1920 / 62 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Wed, 24 Mar 1920 18:00:01 GMT) scan diff

ausgegeben waren. iervou be anden 12 642985 000 „ki im freien Verkehr. H f |ck

Berlin, den 18. März 1920.

Der ReichSminister ber ina I. V.: Schrade??? W

Preußen.

der am 1. April 1920 fällig preußischen Staats-

Die Einlösun werdenden Zinss eine schuld, der Reichsschuld und der Schußgebietsscbuld beginnt bei den amtlichen EinkösestelLen am 22. März 1920. Bei der Einlösung der Zinsscheine werden 10 v. ertragsteuer in Abzug gebracht, die Einlösung der Zinsscheine erfolgt unter Beobachtung der Vorschriften der Verordnuna über Maßnahmen gegen die Kapitalflu t vom 24. Oktober 1919 Nich1bankers haben bei der Ein- insscheine ein vom zuständigen Finanzamt be- res Besißes an Wertpapieren vorzulegen. Zinsen der in das

Reichs-(Heseßbl. S. 1820). ösung der Z stätigtes Verzeichnis i

Die am 1. Aprl 1920 fälLigen Staatsschuldbuch und in das Reichs- orderungeu werden unter Abzuq von 10 UH Kap talirtraassieuer dur Gutschrift auf RCicth-ankgirokonto, e und bei der Reichsbankhauptkaffe vom el den Zahlstellen außerhalb Berlins vom

Preußische schuldbuch

eingetragenen

bei der Staats- schu dentilgun 18. März d. 22. März 1920 ab gezahlt.

Berlin, den 12. März 1920.

Hauptverwaliun der Staatsschulden und

ldenverwaltung.

Finanzministerium.

Damit die Gebühreneinnahmen bei den katasteramtliÖep Arbeiten die Aufwendungen der Staatskaffe decken, erhalten dre Süße des Gebührentarifs dsr Katasterverwaltung vom 11. Januar 1912 für die nach dem 1. April d. J. bean- tragten Arbeiten einen weiteren Zuschlag von 100 v .

iernacb sowie nach den Runderlaffen vom 29. O ober 1918 1,3 21.2, 1 11580, 30, Mai 1919 1] 10 816, 1 9108 und 15. Oktober 1919 11 23947, 1 21204 (F.-M-Bl.-S. 372,

der Katasterhcamte für die Ausführung von Vermessungßarbeiten bezaklte Meßgehilfen anzunehmen genöti ist, weil ihm sacbverständiges QMfÉPerWnal von dem Antragsteller außreicbendem Maße und unentgeljlich nicht wird, die Gebührensätze unter lfd. Nr. 38 bis der Katastervenvaltung vom 11. Januar 1912 um 3 bezw. 5_ oder 7 „ii zu erhöhen, und es tritt alsdann zu busen erhöhten Gebuhren uscblag von 170 vH- e oben genannten Voraussetzungen bezüglich des Hilfs- Yckzt vor, so erküen die szühxen ledigltch einen Zuschlag von 170 v . ' ,

2) Zu den Gebühren unter 11 und 111 des Artikels 6 des oben Zuschläge von 170 vH zu erheben. Artikel 11 des Tarifs Werden UM

328 und 425) smd also: 1) in den FäÜen, wo

ur Verfügung geUcUt 9 des Gebührentarifs

genannten Tarifs find _ b 3) “Zis GteFtbrenXicZße unteä) kin Z schl öt n es r zu neuem, e u ag.

er, [74) uDie übri en nach dem Gebührentarif: zu berechnenden Ge-

ü ltneen uckzla 130111301). 5 brmDeTrYusceblag ist Kurs den? GesamtbetLge der Gebühren 'für jede berechnen und nach oben auf volle 0,50 & ab-

Ausfertigung mw. zu Berlin, den 5. März 1.920. Der Finanzminister. Dr. Südekum.

An sämtlickxe Regierungen und an die Direktion für die Ver- waltuug der direkten Stsuern in Berlin.

Ministerium für “Handel und Gewerke. Der Berginspektor Schilling ist von dem Steinkohlen-

bergwerk Friedrichsthal bei Saarbrücken an das Bergrevier Lünen verfeßt worden.

Ministerium des" Innern;

Die Preußische Staatßregierung hat auf Grund des § 5 vom 30. Juli 1888 (Gefes- erre ierungSrat Dr.- Gehrke in s NeglerungSprästdenlen im

des LandesverwalmngSgefe Samml. S. 195) den O (Gumbinnen zum Süllverlreter Bezirksausschuffe in Gumbinnen, abgesehen vonx Vorß e, auf die Dauer seines Hauptamt» am Skye des Bezuksaus chuffes

Dke Preu ische StaaLSregierung hat den Regierungswt arggraborva und den RegierungSrat Windels iu Stargard 1 P. zu Landräten ernannt.

Dem Landrat Windels ist das LandraLSamt im Kreise Saa ig, dem Landrat Walzer das Landratsamt im Kreise Oleh o übertragen worden.

Der Staatsanwalt Trost in Breslau ist zum Regierung!)-

aus Medem in Skeliin ist zum

Walzer in

rat ernannt. Der Gerichtsaffeffor Regierungsrat ernannt wo

Ministerium der öffenilichen Arbeiten.

Die Preußisckxe StaatSreglerung bat die Eisenbahndirektoren Haußmann in Breslau und Kollwis in Halle (Saale) zu Regierun sräten; _ isenbabndirektoren Ciltax in Köni Oberg (Pr.) und Giesecke in Münster (Westf ordan in Breslau, Win aarbrücken, Schwei!) in G en, Conrad in Saarbrücken, L now in Dortmund, Jordan in Lyck,* Stübel

die Vauräte . aus in Mainz „Hartmann in Rheine

in Elberfeld, in Greifswald und Seibel OSnabrück, die Regierungsbaumeister des Eisenbahnbaufachs , Kredel in Coesfeld, Heinrich Dorpmüller in Berlin, Vreterniß in Jena, Rei ert in Stargard (Bomm) Otto Lo cke in Er WMF? x x ena , enn n

in Ratibor, Breslau, Heinrich Müller in Bothe in Neusiettin, Zies M-Glaobach,

Bergmann

annover, Berndt in 11 König!] erg (Pr.), Johannes urt, WM in Bochum, Marais in Dortmund, e in Torgau, Kleemann in Malmedy, Stäckel rin Steinert Écbaepe ln eyne in Anenstein Ostpr. , Mense

usum, Eggert in Cüst

Lerch lu

Prenzlau, Meilicke in Breslau und Francke in Salzungen, die Regierungsbaumeister dSS Maschinenbaufachs DWIUÉJ' Wagner in Wedau, Ernst Dorpmüller iu urg-Salbke, Frank in Aachen, Wedell in Ober-

Fu en, Theiß in Breslau, Sußmann in Magdeburg- uckau, Wilcke in Limburg (Lahn), Freißerr von E13- Nübenach, z. Zt. in Berlin,. Michael in Paderborn, Stadler in Stargard (Pomm), Rupp in Danzig, Wagler in Breslau, Walbaum in Göttingen, Weese in Magdeburg- Buckau, Laubenheimer in Essen, Niemann in Uelzen, Harp- rechtin Cassel, Wesemann inKönigObergéPr.), Wechmann in Berlin, Exner in Lauban, Müller-Artois in Berlin, Ritter und Edler von Keßler in Bremen, Zaelke in Bres- lau, Hermann Schmidt in OSnabrück, Selige in Schneide- mühl, Dep en in Be dorf (Sieg), Boehme in Delissch, Soder in eumümster, ebbel in Hagen (Westf.), Gaedicke

Made

in Stralsund und Grützner in Westen: zu Regierungs- und Bauräten ernannt.

Der NegierungSrat Braun, biSher in Danzig, ist als Müglisd der Eisenbahndirektion nach BLrlin verseßt.

Der Regierungs- und Baurat Voegler bei der Eisenbahn- direktion Osten in Berlin ist zum Obexbaurat mit dem Range der Oberregierunquäte ernannt.

ES sind vorliehen planmäßige StelLen: für Mitglieder der Eisenbahxxdirektionen: dem Regierung»: und Baurat Froese in Sa-xrbxücken; für Vorstände der Eifsnbalmbetriebßämfer: dem Regieruuasvaumeister des Eisenbahnbaufackys Kredel in Coesfeld; für. Regierungsbaumeister: den Regierungsbaumeistem pechYissenbahnbaufachs Guede, z. Zt. in Berlin, und Ebeling m 9.11.

Der Eisenbahnverkehrskontrolleur Paul Schönemann is! unter Verfeßung von Berlin nach Küstrin und Uebertragung der SteUun des Vorstands des Eisenbahnverkehrsamts daselbst zum Eisenbavaerkehrsinspeklor ernannt.

Der Regierungsbaumeister des Eisenbahnbaufachs S ck 1: b e rt , bisher in Osnabrück, ist zur Eisenbahndirektion nach Münster (Westf.) versest.

Ministerium für Landwirts'ckzask, Domänen und Forsten.

Dem zum KreistierarÉ ernunnlen bisherjgen Repetitor- und. Kreiatierarzxasfistsnten r. Lingenberg in Berlin ist die szte Krelstierarzifteüe in Düsseldorf übertragen worden.

Die Wahl dW NilferschastSrats von Platen auf Wutkke a!!! Prigni scher Ritterschastsdirektor bei dem Kur- und Neu- märkischen itterfchaftlichexx Kredijinstitute für den verfassungs- mäß en sechsjährige?! Zeitraum ist bsstäligt.

er Bezirkstierarzt Veterinärrat Deubel in Hechingen ift beauftragt, die Gesxbäfte des Regierungs- und Veterinärrats in den Hohenzoßernschen Landen nebenamtlich wahrzunehmem.

Dem Oberftabsveterinär a. D. Dr. Hock in Koblenz ist die kommißarische Verwaltung der Bezirkstierarztstelle in Sig- maringen vertragen worden.

Der Krekstierarzt Vetexinärrat Kursehat in Schroda ist in die Kreistiekrarztsteüe in Weißenfel» versst worden.

Der Kreistierarzt Bahr in Karthaus it in die M67:- acztftelle in Siegen versest worden.

.___-_]

Die Oberförsterkelle Merenberg im Regierungs- bezirk Wiesbäden ist zum 1. Juli 192031: bekeßen. Bewer- bungen müffen bis zum 10. April eingehen. '

Ministerium für Volkswvhkfa-h-rf. Bekanntmachung. Seit dem Er1chainen der zweiten Ausgabe der. deutschen

Arzneita e 1920 (vergl. Bekanntmachung vom 17. Februar 1920)

ist auf em Arzneimittelmarkt eine weitere Preissteigerung zu verßeichnen. Der Herr Reichßmknister des Innern hat fich des- ? [ veranlaßt sehen, eine dritte Aus abe der Arznei- axe zu veranTxlten. Ick bestimme, daß8 diese AuSqabe mit dem 20. März 1920 für das preußische Staathebiet in Kraft tritt.

Die neue amtliche Ausgabe der Arzneim e erscheint im Verlage der Weidmannschen Buchhandlung in : lin 8117. 68, Zimmerstraße 94; sie ist zum Ladenpreise yon 6 „M 40 O für ein Stück zu bxzkehen. Ueberschreitungen der Taxe unterliegen der Bestrafung nach § 148 Abs. 1 Ziff. 8 der Gchkrbeordnung für das Deutsckw Reich (Faffung vom 26. Juli 1900, Reichs- geskßblatt S. 871 ff.).

Berlin, den 16. März 1920.

Der Min-Zster für Volkswahlfahrt. FA.: Gottsteln.

Mini erium ürWi fen a t,.Kun | und xolksbxldusnchg.f |

Der bisherige ordentliche Professor an der Technischen och1chule in Karlsruhe, Baden, Geheime Hofrat Dr. :) an wie din e ck -- S ü d en!) o r | ist zum ordentlichen Professor

in der rechts- und staatswissenschaftlichen Fakultät der Universttät in Breslau,

der außerordentliche Professor in der philosophischen Fakultät der Universi1ät zu Greifswald Geheime Regierun s- rat Dr. D. iets ck ist zum ordentlichen Honorarprofe or in derselben akultät, der bisheriae ordentliche Professor Dr. Kleist in Rostock ist zum ordentlichen Professor n der medizinischen Fakultät der Univerfität in cankfurt a. M,

der Privat ozent in der medizinischen Fakultät der Uni- verfität HaÜe-Wittenberg Professor Dr. Alexander Stieda ist zum ordentlichen Honorarprofessor in derselben Fakultät und der Abteilunadvorsteher am chemischen Institut der Uni- verfität in Greifswald Dr. Lautenschlä er zum an er- ordentlichen Professor in der philosophischen TFakultät "ders: ben ' Univerfität ernannt worden, die Maler Professoren Ferdinand Spiegel und Erich W o [ fs fe [ !) nd zu ordentlt en Lehrern an der Akademischen HoMule für le bildenden K nste in Charlottenburg ernannt wor * - “Die Ernennuna des Oberlehrer; Dr. Herrmann am Gymnasium in Leobsäxüfg zum Gymnafialdirektor ist auf seinen Wunsch wieder rückgäng gemacht worden.

___"

(Forschung des Amtlichen in der EMS,“ Beilage.)

Yicfxtamtlichas. Deutsches Reich.

Der Reichsrat versammelte |ck heute zu einer Vou- fißung; vorher hielten die vereivigten Ausschüffe für Stemp-

und ZoÜweseu und für Volkswirtschaft eine Ziyang.

“.__-

Jn der Nacht zum 13. März rückten die «W Döberiß lagernden Truppen gegenkBerlin vor Und.Y stellten, wie „W. 2.23.“ meldet, der ReichSregierung74

eine Reihe von Forderungen: ste forderten u. a. die rufung von achministern, die Wiedereinseßnng des am Ta

ck

vorh-r verab (Diedeten Generals Freiherrn von Lüttwiß und:;x'; die Yxeilaffung einiger bei der Vorbxkeitung dieses Putsches afteten. Das Kabinett“ lehnte diese Forderungen

Ver und i_edes Verhandeln mit den Meuterern ab, Ein Tetl des Kabinetts verließ, als die Truppen in Berlin

einrückten, nm Blutvergießen zu vermeiden, Morgens

die Reichshauptstadt und begab sich über Dresden nach

Stuttgart, wohin auf den 17. Mär die National-

versammlung n einer Si ung ein erufen wurde (s, Parlamentarischtx achrichten). U Berlin bemächtigten s1ch der Eeneralland)chaftsdixektor Kapp und der General Freiherr v. Luttwiß der Gewalt und hielten mit den Döberißer

Trxvppeu die Ministerien und andere öffentliche Gebäude '

beseßt. Als Antwort auf diesen Gewaltftreich wurde der General-

streik verkündet unter deffen kakungen der Putsch nach

wenigen Tagen zusammenbrach.

Schon am 17. März konnte der Stellvertreter des Rei 5- **:-“€* kÄnÉerfs, der in Berlin geblieben war, den nachsehenYen . u u

erlassen: Arx das deutscbe Volk!

Der belvaffneke Aufwand ist zysammengebrocben. Der der- fasungSrnäßige Zuskand ist wieder bergeitsllt. Bedingungslos hat Herr Kapp das von ihm ankemaßte Amt des Reichskcm lers auf schen. Die Reichßregkerxmg ist n vollem Befiß ihrer vom Dolf best mmteu Rechte. Die Fuhrunq dex,Truppen ist dem General von Seeckt ubertragen worden. Einmutrge und unerschütterliche Entschlossenheit des 'dcutscben Volkes [)'at vermocbt, die un ebeure Schädigung des politxfchen und des Wixtscbafcssebens Tn Wenigen Tagen wieder außzus alten. AÜen Schichten der Bevölkerung, die in der Verteid un der Demokratie treu zusammeustanden 'und

dadurch die raf e iederkeYr des verfaffun SmäßiLFn Zustands ank auß. Deze

möglicht haben, spricht die Reichsregierung ren JN deutschen Volk außen wie innen zugefügte Schaden ist unab-

eicböregieruua das gesamte "deut e Bo Weit auf. M

Der Stülvertreter des Naiebskanalers. S ch 1 f f e r.

Un demselben Tage erschien der folgende Aufruf der

Preußischen Staatsregierun

Mit dem heutigen Tage ät die Militärbmstbaft, die eine kleine *

Schar in Berlin aufzurichten vxrsucbt hat, zusammengebrocben.

Kapp und General von Lüttwiß d von ren an ema ten '*'- Aemtern zurückgetrsten. Den Ober efeb! 1117erib die in9 Bxlin , stationierben Truppxn hat auf Anordnung der Reichßregierqu det SUBS- -

: eblie enen Be and- "2

teile der Sicherxeßitswebr und der berei s ftWer in Berlknß'ejn. ' wehr. Die unter General von Lüttwitz ein- marschterten Truppen werden schleuni st, und zwar spätestens bis *., Donnerstag abend, aus Berlin ßnaxtögef ct. Alle Zeitungsveseßungen, “'

General von Seeckt' übemomm . Die Si erun d hauptstadt übernehmen die der Reglern tr ck (;b er

quartierten Nei

Telephonzensur und die sou

igen von der Militärd ordneten Maßnahmen Werden . lkatur ange-

ofort aufgehoben.

An der einmüti en entsckyiedenen Abwehr von Arbeiberscbaftunb

Bürgertum ist die * ilitärdiktatur zerfcheür.

Unser Volk wird die neu erkämpfte Freiheit für an: Zeit zu

wahren wissen. Berün, du: 17. März 1920

Die PwußisZéi YFWUWW

Die ReichSregierung, gez. Bauer, wandte 71 am 19. Mäyz mit n"achstehendem Aufruf an die Bevölkeruan ' , Arbectsc! Burger! Ka!) ist davongeja t, der General won "* Luttwiß entlassen. Dost O erreichéanwalt Fat verkfxxlsten gegen die Vetfübrer bereits eingeleitst. Die Verfaffungs- maizige, vom Voikswillan besteate und getragene Re ie ist Wieder in VoUem BLM; der Reich8qewalß Aße in Berlin '- bxfindlülxn Truppen der Reichs- und Sicherheitswebr' sieben faxst brnter der Neßierun . - veiscb Gemralftxe ks Jud im Gange. DMZ ihren :eg- re m * schaft einen untikgbaren Anspruch an Si r tellun und Er- weite-xung jdrex wirtschaftlichen undf poliéiescéen 3? worden.. Die Sympathie der ganzen Welt war bei diesem Kampfe gegen dre Milltärdiktgtur auf der S_e-ite des deutschen Volkes. Am Donnexstag hat bereits der fraqzöfixcbe Geschäftßträ er de Marcküy dte Retchör akkrung zu ihrem Steg über KMT und üttwi beglück-

das Hocbv crats-

Die Verhandlungen über den Abbruch Kampf für die Demokratie bat fi die Arbe.ter-

erbte er-

wünscht. x_n Frxktag hat der_ englische Ge chäftS1rä er ord Kil- marnock erklart, daß die Gewabrung von Le enémitte n, Rohstoffen und Kredix ,nur möglich ware, wenn im nnern Deutschlands ver- fassungßmaßxge Zaséande berrschen uyd die ube und Ordnung wesder ' von rechts noch von links gestört wurden. Nieder. mit der Diktatur! »„ Hoch dre Demokratie]

Dor Reichöpräsibent hat am 22. März kaut „W.

T'. B.“ folgendes Schwaben an den Untersxaatssekretär Lewald * gerichtet: ,

Sebr verehrte Exzellenz! Die in Berlin tätigen Herren Unterstaatssekratäre Haben in den

beispieüos sÖkVCTLU Tagen der 1673th Woche dur i r mannloa tes zmd pftichtaetxeues Eintrexen für die erassungßmäßiYe ?)Ykgkeruna, dxxrcb ' :hre fcharsc Absag; anxte Führer d'es Staatsstrekcbes und durch das entschlossene Emjeven [bret Persönltckpke'it in hohem Maße dam bei- - getka en, daß inwenigxn Tagen dieser steventlicbe Ans lag auf rieReich- _ verfa ung in ch_ jelbst zusammenbracb. Ick reue mich, Eure Exzellenz und d e ubrigxn Herren Unterstaatssekcetäre zu diesém Vee- balten von er_zen begluckwunscben und Ihnen meinen und des Vater- landes Datz fur, das aUes aussprecbkn zu können was Sie für Reich und Volk m pfkrchttrmem und selbstlosen: “Olens/te getan haben.

Ebert. Bauer.

Ferneé hat der Reichsyräsibent, wie „W. T. B.“ mü-

Uilt, unter dem 28. März folgendan Aufruf erlassen:

An die deutsche Beamtenscha

1! In den schweren ngen, da einige xrevmtliebe Abenteurer und , ein kleiner TZil irregeäetteter Volksgenoffen versuchte, die Reichs- regierung zu sturzen und die Grundla en von Recht und Gesetz, die Reichsverfaßung, zu beseitigen, bat cb die deutsche VeamtensÖaft in Reick), Landkrn und Gemeinden in entschlossener Abwehr zur Vér- texdkgkung des Rechts und der Demokratie egen Gewalt und Macht- wtllkur zusammengefunden. Die deut?

che Beamtenscbaft bat

badnG einen

schworenen P icht egenüber der chich,te damit rbctt am Ganzen eingefügt.

nenen Bejveks ihrer Treue __ , verfaffungsmäßigen ctcböregxerung gegeben und ihrer ehrenvollen (He- ein neues Dokument! selbstloser und zielbijmßtcr _ ' Durch ihre entschlossene Absaxxc an die Manner des Staatsstretcbs uz1d, der Reaktion, durch ihr treues Fest- halten an der erassungömaßrgm_Regie'rung und den Geseykn bat die, deutsche Beamtenschafl, in erjter Linie die Beamtenschaft ÖL! R tchSmimsterren,

wahnwitzige bobem Maße

Staatsstrkich dsr zusammenbracb und Recht

beigetragen, und Lüttwik und Geseß

meinen und

tinnen meine esondere Anerkennung

Vaterlandck tief empfundenen Dank für diesks Verhalten aus und mehr, als es bisher schon der Fall war, ck das volle Vertrauen des aesamien Volkes diese Diknste der Nun gilt es, die sÖweren Wunden, die das Verbrkchen des 13. Marz dem deutkchen Volk: vnd Océm deutschen Wirtschaftsleben geschlagen hat, zu béiien, das so stkventlich gestörte Werk des Wiederaufbaus und der ruh en wirtschaftkichcn KYdßsxelKlend XWUYJUW tforstczhusfexzen.

er e e eu e eam en at mit allen Kräften mikbelfen und auch hier ihre Pflichttreue und VaÉeZlandÉLi-Zbe neu bewähren wird.

bm übexzeugt, daß noch Beamtensokaft belohnen wird.

Ick) bin Ü exzcugt, daß auch

Der Aufforderung zur Wiederaubeme der Arbeit wurde leider nicht einhellig Folge gegeben, so daß das Wirischaft§- leben durch den Generalstreik schwere Schädigungen erfuhr. Nachdem aber gestern früh die Gewerkschaften und der rechte ügel der Unabhängigen um Crispken und Hilferding den bbxuch bes Streiks empfohlen Haben, hat mm 11142 gesamte SLZFTtt-ung die Wiederaufnahme der Arbeit für heuxe ver

In mehreren Landesteilen und zahlreichen Städten kam es infolge des Putsches zu schweren Unruhen, die durch linksradikale Elemente hervorgemfeu wurde:» und zum Tsil au die Errichtung der Räterepublik abzielen und die woch

t überall unterdrückt werden köx-nen,

Das Verhalten einzelner Beamten währwd des Putsckxys hat zum amtlichen Einschreiten gegen sie Anlaß Negeben. T. B.“ meldet, smd unter gleiclxzeüiger Eröffnuwg des plinarverfahrens einstweixen vom AMF? suspendxert worden: Geheimer RegierungSrat im preußisägcn Ministerimm , in KJWQLÜZM, _von Hassel, Oberpräfidialtat in Königsberg, von Brauxx, ReßierungSpräfident in Gumbwnen, Ragnit, Paulx, Regierungßpxäfxdent in Schleswig. GNM 'der! Landeshauptmann von Brüneck in Königsberg mmde iplinarverfahren eingeleitet.

Oberpräfkdenf

Zwicker, Laßdrat iu

_DerObexst oon Schön- vom Kommando der SickMheitépokézei Berxén nb- berufeu worden. Sämtliche Oberpkäßdexten sind aufgefoxxdxrt worden, über das Verhalten der Veamtm während der so- genannten Regierung Ka meldet „W. T. B.“: Die

kbar. Das Wirtschaftsleben ist neu schwer erschüttert. Um seinen : vol] omznenen Zusammenbruch und damit den der VolkSgesamtbekt "“ u verbuten, ruft die vom Volkswiüen [Feschaffene und getragene

zur Wiederaufnahme der '; Berickt einzureichen.

rt nach den Rädelsführern verrcxis aufgenommenen Exmlttlunoen haben er- eben da die Täter anscheineUd unmittelbar nach Felzlschxagen nternehmens flüchtig geworden sind. Haftbefehle und folgende Personen GeneraUandschaftsdirektor Kapp, Regierungßprästdenien a.D.

okkswirt Martin Schiele- kaumbm- , _ -- Das Reich§pot- n den Oberpostdirektor, GEHÖREN“! erlitt, ist das förmliche Disziplixxar- a rea unter Ausxprucb der vorläxxfigen Enjkd-sbung VOM e angeordnet worden. -- Der Erste Staaisanwalf in

29er? den Rittergutsbxsißer res Trebniv, wegxn Hoc!)- ffel war während der WM:: Revolution zum Ku von Schlesien ernannt worden.

Steckbriefe vexanlaßt:

„von Ja

früheren RechtSanwalt B r e de r e ck. ministerium teilt mit: Ge Oberpostrat Sönksen in

Breslau erlie einen Sieckbri

von Kessel- be-rglaucve,

Q-berpräfidem

Der Neichswehrmkni er Nokzke hat sein Rückkrittsxzssuch olffS Telegrapbenbüxo“ meldek, von

ekngereächt, das, wie dem Hema Reichspräfihenien genehmißt worden ist.

Die Beseitiguna ber HoheitSzeichen der frübaren

Regierung an Bauxiäzkxiten und Anlagen war aufGrurzö uian Kabineleeschluffes vom 11. Ssptxxnber 1919 angeordnet worden. In der Oeffentlichkeit smd aus künstlerischen und historischen Gründen gegen diesen Beschluß Bedenken exhobßn worden„ Wie „Wolffs Teleßraphenbüto“ mexdet, hat fiel) das Neichskabiuetl daraufhxn noch ritma! mit der N::gel-gexßait lich in Ergänzung des früheren Befchxnffes sdruck gebracht: .Kaiserlicb“ und .Köuiglkcb' u:“w. und souftige überen Periode sind grundbäßlicb zu beseitigen, d d ißt uFrseninhar mit den j?exttxßxnden ??axßllickzxecilxen er unden un e e e Ugung wegen re* ergenen ün ers en ZVethes »;an des künstlerischen Gejamteüwrucks der betreffenden Baulichkeiten untunlicb erscheint-

rung Bauex . ,'

be aßt und so gendes zum

Die Bezei Hobeln; eichen

Die Reich§zentralstelle für Krieg» und Zivil- gefangene gibt bek Nachdem auch der im allgemeinen als abgeick)! W617, obSstick)t uvex fljitdgendwx)

e e n en. se (hen diesTIn nZweck wird

Abtravsport der Kris Lgé'fczng-knen aus Frank- :) en unzusc cu tft, muß riegßgesangena

die Landesbilfsausscküffe solcher Kriegsgefangener- geraten Waren

Aufforderung elben den örtü en Krifaheimen sofort mitzuteilen. außdrücklicb darauf hingewiesen Werden, ck) nicht auf Vermlßte, sondern" nur auf Kriegsgefangene en, die nicht in Rußland, Rumänien und Japan JM

laufenen Mitteilungen werden es d_er dmtschen Regierung ermöglichen, die erfotdexlicben Schritte zur Feststellung uber deuV Ueib eines jeden einzelnen zu unternehmen.

angenfcbaft urückzekebrt die Namen der

Es Meldungen beziehen dür- fangen waren.

Der seit 21. Oktober 1919 im ReichsfitéanzmMstex-ium vermendele Bayerische Oberregierunaßrat Dr. Karl Heyden, und Vorstand des Stadtrentaxnts Müncheu. [U, M einer tückisxben Krankheit, die ihn auf emer Dienstreise in seiner Heimat befiel, zum Opfer gefallen. Dr.

xydeu hat es in der kurzen Zeit einer Wixssamkelt im Reichs- nanzmiuislerium verstanden. durch eine aufopfernde, treue,restlose ingabe an seine Amtsiätigkeit die höchste Ykerjschäßun orgeseßten und Mitarbeiter, durch sein bescheidene loses, taktvoUeS, stets hilfsbkreites Wcsxn die au neiqung aller Feiner neuen Freunde zu gewinnen. Das

früher Realerungßrat

richtjge Zu-

Verkr-„xuen großer Veamtenkrekse, das ihn aus seiner Heimat in Miner: leßten Wixfungökxeis begleitete, bat er durch un- parteiésck)? gerechte Etfüüunq seiner schwierigen Ayfgaven vol] gerechtfextigt. Eik! neues Gedenken bleibt ihm gesxchert.

Die sranzößTckx- Regierung bai, wie erst jest bekannt ?e- morden ist, bercüs im August 1919 (1fo eine Anfxage amtlcb erklären lassen, daß deutschen Stäajsangehörigen die Rück- kehr nach dem früheren Schuygebiet Kamerun in Anwendung des Arjikelo 122 des riebensvertrags gegenwärtig nicht gestattet sei. Däe engl sche Regierung at ebevfalls die Zulassung demscher Missionen zur ' Tiederaufnakjme ihrer Arbeit in dem_ von England vsrnmlketen T&ile Kameruns ab;],elehnix. Rudrerseits liegen Privatnaäzricksen vor, wonach die emxlichye Regiemng in eTnzeSUen Fällen mitgeKeilt hat, daß Gesuche um dis Erlaubnis „zur Nückkxhr bei den örtlichen Gouvernements zu fieUen' ssien, Ohne sie für Kamerun von vornherein aks zm Zeit auss1ch1slokx 31.1 bezeichmn. Bekanntlich ist der 1071101115 „c-rößke Teil vor: Kc-Wex'un einschließlich Dualas Tn dén ÖäUde Frawkreichs und ck.? ein wkrhällniSmäßig kleines, an Nigkrieu angrenzendes

GeWe! in dW Englands.

Preußen.

Der deutsche Ausséhuß für das Herzogtum Schlyswig teilt laut Meißunx: das Wolffschen Tslkgwwaxsxrbükos“ mit, daß das vorläufige AZstimmungser-„xebuiéx in der zweiten nordWleHmi-zschen oneeineSech2sixbeyteletjmmens mekmheit für Deu: chland bkÜckÜ-É. Im Kreixe FleUHburg stÖmwken für D;?ntwßland 6751, fü]; TÜRLMchk 1421Wah1-_ bsrßcbtkate, In 'der Stadt Flensburg betrug die Sümmenzahl für Deutschland 2.7 058, fü: D&nemark 8935.

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Von dem Hyrrn NeichSpräsidenten uud dem Reichsminister ÖW Innern ist aus Stuttgaré xml,?) OM". V-«kannkwerden OEL: LLUstimmungLergebniffes in der ZWÜÉLÜ Zono von Schleswig, xm dxn SxaatZkommiffar Köster 'm FLHUTZ'OUTJ nachstehendes Tsle:z*.u7nm abgeschickt worden:

TÄ-xr Sika der Lreu, dazu “die TeUkan i:? Sckxékééwig i;! der z'wx'xtux: AH“:"-immungszone errungsu ÖQÖM, 27": cm.“. Léäytdlick in "rnnkjen ITÜJZU. Ruck,) 4». N01 und Gefc-Hr [)*-[W DZI '?TCUZZÖZU in “Wr No:“c- max? .*«s alts chtLrL-and nichx wécäaffcn. Jßke Kraft blsibt Km (Men V&tcxjcmd. Ihr Vertrauen g(DÖrt de'W Txäxsckxlaxff“, ÖL!" FtsiF-eik und Ordnuna. Si,? habkn dem gek'meW NUtsckzen Volk dura!) Uese; BckxxwduW 112795 VNTMULUS in ?Lixjk Zukurst eivczn box)»; ,Diknfk «;o-.;ésr. Dsr Rkixxzépräßdent [);-[1691 aUen FIMWM, die mitgcbolfem haben, den Dank TLZ Rcicbßs aus.

OI- €ch§Vräfii§€nt: C b S r 1. Reichsminister des sznern: Ko ck.

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Bayern.

N06) ekver von „Woiffs Tngxpr-mbéjko“ verkxektyten amUiMn Meldung ist das Gcéc..»;.«7:€nistexium e'mem IWM".-erx-Wbeschlux; gemäß ZUÜckÜßkkSteU.

Dex Landtag trat am 16. Mäx“,;Vurmi:1ags zu eixxer kurzen Sinmg zußammen, um Jen RWWA Nr NEHEIMER Rigiekuvg exxtgegeß mw,!)men. Der Präsideut Schmidt (Fab vor den 239sz50119 exs jxneneu Rbgeo:dnetyn WH Dom 141. Mäxz WKM SchTTWLU des M???TTZexkaETiMnlex-t Hoffmunn béé'gnnß 12! dem der Rücktrijt ÖL,“.- gesawtsn NYRÄsUTZUmE mit- ;;25620 w::rde. Der Abg. Spec? (Waver. xoxksp.) beamwgte die chtagung der Sißung bis N&éxmixjags 5 1.113!) wo OL? WaHl des neuen MinZsth'präsik-ewten in N::Sfickzé ;":Mommen wurde. Die VertxeLer der übrigen Portekc-nerklärten sn!) mit dkesem Vorschlag einvetsiax-Mn, Der Präfidem B;“.Ywibi anb darauf noch folgenöe ETUÜLUUK des Ober: Kommandos bekann'x: „Ws Obsxkxzmmcmdo Übexnimmt NUL uxxd jede Garanüe, daß WM und "Zur dix folgéxxdx Zéii von kewxm TxUppenteil der MÜUÉZLMV Garnison eic? Siurz Fes medmgß béadsickßigt ist.“ _

Ja 'der SondeMßuvg am Nachmikiag wählte dsr Landxag den Hßkzerigeu Regwrungxpräfidentén vox! Obstbayei'n Dr. von Kaer mit 92 Stimmen ZUM MMZsM räsxdemcn. 42 “295191 waren unbeschxieben. Dr". YOU Kak)“: o: 161112:

Die suräytßat er:“:st: Zcit bcijimme ibu, dis. Wal)! anzunehmen. (Fr bchtrach29 s1ch aw TreukäUder ker Voäswuveräuxxät und als

QMMULM Für dsn MinistexpräfiWnTEU, der aus O_rund dLÖ Ixé'AÜZ-ÜLU Wahlkrgebniffcö Vom LkmöWg zu wählen !ek. Dqs WalxsßeWß soÜe mögxicbst 130.117 abZLTckJTOffen Werden, „kaum rqschxs1977s die' LÜPÖWNCWKULU fiattpnk-cn könnx'y. Du: 961 ssvltckzk Sichheü dsr Wghlfreibeit w:»: gewäbxxetstyk. Gr 176--

mt dcs Ministexvräfidenten als ein Ebrenmyt ohne Er- böhung seiner Bezüge als chierungßyrästdent. Sema nächsjen drinxzxicben Aufgaben 1eien: Der tatYrange Kaznpj gegen Wucher, Sckyicbexwm und die unzeitgemäße Schlemmue: 1owie dar Kampf

Nachts das

gegsn die Uxbcrfremdung Bäycrns.

Am Abend trat der Landtag txock: zu einer weiterxn Sißung zukammen, in der der P:.äsxdcmt Schmidt folgende Er- klärung verlas: „_ _

Zwisckxen Mn neugewählten Ministetpmfidsntm D». von Kahr und dén Vertretern dsr rakilouen der bayerikcbkn V-xlkspartei, der Mebr'beijssozialdemoktatrs n Partek, der denLsÖdemc-i'xaßxckysn Pente“: dss bayerischcn Bauerr-bundes und dar bayeri'jcben MitieWc-ttsi ist folgende Exklärung vminbart worden:

1) Auf Grund einer VerordnurR von Heuteqjésuxxe ZieEVOUzugs. 0Vkm er. 1. ur rnennuug

gewalk nach der Aenderung Vom 4. des Staatskommiffars der Zivilverwaltun zurückgegeben-

2) An der Reichs- und Landesvcrfa ung ist uuverbrücblicb fest-

zuhalten.

3) Jeden. Versuép, im Widetspruckj mit dex Verfassungs- besiimmuugen gen-altsam in die Tätigkeit dsr ngterung oder des Lanktaßs, sei es von rechts oder von links, einzugreifen, muß mir allen Mitteln entgegengetreten, und Verfehkrmgen disker Art müssen

der BestYung nach dem Geseß zugsfübrt werden. (Bravo !) 4)

dsr Régierung geschüßt. (Bravo !)

Darauf schlug der Miniskerpräsident na Vereinbarungen mit den ,?rnkkionen des Laudtavs folgende :inisterlisje vor: Inneres: M*,nisiermäsident von'Kahr; Kultus: Ministerial- d-rektor Matt.; Justiz: Dx. Füller (Demokas); Havdel: Hamm; FLnnuLen: Kofler; Soziales: Stamßrax Oßwaldt

Spartei); Landwljtfchaft: Direktor Wusel,- ofer. Bezügbch des Verxebrnessorts wmde mit dem bis- herigen Minister it's Benehmen getreten. Der Präfident Schmidl !!eüte fest, daß Einwendungen von seiten des Hauses

Zbanerisché Voi

gegen die 2 Liste nicht erfolgt seien.

In der am 18, d. M. abgehaltenén Sißunq des Lanxxtagß keine der Vixeptäfident Köni Hvauer mit, dnßder Pxßndenf Schmidt zmückgetreien sei. ierauf gab der Mmlstexprasxdeul

e vcÜe Koalllionöfreibeit ist den Bkamten, Arbeitern und AngksjcÜten nach wie Vor uncéingeschränkt zugesxchert. Sie wird von

Dr. von Kahr bekannt, daß er zum Verkehrswänister den bisherigen Verkehrßminister von Frauenvorser ernannt habe, und sagte:

An die Späße stelle er das kaenntnis treuen Festbaltens an

der Landksverfaffung. Es habe für die bayerische REZierung keinen Au enblick des Zweifels geben körarzen„daß 'Neue, un- verbrü liche Wabruncx der N81chHetnbeY_ die Lebensbedingung und der WM aÜsr delsÖLn Sxawme sei. Die Regierung stehe dabei in vochm Einklang mrt der Reichswehr, oe? P-"xeiwchr und der Einwohnerwebr. Auch die Arbeiterschaft "ye: „n verantwortungSWÜ bemußter Einficht zur aÜgemeinen Freude zur Arbesit zurück,)efehtt. Ju Südbayern seien keine erheblichen Störungen des öffentlichkn Lebens emgetretcn.

Hierauf steÜte der Vichräsxdent K önig I !) au e r fyst, daß: der ganze bayerische Landtag unverrüsbcxr auf Dem Boden der

Reichs- und der LandeHverfaffung stehe.

Oesterreich. Die Nationalversammlung haf eine Vorlage an-

genommen, durch die dke Bezüge )äzmtlichex Kateqonc-„n von öffentlichen Angestx TM erhöht werden. WW „Woxffß Tele- graphenbüro“ meldet belauzxen sch 016 errfük noterdigen Mikkel auf drei MiÜiurden

der Preise für Tabaksabxikate, Exhöhung der Elsenbakmkarife, Post), Wepßow und Telegrammgebühreu beschafft w-Zrdeu.

;oxxyn Und so en durch Erhöhung

Ungarn. Wke das „Ungarische Telegraphen-Korrefpondenzbüro“

Mkldßt, legten die MÖLJ'ULWP des neUuek-Zédeten Ka'oinetts am

16. d. M. den Eid av. Nach der Eidesleistung „"SMS-€ der

NeichSoerweser Eine kurze NUTNUÖS aa dieneue Nygiewn ,

in ver er auf die schwéxxige Lage des LMÖTH [my auf d

«weren wirtsckyaftlichen ?WNLME verwies, deren Losunxx von t

er TäligksTt däeser cr erwartet wexde.

*- Eine Neglerungöverordnunq erklärt, WZ im Sinne des Gesxßes Über dic: WéedcrH-zxstxlkmg der Vs:.f-Mmg, wiéwohl L*,ie NUZÜMng dsr kö.-..i;xiichen MUM seit 252111 13. No- vembxr 1918 aufxslxöxt hahe, die Staatsform [1214197110 (mch woäMhiu ÖMZ KönTgZ-tum sei. DementsprecZW-T) _chOeu die staatlichen B:?zöx-é-en, Nemks'c und NUZ'ÉMM djs VLZQiMng „Königlich Unzaxißch“ zu führe» USZJLV' 23911“- Landeswappsn xs: das Bild der ungaxiFchen Krone cmzu'ormxzeyx.

«&;ßßrktuuuieu imb JVZAFÖ»

Bei einem VOM Köxxkge im St. JUWEL; VaT-xst ab- _aehaltexwrx Empéxxxg.» wurd“: 221“ 02219032 G:?cézöfkßke'äger Silzamer von 539733 Cuxzotx dkm Könkxxe voxgerwÜk. thaxusr steUte hierauf die Mitglieder seinsH Ska'Ns vor.

-- Der ObeTstxNai h:“.kdem „Nexxéexkchxxx Bürgi“ zaéqlge im Prixxz'xp ÖLsCHNffM, de:: BUMM mit 1121445771 YUM ab ixändexn. TT:", :x'tzxz::'€€;.x:L ;Zsrfiézlä 2 LHezIU im 11301111' [1 M auf “.in? W*2§'*LK*[)U"§1;ZÜ1.LUJ VW fr 319725: TMOUWÖLL 17171- aus. In ei71igen TMM wsxédxn Did: Q11Hfährkxchcn 112x600. *sß deH Rates 02511906) dec wéxxNH-xftxiclxn 11131) 1217001102271 ???ZQZEU Her ungarisc'zwn 51213012?)qu 'm Pax'is 771116212111 wexdxn. 1111210111 werde !odann auf sfordorx MWM, DM Vertrag ixmexhäxb er Woche zu unterzei KM.

-- Bei dem Empß-ang dsr in LMdM e§11JetxvffenF11 Nb- geordneten des indischen Kalifatzz, ÖW um?): FHNW»; von Mohammed NTT 7128911, 000 “DSL“ PYÉMWTMMMUÉ Lloyd Geoxge eine Erleng über 7.307. VILML Oer NLUÜLULU Ueg-Müber der TNrkei ab. in VN,“ sx“ dem „WolffZÉ-sn TSZWWPHMÖÜW“ zufolgé u. a. T*xgte:

Wir find 'm dies?)! KrZ-sg nicht U13 Kreuzfahreygegen dsn Jsxam

szogen. Ick» Verstehs niäzé, do?, Mchamxned Axe _!)srlazxgk, wir [9011th die Tüxks't Woman. D(sécrreicb Ist Gsrechtigkcjt , z:!Wil Morden, Deuxsck'land ist GerNHlLZk-Zü zmteil JSTUOWCU. Warmn ?oÜte Ne Türkxi frei axngck-cn? Warum ba! fis thsucbt, uns kn“ Kampf um Lében und _Tod, in, deu: fur die Freiöeit dsr W217 geführten Kampx Hinksrrücks zu erdoxcbx'n'? Izcb wünsche, daß die indiéckyen Mohammcxdcmark W.) rscht klar maMn, daf; „Rr die Tükxki nicbt mr_t Skrsnge behandUn, wéi! 7):- moßammxdanich ist. WU: WSUIZU [7201011611 auf Bij? Türk.? danseibeN GUMMI an ,wie auf YZF gx'vße chrtstliche GCUWvasj-„n Össtertejäy, denFyruxxdxaß .de «alejbe- stimmuxjgsrsciyts. Die Axaber Haben UnnWängizZ'er“: gkxordert, Wsal zum König von Arabien angexxFen und Beéreixmg W;: der 121xk.chen HersÖafs vorlangl. Es isi Owrgsschlagkn nwrdctt, _dtx'. Araver Wm: Dcr Hexrscbafk 7)?! Türkei zu lassen, nur weix sFsyM_o„h.1m:ncdancr Und. Wir Haben Kwaticn auf saincn Wunsch dix Frctbsxr 528985621. Sollen wir den Wabern :twas aufzwingen, was wxr nicht einmal 'am Trauma einem christLichen Gemeinwefen zumzxten wurden?

-- Im Unterhaus erklärte der Staatssekretär des Kriegsamts Churchill bei dsa Beratungen über die Vor- anschläge für das Heer dem „Reutersthen Büro“ zufoxge:

Die Lake im mittleren Osten sci äußerst akut. In Ae vpten bert che eine Spannuna. Pakästina fe! durch die Lranzöfiscbe B6 eßung starkin Mi.!eiden'scbaftaezogen. Konstantin»?! abc bs'set Werden müssen. Mess cxtamicn verur1ache Besorgnis infolge der für i- schen nationalistiscben «chuug und der zum ersten Mal_ von den Arabern geéeigtsn TenDenz fick) den türkijcben NatiomüißM anzu- scöließen, owie info1ge der bolschewisttscben Gefahr. Hic-rbei wüxdx fick) die bolschewkstiscbe Militärmacbt, Von keiner ruMWk-n StreUkrast behindert, übst die gesamten großen Gebiete nördlich des Kaukajus und über das Kaspische Meer inaus aus- dehnen. Die Vol1chewisten würden in en 6 Berülkrung mit den zweifelhaften Republiken Afferbaidfckyan un Georg en, sowie den Streitkräften Mustapha Kemal Paschas kommen köxmen. In mili- tärischer Hinsicht würde diese Vereinigun furchtbar sein. Usbev Deutschland sprechend erklärke Cburcbi. : ,Die dortige Lage yer- ursacbt uns die größfe Besorgnis. Wir haben uns gefreut daß die dsutscbe Regierung die eiue Schwierigkeit überwunden at. Wir empfinden jedoch die tiefste Besanis über die Stellung der deut- schen Regierung. Vom miliiäris en Standpunkt betrachtet, müßte es die Politik der brxjiscben „Regieruna sein, mit aÜen ihr zur Ver- fügun siebendxn Mittsln emer (;(-mäßigten deutschen Regierung zu ermög ichen, sn!) am Leben zu erhalten, damit 11: ter ihrer Acgide"die Produktionstätigkeit und die Wohlfahrt des deutschen Volkes wiede: aufleben könne.“

Auf eine Anfrage erwiderte der Premierminister Lloyd George, die Zusammenseßung einer Regierung in Deutschland gebe aUein Haß deutsche Volk etwas an. Die Aüiierten seien jedoch verpflichtet, „darauf zu sehen, duß ohne Rücksicht darauf, welche Regierung 111 Deutschland gebildet würde, der Friedens- vertrag von diesem Lande erfüüt Werde.

- Frankreich. Die Boiscbafterkonfereuz beschäftigte fich in ihrer Sißung am 21. Mäc-zmü dm Gegenvorschlägen der ungaxischeu

en vexfaffxmgSmäßigen Rügiexung

Friedensagenten.