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Nation c'm entschiedensken Widerspxuch ksta"?- tznd daß man auf diese Thatsaches'keme IZM, ja mehr einmal einen Schein des Rechts ZL'UUÖO'U katxn. Eben so dürfte es jn Neu-Spamen gehen. eEs wrrd eikzxe Zekl kommZn, wo», jeux NWMKINÜUUJT Wk- _ZÄÉHen-FweZM , [21an daxn cker dtxeses Volk, das 111, éNs'els'et't ésinüungetijiWe Bewohner der ngyt- stadt:, erzogen ist, welches dle Sprache, dte-Stecten von Europa hat, each sagen,. daß das thatsach- liche Gouvernemenc ihm ayfgedrungen wurde und daß es nichts davon wissen tyra. . Wenn es zur Rechtfertigung ett_1er RsvoMtjyn genug wäre, [?ck auf ähnliche Thatxaxhen zu. scut- zen, so würde jede Meuterei, ]eder Ausstand etmger Empörer hinreichen, um„kdem *tollkühysten, “Hezn'sraf- barsken Unternehmen den Anstrich elner patraotxscHen Handlung zu geben, die Sanktion des Natwnal-
Willens zu verleihen. Ein Verbrechen ist auch eine
Thatsache. . -- 23. Dec. Das militakrische Gastmahl, welches dem Prinzen-Generalissimus von der Stadt Paris ge- geben worden, fand heut statt. * „ Die Tafel war in dem nach dem Garten hm neu erbauten Saale zubereitet, und bestand aus vier- [underc Couverts. Prachrv'oll und “erhebend war der nHl-ick “des Saalsxder mic Trophäen in Bronce und mit- Fahnen geschmückt war, die sich an 5(), durch „Lorbeer-Guirlanden "unter sich verbundenen Säulen * aufgehängt befanden.
Am großersPortal wurde der Prinz-Generalisfi- -
mUZ-vom Präfekten des SeinexDepartements, Gra- fenChabrol, und der gesammten Municipalitäc em- pfangen. _
An der Tafel saß zur Rechten des Prmzen-Ge- nekralisfimus, der Fürst von Carignan, zur Linken aber der „Dekan der Marschälls von Frankreich, hienächsk die' übrigen Marsch'älle nach der Anciennetäc. Wäh- rend des Mahls ließ sich eine herrliche Musik hören. Nach erhaltener Erlaubniß des Prinzen brachte der Graf von Chabrol die Gesundheit des Königes aus, Worauf von dem Polizei-Präfekten, dem Präsdenten der Municipalicät,'dem Maire, dem Maire-Adjunkc und einem andern Mitglieds der Municipalität nach- emander ““d"-ie- Gesund-heiten von Mongjezur, MacJamS, demPrinzen-Generalissmus, der Herzogin von Berry, *dem Herzogs von Bordeaux und den Land- und See- Truppen ausgeerachc wurde.
_ . DerEnthufiasmus stieg aufs höcl)sk_e, als der Prinz- Generalisstmus sich erhob und aus das Wohl der Stadt Pa'ris trank.
London, 20. Dec. Der ()()urjézr vom heutigen :Tag-x.liefert,„als authentisch, das nachstehende Akten- üßch,;durch welches die ausgedehnte Provinz, oder ::Zwte fie ursprünglich hieß, das „Königreich Guatimala, “W) von der mexikanischen Union abgelöst und für xtnen “unabhängigen ._Scaac erklärt hat.
Die oberskx ausübende Behörde der vereinigten “ »"; Provinzéen des mittleren Amerika. Nachdem die konstituirende National-Versammlung _der gegannten Proyinzxxn Folgeydes beschloffen hat;
, :D)-x.,Repräsetrzxaytsnz dsr vexeinigtetxz,PMijz-W Tzes mtckleren„2[m-,jer1Za, kraft der aus diese? Stadt e*rlass'eßen Berüfung VW 15. Sept.'1'821;' wélchechttix term 29. März. d._Z. erneUert worden , hier versam- melt zu dem WWW?" ZWecke der Entscheidung über dle Unabhängtgkett und Frethéic der von uns vertre-
* tenen Völkerschaften, über die wechselseitige Vereini-
gung der Provinzen, über deren Regierungsform und über die anderen Punkte, welche in der denkwürdigen obgedachten Akte vom 15. Sept. entha'xken sind, welche Akte damal-H von der Majoritäc der E'mwohner die,- ses au-dedehntén Landes angenommen wmde und der alle- übrigen, die jetzt in der National-Versxmmlung repräsentirt werden, spärerhin beigetreten sind».
Nach geschehener“sorgfältiger und der Wicht":gkejt des Gegenstandes unserer Zusammenberufun-g ange; messener Prüfung der vorgenannren Akte vom Sep- tember 1821 und vom 5. Jan. 1822, nicht minder auch des Dekretes der provisorischen Regierung dieser Provinz vom 29. März d. I., so wie aller Übrigen Dokumente, welche auf die» Gegenstände unserer Ver- sammlung speciellen Bezug haben: .
Vor uns habend alle die nöchigen Nachweise über den Zustand der“ Bevölkerung, den Reichthum, die Hülfsquellen, die Lokal-Verhälcnisse, Ausdehnung und die ganze Lage der Völkerschaften, welche den Land- strich, der vordem das Königreich Guacimala hieß, bewohnen: * .
Und nach erfolgter Erö'rterUng des Gegenstandes und Bericht-Erftattung der verschiedenet-r Komicéen, welche bemüht gewesen, alle mögliche Auskunft Über die obenerwähncen Punkte zu erlangen und der Ver- sammlung vorzulegen; wohl erwägend alles dasjenige, was zur Begründung eines neuen Staacés noch thut; deZgleichen in Betracht
“ Erstens, - - - ' '
Daß die Unabhängigkeit von de'r spanischen Rk-
gierung in den Verhältnissen dieser Nation, so wie
“aller Nationen Amerika's, mir Nothwendigkeié be-
gründet gewesen und noch ist; daß sie in fraß selbst gerecht und wesentlich übereinstimmend “w“r UUd Uk mit den geheiligten Rechten der Natur; daß sl? ge- bieterisck) gefoderc wurde ,von unsere- aufgeklärten Zeit, von den Bedürfnissen der neuen Welt und von» allen den rheuersken Interessen dsr Völker, die ste bewohnen: _ * “
Daß die Natur selb|_in W:der_spruch steht mir der Abhängigkeit dieses Theéles der Erdkugel, welche. durch ein unermeßliches Meer getrenpc wird von dem Orte, der ihre Hauptßadr war, m1t welcher es un- möglich ist, den unmittelbaren und_ häufigen Verkehx zu haben, der zwischen Völkern emes und desselben Staates durchaus skattfinden muß:
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“ Daß dUrch die“ Erfahrung votr'mehr als dreihun- dert Jahren Amerika die Ueberzeugung er'langtehat, daß ihr Wohlstand und Gedeihen ganz unvertrqglich warmic dethichtigkeit, zu welcher séevexrmöge tyres kläglichen..“-Ve'rhältnxffes . als Kolonie emos kleinen Thetles von“ Europa g-ebrachr'wyrdßn: „„ .
Daß - der Karakcer der ,thléuhr der Regxerung Spaniens gegen sie, und das folJKWÜhrend Jett der Eroberung beobachtere Betragen, M dem Volke. das glühendske Verlangen erregte, dte von ahm usurptrten
Recife. “wieder 11 erlangen: _ . )Daß, angezm'eben von diesen gerechten Gefuhlen,
alxe Provinzenvon Amerika das Zoch brachen, wel- ches sie während dr*e„ter ZahrhunderYe zu BMW „ge- dräckc hatte; daß dw zum. ehemaltgen Köx1tgretche Guatjmaw gehörigen Provmzen ihre Unabhängigkeit jm Zak)“ ck21 rühmlrch proklamirten, und daß der ExxcsclxlUß, ste zu bewahren UW aufrecßc zu erhalten, der allgemeine und “einmürhtge Wunxch aller ihrer Einwohner ist: " Zweikens .
In Betracht auch, daß dée Einverleibung dieser Provinzen mit dem verloschenen mexikanischenReiche, welche faktisch zu Ende des Jahres 1821 und zu Anfang 1822 zu Stande kam, nichts weiter als die erzwungene Folge widerrechtlicher und schäudlicber Mikkel war: daß dieselbe weder bewilligt noch ausge.- sprochen wurde dnrch gesetzliche Organe oder thtel: daß demzufolge die National (Repräsentanten des msxikanischen Scaakes sie niemals ausdrücklich an- nahmen, noch micRechr.am1ehmen konnten, “und daß die von Don Augustin Zturbide diktirten und ausZe- fertigten Befehle in Bezug auf diese Vereinigung null und nichtig sind: '
Daß die genannte Vereinigung dsn geheiligten Rechten und Interessen der von uns verkrerenen Völ- kerschaften zuwider war und ist und deren Willen enrgegenläust, und daß die. znsammentreffenden Um, scänd-e. mächfig und unwiderstehlich fordern, daß die Provinzen des alten Königreiches Guatimala sich MM und unabhängig von dem mexikanischen Staate konscikuiren müssen:
Deshalb erklären wir, die Repräsentanten der genannten Provinzen, in deren Nazn'en und unter ihrer Auwrität, hierdurch feierlichft:
1) daß die gedachten Provinzen, welche in dieser Yersummlxmg vertreten werden, frei und unabhängig Und von Alr-Spanien, von Mexiko und von jsder WNW“ Macht/ so wohl in der alten als der neuen Welk, und _daß sie nicht sind, noch seyn dürfen das Tigenthum :rgsnd einer Person oder Familie.
2) Daß “demzufolge sie sind und bilden “eine sou- vexame Nation, mat dem Rechte, alle Akten, Ver- pfltchtungen und Verrichtungen vorzunehmen, welche von andern freien Völkern der Erde vorgenommen und ausgeübt werden.
3) Daß die obengenan-Uten Provinzen, weiche
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* der Insel sind nicht getauft.
tt) _dteser Versammlung repräsentirt w'erden, upd auch dtexentgen gnderen, * vordem zum Königreich Guark- ma.la_g.ehörtg_ gewesenen Provinzen, welche fich “ihnen fxetwrlltg anjchlteßeu, für je'kzt, ohne Prä-judiz de:»czu ?::lZMZZT OTZejrfassung6 den Ramxn: dje Vér-eini-g; * “ nzen es 'mitt'ére 5' - Amerika führen sollen. " n (LMM! )-
Und wxrobefemetx, daß diese Erklärung und die Art unserer „,xnsiallcxtron mic gehöriger Feierlichkeit in dtesxr Stadt Guqttmala und in allen und jeden Stadten, welche 111 dieser Versammlung vertreten werden, bekannt gemacth werden soll; sie soll ferne?" gedruckt und _mUmlaur gebracht, auch den Provinz" zen Leon_, Granada, Rica :) Chiapas, nicht minder Yen. Regterungen pon Spanien und Mexiko und den ubrigen Utxabhängtgen Staaten von Süd-Amerika in der zujbestkmrnxnden Art und Weise mitgetheilr werden.
Gegeben m Guatimala, den 1sten Jul. 1823.
(Folgen 30 Unterschriften.) -
Der obersten *ausü-bende-n Gewalt mitzutheilen zur Besorgung des Druckes, der Bekanntmachung und der Clrkulation. , * ' -
Guacimalaz den 10ten_ Jul. '
Joke Maria:“? Delgado, Präfident. Zum) Francisco Zosa, Depucirter Sekret. . Mariano Galvez, Depucirter Sekret. Voq weg_en der obersten ausübenden Behörde.
WU.“ berehlen-demnach, daß es in allen Theisen ausgeführt, vollstreckt und demselben nachgelebt werde. Der Staats-Sekretair wird beauftragt, es drucken, bekanntmachen und cirkuliren zu lassen.-
Pedro Molina, Präscdent _ Juan Vincense Villa Costa.
. Antonio Rivera. *
Nattonal-Palastzu Guatimala, den 11te'n Jul. 1823. . Darmsteadt, 27. Dec. Die heutige Kirchen- Zettung enthalt folgende Nachrichten über die Ver- breitung des Christenthums 'in-SÜd-Jndien. *
Das Ch.r1|;nchum macht auf den Südsee-an'eln schnelle Fortxchrttte. Jm Tagebuch der Misfionarien“ von Boston ltejk man ein Schreiben von, T-amchamcha, König von Oryyhie, „gen die Méssions-Gesellscha t“. Ein Schxetben zryetev Massiongrien, aus Bolaboka (Freund- schasts -Jnjeln), giebt sehr interessante Nachrichcen übex den jetzigen Zyftand der Insel Ulic'teä.“ Die Ci- vilimtion machc-daxelbsk starke _Fortschvitce.„ Die Fel- der werden umzäunt, die Häuser sorgfältig gebaut? Ein Steindamm erstreckt fich auf 390 Fuß weit ins Meer hinaus; über Ströme werden Brücken geschla- gen; die Einwohner zeigen vielen Erwerb-Fleiß, vor- züglich in Schlosser- und Tischler-Arbeit. Sie ver- fertigen ziemlich geschmackvoll Betten, Stühle,*T4sche und Ruhebxstxen. Der König heißt Tamatos. Er ist ein eifriger Christ. Nur ungefähr 200 Personen auf Die Kirche ist sehr groß.
Ham b urg, 26. Dec. Von hier bis über Blan- kenese hinaus hat sich bereits vieles Treib-Eis gesam-