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eine leise Hoffnung, er Werde mir seinerseits Aufklärung geben, wie dieses Dtxnstgeheimniß x früh 2131 folportirt werden können. Ich Weiß nicht, ob die ache etwa „te Entwßckelung nehmen kann, daß auf seen Zeugniß darüber dermalemstuzuruckchrt „en wer- den wird. Sollte es mw abcr clingen, hic the c1_1_der n tskretton u entdecken, so kann ich naZ den mar mimdltck) zugekommcncn anißizen verfichcrn, daß ich auf das Zcugniß des Herrn Vorredners vor ericht provoziren würde. . er Herr Vorredner fragt: wie ist es zugegangen, Haß da?? ofort bekannt geworden ist. Ja, dieselbe Frage gebe :ck thm zuru und bin überzeugt, er weiß mehr davon als teh.“ _ Der „Herr Vorredner hat in me 1 qlsxmcsr Beziehung mezne Ab- Yichten, dte ic? vorher andrutete un' dre 1a xncht dic dcr„verlzün_dcten egierungen md, als rein pexsönlache b'ezetchnet, da;? tft rachttg _
da ich aber eine Persönltchkett von Etnfluß „m _dtcscn Sphären
bin so ist es innnerhin von ntcrcffe, [ch diescr Dtßkusfiyn
me111e Ansichten kundzugcbcn und en Na_chWets zu 1icfcrn, in wxe- Weit man sich ctjva déametral entgegenarbettct oder nicht. Der „Herr Vorredner hat die Hoffnung ausgesprochen , daß man durch Vertrag zu einer Regelung der bei uns streittgcy Angelegenheiten gelangen werde, und hat auch, wenn ich ihn richttg verstanden habe, Andeu- tungen übcr das Bestehen von Verträgen 911119118, die ich nicht ganz begründet finden kann. _ Es rst schon oft ein Streit chescn, ob man bestimmten Einrichtungen einen vertrags- mäßigen Charakter, oder nicht, bcilczcn kann. Aber ich bin ein c'eind aller Konjekturalpolitik und aller rophszcihungen _ das wir sich ja finden _ nur das kann ich dem Herrn Vorredner Versichern, das; wir gechübcr den Ansprüchen, welchc einzelne Unterthemen Sr. Majestat des Königs von Preußen, gcistlichxn Stanßes, stc11en, das: es Landesgesetze geben könne, die für sie mcht vxxbmdlich seicU, daß wir solchen Ansprüchen cgenübcr die volle einbcxtlichc Souveränctät mit allen uns zu Gebote chendenMittelnaufrechtcrkyaltxnwordxn13111) in dieser Richtung auch der vollen Unterstüßuug der großen Majorttät beider Konfesfiomn fichcr find. Die Sothrainckät kann nur eine einheitliche sein und muß es bleiben: die? Souverainetät der Gesetzgebung! und Wer die GcsÉr seines Landes als für ihn 11ickt verbindlich darstellt, ftcllt fich außerhalb der Gesche und sagt fich los von dem Gesetz.
Ich habe dem Herrn Vorredner a.“,s Minister in dieser Beziehung Weiter nichts zu sagen,“ als evangelischer Christ aber habe ich ihn_1noch u sagen: wenn er glaubt, daß dte Trennung der evan- geltschcn irche vom Staate für die evangelische Kirche tödtli sei, so WUß ich ihm, was ich seiner ganzen 6181115311118) voranschcn konnte, cntgcgncn, daß ikmt zu meinem Be aucrn der wahre Bxgriff des Eva11ae1im11s noch Nicht aufgegangen ist. | '
„ _ BU BeraYan der P0s1110n ck28000 Thlr. Unterstitézxmg “tr das Gcrmamsckyc Museum m Nürnbcrga, dercn Erhöxmg te Abgg. Graf von Frgnkenberg und Gcnoffcn auf 16,000 Thlr. beantragt hatten, erklarte dcr Staats-Mimster Delbrück:
Meinchrrcn! Es War zwar nichtmcincAbsichk, in dieschmgc das Wort zu ergreifen, indessen muß ich doch nach den letzten Worten des .Hc-rrn Vorredners mein Scthigcn brechen, um nicht aus diesem Schwergen Folgerungen ziehen zu laffcn, dic faktisch nicht bcrcchtigi sem wiirden.
Als in dem Etat für das [aufcndc Jahr zum rrsten Male cine BeW1111g1n1g für das Germanische Muscxxm vonReichsMgcn erfolgte und damit die Bewilligung, die früher von dem Norödeutsclyen Bu11de auSgcsproOcn war, um einige Tausend Thaler crhölxt wurde, da wurde (_)ct,dcr Bcratbung dixser Position im Bundesrathe vvnSeitcn der Kömgltch haycrischcchgteru11g.das gewiß schr berechtigte lcbhafts Intqrqffc an dtcsem Inßitute kundgcgcben und k-asjcnigc, was damals bejvtlltgt wurde, zwar als dankenswerthcr Beitrag bezerchnct, indessen doch mcht rade anerkannt, daß damit Alles geschehen sei, was Wohl Fescheben k'11111e. .Der Bundesrath hat bei Antsteliung ch Etats für (16 Jahr 1873 keme eranlaffung gehabt, seinerseits in eiue erneute Erörterupg der Frage cxnzutretcn, weil ste von keiner Seite angeregt woxdcn tft, und 1ch 1111113 msbesondcre konstatiren, daß wenigft-xns dem thchskanzleramte .d'xc von mehreren der .Herren Vorredner hervor- chobcnc Eycntualttat dcs Ankaufs ciner Werthvolxcn Sammlung _ bcl1iß[dicsxxi Umstand dcm Reichskanzlcrmnte vollständig unbekannt ge-
evcn 1 .
_ Zn ÖL? Der'nsswn Über 131? Kosten der Univcksität StMßburg bcmsrkfe dcr. Staats-Mnuftcr Delbrück gegen den Abg. Duncker:
Meknc Herrep! Ick. chmbc uicht, das; die hier von Jhncn bc- gehrte „Summe cmcn gcctgnctcxz Anlaß darbietet, beiläufig eine Frage 3111 (5316111111117) und zur C1xtscl)ctd1111g zu bringen, Welche unchifeihaft noch den 311811161111] beschafttgcn erd, abcr erst dann beschäftigen wird, jvcmx sic 111 1611111 ganzen Umfange und in allen il)rcn Konsequenxcn cnthcfclt und daxxxcsxgxlt werkzcn kann, ich meine die Frage 1383 fingnzrcslen Vcrhqltmncs szsckycn Elsaß -Lolhri11gen und dem Roach. _ Ick . 111131118 111 dtcscr Bcziehung 31mächs1 bemerken, dasz es, 11§1c ick) eben konstatn't habe, wohl an eincm Mxßchsi'ändmß brrnht, Wenn der Herr Vorredner dcn Kom- mmarms, welchcr dcr Gruppcnvcrhandlung beigewohnt hat, dahin y,erstandcn hat, als stehe der Grunkxsnß fest, daß Elsaß -Lotl)ringcn enze v„ollstä11dig getrennte Finanzw1rtl)schast von; Reiche habe. Ich thl mchts weiter kynstatärcn, als Haß nichts feststeht, ich will den Grundsaß Weder bcxahcn noch verneinen, sondern (Zier 11111 wiederho- len, daß, heute noch nicht der Moment da ist, um hn festzustellen.
In der Sache selbst, und was die hier vorliegende Post betrifft, so hat der Herr Vorredner seinerseits daran erinnert, daß der erste Gedanke zur Grundung der vor Wenigen Tagen ins Leben getretenen
bündeten Regierungen zu der Ueberzeugun führte, „daß der Reichs- ta , wenn es sick) darum handelte, eine an eroxdxntltche Ausgabe zur er cn Einrichtung, dieser Universität zu bervxlltgen, dem Interesse, welches er im vor: cn Jahr ausgesprochen hat, „auch durch eine solche Bewilligung Nach ruck geben würde. Die Finanzlage von Elsaß- Lothringen ist die, daß (zus der Verwaltung des Jahres] 1872 absolut nichts für diese extraordmär n Zjvecke zu entnehmen sem würde; die Verwaltung voxn Jahre 1871 hat Ueberschüsse geliefert, welche zum Theil für den hter 111 Rede stehenden Zweck verjvcndct werden sollen, wre das in den Erlautcrungcn angeführt ist und welche zum Theil für andere, ganz unabwcisltck) dringende Bedürfnisse des Lauch restr- virt wcrden müssen.
_ Der BundeszKomnnffar, (Hehennc Legations-Rath von Bülow , lettctc d1e Etatsberathung durch folgenden Vor- trag ein:
Meine Herren! Während der Etat fiir das Iayr 1872, welcher zucht Ihrer Bexathung unterlag, egen deßjcnigen des Vorjahres mshrere durchgreifendx formelle Aen erungen aufzu1vei1'e11 hatte, ist der Ihnen heute vorstegcnde Etat, was scmcn äußeren Bau betrifft, unverändert geblieben. Nur ctne formelle Modifikation findct sich in dcmsclbcn vor, die durch 21112 vorjährige Bemerkung des Herrn Ab- geordnete für Rudolßadk veranlaßt ist. Der gedachte Herr Abgeord- nete wach?? namlich darauf aufmerkscan, daß iijtat zweiTitel ent- halten sccen, dre nach ihrer Ueberschrift ungefähr dasselbe besagten und sich daher rechtlich nicht wohl scheiden ließen: dchit. 13 »Vcrmischtc Llußgabcxza und der Tit. 23 »Sonsiige Ausgaben-c. Der zucrstchachte Titel bllde das Extraordinx111111n dcr Gesandtsckyaften und onsulate, aus 1velchcm alle bei diesen Behörden vorkommenden Ausgaben bcftrittxn werdcn, dZe sich anderweit 11ichtuntcrbringcn lassen; _Titel 23 „111, das Extraordinarium des auswärtigen Amts. Es cmpFahl fick), dtcse d.?n chch Titeln beiwohncndc Bestinnnung durch emen e11tspreckchndcn Zumxz auc!) äuß-xrlick) in die Erscheinung trctcn zu lassen, und zugleich zur Vernwidxmg jeglichen Zweifels namentlich aus SLUM Hcrybcrftcn Ncchnungsbchördc , die Ausgaben möglichst genau zu s11xzxfiztxc11, welchc daraus zu leisten smd. Dies ist gcschehczx. Jm Tttcl 23 ist außerdem eine Scheidung in z1vci Unterabthcrluygcn vorgcnonnnyn worden, je nachdem die c,'t1'aordina'rcn ?lngabcn Wtcdcrkchrcndc 0611 einmalige smd. Ick darf1er Hoffman,] Auseruck geben , daß Burri) d:? angcchtcten Mokififationcn dcr Etat an Klarhctt 11111) Durchfich1igkext gcwonncn hat, und möchte schlicßlich 11,111 noch erwahztcn, daß dte scrther cms Tits! 23 geleisteten Ausgaben „fur die Konstryxrnng He's Vormals RciWkammcrgcricht[ichen Archivs m Wcßxgr, 1118151616616 cmcm, von dechrrn AbgeordnetenRichter bei dcr vomabmgxn Dtskusfionsxhobcnen, und als durchgreifcnd anzuerken- nenden Momtum, vom 116c11st€n Jahre ab auf dcn Etat des Reichs- kanzleranzteH wcchn übernommen Werden.
Sovxcluberdwformcl!e_SeitcdcsEtats. Dicmatcriellchlcn- derungen m dcnxselbcn, (1111111146;111111111cl)rübcrgcl)c, sindi1nGa115cn nicht crhcbltcl) und 111181: gcdrucktmx Motiven Meist fehr cinachcnß erläu- txrt. Zur Vcrandxnm vo11„Wtcdcrl)olm1gc11 darf ich mich daher auf dw Bcsprcchupg 61111g11 wemgcr Punkte beschränken.
„ DteÉrrchtung cM-Ir BUch1)11ltcrftolle bei dcr Legationskaffc im
T11€l1 rst cm, HUUgcndcs Bcdi'xrfniß. Es gehen zur Zeit bereits 111cl)r (116 4 Mtlltoncn Thaler durlk) dic Kassenbüéycr, und cradc bei cmcr Kasscchrtva111111g 8111111161311 cs fich am 1111111gstc11, das 3 samten- pcrsonalmgllzxt sparlxcl) zu bemessen oder die N'kel)rzal)1 dcr Geschäfte 11111111 quxartcn„1118181111311181 311 lasscn. . ;m Tttcl 6 nnd neu dis Ministcrrcfidcnkurc11 111 Columbicn und 111 3819811; Der 31116131 gedachte Post-m war bisher Gc11er11l-Konsulat, oder rlch1tg_ch das „GeneraszWsUlat ist zugleich mit den diplomaté- schen 2111813111011 cmcr Mmijtcrrcfithur bck1cide1 Wordcn. Die Kosch diescr Ncuxxung, 11181111) bereits früher bei cinigcn MisfiMcn m Sud- und Mxttxl-Anwrzka bewährt hat, sind fck): unbcchtcnd und werden durch dxe Vorthctlc rcichlick aufgewogen, 1vclckc dcr Wirk- sgmkcxt 111111121 dorttgcn Vertreter durch die Vcrbksscrung ihrer amt- lichen mzd sozmlen Stellung erwachsen.
“_ Erhöhungen dxr111cp1'äscntatjonskosten find 311111 Etat gcbracht fur dt_c Gesandten 111,2[tl)cn und Kopcnhagcn und für den Botsckyaftcr 111 Wtcn. Erstere bctdexz 31391161 chörcn zu denjenigen, die troß des 111115111 obxpalfcnden Bsdurßxtffcs settlzkr nicht crhöht worörn find, und m Wten rst, nach den daruber vorlicgcndcn statistisäycn Notizen, dée Zunahmx dex" Thcucrrxng aller„Lebensbedürfniffc in neuerer Zeit eine 12121 betrachtltxhc g1wc1e13, beträchtlicher 110119 (116 in Berlin, Und das W111 bckamtthckg Vrcl sagen; Das; 1101; dicser Gehaltserhöhungcn dic gcdachtxn Mtsswncn noch 111111111" bei Weitem schlechkcr dotirt bleiben, als dre dcr _andcrcn rayßnmchtc, und selbst kleinerer Staaten an dxn betreffenden Orten, ergiebt die dem Etat angehängte perglcabendc 1111111111111. - Es ist dies eben leider ech Lage, m der fich, Me 160 ]chon 1111 vorécn Jahre zu erwähncn die Ehre (“1.131 mehr odxr mmdcr alle un ere Missionen befinden, und dtc verßnmctcn ngtcrangcn bctrachtc11 es daher als ein im Interesse der Wurdcßcs Rctcbcs a11zuftrcbcndcs Ziel, diesem Ucbelftandc 111111) 11.111) 111111) 9111 Ende zu machen. Sie rechnen dabei nach wie vor auf dtc UnterstuxzungMdcs Hohen Hauses. Auch die Legations-Sckrctäre find 1111a11s11§1n111ltch besoldct, und es find daher zunächst für die ersten Sekretarc [321 den mer Botschaften Gehaltserhöhungen zum Etat ge- bracht." Ste Werden anexkcnncn wollen , meine Herren, daß es ein unerwunschter thsiand 1ft, dcsscx1 Beseitigung anzustreben bleibt, wenn, wie es ]eßt Her Fakl, dtc Annahme von Aspiranten für den. dtplomqttschcn Dtenst von dem Nachiveise cines beträchtlichen Privaxvernxögens abhängig gemacht Werden muß.
DW bet der „vor]ähri2c11 Diskusfion berührte "Frage Wegen der Gesandtschaftspredtger tft nzwis en, der damals erthcilten Zusage
Universixät vom Reicxzstage ausgegangen ist, und daß der Reichstag damit em Interesse fur dieses Institut bekundet hat, Welches die ver-
gqmäß, eingehend erörtert und as Er ebniß in einer Denk rit medcrgelcgt worden, die sich in Ihren HYndcn befindet. Sie wseédexx
' der Reichsregierung für unentbehrlich gcscßt wor “1 Singapore,
? Berufskonsulate an Pläßcn, wo das vaterländischc ntercffe
ZZZthrfungcn, in welchem sie fich mit der „Volksvertretung eins wissen.
Sollte im Laufe des Jahres
“ ' s *nds ur „ . . * 3333113111151 fick) (Öls praktisch bewährt hat, dte zur Befrtcdtgung eines
_) solchen Bedürfnisses
gabekn bci 1 " , “ 1133c11111§11ytlichc Herabmindertzng wird erfahren könncn, wcnn namltch * te Gcbülrcntari für ie , * 319111111s1fichtlich 110ch infdicser Sesfion wn'd vorgelegt Werden können,
.! 1) tritt. „_ „ . _ ' 1111? 311f1c1111crksam machen, daß die bctrachtltcheHöhe des T1tcl10 ledtg-
' 1 dur _ * 1iéorischcehn Gebührentarifes veranlaßt 1ft.
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da und Wes lb die e Predigerstellen von ß Yaltmswerden; mit Aus-
olonne »künftig Wegfallenda
daraus entnommen haben, nahme dcr'xenigxn in London, die in die
xen tft. ' d'e Erri tun neuer Konsulate m Yokohama, Salina, WW 110089013, CYriftianik-x Tiflis, Ode a und Kownx y,er- Yedrucktcn Erläuterungen zu T tel 8 so ausfuhrlich,
arauf Bezug nehmen kann. Die GründunJiYsthcrr
er verbündeten
reiten sick) Hic sZZaß ich lediglnh bleibt auch für die Zukunft das Streben 1873 noch ci1s1T 11" Tiécl 8"1111ch3W11313- dürsni diccr Art fick) heraus c en, 0 War e cx" ' = geschencs Bc ßErr1chtung neuer Konsulate, dessen vorxahrtge er ordcrli en Mitte gewähren. „ Zu Titel 15: »281000 TFN. zur Bestreinmg dcr .a111t(1„chen„ Aus- den unbesoldet-cn Konsulatena crlauhe tch mtr dre Be- daß dieser Fonds vom Jahre 1874 ab eme hoffentlich mcht
Konsulate, Welcher dem Hohen Hause Schon bei dcr vorjähriganiskusfion durfte ich dar- die Nicdrigkcit der Säßc des jetzt in Geltung stehenden pro-
cm ick cklie [ich au die einmaligen und außerordenthcbxn 9111817313311 üchgcshx, tßnöchte Tcl) mir nur noch_ztz der Dcn'kschrtftgn Betreff der Erwerbnng des PaTastes Caffarcllt „111 1110111 cm; zusatz- liche Bemerkung gestatten. D::r gcdachte_Pa[ast rst, seitdem dteZOeyk- schrift ausgearbeitet worden, cmcx Abschaßung dyrch Fachverstßn'dtge unterzogen. Diese Abschäßuxxg schlreßt mit ru_nd 391,1,0004Y1k. ab, (Inet Summe, die dem im Etat .msgcwvrchcn Kaufpreis um 88,000 „yhlr. überßcigt, wiewohl sie, nach der Acußexung der Taxatoren, nur den soge- nannten qemcincn W111!) des Grundstuckskmnplcxes repräsxntirt. _ Von „gcmcmkn Wertha kann indessen bei 21mm Bxfißthum, wxe dem Palast Caffarelli, kaum die Rede sein. Dte Anhöhe, auf Welcher dersellxe liegt, ist das Kapitol _ dcr Angelpunkt, der alten Welx _ und du Lage von unvergleichlicher ScHönHetk. Ztcht man diese tdcchc Be'deu- tung mit in Bctracht, so stellt fixh dcr Werth noch ungleich höher, und “zwar, wie die Sacthständtgen verfichern, auch der eventuelle Verkaufsjvertk), denn auch für diesen fal_len die Vorzügx nicht unbe- träcbtlich in die Wagscbaake, welcbe Gxschtchte und Lage emem Gruyd- ßücke rade in Rom verleihen. Darüber also, daß, 1321 dem thche 111 Re *nung gestellte Kaufpreis ein außerordentl chmaßigkc ift, daruber dürfte ein Zweifel nicht obwalten können.
_ Nacbdcm der Reichstag in seiner Sißung vom 9. November
. V [U e a 1 hatte . „ „ V*»?mchici(1519511111331 fz1ßt crsu en, dem Retchstage m der nachsten
011 einen umfassenden erichtoäber die bet den Maß- XeKln zur Bekätxwfung der Rtndcrpest gemachten Er- 11 en vor u cgen,« _ fi111§131111161ch§cft dicjcnizcn BundeErcgicrqucn, in deren Gebtctcn wäh- rend der Ia111e187 und 1871 dte Rmdcrpeft axtfgctrctcn und das Gcscß vom 72119111 1869, Maßregeln gegen die Rmdxrpxft betreffend, zur Anwendung gelangt ist, um Mittheilxxng der !),-211 thncn gemachten Erfahrungen ersucht worden. Dieselben haben dtcsen) Ersuchen cnt- sprochcn, und es ist nun, theils auf den 11911 den bcthctligtcn Bundes- regicrxmgen suppcditirtcn Materialien, theils auf den onbachtungcn und Erfahrungen, Welche bei dcr Ccntra1-Jnsianz des, Retchs |le in Wahrnehnntng der ihr durch das erwähnte Gesetz übertragenen Bc- fu nisse gemacht worden find, Seitens des Reichskanzlers die Aus- ar citung cincr Denkschrift veranlaßt und die letztere dem Reichstag vorgelegt worden. _ „ (» " 21116er der Rindcrpcst in den vcxschtcdcnstcy „Obe cn DeutsDchc11111ds wäand der Jahre 1870 und 1871 ist nach drycscr Denk- schrift auf wiederholte Einschleppungcn dcr Sxxtche aus rustschcn odcr österreichischen Provinzen zuri'tckzufubrcn. Es müssen funf Seuche- JnVUfioncn untcx'schicdcn WAY? welche untereinander in kcmcm U11- ' "u ammcn an ? c)cn. . Mttte1ZbY3Zlussbruch l1121 SZKinderpost in Berlm, „in den preußisckxcn Provmzen Brandenburg Pommern, Rheixxprovmz und Wcstfalx11, im Köniqreich Sachsen, 1n dcn Großherzogthumern chcklcn-Sckzwcrm, Hessen uüd Oldenburg _ Augrzsi bis Dezember 1810.
Unter den bedeuthdstcn thtransportcn, dic .imJahre 1870 zur cn, ist der Klaegerscbc Vichhof in Berlin qls.dcr antral- punkt des 5 eftausbruchs zu bctrachch. MitWahrschemltchkcit tft an- zunehmen, daß die Seuche hierher Wiederholt aus Rußland und Oester- reich eingeschleppt worden ist. Von Bcrltn wurde dle Krankheit nach den Provinzen Brandenburg, Pommern und dem Kömgxeicl) Sachsen Übertragen. Woher die Seuche nach Mchlcnburg-Schxverm perpflcxnzt worden ist, hat nicht aufgeklärt jvcrdcy können. ' In dre RYetnprovmz, in die Provinz .sessen-Naffau, sowie 111 die. Großhcrzogthumer Hcffcn und Oldenburg Birkenfeld) ist die Rinderpest Kum größeren Theil auf direkten Viehbczug aus den östlichen Grenzl ndern Deutschlands
1": ren. , „ JUWYUZZ Herzogthum Anhalt brach die Rtnderpcst 1111 Dezember 1870, 3) im Reg. =Bcz. Bromberg im November 1870, 4) im Reg.- Bez. Oppeln im August und Septcmbcr1871 urxd 5) tm Renge'z. Coblcnz (Nicdermendig) im Irmi 1871 aus. Als dte etgentltche Hennath Joer Rinderpcst muß Rußland angesehen werden, von wo auch Oesterreich-
vi [Rindviel be icht, ungchFmstermfaeng dcr Se11chcz und des dadurch veranlaßtcn Schadens
Armee gin
in denen 885 Stück Rindvieh krepirten, 2402 erkrankten xmd gxtödtet, 4079 gesund getödtct wurden im Ganzxn also 7473 Stuck, Rmdvich umkamcn, angerechnet 2104 türk, dix tn Militär- resp. Lreferanten- parks krepirt odcr getödtct sind. Dte Seuche aa 2 traf nur 2, die 311 Z und 4 je 4, die 1111 5 10rtschaft, Im (H„anze11 waxen 8301311- schaften von der Rinderpest betroffen , 921 Stuck Rmdvtcl) kreprrtekn, 2610 wurden erkrankt, 4184 gesund„getödtct , so daß zusammen 812.2 umkamcn, ungerechnet die oben erwahnten 2104. „„ _
»Eine Serie der Sachea, sagt dre Dcpkschr1ft_ »dre finanzwlle _ hat leider eine nähere Berücxßchkkgungnt, t finde11k_13n11e11, der Grund hierfür liegt zunächst darin, daß die Ltqm attqncn uber. dtejcutsxandx- um Kosten nach der bisherigen Einrtchtxmg nacht _ wxe dtes fur dre Zukunft in wischen angeordnet worden tft„_ dle Axtfwcndungen n_ach dcn verschie13encn Kategorien, wie: Entschadtgxxng fur gcfallencß Vteb, für gctödtctcs Viel), für vernichtete Sachen, fur enteignete anße 2c., cscmdert nachweisen, daß dahxr dre Ayfsicllung solchcx gcsondcrtxn 'lcbcrficbten nur auf Grund einer svczxxllcn Durcharbcttung des 111 15_20,000 verschiedenen Rechnungsbclagen enthaltcncUU Materials ausführbar chescn wäre, Abgesehen, hiervon ,aber ware „LM voll- ständige Durcharbeitung dicses Materials 1vc11t_stcns zur ;;,eit auch um deswillcn nicht möglich ewcsen, Weil Da elbe theils bei den liquidirendcn Behörden, tl)ci1s ei den verschiedenen bethctligten Kassen und theils bei den in der Abnahme begriffenen Rechnungen fick) be- findet, eine Konzentration dcffclbey daher im Hinbltck auf dre damit noth1ve11dig verbundenen gcschäftltchcnStörungcn und Schwierigkeiten nicht erfolgen konnte.«
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_ Die Zeitungen von Neapel staitcjz chicht ab über die im Technischen Insxintt von Profeffor Palnncrt nber dm [111th Aus- bruch dcs Vesnvs gehaltene Konferenz. Dcrlsclbc [uchtc zu 111- Wciscn, daß die vulkanische qucrsbrnnst vom 26. Aprtl das Ende, die Katastrophe des mit dem ersten Ianuczr 1871-begonncncn Aus- bruchs war, welchcr bald stärker, bald 111111611118, W 311111 Abend HW 25. ununtcrbrochcn forigcdmstcrt hatt11sCrW3'U11W, dasszrc l'angmtväilx enden Qlusbrü e innncr o gcwa am cn 1,3111, um 1311111161 c
rdiescr Bc icbuncxlx) an den Ausbruéy von 1621, welchcr 4000 Mcnscch und 600 Thieren dci"- Untergang bxxcttctc, ungcrclhnct dre Bcr- wüfiungcn an tunlicgcndcn Grundnuckcn. C1 1111116) 11011 „dcn Spalten im MM, wie sie entstehen, und Wie ste gefahr- lichcr zu sein pflegen, je tiefer fie fick) befinden. _ Dnsmak cschah es, daß der Hauptkcgcl fich gcgen Norden 13111 spaltete“, und ücl) Jadurch viele Lavmni'mdungcn öffneten. Darunter b1s611dcrs dtc, Miche in der Nacht des 26. fich am Atrio del. cavalw offncxe und Ursache so vieler Schmcrzcn und so vielen Schadens war. _ E18 schr merkwürdiges Phänomen des lcßtcn Littsb111chcs war folgendxs. An den Rändern des großen Fcucrbcttcs, wo dar 111163161381 dcr Rctßcma laufcndc Lava wie über Ufern übertraf, cntstandm 11111111ko dcr Qava selbst eine Anzahl klcimr Krater, wclche kosten, Rauw, Asche und Steine bis zu einer Höhe von 70 91er 80 Metern Warfcn. Hicrmzs kann man ersehen, wie die Ausbruch des Berges cntfichcn. _ Em anderer, schr merkwürdiger Umstand ist, daß am Abend des 26. der
errveiscn folgende Zahlen. .Die Seuche Al 1 traf 219 Ortschaften,
Hauptkomts dcs Vesuvs Feuer ausathmcte, schwißtc, wie mit einem