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Summarische Uebersicht über die Zahl der Studir-e'ndén
auf dex Könngichen Georg -Augu|s -U,niversität „zu
Göttthen tnx Sommersemester 1872 nach der am“ 2“. Mar 1872 vexa-nstaltetcn Zählung.
Jm vorxgey Semester find tmmatrikulirt 81.6. Davon'nndvabgegangcn 211. Es sind Hterzu find, m. dtcscm Semester gekommen 266. Die Gesammtzahl der unxnatrLulxrten Sxttdtrenden* beträgt daher 871. Dkk ebangeltsch- xheolo .tschexxakul-tät „zahltPreußen 89, Nicht-Prcußen 17: 106. Die
]uristi che Fakultät zahltPreußén 128, Nicht- reußcn 58== 186. Die"
medizinische Fakultät ähl't Preußen 129, Nicht=§ rcußcn 32 =- 161 Die Ybilosoph1schc ?akultZt zählt 33) Preußen mit dem Zeugnis; der Reise
12, b) Prc_u en obne Zeugmß der Reife nach ZZR des Reglements vom 4. Itznt 1834 96,=Preußcn 308, 0) Nicht-3 reußen 110, zusam- men 418, m) Gan en871. Unter den immatrikulirten derphilosophk- schen Fakultat bxfin en fich 8 Preußen und 1 Nicht-Preußc, welche dem landwtrthschaftltchen Jnftttutx angehöxcn. Außer den Immatrikulirten ZYXEL??? xcsucétgntdäc htccsdxxxéxze UFjverfitättals nurdzum Hören dei'
ere [ . nc men mi in an en 5 o
überlhaup Theil 872.g h B rlcsungen
Nichtamtliches. Denks'ch e s Reichl).
„Preußen. Berkin, 7. Juni. Se. Ma'e ät dét Katser und König begaben Sichkheutc'Vornütthg sx/,10 Ubk“ aus Veranlassun dcs Todestages des Königs- Friedrich Wil- helm 111. nach C arloottenburg. Nach der Rückkehr von dort na?men Allerhöchsthaxselben dix Vorträgß der Hofmarschälle un des ÉÜUZKMWÜUZ FrerZerrn von-Schlsiniß entxjégen txpd ge::uh c-n dre Orden “des ver o,.rbmen Direktoks; der“ Kökig- ltchm_*Museen von Olfers aus den. Händen des Sohnes deffel- ben m Empquxg zu nthen. „Um 2 Uhr beabfichtigten “Se. Majestät AUerhochstsch m das- htefige Zeughaus zu begeben.
_ - SeßMajestät der Kaiser und Köni aben au dle Anzetge des Ministers desImmn von dem B?cmleunglückf vzm _welchem das DorfSchulzqndorf im“ Ruppiner Kreise kurzltch- betroffen worden, ur Lmdcrung der über die Abge- bxaynten heremgcbr-ochenen oth die Summe voü Dreihundert Thalcrn zu bestnnmen geruht.
. -- Se. Königliche "Ho eit 5 rin Albre 't ' nach Hannover zurückgekehth, * P 3 ch (Sohn) ist , -- Ihre. Durchlauchk *die Fürstin 'von Lie n' Joch; 1. Zum zu mchrwöchcntlicher Kur in Homburg ZnZey
' - Ihr; KonzgltchenHoheiten der Kronprinz und dthronprxnzessm voxx thlten wohnten gestern Nachmit- tag m Beglcttung Sr. Katscrltchcn und Königlichen Hoheié des Kxonprm en den Verhandlungen des Reichstages bei, besuchten spater dq, „Aquarium Und den Zoologisébcn. Garten , machten
hrer Komghchxu Hohen der Herzogin Wilhelm von Mecklen-
urg-Schwerm un Schlosse Bellepue einen Besuch und kehrten zum Dmer, welches um 5 Y r un hiesigen Schlosse eingenom- men wuxde, zur Stapf zurn . An demselben nahmen auch Se. Mazestat der Kmser, der Kronprinz und die Offiziere. der Deputatwn vom 1. Hesfisxhen Husaren-Regimcnt Nr. 13 Theil. Abends 7 U r bxgabenSxch der Kronprinz und. dieronvkin- YP“. von falten * mlt Extrazug der Anhalter Bahn nach
etpztg., Bet, der Abfahrt von Berlin “waren der Kaiser, der Kronprm , dxe Pnpzesfin Carl, der rinz August von Würt- FxxlzejrgZ ser FtazZexszssIe Ge-Zarxdtc GFL Launay und die Depu-
11 e . e 1 en . uarcn- e iments Nr. 132.
dem Anhalter Vahnhofe anwesend.“ g c auf
- Unmittelbar nach dem Taufakte im Neuen alais er:" folgte von Sette Ihrer Königli cn Hoheiten dFs Kron- vrmzen und der qunprtn essin von Italien die Uebergabe des nach tigstemjcher Sitte üblichen Taufge- schenkes an_Ihre_Ka1serlrche und Königliche Hoheit dre Kronprinzessin des Deqts'chen Reiches und von Prxußen._ Daffc1be besteht_m einem vollständigen Schmucke, m emem Dtaßem, m Ohrgehangen, einem Halsbande und einer Brustspaqge, [statt? dem feinsten Dukatengolde durchaus mas- fiv gegrbntet und m1t rosenrothen Rubinen und grauen Perlen in verschudener Größe befext. Der größte Kunstkmnex Italiens, der Herzogpon Sermoneta , hat die Zeichnungen'"?dazu geliefert, unix xmt der Herstellung des Ganzen war der Juwelier Castel- lam m Rom bxauftragt worden , der unter dem Einfluffe des genannten Axchaologen„ fich völlig in die besseren annken und romanxschen-xxorchn scmer Kunst eingearbeitet hat. Das fro- nenarnge Dtcxdem )| zusamyzengescyt aus einem Reise, der in xrhabenen,_m1t flemen Rubmcn bc, ten ArabeSken geschmückt tft. Auf diejem Stixnbgnd erheben 1ch Kreuze, die mat runden durchbrochenm Goldychetbcn abwechseln. Jedes Kreuz hat in
eWescn (804 + 12 =) cmnach geblieben 605.
tener Schön “it, die Scheibeä fwd ßur bro en und über 1: uber,.- xml Yemen. Rubinen beseßt; chKreé e und Scheib?! stehen uber dem RUf gerade axtftvärts, und je es Stück ist "zum Abnehmen Yexnacht, um es 1:1 anderer Form verwenden zu “kömxerx. E 1st„d1esclhe Gestalt der Krone, mit der man die K_ömgm Adxlhctd , die. Mutter Kaiser .„Otto's 11. und Groß- xmxtter Ottos,111. abgebildet fiehi, dieselbe, die' die deiktsche K_mserkryne mxt Italien verbunden hat. Die ?durchbrochchen Goxdschetbexxder xone xvietzerholen sch "an den beiden Ohr- „ ehange_n,* dtese endtgen m cmer großen, in Gold und Rubinen elcharttg gefaßtey graqen Bm1enperle. Die VMsksvange hqt die Form“ emes Yemen Schildes, dessen runde Form Meder, aus funf . klxmen ebenfalis runden aber exhaben gearbettctxn,_ und nu? emer „grauen Perle esckjmückten Schildchen Yesteht. Em 171 dm mttNubmen beseytcn rabesken dem Diademe ahnltcher Retf [yldct den oberen Theil des HalsgefchmeideS. Vonddemselkxen hangen schmale Goldftäbcben herab, die in einem Ruhms enytgen, und zwrscheonejedem derselben, von einem kclch- arttam Sxtelx: gxhalten, dretßtg graue Perlen ik-“Üalffallender Größe; dre „schönste und größte befindet fich in der Mitte, ein wahres „Llntxum. Abgesehen von seinem hohen materiellen Werth; 1| dtesex Schmuck durch die stylvolle Durchbildung in dex Zetchnung, m;.den edlen„ wenn Tamy strengen Linien 'röma- mschxrz ; FBWWWÉW durcb "dte, vollendete“? TW 'der Arbeit,“? ein Wghrhg „fes Meisterwexk. Auch selbst MKMstchen, inkwelch'és er atxfz.;.exner rthsammtenxn- hoZen-Ynterla-ge *;eikxgefchloffcn, ist von xuzzstlxxtschßm _We-xthe. „E ., isYm eineni OktoYvnxv'on ber- 9ldeter Bronce nut emem 'aufftetgenden.„D'eckel, gebildet.- “'In re 8 Felder des yntexen wte des. oberen Theiles find Mosaiken vpn fernster Arbett emgelaffen,'.N_,achbildun en der edelsten cm- ttken Muster, z. V.d_erCap11ol_1msch'enMa ken. Die Mösaiken des Deckels stellen kleme Thterfiguren“ vor, und di? Plattfdrm
» des Deckels schmückt eine runde größere Mosaik von 'der vollen-
dotsten Ausführung. ' Es ist “ein“ echt. nationalés dem “9 e Kunftfinn der“ Empfängcrin entsprechendes“ GKscthk, BLZ hdi? Hohen Taufpathen hier darboten,'und' ein nationales Kunstwerk war axxäx d„as Geschenk,“ welches hmwiederum Ihre Kaiserlichen und Kömgltchen Hohxtten dex Kronprin ,und die Kronprinzessin den Hohen PatheN thres Kmdes verleten. BekaÜnllic'h ließ unter de1x „Auaeq u,nd mzter der Veihülfe des Bildhauers Rana) Komg Frtcdrich_,W11heln1 117. ein Moch- zur Nach- bzldung des DegknmlSW-xedrich .des Großen im Kleinen in einer Höhe von funf u herstellen. Bisher waren von diesem anstxverke yur dre! xemplare vorhanden, eines beLaß König Fmdrtch ,thhelm „117, eines ,besißen Se. Majestät er Kaiser und .Kömg, em drxttcs dex Katser von Rußland und- ein vier- tes _wxrd mm dem,.Kronprmxen Humbert zum Geschenk gcmacht. “.Die Herstellung Jm echtex Broyze- erfordert ein Jahr. Vor- laufigxkonnte' deshalb.denualrxmscben Herrschaften im-Orangerie- hause nur_em Modellabguß m _Zink vorgesteklt werden.
- In der gestrigen Plenakstk un des Bundesrat s 11ntqr_de1n Vor „„des Staats-MimßftérZ Delbrück, wurdcn hdix Schretben des „ rafidenten des Reichstags über die Beschlüsse des Reichstags, ,bctxeffcnd a); den; Geseßcntwu'rf wegen Reguli- run ;desz Re71chshaushalts vom-Iahre 1871, b dxe Ueberficht dw us aben und Exnnghmey ,des Deutschen ei-chs mit, dem Nachwcx e dxr „*Etatsubekschrettungen und „außerctatsjUÜßigen qußerordentnchm AuSgahcn für das ahr 1871, 0) den Aus- lwfeyxngßvertragd zwischen dem Deut chm Reiche und Groß- britan111e11, (1) en von den Abgeordneten Lasker und Ge- .noffen vorgelegten Gexeßentwurf wegen Abänderung der Nr. 13 „des Arttxels 4 „er'Vexfaffung des Deutschen Reiches nntgxthxtlt und hieran uber dteVorlagen, betreffend den Ent- wurf eines „Geseßes wxgm_ erlän erung der Wirksamkeit des Gesc es vom 27. Mm 18/0 uber ie Ausgabe-vonVanknotcn, dxn- _ntwqrf emes_ Gcseßes xvegen Verlängerung des Termins fur',dte_, Wirksamkeit der Retchsverfaffun m Elsaß-Lothringen, sowxe- „uber dle neucn„Amcndemen'ts Las er “und v. Benda. zu dem Geschcntwurfe “uber den Rechnungswf- endlich über die AuZlegung ,der Vorbxmerkuygm Nr. 2 und4zur 1. Abtheilung ZYKOVUOYUKHBY UÖLÉ emefFetiZipn, blxtreffend den Ueber-
, _ ct em am 1: er :e o ren - retch, m Berathung getreten. * Z g ze nach Oeftxr
den sind, ob durch den 5.111 des Vereins oll ee es vom ]. Iult 1869 und Hje zn? Ausführung deffelbeÉ LKÜsffYULU Bc- stmxmngen. dxe fruhere Vorschrtft im J. 76 der ,_ ollordnrmg, so_wte dte Verabredungen im J. 22 1ibb. (1. un im Z. 59 Ziff. 21 des Haupt-Protokolls Her fünften resp. funfzchntcn
encralkpnfcrenz aufrecht erhalten seien, wonach bei der Versendung von Wer n oder verscßtcm V ranntwein aus dem Jnlande durch das Außlaqdzmch dem Inlande oder bei der Tranfitabfertigung der- artiger Jlüsngkettcn untcr Kolloverschluß den Sendungen |th
den vier Enden und in der Mitte eine graue Perle von sel-
amtlich verfiegelte P r o b e fl ä sch che n beigegeben werden sollen,
_ Zur Beseitigung der Zweifel, welche darüber entstan- “
3.403 _
hat der BundeSratb in der Sihung vom 6. v. M. beschlossen, daß E*demßrmeffen .der Abfxrügungsämter zu überkaffen sei, oh ,in den einzelnen Fällen «bchendüng'eü der bezeichnexen Art ux „Sicherung des Zokiintersffes dieÉBeigabe von Xrobeflas __ chen, Jr noxlxwendtg oder“ zweckmäßig zu erachten i und da, die Empfan Jänner lediglich “aus - dem Fehlen von Probxflé'ä en keinen nend zu entnehmen éhaben, die, weitere Abfertigung er eingegangenen Flüssigkeiten "zn“ beanstanden.
' - Der'Aussch'uß des Bundesrathes für Handel und Verkehr trat heute zu einer Si-ßung zusammen.
- Jm weitern Verlaufdcr geßrixzn Sißung des Reichs- tages, wurdekdas Geseß, betre en, den außerordentlichen Geldbedar-“f für die Reichseisenbahnen in Elsaß-Loth- ringen, in zweiter Le'fun unverändert genehmigt. Es Lolgte die zweite Berathung de Gesehentwurfs, betreffen die Gebühren und Kosten bei den Konsulaten des Deutschen REMS. Zu Z. 2 *beantragke dcr Abg. Bernards; „unter. diéAmtshjandlun cn, welche im, Fall der Dürftigkcit dcr Beehxiligkcn 'yön den «Kon uin gebührenfrei zu verrichtensete'n, aucb 'das-“eheliche, Aufgebot,“ die Eheschließung und die Abnahme des Partbeiemides autzune m*en.c “ . , . 7 Das“ aus lehnte as Amendemcnt m seinen bcrdcn ersten Punkken a und.»gcnehmigte nur 'den-leßtén. Demnächst wurde der Tarif im Einzelnen „ durchberathen. Nr. 3- desselben be- stißnmk an Gehühren für Aufbewa “rung, Erhebung, Auszah- lun , Ueberwetsung von *Gekdern 0 er Werthfachen," “außer dZn son [Zen Gebühren für besondere Amtshandlungen 3 Sgr. fur je 10 bir. Der Abg. Kapp beantragte, hinter »AmtshanHlungena einzufügen: »jedoch ohne Uebernahme einer Garantie seitens dxs Reichs.« Dieser Antrag wurde ab elehnt; dagegey wurd? xm Antrag des Abg. Sch1eiden, die ebühren Zür dte Expedition von“ Schiffeu auf '/, S '-r. für jede Tonne ( 000 Pfund), doch inuGanZennicht unter Sgr. festzuseßen, (111 cnommen. Der Rest de Tarifs wurde unverändert'genchmxx. -- „Es olgte die Fortseßung/der zweiten Berathung über en 91e1chshaus- halts-Etatfür 1873, zunächst Über den Etat der Verwatzmg des ReichsFeres, an welcher Berathung'sich dex Staatsmynfter v. Noon, berst-Lieutenant v.HoUeben und dte Abgg. Rxchter, Ludwig, Georgi , Graf Ballestrem und Lacht bethcmgten. Nachdem noch zum Etat der Münze die ,Abgg.„Gerstncr und 111: Bamberger gesprochen hatten" , schloß dxe zwette Berathung dcs Reichshaushalts-Etats. n der auf 12 Uhr anberaumten heutigen 37.) Sißung
des eichstages, welcher am Tische des Bun leathes die Staats-Minister Delbrück, Graf von Noon, von Stosch, von
Mittnacht, ' dcr Ministerial = Direktor von Philippsborn, der ,
Präsident Dr. Friedber , Reichs-Rath xmd Präsident von Neu- mayr“, dcr Oberst Frie , derOberst-Ltcutenatzt von Holleben, dcerinister -Refident 1)r. Krüger, der (Scheune chxerungs; Rath 131: Michaelis Und mehrere andere Bevanmcht-tgte bet- wohnten, wurdo-in dritter Berathung der Addttwnal-Vertrag zu dem Postvertrage mit Rußland und der Geseßent- wurf, betreffend die Gebühren und Kosten be_1 [)en Konsulqt-eu des Deutschen Reiches - leytcre nut emcr unwesentlichen ““Modi-fikation des J. 8 *- angenommen. Es. _, frzlgte- hterauf die weite Verathung Über das MtlttarstrafgeseYbuch. ach einem eingehenden Referat des Abg. Dr. Lamcy wurden ohne Debatte“ die I?. 1 bis. 8 angenozmnen. Zu Z. 9 beantragte Abg. Krüger Haders- leben) , dre nordfchleswxgschen Distrikte von der Geltung des Gese es „aus ufchlteßezy DerAntrag wurde abgelehnt, und- die ZZ. „'brs“ 1, unverandert genehmigt. Zu den ZZ. 19 bis 27 lag eme Rethe von AmendcmentF der Avgg. "Eysoldt, Freiherr v. Hoverbeck: und Gen. vor,*wcl*che dic Arreftstrafe zu mildern be wecken. Außerdem beantragteéAbg. Lasker: en Reichs-Kanzlcr Zu er nchen: 1)_“u veranlassen, daß cinesach- versiändige'und um affen e Unterschung darüber angestcllt Werde, welche Einwirkung auf die. Gcszmdheif die Vollstreckung des mittlern und des strengen Arrestes ausube, ob und“ inwiewert nachthejlige Wirkungen wahrzunehmen find, Welche mit der besonderen Art der Ernährung und des Aufenthalts,zusammenhängen,“ 2) das Ergebniß diescr thcrsuchung “zur K„enn_tmß des, Reichstags zu brin cn. An' dtese Anträge knupfte fich eme län, ere, DiSkuPfion, an der fich zunächst Ahg. Eywldt und der bayerZche'“*Vevoklmächtigte Oberst Fries bethetlgten. „ Bei Schluß des Blattes dauerte dre Berathung fort.
- Die Mitglieder des VuydeSrathes und des Reichstages, WLlche an der Rügenreisc ThUl “genommen haben für das Ayndtdenkmal auf dem Rugard aus Her gemeinsamen Reisekgffe- 200 Thaler bewilli t, welcher Sane ein' Mitglied fur seine Person noch 100 «. aler hinzugefugt.
_- Die bereits vor 1870 zwischen der Preußischen und der französischen Regierung eführten Verhandlungen Über den
kanals durch, das Nied-Thal , um eine Verbindung der Saar mit der Mosel herzzxftellen zur billigeren Vesördcrun der so vorzüglichen und fur die französische Eisenhüttenindu 'e un- enthch'rlichen Saarkohlen wuxden Hatch den Ausbruch des KR es unterbrochen. Inzwrsckzcn rst durch dmx Frankfurter c“rie, TnZVer'fr-ag das betreffende Terrain vollständig in die ände“ der deutsche!) Regierung übergegangen, welche dies Projekt nunmehr Wieder. auftxchtzun und die chfallfigen Vér- handlungen zwxschen dex Mtlrtax- und (Zivilverwaltung und zwar diesmal in Meß wetter, entwwkeln wird. Zu Mitgltedern der deLhalb unter dem Vorsiße des Ober- Präfidenten von Elsaß-LotYringen zusammentretende Kommisfion smd außer dem Vezir s-Präfidenten vpn Lothringen" und dem Waserbau- Direktor von Elsaß -thhrmgcn dcr „Oberst Schott , Jn pecteur der" 9. Fefttthanspecttyn, dcr Geheune Berg-Ngth Achenbach, Vorfißendcr cr Königlichen Bergwerks - Direktion zu Saar- brücken, der, Regierungs- und Bau-Rath Seyffarth, in Trier, und der Vau-Ins-pekwr Lieber. m Saarbrücken ernannt.
-- Das Nebcn-Zollamt ]. zu Bärnau im Haupt- amts-Vezirke Waidsaffen (Königreich Bayern) ist vom-1. Juni d. I. ab in ein Neben-Zollamt 11. verwandelt 'wordcn.
-,Jn der heuti cn, auf 9Uhr anberaumten “(57.)„Sißxmg_ des Haus es h_eyr A eordneten, welcher am Mrmfternsche dre Staats-thster - raf zu Eulenburg, Graf von I cnpliy uns Cgmphausen, derGeheime Ober-Regierungs-Rath ohlers und etmge arxdexe Ne terungskommiffarien beiwohnten, legt? der Staats-thmster raf u Eylcnbur - dem Hause zwer Gewye'ntwursje,.betreffend i_e ge1c§liche egelnng dcr standes- herrlxchen Verhaltmffe der äuser von Arenberg und Sayn- Wittgenftexn, zux verfassung mäßigen Genehmigunß vor. Der Beschluß Über dre Fschäftlicye Behandlung wurde 18 nach er- olgtemDruck der orlagen ausgeseYt. - Die Abgg.1)r. Oetkex,
r. „Bachr und 01". _Wehrcnpfenui richteten hierauf an dte Köntgljche Staatsregierung folgen e durch 131: Vaehr näher motivirte Interpellation:
»Nach amtlichen Bekanntmachungen bat die Königliche Staats- regierung in dem Verhältniß einer Anzahl kleinerer Ritter. ütcr und Domänen im Regierungsbezirk, Cassel zu dcnOrtsgcmejn cannt- scheidun. cn getroffen, Welche die ersteren aus dem thherigcn natür- lichen erbande mit diesen Gemeinden loslösen und namentlich die Armenia “be üglicb der regelmäßig auf jenen Gütern beschäftigten Arbeiter cn cmeindcn zuwälzen.
Welches find die Gründe diescr Entscheidungen?
_ Haben zuvor |axistische Eréchungen über die Lage, Größe, Be- Lohrßcczßazhl 2c. der betreffenden üter stattgefunden? und mit welchem
r c 111 .
g Sind die Gemeinde- und Kreisvertretun cn über die Neuerungen gehört Worden? und wie haben fie sich geäxx ert?« ,
Der Regierungs - Kommissar, Geheunex Ober-Regterungs- Rath Wohlers, beantwortete dic Interpe-lla-nondahin, daß Über die betreffenden Verhältnisse die eingehendsxen Ernnttxlungen an estellt und erst nach _sorgßältigerPrüfung m jedem emzelnen Fal beschloffen und entfchic en worden sei. Auf den Antra des Abg. Hellwig beschloß das Haus m„eme Besprechuyg de Gegenstandes zu treten, an welcher sch dw. Abgg. Hexxlem und Dr. Baehr,“sowie der Regierungs-Komm1ffar bethetlt ten. -- Der Ab . Or. Rickert referirte sodann Namens der udget- Kommisgfion Über den“ 22. und 23. Bericht der Staatsschulden- Kommiffion, betreffend die Verwaltung des Staats-
chu1denwefexns in den Jahren 1869 unh „1870. Das
Haus beschloß nach dem Antrage der Kommrsston ohne De- battek, der Königlichen Hauptverwaltung der Staatsschulden Über die betreffenden Rechnungen Decharge zu erthetlen.
Es folgte hierauf, nachdem vorher der Gcseßentwurf, betreffend dre AusvelfMun der Geschafte dcr preg- ßischcn Bank auf die reie ansestadt Bren1en,§S.„dte 1. Beilage) ohne Debatte aygenommen worden, dex mundltche Bericht der Budget-Komnnssion über. dle Uebersichten von "den Staatseinnahmcn und Aus. abxn Hes Jahres “ 1870 nebst der dazu gehörigen Denkschrtt für-dteUDgrtU nach- gewiesenen Etatsübcrschreitungen und außéroetatsmaßtgen extra- ordinären Ausgaben. * Der Referent Dr. Vtrchow beantragte:
vorbehaltlich der- bei der Prüfung per Rechnung" sich noch etwa ergebenden Exinnermxgen &) die nachgewrcscncn Etatsubersthrxitungen für das Jahr 1870, ut 3,774,081 Thlr. 13 „Sgr. 9 Pf., b) dre außer- ctatsmäßxgen extraordinären _Ausgaben nut 65,371 Thlr. 27 Sgr.
1 Pf. nachträglich zu gerzehmtgen. , . . “ Das Haus trat dtesem Anfrage der. -;* Endltch_wurde dle Wahl der Abg. Larz mzd Mehlhaufen “nn 11. Kdmgsbxrger Wahlkreise für giltig erklart. - Schluß 1135 Uhr. Nach|e Sißu'ng Montag 2“; Uhr., - -- Der Evangelische Ober-Kirchenrathchesteht zur * eit unter dem Präsidmm dßs Wirklichen Gehenncn Raths r. Mathis aus folgenden Mitgliedern: 1)r. Tweften, Ober- Konsistorial-Rafh„_und Professor, Dr. Hoffmann, Ober-Hof-
Bau eines mit einer Ha enanlage „versehenen Schiffahrts-
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prediger, Ober-Konfistorial-Rath und Gcneral-Superintendem;