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einten Posten die "Lords William Bentinok und Lord
Beresfovd. . __ „
Bei dem StuWe in ;;der Nacht söxn ZLskQ-n auf den IKM „Nsxsxemß'xkr „smd- axlein Fu „Devßnpo'rt 2? SM?!- gZFkéanÖét, "worunter fich" 5 WZstinßieu': un 2. Ostindienfahrer mit reichen Ladungen befanden. Der Verlust wird auf 200000 Pf. Sterl. geschätzt, und am Zweiten Tage fischte man auch 24 Leichen auf. Auch der berühmte Wellenbrecher _von Portsmurh,"von "dem“ ver- storbenen Rennte ausgeführt. hat sehr gelitten;.ein Theil dcsselbenist völlig weggespülr. ton und Smyre, in der Nähe von Abborsburg, hat die See über hundert« Ertrunkene -ans--Land gespült, und die an öffentlichen „Banken verunsachten „Schäden smd unberechenbar. '“ “ “ '
B-rÜ-s s el 3. Dec. Oblgeéck) die UnpäßlichkeicSr.„Maj. fich nicht verschKmmert, haben Sie die gewöhnlichen öffentli- chen Audienzen noch nicht wieder gegeben, auch die Arbeiten mit ("kran Minisxsrn ,ausgeselzt, ' „ 4,
* " ',r'iÜ 'Friédrich ist äus dem Haag angékommen. '
ZZZ! * eren bel Groningen ist lelzthin der 1cha10r0yu§ izr“ ' kbinabuzTeriiévk gefangen worden, ein Vogel, der sich gkjö "ln1éche'riveise nur im höchsten Norden Europa's, Astebs uüö “[werica's aufhält. * '
' Chi'istiänia, 17“. Nov. Nach hier e_ingela'ufetien Nächrichkßn Haben" einige Schifförüche stattgefunden; übéigens "daukrc die “Schifffahrt, trotz der vorgerückten
Jahr'szßét, noch fort.
; All“? Berichte sprocheix “'von der_ allgemeinen Zufrie- détjheir, Welché die Förtscßrirte unjers Landes in Hin- sikszt seitwr Wohlfahrt erregen; Ackerbau, ,Hand21 mzd Zixöüskkie “g'“ewénneii zusehevds cin Lebstx uns Tßärcgkett. MAU bé'füßch't'exé iiichk im Geringsten, daß-es tm Laufe , dés W'Tiitei's an- den nöthigen Getr'eißevorrätlßn man-
gé'lFi-dürfw. Die Ernd'te ist selbst in Norrland ziemlich" gükgßwxeseu. * * “
'“ „ -'- 22. Nov. "Se. Maj. haben in einem cymbinir- tén schwkdisch-xiorwegischen Staatsratl) be1chloffen, eiffe aus"“5 schwedischen und 5 norwegischen Mitqliedsrn béstehe'täch Committe“? in Stockholm zu- errichten , die Alles, Was die Handels-Verhältniffe derbeiden verei- nigten Reiche bet'r'ifft, prüfen, und dann scéner, Maj.
di:: Vorschläge und Mittel zur Beurtheilung vorlsgen,
ssi], welche sie am ge::ignetsten hält, das ZSM-einsame Handsls-Zntsreffe beiOer-xNationen zu befest'rgen.
- Am 18- d., Abends", stieg, (wie bereits ausführ- liél) gemeldet worden) hé'r unerhörten Höhe.
,UUs-ere “Universitäts-Bibliot[)ék_ 7hat von dem Kö- zu Frederiksnagor in Den-
galen eine acxsehnliche Sammlung von den theils in der Sanscrit-, theixs in der“lebonden Indischen Sprache
m'gl. „Dänischen Gouverneur
herausZegebenen Werken zum Geschenk erhalten.
ZU Vardal im
sonen jenes * Léchcn Seuche b;:fallen wordenxfind. Gothenburg, 20.Nov'ember.
Zwischen Bering; &
o..
*ja. selbst ein Schiff von 150 Tonnen.
hier das Wasser bis zu einer His-
Cl)ristiaus-Amre har'sfcl) *die (3110- WM "morbus ( ohne Z1v'eifel die Galienruhr) in einem so hohen Grade geäußert, "daß nicht,;allxein bereits 4 Kinder daran gestorben, sondern auch alle --'andern Per- * Ortes mehr oder minder von dieser gefähr-
Vorgésrovn Nacht
hatten ,wir hier "ein furchtbares Unwetter, desgte: gleichen man sich seit kritinektx weißt.. Vi'é-l'e Schkffe " wurden 3 stark s' “.,. ßig! Und eine Zaäjt,istgän'zlick)_uncei'gegangqü. Mel) “r'ere Häuser würden, f'örnüich“abg'éßeckkÜnd'w1zählig"öie[ Schätzen zerbrochen. Das Wasser stieg dermaßen, da die niedrig gelegenen Straßen der Stadt nicht zu pas siren waren. Ein TNensch hat bei der allgemeinen Ver wérrung das-Leben eingebüßt. Aehnliche Verwüstunge hat das Utnvecter in der Umgegend angerichtet, die je ddch Mch nicht genauer bekannt sind.
' Nachrichten aus Uddewalla mekden, daß diese Stad ganz vorzüglich dev Schauplaß einer allgemeinen Verhee ruvg _gewxsen ißz. ,Das „Wasser stieg Dort mshr aks Fuß über seine-gkxböhnléM HöHe, und war so schneu daß viele "Personen, nicht einmal. Zeit hatten„ sich „ua den höher gelegenen Gegenden der Stadt zu flüchten, sondern sich auf die Böden ihrer Häuser retten mußten Meublen, "Hausgeräth, ganze Häuser, wurden von dex
'Stroxn fortgekéssen *uÜd größe Schi"ffe“bis“auf 4000. u
weit vön il)reji1"2['nkerpl"al3é auf das Ufer geschieuder
Die Dunkethxixjder Nacht. „vermehrte dies?.Sck)reckens
S_cetxetxder._Verheérung. Als man beiTagesanbruch di Folgen des umve'c'te'rs und' der Ueöerschwemmung gewa werdenkotmte, sah-matrin den Straßen Balken,B're ter, T'rün'tmer von Häusern und Fahrzeugstxangéhäuj Glücklicherwei hat kein ONenscl) “bei diesem schrecklichen Ereignisse d Leben eingebüßt; allein; dagegen ist viel Vrelz'enrmejd in den Srälle'n, “oder auch von den Finthen fortgeriff'e umgekommen. " _ - „
Türkey, Die allgemeine Zeik'ung enthälcwkfoxgende Méx- chéélungen: ' - _ “ „„ z " '
Semlin, 22. Nov. Briefen aus Seres vom 10. un aus Saloniché vom 8. d. zufolge, hat der “unglückliche Au gang des dieSjähri-gen Feldzuges dort„einen unbeschreibliche" Eindruck gemacht. +- Aus Konstantinopel ist Befehl an di Ayans. einiger Distrikte in Rumeléen gelangt„ sich unver- zÜgLich nach" der Hauptstadt zu verfügsn, um großen Rath versammxur'rgen, worin die wichtigsten At1gelegenl)eéren,dé otkomannischen Reiches verhandelt werden sollen, beézw wohnen. .- - - „_ ,
“'Von der moldauischen Grä'n'ze, 18. Nov., Se Kurzem hakte sich das Geküchc verbreitet, daß dis Famillx des Fürsten .Stourdza, HoSpodars der MWM, um als Geißel zu dienen, na“ch Konstantinopel gebrach worden sey. All-ein es- scheint nur durch die am»4. Noy. erfoigce AG reise der Gemahlin des Fürsten “'mit-iHrsr Tochécr, die de in Konjkanrinopel befindééchetxt jungen Stourdza einer: .Be- smh machen wollen, entskarxden zu seyn. Ob disse Reés drlwci) "den“ Divan veranlaßt, worden, kann nur die Zett lc)ren. ' „
Triest, 24. Nov. Widrégév Winde halber sind wir nun schon seit drei Wochen ohne Nachrichten - aUs Morea an dem Archich.. „ - -
' Acgyren. Die vor kurzem in Paris erschienene: Geschichte von Aegypten unter; Nr “Regierung “Moham- med Wi's, vonMengin (JZZWZW (10 1"1TZ7])W 50113 “- ZouM-xxnswczm: (10 W1011nymsc] M])x, '()U ré0jx ck65
(ZY'ÉUSULEUTI YGUQZCFUSZ €!; UUUTQZWZ-z ((TU)-l 0111:- ezu ]5011
Met1schengedenken nicht ; Manin)“ enthält eine große
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ßig ]S äéyart (]SÖ Üraüyais jusqü'eü 1823 31“ ["S-
cistischéx Angaben über die. vob dem so wenig ekfors'ch- n Nil öewäfferten und befruchfeten Länder. Nachste- nde, dakaus entlehnte Aufschlüsse über _ die Statistik „Aegypten dürften um so interessanter seyn, als übe;- éseu Gegenstand in der neUesten Zeit nur wenig 'be- nnt gemacht worden. -
1. Von der bürgerlichen Und“ gékicheljchen erwalcuüg. Zu einem Lande, wo die oberste Macht e, unbesckxränkte und grätxzetixqse Géwalt' ausübt", wo kein geschxißheknxs „Grundzzexseß giebt, imd selbst das erkommen mehr "herlig gx ch't'ec' wird, „unterxiégr dis erwaltung wie alles Uebrigé der Willkühr der Machk- benden; keéanesterQGrunMdsakz leitet fie. Der Kiaya? ei steht an n Aegypten; vorsejn Gerich_t werden die Beschwer,-
dey' Privatpersonen und _die Meisten Streitigkeiten ex Eigenthum, gekracht. AugeberundHöflinge bela- :: ihn. Unter keinen Befehlen staben die vom" *che- ig ernannten Un'terbehördeti, als:_'der Zanit-sch a- n-Aga, der„die_,öffex1cliche„ Ruhe aufrecht zu halten d über das Betragen" dsr Soldaten zu wachen hac;
Ualé, “oder :Poli'zey-Lieutetxaät, dem ebenfalls die al'mng der Ordnung und überdies die “Aufsicht über öffentlichen Mädchen und die Verfolgung der Diebe iegt'; der Mohteceb oder Lebensmittel-Komiffqir, 'für die Abhaltung der'Märkte und die Richtigkeit
Maaße Uud' Gewichte sorgt: der “Basthi-Aga, „
cher die Beschlüsse der Regierung vollziehen läßt; un- xihm stehen die Tag; und Nacht-Patrouillen, das 'p'éonenwesen, die Polizei in“ den Kaffeehäusekn und dem öffentlichen Orten.; Diese Behörden genießen -c mehr“ wie früher gewiffePrivilegien, “ste 'erljalcsn e*feste Besoldungxaus .dem Staatsschaße, und kön- 1keine Erpressungen mehr ausüben. Nur der Ualé noch das, Recht, von den _,Prostiinrten, di-“e sehr lreicl) find, und von jeher Steuern“ zahlen mußten„ ?! von den Déeben Geöühren“zu-erheden. (Die Diebe en “eine Art“ Korpdration und stehen unc-er' einem es, der von der Poliz-xi ansrkannt “ist. "Wird “ein ebftahl von irgend einer Wichtigkeit'begangen, so “verx cet man den Chef, . der dann die Urheberdeffelbsn deckt.) Außer diesen Behörden hat jedes Quartier Stadt noeh einen Vorsteher, der mir dem _Zucx'auen Einwohner seines Bezikkes beklei-Tder ist: ihm liegt verdächkige Leute aws seinem Quartiere zu en'cfernsn, Ufhändel zy unterdrücken, und die,'_Streixigéeicenzwi- ,n Privatpersonen im Wege der Güte b'e'izu'Legsn-
11.Von deu Gerichtshö'fen- Di-ZPsokk9“schicht .
5 Jahr nach Kairo einen Cadi oder Großrickxer Vexwalcung der Gerechtigkeit; seine VerrichtüWén ern nnr“ ein Jahr. Von Kairo begiebt er sel) 114141) eddah, wo er eben so lange verweilt, Und sodann ' Koystantinopel zurückkehrk. Unter seinen Befehlen en dre Scheyks odcr Geseßmänuer, welche unab- Ir spd. Sie untersuchen die Px'ocesse, vernehmen Parcyciett, vorhören die Zeugen und geben ihr Gur- 9", nach welchem der Cadé entscheidet. Die Ehe-
ZMIE histokrts "er und-
der Spitze dér bürgerlichen Verüsä'lfüüg _
«' werden dem Cadi SUVshändigc“
künfte seines Maßes
sMidqusfäUé, die unter dem Volke so häufig find, wer- den von dem Kläger oder der Klägerin öff-Iutlich ange- bracht, und man hört oft die Frau ihren Garten an- klggen; oder den Mann über die Setcenlofigkeit seiner“ Fra'u“ nch beklagen und Thatsachen als Belege anführen. BU wichtigern Rechtshändcln wohne" dex Cadi “selbst den VerhaZWlngexn bei. Wenn der Arme mit dem Rei- chen proc'ejslrr, so kann er seiten hoffen seinen Prozeß zu egewiunen. Das Geselz wird haufig zu Gunsten des. Machxig'ern Umgangen. Z| oer Cadi ein friedfertiger Mann,“ so maßen fick) die Scheyks das Recht an, in ihren Häusern die Gerechtigkeit auszuspenden, fie stellen aber ihre“ Anmaßungen sin, sobald üs sehen, daß der Cadi ihrsn eigennüßigen Absichten entgegen ist. Der Cadi ßerfieht auch die Verrichtungen eines Notars; er schließt _die' Kojitrakte über den, Verkauf von unbewegli- chem Eigenthum zwischen Privatpersonen gegen eine Gebühr vox Zwei Prozent ab. Diese Kontrakte, Hed- sck)eh génannt, Jud mit seinem Siegel bekleidet. Die Originalien Werden'in den Archiven des Gerichtshofes aufbewahrt. Die Pkyzedurkoßen aller' Arc- übersteigen nie 4 Prozent und werden von den Verurcheilten sogleich bezahlt.'Dicse Gebühren, so wee jene, für die Kontrakte, ' _ der ein Fünftel davon unter dem Tilt! vpu Sporreln an die bei seinem Ge- richte augestvlltsn Essekxleuce vertheilc„und dcn Ueber- tjest für fich behält. Er empfän t auch'aus dem Schaße des Vicekdr1iqs,d-911Be'rrag der Suben, weichen die vor- züglichsten TNoskeen ihm zahlen wußten, bevor sie ihrer Einkünfte beraubt wurden; außerdem erhält er "noch tä-gléch“Geschenke.- Man schäßt die zufälligen Ein- auf 5 bis 600 Beutel des Jahrs. Seine Bsamten wissen durch ihre Umtriebe fich eine Ykenge unerlaubter Vortheil? auf Kosten der Gerechtig- keit zu vexsehaffen. “ 111. Von dem Hofstaat des Vicekönigs. Er besteht aus dem Kiaya-Bey, oder dem Oberha-UPW der bürgerlichen Vsrwalrung; aus dem Khaznadar- dom Haupxe der VercsckmUng der Einnahmen und Aus- gahen; dém Divan-Esfsndi, Verwalter der LSbe-ns- miktyl, die ins Ausland verkauft werden sollen; dem Sekikdar (Sch)w2rdtkkägsr), Haupc der Hauscruvpsn * des Fürsten; demAnaßdar-Aghassi (SchlüssUkkä- gsx), Direktor des Gaydo-Mößels: aus dem Komman- ten der Civadeüe, des mit der" Varreckmung der Waaren, die clwils zur Ausfuhr, rheils. zum innern Verbrauchs vsrkaxxft werden, beauftragt ist. Diese Offiziere bilden L_)ie höchsten Sxaatswürden Und empfangen starke Be- jolöuugen./ Ihre V-orfahrer, die dnrch ihre Dienste [:ck ehrenvwsle Pensonen» erwarben, Werden ebenfalls zum Hochstaate gerechnet; so sind privilegirt, üben einen ge- wissen Einfluß aus, wohnen oft dem Staat-srathe dss Fürsten bei, und nehmen an wichtigen Berarhsthlagun- gen Anrheél. - Ibrahim und (der nun verswrbene) Ismail Pascch, Söhne des Vicekönigs, bewohnen abgesonderte Hämer, haben ihre eigenen Großosfiziere, Leibwachen und Truppen. Sie kommandiren Armee- korps und empfangen alle Befehle von ihrem Vater. D'ie Haustruppen dss Vicekönigs becragen 1500875370071; sem Dolmetsch, ein Armenier aus Smyrna, und Zo-