theilten Rathes, die Wahlen bis zu_dem Augenbltckzupertagen, wo die leidenschaftliche Erregtbett fich elegt häxte 1_md man ein Verständniß gewonnen hätte für_ d1e_ durch dre Wtrk- lichkeit der Dinge geschaffenen Nothweydjgketten. _ In Soßa jedoch war man anderer Meinung. Dte Wahlen smd zu En e Die eingeschüchterten Minoritätm hahcn fich von der Wahlurye ferngehalten, Minoritäten, die zxemltch bedeutend ware?" ; m Schumla z. B. betrug die ahl der von_ der Wyhlurne ern- gebliebenen 300013011 7000 timmbxrechttgxen; __Dte Regent ch_aft wird in der Nationalversammlung eme Ma orttat von 420_St1_t_1_1- men auf 590 Mitglieder zur Verfüxzung ha en.__ „Welches x_st_ te Geseßmäßigkeit einer unter. so (herz UmstanYet) gewahÉsß Kammer? Welchen Werth können xhxe Veschltxße haben n: gefichts der von der russischen Regrerung wxederholtR an?: Kesprochenen Erklärung, daß fie wede-c eme solche epIrza: sentativ:Versammlung anerkenne, no_ch au_ch_ _ dere?X _ Yi HWR sanktioniren könne ?“ Em __defmxtnyes ,rklhet ü er die bulgarischer: Wahlen und uber ?ck. nur Üché Lage des Landes ist vor der _Hand unm_o lui). JZ geachtet der Menge telegraphtschex Nachr1 le_n, d "“ denen wir überschwemmt werden,_ x_st man wett __qpodté ?Ptfernt klar zu sehen. Diese so reublxchen und_ _unv9r1ans- llehen erichte zeichneten sich nicht durch Upparteikchkett aut, sié seien béherrscht von Agenten der bulgarxschen RegerktschaN WLW)? ihre Ansichten und Interessen mehr zur Geltuxg ZUM? Laffß als die W'rklichkeist dtex ZherZYYr'e ZZZWFH? wrßhl- Lk Information sei ver reg . x 's ; Na richxen wollende Charakter, welch_en dte telegraplY chertreten sowohl trügen. Aber die Wahrheit werde ar,? den »„ag _; __„ff der " . - ' ' e Sachlage, _als uber die U S m e ÉYTTKZTLKYFZL', einer Missron, welcher fich_ er tGenechl mit Hingebun und Selbstvexxeugnxmg getmdme ha ei würdig dér Au gab?- die er zu [USU haxte. "" „Du?, JkUYtNZÜ
ließt“ Wir beklagten uns Über dxe Unzulang1che1 er Jfomiatißnen, welche uns zur Verfugung stehen. Syllte die Wiener Presse an denz gle1che_n Uebe1stande zn [Uden haben? Man würde ver1ucht _feux_, d_ie_s anzunehmen, wenn man das gestern telegraphxfck) 1rgnql1strte Resume“: des Artikels des „Wiener Fremdenblattes“ [x_est. Dieses Blatt scheint keine Kenntnis; von _dem Terryrtsmxzs zg haben, welcher von den Machjhabern m Bulgarxen geubt wxrd, noch von den in "Sofia und anderen Städten vorgekommencn Scenen von Gewaltthätigkeit, denn LH glaubt der Art und Weise, mik welcher die Regentschaft in voÜLr Autorität Ord- mmg Und Ruhe während der Wahlen aufrechtzuerhalten ver: standen habe, Lob spenden zu können.“
Dänemark. Kopenhagen, 13. Oktober. (W. T. V.) Bei der heutigen ersten Lesung desBudgets im ? olke: tßing erklärte die Linke, in eine Fachliche Verhan [ung Ü er das Budget zur Verständigung mit dsm Lands: thing eintrkten zu wolch, voraUSgLseZt, daß aUe provisori: schen Bestimmungen dsm Budget fernblieben. Die Nschte sagte ein ehrliches Entgegenkommen zu, bstonte jedoch dis NothrMndigkeit eines Einverständnisßs mit dem Landsthing.
Amerika. Washington, 11. Oktober. (A. C.) Der Senatsausschuß, welch€r die Fisch€r€i:Streitig-
keixen untersucht, hält nach Vernchmung von Zßugen in Boston, Provincctomn, Gloucester und Portland, deren Aus: sagen aus gleichlautend waren, weiters Zeugenverhöre für m_mötbig, und wird berichten, daß Kanada der schuld1ge Theil sex. Senator Frye, ein Mttglied des Ausschusses, sagt, daß e_r den Abschluß eines befriedigenden Vertr ages für unmög- 11ch erqxhte, und daß _das AuskunstSmittel in einem öheren ???_thengegesalzene thche sowie in einem Zoll aux frische ? ;
Der britische Gesandte, Sir L. Sackville West, hat_ den_ Staatssxkretäx Ba ard ersucht, ihm nähere Mttthetlungen Über dn», bei _laska wegen an eblicher Verletzung der _ _Seehundsfang:Geseße erfolgte Beéchlag- nahme dex bxttlschen Schooner ,Onward“, „Thornton“ und „Carylma zu machen. Das Scßaxzamt hat daher Hrn. Bayard die betreffende Correspondenz abschriftlich Übexrgeben.
A tka._ Egypten. Alexandria, 11. Oktober.
(A. C. Dre Verwxzndeten sowie dieKanonen sind von Tamax lzäch S_uaktm JLbkacht worden. Der Khedive hat an dre dre; bedeutendst'en Scheichs der freundlich gesinnten Stämme Orden ver11ehen. Die Produkten-Geséllschaft in Alexandria berichtet, daß nach der W zugegangenen_ Information die Vaumwoll:Ern18_ b?frred1geny sexy wxrd, Der Ertrag wjrd dem Dttrchs_chn1__kk[1ch91) slch) sem, qder ihn vielleicht Um eine Kleinigkert ubersLLUIM, sl?„ chß die Ernte sicherlich de er sein wird als dxe_ vor1ahrtge. Die Quantität “ Ertrages ist freilich noch Immer zwetxelhaft, aber sie wird B „ 3 000 Cantars erretchen und durfte unter günstigen „e.?nnsun en noch bedeutend größer werden. Was die Qua- lZaZeYsetlkZst, so sind die vorlichndtJ-n Proben besser als djé z ? ben Zeit im vorigen Jahre emgesandten.
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Zeitungsftimmen- In der „No - - „ lesen wir: kddeutschen Allgememen Zettung
Ueber eine Aeußemna Liebkne , - ' - ,
„ „ ts, das „er crne Regtment wexde m DLUUÖWZÖ bald _zu EKW? sein,ch sagt ein „Älter Achtundvierziger“, 1)_r. KLÜULZ- "", “Ybllad- Demokrat“: „Das eiskrne Regiment wird m_ckxt qufborcn m_ entschland. namentlich so lange Sozialdemokraten XUL, LtkbknkÖt- roxz___aller Proteste gegen Anarchiömus, so große Ncrgung „zu anazckmlsckxen _oder_ wenigstens unpatriotisckzen Ten- denzen _zelgen- „_as UUHLÜ _Ltebknecht's über BiLmarck, das von scmezn Parkeiskanxpunkt „m Deutschland selbst ganz am Plaßq sxtxt mag, _ntmmt s1ch im Ausland höchst beschränkt und emfamg auI. BlEmakE bat erreicht, was die zerrissene, politisch so unmündtgc d_2ut1ch? YUM“ gar mcbk dur sich _selbst erreichen konnte, er hat thx kl" Qatcxlaxxd gegeben. O ne dasßelbe würde cs nikmals eine Syztaldenkokkaxle, "1 Deukschland und eine politische Wirksamkeit der1elbcn l_m MetÖSÜagk gegehxn haben. Und ohne die elenden Attentate anf Y_Gmarck und de_n Ka112_r, _ veranlaßt durch an- archistische Heyereien, Wuxde cs aux?) kexn qutallstcngesey doxt geben Das find Dinge", über dre man_ bier Lm freteres und unparksiischexes" Ubeeil at als verbiffens anatthr, welcbe Unter diesen Bedrückungen lmden, (: er theilweis durch :hre eigene Schuld.“
** Das „Deutsche Tageblatt“äußert über die ne Nngmffe a_uf die deutsche SchUBJUÜPUÜÜchI uesten er Fenxeswegs erfreuliche Ums_t_and, „daß die mcisten Handels- kammern m 1bren auf das Jahr 1807 ÖLJUIÜÖM Berichten über den Hang des Handels und der Jndustrtx Klagqn über“ die gedrückte Lage __;sdHandels und den geringen Verdtenft vieler Fabrikanten führen _ " von den Gegnern der jeyigcn dentschen Wirtbsckxaftspolitik
triumpbirend als ein tbatsäckyli er Beweis für da? Fehlerhcxfteunjxrer Schnyxoüvolitik ausgen__u t. Q cs mit un_sercr xzatrt131chafilxchen *„age Wirkliék) so schlimm ausm t, wie es im Spregel dteserHc_1_ndclskannner- berichte erscheint, w-leen wir vorläufig ununtersuxbt [(Mk-n- Ubi"? Yas wollen wir hier zunachst konstatircn, daß die metsten de_r Kla e_ fuh- renden andelskam_mern die Ursachen des wirt schaftlichen ' Leder- gangcs eineswcgs in unserer Schußzollpolitik er ltcken, soanry Haß von ihnen gayz andere Umstände angeführt werden, worauf wxr water eingehend zurückzukommen gedenken. _ „
Nun aber möchten wn: den Freibändlern _ zunachst [Ole Frage ztzr Beantrvortung vorlegen: War etwa die wxrthschqftltxhe Lage in Deutschland_unt_er der errschaft dcr Freihandelspoltxtk bl? zum JaHre 1878 eine gunsttgere a s fie je t ist, oder war fie mcbt melnzek)! M1?- weit sch1echtcrc? Man wird "1 doch noch jener erst kaum __em Jabr- zebnt Hinter _uns ltegeudanuKände erinnern. Im Jahre 1846 fclerten bekanntlieh vte_1e Tausend Arbeiter, wclche in Folge des Nxederganges unserer: Eisentpdustrte aus Anlaß der gänzlichen Abschaffung HCT Eisenzöüe arbettsloß ge_rvordcn waren. (Hewi finden auch heute hte; und da in der Etsentndustrie Arbeiterentla ungen statt, abcr dle Ursachen- welcbe t)„cnt„e verschiedene Etablissements, z. B. das Bokfig'schx- daz„U,notbtgen, thren Betrieb einzufchränkcn,_ find :docb bimmelWett 7521511536an von denen, Welche im Jahre 1876 die Arbeiter- entlassungei' NOW!? machten. Damals vor 1879 mußte eine große Anzabk x_mserer Et enfabrtken den Betrieb einsteÜen, wei[ durch das Niederretßz-n der deutschen Zollschranken es den englischen, belgischen und franzofiscben FabUkanten mög1ich wurde, mit ihren Fabrikatcn den deutschxn Markt zu_ beherrschen. Wie man damals im Auslanpe unsere erthandekspoltttk sick) zu Nutze machte, beweist eine Notxz, welcbe wtc lm „)0uwa1spéajalc1613. métaUurxis“ vom 8. Juni 1876 zu lesen Fanden und Welche lautete:
„WU: (Franzosen) durfen nicht aus dem Auge verlieren, das; am 1. Januar dLI nachstcn Jahres dte Einfuhrzöüe aquisen in Deutsch- land aufgehoben sem werden, Gewisse metallurgischc Produkte Werden dann (11,11 dem_ deutschen Markte konkurrenzfähig sein. Unsere Na - b_arn_, xte Belgier, berclt€n fick) vor, und es steht zu diesem Rwe e dre L_Ztlduxxg ernes Syndtkafs der belgischen Eisenindustrie in ?rage, um 1105 Mit dem ersten Schlage des deutschen Marktes zu bemä )tigen 1113?) den Ynstren ungen zuvorzukommcn, welche die Engländer ihrer- scttsHuckYesZm Teck? chchcn.“
ö exner Znswxrt is? auch, daß um dieselbe eit, wo in
De_utschland dre_Etsenone rvxgfielcn, dix- russische Regieang die bis- Heygen __ZoÜerlanYerungen fur Eisemnaterialien, die Ru land zUm wetxkgro ten Tbctlc auI deutsch?" Faöriken bezog, auf,ob, Jede ru_ss1yche_ OaanerwalLung nzurde damals yerpflichtet, mindestens die Halfte tbres Bedarfs an_Etsenb_ak)nmateria1ien in rusfiscben Fabriken zu bestxllen. Welchen Einfluß dtese Maßregel auf die dLUtsÖe Eisen- mdxzstrte gehabt, laßt s1ch daraus ermessen, daß damals von den auf rys11schkn Bahnen [qufénden 3442 Lokomotiven allein 1051 und ferner: dre Mehrzahl der Etsenbabnwagen, Schienen und Telegrapkyenapparate aus dentschen Fabrike'n bezogen worden waren. _Man wird sich danach anSrechnen können, wie viele deutsche Eisenfabrtkarbeitcr damals brot- los werden mußten. _
Aus den beiden von uns angeführten Tbatkachcn war absr die LLKW zu ziehkn, daß unsere Eisenindustric durch die Beseitigung unserer Zollschranken gcsckyädigt Wllrdk, und daß das Anslmxd biex wiederum fixh Wenig odcr gar nicht um unsere Freihandelspolitxk kümmerte, Utelmcbr die um uns likgcnden Länder ihre Zollschrankexx je nach dem cigsnen nationalen Bedürfnis; aufbaute'n.
Trcxtzdem also Dcntsch1and in dur Béseitigung seiner ZollsÖrankeJ JortsÖrxtte machte, und troydsm wir damals noch gar_keine Zölke aus
etrside_kckatten, verschloß Rußland unsersn Eiscufabrtkcn die Thür,
Abcr gketckmwhl sm_Ht man im freibändlsrischcn_Lagcr auch hcute nm?) die Sach? so darzusteUu-n, daf; Dcutschland zuerst es gewesen, welches mit Einfubrung Hohcr ZHW: anch den Nachbarländern Anlaß gcgebcn Hätte, Kampszölle zU crricht§3n. Dem ist aber kcincswcgs so.
Als bcstcn Zeugen dafür können wir den Oberstkn dcr Freihänd- ler, dyn Abgcordnetcn nnd Herausaeber der „Freifinnigen citung“, Hkrrn Eugen Richter anführen. Von demselbén War während der Reichstagsscsfion von 1876 folgende Jnterpeüation gestellt worden:
„Durch einen vor Wenigen Tagen erlassenen Ukas bat die russische Regierung angeordnet, daW von NeujaHr ab die Eingangszölle in Goldmünze zu entrichten nd. Diese Maßregek, welche einer sehr be- träcbtltchen_Erböhung der Zökle gletchkommf, ist esignct, den ohnehin durch die thberige russische Zoüpolitik überaus cschräx1kten Waarrn- aqstaufcb nzlt Ru [and noch mehr zu beeinträéhtigcn und dadurch die w1xthschaftltchen _“Zntercssen auck) dcs Dkutschen Reichs schwcr zu sÖUdUM- Jeb r1chte daher an den Herrn Reichskanzler die Frage: Was_ge_denk_t der Herr Reichskanzkck zum Schuß? der dcntsckycn In“ dustrie m diescr Angslegenheit zu FHM?“
„ In der_Beqrünkung jener Interpellation sagte der -Hr._(*§1men Richter: Dtc_Maßregel der russischen Regierung, welcbe eme; Er- bohupg de_s Eingangszollcs nacb Rußxand um etwa 30% darsteÜe, schad1ge mcht nander den preußischen Produzenten wie die WMW?" Konsumenten.
Im Jahre 1876, wo also Nassau? seine esammten __?ölle nach aen eigenen Angaben des Hrn. Eugcn Richi,“ seßk Wesentli erhöhte, dachte man in Deutschland, abgesehen Yon emer Fleincn Schaar damals noch vcrlachter Patrioten, noch gar ntcht„an eme Erhöhung unschx eben erst ermäßigten bezw. bescitigten Zolle. Unser neuer Zolltarts datirt bekanntlich erst aus dem Jahre 1537931111) wenn man Will, NUM man densclben als eine Antwort auf_ dre bls dahxn zu Ungunsten der deutschcn Produzenten betriebene russchbe ZVÜPVÜUk 1181th lasse_n, 0,5- ;vobxb für Deutschland weit schwer1vxegcndere Interessen dabei nnt- pra en. „ „
Nach diesen thatsäcblichen Ausführungen aber 1st es_eme Unwahr- heit und Unwissenheit, wenn man sqgt- Deutschland [Cl cs «_YWLsen, welches den anderen Staaten AnkélP FUL: Erhöbqu _lbkék ZVUL ae- geben habe. Wie es nun die deutsche Regiexung mtt threr sryber be- folgten freihändlcrisckzcn Politik mcht errexcbt bat, die Regierungen dcr um uns liegenden Länder, also namentltch Rußlanhs, Frankretckxs und Oestkrraickps, zu gleichen Maßregeln zu__bewegen,_ dtese zum Tbetl fo ar unbekümmert um uns ihre ZEV? erHol*-ten, [o tft vorauszUsc-hxn- da? wir einen Erfolg auch nicht crztsztetx, wenn wxc beute unserx ZoÜe Ekxnäßigten oder bcseitigtcn. Würden wrr eme't] solche?! WW Hkschrcltcn, so wurden unsere Nachbarn sich daraufnurporberetten, „sub mrtemcm Schxage dc§ deutschen Marktes zu bcmäcbklgkn.“ lelc Unsxrer Fabrtxen wurden eingehen und Hunderttausende von_ Arbeitern mußten _cnjlaßen Werden und der Armenoerwaltung anhctmsaßen. Das waren die
ULM; wenn man den Stimmen dcr Fretbandler Gehör schenkxe.
eu_te ck den deutschen roduzenten, Dank unserer Schußzollpolit1k, wemgstens der deutsche arkt gesichert, _Und agßexdem Hat fick) die deUksÖL Industrie in groZen Betriebszwetzxexx mtt m Fol c der durch den o schuß gegebenen nregung„so gekrafttqt, daß fie ewunderns- Wert es letstct und im Auslande s1ch großer Anczkennun erfreut.
, Daxegen, das; fremde Staaten Zurck) Einfuhrung Yöbcrer Zölle dze deutchen Waarcn von ihren Markten so gut wie ausschließen, [aßx fick) eben nichts ma en, und wenn nxir_ selbst gar kerne Zölle erhoben, _Solches muß 1ch auch das frethandlerische England ge- faUcn [aßen
Man Versteht daher nicht, warum die Freihändler fortgesetzt die NNÖWLndigfeit der Bcscitigung unserer Zölle betonen.
* Die „Berliner Börsen-Zettung“ schretbt: , „Beispiellos stehen die Fortschritte da, welche der deutsche in pen leßtcn sechs Ia ren zu erringen wußte,“ MÜ Ke Jaber den _begtnnt der österreichis e Konsul in Mailand seinen ??eribt die " ttalieniscben Außenhandel imIaHre 1885. Der exklestwsäbxxx' Zn folge, welche der deutsche Handel in Italien *" enbekk det “" Z verzeichnen hat, nicht der größeren Vollkorn?!" „ßen &er dem Waaren, welche nicht besser als jene der YMMD» Leuten, der Staaten sind, zu, sondern - "m ZFUW?! L“""U'Z Mittel dahin- Assimilirungsfinne, der großen_ ZWUL: t, n'xeziznc'lSeiten der ma - Be arrlichkeit, welcbe des Elf“ “'Unt-xnstüxßJeß Volkes dürfteDéuts -
andes
[ , erner der entf rechenden gYeFderT Faktoren. Dkesen Eigenschaft
orten- *
land nach der Meinung des KonsulatsbericHts seine gryßrn (_Erfolgc zu verdanken gehabt haben. De_r Gesammthandel Jtaltxns _nn Jahre 1885 betrug 2849 292 409 LM, davon entfaan auf d1e_ Etnfuhr nach Abzug der EdelmetaÜe 1457 766 296 Lire, aus die Ausmhr chenfaYs nach Abzug der Edelmetalle 945 817 808 Likk, mithin hat dre Cm- fuhr die Ausfuhr u_m di_e bedeutende Summe von 511 948 488 Lire überstie en. Dre Einfuhr ist seit dem Jahre 1881 m stetem Wa sen gewesen, _ wogegen _ die Ausfuhr _ seit dem Jahre 1881zurückgegangen tft. An dteser Bewegung tst Deuxsch- land im Jahre 1885 in der Einfuhr mit 120 420 000 Lire bstHexlt t ewescn' seit dem Jahr_e 1880 (54 964 000 Lire) Hat sich dic'Emsn _r I)eutsÖLands nach Ixal1en um mehr als das Doppelte geboben. DLL Ausfuhr von Italien nach Deatschland betrug im Jahre 1885 105 250 000 Lire, auch diese ist seit demIaHre 1880 (78 380 000 the) erbebkick) scstikgkn. Kein anderes Land kann auch nur annähexnd eme derartige Vcrgrößerung seiner Beziehungen zu Italien anfwcijen . . .
Statistische Nachrichten.
Das Einkommen der protestantischen Pfarr- stellen in Oesterreich. -- Der „Statistischen Monatsschrift“ ent- nehmen wir folgende Hauptzablen üher die _BesoYdungSverhältnifse der protestantischen Pfarrer in Ocsterrxtck): D_te bet_ der letzten Volks- zählung vom 31. Dezember 1880 m den im Retebßrafch vertretcnkn Königreickyén und Ländern ermttfelten 399 530 Protcjkgxxken, von Welchen 289 005 der Augsburgcr und 110525 der Hekvchckyen _.Kon- feséion anz'ebörten, [ebm nacb dsn Aygabcn des K. K. evangeüsäxcn O er-Kircöenraths in 236 Pfarrgcmcmden, und_zwar 154 Pfarreten A. K. und 82 H. .K Diese Pfarrstclkcn sind brs_a_uf _cine,_ Welche gegen cine Remuncratioyx von jährlrck) 250 Fl._nd111txxxstrtrt wrrd, und eine andere eben erst entstanpenx. ordnungsgcmaß besexzt, so daß auf eine Pfarrgemeinde durchschmktlxch 1693 Seelen enxfaan, x_md zwar 1876 A, K. und 1348 H, K. Mit jechr Psarrstxlle tst cm rcgc'l- mäßigcs Einkommen Verbnndcn, wclchks tm Aügememen aus dem_voka- tionSmäßigcn Gehalte, Naturalbezügkn und der Stola besteht, wohex xcdock) nicht mit jeder Pfarrei alle drei Einkommensgattungen verbund_en smd. Das Gesammtciykommcn bkläust sich auf 192 428 Fl., w_as _ 211x111 durch- schnittlichen Aufwands von 822 F1. ent1prxcht, _wobm dxe GfellenNcr A. K. mit 899 Fl. denjcni en der H. K. M:? 678 _1. gegenuber besser dotirk find. Dieses .inkornmen_erga11zt s1ch dur dex! Geyuß der freien Wohnung (bis auf 4 Pfarreien der AugHburacr Konfesswn, bei denen eine Miethsentscbädigung von 100-300 Fk an deren Stelle tritt) Und in einzelncn Fällen durch Ncbenct_nft1nftc sehr ge- ringer Art (Personalelagen 24, Remuncraftoncn für__ Schu[- und Kateckyetendienstc 4, Mobiliaxent1chädigung 1, AmtI-Ret]epausch_ale 5, Staats-Dotationsn ]., StiftungScrträgniffc, Beiträge W11Pr_tvaten, Vereinen u. s. w. 17, chateinkommcn ], Opfergänge 2, Aeqmvalcnt für letztere 1) so Wenig, daß ck für einen Pfarrer,_der in der Regel *eine Familie zn erhalten und wxgen dcr großen Auschnung der Pfarr- sprenge! Und dxr zerstreuten Wohnsitze dcr Pfarrangebörigen cinen bedeu- tenden RciseausWand zu machcn Hat, LÖLN 1111rzur8ich8nd genannt werden kann, um die Bedürfnisse in einer der Funktion würdigsn Und an- gemessenen Wsise zz] befriedigsn. Vcrtbcilt mczn das Einkommen auf verschiedene KkaUcn, so ergiebt sick) fiir 10 Psarreikn die geradezu dürftige Dotirung Von 200-5'99 Fk.; die noch sehr beschränkte von 400-599 Fl. beträgt bei dsr A. K. fast 200/11, bei der H. K. jcdock) über 40 0/0 der Zahl aller Pfarrcinkqmmcn. In dem mittlch Ein- kommen von 600-4009 Fl. erschöpft sick) dann fast der gesammte Rest der bclvätischen Pfarreien, __48 0/0, und annäbsrud derselbx Antbcjl- say bsi dcr N. „K Ffir [Wide Konfessionen ist also gerade dicses (8th kommen glcichtnäßig am häufigsten. DÜJMM bat die H.K.m1r dre: reichlicl) dotirtcPfarrcisn 11er 1600 Fl., während bei dcr A, K, 20% Nute mit 1100-1599 Fl. Und imznxrbin URL) 10% kkick)[lch, unt mehr als 1600 F1. ausgestattete Psarrstellx'n Vorkmnmcn. ,Das vyr- maligc Dicnsteinkommcn ("meritirtkr preuß11ch2r (chstl_ick)cn [*Ktrng 1xn Durchschnitt der Jabrc 1881/85; in Schxeswia-Holstcm 3028_W,_ 111 Hannover 4166 „M und in Hcffkn-Nasjan 3738 „75, Durck)]ch1x1tte, welche in Ocstcrreick) nur von einer ganz geringen Zahl der Pfarr,- gemeinden crreicköt Werden.
Kunst, Wissenschaft und Literatur.
Die Zwangsvollstrcckung in Immobilien. Gesey vom 13. Juli 1883. Textausxxabe mit Einkktuna, ParalLelstcUcn, Kostengescy nebst Ministcrial-Vcrfügxun cn nnd Sachregister um
raktischen (Gebrauch von Dr. Paul 8 äckel, Landrtchtcr. A Wer bdruck. Berlin, 1886, Verlag Von Franz Vahlßn. _ Das Geseß vom 13. Juli 1883 ist bckamztlich ctne_Kodifikattox1 des gesammten Zwangsvollstreckungsvcrfabrcns m Gcgcnstandc des unbeweglichen Ver- mögens, und 28 tritt als solch€ an dj_e Stelle alU-r bisherigen, den- selben Gegenstand betreffenden Vorscbrtften, Lowkit nicht für bereits anhängige ngngsvollstreckun cn eine_ Auöna me zuaclasfon ist. Es bestimmt endltcb elbst _das * crlxältms; dcr Immobiliar- znr koUidi- renden Mobiliar- xckutwn und entscheidet damit eine Kontroverse des bestehenden Recbts. Was nun dxn inneren Zusammenhang des Gesetzes anlangt, dessen Text in vorljcgcndcr Außgabe nochmals rc- vtdzrt Wordc'n, und das_ in_ 5_ Hauptabschnitte zerfällt, so steht im Mtitclpunxt, Mf den die ubrigen Theile mehr vcuvcisend Bkzug nehmcn,_d1c Schulden halber betriebene ZWangsNrstcigcrung von Grund kucken. Dtcfex Tltr'l _(Tit. 111 des 1. Abschnitls) ist voUstän- dtg be andelt. An ibn sch11cßx fich die Schulden halber betriebene Zwangsverwgltung von Grundstucke11(Tit. 117 des 1. Abschn.), während dae wamchrratragun?l vorweg _(Tit, 11 ch ]. Abschn) abgehandelt ist. Dxc ZnZanJSvo streckung 111 andere Gegenstände des unbeweg- l1chcn Vermogens _(Absckm. 2), uxtd die Zwangsocrstcigcrnng Und Zwangsverwaltung tn besonderen Fallen (Absckm. 3) stehen voUsxändig auf dem Boden des 3. und 4. Titels (Zwangsvcrsteigcrung und ZwangIverxvaltung und enthalten rmx diejeni kn Bssonderbcitcn, welche durch den weck des Verfahrens und die atur seinks Gegen- standes bcdtngt_werdcn. Mtt Rückstcht auf die noch nicht überall vollendete Aasfuhrunn d_er Grundbuch-Ordmtng find endlich (in Abschn. 4) bcson_derc Bcsttmmunßcn gegybcn, und den Schluß bilden (in Abschn. _5) cmßge allgemeine und Uebergangsbestimmungcn (Gefes- betreffend die Gertcbtskostcn bci Zwangsvcrstcikxerungen und Zwangs: verwaltungcn von Gegenständen dcs nnbeweg ichen Vermögens vom 18. Juli 1883, und 4 ministcricllc Ausführun sbcstimmungen "F; 2. Noyember 1883, 2. April und 8._Oktobec 884 x_YdJL ß -z,“;_ 1885), Am Schluß ist ein Sachregister beigefskxzc-Zt- ," ,? „„ * “- eme Textausgabe des Gese es vom 13. IUÜ ch1en Gebmudch “
wie sie bier vorliegt, 1": für den Mak“ e Hervor-
ei net, cht : erlich schon daraus zur G.?" 9 1 “225? 0 (! fck? WMF i't'ewß-rers-ssknwbeMnc-en" e
ein achter Abdruck nothwendig _ _ _ bk- - Die i_1_1 L_eivtziY und YZF“ *; enkaßrZngefIZnthFis k e u ' r e ZII Ze? lIIR[läurns-KU" xaFßxr *Bßcke'rü; (_YWJÉYZÉFMÉWUI "“““" GWYZTFZLZ'LYWYZZ-sgcxhuréz?JJZZYWZFUWÖZFU «"“ ß - „ . ' der Nusse “ dem WHF? Herbert von VrsUmrck.
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Z?! "Lk WOJUFO F*YTÜY VoZadt._ Nack) _Zmer ZexcHxnmg von W. Visper: We "teesßexKanalisirung des Mams von srgnkfurxbrs zum Rbcm. GrZßreZZ-ZYZ'A des Erzherzog?) Otto Von Okstkrkclkh x_mt dcr Prinzcssin “ Jose ha von Sachsen m der kakHVÜsÖLn Hofklrkhe zn
__ _ _ _ _ Drssdcn YUZF'Ox-w er. OrlgmÜleÖnUW von E. Ltmmkr. _ Bikdcr aus Stockholm: AbfaHrt der Vergmxgungßdmnvfer-Flottich zur Regatta
im TynnjnJö-Su0d am 22. §I_[_ngust. Ortginalzeich11m1 von G. Vrol'
.. _Der bebon mr_ZJolongc-„n Garten zn Berlin? Nack) dcm RW: gezxtghnet _von G. 17111150. «- AUf dc'm Hundsmarkk in Brüssel Ortgmalzetcßnnng 11011 L. von Elliot. * Sopbic Dorotkyés. Dié
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