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eines Gesekes, betreffend die stehenden Fra „m wurde „dar,;auf hingewiesen, daß von allen ,in Preußen be chenden» “Schulen fiebenzik Prozent u den emklas igen o1k§schulen zählen, und aß mW daher „ayf _ en Boden de_r ' Thatsachen, der ge benen , Ver- altmsse stellen musse ,' man könne al o mir als asis .der „Verhandlungen, die- einklasßge Vol „„ le an- nehmen.“ Diesex- .Anßcht traten dix Unterzeichner féntgegm- henden Antrages fzegenüber. Die Volksschule biete eine“ ver- chiedxne Foxm, six ! entweder eme dreiklasfiae oder aber er- falle in zwei verschiedene Klasen, oder endlich sei sie deva ig, daß ein und derjelbq Lehrex in einem Raum unterrichte, dabei aber den Unterricht in drxi verschiedenen Abtheilungen ertheile. .Es sei tian (iber nothwendi , daß für die einklasfige Volkss ule die Realten nicht blos im An chl-uß an das Lesebuchgelchxt wer en,
wie die Regulative es vorschreiben, sondern ,es muffe einer jeden
rath dem Reichstg c den Entmxrf Kontrole des _Rei Lhau6halts "r das Jahr 1872, vorgelegt, der in der Beilage abgedruckt i . ,
- Der Bundesrats) , der Ausschuß desselben für Eism- bahnen ," Post und Tele raphen , sowie die vereinigten Aus- schuffe fiir Handel und erkehr und für das Seewesen hielten heute Sißungen ab.
„- Im weiteren Verlauf der Zeßrigen Sißung des Reichsta ,es wurden Petitionen erathen , von denen eine vom Advo aten Kindler und Gen. eingereichte um Gewährun einer Volksvertretun für das Fürstenthum Raßeburg dur Veranlaffun des eichstages eine längere Debatte zwischen dem Staats- inister v. Bülow und den Abg . Kiefer, Pog e (Streliß) , Wiggers und Westphal veranlaßte. Demnäch wurde der Antrag der Petitionskommisfidn, die etition Be-
ufs wiederholten Versuchs einer gütlichen Beilegung des
a,?eburgcr Verfaffungsstreits dem Reichskanzler zu über- wei en, angenommen. . .
- In der heutigen (42), Sißung des Reichstages, wel- cher am Tische des Bundesratlxs die Staats-Minister Delbrück, Fäustle, v. Mittnacht, dsr Prasident Or. FriedberY, der Wirk- liche Geheime Ober - Re ierungs - Rath Herzog, er Geheime Regierungs -Rath 1)1'. ichaelis und mehrere andere Bevoll- mächtigte „und Konimiffarien beiwohnten, berieth das ngs in dritter Lesung den Geseße'ntwurf , betreffend den Termm für die Wirksamkeit der Reichsvxrfassung in Elsaß-Ldthrin- gen., Der, Abg.- Schulze hielt es für nothwendig, die eisaß- lothringischen Abgeordneten sobald als möglich zum Reichs: „ _ „ „ „ tage zuzulassen, weil gerade der Geist der Debatten in demselben ])k- Fülk unter ZUÜUUMUUJ der Bersammlun die bei dex Ms“ am besten geeignet sein würde, die antideutschen Stimmun en kussion zu Tage etretenen verschiedenxn An ichten. Em Be- zu besiegen“. Der Abg. reiherr von Lo'e' machte dem Ge eß- schlußwqrde von er „Versammlung mcht gefaßt. "- Es M9“ entivurf und déffen Vert eidigekn den Vorwurf der Intoleranz. sodann die UMLMNHUWUI: .
Der Abg. Eckardt suchte , geftuF auf eine langjährige persön- [*])t »???) Schalxesßchk b-sxnnt ""t F"" VNÜMdUM sechsten Md liche Bekanntschaft mit den elsä fisch-lothringischen Verhältnissen , fck “?]er nel?! «)“?er Z? Yxrzehntcn «ebendJahre- t“ _ d nachzuweisen , daß es durch die Interessen Elsaß-Lothringen6 g 't u immung 3" iesex *Pofi ion wur e selbst geboten erscheine, mit der Zulassung der Deputir- VZ)" mehxcren S“ en der Wunsch qusaesprdchen, daß die Re- ten noch zu warten, w ährend der Abg. Lender fich gierun „ihre Yufmcroksamkeit," auf die Entwrckelung der Fröbel- gerade von einem vertrauensvollen Entgegenkommen „den schens mder arten Acht“? M99“, M "" AUIMUUM stkr das besten Einfluß auf die Gemüther der dort“ en Bevölkerung VOK schulwe en, "“r"-ckckck m den erstxn EUWWÜWIZLU k?" versprach. Hikrmit würde die Debatte gesZldffen und der des Kindes, fich WÜheÜhast bewährt hatterz. In IUP)“ Use Gesehentwurf mit großer Majorität angenommen. __ fand der Punkt 2 des Programms allgemeine Zustimmung:
, , . , (» . - »Normalzahl in eincr-Klaffe höchstens 80.- Den „ nächsten Gegenstand _ der xagesordnung . „bildete __ - t d“ dritte. BWM"?! _ Über dm. 'GWUWUÜ - be“ VYtuYZkzaZ Wöchentlich höchsims 30.«- - ,.
betreffetzd dle Verlangerung der Wirksamxett des GF" wurde abermals dcr Wunsch ausgesprochen, das,?"Maximum in seßes uber die Ausgabe von Banxnoien "„Im 27.Marz- den unteren Stufen der Volksschulen auf 24, in den mittleren 1870. Der Abg. 131". Bamberger wies in einer lqngeren Iiede Stufen auf 26 festzusetzen. Ebenso wurde es als wünschens- auf den inneren Zusammenhang der Bankfrage nut dcm Munz: werth hervorgehoben, hierbei festzusehen, wieviel Stunden als
gese hin. Das geeignetste Mittel die Ein- und Aquuhr der - - - . als irkulationsmitteldienendenEdélmetallc zuregulirenund dem- YÜYZLYYÖFUYJN zu ertheilen Verpäichtet werden können.
gemäß die Durchführung des Mün geseßes uermöglichen seiein , lbt s“ 1 "tv k" t t ' s ' &. . Centralbankinstixut. Deshalb sei ein Ban?gcsey, das diéBank- beheldeniÖZt'MchZÜ “ "rz “ U" MLM ““ ““rf """“lsNNh fragevihrer endlichen Zösung entgegenführe, vickleith noch noth- Als Prinzip fand dieser Punkt allgemeine Zustimmung Lendiger dalßs ?asd MYnsngeseZ sedbst; iZFJdestYssHurfelerter- ZMD es skZÜYste fichThieran eine längere DiLkYffi-on, in der aus aren ,a U e ee e m er ua cn «e 1011 g e: 3er (9 en ver ic enen xrovin en dar ele t wur e wel er Unicr- vorgelsézt werden würden, troy dex Schwierigkeiten, die einer schied zwischen der HathagßschZle gund der, SoYimerschule «" ,Pth,Pch. beste»...-5.81“.,.FZMZLZZFFTKJ'P MPP .PP-P : c- = “L)" : : V c 1 «un M' W em- keiten fiir den Erlaß eines Gcseßes “hervor, versprach aber sei- klass.? SchUle hat cinen kotchsfiochcn Charakter; Vcrséhicdenhsit nerseits Alles zu thun, um eine Vorlage deffelben in der näch- dxs .lJUbenchkc11nk11„tffcs schl1cßt mcht von der Aynabme aus; für xtcn Session zu ermö lichen. Der Abg. Sonnemann wünschte, Zk'edMlßdscrhcgt ider dkchkdkrlanrkYZth LYUDY'ZM" Y" kyökiM' “ .; - mer cor n er ee ic -ue cn e: n- '. dIsß FFHWEZYFÉYJFK iersttkjwseZékJYtanLF ÖZYYXYYLLYZL Dissidenten ugnd Juden haan für den Religions-UUTYTicht inMim . t u ebei sich rüber ails ck ' ck D A1) G solche Schule besuchcnden Kinder privattm zu sorgen« ig'ceiYZtez de?n Wunscheanach einezrL xl))?ieldiexchi Éxrlegééingeresixx WFM YILVIMUÉMÖ Zuf YÜYZWFWQZ) M . . . .. - . ., er taa mini er r. a at ie it lieder u YIrchZetsÉfeséMrZ-UMJM dYtC-YFZWKMstIYetldbdrYFÉ einem Diner auf Freitag zu sich eingeladen. g 3 Berichtigung einiger Zahlen noch einmal das Wort genommen, wuxde der vorließende (Heseßentwurf unverändert genehmiY. -- Bei Schluß des B altes Jing das Haus zur Beraihung des esexz- entwurfs, betreffend ie französische Kriegsentschädi- gung, Über. '
- Die gestrige erste Sitzung der Konferenz zur Be- rathung von Fragen aus dem Gebiete des Seminar- und Volksschulwesens eröffnete der Vorfißende, Staats- Mmifter 131“. Falk,- Pmit der Pexlcsung des Schreibens eines Arztes, welcher die Gesundheikspflege der Schüler als Be- rathungs egmßand empfiehlt. Darauf wurde in die Be- rathung “er einzelnen Fragen des gestern mitgetheilten Pro- gramms em etreten. Punkt 1 dieses Programms lautet:
»Es wir von der einklasfigen Volksschule als Basis aus- geganÉen.“ „ _ „ „ ,
on einigen Mit liedern der Kommxsfion war der Antrag geftellt worden, die, reistufige Volksschule als Norm hinzu- stellen. Bei der DiZEUsfion über die beiden fich gegeniiber-
der Realgegenstßnde gestel1t werden. Nach dieser Auffa ung sollten , die Schuler der em einen Stufen in 23er au die Vertheilun der LehYegxn ändc besondere Beru chtigun erfahren „ 0 daß 3_. . 111 der Mittelstufe Geo ra hie unß vaterländische Geichxchte , m der oberen Stufe a urkunde, (Hepmetrix, und Zeichnen zu lehren seien. Ebenso wurde von dieser Seite dafur eingetreten , dczß fiir die drei verschiedenen Stufen der VolkLZschule auch verschiedeneMa imal-Stundenzahlen. fest- geseßt wurdcn. Man chlug vor, ür die untere Stufe eine Stundxnzahl von 18;- festzuseßen ,' für die mittlere Stufe die Unterr1chtsstunde1i bis auf 26 zu erhöhen und für dieobere Stufe das, Ma mmm der Stundenzahl auf 30 fest useyen. Nachdem die De atte geschloffen, resumirte der Staats= imster
-.- Der für die Vertagung des Landtages festgestellte Textyui des 21. Oktobxr gewährt, nach der „Prov. Corm, der Königlichen Staatsregierung die Möglichkeit, noch vorher mch-
dringender eschäfte einberufen zu können.
-- In der Königlichen Tyrnanstalt hier wird zu AnfanÉ; H„ktobxr dieses Jahres wiederum ein sechsmonatlicher Kursu fiir Civil-Eleven beginnen. Diejenigen Lehrev, welche hieran iheilzunehmen wünschen, haben fich durch Vermittelung der Kxcis-Schul-Jnspektor bei den RFKUMJM resp. Land- drosteien zu melden un , durch ein tte es betreffenden Schul-Infpektoxs nachZuweiseii, m welcher * eise die Vertretung Fes Lehrders wahrend es sechsmonatlichen Kursus bewirkt wer-
en wir .*
, -- Bow den in Berlin erscheinenden politischen und nichtpolitiychen Zeitun en mid eitschriften,einschließ- l1ch der Geseysammlung un -- seit 1 _ des „Bundes- bez.
Volksschule die Aufgabe der möglichst selbständigen Behandlung .
rere Provin ial- und Kommunal-Bandtage zur Erledigung'
Reichsgese blatts, smd im Wege des Postdebits ab esandt wor- den: im1 . Quartal18584,727,161, im Ia re 185 21,322,705, im Jahre. 1860 21,828475, im Jahre ,.] 1 23,695,400, im ?a te 1862 26,261-068 im abre 1863 25,519,729, im Jahre 27,665341, im ahre 865 27,310,825, im 11. Semestei: 1867 18,502,966 Nmnmern,“ im 1. Quartal 1868 256-261 Exempl. i_n 8,874,284 Nummern, im 11. Quartal 1868 254,002 Exempl. _m 9,045593 Nummern, im 111. Quartal1868 253,417 Exempl. 111 8833152 Nummern, im 117. Quartal1868 332,687 Exempi. in 9,830,097 Rummen, mithin im Jahre1868 &) durch- schnittlich pro Quartal „274,079 Exemplare, 5) im Ganzen 36,583,126 Nummern ,' 111) 1. Quartal 1869 294,602 Exempl. in 10,252,202 Nummern, _un 11. Quartal 1869 “;)-09,553 Exempl. in 10,271,076 Nuniniern„1n1111. Quartal 1869 306,533 Exempl. in 9,676,017 Nummern, im 117. Quartal „1869 317,858 Exempl. in 10,172,352 Nummern, mithin im Jahre 1869 3) durch- schnittlich pro Quartal 30 ,136 Exem [. , 1) im Ganzen 40,371,647 Nummern,“ im . Quartal 1870 36,592 Exempl. in 10,740863 Nummern, im 11. Quartal 187 0 342,295 Exempl. in 10,958,660 Nummern, im111. Quartal 187 0 437,536 Exempl. in 18,424,940 Nummern, im 117. „Quartal 187 0 422,104 E empl. in 18,717,514 Nummern,“ mithin im Jahre 1870 &) urch- schnittliäz pro Quartal 382,132 Exempl., 13) im Ganzen 58,841,977 Nummern; im 1. Quartal 1871 440,477 Exempl. in 19,067,711 Nummern, im 11. Quartal 1871 449,607 Exempl. in 13,539,200 Nummern, im 111. Quartal 1871 355,993 Excmpl. m 11,160,326 Nummern, im 117. Quartal 1871 375,541 Exempl. in 12,488,731 Nummern , mithin im Jahre 1871 3.) durch- 1 mitlich pro Quartal 405,404 Exempl. , b) im Ganzen ,255,968 Nummern.
-- Auf das von 97 Bezirksvorste ern und einer An- zahiStelivertretern unterzeichnete Schriftstück an den Magistrat, worin dixselben ihre Entlaffung aus dem Amte fordern , hat der Magistrat dem zuerst uyterzxichneten BeZirksvorstcher mit dem Ersiichen um weitere Mittheilungen an ie übrigen Unter- zeichxiedemen Beschxid zugehen lassen, worin er ausspricht, daß er die eingereichte Eingabe wegen gemeinschaftlicher Niederlegun der Aemter als Be irksvorsteher resp. Bezirksvorsteher-Ste = vertreter nicht den'“: fichti en könne, vielmehr jedem Einzelnen der Unterzeichner überla )en müsse , in einem besonderen An- trage seine Entlassung aus dem Amte nachzusuchen und be- sonders zu be ründen, wo er dann in jedem einzelnen Falle darüber befin en werde, ob das Gesuch ausreichend begründet und dem Antrags nach den geseßlichcn Bestimmungen statt- zugeben sei.
«- Der diesjährige Juristentag wird bekanntlich am 29., 30. und 31. August_ in Fraykfurt a. M. abgehalten wer- den. Am, 28. findeX die Begrußung , stait. In der ersten Plenar-Sißung, am 29. Juli, erfolgt die„Vildung _der Burxaus und Vertheilung der, Vexaihungsgegcnftande an die Abtheilun-
en. Nach einer Mittheilun e der »Frankf. Pr.« werden 11. A. ?olgende Fragen zur Verhan lung kommen: &
1) Soll in den Sirafgerichtewhöchsler Ordnung'an die Stelle des Geri iShofes und der ury ein einheitliches Kolle mm von- Juristen und a'ien treten? und m welchem ahlcnvcrhaltmß sollerx beide„Ele- mente vertreten sein? ierzu liegen utachte11_ vor vom Bezirksgerichts- Direktor Stöckel zu Frei urg iS. und vom Kreisgerichts-Direktor Weiski zuMarienwerder. DasRcfcratbatAppellations-Rath_StxnglcininMüu- chen übernommen. 2) Soil die Entscheidung über die richtige Anrvendung der Landesgcsrße den obersten Landes trichtcn überlassen und nur die Ent- scheidung iiber die richtige Anwen ung der Reichsgeftße de_n höchsten Reichsgerichtcn zuxewusen werden? oder in welcher Weise soll die Kompetenz des [) ch|cn Reichsgerichts sonst begrenzt werden? Gut-
achten hierüber liegen vor vom Herrn StaatSrath achariae in Göt- tingen, Ober-AppcllationsYrichts- Rath Becker in ldenburg- Ober- Appeslationsgerichts-Rath ähr in Berlin, Ixiftizrakh von Crodeck in Bromberg. Referent: Kreisgerichis - Direktor von Stößcr in Lörrach» Korreferent: Professor ])r. Gncist in Berlin. 3) Soll, auch abgesehen von HandelSsaxhen, die Gültigkeit der Verträge von der Beobachtung der schr! lichen Form unab- hängig sein? Gutachten hierLu liefxrten: Herr . rof. 131'. Hamm in Wien und Herr Hof- an GcrtchZSadvofat r. Flcischmantel in Wien. Referent: Ober - Tribunalsdtrektor v. Kübel in Stuttgart. 4) Die Preßfrage. Referent: Hof: und GerichtSadvokat Or. Jaques in Wien. -- Von deznselben liegt auch folgender Antrag vor: Der deutsche Juristentag spricht alÉI seine Ueberzeu ung aus:", Die ,Zerftellun eines emeinsamen echselrcchtes a er „europaischen ' taaten, Howie der ' crcinigten Staaten von Nordgmerika,„entspricht dem heutigen Stande der Wisenschaft und ift em Bedurfniß des internationalen Handelsverkehrs und Kredites. Nexcrent: Geheimer Justiz-Rath 131'. Borchardt in Berlin. - Von Fran fuxt aus ist ferner an eregt worden, die Reform der Geseßgebung über Aktiengesellschaften auff1 die Tagesordnung zu sehen. ,
-- Das MZ s :Minifterium brinYt _ im Armee- Verord-
nunéxsblatt zur a Fmeinen Kenniniß, aß die Militär-Lo- tal ehörden in lsaß-Lothrtngen im Dienstsiegel nicht
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*nur. das
Prädikat »Kaiser1ich« sondem auch den deut Reichsadler zu führen haben. , schen
- Der luxemburgische Staats-Minister, Präsident und General-Dircktor der auswärtigen Angelegenheiten Scrvais hat fich am Dienstag Abends nach Luxemburg zurückbegcben.
- „Der GcnerglzLieittenant von Blumenthal nebst meahlm ist vor einigen Tagen auf seinem neuen Vesiythum bei Quellendorf eingetroffen. . '
-- Zu Danzig wird vqxn 26. bis 29. August d. ?. der )(111. Volkswirthjchaftliche Kongreß Siyuug alten. Die Tagesordnung [|, so_l ende: 1. Entgegennahme etwaiger neuer Anträge von Mitglie ern, der leichen statutenmäßig nur vor oder bei Eröffnung des Kongrexes gestellt werden können ,' 11. Verathung über folgende Gegen ände: 3.) Straßenbau und Chauffeegcld. Referenten: Dr. Faucher Beriin) und Rickert (Danzig). b) Die Unmtgeltlichkeit des 6 entstehen Schulunter- richts. Referenten: Dr. Wolff (Stettin) und ])r. Oppenheim (Berlin). (3) Banknoten und Papiergeld. Referentenz Dr. Wolff (Stettin) und 131". Braun (Berlin). (1) 1) Antheil der Arbeiter am Geschäftsgewinn (Produktivgenoffenschaft, Partner- schaft, Tgntiéme). Referenten: Prince-Smith (Berlin) Und ])1'. Opdenheim (Berlin). 2) Arbeiter-Hülfs- und Invalidenkaffen. Referenten,: Ur. Emminghaus (Karlsruhe) und Rickert (Danzig). 6) Die Eisenbahnpolitik mit besonderer Berücksichtigung der Konkurrenz verschiedeyer Frachtführer auf der Eisenbahn, sowie der verschiedenen Tariffysteme. Referenten: Dr. Dorn (Triest) und Dr. Alex. Meyer (Berlin). 1) Fortbildung des Handels- *- rcchts oder Herübernahme desselben in das Obligationenrecht. Referent: Dr. Braun ?Verlin). 111. Wahl der ständigen De- putatiow zur Geschäfts Ührung für das folgende Jahr -- von neun Mitgliedern mit dem Rechte der Kooptation.
Hannover, 12. Juni. Der Ober-Präfidcnt Graf zu Stolberg-Wernigerode ist heute Nacht von Berlin hier wieder eingetroffen. -
Bayern. München, 11. Juni. Die verwittwete Königin v on Sachs en, welche gestern Nacht hier eintraf, hat fich heute zum Besuche ihrer Schwesier , der Herzogin Maximilian , nach Poffenhofen begeben .und wird einige Zeit daseibst verweilen. .
- An Stelle des kürzlich in den Ruhestand getretenen Gencral-Sekretärs v. Kobelt wurde die Leitung des General- Sekretariats dcs Staatsraths durch Königliche EntschließunZ dem Ministerialrath im Ministerium des Innern v. Duboi bis auf Weiteres übertraYen. ,
- Die diesmalige [Ushebung der Wehrpflichtigen geschah nach den in dem deutschen Reichs-Kriegsdienst-Gesey auf- gestellten Normen, und wird die Repartition der Ausgehobenen nach den für die deutsche Armee fest eseßten Bestimmun en über die Etatsstärke in, Friedens eiten att nden; hiernach (Hat die bayerische Armee entsFZöchen dem Says von 1 : 100 er Gesammtbevölkerung 48, Mann (32,944 für Infantxrie, 6970 für Kavaklerie, der Rest fiir Artillerie , Pioniere, Train 2c.) ohne Einkechnun der Offi iere und Beamten zu zählen. Es werden fona ca. 16, Wehrpflichtige dem stehenden Heere zugewiesen , wodurch bei einer dreijahrigen ' Dienstzeit obige Zahl erreicht wird; der über 16,000 Mann verbleibende Ueberschuß an diensttauglichen Wehrpflichtigen wird der ErsaZmannschaft 1. und 11. Klasse zugewiesen. Nach den für das ahr 1872 erlgffenenBeftimmungen iiber die Details der Friedcysformation hat die bayerische Armee nut Einrech- nXhikg der Offiziere, Aerzte und Beamten 50,646 Mann zu .-
en.
3 Baden. Karlsruhe, 11. Juni. Der General- Lieutenant von Wittich, Commandeiir der 31. Infanterie- Divifion in Straßbur , ist heute hier eingetroffen, wuxde gegen 12 Uhr von dem Gro herzog empfangen,_am Nachmtttag zur Großherzoglichen Tafel gezogen, undreifte am Abend nach. Straßburg zuriick.
-- Das »Grseßes- und Verordnungs-Blaita Nr. 24 vom 10. d. Mis. enthält landesherrliche,Verordnungen: die Ausbildung, Prüfung und dienst olizeiliche Ueberwachungdes zur Ausübung der Feldmcßxun „bestellten Personals, ms- besondere Aenderung der Gebuhrensaße beixeffend,“ die Organi- sation des Bezirks- und Lokaldienftes der Eiseiibahnkerwaltung betreffend. '
Sachsen-Cobur -Gotha. „Gotha, 12. Juni. Die heute ausgegebene ,Geseß amnixung fur. das Herz:)?thum Gotha, Nr. 10, enthält ein Gesch, die Fortbildungsschu en betreffend, vom 3. Juni 1872. ' .
Elsaß-Lothrin en. Meß , 9. Juni. Der Polizei- Direktor in Mey ma t, olgendesdekannt: Nach einer Ver- fügung des Kriegs-Mini criums ist bestimmt worden, daß