Yrinzessin, Seiner Gemahlin, vor. _Um 1 Uhr findet zu hren der Deputation em Dé]euner statt.
Württember . Stuttgart, 23. Oktober. Lieder die Berufung dex; andtages hört der „Si.-A.f,W. , __daß die Regierung die Fertigstellung des Kommxsstonßbemchts uber daS Feldbereinigungsgesetz für die _Abgeordtietenkawzner ab- warten zu müssen laubt. „Würde dieser Bericht zeitig genug erstattet, so stände er Berufung des Landtages, noch 1111 [an- fenden aére nichts im We e; doch konne dieselbe nach Lage der Ver ä tniffe vor Ende 9 ovember oder Anfang Dezember
nicht wohl mehr erfolgen. 23. Oktober. (W. T. B.)
Baden. Karlsruhe Bei den heute stattJehgbten L a n d t a g s w a h le 11 wurden 22
nationcilliberale un 0 klerikale Abgeoxdnete sowie? sm_demo- kratischer Abgeordneter gewählt; in zwei Wahlbezirken ist das Wahlergebnis; noch nicht bestimmt festgestellt. Ok __
Mecklenbur - Schiverin. Schwerin, 23. _to er. Wie die „Meckl. Flux“ melden, sind die Gro ßherzogl1che1i Herrschaften gestern früh gegen 8_ UTM von Vaden-Vaden nach Paris abgereist und habe_n dort1elbt im Hotel du Rhin, Place Vendome, Absteigequartier genommen.
Sachsen-Weimar-Eisenach. W eimar, _ (Th. C.) Die Groß erzogliche Staatsrx ierung hat, dem Vernehmen nach, eschloffen, _ den 11 e _u 9 em a _l t exi L an d: tag im Januar 11. J. ur Erledigung einiger drmaltcheti A1)- gelegenheiten einzuberitZen. Der StaatshaushaltH-Etat fur__die nächste Finanzperiode wird denselben voraussichtlich erst spater
beschäftigen.
23. Oktober.
Oesterreich-Ungarn. W ien, 24. Okiobsr. (_W. T. B.) Im Ab geordnetenhanse wurde_l)eute die Regierungs- vorlage, betreffend dieH inausfchiebung der Einstei [ung deH Schwurgerichtézverfal rens bei a11archistische_n U 111 tr i e b en, nach langer, bis itternacht dauerndsx Debatte in namentlicher Abstimmung mit 163 gegen 126 Stimmen (1 n: genommen. _ _ _ _
_ (Presse.) Der Mi111ster:Präs1den_t Tis-za wurde heute von dem K a is er in längerer Audienz empfczn ßn. Jm Ministerium des Aeuszern fand heute eine 1nehrs_tun ige Sitzung der österreich=ungarischen Zollkonserenz statt, in welcher die Jästruktionen für die türkischen Vertrags: verhandlungen festgeste t wurden. Dieselben werden nunmehr beidsn Regierun en zur enYültigen Genehmigung unterbreitet.
24. O tober, ( . T. B. Bei dem heutigen Empfange der Delega tionen erwiderte der Kaiser
legraphirt, daß Der Nan uner Korrespondent t_e _ zwei Dampfer degr Jrrawaddy-FiottiliednxtKoPZFZe dalay abge augen sind. d EineFMTLonndäsch; ";)er Ultinpiatum “"“ " ' e ort" a“"en, er an , _“ _- ZZZ trlittth, amjckZT0é1 d, in Mandalay e_intreffléx; UYU ertNo: stets zur augenblicklichen Abfahrt bereit __ l_- sén wir d er vember Abends warten. Wenn unbeheljigt ge___Oa_ _e___,Dampfer alsdami mit oder ohne Antwort fortdamzy e_n. 16 €
ist etwa am 10. November in Rangun fa ig.s Calcutta ___
Reuter en Bureau“ wird 911 Dem “ schDicé Virmanen errichteri Erdwerke und reitungen. Ju
welcheß Torpedos Weise den Fluß
22. d. tele raphirt: _ _ _ treffen andgere aktive inilitiirische Vorbe Min la beftxdexh Zchüem KdanxxxénYYre er ent und xur 9 en un _ „ „„ 1r))eréperrt. Kjuy Yung Atwin Woon ist m1t dem IdZefZY beoex die birmanischen Grenztruppen hetraut worden u_1_1_ ck E 6“ König Thibo den Befehl, die Passage derobNZ-s eLniscF-xi dition unter allenUmständen zu verhindern. “zm irm
* * * " den bei Rat md lan Wierige Erorterungen gepflogen ix_)or , _ dene? der Königg enttänscht heraquand, daß dW FZWFLUJPUZLZ in der Majorität war. Kan WOOP, der hUUPTsÜYLÖsßl ?- fürworter des Friedens, telegraphirte nach dem onsei an
. . s. _ _ WWYOZNZÜFKUZÉH letzten Aufstandes im nordwestlichen
Canada, Louis Riel, [)at wsnig HOÜNMI, NUL dem Leben davonzukommen. Inder Heutigen Sißng des richter- lichen Ausschusses des Geheimen Raths kaundigte der Lord: kanzlei: das Urtheil der Appel[atid1_r_§1nitgnz, indem er erklärte, daß Ihre Lordschasten _er Annck)? WWU, ÖW VELU- fung habe keine „Begründung. Die Verurtheilung wurde daher be täti t. _ „ _
s _ 924. Oktober. (W. T. B.) Der „T_mies zufolge hat die englische Regierung ihre Bethexligung qn der demnächst in Konstantinopel wxgen der rumel1schen Aiigelegßnheit beginnenden Konisrenz zuLesagt.
Birmingham, 23. Oktober. (W. T. VZ Der Staatssekretär für Indien, Lord Church) [, hielt heute Abend in einer Wählerversammlung eine Rede, in welcher er aucké die birmanische Fra_ge bßiprack) Und erklärte: das Re ultat des angedrohten KriegLH werde_1vahr: scheinlich die Annexion von Vixma_0de__r qu ix_)SMZstL-Ps ein Arrangement sein, das Sinerfolck)811_1ek)rahn[1 ware. Eine feste Politik sei zum Schutz der Englischen Interessen unum- „ gänglich nothwsndig.
Frankreich. Paris, 22. Oktober. (Fr. Corr.) Die Minister traten heute früh unter dsn] VorfiH des Hinrn Brisson zu einem Kabinetsxonseil zuicxmntsxi, Dis Fehr [ange Berathung beschäftigte iich hauptsächlich Mit den Fra en,
auf die Huldigungsanfprache der Präsidenten: Die Versiche- rungen treuer Ergebenheit, welche Sie mir soebe_n _aque: sprochen, erfüllen nnch mit an richtiger Ve rtedigung; empfangen Sie dafür den Ausdru meiner vo en Kaiser: lichen Huld. Die Beziehungen der Monarchie zu den auswärtigen Mä ten sind die freundschaftlichsten. _ Der Besuch, mit wel em uns der Kaiser und die Kaiserin von Rußland in Kremsißr erfreuten, erschien als ein wsrth: volTes Leichen der Fortdauer jeneH exci_gen und vsrtrcmens: voÜen Verhältnisses zwis en deri Herrs )ern dEr drei großen Nachbarreiche, deren cdeutung fiir den Friexden der Monarchie und Europas ich Ihnen vor Jahresfrist anzu-
kiindigen vermochte. In dem ernsten Bestreben, den
durch Vertiäge, gewährleisteten Rechtszustand als Grund:
lage des Friedens und der Ordnung aufr€chtzuerl)alten,
finden wir die volle Mitwirkung der iibrigen curvpiiiscken Mächte. Diese EinmüthiZkeit zur Sicheru1ig_ dei" groéen
Interessen des Friedens ildet _das _ewichtigiw Unterpfand
des ErfolgeeZ; in diesem Gßiste it meins Regisrung
bemült, im Verein mit den anderen Signatarmächten
des erliner Vertrage-Z in den Gebieten des Valkanéo' die
legale Ordnung wicderherzusteilen, deren unérwartete
Verleßung fiir die Ruhe und Wohl ahrt der dortigen VMM
ernste Gefahrenheranfbeschwört. Die chiung vor den Vertiägen
und die Aufrechterhaktung der aus [eßkeren hervorgehenden Rechte und", Pflichten waren die Voraußsoßungen jenes Vertraucns, dak-= Europa den Valkauvöikern entgegengebracht hat, indem W die Bedingungen eines selbständigen politischen Staatslebens fiir dieseWen schuf. Die Erhaltimg ÖGS Friedens und die Wahrung der Interessen der Monarchie wird auch forian die ersto Auf: gabe meiner Regierung bleiben. Die Vorlagen, welche ihnen zur verHaffungLIzmäßig-en Behandlung zugehen, werden davon Zeugni geben, daß auchdieSmalder Finanzlage ÖSV Monarchie voile Rechnung getragen wurde.
__Agram, 22. Oktober. (Press.) Der gewesene Lande?:- Prä1ident_Kre_sticZ erklärt in_ den heutigen Blätterxi, daß, nachdem sich die Verhältnisse, DLL ihn znr Niederlegung seines Mmidats bewogen haben, in Nichts geändert haben, er auf dch ihm migebotßne Mandat für den kroatischen Landtag nicht refleknxe; 10m1t bleibt nur der oppositionelle Kandidat ])r. Derencstn ohne Gegenkandidaten.
Carraro, 24. Oktober. (W. T. B.) Nach hier ein: gegangene11Nackrich_ten feuerte, géstern ein Albanese m€h- rere NWOlVSTsZÜssE auf den KriegeZ-Minister von Montenegxq, [amenaH, Präsidenten der Grenzreguli- rungs-Kmnxxnssron, ab- Der Kriegs-Minifter blieb unversehrt. Der _Attentater _gestand, daß er einer Verschwörung angehöre dL? slch gegen die Grenzberichtigung gebildet habe. ,
Großbritannien und Irland. London 22 Oktober (Allg. Corr.)_ De_is Expediiionscorps, réelches gegen Birma oyemren 1011, falls König Thibo den orderun en dxs an _1 n („gerichteien Ultimatums der in??)ischen & Jierung _xn t ;xdlgi; leistet, wird aus dem 1. Bataillon er wallisischen Fusiliere, dem 2. BataiÜon des Liverpoolér Re:
YMWTS, dem 2. VataiUon des 11. bengalischen Infanterie:
5 egiments einer Batterie der Köni ' ' ' ' ,_ _ gli en ArtilTerie
BergbattMen, ferxier aus einem Fataiüon béitifyjcjchzerl
Infanterie und mer Sepoy=R€gimentern aus Madras
bestehen. Diese Truppen haben bereits Be e [ er alten ' nach Birma 9111sz iffen. Das ExpéditioanYOXPZh wird W „ rrawaddyhmauf uhren. Der zum Befehlshaber ernannte eqeral-Mawr P rendergast hat sich im persischen Kriege, sow1e_ wahrend des S_epoyzAufstandes vielfach ausgezeichnet und ist Inhaberdds Vigtoriakreuze-Z. Er hat auch den Feld- zug gegen Abessimeii mitgemacht und sich an der Einnahme von Magdalq betheiligß Jm Arsenal von Woolwich lief gesterndßr kmegßmtmstemelle Befehl ein, 10000 Gewehre und 10 Miilionen Patronen zur Außrüstung des birmanischen Expeditionescorps nach_ Indien zu senden. König Thibo's Antwort auf das Ultimatum wird etwa am 30. d, erwartet. Aus Calcutia Wird der „TimeH“ unter dem 21. d. ge:
welche bei der Wiederaufnahme der parlamentaris en Session in der Kammer aufgeworfen wsrden dürftsn. Die Minister habsn dsmnack) die Grundzüge Einer Déklaration, mit der das Kabinet vor die Kammern zu treten gedenkt, einer Liste:: Erörterung unterzogen und iiber die Propositionén deliberirt, die sie dabei den Kammern vorlsgen WOÜLU. DLS Weitéren befaßte man sich mit der Frage der eventueüen Nach: fo [ g L r der zwei nicht wiédergewähltsn und de_Yalb démissioniren- den Minister PierreLegrand imd Hervé: angon, sowie der beiden sich in der gleichenLage befindenden Unter:Staats- sekretärc Rousseau und Hérault. Von der Krsirung eines besonderen Ko[011ial-Ministeriums war iibrigens, in dem KÜbiULtÖrklth noch nicht die Rede. Der Marins- Minifter theilte sodann den Bericht des Admirals Miot Über die unglückliche Affaire von Tarafatre sowie die sonstigen aus Madagaskar eingelaufenen, keinesMgs allzu giinstigen Nachrichten mit. Es entspann sick) iibsr diessn Punkt Eine Diskussion, doch wurde kein bestimmter Beschluß gefaßt. Vekmmtlick) will das Ministerium es der neuen Kammer Überlassen, zu entscheiden, ob der Krieg gegen die Hoya?) foxtgeseßt' oder eingestellt werden soll,
_ 23. Oktober. (W. T. V.) Die Miinzkonfcreuz
Hat ihre Verathungen heuis fortgeieizt. Der belgische Ddlsgirte Pixmez hat an dsn Beraihungen bis 1th MM theilgsnommén, haiw aber heute Vormiitag zuniichst mit den französischen und darauf auch mit den italienischen DelegirWn eine Privatbesprechung. Man ist bestrebt, zunäéhst ein Einvernehmen unier den auf der Konferenz vertretenen viixr Mächten herzustellen, und Hofft, daß Belgien später bei: ircten werde.
_ 23. Oktobxx, AdendZ. (W. T. B.) Die Münz: kOUfETQUJ b€1chä1tigte 1ich heute mit dem in der vorher: gehenden Session der Konferenz auSgearbeiteten Entwurf zu einer neuen Miinzkonvention und berieth die da- mals zurückgesteliten Punkte, namentlich aber über den lega- len Cours. Eine endgültige_ Entscheidung wurde noch nicht getxoffxn und die Berathung 1chließlich auf nächsten Montag der ag .
Deni „Soir“ zufolge hätte der heute Vormittag abgehal- tene Ministerrath iibcr das Vorgehen der Prinzen von Orleans_und ihrer Agenten bei den Wahlen ber_atl)€_n und die Frage erwogen, ob man die Prinzen, Wil sie Pratendenteante vorgenommen hätten, ausweisen musse. Der „Soir“ wiÜ wissen: die Entscheidung sei vertagt iporderx, bis das Ergebnis; der administrativen Untersuchung u_be_r die Wahlen voxliege; im Prinzip sei man aber darüber EMU „SWUM, __daß in Bezug auf die im Vesiß der Prinzen defmd ichen Gu_ter keinerlsi Sequestrations- oder Konfiska: tionsanaßregel eintreten folie.
_ erechenland. Athen, 23. Oktober. W. T. B.) EZU Telegramm dei: „_Agence Harms“ mel et: Gestern FSUÜÄ habétx die hiesigen Gesandten dem Minister es_ nsnzarti en _eine schriftliche identische Mit: xheilnng ukzerge en, m welcher fie Griecheniand auf: *sokdern,_ die Fdigeig von Schritten zu ermessen, L_?chchx geeignetdwgren, die friedliche Auf_gabe der Mächte zu mach eren __un m_ welchex ste Griechen and verantwortlich Y- fa s es weitere Wirren hervorrufen soktte, Köni “Z. [WWB bei Eröffnung der Kammer verlesene Berlin? WHL? 0Tsch_aft konsiatirt im Eingangs, daß der an' d r Berkkkag, _mdem er ein gewisses Gleichgewicht 1 er al anhalbm el herstellte, die hellenischen Inter-
€ssM bis zu einem estimmten G ' '
, , rade t ere. Grie en- xiiixixistYZYx-«i BWL «th“; 'die MMZ quo die LW“ Uknpromittire urch die Zerstörung des
- age GriechenlandT welckes si ewungen MKW Wahrung,. der h_ellenischen Jnieress-Ä? Zizlitärische Hi bg n zU-LMWÜM „DW Botschaft konstatirt weiter diE
"g?- ung, Mit welcher dW Reservisten zu den Fahnen eilen,
und giebt der Ueberzeugung Ausdruck ' ' Pflicht thun werden, wenn die Umständé IerfZLrFY-M YT
Botschaft spricht_ ferner die Hoffnung aus, die cFriedensliebe Mächte werde eme; Ordmzng der Dinge hersteislen, durch wchF der Friede nn Orient gesichert werde, und kündigt sodann die Einbringung des Vudgeis und der Kreditvorlagen an Unter Betdnung der YeberzeuguqÖg, die Kammer werde Angesichts der kritischen Umstande den _offnungen der Nation entsprechen und _der Regierung di? Mittxl bewiliigen, deren diese bedürfe um ihre große und 1chmier1ge _Llufgabe zu erfüllen. Seitens; der Deputtrten wurde dus Botychast mit begeisterter Zustjm: iming aufgenqzmxien und eme ungeheure,Menschenmenge be: grußte den Konig, als er di€ Kammer verließ.
_ Türkei. Konstantinopel, 24. Oktober. (W. T. B.) DW Pforte verlangte die Abberufung des griechischen Kon ulatskanzlch Zygomala in Krsta, da 61: in dem Verdaxht stehs, dic Agitation zu schüren.
_P_h1l1ppopel, 21. Oktober. (Mig. Corr.) Die politische Lage hat sich nicht verändert. Die muhgmedaziische Bevölkerung von Delihorman hat an die Regieryng das Gesuch gsrichtét, die National: garde dteseS Distrikt-Z gegen Serbien im Fal] einer Invasion tt_ls Feld zu schicken. Der Entschluß der Regierung ist noch nicht bekannt.
Rumänien. B_ykarest, 23. Oktobsr. (W. T. B.) Dem Vexnelxnen nsch „wurde vom Ministerium beabfichtigt, die Wischen Numaiiien u_nd anderen Staaten bestehenden H_andel§vertrage 111chT zu ern€uern oder zu ver: xganJ-rn, so_Zmeu_??ÖFLYÜbetxeffZ-„nden Ablaufßterminen zu
an 19611. t auen e ' Handelsvertrag mit Rußland. 1 Halidelsvcrxrag ist dxi
Dänemark. Kopenhagen, 23, Oktober. W “"
In der_ leutigen Sitzung des__Landsthjng§ gahé der LPKF!) dent LW e MLUYUY AbsÖSU UW? da?, Attentat gegen den MinistHr-PrastdentM EstrYBLLbha'iien Ausdxucx. Das Haus mit Einschluß _der Linken stimmie den Außiaiiungen dec; Yräsidenien Fix. HWLjan wurde ?'m oiienet Vrieideg
önigs Verlejen, mélcher den Reiéhstag bis zum 18. De: zember vertagt.
_ 23. Oktober. („W. T. V.) Der Präsident des 011» things, Berg, nahm in där heutigen_Siizung ebenfa 21 Ver: anlaffung, sein tiefes Bedaxiern und 1_einen Abscheu über das Attentat ng-zn den MinistLr:Präsidenten Estrup auszu: sprechen. Den AUÖWffUngM des Präsidenten wurde vom ganzen Hause zugsstimmt.
_ 24. Oktobsr. (W. T._ B.) Auswärtige Zei-
tungen cYakusn in jüngster ZW; wiederholt Nachrichten von angebli ) hikr stattgehabten ernsthaften Unruhen ge,- bracht, sowie daß Polizei _nnd Truppen zur Zer- streuung von Pöbelhaufen ansgeboten Wirden mußien, daß man baldiges Blutvsrgießexi erwarte, und dergleichen mehr. Disse sämmtlichen Behauptungen entbehren voll- ständig jeder Begründung. Die öfféntliche Ruhe ist bishér, ungeacbtst der leidsnjchaftlichkn Sprache und der Auf- forderung zu Gewaltthaten seitsns der radikalsnPreffe, keinen Augenblick gestört worden. Angesichts diess): Haltung der Pres s e verlautet, daß die Regierung eine Zusatzbestimmung zu dem Strafgeseß, analog den Artikeln 130 und 131 des d€sitschen Strafgéseßes, zu erlassen beabsichtigß.
Asien. China, Peking, 20. Oktobér. (Alxg. Corr.) DLL? „Times“ wird berichtet: Li Hung Chang ist nach €in€m zwanzigtägigsn Besuch am Hofs, wo er mit gwßer Herzlich: keit empfangen wurde, nach Tientsin zitrückgekehrt. Er hai Anstalten für die Einfiihrung wichtiger Nezformen getroffen, Es ist ein Admiralitäts-Kollegium unter der Vräsidéut: schafi des siebenten Prinzen gebildet worden. Li Hung Chang soli als Mirzister veraniwortlick) für (1116 seine Kollsgen ssin. DUH ÜÜJLLULML_ Ergebnis; des Besuches ist gswesen, daß seine Beziehungen Mit dem Throne fester gsknüpft wurden und er iick) größer? Gewalten als Viz€-König gésich-zrt hat.
Zeitungsstimmen.
Die „Danzi, er Allgsmeine Zeitun “ reibt: „Vor der EntsiFeiduzig.“ Etwa acht Tagü krenIen sléxs noch von den_Urwah[en. WWU dieNnal dsr (Haug dcr Waßibswegmig ein ruhrgcrkr war und im _AUgcmcinßn Ein mcnigcr lebhaftes Jntcreffe an ds_r bevdrstchcnden,EntycHeidnng bekunditc, so Bat dics offenbar darin seinen Grund gshabt, dgf; dlE Usdsrzeugimg vordérrsokß, es werde durch das Wah1r§11ilfat dock) mäss a_n ddr Zusammenseßimg der Abgeordneten- kammer_ gcanderdwxrdcxx. Diese ULÖLTZLUJUUJ 13911le sinmal auf der _allgememsn Zufricdmzi)81i_ Mit der hcrrfckyendcn Politik" und mit ÖAW jenigezi, iva_s_ da»? bisberigx Abgcordnxiknkaus auf dem BODEN diesex Pck[r_t_1_k_x_]e[ci1iet Öat,_ uxd ULPÖFYUN andsrseits auf der Einsicht daß a e „n rengungcn, 111 LM “xxo fc eins andcrc ' , _____________ 1t__nd_ckvcrg_(_?(ich sind. Stimmung zu erzeugen, „n _ 1) )en 3, nst'kengimgcn [M 05 freili mi t 16 e [ ' 85 NW 111 ds_x Folge nichf ießicn. Man Fat “Ke ZZZeZkttiUYLdianY [ckn1axzesken Jiirbcn z_u malsn und W[cs aanubcuth versucht woraus 11ch_ cine AngriffÖWaffL gcgsn dic ngicrung, die Verwaltung„ die His- HMF]? Gesng€b11ng_Und _gsgsn dic Konsc'rwativmt fck)mied2n ließ. Die rei11nmgen Haben idr thHerigeaZ rein negatives Verhalten im Pak- amcnt gßgennbevßdx Siench Sozia[-, Verivaltnngsreform- und Eisen- ba_hnpo[1t1k zu be)chomgen und 311 rcchtf2rtig€n gesucht, indem fie bi:- muht waren, dW Schaftenscitcn dessen, was das Parlament zu (?tgnde gcöracHt, HeraUé-zukedrexi. TWK alksdcm sieht man nicht, daß 8» ck11th ge[ungen ist, das B;.)[k mit sick) zu reißen und eine Bewegung gegen die Régier_ung_ und di? _staatssrbaßcndcn Parteien hervorzurufkkb _So weit sich [Zis ]etzi izrthmlcn läßt, [vai ikyrc ganze Thätigkeit _ im Pariamenk 107120171 _wx 111 der Wablbcwcgimq _ nur den einen Erfolg chabt, __daß die Kimi zwischen ihnen n'nd den Naiionallibc- ralßnxmmcr roßex gcjvordkn ist, und daß sie _ während beide vor drei IaHrcn Zrm 111 Arm zur Bükämvfmig dcr angeblichenMeakiion" und 3ur_Gr1tr_1d1tug ClZlLr großen liberalen Parte“! ausZogen ““ W" FYZFdonalliberalen ]ejzt VoÜständig imStick) gelassen und bekämvst Auf dec_ andersn Seite haben die kon'ervativcn E12meniesiarke BUUÖLIJMVÜLU M ÖL" gryßen Erfolgen iHLer bisherigen olitik, fük dxe es einer bei;)„nderen agrxatorxsckyen Empfcbiung kaum Ydarf. In ['Uli-„rz Wciblxrenen lmen s1ch die gemäßigten Liberalen ihnen zugesellt uiid sick) unt iHne1)z_um Kazuyse gegkn den Freisinn verbunden, Freilich hat es auch aanalitatenziy1sch§nchncnnicHt gefeblt. . . . Im Ganzen aber kann dock), _wenn n_1c1n _dun L_)[ick Von Einze[k)eiten wcglenkt und auf das Ganzß gcrrck)t_et hält„ konstafirt Werden, daß beide Theiic das gemein- sgms Jutexesje vexbmdct, dcn Ö)kadika[isi1iixs nisdcrzuöaltcn und daß sw __ tHLrls verözmdeß thei[s_ei11 jeder für sich _ das Banner der nattonaken imd_1n 1v1rkk71cha1tlich=sdzialcn Dingen ;_;ositiven Politik bochiragen, _ eme Aenderung dcr Situation im Vergleich zu der FHTW,“»;Mdkags=WÜÖ1kaULPUJUT- Wekach zu den besten Hoffnungen ere ) ig .
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