkgiisdert und “sechzixcb dnrcbaus ZUIc'kiaisiZ “:?-Ichs er diE Sonaxe iii 35-661“ (0x). 110) vbn Bcetboxzkn ":*-4 Gsbbr, nur bier und da störteu Einige Vlbsond-Zrliibfsiiém den “5331an ZUK) al;; Jntsrrrkt Cbovin's Uk-d MEixdxlSsbbn's bkwäbrte sick) dc; 1117.53 9111171181“, wxlcber ranicbs'xidsn und woblbsrdisntén BéifaU 67111'1', d::xcbaus »,;111. _ (Ebenfaüs am-Mijtwock) faud im Suzi B?chstsi»: _dcx Frits Tic?- jäbride Quartsit-Absnd dsr Hsrcsn befe'swr Giiiiad Ydiba-xndsr, Willy Nicking, Walter Rambklmann und Anxdn Pejkinz ftast, dsr dkn -Hör€rn, don kleinsn Unebenbkitxn :xkége'ebéii, wie 93."- wöbnlicb, Lincn UNAEstÖkTLN küxistLZriscben (539711113 ber-it:t-:. ZU Axis- füern-Z ßklaxigié Beejbddx-n's k-äUr-Strx'icquarU-it 0x). 69 Nr. 1, das- mit all seinen errliéckéiixn in 'sxnstcr Durchardsixxmg iadklivs “531 Gehör qedkach wardé. Lisblicb, aber Umax; Eigcnarxig erfb-ki-g- da-51*)-11i12*- Luartétt fiir Flöte,Vi01in?, Bratscbk Und Cziio, 1:1 wxicbsm d&: Königlick)? Kamm-rmusiker Emil Prill diE fübrénd: Fibtxx-dartix vorzüglich, di8112icht adsr dxn Strcichini1riimsnicii JSJ-xniidi-r .ZUMilen zu frasto-OÜ spiklte. In dkm k-111011-Klavicrqda*tcti Ibn J“ Bxairms, ws1ches den “Sibiuß dex Kbiiths bildst-k, wirkte: Herr 27111);er Eibenscbüx; am Kladisr mit AUÖZSÜÖUURZ 17111. _
Am ann€r§tag trat, wie anäbrliÖ, dio? Violin-Lkiiwciin Frän- 1€in Bkttd Schirabx mit dxm Pbilbarmoniscb-xdOxchstsr in dcr Sing-Akudemie M*", S'? bracht€ DW Vidii:x-K0nz€:t bon Bxeibcdkn, dis ,Cbaconiie“ V0!“- chh ,UUÖ kxnxn SW aas :;inem Paganini"ich€n Konzert zum deirazi. Bi91 NEUSS ist iibkr ibr Sdikl nicht zu sagsxi; idr Ton isi WOZÖÄZLIÜTLÉ, i- „“i" chbnik 9,151 €]1T1Vicke'Ü, wsnn auch in ichwi€1igkn Auigabén nicbt Unbedingt zxvsx1äsfig, ibre Auffassung, LNTsPrEÖMd ibrkr küditlékiscbi'n V:)rbilkmxg durck) Prdf€ffdr Joachim. sine Edle (*bn-Z i.“?iOki-ÖLTE (»igenarx zu rerratbxn. AuffäUér-d blkikt SI indksskn, daß Di"KÜnst[?1111 sick) imnicr noch nicht (1117 ihr (HedäÖiniß dkrlaffkn m:?) bmi dkm 511016111"st ('ixianzirisr-xn zu können scheimi - 6111 Umstdnd, dcr dis Frkibeit Urid (Gsfäi'iigkCit dcs Vdiirags Zrbeblick) be€inträch1i§d TS!" miiwirkknds Bariidiiist HLN“ Alfréd Waltsr bat ('inS WVÖUÜUZSUDS Stimme, aÜcidiCin Vorxrag dernwcbte kkin tisisres Intk'kiffk 521 Liwecksn. Das 3101156721112!" „.;ut bksucbt; lautér und woblbkxdiébtsr Bsifall WULDL dsr jUNÜLll Künitkirin zu tbxil. - Jm Saal Bsckystsin gab „211 (“9114711ka TTW.- FcäUlLin Marie? Paxabiciiii kin Konzert, in iv€1ch4*m si:m:rwWikliiigsndxm MS'zzoscbran u. a. Lisdc'r ddii Schiibkrt, Fibriz und Brabmxx g:- ichmackdbü und mit isinxr NUQNCZDLUUZ VQTTTUJZ aucb di€ Häddsbich Arie „RWO “1 5919110 &1 «x-1Z110" ::“Urké TSÖT aUZkruckI- doÜ zu GSbÖx gebracht. FUZUiSin (Else Fcoblmaxiii zsix-xe als Violinistin bs m Vortrag SiiiLr ROMÜÜZC VON Bruch Und Zirklék PÜÉCSK bon Riss Vkrstänkisié mxxsikali'äßd AufkasiUßg iind ami) Tkmxsmm-xni, cbwsbl dis junge Künstlkriii ibr FUsUUXULPX t€chdniich x:dch kkiiTSSWLZÖ vöUig in dcr Gewalt bat.
Jm Saal dsr Pbilbarmbiiie fand ;;istsrn der crstc
populäre Katnxnérmniif - Absnd d:"! HTWK Profsffdrsxi Bartl), Wirkb Und Hailsinanii UiiT-ér Miiwirkximi TTL“ stxeén Kammerdirtuostii Sibubkrt (Klarinctts), Blintfufi LÖÖM), Lill- mann (Horn) und Güit€r( agbti) '.“mii. EI war-xn nu: Kom- pofilionkn don Bektbovkn gew'a' lt wordsn, und zwar das Trix? fü: Kladicr, Violine und Violoncho (01). 1) 011101], dax- Lgixiicxt (01). 16) für KLadier, Tbos, K'larinsitx, Horn und Fagoxi, und das groß?, Trio jz-äiir (01). 97) für K1avier, Violine Und ViOlanCUV. Daf; OiLsS drci Wsrke mit iiiUsieibNCr Yriißbn in dsr Ziiiammen- wirkung, mit unüberirefflichr Klarbéit u:".d mi: siimc'bcnkém Ver- ständnis; auxgéfiibrt wurdxn, wax ÖL! sd QUIJLZLÜÖZLTCU5111111110111 nicbt anders zu erwartkn. ES darf jsddcb nich! unkrwiibnt bleich, daß dsr Pian st iUiTURTLT 81116 “zu JWJL *Jibg-m-Ziisnbéix mid Ei?:fÖkUi'Mk-eit in scinekm Vortkag LikLUkié'n ließ. DWzablreiö.) crscbicziiriz PYbTiknm cbrje dis Künstlér *OUTÖ [Ebiyaft-xi “L*"sifaU imd Hksbbrrbf. -- In dem Saale dx: Sing-Akadkm ie gab zu dersexbén Zéik dsr Klavier- Virtuose H-xxr Albert Friedentbal Ein KMM! U11 dsm Phil- harmonischen Orcbeitlr unter dcr Leitung Dis Kapuädiéistsrs J. Rsbicek. Nach eim'c zum ('ksték! Male ;:uIs-inibiten OUVLrtUre zu Grabbs's „Don Juan und Faust' Von M. Moszkbwski, die im 911138111011 viele musikalisch Echönbkiien bifißt, bbnc-I dbchim Ganzxn Einen kraft- voÜcn und charaktkrisiisCbx-n Eindruck zu bixilkrlaissn, ipi611e dcr Konzertgech das Vrabms'sche Kludixrkonz-Zrt111111170». 83) mit schönem (Hulingen, obwvbl anfangs der Borkum Unter eine'c JSWiffx'n Beizug?"- bcit dss Künstlers zu leiden ichicn; sebr ii'irkmigsdcli und ?xfxeulicb wurde bksondkrs das mslodiökxe Andants wikde'rxmzsbcii. Dix daran? folgenden Klavixr-Soli Von C (Pin, (HUck-Brade Bülow und Strauß- Taufig boten dem KöllzkltILka Zeffxrs Gsiestik-Lii, skin? großen tkchnischcn FähigkeiWn und skiUS rübmlickpe Vortragsknnst zu crit- faltén. Die [essere bewährte kr auch in der ungarischen Phantasie für Klaviér mit Begleitung des Orebc'st-xrs bon F. Liszt. _- Jm Saal Bxcbstein konzcrtixrid an dokmiclbcn Abend das Teri'it der Damsn Stella Sauer, Elisa GkaMIUi 11110 Käthe Freudknfkld. derc'n Stimmen präzis und gefäUig zusammenklangen. Besondsxs cfikl der Vortrag don Lie'dkrn von Heymann-Rbeineck und W. Berger. „ski1witkend betbeiligte fich an dkm Konzch dcr Violoncsüist Hi'rr Georg Wille SUS Leirziq, w€lcher mit schönem Ton urid geläufiger T€chnik Line Sonaie von P. LccatsUi Vortrag. Das Publikum nahm sämmtliche Darbiatungen bsifällig auf.
Im Königliäpxn Opernbauss wird morgkn „Margareibk' von Gounod mit Fraulkxin Hikdlkk in dcr Titslrolls «Neben, Den Faust staat chr Ernst Kraus, dcn Mcdbistopbsles Herr Mödiinger, den Valéritin Herr Hoffmann. Kapsllmeistar Sucher dirigiert. Anfang 7 Uhr. -* Arn Myntag geht zum ersien Mal „3 1311530 ])01'10“ (Am untkrsn' Hafen), lyrisiéxes Dram: in drei Aktkn bon CWM Cbscct,_ deutsch ddri Ludwig 'artmann, Musik Von Ntccola'Spinclli, nach neapolitanischén olksscenen don Goffredv Co_gnetti intSane. Die Beseßuug lautet: Maiter Maria: 5Yaulsin Reinl; Sesc-Ua: Fräulein Districh; Luigiiib: Herr Sommer; Cicillo: Herr Bulß; Pakcale: HELL" Krasa;