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verfiossenen August '7 Menschen aus einem, dem Unter- gehéeaughyzi Fa _ enge retteten “belohnt hat. '
“AUM 7em „Tse, .n'ga'u. m 13. AprilVormittags wlxkdé ii; 7ein_je_t“_n «141: 07er ehemaligen Bernardiner-Ab- tk-(Erhach, e'kn'je „ ersteigerung vieler den Herzogs. Nas- sgüischén Domaine'n gehörigen Weine , 'von den Jahren 1822 'Und 1823, Steinberger, Markbrunner und aus .an- deren-herühmten Lagen der nahen Umgebung dieses Orts gehqkten. Während das Stück 1823er Gewächs aus den,- sélben_ Wxiubergen, “das Faß mit in Kauf, nicht über 100 Gulden kam, bvb fich der Steigpreis für einige Stücke 18272131: Wachsthüms zu dem Preise von mehr als 3100 S_uldén. , "Stuttgart, 29. April. In der Sitzung der Kam,- t'ner der Abgeordneten vom 23. April, wurde unter an- ö'eren der Bericht des Ausschusses über die Gesekz-Ent- , Würfe we _en des Pfand; und Hypotheken-Wesens vorge- ki'agen. ie Grundlage für das “neue Pfandrechts-Sy- skem würde, nach dem hierüber im Wesentlichen einver- skgndetxen nhalte“ des Entwurfs und des Berichts, in fy'lgenden“ ä„kzen bestehen:
* 1)Ein Pfandrecht kann nur auf einzelne, bestimmte, yxrzusserkéche, i'm Eigsnthum des Verpfänders befindliche Sachen'bkste'llt werden. _
' 2) Unbewegliche Sachen und dingliche Rechte, an solche, können nur mittelst Eintrag in ein öffentliches Buch (unterpfandsbuch) verpfändet werden.
' 3) Nur diejenige unbewegliche Sache wird in Be- zkehrx'ng aufdas Recht der Vexpfändung als im Eigen- thum des; Vexpfänders befindlich angejehen, welche in den “öffentlichen Büchern ("Kontrakt- oder Kaufbach) als sein Eigenchum eingetragen ist.
4“) Derjenige, "welcher ein. dingliches Recht (Eigen-
thums- oder Pfandrecht) auf eine unbewegliche Sache in Ansprüch nimmt, kann, eine Verwahrung desselben mit der Wirkung» eines Rechtsvorbehalcs in das Uncerpfands- such eintragen lassen..
5) Bewegliche Sachen und Rechte, die denselben gleich geachtet werden, können nur mittelst'Ueöergabe an den Gläubiger ;o'der einen Dritten. verpfändec werden. (Fauskpfänderß -
; 6),- DM- Pfandrecht kann auch gegen den dritten Besißer'der vborpfändekerr Sache verfolgt werden.
72'Alsexanöere'Arken von: Pfandrechcen hören känf- *
tégauf.
- „Inderä19ren “Sißung, qm 24.- April, wurde der" Vorkrag des- gutachtlfchen Berrchts des Ausschusses Über die, ,das Pfand- u-ndßP-rioricäts-Wesen betreffenden, Ge-
s: * z-Entwürfe volleudec.„--.Einsanderer, dem Ausschussek . der“ J
w ,hkxlxkß der Yextggxmgs-Yer-iyde zu? Vorbereitung _ Beraxhyns “&!szst - micgethetbter “Geseßes-E'ntwurf, der Me perx-«mmer; vyrgakegt-murde, betrifft *die Ermut-
mmg;u'nd-dfx-„Gehalte:der öffentléMn Aerzre, und be- „
Kimme“, _ daß- :kßwstég ““für "jeden cheramts - Bezirk ein Qbexxemxésarzx é-n der-Eigenschaft' als Staatsdiener ange- KMF?- seyn „sols, wxWeréx-on dem Könige, nach- eingehol- ten7.K'oll,egial-Vorschlägen, auf den-Ankrag des Königli- chM MWÖNFUÜMÉ des Znnxern __jexmmnt wird.
Gedruckt" K_b_'é HMM," „ .
* reße Mitgljeder be1o11ders tn den Fällen, wo die Gegenstände der Ge- “ Es '
* del, oder: Das
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In der _20sken_ Silzun , Wahleiner Kommisfion zu“? die Kosten :der“ Gefangenen'sTrqnsporte betreffenden, Ge,- sekzes-Encwurf an der Tagesordnung. Dabei kam *die Frage zquprache, ob Geseßes-Entwürfe, die vom Aus,- schuffe berathen oder begutachtet sind, doch noch, ehe fie tn, der Kammer zur Berathung kommen, an eine Kom- mesfion zur Berichterstattung zu verweisen seyen. Meh-
sprachen für die Bejahung der Frage,
seß-Entwürsx von befonderer Wickztigkeic seyn. wurde dann, jedoch, ohne die geseßliche Nothwendigkeik anzqerkennen, beschlossen, zu weiterer Begutachtung der vorlaegenden Geseßes-Entwürfe Kommissionen zu wählen.
Z n l a n d. Koblenz, 29. April. Der sogenannte Philosoph
Pitschaft, welcher vor kurzem auf höheren Befehl über wobei ihm das Wiederbetre- _
di'e éränze gßebxkzkccht wurde, ten es preu'is en Gebietes amtlic unter a c wo de
hac sich nochmal erdreistsk, h s g r n, genommepen Namen des Unaufhalcsamen -_ auf ettzem Floße von Bingen hieher zu wre es heißt, o_berhqlh Koblenz mit seinen abgeschmackten Deklamato- rxen etntges Almosen zu erwerben. dte allzeitxvacbsame hiesige Polizei-Behörde sogleich auf- gehalten, in dem Karmeliter-Gefängnisse einstweilen un- txrgebracßt, eme wentgxr angenehme Weise als früher, machen müs- sen. Er zeigt slch ]elzc noch zerlumpter und unreinlfcher, als bet ferner ersten Anwesenheit. Sein früheres, sek)?
tadelnswerthes L?HM- WSWSI fUZWisckwn näher bekannt ,
gewordxn ist.“ muß jedes P?irleid, jede Theilnahme, die man emst sur thn gehegt hat, verscheuchen. der That vtel mehr Gauner, als Schwärtner.
Königliche Schauspiele.
Donnerstag, 6. Mai. Jm Schauspielhause: Das Käthchen von Heilbroun, großes Ritter; Schauspiel in
Das heimliche Gericht. Freitag, 7. Mai.
nach, dem Französischen, frei bearbeitet und in
theil.., Musik vom Königl. Mufik-Direktor G. A. Schneider.
Meteorologische Beoba_chtungen. _ _Baromet-zr1„Theym-.,'Hygr.[Windz Witterung 4. Maf..A. 27011737“ + ZHS!) 680 S.W-jMondsMSn, kühl. 5. Mat.F. 28“ Z“ + 50 780 S-W heiter, fcisch, V?.LZO“ 1-Z“]+12É0 530 [SW-Wlk.,etw,Reg.,Wd. Jm vor. Stückéder St. Z,“. S. 479 Sp. 1. Z. 18 v. u. müssen die Worte „von ihm hcer“ wegfallen.
Redakteur Fohn-
am 26- April.,war die Bertchterskatcung überden, ;
Preußiscke Staats - Zeitung.
Allgemeine
Berlin, den
-- wahrscheinlich um den an- - zu bethätigen,
schiffen, und, '
sogar“ in mehreren Ortschaften am Rheine *
Eri ' d *. - *" ' '
| "' essen durch _ den JUssz-Rath“ Mtxtjch, das Allgememe Ehrenzeichen - erster Klasse zu verleihen geruhet. und wird den Rückweg wahrscheinlich auf '
Er ist in ___ & „* Geselz-Entwurf wegen der Reduktion des Zinsfußss der F? Renten wurden vorgeskern in der Deputircen ; Kammez: ? fortgeseßt und beendiget.
* Géry führte zu Gunsten des Entwurfes alle diejenigen ; ***BeweiSZründe an, die bereits vor ihm von den auderen
5 Abtheil., nebsk einem Vorspiel in 1 Anfänge, genannt: * für das GeselZ eingeschriebenen Rednermgeltend gemacht
Im Schauspielhause: Zur guten [' Stunde, oder: Die Edelknaben, Singsp. in 2 Abtheil., :, KUW ge- sekzc vom Freiherrn v.. Lichtenßefn. HieraU-f: Aschesnbrö- ;“
Zauberkaßchen, pantom. Ballet tn 2 Ab; *“ der Fall. __
durch eine Reihefolge axithtneti[cher Berechnungen an, : womit er zu beweisen fich bemuhte, daß die Umschrei-
[. Amtliche Nachrichten. Kronik des Tages.
Seine Majestät der König haben dem in den Ru- [)estand versekzten Posé-Dirskxor Sch [*inck'e zu Potsdam, den Rothen Adler-Orden drtrter Klasse, und dem, betm Ober-Landes-Gerick)te zu Breslau als Archivarius stehen-
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11. ZeitungS-Nachrichten. A u s l a n d. Paris, 30. April. Die Berathunqen über den
Der Marquis v. Saint-
worden sind; er fand die Operation für alle Klassen der Gcsellschaft, mit einziger Ausnahme der Renten - Inha- ber selbst, vortheilhafr, hielt jedoch dafür, daß", wenn die Maßregel an sich ungerecht wäre, fis, ungeachtet fhWk Nützlichkeit Und Geseßlickzkeit, gleichwohl nicht angenom- men werden dürfe; dies sey inzwischen durchaus nichr Herr Levesque griff den Gesekz-Entwurf
bung der 5procentigen Renten in Zprocencige (ck 75) den
. Banquiers allein, mit denen das Geschäft abgeschlossen
werde, Vortheil bringe; er schlug statt dessen vor, die
5proceutigen Renten in 4-Zprocentige zu vertygnpeln, un- “ ter der Bedingung, daß der Staat sich anhetjchtg mache,
eine qbsrmaligeRedukcion desZinsfußes nichcvor füanah- ren exncreten zu lassen, und daß den Renten-Inhabern die
7-Wahl zwischen der obigen Herabsetzung eines halben
Procencs oder der Auszahlung des_Kapitats gelassen werde. -- Herr v. „Bouv-ille schtckte der Vorlesung
! Z
„ werde. _
seiner Rede zu ZGunsken der vorgeschlagenen Maßregel verschiedene durchaus improvifirte Erklärungen voran. Nachdem er das Gesetzliche dieser Maßregel außer allen Zweifel gestellt, suchte er auch noch dem Einwande zu begegnen, daß dieselbe ungerecht" sey, und schlug schließ- [ich vor, dem GeselZ-Entwurfe die Bestimmung hinzuzu- fügen, daß der Tilgungs-Fond vo-m-1. Jan. 1828 ab, auf seine ursprüngliche Ausstattung von40Mill. zurückgeführt Hr. Casimir Pérrier hielt eine lange Rede
gegen den Gesekz-Entwurf, in welcher er sich jedoch wie
“. gewöhnlich von dem eigentlichen Gegenstande der Diskus-
sion häufig entfernte. „Eine Eigenthümlichkeic dieses GsseH-Entwurfes“ sagte er unter anderem, „ist, daß er sinen gewissen Wettstreit zwischen den Provinzen und der Hauptstadt Frankreichs, zwischen dem Grund- und dem beweglichen Eigenthume, zu erregen sucht. Weit entfernt, eine solche Enkzweiung zu fürchten, scheint man sich derselben vielmehr zur Uncerstükzung der Diskussion bedienen zu wollen.“ Zum Beweise führte hier der" Redner die folgende, wie er unstreicég selbst fühlte, blos“ vergleichungsweise von dem Grafen xv. VillÖle gemachte Aeußernng an: „Man sage uns, ob die Reduktion eines Fünfrheils dsr Renten lästiger oder minder gerecht sey, als die Auflage eines Fünftheils auf den Ertrag des Gmmd-Eigenthums.“ „Man „glaubt vielleicht“ fuhr Hr. C. Pérréer fort, „daß, wenn der Gesetz.- Entwurf verworfen wird, das Ministerium werde verändert wer- den müssxn. Dieses Unglück isi indeß nicht zu befürch- ten; die Zeiten, wo die Minister einen solchen Sturz zu erwarten hatten , sind vorüber, und ihre politische Exf- |enz isr vollkommen gesichert, seitdem die Gesandtschaf- ten, die Pairs- und die Dsputircen-Kammern aus lau- ter Freunden von ihnen bestehen;, fie mögen daher ihren Entwurf zurücknehmen und ihre Porcefeu-élkes in_Gotces Namen behalten, aber uns nicht zu Grunde richten.“ Nachdem der Redner noch darübxr geetfexc, daß man, jkatr bei dem gedachten Finanz-GeiMfte dte Oeffentlich- keit und die Koßkurrenz eintreten _zu lassen, sch'mit fremden Banquiers eingelajsen habe, dxe das Vermögen des Staates s etc 10 Jahren zu ihrem alleintgen Vortheil benutz- ten, schloß er mit folxzendem heftigen Ausfall auf die Mini- tksr : „Ihr habt dem Lande alle die Garancteen entzogen, die