1824 / 103 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

462

* rauer “die erstörung*ihres einheimischenj4 _ ' Zuid :derselb-xZ einem „Kampf mit den engltjchen Kapjtalzx

n -aus eseßt werde. Und was war in' der That dre 'l e'? ; er englische Kapitalist wqrde per heske Kuyde ::)-r (den irlän-dischen Kaufmann und_ jetzt :| d:;ser etfrtgst Hbemüh't, die änzliche Aufhs-bu jener RestZrtktionen zu erläkTgen-Z ““'?de'en kyeilwetse Ent ermxxg er etn Jahr zu- vor .a'lsoäcéheren Vorboten seineßmens dargestellt hatte. So““ist es in allen Déngen der Art. Die Landbestßer schreien gegen die Abschaffungjder Auflage auf fremde Wolle; der Wollarbeicer vermstnt anxden_BZeccel|ab zu kommen, wenn man die Ausfuhr der eiuhotmschen Wolle

bt. . . , eri("*Der Seiden-Manufakturift befürchtet, daß eme ]ede Köchin mit einer Schürze von frqnzöfijchem L_evachZ1 vyr dem eerd stehen werde, und )ekzr,_ wo em ©1215le m BMatwng gekommen ist., wonachun1Zeren«Werkmxtster-n diéÉAuswanderung so wie die Exportaetron 19on ngchomsn “verséattec werden soll, da werden uberall Jlugjchrlften. ausgeffreut, um uns zu_ verstehexn daß unssxr 11mgeheukcrer Bakmwol-lenhandel--G;:xahr läuxx, durch brtt'ttxche Hazxde und Maschinen zu Gxunde gewebter zu wkerd-xxn. Yber i '-kés*“.*den11 nicht etwas ganz mottsxroses, daß 'emem Cngz [Linder,- nicbt _go-skattecseyn soll, [eme Betriebsamkßix aUs skis“ éintbäglichsren Markt zu brtngen , uxtd „von jetneu, durch Mäßigketc und Lfebe zur„UnabhängtgLZetc, ausgeht! öetén'Talenten den größtmögltcheen Vorcyetl zy zxehen. Ü'tid uütek welchen Umständenwurde üherdem em jolcher Zwang“ fich am wßrksamsten zeigen? Nicht wenn der em-

' i7 6 Markt belebc,isr nicht wenn es die Fülle.» YYY?) hohes Lohn gi'eét; denn dann wandelt mol):

1 "emand die Lust an, das Land zr; perlaffey. Rem, YYULWMU es zu Hause keiny Beschäftigung thebc, wenn die Arbeiter von der Gnade tyrex Brotherren abhängen, oder; (was wo möglich noch schlimmer :|) wenn [schere keianittel besißen, sie zu ernähren, wZenn lhre Erwar- nisse --' falls sie überhaup_t etwas für die Zett dex Prü- fung ersparc““ha*ben -- auxgezehrtjfind, unduur die Aus- wanderung noch als Rettungsxnttxe-l von der Hungers- noth übrig zu seyn scheint_; --'Yann, mxcer- dem äußer- sten Drucke Fdes Maugéls'und Elends, trttt der-Fgll eZn, Fuß der eifersüchtige Brotherr und das harte Gejetz em- schreiken um 'das. arMe Geschöpf semer letzten Zuflucht zu.;berauben und ihmsagen: ex müsse zum Wohl der brittischen «Manufakturen geduldig sterben; - Nebendxm schweren Unrecht liegt aber auch noch Ftnq grobe Abjur- ditär-it1«de“m béregten' Gesetz,“ tstnamltch ganz unfä- hig,-«das Uebel, Worüber man “slch beklagt, zu verhüten; esxé-dienxt-im'Gegeuthe'is zu' "dessen Vermehrung. O_enxx, zwßsxx-nxan'auch, iknmer für Mittel anwenden mag, 10 tsk ex«“«xchk ' möglich, "die' 'Ausi'oandexung zu „verhindern, wohl ,aßeÉ'ZMWÉder-J-äus', e_wa't-éderte “Fabrikarbeiter, 'der sich durch séW-äVke-ßßWm _ *“usw'nde etwas erworben" hat",“u'nd der nuttßhäsüxhkis "“Q"“ ck . ., . , . * ,

Fecht 'v'yr' dergesejzltchen _ tnge dte_s,ecner bet der Rück- ?WswakM, “geztvuknégen für immer thuZZlande zu blen bi»? Was-«unfe-re Mäjschinenoanlangr, “]o wessen fie, twß'aükn Verboten, 'an-ZheimltMn Wegen, dxzrch Txug, MWM._und was-es nur immer für unmoralijche Mxttel gehéä mög; doch ausgeführc.' Da sie indeß“ hierdurch )ehr

Handels, so; "[

ejmach znräckßlickt, durch die“

theuer zu stehen kommen, so bedient man fich ihrer im Auslande als“ Modelle um andere danach zu verfertigen, und-so verlieren wir zugleich die Maschinen und den Vortheil den unsere Mechaniker hätten ziehen können,

wenn ihnen gestattet gewesen wäre, das Ausland mit Sonach entgeht uus, wegenun- “*

Maschinen zu versehen. _ serer thörigten Besorgniß in Ansehung unserer Baum-

wollen-Manufakcuren, worin wir vermöge unseres großen ' Kapitals und im Befilz des rohen TNaterials jederzeit Superiorität behaupten werden, ein anderer Zn, , dustriezweiq in we!chem es uns nicht so leicht möglich seyn wird, gsgen das Ausland und namenrlick) gegen . Frankreich eine Superiorität geltend zu machen, und zu diesen großen Nachtheilen kommt noch der höchsc v-sr- , derbiicbe Einfluß, den jene Prohibitionen in Bezug auf Ü

die

die ?Noralität haben. Darmstadc.

Vollendung des meobiliar-Katastsrs.

rung vor; es enthält 3) die erforderlichen Vorschriften Über die lelsndnng des definitiven Kacaxczxrs, und schließc 4) mit Bestimmungen übst“ das Verhälcniß die-

ses Gßx'etzes zu der bisherigen Gesetzgebung und Über '

dessen Anwendung auf einige besondere FäU»: ec. Lissabon. folgendes Dekmr:

„Don Johann von Gottes Gnaden 26. In Erwä- gung dessen, wie wichtig für den Diensé Gottes, wieZ für den Meinigen und für die allgemeine Wohlfahrt dieses Königreiches es ist, alle die Hindernisse aus dem Wege zu räumen, welche aus jenen legislattvxn Neue; sick) erhe'bM, die i_n &inerxunseligen Zettgemacht worden sind; wo meine getreue Unrerthanen aller Stände “. durch eine, nur von einem zerstörenden Geiste beseelt: "

rungen

revolutionaire Fakcion unterdrückt worden waren; in

Erwägung, wie nützlich und nothwendig es isi, daß Ich gleichzeitig 'die Maßregeln ergreife, welche heilbrrygend ; und zum allgemeinen Basken abzielend sind_; und mdem ch) Mich in der Hinsicht demjenigen an*]chließe, was : Mir von der durch das Dekret vom 19 Jul. zu' etner , Revifion aller der benannten Neuerun en eingesetzten ! Ministerial-Junta voxgetragewworden i : habe tch be _

schlossen, wie folgt:

1) Ich widexrufe das Dekret der s. g. Kortes vom '22. März 1821, pubjicirt am 24sket1 desselben Monats- von O_xr sich so nennenden_ Regentschaft, welches.-Dejkre_t mir der größten Unver1chämtheit die revoluttonarren Ereignjsse an den ungläcklichen Tagen vom 24; August

. und 15.'Sepc_ember 1820 für gesekzlich und nothwendig-

und diejenigen, die bei denselben eine Rylle zu 1p1e1en die Frechheit éattxn, fÜr solche erklärt,“ dte sich um ihr Vaterland wo)

der Nationalehre und der Volkstreue das größte, schänd1

lichste “und verabscheuungswürdigsre aller Verbrechen in

"'Das am ?.Lsten d. M. erschienene Regierungs-Blatc Nr. 24. enthält das Gesekz Über die Dieses Gesetz ! stellt 1) um die in den einzelnsn Provinzen des Großher- .; zogthumes stactééUdenden Verschiedenheiten in den Grund- * sälzsn' der direkten" Bssteuerung zu entfernen, allgsmeine Ü Normen hierüber fc'sk; es zeichnec 2) das Verfahren zur ' einstweiligen summarischn Gleichstelle aller Gemar- kungen des Großherzogthumes in der direkten Besteue- ',

DLC (ZUM-Mx vom 26. März enthält _; . . - . tm 5011011 Jahre seines Alters, Legattons- Und vortragsnde Rall) im ONiniscerium der '

[verdient gemacht hätten, und zur Schmach _

“463

die Reihe der Tugenden seßt. Ick habe daher beschlos-

sen, zu befehlen, daß dieses Dekret und alle übrigen '

Dokumente, welche nur immer auf die abgeschaffce Kon- stitution und deren Grundlagen, oder auf die derselben eleisteten Eide, Bezug haben, vernichtet und in allen Büchern, in welche sie einregistrirc sind, [)erau5gelassen oder so ausgestrichen werden sollen: daß fie nicbt m-zhr gelesen weydetx können, damit keine Erinnerung an je- nes unlxil1chwangere C'Wigniß znrüekbletbe.

2) Eben so widerrufe Ich das Dekret der s. g. Korces vom 2-8. JUn. 1821, welches Jedermann erlaubt, öffentlicl)z11[el)rcn und Elemencarschulen zu erricl")r-:n, was nichts; anders heißr, als der Jmmoralitäc Thor und Thüre öffnen und die ersten Keime der Erzishrmg und des Zugenduntsröichts zerstören, während es doch die vornehmsre Sorge aller civilisirten Regisrungsn ist, darüber za wachsn, daß nichts der Religion, den gut::n Sitten und den SraachrUndsäkzen dsr genannten Re- gierungen aniderlaxxfendes gslshrc werde; zu welchsm Ende 95 nöchig iß, daß Profsfforen, bevor sie ihr Lol)?- amc Übxn dürfen, vorerst nachweisen müssen, daß sie die erforderlichen Fähigkeiten besiézen, wie dies in frü- Tzsren Geseßen, die Ich hiermit wisder zu beachten be- fehle, vorgeschrieben ist. Alle auf diese Weise errichtete =Schnlen sollen g-sschloffen werden, wenn die Profcfforcn m'chc darthun, daß sie den gesekzlichen Bestimmungen nachgekommen sind.“ *

I n l a n d. Berlin. Am 24|en v. M. , Movgens 7Y Uhr, ßarb [)isselbsc an einer fortschreitenden Norvon-Lähmung, der WirklicHe Gsheime

ausxvärcigenAx1g9legenlckeitsn und im Neufchateller De- partement, Ritter Des Rothen Adler -Ordens dritter Klaffaund des Eisernen Kreuzes am weißen Bande, Pay! Lxxdwig le Coq. Geboren hieselbsk am 23. März 177.3, 117-11de er von seinem würdigen Vater, dem ver- jkorbknen Kaufmann Karl le Coq, frühzeitig seim'm "()()eim, dem urwergsßlichen Geheimen und Ober-Konsi- kroxial-Ratl)e Ermann, walchsr damals dem hiesigen fran- zöjtschen Gymmasium vorstand, zur Erziehung und zum Unterrichts anvertraut. Nachdem unter dessen sorgfälxi- ZerLeicung der Verstorbene seine Schulbildung vollchec mzd', zuerst für das Predigt-Amc bescémmt, das franzö- slxche theologische Seminarium besucht hatte, war er, in Yer AbsiM, sich dem diplomatischen Fache zu widmen, syemüyc, durch me[)r]eicig forcgcseßre lirerarische Beschäf- .tgungen und besonders durch eifriges, seinen Nsigungen TYP Anlagen besonders *zUsagendes Studium der neueren Sprachen, sch die nöchige Vorbereitung zu der gewähl- ten Diensclaufbahn zu verschaffen. Er betrat dieselb-s als Geheimer Sekretair bei de? damaligxn Geheimen Staacs-Kanzlei, ward 1703 zum Geheimen expedirenden

' Sekretair bei dem Geheimen Kabinecs - Ministerium er-

Tannk, im folgenden Jahre als Kriegsratl) und im Ia'lxre 1803 als Geheimer Kriegsrath beskallc. Bs- welje der Geschicklichkeit,“ des Amrseifers und der Dienst- Treue bewirkten es, daß der V2r|orbsne im Jahre 1806 FW vortragenden Rache bei dem Deparcement der aus-

:; Schwierigkeiten,

* wärtigen Angelegenheiten- befördert ward. In dieser 'Élg'emchast folgte er dem1elben in dem verhängnißvollen Jahre_ 1806 nach Preußen; dort ward er 1807 zum W1rkltchethxheimen LegatiMs-Rathe ernannt, und viel- facl) zu wrcl)tzgetx Scaats-Gesehäften gebraucht. Bei der neuen Organtsat'ton dss Kabinets-Minjsteriums im Jahre 1809 xrfolgte setne Ernennung "zum Staatsrathe bei der Ymaltgen ersrxxn Sßkcxyt1„die1'es M'inijkeriums. Als im «FIN? 1812„_dte polxcMsxzu _,Konjunkttxren die Anwesen- heit tratrzöststber Mtltxair- uäd-Civil-LMtoricäten in der _ Hauptstadt UW, MMLkagfaltige Bemühungen der Polizei.- Vcrwaltung Mlk denxelben herbeiführten, ward der Ver- sxorbene ztzr Usbertxahmx der Stelle eines Polizei-Prä- stdetzten hteselbst m?“?[njpruch getWMMen. Unter den da; maltg-en Zetr-Umskänden zwar eine Verdoppelung der ' Anstrengungyn und mancherloi Mißdem tungen der pom reinsten Willst: und den redlfch|é**' müyungen tn einsr solchen Dienststellung vorher)“? » fylgre der erstorbetze doch, in der Hö'ff-nungz «: ' dte1em Yerhälxniffe keinem Könige und dem Sta," nicht ohne Erfolg dtenen zu können, bereitwillig dem' “'In ihn ergangqnen Rufe. Von denx regsken Eifer beseelt und durch eme damalsféße physixche Konstitution unterstützt, ward er bald allen ]emen Untergebenen ein Vorbildzder szue, ansdaucrnder“umsichtiger Thätigkcic, Pünktlich- kett un? Humanität in Erfüllung dcr.Berufs-Pflichx€tx. Des Korngs Majestät geruheten, demVerstorbenen AÜZJr-x. höcsZßDero Mondere Zufriedsnhejt über seine in jener krttt„]„cl)en Pertodejder Hauptstadt gxelejjketen Dienste zu erkengey zu geben, und demnächst im Jahre 1814 ihm das Cryerne Kxeuz zweiter Klasse “am weißen Bande zu verleihen. Dre Stadtveroydneten:Versammlung, zuvor schon Neameys der Einwohner Berlins den Dank der- selben fur dte dem Wohle der Rssidenz gewidmeten An- strengung» gegen den Verstorbensn amtlich erklärend, gab tym emen “jprechenden Beweis" des in der Kommune gefundene]: Vertrauens durch seins Mitemvähtung zur Wiederbejelzung der Ober-Bürgernjeisterßell'e. -- Als mxc _dem At1fange.des Jahres 1816 die Errichtung eines Regterungs-Kollegtums zu Berl-in erfolgte",„_ trat der VU- storbezte als Regterungs-Präsidenc und Direkter der Er- sten Abthexlung in das gedachte Kollegium ein. Im." Jahre 1818 wurde er zum Chef-Präsidencen der? Regie- ru'ng ernannt, nachdem er im vorhergChen,den“'“'Jahke um dem Rothen 'Adler-Orden drittér KLasse" bég'nadigec' worden war. „Bei dem im Jahre 1821 gefaßt'én Be- schluss, die (_)iejstge Regiernng aufzulösen, geruhefen öés- Königs Maze! ät dem Ve'rstorbenen die Allerhöchste be- sondere ZufriZedenhet'r über ssine-auck) i_n =de-m„lekztged,ach-' ten VerlÜ-ltmffe geleisteten Dienséexhuldreich zu erkennen zu geben. Im folgenden Jahre ward dem Verstorbenen- die Bearbeitung der Neufchäk'eller' Anel'egenheiren un“- ter Leitung desverewigcen“ Staaéts- anz'lers' Übertra- gen 11110 im Jahre 1823 trat er, mit derErnennun“ zum Wirklichen Geheimen Legations-Rathe, in das- M;;- niscerium der auswärtigen Angelegenheixen zurüch; -- Der dem Verstorbenen schowfrüher fühlbar gewordene allmählige Verfall seiner Gesundheit- WEU)?“ ej" Besuch der böhmischen Bäder und die ]orgfäicigsce ärztliche und

häusliche Pflege nicht aufzuhalten vermochten, verhinderte