1897 / 293 p. 5 (Deutscher Reichsanzeiger, Mon, 13 Dec 1897 18:00:01 GMT) scan diff

Duca. Es kann daher keinem Zweifel unterliegen, daß der Reichstag damals in vollem Bewußtsein und mit vollem Recht der Aufnahme dieser Verordnung in den § 61 der Reichsverfassung zugestimmt und das Duell damit anerkannt bat. Die erwähnte Verordnung ist in- zwischen aufgehoben und durch eine neuere erießi worden, da der zweite Theil der alten Verordnung nicbt aufrecht zu erhalten war, weil die in denselben eulbaltenen Strafen inzwischen in dem Straf- geseßbucb für das Deutsche Reirl; Aufnahme JSfun'ben batten. So sind wir zu der neuen Verordnung gekommen, die auf die Verminde- rung der Duelle ben günßigsien Einfluß gehabt hat und in welchem Sinne die AÜetböck-fts Ordre vom 1. Januar dieses Jahres in noch weügebenberer Weise weiter wirkt.

Meine Herrén, meine prinzipielle Ansicht ist die, daß es die Pflicbt jedes Offiziexkorps wie überbaubt jedes gebildrten Mannes ist, die guten Sitten zu wahren und die Ehre eines Anderen cbsnso hoch zu stellen, wie die eisene Ebre- Dann werden bkrartige Streijig- keiten vcn selbst VCrschwinben.

Aba. von Leipziger (d. kom“): Wenn dis Anschxuyngén des jkyigen R€ichskanzlers 11115 des jeZiZen Leiters _bes AuSwarttgcn Amts zur Geltung kommen, dann wird 117!) das Aniebsn des Reichs _wreber erböben. Meine Freunde köxnen dem Reichskanzler und dem Auéwartigen Amt nur Glück wünschen zn den Erfolgen, die sie in OstxAsäen und Haiti erzielt haben. Mit Befriedigung ist zu konstatieren, daß im gb- Zelaufenen Rechnungsjabre die Ueberwäiun/gxn bie Matrikularbéitrage uberfteigen, und daß in Wirklichkeit eine Schu1brntil ung bat statt- finden könnkn. Nieht ganz so erfreulich find bie_ Er§e nine drs lau- fkybrn Jahres. Der neue Vorgelegte Etat ist bever als dsr vorjäbrige, wril die Anxriben etwas berabgrikrückt find, und weil es gelungen ist, die zweije Rate der AusYben für die Artillerie auf die laufknbrn Mütel zu übernebmsn. '_ezüg1icb bes Kblrnial-CtaFZ sind wir damit zufriebsn, daß die Zuichüwe mehr zu wirtbscbaftlicbkn Ausgaben ge- macht werden als zu bvrxaukrati'chen erkcksn. Mit _bem Bau 1:61 Eisenbabn in Südwäst-Astika find wir einverstßnken; iür die außer- etatsmäßige Jnangriffnabme dss Bums wrrrsn zwinZenksErünbe vor- ßxlkgen babkn. ir Und auch mit rem Ausbau kes Hakens einverstanden, Dem Schmerzenskinde, dem Kaiser-Wilbslm-Kanal, Möchte ich noch einige Wsrie wikmsn. Der Einnabmcausiaü ist auf 1157377111571 berunteraegangrn. Von einer Verzinsung ist noch keine Spur zu sebkn. Das muß man bei den milijärisckßen ZWSCkSR des Kanals in Kauf nebmrn. Man muß daraus die Lebte zirben, d;:ß a*.:ch bci anderen Kanälen auf eine Vkrziniung nich zu recknen in. Es MUß deshalb gewarnt werden vor ksm in Preußen rorbanxenen Bestrebrn, lange Kanäle zu bauen, welcbe für die Landwirtb1chast sebr bedenklich find. Béxüglicb ber waiTexrn Auéscbxnückung drs REicYSTagébauiés soUte die Entscheirung ein€r brionkeren Kommisßon drs Reichtages über- tragen wsrken. Dsn yerichiedenxn Wümckxsn bes Hau1€s bézüglirh der Besikrstéüung ker Régiments-Kommankeure in Bezug cmi bi“: Zierdebaltung und bezüglich 'der Verbeffxrung ber Mannsckaftchst ift Rechnung gNragen worban, rbxxso béxüzlich der Zulagen_iär bie Stabstrcniveter. Für di? Brot- und Fourxxevérpiwxzurg i!: 7111er- bings einc? Mehrausgabe anceirßt, aber dadurch wird die La e der Landwirtbicbaft nicbt erb€51ich gkbsffert. Wenn seitens des ereins Nordost, ber die Landwirtbscixaf'r bkglücken wil], di? Arficbt bértreten wird, 1573 nur bie GroßzrunkchZSr an ben (Hétreikérieiskn ein Jntersffe baben, so ist das_eine Voüstänkige Vkrkkmmng ber Tßatiacben. AUiszabe Lines jxden W111§1ch071§O011111€rs müßte essein, einxn Modus zu finden, welcbsr bis Gstxeibépreise im JutereFS dsr Lankwirtbe Und dsr Konsumevtkn aui mäßiger_Höbe 5511. Der iranzöfiicbx Lank- wirtbschaixs-Minister bat eine srsundlicke Erklärunz abgegöben, wie fie uns worn Bunbksratbétiiche nirmais zu tbeil rrMbe; rr meinte, 1:57"; bie niebrig€n Gétrrikrbréi7_€ uud dic Gblbwäbrung schuld an 58: Notßlage ber Lankrrxirtbscbait iciem Das bat man uns 5er nicbt geglaubt; man bat die [Hankelsberträx ZFsch10ffM und dadurch ist Eine Steigérung deer Getreikkxiniybr kingxtrstsn, bie gsrabkzu unérträglicb ist, drnn dis Gstréidrzöüe xnacbxn ben Haubterrrag der gssammten Zoüeinnabmen aus. Das Verbältniß drs Preise:“ von Gold und Silbxr ist nicht blbß für die anrwirxbicbait, ionern 721.171) für die Jnduiirie sckärlich. SiS bai sicb aixr Lbsnso 715185717711 rerbaltén wie ßegrnüber rer Aurbébarg rkr gemiscbien Tranfitläger. Die aUmäblicbe Emi-bränkuns kisixr L_ässr bat gar ksinen Zweck, 8-3 wird dadurch nur das Monbrol in die 1757116 Eixgzrlnsr Zéléßt, bi-Z Um so stärkSr (11-18- üben. T€: Bunkesratb WÜTL bieis Frage schLZunizit «ledige» da wir mit sinkt Anfrazx nicbt lange waMn wsrben. Ter bermeintTiÖen LiebesgabE 711: die Branntwänbrsnner unk ZuckörbrbbUZ-Inten stößt die wirkliche Liebexgabk der Zollkrskite für Gstrxibe gegknübér. Die Herrkn von ber Linken trkjer. ja nicht für tie Produzknten ein, sondern, wie Hur Bartl) 9611er erklärte, nur für bis Konsumentkn, wäbrknd_die Produzentkn Notb leiden. Daß bir Aufhebung der Zuckerrramien _je 1 Aussickot bat, baben wir mit Freuden vernommen. Was den Wegsa bes Getrkidsterminbanbels betrifft, so irrt sich Herr Richter darin, daß 'die Landwirtbs diefen WegfaÜ bedauern. Die Praxis zeigt die guten Wirkungen; an den Börsen, wo noch Tsrmin- handel gilt, zeigen fich größere Prkisftürze als da, wo er abge- schafft ist. Die Schwierigkeiten, welche die feblenden Preis- notierungen anfänglich berborbralbten, sinb burä) bie PreiSnotierungkn der Landwirtbschaftskammern béseitigt. Di? Régierungrn sollten nur darauf binwirken, daß nicbt unter verkabvten Formen der Termin- bandel weiter getrieben wird. Die Durcbfübrung der neuen Organi- sation des Handwerks gebt naturgemäß nur langsam Vorwärts, wir Hoffen, daß das HandWerk darauI Nutzen ziebkn möge. Die übrigen Einzelheiten des Etats können wwbl in der Budgrtkommission ke- sprochen Werden; dm Marine-Eiat möchte ich beute ganz außer Be- tracht laffen: wir haben gegen die diekjäbrigen Forkerunqcn dcéselbxn keinen Einspruch zu erheben. Ich muß aber nccb des Verlustes ge- denken, ben unsere Marinx erlittsn bai durch den Untérgang eines Torpedobootes, denen _ Kommandant ein zu großen ?offnungen berechtigender Oifizier, der Sproß Lines 601611

auses war; mit der Familie trauert ganz Deuschland. Bkzüglicb der Postoerrvaltung brffen wik, daß der neue Sraaxssskretär in vor- fichti er Weise mit den Reformen borgeben wird; wir werden ihn wie jgeinen Vorgänger uniersiüßen. Eine Aenkerung des Pbstzeitungs- tarifs halten wir auch beute für dringend notbwenbig und hoffen auf die baldige Vorlkgung eines neuen Tarifs. Vom Standpunkte “ces Reichs aus wäre die Verwendung auer Ueberschüffé zur Schulden- tilgung das Rickotige. Aber dann müßte auch die Gefahr ausgeickolofien sein, daß die EinzelstaaTLn durcb Matrikularbéiträge belastet werden.

Abg. Beb el (Soz.): Uebér bie Ausiübrungen des Kriegs- Minifters betreffs ber Duelle Werden wir beim Militär-Ctat Weiter sprechen. Bei der Ausdehnung ber Goldvroduktion werken dieTräume der DcppelwäbtungSmänner meznals erfüüt werden. Wie die Ywi- finnigen vertreten wir aÜerdmgs auch die Jntereffen der Kon- sumenten Daß die threidezökle eme so bobe Einnahme ergeben, ist ein Beweis “caiür, daß die Landwirt'bscbaft ben embximischen Bedarf nicht decken kann. Wenn Wir im preußischen L_anbiage saßen, würden wir für den Ausbau bxr Eisenbahnen und, Kanals im Osten, für Fracht- ermäßigungkn u. s . w. sein; aber gegen die eribeuerung der Lebensmittel Werden wir stets im Zntereffe der Arbeiter unbedingt Widerstand leisten. Die Finanzlage ift so rofig gemalt worden, aber die Periode der wirtbschaAicbkn Prosberität ift worüber. Wirfreyen uns über rie abiebnends Haltung des Zentrums gegenüber den indtrektcn Steyern. Alles, was jeßt geschehen soll, müffen die wohlhabenden Klasen !elbst tragen, die bisber bie Arbsiter belastet haben, benen fie das National- geiübl absprkchkn, während die Arbeiter die indirrkten Steuern zahlen und Soldat wkrben müffen. Die wohlhabenden Klasen haben noch niemals ibren Geldbeutel aufgciban. Der wang, die Kosten Jus eigeqer Tasche zu bkzablen, wird allkin im tanke sein, die rapide Sreuxerung 576 MilitariSmus und des Marinismus ein- zuschränken. Saaten die Kosten der Marinevorla 2 durch Vermögens- steurrn aufgrbrach wcrben', bas Todesurtbeil der Dorlage wäre bereits besiegelt. Redner verbreitet fich in längeren Ausführungen über

die Steigerung der Ausgaben für das Reichsbeer und die Marine sowie das Anwachsen der Reichsschulden, und fährt dann fort: Wie foUen die Koften der Lankarmee und der Flotte wäbrend eines Krieges gegen Frankreich und Englavd getragen Kerben? NachdenLeisiungen der Bourgeoisie von 1870 babe ich nicht zu viel Zutrauen zur Leistungsfabigkeit der deutschen Kapitalifien. Hammacber hat von dem Pan-Ymetikanismus und dem reater Britain gesprochen und auf Rußlands Expanswnskraft hingewiesen. Wenn alles, was nach Amerika, England und seinen Kolonien und Rußland exportiert wird, vom deutschen Export abgezogen wird, dann bleibe_n noch 200 Millionen Mark Ausfuhr übrig, wofür unsere Fxotte vbüftandig ausreicht, um den betreffenden kleinen Staaten Re1pekt emxuftößen. Wie obne Armee, kann Deutschland aucb ohne eine ge- wiffe Flotte nicbt auskommen; aber zu diesem Zweck brauchen_wir kern nwrs Schiff zu bauen. Landen kann an der deutxcben Küste kein Adnairal; er wäre mit seinen Schiffen und seiner Mannschaft binnen 48 Stunden gefangen und ver-

nichtct. Auch wenn wir 17 Panzerschiff? babkn, kann kein deutsckes *

Handelsschiff in die bohe See Neben. Ich stimme in diesem Fall mit dem Fürsten Bismarck überein, daß die Schaffung einer folch€n Flotte nicbt nötbig sei; denn die Entscheidung werde durch die Landarmee bsrbeigkfübrt werden. Die Jndetrieklen baben naiürlicb 6111611 ertbeil von rem Bau der Schiffe. Können wér das Geld nicht b€71€r für wichtige wirtbschaftliche Auigaben verwxrtben? Könr-je man das Geld nicht besser verwenden zur Verbefferung des Bodens, um die Lebensmitte! für die wachsende Menfckpenzabl zu Vro- duzieren? Ich habe erst kürzlich gesehen, wie der fruchtbare Schlick ker Weser in das Meer busenkt wird, statt den unfruchtbaren Boden damit zu düngen. Man brauchte nur die 10 Millionen, die für die Kolonien auSgegeben werben, für die Anfirdlung von Bauern im Inland:? zu verwenden. Ist es nicbt beschämend, daß für die Ueber- 1chwemmten in Schlsfikn und Sachseu gar nichts von Staatßwegen geschehen ist“.) Kasernen- und Schiffsbauten sind eben viel wichti er als solche Kulturaufgaben. Die Erhaltung einer pädagoqiickymBibliot rk wurde abgrlsbnt, Weil Preuße'n 300 bis 400.44 zur Unterhaltung nicbt aufbringm konnte. Wir haben zablreicbe Echsen, wo 80, 90, 100, ja_ 150 Kinbér auf 8111611 strrr kommrn; bie Schu1bäuskr find er- barmlicb. Zur Verhinderung der Auébrkitung der Tuberkulose könnten Hunderte bon Millibnkn berwmbet Werkkn. Tie Arbeiterklaffe ist die GrUnblage der Pyramids, von ker Sie (rxchs) die Spiße find; ein Ruck ber Gruwblage, und Sie alle liegen aut Bodkn Der deutsche Arbeit?! kann also eine gewiffe Berückfichti vng skiner Jntercffen ver- langen. Die Miliiärberwaltung soUte ub ibrer Menschenvflicht bxwußt wsrden, darn würds uns die Vorlage de: Milijär-Straf- rrozeßorbnxng keins Stunde bescbäüigen. D:.s fol] 61le Anpassung der Vkrbälinine an die mokrrnen Rechtsanichau0ngen sein! Und wo ist die Außlöwng das_anderen ersrrkcbers kes Reichskanzlers geblirben? Wo bléibt die Auibebun des KoalitionéNrbots für politix'cbe Vereine? Das kleine Sozialistengeizeß _war keine Einlöfimg bes Vérsprrchens. Kein Einxklftaat würde ein iolches Vrrc'insgeséß einzuführen gewagt babcn. Das Koalitionßrkcht, welchcs die Arbeitgeber haben, müffen biZ'Urbeiter ebenfalls babrn. Wir werxrn nécbt aufhören, eine Ver- bemerurg 596 VereinHJese ks ZU fbrbern. Selbst Herr Voanr1kPich unsd Herr ron Rottkn mg babén offen anerkannt, daß Ar- beitkrn Jsgrnüber bas VereinSrecbt ungerecht gebanbbabt werde. In drm Augenblick, wo die Kbblenbarbne Millionen gcwvnnen haben, wo die Arbrixer zur Förderung der Kohlen aus bsm Auslande geholt Mr_bén, werbkn jxßt nacb vikr Zabrsn im Saarbrücker Rebirr dir Mannrr, bie swb am Ausstanke betbeiligt battxn, von dan ergwsrks- verwaltungen nicbt b€sckäitigt, auch von den Königlichkn richt. Pini! sage ich. Tausend? von Arbeitern vkruleücksn jäbriicb in den Bsrg- WIrkSU, und man achtet bisss Opfer nicbt. Der Mittélstand, ras Handrrerk, das beweisen die Zahlen der Statistik, wird bon ren kabitaliftiyckxcn Großunternrb-mungen auigesauzt. Nur die Bäcker, bie fich üixer die Bäcksreibérorknung beschwerkn, zeixen keine Abnabme, Man_1u_cbt rie Bébörkrn über kik Wirkung der BäckerCivérorknung zu iauicbxn. Die Bäckrrmeister werkkn bon “cen Regierungs- Vertretern embfanka, die Väcksrriarbeürr abkr nicht. Durch die Vér- orbnung Übsr dis Koxxfektionsinkustiée ist mir die HaUsindustrie rer- stärkt worden. (Fs wird nich einmal dadurch der Schein aswabrt, daß für die'Rkvéficn Tér_Nrb€iicrb€rficherUna Wknigstens die Vorlage gemacht wird. Die 0611811611 Géséßé, das Zuckeistsuergeseß, bas Handwcrkkr- 061613, 558 Börssr-gsie's und das Margaxinegesxß find ein Schlag ins Waser; fi»? wxrden nicht im stande ??in, die Proletarifierung auf- zuhalten. DSM akgenübkr keine Fürsorge für déc Yrbeiier, sonbkrn 6111 Schweigsn über sozialrsformeriscl): Maßregeln und Rs'densarten von 55:11 innéren Fkinb, ;egen 1811 'die Armee in erster Linie berwanSt wsrren müsse. Dér inner? Feind wird mit j€bem Tage zablrsicbkr. Man kann den inveren Frind verniÖtZU, indem mczn kie_karitalisiiich€ Entwichlung binbkri, dann braucht man 161116 UmsturzgSLHr. 'Die S5 ialbsmykratie ist “cap“ naturnothnbi-se Probukt OST kabiialistisckéx Prokuktionßwsise. Dime die Hiifé rer Zozialdémokraten können Si? (rxcbts) nich_t einmal einen Krikg fübren. So lange in biei€n_Zustänb€n nichts gebkyiért wird, Werbxn wir immer ßrgxn Jbren Etat nimmcn.

Präsident Frkibkrr von Buol: Der Abg. Bebel bat den Aus- druck .Pfui' gsbcavcht, den 171) in dissen! Haus? als unbedingt unzu- lä1s13 011101611 muß; nach 757711 Stenogramm bat er diesen Nußdruck zudem aeßenßber eincr Maßrcgel einer staailicben Vcrwaltung gsbraucbt, und ich wuZ ibn 1225315 zur Ordnung rUién.

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Reichskanzler Fürst zu Hohen[ok)e-Schillingsfürsxx

Der Herr Abg. Bebxl hat in ieiner Rede für gut bsiunben, wie schon frübcr, die Person Seiner Majestät des Kaisers in die Drbatte zu zieben, wénn aueh in verschleierter, so doch in Verständlicher Weise, und Aeußerungen des Kaisers mit den Majefiätsbeleibigungen in Ver- bindung zu bringen. Ich kann mich darüber in keine Diskussion einlaffen, da nach konstiiuiioneüen Grunbsäßea tie Person des Monarchn von der Debatte ker Parlamente angeschloffen bleiben muß. Ich beichränke mich darauf, die Angriffe des Abg. Bebel 3UtÜck3UW€1sM und jene konstitutioneüe Gepfiogenbeit nochmals in Erinnerung za bringen.

Der Abg. Bebel bat dann auch die Frage des für die politischen Vereine bestehenden Koalitionsverbots berührt. Da muß ich mich nun gegen die Aeußeruxtg des Herrn Abgeordneten verwahren, daß es sich bier um bis Einlösung eines von mir gegebenen feierlichen Ver- sprechens bundle. Jeb babe in der Sitzung Vom 27. Juni borig€n Jahres nichts Anderes gethan, als der Zuversicht Ausdruck zu geben, daß das in verschiedenen Bundesstaaten für politische Vereine erlaffene Verbot, mit anderen Vereinen in Verbindung zu treten, außer Wirk- samkeit wcrbe gefaßt werden. Ich babe dann hinzugefügt, daß es in der Absicht der verbündeten Regierungen liege, die Beseiti-zurg bes durch das Verbot geschaffenen Rechtszustanbks herbeizuführen.

Mebr konnte ich für Preußen nicht in Aussicht stellen, da es sick) um die Verlage einks Geseßes bandslte, bei dsr noch zwei Fakxoren ber Gesesgebung, das preußische Abgeordnetenhaus und das Herren- haus, mitzuwirken hatten.

.Das, was in Aussicht gestellt wurdk, konnte nicht mehr skin, als eine aÜgemeine Revision der landeSgkseylich-xn Vorschriften über unser VereinSwesen. Was bei bxn Gesetzen, die da vorgelegt werden soUten, für Resultate sicb ergcben, mit welchn Bedingungen sie bepackt skin würden, und ob Fiese Gestße überhaupt zu stande kommen. wußten wir Alle nicht."

Disse Worte, welcbe Herr Abg. Haußmann im Anschluß an meine Erklärung gesbrocken hat und welche durch den Zwischenruf „sebr richtig" bekräftigt worden smd, beweisen 1) daß im Reichstage

meine Aeußmmg nichi allgemein als ein bindendes Verspkkke! auf- gefaßt wurde, und 2) daß man hier imReiebLtase darauf gefaßi war das betreffende Gesch werde nitbt puts die Aufhebung desKoalitiou: verbots bringen. (Sehr richtig! rubis.) Ick babe die Aeußenmg des Herrn Haußmann damals obne Erwiderung gelaffen, weil ich zwar den Wunsch, aber wenig Hoffnung hatte, daß die einfache Auf, hebung des KoalitionSvetbots bei den preußischen Gefeßgebungz. körperschaften auf Zustimmung zu rechnen baben werde. Desban, mußte auch von Vorlesung eines entsprechenden Geseßeanrfs ab- gesehen werden. . .

Was die reicbsgefeßlicbe Regelung der vorliegenden Frage k, trifft, so wird zu deren Besprechung später noch Gelegenheit gegeben werden.

Der Herr Abg. Bebel bat mir ferner bßraus einen Vorwurf ge. macht, daß ich die Bäckergeseaen, welche fich bsi mir gemeldet hatten, nicht empfangen habe, wohl abér "die Bäckermeister. Diese leßterrn

kamen, um eine Aenderung oder Aufhebung der Bäckereiberordnung ,

zu befürworten. Diese mußte ich also böten. Die Bäckergefekea aber woÜten ihrerseits sicb für Auftechierbalfung der bestehenden Verordnung aussprechen. Da nun die Verordnung in Kraft steht und deren Aufhebung zur Zeit nicht beabsichtigt wird, glaubte ich bei meiner ohnedies stark in Anspruch genommenen Zeit auf einen persönlichen Empfang der Gesellen als zwecklos verzichten zu können. (Zurufe links.)

Kriegs:2]1inister, General:Lieutcnant v o n (H o f; [er:

Der Abg. Bebel bat sicb eingangs seiner Rede mit meinen Schlußworten einverstanden erklärt. Ich babe auf diese Anerkennuvg nick": gerechnet; zugleich bat er hieran brn Rath geknüpft, ich möchte diese von mir gsmacbten Bemrrkungen doch einer anbern Stelle zur Nachacbtung mittbeilen. Be'i drr Unterstellmig, die dieser Zumutbung zu (Grunde likgi, wäre die Ausführung eines kerartigen Auftrags meinkr Stellung unwürdig. (Zurux bei den Sozialbemokratc-rn.)

Der Abg. Bebel bat dann die Absicht zum AuZdruck gxbrachi, auf militäriscke Details bri dieser Gelegenbeik nicbt eingeben zu onen, ba Details erst bei ker streiten LriUrg zur Sprache kommen würden. Nack) meinen Notizen ist aber seine Rede mit Details geradezu ap.- gefüUt gewesen, und find dicsklben dabei woch in einer Weise durch- einanrergewürfsli, baß man wirklicb kaum zu folgen im siande War. Von Gerüchtsn, Zeitungsnachrichen und kergleicbxn ist er zu drn msrkwürrigsien Schilderungen aller möglichen Dinge übergegangrn, So bat er beispislSWsise rrwäbnt, daß zufolge von Zeitungßnacbrichten neue Gewehre eingeiübtt, bie Fabrikaiion der (Heicbüße eingestxllt, die Kavallerie mit Maximgescbüßen aus- gerüstet werben soUe und daß der leßte Mann ausseboben würde. Daß das militärische Details sind, die, wie fie bier Vorgetragrn wurden, uccb daza chkommen unrichtig sind, wird niemand besiréitxn können. Jeb würde ibm ratbén, derartige Ausführungen likber für die zweite Lesung zu versvaren

Besonders merkwürdig ist die Jnkonseausnz des Herrn Abg. Bebel und Trixie: Partei. In dem Programm bkr [eßteren findet sicb unter a:».kerem rämiich auch die Fordeiung der aÜZLmeinen Volk?- bewaffnung. (Zuruf) DSU Herren ist also die Armee, wie fie jsßt besteht, auch nicht annähernd stark geaug, es soli vielmehr 211185 zum Dienst herangezogén warden. Von den fick) hieraus ergkbenben Zahlen babe ich mir keine Vorstellung machen können. Aber der Abg. Bebkl selbst hat ja bei der Beratbung über das jeßi bestebknbe Géséß, betrxffenb die Friebenkpräsenzstärke - 611185 Tage? die Zahl grnannt. Wir haben immer geglaubt, daß eine Krirgsstärie bon 3 MiÜicnrn bock) im aligemeinen schon Line Macht darstelie, die nicht zu unisrschä߀n sei. Dem Abg. Bibrk erscheint das jedoch außerordentlich meniZ; er würde 8 Miliionen Streiter ins Feld stellen. (Lachen und Zuruf: bei den Sozialdemokraten, Heiterksit rech?§.) . Weifer bat dxr Abg. Bebel auf die Kosten im Kriegsfall bir.- gewiesen. Nun, ich babe mir einmal ausgerrchnet, was seine Armer eigentlich kostén würde, und La ergeben sich ganz kntereffante Zablsn. Allein dsr monatliche Mehrbebarf an (Geld erreicht den Bejrag bor. 420 Millionsn Mark. Der für brki Monatx nieberzukegenbe Vcr- pflegunssbsbarf beläuft fich auf nicht wenigér als 855 Millionkn, während kieNiCDerlegung der schon im Frieden noibwenbigen sonstigen Vorrätbe für den Krieg für eine berarjiße Armee, wie die Sozial- demokratie fie aufstellen wifi, eine einmalige AuSgabe von über 2 Milliarden bedingen würde. (Hsiierkeit)

Meine Herren, wfnn man fich die Konsequenzen derartiger AUL- fübrungen als ruhiger Verwaltungßmann durchdenkt, bann gelangx man ohne weiteres zu der Ueberzeugung, daß diese Herren box“- militärischsn Organisationen auch nicht die leiseste Ahnung haben. Wie eine solch? Masse überhaupt formiert und zuiammengebalten werden, soll, daboa hab: ich ksine Vorstellung, ich glaube aber auch, die Herren selber am aUerwenigsien. Aus diesem Grunde möchte ich doch ratben- in der Beurtheilung bon Verbältniffen, die man in keiner Weise über- sehen und durchschauen kann, vors1ch1iger zu sein.

Der Abg. Bebel hat dann mit einem Hinweis darauf, daß wir 5571) auf die Sozialdemokraten in künftigen Kriegen angewiesen wären, geschloffen. Ick sehe die Zukunft des Staats nicht so schwarz an wie Herr Bebel. In meinen Augen ist die soxialdemokratiscbe Krankk)Tü über den Höhepunkt hinaus. (Lachen bei den Sozialbemokratkn.) Daß wir mit den Sozialdemokraten jemals paktieren müßten, 135 kann ich für meine Person durchaus nicht zugeben; im Gegentbeil, ich glaube, daß diese Partei, wenn die Bevölkerung zur richtigen Ek“ kenntnis; kommt, verschwinden wird, wie fie gekommen ift. (Vravol rechts. Lachen bei den Sozialdemokraten.)

(Schluß in be: Zweüeu Beilage.)

zum- Deutschen Reichs-

“,.-2293.

(Schluß aus der Crüen Beilage.) Staatssekretär" des Ncichs-Marincamis, Kontre-Abmiral

Anzeiger und K

Meine Herren! Ick beabsichtige 111th auf den Theil der Rede des Herrn Abg. Bebel einzugeben, der die Flottenfrage eingehend be- eine Anfixht des Herrn Abg. Bebel

handelte, sondem ich möche nur inc Turäslaucb: der Fürst Bis-

richtig stellen. Er glaubt, daß Se mate! gegen die Flottenvorlaze sci. Ich freue mich, ihm das Gegen- tbeil versichern zu können. Ich babe cinrn Brie? von dem Fürsten Bismarck in derHand, in dem er schreibt, das], wenn er im Reirhuage wäre, er für diese Vorlage ijimmen würde. (Bravo! und Heiterkeit

Staatssekretär des Innern, Staais-Minifter Or. Graf von Posadowsfy-Wehncr:

Ich bin genötbigk, das Wer! noch isst zu ergreifen, weil die Vertreter der verbündeten Regierungen nicht das Rubi haben, fich zu einer persönlichen Bemerkung zu melden, und die Zeit zu spät ift, um auf die "umfangreicbxu Anschuldigungxn des Herrn Abg.Bebe1 noch is zu antworten, wie ich 23 vorbabe. Ich behalte mir das für Hsu 252521 hat eine sslcßc Fluid von An- und tic Einzel-

cin anderrs Mal vor. ickxulrigungcn gsgcn dir vkrbükxeten chierungex'. regierungen entfesselt, daß ick) mich i;“;r verpflicbtcT halte, eine eingehende Aumort (*.*-.:? liefe Ausfülxrungen zu geben. vine Erklärung kam". ich ÖCUÉS nicbt unerwidert laffen, weil ich sie nicht in die Form eincr pkrsénlichrn Bemerkung einkleiden kann.

Der Herr Abg. Bebcl bai Zaiaßi, ich bätte bier cine Phrase gemaekt bezüglich der Votlsßung der fvzi-aien Geseßx. Meine Herren, ich bin zu höflich dazu, um i:“. 6111?ka angxiebenen Versammlung, wie der bobe Ncichtaß, in bixksm TMZ z:; antworten. (Brads! rrchis.) Aber ich bäiis ein Rech baz":- mi: bolikm Grunde. Denn Herr kael bat eine Aeußerunc, gsiban, die ich in einer öffentlichen ersamm- lang nicht aui mich nxbmsn wbütr, wrnn cs fich Er 123? nämiicb 3:11571: wir wiffen zwar, das; kuf; 17:2 sozialen Geseßc in dieser Session doch nicht zur Vcrabsäx-t-srixng gklcmgen könnten, aber die Regie- minbsstcns r*:n

Um einen Ak: der

Geieygebung bandelt. diefe Seiiion fxbr berackt ist, Scbéin wahren sollen und Uns ist 1:1: Förderung der sozialen Frage viel vorzulegen; wir

rung bätie ste troßkkm vorlegen. zu ernst, um soziaxpcliiiscb: GMFZ „31:73 Schein" wollen die soziale Frage nichk als Agilaxir'némitiel benußkn, sonke'rn in langsamer, ernster Kulturarbc'ii, Klasen fördern. demokraten.) Dcébaib, mcins y

wirklich das Wobl der arbeitenden (Seb: ricbji-Zl rccbts. ZUrufe bei den Sozial- crien, 55ka wir diése Gescße, die in dicser Sesfion both nur Übers Knir bäjten gebrochen oder garnicht verobé'cbiekkt werben können, nicbt wikdc: rorgxlegj, sendern babrn sie 161 dcn vielen kiffkrierknben Ansicl'tkn im Haufe wie außerhalb des- fcl'v-sn im Hinblick auf ibrc Wichiigkcii nochmals einer eingebcndkn Präng unjerzieben wollen.

Was da." Unfallvexficherux 52397163 im bsibndxtcn betrifit, fo fragen Warum iii uns auch Tir??? aasgcz-xicbnetc Gösey nicbt wikder borgclegt wvrbcn? Meine HSLTLU, es mag darüber zu streiten sein, ob man die Unfallversrckxerungsgesésgebung auf die Berufsgcnoffen- schaswn baßcren so!.(xc. 918: if;: c:,nc andert: Grundlag: geben. Aber gegenwärtig berubt s:“: au? der anaüupg “rer Berufégenbisen- Masten, und es ifi bkckst wichtig, raf, wer-n dieses Geiss ordnunßs- mäßig iungicrcn sol], wir es io einrickyien, das; auch die Leiter: der BcrUisgenoffensEasten irrudig 7:71 seiner Ausfübtung mitarbriten. (Sehr richtig) Gegen die Bächli]??? 155- 505211 Hauses find aber so ernstr und weitgehende Cinwrnbangcn Ubobcn w-oxbcn, “daß wir uns un- zweifelhaft in einen akuten Gegensaß mit ben Vorständen drr Berufsgcnoffcnfchaften gescyt bäiicn, wenn wir das Gesetz so, wie es bier beschloß'en ift, Ibnen vrn 118112171 vorgelegt hätten. Das find die inneren Gründe, warum wir auch dic UnfachrßcberungsgesrZ-Z in dieser so in Anspruch genommenen und nach ihrem gcfeslichcn End- ruukl nur kurzen Seéiion nicht Wicker borgclrgt habcn.

Wenn der Hcrr Abg. Bebel ichließlicb ein sehr bartks Urtbeil über die preußische BNHVLTWKÜUUZ gefälit bat, aus Anlaß cines Vor- der angeblich box 4 Jahren im Saargebict fich abgespielt klick) nicht in der Lage, auf cin srlc'oes Tciail

kann 5er dem Hmn Abg. Bebel ver- baraai in einer Der nächsten Siyungén dic

bat, so bkn ich natü beute zu antworten. Ick fiebern, daß man ihm auch Antwort nicht schuldig bleiben wird. (Bravo! rechts.)

Darauf wird nack» 51/9 Uhr die weitere Vérajhung dcs ELaTs bis Montag 1 Uhr verjagt.

Handel und Gewerbe.

eftellung für Kohlen und Koks br und in Oberschlesien.

An der Ruhr [Tub am 11. d. M. gefiellt 14671, nicht recht-

sinb am 10. d.M.gesteUti 11.5.M. smd gestellx

Tägllche Wageng an der Ru

zeitig aestellt keine Wagen.

In Ober xing ge ent ke zeitig g eUt keine Wagen.

6246, nicht reckt-

ne Wagen; am 6395, nicht recht-

Be rlin e : Zum Verkauf standen: 7884 Schweine. . reisse seßungs-Koqmtsfion: lachtgewicht rn Mqti voliftencbrg. 7:11, 60 bis 65; emäftete 55 bis 51 bis 54; - Bullen: 1 2) mäßig _genäbrie ning genabrxe '44 ige, angemasiete . bollfleisrbi e, aus- ns 7 Ja re alt,

den Verkebr auf dem 11. Dezember. 8818 Schaf lungen der

fund oder 50 1:3 S Kinder: Ochsen: 1) (btw:?rtbs, höchstens 7 Jahre sgkmästexe und älte_re aus nge und gut genahrte (: tere htte jedes ' ":ck 47 bis 50. Sch1achtwerLbs 55 bis 60;

äbrte ältere 50 bis 54; 3) 1) a.. voüficis

Ausweis Szblachtviebmarkz vom 4127 Rinder, 683 Kalber, preise nach den Emine Betablx wurden für 100 P (bum. [ür 1 ausgemastet, 2) junge fleischige, nicht ax; 6“); 3) mäßig

ungece ,und gut gen is 48, - Färsen und Kühe: Färsxn böchßen Sch akmastete Kube 51 bis 53; 2) , 'pgere 49 bis ; 4) gering gen

lacbtwertbs - bis -' cbsten Schla_chtwmbs, tere ausgemustete_Küke und we 3) maßig genäbrie

Färsen und Kühe Färien und Kühe 42 bis 44 “Kälber:

“3 w ei 1 e B e i l_ag'e öniglich Preußischen Staats-Anzeiger.

Berlin, Montag, den 13. Dezember

li feinste Maßkälber (VMÖUY und beste Saugkälbet 70 51374; 2 mittiere MW und gute uskälber 64 bis 69; 3) geringe Savakälber 55 bis 63; 4) ältere gering geuäbrte Kälber( tiker) 38 bis 42. Schafe: 1) Maßsämmer und jüngere _Maft atzmxel 52 bis 55; 2) ältere Maßbawmel 45 bks 50; 3) makiq gsnabrxe Fawmel und Schafe (Mmstbaft) 38 bis 44; 4) Holsteiner Nnbmmgs- (bafe - bis -, amd pro 100 Pfund Lebend ewicbt 23 bis 27 .“ Schweine: Man zahlte für 100 Pfund lk end (oda 50 RK mit 20910 Tara-Abxug: 1) vakiscbige, kernige Sebrxeine feinster 576911 und deren Kreuzungen, höchstsns 11 Jab: ait: 3.55 bis 59; 13.8357?!) 58 bis 61; 2) fleischige Schwckme 55 bis 57; grring :niMckIQé 52 bis 54; Sauen 50 bis 54 .“

Berlin, 11.Dexember. (chbenbericht für Stärke, Stärk“:- iabrikate und ülsenfrücbte bon Max Saberskb, Berlin 97. 8.) 11. Karwffelft : 181-19 .“, 1a. KartoffeLmebl 181-19 „44. 11a. Kartoffelmebl 151-17 =“, 172071117: Kartoffelsiäxke, Fracbwarüat Berlin 10.50.46, grlber Syrup 23-23194, Kab-Sbmp 231-24 .77,

Export 241-25 „44, Kartoffelzuckkr gklb 23-231 .;4, K.".rwffelzucker * kap. 24-241 „74, Rum-Kuleur 36-361 „74, Bécr-Kuleur 35-36 .74, :

Dextrin elb und weiß 18. 24-25 ..ck, bo. ??kunka 225-231», Weizenfiarke (kleinii.) 36-38 .!6, To; 15:99:12 39-40 „44, Haüescbe und Schlesische 40-41 e“, RßüMarkc (SirablM) «19-50 544, do. (Stücken) 48-49 .“, Maisstärki» 32-33 «74. 'chabestaxke 35-36 :44, Viboria-Erbfen 15-22 .74, Kochsrbj€n 16-20 .“, graue Erbsen 17-20 .44, Futtetcrbsen 121-133 «76, inl.rkeif,»€ Bobnsn 22-24 .“, Flacdbobnen 24-26 „74, Uygar, Bvbnen 21-22“. Galiz.-ruff. Bohnen 20-22 „44, große Limsn_ m_uc40-54 .xé, mine! ko. 34-38 44, kleine do. 26-34 „44, wciße 3,302? 16-18 „44, gelbe!

Senf 16-26 „14, Hanfkörncr 171-18 66, WinterrixHsea “24111 1

241.74, Winterraps 244-25 „44, blauer Msbn 34-42 „44, weißer *.*-1". 42-50 „44, Buchweizm 14-15 .it-, Wicksn 14-151.cks, PSerdé- bohnen 131-15 „44, Lrinx'aat 22-23 .ké, Mais 11279 101-11 .“, Kümmel 34-40 „74, :*rima in!. ZLiKkUÖM 141-151.74, Bc. rufi. bc“. 131-15 .44, Rapskucbkn 13-14 «S, 13. Maririu. Erknußkucben 16-17 ,.74, 1a. kcyrrkx gksiekixs Baumwoll -Sa.nmebl 58-62 (“xc 13-131 „44, 526€ abn. Biertreber 28-34 M 91-10? „75, «(tr. Ee- treidescblembe 32-36 ('7, 121-13 «, gsxr. Mais-W«ézen!chlemre 35-39 0/0 131-14 ..zs, Maisstblcmbe 40-43-7970 121-131 „ii, Malzkeime 81-91 „44, Roggenklkic 81-9 ;46, Weizenklkic 81-81.“ (Alles per 100 kg ab Balm Berlin bei Partien bon rninxeßxens 10000 ks.)

- Ti“: CinnabtUrn Ter Zübsck- Bücbcncr Eiéexxxabn i::- trugen im Mona: November 1897 nach vorläufiger Jeftstrlanxg 423 596 „48 geg-nx 444 746 .46 vorläufig Mb 427 909 .17“; _cndeitis im Monat Roycmixrr 1896, mitbin ZWM rie voxkäufigrnjEmnabmen des vorigen JabrcI wcnixcr 21 150.78 Und. gxgrn 117: 7115901175er wentgkr 4313 esc Die Ecsmnmt-Eimnabmiri vom 1. Januar 110 EUR Novembrr 1897 bcirugrn roüäxÜg 5156 393 „74 71853711 4837 989 ck“- vorläußg und 4920 864 .“: (israültig im glcich€n Zertraszr 177st30:- jabres, Mitbii: gcgen Tic bcrläuixzcn Eimmkmcn r€s_vbr:zcn 355175 mehr 318 404 „77. Und JTJM lic: xixbgiixizkn Emnakmcn mcbr 205 529 «!(-

Etcttin, 11. Dezrmbrr. (M.TV.) Spiritus ibko 66,50 523.

Breslau, 11. szxmber. (W. TB.) SÖlUJ-Kxxsr. Schlei. 310,7 L.-Psbbr. 1110.11. 99,90, Breslauer Tixkonwbank 121,50, Brsxiaxxrr WcÖITLrbauk 107,00, Schlrsiscbcr Bankvcrcin 139,40, 241235177118! Svrijfxbrif 144.25, T*ankrsmarck 162,50, Kattowißer 167,00, Obcr'scblci. Ei?. 109,90, Caro .HksrnsÖeirt Ukt. 132,75, Ibérickxiki. Kvks 175,00, Lbkricbl. P.-Z. 159,60, L:"r. meen! 171,75, Giricl Zem. 159,60, L.-Jn5.Kramsta 145,90, ScÖles. 371578th 22-1 75, Schief. Zinkb.-A. "217,50. Laurabütxe 178.75, Br*)“sl; Orliabr. 100,90, Koks-Obligaj. 102,30, Nixderéckxlc]. clrkTr. unb Klmnbabn- gescliscbaft 132,25. . '

Probuktenmarkt. Srmtak- rr. 10111 100579 750. 50.74 Verbrauchsabgaben pr. Dczrmber 55,40 Gb., do. 70 „je: “Zerbrauchx- abgaben vr. Drxc'mbxr 35,40 Gk.

Magdebura, 11. Drzsmber. (W. T. B.) Zuécrbrricbt. *

Kornzucker exkl. 88 ",'0 Renkement 9,85-1000. Nacbrrsrukie nk]. 755,79 Rendemrns 701-805. int.__ Brotraffmak-x _1 23.00. Brotraifinake 11 22,75. Gem. Ra'nßaxe unt Fax; 23,00. EM:. 21118115 1 mir Faß 22,50. N:!btg. 919sz321." 1. Pro- kxk: Transat) ?. a. B. Hamburg pr. Dezember 9,171 bez.. 9,20 Br., ::r. Januar 9,25 GV., 9.30 Br., pr. Februar 9,35 Go., 9,421“ Br., vr. M*ärj 9,421Er., 9,47? Br., r:.April 9,50 1263. und Mr. SLLUZ. Frankiurt a. M., 11. Dezrmber, (W. T. B.) €ch1uß-Kurs_e. Lond. Wecbs. 20,375, Parisér rb. 80,725, Wiener 59. 168,65, 39,50 Reichs-A. 96,80, Unix. (F,;vptcr -,-, Italicner 94,50, 3 0/0 yorx. Anleihe 21,30, 5% amort.Rom. 101,00, 49,70 rujüicbe Koni. 103,40, 4% Ruff. 1894 66,70, 4 0,6 Spamer 60,50, „Darm- städter 156,90, Deutsch GcnoficnschMF-Bank 118,20, Diskonxo- Kommanb'n 200,30, Trekkner Bank 159,00, Mittrlb. KrC-Dii. 115,60, Fiajionalb. i. D. 150,60, Oeitxn. Krcbitaki..2961, _Oest-UJZ. Bani “799,00, Reichsbank 160,70, 2109-3111. Elektrizitßt 276,00, Sckouäcrj 259,80, Bochum. Gußil. 202 00, Dortm. Union -,-, Harvener Bergw.183,70, 'ibemia 223560, Haare:??? 122260, Westeregeln 203,50, öchster arbwerie 4 „50, riv 15 out ; _ . , Eiféiten-Évziktät. (Schluß.) Oesterreichiicbc K_rebrt-Aktien 295, Franzosen 2801, Lvmbarren -, Gonbardb. 148,60, Dcutsche Bani 207,30, Diskonto-Komm. 200,20, DreSdner Bank '-,-, Berl. ? keisgss. 174,70, Bochumer Euxfi. 202,30, Gelsenkirchen -,-, YUM: 189,15, Hibernia -,-, Laurabüne -,-, Zlal.Mcttej- meerb. -,-, Schweiz. Zentralb. 138,6), do. Norbostbabrx 105,90, do. Union -,-, Zxal. Méridionaux -,-, Schweiz. Simplonb. 55,00, 6% Mexikaner -,-, Italiener 94,50,_Nanona1bank -,-. Köln, 11. Dezember. (20.22. B.) Rubol loko 61,00. Dreßden, 11. Dezember. (W. T. B.) 39/0 Sachs. Rense 96,00, 319/71 do. Staatsanl. 100,40, Dresd. Sjabtanl. Y. 93 100,75, Allg. deurscbe Kreditbk. 218.00, Dreöb. Kreditann. 146,75, Drebdner Bank -,-, Dreédner Bankverein 125,00, Leipziger Bank 19300, Sächs. Bank 132,00 Deutsche Straßenb. 182,25, _DreSd. Straßenbahn 223.75, Säcb .-Böbm. Dampfscbinabrts-Ges. 275,00, Dresdner Bau- gxselkstb. 237,00. CM K rs !; o, Leipzis, 11. Dezember. (W. T. B.) *- u .. 'u C. .- v Sächfische Rente 96,10, 31% do. Anleihe 100,50, msrr Paraffin- unb Solaröl-Fabrif 117,75, Mansfelder Kuxe 966, eiyzrger KrediL- anstalt-Aktikn 218,00, Kredit- und Sparbunk zu Leipzig 121,75, Leipzi er Bankaktien 193,50, Leipziger Hypothekenbank 153,50, Säcb ische Bankaktien 131,50, Sächsische Boben-Kreditanstalt 128,25, Leipziger Baumwouivinnerei-Aktim 172,00, Lei_ ger Kammaaxtz- [xinnerei-Akjien 170,00, Kammgarnspmneret Std r u. Cb. 179,75, ltenbnrger Aktienbrauerei 246,00, Zuckerraffinerie HqUe-Wkren 119,00, Große Leipziger Skraßenbabu 244,50, Leipziger Elcktrrsche S!! enbabn 152,75, Thüringische Gaége ercbczfts-Aknm 220,00, Deutdbe prßcu- fabrik 230,00, LeipÉger «lektrmxaxswerke 132,75. Kammzug - erminbandel. La Plata. Grundmuster 13. pr. Dezember 3,121 „44, pt. Januar 3,121 „74, pr. FebruaÖr 3,10 „54, pr. März 3,071 „44, pr. 215111307144, vr._Mai 3,071_ „74, pt. Zuni 3,071.“ pr. Juli 3,071 „74, pr.Augufi 3,071_.44, vr. Sepkember 3071.74, vr. ktober 3,0714“, pr.November 3,071.“ Umjas: -. Tendenz: Behauptet. -

ibxbauptet. Rüböl rubig, lolo 57 Br.

- 197.

Bremen, 11. Dezember. „(W. T. B.) Börsen-Stblußbaiét. Raffiniertes etroleu m. (Offineüe Notierung der Breyer Petroleum- Börse.) L o 4,95 Br. - Schmalz. Feß. Wilcox 24 „z, Armour shield 25 „._z, Cudahy 26 43, Choice GcoW 26 F; White label 26 „.z- Specx. Fest._ Sbort clear mibdl. [ -. Reis unverändert. Kaffee unverankett. Baumwolle. Matt. Upland mibbl. loko 30 „z. Taback. 147 Seronen Carmen.

Kurse des Effek!en-Maklex-Vereins. 59/0 Norddeutsche Wollkämmerei und Kammaarnipinnern-Aktien 1591- Ed., 5% No:».

; "“Lloyd-Aktien 101.1 Br., Bremer Woükämmerei 277 Gb.

Hamburg, 11. Dezember._ (W. T. B.) S_ebluß-Jurse. Hamb. chmerzb. 145,25. Brai. B1. 1. D. 159,00, LubeckzBuchen 167,75, 21-6. Guano-W. 73,50, Privatdisk. 41, HaarkPackets. 109,75. Nordd. Liovd 103,10, Trust Dynam. 168,25, 391. Hamb. StaatSanl. 95,00, 31% db. Staatsr. 10610, Vereinsb. 156,60, bmger Wechsler- Lan! 130,00. Gold in Barren rr.Kil „2788 r.,2784Gd_.,Silber i:“- Barren rr. Kilogr. 79,50 Br., 7 ,00 Gb. Wechselnotrerungen: London lang 3 Monate 20,221 Br., 20,181 Ed., 20,201 bez., London F::rz 20,38 Br., 20,34 Gb., 20,361 bez., London S1cht 20,40 Br., "20,36 Gr., 20,381 bez., Amnerkam 3 Monate 167,50 Br., 167,00 Ed., 167,40 bez., Oest. u. Ungar. Bkol. 3 Monate 167,15

Z Br., 166,65 Gb., 167,10 bez., Paris Sicht 80,90 Br., 80,60 Gb.,

80,78 bez., St. Petersburg 3 Monate 213,40 Br., 212,70 Gr., 213,10 bez.. Nrw-York Siat 4,20 Br., 4.18 Gb., 4,191 bez., do, 60 Tage Sicht 4,17 Br., 4,14 Gb., 4,16 bez.

Gejrcixcmarkt. _Weizcn lolo schwach, bolstekniscber lolo 180-190. - Roggen 1chwach, mecklxnburgcr loko_ 140- msfiscber 1:19 fest, 109. Maäs 99, Jie: xesi. Gerste

- riritus (undcrzollt) rubig, pkt Dezbr.-Januar 211 Br., pr; I:n.-Fcbruar 211Br., rr. Fcbruar-März 201 Br., br. März-AMY 2*)1_J*r. Kaßee behauptet. Umsas 3000 Sack. Peirokum rubtg. Standard wbite lolo

. 4,70-480 Br,

Kaffee. (Nachmiiéagsbcricbr) Good MMZ: Santos rr. Dezember 32, per März 321, vr. Mai 33, rr. Ssptbr. 331. - Zvckcrmaxkt. (Schlußbcrich!) Rüben-Rbbzucker 1. Produkt Basis 88 0/0 Rendement neue Ujance frei an Bord Haarkur rer Dezkmber 9,20, rr. Januar 9,271, vr. Februar 935, rr. ' Där; 9,45, pr. Mai 9,571, rr. Juli 9,70. Ruhig.

Wien, 11. Dezember. (W. T. B.) Scbluß-Kurse. Ocken. 4175 “*,-“0 Papierrente 101,50, *eßm. Silbérrente 101,45, Oefierr. (Goldrente 121,95, Oesterr. Kronxnrente 101,65, Ungar. Goldreme 121,25, do. Kron.-A. 99,40, Osxtrrr. 60€r 907317 143,50, Landerbank 220,00, Oestxrr. Kredit 351,75, Unibnbank 292,50, Ungar. Kreditb. 352,50, Wiensr Bankverein 254,50, Böhmische Norbbabn 262,00, Buichsiebrader 566,00, Elbcibaibabn 260,50, Fcrd. Norbb. 3400, T-esterr. Staatsbabn 334,25, LMb-Czern. 292,00, Lombarden 77,75, Nerkweftbabn 246,50, Pardubiker 210,00, Wp.-Montcxn 127,75, Amsterdam 9990, Deujstbe Pläße 59,23, Londoner chbjel 120,70, ' ariier WLÖiLl 47,821)“, Navolrons 9,581, Marknoten 58,23, Ruff. Q.:nknoten 1.281, Brürsr 286,00, Tramrv3v_449,00,

Getreibcmarft. Wkizen br. Frübiabr 11,77_É5., 11,78 Br., br. Mai-Juni - GT., - Br. Roggen rr. Frybjabr 8,77 Gb., 8,80 Br., vr. Mai-Juni - Gb., - Vr. Mais Or. Mai-Juni 5,66 Ed., 5,67 Br. Hafcr vr. Frübiabr 6,72 Gb., 6,74 Br.

- 13. Dezember, Vormittags 10115r 50 Minuten. (W. T. B.) Schwach. Ung. Krrbit-Aktién 381,50, Octt. Kredit-Aktien 350,60, Franzojen 332,75, Lombardcn 77,50, Elbetbalbahn -,-, Oester- reichische Papierrente 101,55, 49,7) ungari1che Goldrents 121,50, Orsterrcichiscbe Kronen-Anlcibe -,-, UnZerschxKrc-acn-Ynl. 99,40, Mürknoten 59,23, Bankverin -,-,2 „_.:nderbank 219,75, Busch- tiebradkr 1.121. 13. - Akt. 565 00, Türk. „Obi? 59,30, Brüxer -,-„ Wiener Tramway 447, Alpine Montan 126,75.

Budapest, 11. Dezkmbcr. (W. T. B.) - robuktenmarkt. W613?" loko bcbauptrk, pr. Frübjabr 11,94 D;, „11,95 Br.,rr. Skrtembcr 935 Gb., 9,40 Br. Roggen Ur. Krabiabr 8,68 Ed., 8,70 Br, Haier rr. Frühjabr 6,36 Go., 6,38 Br. Mais px. Mai- JUni 5,42 Gb., 5,43 Br. Koblrars [cko 13,00 (Hd., 13,50 Br.

London, 11. Dezrmber. (.W-„T- B.) (*ScbluZ-Kurie.) Engl. 210%, Kons. 1131/15, Preuß. 49,7: KOM. 103, Ital. 59/0 Rente 951, 49,59 89cr RUF. 2.85. 1041, Konvert. Türk. 211, 49 () Svanixr 601, ZFUW Egvrxsr 1021, 4% unis, dv. 1061, 419,6 Trib.-Nn1. 1071, 69/0 kyni. Vkex. 961, Neue 93er M61. 921, Oitrmanbank 121, T€ Becrs neus 28Z, Rio Tinto neue 241, 319,70 Rupees 601, 666 iund._Arg. A. 871, 52-9 Arg. Goldanl. 941, 4196 äuß. 217,1. 60, 35,0 Retcbsszl. 961, Brasil. 89er Anl.611,§1)1a§diskvn13, Siibkr 261, 59/0 Chmejen 99

An der Küste 1 Weizenlabung an,;xboxen.

969/77 Zabazucker 101 st-ktiz, 01:15:71- Nobzucker low 93,15 Käufer fest. „_

Wie der „Times“ aus “(ima gxmelrct trnd, ntdort am 11.5.5111. eine Verordnung erlaffen worden, nach wylchr aüe Zbllgesgllc im englischem Golde zu zahlen seien, _wobe: rin Sovereign g1_etch zebri Solex“: ist. Pkruaniicbcs Silbxr wird n;".r zum Marktprerie ange- nommcn wsrden. _

Liverpool, 11. Dezcmber. (W. T. B.) Baumonk. Umsatz 7000 B., davon für Spekulation u_nd Export 500 B. Ruhig. Middl. amerikan. Lieferungrn: 9151319, 116119. Pezembrr- “Januar 32/54 Kävfrrpreis, Januar-Jcbruar 38„/«-7_ Vetkquferprets, Februar-Märx 33/54-39/77 db,. März-Avrtl 39-57 Kaufxrprets, April- Mai 310,54 do., Mai-Juni 311/77-312,“7;z Verkaufeipms, Juni-Juli 317,57 Käufetvreis, Juli-Auguü 314/64 Verkauferprcis, NugUfi-Septembcr 3157641»), Septembcr-Oktober 315,57 5. bv. 4 " _

Paris, 11. Dezember. (W. T. B.) _Die; Mndenz der Yorke war im allgemeinen etwas fester, doch sckYteßlxch gegen den boabstsn Preis leicht nachgebend; namentlich Waren “Spanier matter. Ottoman- bank n'enigxc bewegt. __ * .-

(Stbiux'z-Kurse.) 39/9 Franzopicbe Rsnte 103,55, 59/9Italienis Rente 96,47, 39/9 PortugikWche RENTE 20,60, Portugiemche T - Obi. -,-, 40/0 Ruff. 89 103,35, 39/0 Rusty! 96 94,45, 4% span. äußere Anl. 601, Kom). Türken 21,90, Tacken Loose 114,00, Oeftrrreicbifche Siaatsbabn 720,00, Banque de France -, B. de Paris 881,00, B. Ottoman: 556,00, 05161". Lvonn. 794,00, Debeers 737,00, Lagl. Eilat. 100,00. Rio-Txuty-A. neue 630,00, Robinson-A. 210,00, Suezxanal-A. 3265, tbiskont -, KY. Amst- 1.206,68. WQs-a. dt!ch. Pl. 1221. ebf. a. Jta1ien 46, * London 1. 25,211, C.?)FUÖT 2925278 25,231, do. Madrid 1. 371,4“), do. Wien 1. 207,25, cm ca 3 , .

Getreidemarkt. (Schluß.) Weizen fallend, vr; Desz. 30,20, vr. Januar 2995, br. Zannar-Avnl 29,50,_ pr. Marz-Ium 28,65. Roggen ruhig, pr. Dezember 18,35, pr. Marz-Junr 18,85. Mehl faUend, vr. De'z-smber 61,60, rr. Januar 61.85, br. Januar-April 61,60, rr. März-Juni 61,00. 010551 rubtg, pr. Dezember 58, pt. Januar 58, pr. Januar-Avrrl 58, pt. MQi-August, 57. Spirixus matt, vr. Dezembet 451, pr. Januar 451, pr. Janna;- April 441, vr. L'kai-„Auguit 44. _

Rbbzucker. (Schluß.) Fest. 88% lolo 271 5.281. Weiße: Zucker fcst, Nr. 3, pro 100 1:3, pr. Dez. 301, pr. Januar 311, px. März-Juni 311, vr. Mar-Augnst 321.

St. Petersburg, 11. Dezember. _(W. T. B.) Weck) e_l aus* London 93,55, dv. Amsterdam -, do.Ber1m 45,75, Cbéqu. a. erlin 46,271, Wechsel (1. Paris 37,20, 49/0 StaaWrente von 1894 Wk, 4 9/0 Gow-Anl. von 1894 ,6. Set. 155, 310/9 Gold-Anl, von 1894 1491, 4 0/0 tons. EiscnbnObl. von 1880 -,41% Bodenkr-Pfanbbk.

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