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'pr. Fun. 1155 Fl. Geber, 1150 Fl. Nehmer, pr. uit. dieses JÄÜ
dem auch „ _ rei.“ Die Handwerks-Ge ülfeq ,in den Werkftätten .be:- der-Anstalten werden als cht_1et_der, Schuhmachex, Tlsch- ler, Maurer, Steinmehe'r, Ztmmerleute,S_chm1ede und Schlösser mit Arbeiten für das Innere der Anstalten be5 schäftigt; auch smd 24 Handlanger aus jener Zahl bei dén Bauten in der Spandauer Anstalt benutzt, und den Bau-Untérnehmern für jeden derselben ein Arbeitslohn von täglich 5 Sgr. in Rechnung gestellßworden. Der Arbeitsverdienst aller'dieser Haus-Domesttken und Hand- werker besteht nur in ersparten Ausgaben der Anstalten. Würde solcher als wirkliche Einnahme berechnet, undoder Werth auch nicht höher als der baare Verdiensk einer gleichen Personenzahl bei den übrigern größeren Fabrika- tions_-Arbeiten in diesen Anstalten_ angeschlagen, so ex- reicht der jährliche Gesammt-Verdtensk psx arbeitsfähi-
n“ Züchtlinge den vollen Betrag der individuellen Spei- Yngs- und Bekleidungs-Kosken , und- deni Staate blei- ben nur die General-Kosten zu tragen übrig.
„*
ZU
Wechsel-, Geld- und Fonds-Kourse.
Hamburg, 7. Mai.“ Bordeaux 2 Mon. 2ch Schill„ ohne besondere Frage. -- Paris 2 Mon. 2435 Schal„ obgleich niebriger doch nicht begehrt, 2;- Mon». zur Notnz Briefe und. Geld, 2 Moti. 26 Schill. gemacht.. - St. Petersburg 2 Mon. nichts emacht. -- London k, S. 36 Schill. 7-1. Den., 2 Mon- 36 ' , 2“ Mon. E| bis“ 36 Schm. 6 Den. Geld, 2.8. Mon. 36 Schtll. 5. Dem selten. -- Madrid 3 Mon. 03T:- Den., -- Cadix 3 Mon. MDM., ganz, ohne Frage, und Cadex sau. - Lissabon 3 Mon. 37-35 DM., -'- Porto 3 Mon. 37ch Den. , gut zu begeben, selbß 'mit Z Den. besser.. .- Genua 3 Mon. 81.3,- Dew, Geld. -- Livorno 3 Mon. 88 Dem, ybne Umsaß. - Breslau 6 W. 415 Schül., begehrt, und Mit 713 Schill. besser, ersic Valuten h_ezahli. -'- Amßerdam k. S. 1037“; pCt., 2 Mon. 104 pCt., niedriger“ und dazu mehr Geld, kurz wie notirt, 2 Mon. mtt
?:“ beser. -- Wien in 81166117 6'W.146'p-Ct„, angenehm, 2 .
Mon. 1457; zu lassen und wenig Briefe“. - Prag in 6115967 6 W. 1467";- pCt., fehlt. - Augsbztrg 6 W.1'48 pCK, sehr selten, indeß war der Bedarf auch xmht bedeutend.. - Frankfurt 6 W. 148€ pCt. , zum Kours tii-mehreres2 Mon. gemacht. -- LeCipzingKZU. 1.48 pCt., Gew und Brtefe. - Diskomo 4-5 11 t., r e.. *
L*VU-tsd'bk 11 Mark 4x? Schill„ ""'- Gold &] marco 1GL-Z Schill„ Gold war ',ut„zu begeben und für Sorten 102.5s Schill. zu bedingen. ontsd'or hatten N'ebmer. - Piasier 27 Mark 15 Schill.
“ Preuß. Engl; Uni. von 1818 v. C“. 9777 pCt. Geber, 977? PCK. Nehmeré; auf 3 Mon. 97214 pCt. Geber, 973- HM. Neb-
mer,-- Preuß. Engl. Anl. von 18221). C. “97 pCt. Geber, .
9.7 pCt». Rohmer; auf 3 Mon. 97-3 p-Cx. Geber, 9777 pCt., Nehmer, der Umsatz war beschränkt, Anleihe von 1818 11.97-Z7 do.» von 1822a. 9/71 gemacht und so zu haben..
Oeßerr. New]]. pr. Caffa 98-5 pCt. Geber, 985- th. Neh- mer“; entf KMM. 99 pCt. Geber, 98T PC-t. Nehmer, man ' bezahlte p.. CNSZZ bis 985; und auf 3 Mon. bis 983" , indeß für“ Letztere febltocs- an Verkäufern. -- Partiai-Obligationen 1); C.. 13514 pCt. Geber, 135Z pCt. Nehmer; pr. „FUN. LIZZ th... Gsbxr, 136 pCt. Nehme» es xi? p: C.135*.1é35:1x, für- ult. Zinn. 136xbezah'k1, und so.- blieb btszulehtGeld. - Bank- Mixn. kurz; Liesaruns U45 Fl. Gebev, 1145. Fl. Nchmer-z.
Garten-Arbeiten, zur Bäckerei und Braue- '!
chill. 4-3- Dew, ohne Grund herabgesetzt; für .
konnte man zu 1150 haben, pr. Jun. war bis zuletzt Geld
Preußische Staats - Zeitung.
dazu, und selbß & 1155 keine erße Verkäufer. - Loose z 100 Fl., v. C. und für uli. Mai, es fehlt „anz daran.
Russ. Engl. Anl. p. C. 95;- pCt. eber, 955 pCt. Neb- mer; auf 3 Mon. 957; pCt. Geber, 95;- pCt. Nehmer, v. C. 957!" auf 3 Mon. 95L schwaches Geld. -- Uslal]. Säb- Nüb- z 5 pCt. d 36 Schill. 87 pCt. Geber, 86? pCt. Nebmer,1
6 pCt. ?- 36 Schill-, MZ PCt. (Heber, die 5 PG. waren _ pr. Cassa 86Z und aufs'Z Mon. 86? gut zu lassen. 6 Mr, ;
ohne Nebmer.
Port. Engl. Anl. von 1823 92 pCt. Geber, zu 92 war __
einiges Geld auf 3 Mon.
Reap. Rente 5-77 Den. One. 95 pCt. Geber , 94; pCt.
Nehmer, waren begehrt und 9/1;.* bezahlt. Norwegische Anleihe bei Gebr. Benecke, _
mit 1055 angeboten.
Hannöw Loose, Kours 5 146 pCt., 105;- pCt. Geber, ohne *7
Frage mit 1053 PCt. Geber.
Dänische Anleihe 1ße Abtheil. & 5 Wk. 95-5 PCt. Geber; Ü-
Desgl. bei * Hambro & 6 pCt. 105.1T pCt. Geber, ohne Umsatz, die 6 PCt. .
die Dein. 4th. div. Daten auf 3 Mon. 75:7; 2te Abtheil-ä *
5 PCL 953“ PC!“. Geber.
LW. Ohngeachtet der Pariser Berichte Fonds nicht so *
lebhaft wie man erwartet hatte. Nur die Oesterr. waren leb- haft gesucht und selten.
___-.*...“-
Königliche Schauspiele.
Dienstag, 11. Mai. Jm Schauspielhause: Erstenmale: aus dem Französischen von Castelli. „ oder: Die Abentheurer, Oper in 3 Abtheilungen.
Wiittwoci), 12. Mai. Am Betrage, i'm Opernhause: Das Alexanders-Fest, oder die Gewalt der Mufti; große
Kantate aus dem Englischen des Dryden, überseßt von [ Ramle-r. In Musik- geseßc von Händel, mit neuerer ;( Ausgeführt von den König; 77 .lich-en Sängern imd Sängerinnen, so wie“ von den ,.
Bearbeitung von Mozart.
“TU 1 l g e
in e i u e
HY? 112-
Berlin,
[. Amtliche Nachrichten. Kronik des Tages. Der Königl. Hof legt morgen den 13ten dieses die
' Trauer auf drei Tage an, fiir J. D. der verwitrweien “Herzogin Anna Karoline zu Braunschweig-
Liineburg-Bevern, geb. Prinzessin von Nassau-
Saarbri'ick. Zum Der Großpapa, L*usksp'isl in 1 Aufzuge, Hierauf: Zoconde, “
„Berlin, den 12. Mai 1824. . . v. Buch, Ober-Ceremomen-Metsrer.
A ngekommen: Der General-Major und Direktor
des 4ten Departements im Königl. Kriegs-Ministerium, ““.-Köhn von Jaski, von Stettin.
sämmtlichen Mitgliedern“ der Königl. Kapelle und des gesammten Chor-Personale des Königl. Theaters, unter ;,
der Direktion des Königl. General-Mufik-Direktors und ;;
Ritters Herrn Spontini. Die Solo-Gesang-“Partieeu
- ZeÉde-UE vor? den KönighKéänlgeÉnnen MZd. SeidÉleZ, “e. unie, und den -nig.' ängern erren t- I'd - - - - » , mer, Bader, Blume, Devrient und Sieber vorgetragen. er Kammer m1t, worm dieselben ihm den, nachemcägigem
) Vorher: Große-Symphonje aus ;: (11113 von L. van Beet-
hoven. Anfang 6 Uhr. Ende 9 Uhr.
Käthchen von Heilbronn..
„-
Meteorologische „Beobachtungen. _ ,BarometeriThevm.?Hygxleit-xd[, WiktorunQ 9. Mai.A. 28" 5“ + 80 [ 350 W. [hell, kühl“. 1.0. 932111..F. 289“ 3-34 + 30“- , 650 S.W„hen, frisch,. 932.280 2311:- 14-1-0' 37“ S.W-trüb.ram
, Morgen, als am „Betrage, wird die' Sta-aks-Zeitung' M'cbt evscheineu.
„_ „„ _, 7 Redakteur Fohn-
Gedrnckt bei Hayn:-
11, Zeitungs-Nachrichten.
A u 5 l a n 1). Paris, 5. Mai. In der Sikzung der Deputircen-
Y“Kammsr vom Zken, theilte der Präsident der Versamm-
Zéiung ein an ihn gerichcetes Schreiben der Quäsioren
Krankenlager plößlici) erfolgten Tod des Hrn. Brenner,
*Fßpxtirten des Dexgrtßnxlenxs dar (76113 (]"01', anzeigcen. „ . ZF , ' te e unerwartete „Oot s)a r erregte allgemeine Bestür- Donnerstag, 13. Mal.. Jm SchaUsptelHaUssx Das *zung und eine lebhafte Theiln/al)me in- allen Theilen des
Herren Ja'chkka' de Pampelune und von ;
Saales. Die
„ Berbis, hielten jeder eine Lobrede auf den Verstorbenen, der sci) sowohl als Mensch, als in seiner Eigenschaft“ Zalvs praktischer Arzt in Dijon, die allgemeine Achtung seiner Mitbürger in dem ONaaße zu- erwerben gewußt, Zhatte, daß dieselben ihn zweimal zu ihrem Repräsentan-
]" ten gewählt schlag des
harten. NachdemjdieKammer auf Vor;- Prä-sidenten, die Mittheilung dieser Trauer-
Bothsch-qfc an den Minister des, ZWS?"- so' wie die' Wahl einer Deputation von zwölf P?i'tgliedern, die ii)-
7-- ;,
'- rem Kollegen die letzte Ehre erzeigen werden,. verfügt
hatte,. wurden die Berathungen über die' in Vorschlag
den13ken
Mai 1824.
Geseße eröffnet. Das Amendement des“ Hrn. von Ma- tartic, daß die Renten-Jnhaber fünf Tage nach der Be- kanntmachung des Geselzes, schon im Voraus ihre Er- klärung über die von ihnen getroffene Wahl der Aus- zahlung des Kapitals oder der Umschreibung der Renten abgeben können, wogegen ihnen im letzteren Falle vor- läufig ein verhandelharer Schein über den „Betrag ihrer Reiiie ausgestellt werden solle, - erklärte der Finanz- OJTttitsker ganz mit den Absichten“ der Regierung über- einstimmend, die ailes MSgliche zur Erleichterung der Renten-Jnhaber zu thun bereit sey; nur hielt er, statt der Ausstellung von Scheinen, das Stempeln der“ zur Umschreibung präsentirten Znskripcionen: für“ zweckmäßi- ger,.wo alsdann eine jede mit einem solchen Stemyel veriehene Inskription die Reduktion des Zinsfußes der- selbxn attestiren, und bis zur “Ausfertigung der neue'n Jnjkripcionen Kours haben. würde. Hr. Casimir Périer meinte, daß dies Alles, hinsichtlich derjenigen Rentner “ di'exsich der Umschreibung“ unterwerfen, ganz gut sey, fragte aber, was der Minister machen werde, wenn die Zahl derietiigen_Renct1er, die haare Auszahlung zu erhal- ten wünjchten, 10 groß würdé, daß die-ganze Summe der verlangten Kapitalien, statt 370 Millionen, für deren Bereithaltung zum 1. Okt. die Bau uiers sich berpfiichtet hätten, etWa 1200 Millionen betrßtge. Der“Graf" von Viilézle erklärte, daß dieser Fall, wenn er einträte, in so fern als ein Unglück zu betrachten seyn würde„ als man daraus wr'zrde schließen müssen, daß die Renten-Jnhaber sich selbst in die ungünstige Lage haben setzen wollen, vor welcher der Staat sie zu bewahren Willens war, näm-
. lich in die fast nicht zu bezweifelnde Rothwendigkeit, *die
Renken später zu, einemhöheren “Kourse kaufen zu müs- sen, als das Geseß sie“ ihnen jetzt anbiete. „21Min auch in diesem Falle,“ fuhr der MinTiÉker fort, „sind dte von, uns
.g'ekroffMMMaßregeln von der rc, daß. weder das Zutereffe-
der Rentner nochdas des Schalzes dabei gefährdet wird. Die Auszahlung; der Kapicalien geschieht «]SÖMU in der Reihefolge wie dieselbe begehrt wird.. Ursache zu; klagen kann dabei? Niemand haben'- da“ nach den eigenen WU“- sichten des- vorigen Redners (Hrn. C. Périer):die[3u-
gebrachten versehiedenen ZusaH-Artikel, zu dem Renten- “ [th befriedigten Renten-Inhaber die weißen Vortheiie