1872 / 132 p. 9 (Deutscher Reichsanzeiger, Fri, 07 Jun 1872 18:00:01 GMT) scan diff

3414 nur schwer würden entziehen können, und das ist ein Zustand, von 23. Januar 1819, al 0 u einer eit wo die ' dcmSteycrlangcnkö1_1nen,daß_d1eS_taa1sregierungihnnichtherbeiführe. stand, eine Ordre erleLffeZ hat, woZin Lie OrgatYsYiYuRrbÜehtöZrYen JFF; FLY; ZZR“! _:_cZ stbeV fexttcrr _1_1_1M_3ck:__echeh_e__r_z_c_1_rxxng_gewotmxén, hd"??- Jus Nr-Ym i|_, uk;?) die Ordre erlassen wurde ohne Mitwirkung des _ gramme cra- an e o aui ' ' - '“ m_ß desselben auf dem Standpunkte bleibt, den es jekt hat, wenn es nicht g s g e ck und glaubt 1eder lm Staats Mtntftenum, unt neuen Faktoren unte_r Ihrer Zustimmung verse en wird, daß dann auch mcht cin Pfenmg_ mehr als bisher fur das eterinärwesen a_usgegebcn__wcrdcn Mrd. Erne Theilung dcr sachli enzFonds wrrd emtrxten mussen, dj_e sachltchen Verhältniffe _bleiben dtesel en, und wenn die achl1chan_ondSmthrenAusgabenüberschrittenwerdenmüffcn, sowcrden _e dies mcht axis Grund neuer, sondern alter Bedürfnisse. Gerade i_ne Fonds zu med_meal- olizeilichen Zwecken wurden alljährlich reichlich, ]a um das Drez ache essen, 11398 auf dem Etat steht, überschrttten. Man hat dj_e Dznge _ebcn nicht 111 der Hand, ich erinnere nur an die Aus aben fur dte Rmderpcst! - as dre persön lichen Ausgaben betrifftmncine .Herren, so ist das sehr ernst erxvogen worden. Das gesammte Pensum - Wenn es recht ist, Menschenkxaftcnach Bruchtheilenzutaxiren-dadesammtePensum,was m dxn arbeztSvoklcn 1_cß_ten Jahren -_dic Rinderpcft macht eben diese Arbeit - 1_n mcmcm_ Mrmsterium_ geleistet wurde, ist ungefähr der achte Thexl der Arbe_1t§kraft deSjcmgen Rathcs, der diese Angelegenheit be- arbcxlct, und m dieser Ueberzeugynxxhin ich der Meinung gewesen, daß m_ der Thax das qupmehr Mit cmcn Kräften besser ausgestattete landwmhschaftltche thfteriym - besser als es noch vor Wenigen Jahren ausgcftgttxt war -_ m der Laß; ist, ohne eine neue Kraft zu ve_rl_a_Z1?ep__ dasjenige zu lnsten, was tLher im Kultus-Ministerium ge er, e 1 _. * ck mag gun m_)ch einen Blick hinüberwerfen, weil eine ver- wandte Matcrtx _beruhrt nyurde, auf das Etatsgesek. Die Fonds sind danach chtlltgt zu hesnmmten ZWecken, sie dürfen nicht zu _an- deren Zwecken, werden, zu von

d_aß wrr Sr._Majesiät, wenn wir Allerhöchstihm die Bitte vortragen, eme neue ab_andernde thre zu unterzeichnen, nicht bitten, die ver- fassungsmäßjgcn Rechte dj_cses Hauses zu verleben; Dazu würde fich Niemand von uns entschlteßen.

_ - Der dem Hause der Ahgeoxdneten vorgelegte Entwurf em__es Geseßes, betxeffend die Ausdehnung der Ge- schaTte der Preußtschen Bank auf dte freie Hanse- stad Bremen lautet:

Wir lehekm, von Gottes Gnaden König von Preußen u., vcroxdnen, 1xut Zuftrmmung beider Häuser des Landtages der Mon- archte- _was folgt:

Dre Preußische Bank ist_ ermächtigt, in der freien Hanseßadt Bremm eine Pank-Kommandtte zu errichten und daselbst nach Maß- abe der Befttmmungen der Bank-Ordnung vom 5. Oktober 1846

ank eschäftz' zu betreibm.

rkundltch xc.

Kunst und Wissenschaft.

Prag, 6. Juni. (Prag. tg.) Verein für Geschichte der Deutschen in Böhmen. SYßyng der ersten Sektion. S on im Jahre 1867 hatte Prof. Or.Ludwtg Schlesinger in der erften ektion emen _schrzftlichen Arztrag eingebracht, der mut dem Hinweise auf die Wichtt fett der Archwe der deutschen Städte Böhmens die eingehende Durch_orschung derselben aufs Wärmfte vertrat. Erst im Jahre 1868 ka__m dteser Antra zur Verhandlung. Mit der munifi irten Unter- stußun des Aus chuffes xvurdxn dann_ die Archive dcs aazer, Ege- rer un Budwetéer Kreises m Angriff enommen und die von den Herren 1)r. Schle ngcr,_Renner und Wili chfo zu wiederholten Malen abgegebenen Rxferate uber den Umfang threr Forschungen enveisen relatw so gßnfttge Resultate und so wichtige Entdeckungen, daß aus dem unschembaren ?lntrage her Gedanke erwuchs, die verbor enen Schä e ans Tagesltcht zu Ehm und fie in Form von rkun- denb chern _der gelehrten elt zugänglich zu machen. Die Schöpßlng_etnes großen Re efienwerkes, eines '00116! cli lomatious mun101anZ-c, wxe es z. . Schlefien und Posen in en Werken Stenzels unh Wutths bcfißt, das mußte das Gesammtresultat aller sol_chen Arbezten Jimbsam die Krone des Gebäudes sein, ein großes Dtplomatarmm er Dcutschbö mischen, ein Sammelwerk von M- kundenbüchern- der einzelnen Denkmäler dcs Wickxns und Wehens reinster den eher Eigenart für Kultur und ortschrttt selbst auf dem kleinsten ebiete. ente i|

ch muß nun allerdings bekennen, daß es nicht ein [UpM __ beretts der er e Schutt zur wetteren Verwirkluhung des lans_ge- ]Zognas des Herrn Abg. Virchow war, als er sich auf die Ordre schehen. ])k- Lwa- S lcfipger _übergab als das NLWKN em_er von 1847 bezogen hat. Ich habe ge laubt, er bezie t fich auf die- JMFHUUIM Yer ersten ektuyn em vUrktzndenbUch“ der K- _tadt jenige Ordre, dre das gegenwärtige inisterium der edizinal-An e- ka zur Prufun U,!Ü) b? [“Me es m1t emem eingehenden BMW,?- le *cheitcn auf dasjenige Fundament gestellt at, auZWclchem es :ck der .VM dem Ge chaft§le1_er IZM, VNN“ ? gebracht WUkke- Dit be ndet, und das ist die Ordre von 1849. ck wer e darame-ück- Seknqn beschloß unt Emsitmmtgkett auf_ ntrag des K. K. Landes- kommcn. Ick muß mich aber von vorn herem ge en einm „. 3 ver- Schulmspxktors Werner, _dem_Au_Zschuffe dte Herausgabe des Urkunden- wahren, als einen, der überall anerkannt worden ?ei, sowohl Seitens bUchks warmftens UUd LMÖUULZUÜ) zy empfehlep.

der Ministerien, als Seitens der Wissenschaft nämlich den: daß Anes, Aargau. Das *Ta blut berichtet über interessante Entdeckun- was_als Verordnung des Köni ;s vor der Verfassung in dex Ge eß- sammlung gcstandcn hat, im mne der Vcrsaffung Gesch set. _a- mals war der Sinn cincr_Verordnung, Wetl man so scharf mcht schied, ein etwas zweideuttger, man vexsiayd Dinge _darunter, dre unter das Gesetz fallen, aber auch Dasjentge, was dte Verfgssung Verordnun im engeren Sinne nennt, und daß davon m1mcr aUSgegangcn i , zeigt die Entwickelung der Verhältnisse, _d“cren ich“ vorhin Erwähmm zu thun versäumt habe. 11 der Kabmetsordre von 1847 ift von_ er Thierarzncischule die Re e, und diese ist dem Yesigm Kullusmmißerium überwiesen; im Jahre 1849, als bereits ie oktroyirte Verfassung galt, ist_ nicht blos bei einer Aenderung 'in Bezug auf den Lehrplan ein thanhörm Her anderen Minifierten, bei Gegenständen, die fie interesfiren, ihre Zuztchung bestimmt worden, - nein, der größte Theil_ des_ gegenwärtigen Medizinalminifteriyms ist damals von dem Mimftermm des Innern auf das Ministertum dcs Kultus übertragen worden. Wenn uz: Jahre 1849, axs die alten Zustände doch noch sehr_ im Gedächimß dxr Mtnisterten waren, 0 verfahren_ worden :|, so gla_ube uh, kann man mit allem Nechtx m diesem Verfahm! emen AuSdruck dafür finden, Das unterm 25. September v. I. unter der Firma *Guano- daß man em Lyläxks Procedere_ mcht 41? Akt der _Gestygebung an- Niederlage und DanzigerSupexphosphat-Jabrik, Aktien- skbka sondern l,? 16111!) dex Exekutnxe. Cs ls? auch_spater 19 vxrfahren Fesellschaftß zu Danzig gebildeie Akttenunternehmen hat die AUS- worden "- cs ift Ihnen 1a 11,01!) die Zerhnxmnxrluh "" Als dre Kom: ehnung des Danziger Geschäfts auf Stettin ins Auge gefaßt. petngrenZegere „elxwuxdezivtschcndm1Mm1skertuxnfürchndelundGe- Stettin, 4. Juni. Die Einnahme des »Baltischen Lloyd- werbeund cm a_nxfterxumdesJunxrn.StefindmdleAUkkhocLskMOkdrcs hat im vorigen Monat 90,153 Thlr. und bis ult. Mai überhaupt voy1_Staats-Mn_nster1ur_n, vtelletcht __auch nur von den etrcffenden 203,770 Thlr.--.19,882 Thlr. mehr als die Gesammteinnahme in 1871) thftern unterzuchnet, m den :*“than der Gescßsammlung von betta en. -

c' Das Geschäft au! Zee? e

_sondcrn m1mcr zu jenen verwandt dex: staaxsr'cchtltch gcoriznetcn Organen Dabei soll es verbleiben. nnr schcmt also auch cm schlagendes Moment gegen die Richtigkeit des Verfahrens der Staatsregterung aus der Beziehung, die der Herr Y_bg. Vtrchow vorhin zu dem laufenden Etatheseß eintreten ließ, mcht enttzommxn werden zu können. _ _

Spater fugte der Staats-Mrmfter v. Selchow hinzu:

' Ich halte mzch verpfiichtet, nur eine ganz kurze Bemerkung dahin zu machen, daß reh es lebhaft bedauern würde, wenn ich mich vorhin undeutlich oder zweideuttg aus edrückt haben sollte. Es ist mir me- mals eingefallen, von xinem ' cschlusse_des Hauses zu sprechen; ob has Wort über meine Ltpxcn gegangen :|, weiß ich nicht; Thatsache tft es aber jedenfalls nur, a einzelne Stimmen in diesem Hause nach der angedeuteten thhtun h n laut geworden find. Diesen Stimmen ist von keiner Seite wi crsprochen worden, und in solchen Fällen pflegt die Regierung fie gern zu beachten und als Stüke ihrer Hand- lungen zu benußcn. Hätte dagege_n ei_n Beschluß des Hauses über die Materie vorgelegen, dann wßrde 1a dre ganze heutige Diskussion über- flüssig sein und auch schwerin!) mehr stattfinden.

Auf eine Bemerkung des Abg. 131". Virchow entgegnete der

Staats-Minister 131". Falk:

gen, die kürzlich wieder von Baden gemacht wurdm.

ei den Erdarbeiten auf dem Kurhausplaße So grub man m den leßtcn Tagen eine römische Topfhrenncret aus._ Der Törferofey hat eine Länge von 6 bis 7“ und ist eben so l_orut und etwa 6 bis 7“ hoch. Er ift aus Ziegelstücken a_ufgemauert, m1t einem größeren Gewölbe von etwa 3“ Höhe und 21 Brem, von welchem rechtwinklig hortzontal nach jeder

der bejden Seiten hin je _3 Füge auslaufen von 3 hrs 4" Weite und 24 Höhe. Die Züge, sonxte ie innere Wand des Gewölbes sind meist noch mit Lehm ausgeftrxchen._ Daß es nicht eine ewöhnliche Ziegel- brenncrei wax, bcwnsey _“ die kleineren Dinzen toncn dcr Ania e, während füx eme Töpferei m der Nähe_ befindliche Haufen von grö e- ren und klcmcren Scherbetxzcugen. Ztemlich häufig find auch grö ere, WeiMaß haltendeBccken, m der Form unserer Milchbecken, zu fin cn. ie die_gcfundcnen Ucbcrrcste zeigen, wurden Geschirre gemacht aus cwö nltchcm Lehm und aus femercm Thon. Der Hals einer auf- efun enen Amphore maß ZZ“ Durchmesser.

Gewerbe und Handel.

1852-_unk_) 1858, die das anze Gewer oliJciJvcsen Vox! dc_m_ einen reölau, 5 Juni. [Wollmarkk]

meftcrtuxn atzf das an _,ere übertrugen; un thre Gülttgkett tft, so Lägcrn nahm seit geßcrn eincn sch ruhigen Gang. Im Lau

v1el "17 wuß, ""ck-'t bezwexfelt wordm. . heutigen Tages wurdcn x_nchrere osten Posener Wollen verkauft, Der Staats-Mimster v. Sklchow Wider“ dem Abg. Für welche vorjähngePrxtse angelegt wztrden. Das Wi gestern ver-

])1'. Virchow: aufte Quantum dtcsjahrtgcr Wollen wnd auf ca. 3 Ctr. gxschäßt, Ich muß dem Abgeordneten 131“. Virchow doch eiys ankjyortcn. von denen nu_r gut_ behandelte Wollen 2-4 Thlr. über vorjährige

So wenig mir, wie dem Staats-Ministerium, ist es jemals m den Wollmarktsprcxst erxxeltcn. _

Sinn gekommen, Se. Majestät zu bitten, einm Schrixt zu thun, wo- - 6. Juni. _Dte Zu_f_uhrcn_ daucrn fort,“ Kaufer verhalten sich

durch dre Verfassung verlcßt Würde. Wenn Sc. Majcftat unter dem . noch reservtrt. Bts heut Bornultag sind ca. 5-6000 Ctr. gehandelt

edeutenden Städte als die beredtften -

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worden, wo ür ?rößtmtheils vorjähri : Preise, für einzelne Partien auch einige ha er mehr bezahlt wur cn. Liegnij, 5. Zum. Zuxn Verkauf geftellt waren.2800Ctr., dar- Ruft1ka_lwollcn. Dae Wäsche zeigte sich im Durchschnitt äßig. Bts Mittag waren Ruftikalwollen faft ganz, Dominial- wollen zur Hälfte aus dem Markt genommen. Käufer smd zumciß rheinische und _schlcfis e Jabrtkantcn. Dontinialwollen erzielten 7“ bxs 88 Thlr. mrt _Aus chußbedingungen, Ruftikalwollcn 60-66 Thlr. ohne AUSschußbedm mxgen. _ _ Um 2 U r Ra mittags wird der »Brcßl. Ztg.« tele raphxrt: Dre Unfuhr bctr gt egen 1800 Ctr- Dominial- und 1000 tr. Rustikal- woilc, Welche Y ßtmthcils verkauft wurden. Feine Dominialwolle erzielte 75-83 hlr., ordinäre Dominialwolle 64-75 Thlr., Rustikal- wolle 63-68 Thlr. _ _ _ _ - Brüssel, 6. Zum. Dre htesi c Rattonalbank beschloß, den Diskont von morgen ab von 5 an 4 pCt. herabzuscßcn.

Zur Bade- und Neisesaison.

Aus dem Ccntral-Eiscnbahn- und Neise-Comtoir Berlin, Neue Grünstrczße 22).

1) Mit dem 1. Juni 01". ist auf den meisten Bahnlinien Deutsch- lands ein neuer Fahrplan in Kraft getreten. _

Die Potsdam-Magpeburgcr Verwaltung verausgabt ]cßt nur noch 11*tägige Doppelvtllets nach Harzhurg _und Goslar; auch find die Tariffäße für Personen und Guter tm dzrektcn Verkehr mit Bclgien und Frankreich hcrabgescßt worden u_nd em neuer Tarif der direkten BiUcts von Berlin nach Stationen Über Magdeburg hmaus aufgeftellt Wordcn. _ _ _ _

2) AUF dem Anhalttschen Bahnhofe kommen 8ta_g1ge _Btllets nach CaTe fia Halle zur Vcrausgabung und verkehren dtc Zu e d_er Anhaltüxchen-Bahn, wclche früh_7 und Abxnds 72 Uhr von erlzn naa) Dresden abgehen, direkt mu den böhmischen Bade-Orten: Tepltß, Carlsbad Marienbad, Yanzmsbad u_. s. w.

3) Éie Berlin- örlißer E1scnbghnvrrwaltun_g _ verau§chbt seit dem 1. Juni fünf Sorten Rundtourbtllets m_tt 30ta 1ger_Gutrg- keit, welche den Besuch von Bad MULkau, Görltk, Ba Fltnshurg, Bad Warmbrunn, Salzbrunn Charlottenhrunn, Yltwasser, Remerz, Cudowa, Landeck u. s. w. e 6 l_ichen; auch erhalt man an dem Görlißer Bahnhofe direkte Jahr rllets !. mzd 11. Klasse von erltn nach Wien (11. Kl. 15 Thlr. 26 Sgr.) u_bcr Ltebxnau, Turnau,

naim, Iglau, Stockerau u. s. w. _Dxcser dtrekte Wtener Zu fährt 111 Berlin Nachmittag 2 Uhr 15 Mxnutcn ab und trifft ohz1e agey- wechsel am anderen Tage Vornuttags 9 Uhr 10 Mmutcn 111 Wien ein. _ _ _ _ 4) Die R i e d c tsch lesisch-Marktsch e_EtsenbahnverryalZung hat sext dem 1. Juni auch Mittwoch Nackpnxtttags und taglich mehrxre Lokalzüge von Berlin nach Köpcmck, Fnedrtchshagcn und_Erkner cm- elcgt hat, wodurch dem, in diesem Außenrinxéx von Berlin wohnen- Zm Pubitkum eine bequeme und schnelle Ver mdung mit Berlin ge- oten i .

5) |Am Lehrter Bahnhof werden gegenwärtig verausgabt: ]0tägige und 6wöchentliche DopFélbillcts nach dem Harze (Thale l_md Wernigerode), sowie 14täg:_ge undtour-B111ets nach dem Rhemé. Die Inhaber der lesten B1 cts dürfen sowohl ur Hm- als auch zu_r Rückfahrt dic Anhaltisehe - event. dre Lehrxer ahn benußen. Zwet- mal täglich werden vom Lehrter Bahnhofc ZUY abgelassen, welche ohne Wagenwechsel direktin 54, bis 6Stundcn nach hale event. Y_Zcrmgerode fahren. Der Fahrplan bietetncbcn einem Schnell- und CoyrterznÉe noch einen Cxprcßzug, Welcher ebenfalls ohne Wagenwc sel m 9'; c*tzrnde Cöln crrcicht. Die Benußung_solcher Doppcl- un Rundtourbxllets berechtigt zu 50 Pfd. Freigcpack und_ Benußunß der Schnekl- und Couricrzügc; auch vierwöchentlichc Bruxts nach ondon 71a Rotter- dam, arwich und fünftägige nach Arn_h_e1m, Utrecht, Amsterdam und Rotter am werden bei dtrekter Expedrtwn an dtescm thnhofe ver- ausgabt, desgleichen findet nach Oldenbur und_Lecr“ma Stendal, Lehrte, Bremen eine direkte Personen- un Ge ackbcfßrdexunxx statt.

6) Bei der Berlin-Hambur e_r Bahn eht__ dte Emfuhrurzg L_er Rundtour: Berlin, Hamburg, ubcck (Travcmunde), Berlm m

us 1.

YM Besuche Wiens wird _nebcn _den Rochn uber Dxesden- Prag, BreSlau-Odcrbcrg und Gärltx-Retchenbch ]eßt schon hte neue Strecke Eger-Pilsm-Wien 713 Letyztg benuht un von Veranu ungs- reisenden kann in geeigneter Wust auch der Weg fxber Pa au_ gc- nommcn und von dort aus das Damp boot nach W1cn_ zur Wetter- rcise wählt werden, da die Fahrt an _der Donau zwxßhen Pqffau u_nd TYWien sehr viele landschaftltche Netze und roman tsche Bader

bietet die österreichische Staatöbqhn über Pesth und

Bazi_aOsch eEi1Ze 1_3_irefte __Bxxörderung nach Konsiantmopel. ie im a nbi c h ei ecomtoir verkauft. Au _glxicher Zeit ver- ' 6. Uli bts 5.21u ust or. at!» hüringcn, M mhm, Wien, burg) und_ der _SchWeiz. Bei Entnahme von Fami [1 es sind dte Pretse btxliger ge- sellt. In diesem Com'oir wird auch Ausrunst über a_lle Etsenbahn- und Reise-Angelcgmheitcrx erthcilt, besondxrs über die in Berlm, Prag, München, Franksurt a. M, Wien u. s. w. zur Ver- ausgabung kommenden Doppel- und Rundtourbillets durch Bayern, Tyrol und Italien. Ebenso verkauft das Comtozr die besim Reisehand- und Coursbüchcr, auch find fur Badereisende die Kurlißcn pro 1872 und aus früheren

etmäßi

"r die Lehrter Bahn werden auch im*

von a_[lcn berühmten Badeorten zur Einsicht aus elegt. Eine recht Zahlretche Bctheiltzpmg an der Reise nach dem Cl aß, den Schlacht- eldern, dexj Vogt en, Straßburg u. s. w. sieht in Ausficht.

Für das Schwei v_on Basel aus kann fich ,ein jeder Tourist ver- trauensvoll an das uso nfittut »Aegidee in Basel- vertreten von C. Huber und M._Bcrne_ , wc_nden, _dcffcn soeben erschienenes Reise- hcxndhuch untcr obiger Jerma m Zuruh bezogen werden kann. Die standtgen Auskunftbureaus befinden sich in Zürich, Luzern, Interlaken und dte Agenten in_Basex und Bern.

-_- Zur Reisesatson dtxses Jahres empfiehlt das geographisch e Institut zu Wctmqr scmen Verlag an Reisekarten in elegan- tem farbigen Karton m 150 Nummern, 11. a.: Nr. 8. Deutschland, 10. Deutschlands Eisenbghnen, 11. Preußen und das deutsche Reich, 12. Prov. Preußen, Po1cn, Polen, 13. Prov. Pomn1e_rn, 14. Prov. Schlesien, 15. Prov. Brandenburg, 16. Prov. Sach1cn_ , 17.„Prov. Schleswig- olsiein, 18. Hannover, Oldenburg Brau111ch1veig, 19. Westfalen, hcinprovinz, Heffcn-Naffau, 20. aycrn, 21. Wurttcm- berg und Baden, 22. Sach en, 23. Mecklenburg, 24. Thüringen _15 S r., 38. ElsaßLothringcn, Nordöstl. Frankreich, 83. Thüringcn m_ 5 5 l. 5 10 Sgr. , 84. Ei1enach und Umgcg. 10 Sgr., 85.31mcnau unt Panorama [3th Kickelhahn 5 Sgr.

_ - Der_Pcrwncxxbcsuch der nachstehend aufgeführten Bäder bts 31. Mar 5. J. bezincrt fich wie folgt: Landcck 347, Reinerz 271, S_alzbrtznn 291, Warmbrunn 930 mkl. 577 Passanten), Kösen 175, Ltppsprmge 293, Oeynhausen 519, iesbaden 13,704, Ems 2350 (inkl. 868 Passanten), Soßen 796, Aachen 9557, Burtscheid 489, Kreuznach 1371, Ktssmgcn 1610, Badm-Baden 7431, Carlsbad 4589, Gastein 325, Mar1e_11bad1890, Tcpliß und Schönau 9472 (inkl. 713] Passanten).

_ - Dre Berli_n x_Hgmhurger_ Eisenbahn-Verwaltung Wird während de_r dtesxahrtgcn Badesaijon Personen und deren Reisc-

epäck von Berlm na_ch dctx Nordscebädcrn Wyck und Sylt (ab Yusum per Da1ppfschtffJ_ mit h_cm um 11 Uhr Abends von Berlin abge enden Courterzuge trckt hcsördcrn.

ad Soden, 4. Juni. Die Fürstin Bismarck und ihre Tochter sind zur Kur angekommen und bewohnen die Gemächer dcs Landtagsabgcordncten, Sanitäts-Rath 1)1'. Thtlcnius. Die Kurliste vom 2. d. M. bringt 796 Nummern gegen 524 am 31. Mai v. I.

Lippspringe erfreut sich schon ein_er iemlich starken Frequenz. Es verzeichnet die Kurliste Anfangs Zum 1": er 300 Fremde. Wesent- liche Verbéfferungcn hat auch hier die Zcßt hervorgebracht, denn es find neue Promenaden weit um _die Armmtusquelle angelegt, _Spring- brunnen geschaffen und namentlich elangt der Kurgast auf einem be- qucmcn und schönen Wege zur Ior ansqueUe. DLL Aerch ])r. Roh- den und Or. Neumann machen fich um unser Bad vcxdtcnt,_ fie cr- wcrben Grundstücke zu gemeinnüßigcn Zwecken, [affen eme Trmkhalle für natürliche und künstliche Mmeralwaffer bayen u._s. w._ Das Orchester ist dasselbe wie im von cn Jahr und 1v1_rd selbtges nachstens in der noch im Bau begriffenen o_nhasle konzer_t1rct_1.

Johannisbad im Riesengevtrge, das bohm1sche GasteinW ge- nannt, ist unter den ogenannten »indiffercnten odcr Oßratq-thx- mena, dercn Dcutschlan , man kan_n sagen Europa, verhaltmßmaßtg Wenige bcfißt, bisher nicht zu gebuhrendcr Achttzng gekommen, oh- wohl ihm dieselbe in jeder chiehun als Heilquelle sowohl, ww auch als angenehmer Aufent alt tm ommer, zusteht, _In erster Reihe unter den indifferenten hern_1en_ pJZeYt man (Hqftem 11_1 Ocßer- reich, Pfäffcrs in der Schweiz, Tepltß _m hmen, Wildbad qurt- tember , Warmbrunn in Schießen nut eincr Vergabe von Schwefel, Lande ebenfalls in Schleficn mit etwas _kohlc_nsayrcxn Natroy, _als solche u bezeichnen, und Iohannißbad wrrd kunftxghm als würdtger Reprä enfant dieser Klasse von Hetlgueqcn zur Seztc ehen.

Die Saison hat unter sehr gunsttgen Verhalttztssen begonnen, denn es waren schon am 29. Mai 50 Partctc_n nut 102 Personen, also um die älfte mehr als voriges Jahr an dtcscmTa c, anwesctzd. Aus Wien, erlin, Breslau, Dr_esden, l_md [0 gr aus ord-Amertxa smd Kurgäste gekommen, unter 1 neu dte FMDB Thurn und Taxts aus Böhmen und der preußis e cncral vo_n chermk aus Berlm. Die Eröffnun der Saison ha_ am _15. Mm stattgefunden. _

Johannis ad liegt so rctzcnd m den _BerTen , der Duft scmer Wälder und Wiesen, seine gesunde L_ust, some koftltchcn Trquuellen sind so etYischcnd und seine Vollbgdcr von 239 R_. so wohlthuend, daß jeder ur ast und Besuchcx geMß g_crn dqrt_ weilt. _

Johannis ad ist von Berlin aus lereht, brlltg und schnell exrctch- bar; in wenigen Stunden ist man von dort an der böhmtschzschlenschxn Grenze bei Liebau und von da in 2Stunhen am thnhof m _J'kclhelt, «*: Stunde vom Kurorte entfernt. Alle Zuge von thbau schltcßcn _an den Fuiheitcr Zug an. Die wßcderkehrenden Kurgaste Werden mcht nur die Annehmlxchkeit der Zweigbghn e1_npfinden, sondem __auch von manchen Verschönerunßcn dcs herrlrch grunenden Kurortcs yberra cht

ein. Ein neues, sch gebautes Theater (von dem Gonner es

ades eihcrrn von Silberftcin), sowu die daneben siehende fauhere Villa he elben, erfreuen das Auge des Apkommcnden. _ _

Auch der Euphemienplaß 1 anmuthtger cworden, e1_n Sprmg- brunnen crgößt das Auge des esuchers, und er neue, rachttge zmd

eschmackvoll ausgestattete K_ursaal _dcs Badebefißers tcffen btetet Jem Kurpublikum Piano, Btnard, Lttcratur :c.

Der dortige Badearzt Vr. Pauer hat den Besuchern mzd allen Freunden des Ortes eine neue Badeschrtft über den emporbluhcnden

Kurort gewidmet.