1872 / 139 p. 20 (Deutscher Reichsanzeiger, Sat, 15 Jun 1872 18:00:01 GMT) scan diff

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Die 1: o „in e en . N a a u.* Dieser Landstrich von ankfurt a; M. bis Rüdesheim, in einer Beziehung we entlich von ihm wegen ihrer La e in der Abdachung Im Uebrigen isl der Regierungsbe irk reich an Kommunikations- P 3 Z " " ) Brute von 2 bis 3 Mei en fich hinztehend, verengt sch hinter Rüdes- des WeßerwaCdU nach der Lahn zu. (; mitteln. Der schiffbare Main und haein berühren den KUW Frank- 1- . - heixn in _ein ganz en es Thal, „welches erst _bet La nßein_ wieder g kreises, die Aemter Marien- furt, den Main- und Rheingaukreis in ihrer ganzen Längenausdeh- (Vergl. Bes. Beil. Nr. 23 vom 8. Juni d. J,) breiter wurd. Aus em „Umstande, daß dxe höch e Sptße des mtt Ausf luß der Gegend um-Wxfter- nung; dix Lahn "wenn auch nur mit Käbnen von geringen Dimen- Taunus., der elhbcrg, xm_ Obertaunuökretse 2742, par. Fu , g -- und der sich anschlte ende Thel des Amtes Herborn btlden onen schiffbar, Zurchßrömt dcn Ober: und Unterlahnkreis. Von Frank- 8- Dcr Regierungsbq U'k Wtcsbaden UNd Krets der Rhem„und am aber ux threxzt Zusammenfluffe bet Main 3- " Hochplateau von etwa 1 bis 2000 Fuß über dem Meercs- urt aus, Welches den Knotenpunkt bildet für die Taunus-Eisenbahn, Met enhctm. par. Fuß uber dém „Meeresspiegel lzegen, ergiebt fich schon, da dle spxecßel. Die Regel der Erhebung find 1450 bis 1700 Fuß. Dieses ie Hanauer, Offenbacher, Main-Neckar, Main-Wcser und die hessische Der Regierungsbezirk Wiesbaden ist zusammengeseßt aus dem Ahdachun§§v§rhaltntffe recht, erheblich sind,„und daß auch_der uber- Ho plateau„bcsteht au_s cmem wellenförmigen, üherwwgend wald- Ludwigshahn, ziehen sich durch den Re ierungsbezirk: die Taunus- ehemaligen chogthum Nassau, mit Ausnahme der an das Groß- wxegende x„hetl des vorbezetchneten Landftrtches H„öhelgnd X|. D„as losen Terram 1th 1| allen Winden zu angltch. Das vor- ba?n lqngs des Main? durch den ainkrcis bis Wiesbaden; die herzogthum „( c en abgetretenen Ortschaften Reichelsheim, Doraffen- Taunusgebtrge besteht fast durchweg, msYesqndere m_ dteser Femer Lud- herrschendx Gestem tft Trachyt, Basalt un Basaltkon lome- na saursche Staatseisenbahn, von Wiesbaden an dem rechten beim und xarheim; dem Gebiete der vormals freien Reichsstadt lachen Abdachzmg, aus kalkhaxttgem, grunlxch grarxem „Schrefer em. , rat. Dre aus dessen Verthtcxung l)crvorgxga11genen Erdarxn sitxd Rheimzfer entlang durch den Rheingaukreis bis Oberlahnftein; Frankfurt a. M. und den nachbenanntcn, vom Groxhcrzogthum Taunusschtefex, Welcher [Licht zerseßbar tft uni? m seiner. etßeßupg“ an sich ftuchtbar,„der,Boden 1|_ ]echch überwxegend naßgründt . Dte von hter an , die Kreise Unter- und Oberlahn durchschneidend, die He en abgetretenen Landestheilen: dcm Kreise Biedenkop, der Land- eme fruchtbgre, m d_en„ ebenen _Tcrramlagengnetst auch„ne gx nd! e klim9t1scken Verhaltmffe sind 111 dzesem Thxtle des Wefterwa Hes so Lahnbahn bis Wehlar mit zwei kurzen Zweigba nen von Limburg _ra schaft omburg, dem hcsfischcn Antheil von Niederursel und dem Thonerde 1x11t„Sandbern11schung bxldct. Sandzs? nur der uberrvtegen ungünstig, daß der Anbau von Wmtergetretde nur 111 sehr germgem nach Hadamar und von Diez nach Lahnstättcn,“ die euß-Gie ener rte'Röde heim. Bestandthetl' tm ranfuxter K_retse und uxermgen an renzendxn Gx- Maße atxfinden kamz. Bahn, Welche dcn Dillkkkis durchschneidet und mit der ain- Der Flächeninhalt des Regierungsbezirks beträgt 545,290 Hektare marxun en des amkretses langs des qus. Jm. llgememcq ck „D e übrigen Thetle des Westerwalßes, der Untechsterwald- Weserbahn in Weklar zusammentrifft, von wo ab durch dieselbe oder 99,03 Qr.-Meilen. Derselbe grenzt ge en Suden, von ,;rank- der m ede stehenchaqdstrtch der vom Kluna anz metsten begünsttgte, _ kxets und von dem Oberwefterwaldkrers das Athachenburg und auf etwas kürzerem We e eine anderweite Verbindung zwischen den furt a. M. ab bis Bingen, an das Groß erzogthum essen, von weshalh der Wembau emen hervorragenden Zwetg der BeW1rthschaf- dre Westerburg er (H„egend , cythaltey zwar ebenfalls xnehrere südlichen und nördlichen heilen des Regierungsbezirkes vermitteltwird. welchem er von Sindlingen bis Mainz durch den Main uß, von da tung bzldet; . , . . ochplcxteaus, find aber m1Allgcmemcn niedriger belegxn. Dre Hoxz- Bexeutende Strecken von Staats- und chausfirten Gemeindestraßen ab bis Bingen durch den Rhein etrcnnt wird. Von Bingen bis Dxe zweite AbtherlunY des Regrerqusbeztrks Wresbaden btldet' [tur rst mehr voxhcrrschend. Jm Unterwefterwaldkretse bedecktndte- begünst1gen *die Zuführung der landwirihschaftlichcn Erzeugnisse zu Coblenz bildet le terer Fluß die süZwesiliche Grenze gegen die Kreise der„zwrschen dem Kamxne cs Taunusgebtrges und dem Westerwald- selYe 40 Pxozent, tm Amte Hachenburg 37,8 Prozent der BoZzenflache, den v„or edqchtcn großen Verkehrsftraßen, und in Fol'ge hiervon haben Kreuznach, St. - oar, oblenz, während im Westen und Norden die Jebtrgßbelcgene Landstrtch, cnthqltenß den Oberlahnkreis xmt 9,58 Qua:- wa rend tm Amxe Maxtenbu-rg des Oberwefterwaldkrctses nur fich die . retse aller Hauptbodencrzeugnlffe in den ver chiedenen Theilen Regierungsb *irke Cobl'enz und Arnsber durch die Kreife Coblenz, ratmctlen, dext Untertaunuskrets Mlkd]],35 Quadratmetxen, von dem. 19 rozent der Flache m1t Holz bxstanden sxnd. Außer Trqchyt des Regierungsbezirks in den leßten zwanzig Jahren fast ausgeglichen; Neuwied, Alchkirchen, Siegen, Witt en ein U11?) Brilon angrenzen Obertaun_uskre1se „das ALM Uffngetxmtt 35,72 Quadratmetlen und von und Basalt kommen von den Geftemsartcn hter auchThonschtefer nur dex thrag der im Allgemeinen sehr ermäßigten Fracht bildet und nördlich und ößlich die Kreise , rankcnberg und Marbur? des dem Rhemgaukretse 3,7 Quadratmetlen, tm Ganzen etwa 30'5 Oua- und Grauwacke vox. „_ noch die Dtfferenz der Preisc- wischen den mehr produztrenden und Re ierungsbezirks Ca cl, der Kreis Wetzlar, das Großherzog hum dratmexlcn. Als yierte Abtbetluyg des Regterup Sbezirxs laßt sich kxezYljch den mehr konsumwenden Kreien. Das Nähere darüber ist aus der HKM und der Kurhe 1sche Kreis Hanau fich an ckließen. „Du'- Laby- 9Uf der Grenze „Mik dem KMR Weßlar 111 Hm der Terram- und klimattschetx Verhältm e bezetchnep dcr Krets re_- gedruckt vorliegenden vNachweisung der Martini-Durchschnitts-Markt- Der Regierungsbezirk ist eingetheilt in die 1 Kreise: Biedenkopf, Reguru'ngsbeztxk etzurctend,“ durchfi1eßt „denscl,ben_m1t starkem Ge alle“ denkopf, 12,29 Ouadrxttmetlen gxoß, und dex Dtllkxeis - xmt preise der landwirthschaftlichen Vodcnerzeugniffe während der leßten Dillkreis, Frankfurt a. M, Oberlabnkreis, Unterlahnkreis, Rheingau- [ns zu thrcx Exnmuudung m den Rhem bet Ntcxerlahnftxm. qa, - Ausnahme des zur drxttcn Abthettung gehört en, südlichsten Thetles 24 Jahre „yntex inwxglaffung der zwe: theuerftcn und zwei wohl- frcis, Obertaunuskreis, Untertaunuskreis, Oberwestcrwaldkreis, Unter- Norden„siocxgt das Terram, we„nn„auch wellenföthg, doch m zieuzltch . -- gegen 6? Quadratmetley, begrenzx von den retsen Steg„ thtgen- etlstena fur dte rovmzen Schleswig-Holftein, Hannover und Hessen- westerwaldkreis, Stadtfrers Wiesbaden und Landkreis Wiesbaden gleichmaßtgen AbstufungsverhälMssen zum Westerwalde, na Suden ein und Brtlon des Regterungshcztrks AynSberg, den Kretscn Jran- affau Z)" ersehen. ' (MainüeiÉ), Bei dieser Kreiseintl)eilung ist jedoch die vormalige bis zum Kamme des Taunus aux. Zjvzschen Leßtcrem und er Lahn enlxurg und Marburg des Regzerungsbezrrks Cgffel und. von dxm , Na der Vqlkszählung vom 3. Dezember 1867 erxxiebt tch, daß politische intheilung des Herzogthums Nassau m MMM in der Art ziehen ,Ich noch mehrere Gchtrgsruckcn hip, duxcbbrocheq VM Neben» Kretse We lar des Regierungsbezxrks Coblenz. Diese Abthexlung txagt dre Gesamxnt- Emwohnerzahl dcs Regierungsebzirks W eSba cn von beibehalten, daß immer mehrere Aemter emen landräthlichen Kreis flüssen cr Lahn, st,), daß dieser Landstrtch zwxschen , öhenland uyd duxchweg en Charaktex des (H„ebtrgslanpes, und bestxben dte Gehtrge 609,176 Emw. in 930 Städten und ländlichen Ortschaften zerstreut bilden, Der Mois Biedenkopf enthält ausschließlich vormals Groß- Thalgründen fortwaYrcnd wechselt. Das thnt al “1 größtenthetls thetls aus kammförmtgen Nacken, thetls aus anemander ererbten wohnt; daß, ab eseben von den Stadtkrcistn Frankfurt a. M., und herzoglich hesfische Landestheilc und ist nicht in Acmter untergcthcilt; sehr eng, von er Nahe der Ufex schroff auf PZM ; daJeZenoerwxjtert' chseln. Hochebenen in größeren) Umfgnge kommen nicht vor; ald find Wieshaden, der, ainxreis mit 8571 Einw. auf der Ou.-Meile der der Obertaunuskreis ift zusammengeseßt aus der ehemals hessischen sich das Land langs der zahlretchen Neben 2 c, haup sachltch langs es chmalere, bald breitere Wtesentbaler, welche fich län s der diesxs am dtchtestcn, dre Kretse Biedenkopf mit 3126, Unter-Taunus mit Landgrafschaft Homburg und den naffauischen Aemtern Könixxftein 'der Ems und Aax, soww der Elb, zu. wetteren, mehr ebenen und Terrain yon Wesien nach Oßey durchlaufenden Eder er recken. Dxe 3726 und der" Dillkreis mit 3868 Einw. auf der Qu.-Meile die am und Ufingcn ; der Kreis Frankfurt a. M. enthält das (Hebie der fruchtbaren Flußthalern. , . durchschmttltche Höhenlgge betragt etwa 950 Fyß; der höchste Punkt aeringslen bevölkertey find, und die EinWobnerzahl der übrigen Kreise ' Stadt Frankfurt a. M., nur mit Hinzufügung des hessischen Antheils 31) geogqosttscher Bezwhung bestehen . m Hteser Abtheilung g'coße im Kreise Biedenkopf ltegt 2137 e,'Éluß, derjmedrtgfte ,in dem innerhalb fich zwischen 4000 bts 6000 auf der Qu.-Meile bewegt. von Nieder-Ursel, während der vormals hcsstsche Ort Rödelheim mit Vcrschxedcnhetken; den (qundcharaktcr brldet edch) 111 dem sudltchen des Kreises Weßlar belegcnen mtsbezxrk * odhetm 542 Fuß, im An „Pferden waren am 3. Dezember 1867 6151 vorhanden. dem Mainkrcise vereinigt ist. Alle übrigen Kreise enthalten aus- Thetle der Taunusschtefex, _in dxm nor sctxtht Basa_lt und- Dillkreise, der höchste 2150 Fuß, der medr Me 578 Fuß über dem Den germgften Pferdebeftand zeigen der Dillfreis mit 530, der Ober- schließlich ehemals naffauisches Gebiet. Basaltkonglymerczt. Dre flrmattschen Verhgl tsse sind_1m„All- Meeresspxegel. Geognoßistb. beßehen große bwachungen, und es Westerwaldkreis mit 401, der Unter-Wefterwaldkreis mit 869 und der Der Grundbcfiß ist außerordentlich zersplittert, indem auf 545,290 Jemeinen günsttg. Die Lahngegeyd steht zwar hierin exhebltch bmter wechseln gemarkungswcisc dte verschiedene!) Schieferaxten, ryther Krets Biedenkopf mit 906 Stück auf bezw. 9,06, 8,25, 9,88 und 12,29 Hektare 3,780,825 Parzellen fallen, so daß im Durchschnitt jede Par- er Main- und Nhezngegezzd zuruck, läßt aber doch hct ajzgemeffenen- Sandstein, Grauwacke,„Mandelstetn, Grünstem 2c. met ein- Qu-Merlen; Der Rindvie be "and betrug zu an egebener Zcit zelle einschließlich der Waldkomplexc, welche 227,542 ektare einnehmen, Abdackyungsverhaltmffen lapgs der Lahnkuxtur noch die mekultur zu. einander ab. ol? und ersenkuliur find vorherrschend; der Acker- 212,455 „Stück, Den rößtcn in viehstand mit 3140 tück auf der etwa 14 Are, also nicht viel über einen halben na auischen Morgen Ymerhalb dcs Horbezetchneten Landstrtches bestehen wzeder Weseyt- « bau ist haupt äch ich auf dre Bergabdachunézen verwiesen, der Unter- Qu.-Metle hat der O er-Westerwaldkreis, wofür der Grund in der enthält. - liche ,errainuntersxhxede. Das zuxn Ohertaunu Lkrets e ehörrge rund dort in der Regel steinig und undurch affend. Die klimatischen Graswüchfigkeit des Basaltbodens und den bei der Geringfügigkeit der Die Anzahl der einzelnen Bcfißer beträgt 144,172, wobei jedoch Amt Ufingcn i cm nach allen_Settcn hm durch. bewalyete ebirgs-- , JZerhältnisse sind, ungeachtet der hohen Lage, wegen der kupirten Geo beroaldetnxßlächen fehr auos edehnten Gemeindehutun en zu suchen zu bemerken, daß auch die größeren Grundeigenthümcr nur ausnahms- ketten abgeschlo cms Höheland, m w„elchem fich dte niedrtgft belexzxnen staltun des Terrains und- der Bewaldung der Berge etwas besser, ist._ Am“nachsten kommen dte em Kreise der Ober- und nterlahnkreis, weise größere zusammenhanYnde , lächen, vielmehr in der Regel Gemarkungen 50 W „900 uß, die Mehrzghl dcr behauten ,;eld- als au den Hochplateaus des Weßerwaldes. Im Dillkreise und in mxkbezw. 2768 und 2306 Stück auf der Ou.-Meilc; dagegen haben eine größere Anzahl in der cmar ng zerstreut liegender Parzellen marken zwffchen 1100 bis 15" Fuß Über dte Meeresftäche erheben. dem Rodheimer Bezirk ist das „Klima wiederum milder, als in dem dez? eris Bredenkopf, der Ober- und Untertaunuskreis den geringksicn befißcn. Die klemcn Bcfißun cn unter 5 naffauischc Mor en (= 1,25 Etwa 49 Prozent _der Oberflache gehören der Holzkultur und etwa. übrigen Theilc,des Kreises Bredenkoyf, der den kalten Windftrö- Rmdvte stand mit bezw. 1624, 1656 und 1675 Stück auf der Ou.-P eile HMM) bilden weitaus bie ehrzahl und erreichen 67 p t. der Ge- 11 Prozent der ersenkultur „an. _ munaen des benachbarten Rothhaargebtrges ausgesetzt ist. aufzuwe sen, was die natürliche Folge der großen Ausdehnung der der sammtzahl, während fie im Regierungsbezirk Cassel nur 41 pCt. aus- Der Untertaunußkrets, auf semer Sudsettß vom „Taunus _ Mit der Verschiedenheit der Terrainverhältniffe des Regierungs- Holzkultur gewidmeten Flächenist. AnSchafenwaren am3.Dezember machen. begrenzt und dessen Gebtete ganz an ehöriZ, zerfallt m zwe: wesent- bezirks steht im Zusammenhange die großeVerschiedenheit der Boden- 1867 165,423, an Schweinen 86,240, an Zieg en 39,245 vorhanden.

Die Hauptgebirgszüge find der Taunus und der Westerjvald [ich verschiedene Abtheilungen. Der cm tadtkreisc Wiesbaden und beschaffenheit, die auch innerhalb jedes ein elnen Kreises auftritt. Nur Die überwiegend ewerbliche Thätigkeit im Regierungs-

Und in dem Kreise „Biedenkopf dicAusläufcr dcs weftLälischen Roth- dem RLeingau angrenzende Theil - der größere T?eil des Amtes der kleine Kreis Frankfurt a. M. ist als 'berwiegend gleichmäßig zu bezirk Wiesbaden i der Bergbau, welcher in allen Kreisen,

baargebirgcs. Die höchste Spißc des Taunus, cr *cldbcrg, Langen chwalhach - ein von den engsten Thahchluchten durch- bezeichnen. hm nähert fich der Mainkreis, wiewohl in dessen zu- vorzugsweise. aber „im Dillkreise, den beiden, Lahnkreisen und dem liegt 2742 pariser Fuß, die höchfte Spitze des Westerwaldes 022 pariser flüftetes Gebtrgsland, m welchem fich, metft unmxttelbar von den. nächst dem aunus bele enen, sowie in den eni en Gemarkungen, Rheingaufretse betrteben wird. Derxelbe ist ]exoch mehr auf die Ge- Fuß Über dem Meeresspiegel. Ufern der Bäche ab, schroffe bewaldete Berglehnen erheben und an welche unmittelbar am beinufer liegen, we entl che Abweichun en winnung der Rohprodukte, insbeson ere des Erfensteins, zur Ausfuhr, , Dem Hauptgcbirgskamme dcs Taunus schließen sich eine ganze den Bergrücken die Dorflagen und Ackerfeldcr, mit in dcr Rege von der Bodenbcschaffenheit des mittleren .Lauvtbeftandtheiles es als auf deren Verhüttung an Ort und Stelle gerrchtet. Rethc Nebengebtrgszüge an, welche wieder durchbrochen find durch die steini cm, undurchlaffendem Unter runde fich vorfinden. Hier- Kreises bestehen; dieser erfreut steh einer äftigen , tiefgründigen Dreser Gewerbcthätigkeit reiht fich der Bade: und Brunnen- sehr zahlreichen kleinen Bäche des Taunusgebirges. Aehnlich verhält von ehr verschieden find die übrtgcn . [)etle des Kreises in den Ge- humosen Lehmbodens mit schwacher Sandbeimischung. verkehr in den Orten Homburéz, Soden, Wetlbach, Wiesbadey, es fich tm Kreise Biedenkopf, während im Westerwald mehr Hoch- bieten der nach der Lahn hbz abfließendcn Aar und Ems. Die Wie Sandsteingebir e im Regierungsbezirke sich nur ausnahms- Schwalbach, S langenbad, Nieder elters und Ems an und führx für plategus vorkommen, - Thäleydieser Nebenélüffe und threr Nebenbäche erweitern fich immer weiße vorfinden, so geh'ren auch Gegenden, wo der Boden vorwie- die Umgegend d eser Orte eine Wesentliche Steigerung der landwwth- Dze Hauptfiüffe find; dxr Rhein, welcher von Mainz ab bis mehr, ]c Weiter sie 1ch vom Taunus entfernen und der Lahn nähern, ?en sandig ist, zu den Außnabmen. In der größten Ausdehnung schaftlichen Produkte herbei, wie er zugleich den Gemüsebau fördert. zum, Emfluß 5er Lahn berNtcderlabnßcin bei einer Längcnentfcrnung bilden mit den angrenzenden Theilen der beiden Lahnkreise den soge- . ommt der Sandboden in dem Kreise Frankfurt a. M.“ und den an- Fabrikbexrieb von nennenswertl)em Umfange findet sich außer von 85,12 Ktlomctern um 20,49 Metxr abfäxlt, ferner der Main, nannten goldenen Grund, eine überwiegend ebene, tiefgründtgen, renzenden Gemarkungen des Amtes Höchst längs des Mains vor. einigen Brauereten - und Brennereien von größerer oder geringerer welcher _ von Frzmkfttrx, bis Mamz bet einer Länge von fruchtbaren Lehmboden ent alxende Fläche. Auch diejenigen Gemar- 5 orherrschend in allen Theilen dcs Regierungsbezirks ist der Lehm- Bedeutung nicht vor.. , , 37,18 Kilometern cm GefalleK vpn 9,58 Metern hat, und Hic Lahn, kungen dieses Thetles des rezscs, welche näher und läan des hohen boden,“ d. i. Thon mit größerer oder germgerer Sandbeimischung. e Der ganz überrvtegend größte Thetl der Bevölkeryng, m t blos welche, auf„der Grenze der „KNM Weßlar„und Obxrlahn m den Re- Gebirgsrückens des Taunus (tegen, md landwirfhschaftl ck besser, als- nachdem eine der verschiedenen Schieferarten: Basalt oder Grauwa e in den ländlichen Ortschaften, sondern auch in den klemererx täkzten, gzerun thzrrk emtretend, bls zur Etnuzundung m, den Rhein bei _dte Schwalbacher Gegend, und unter chcidxn sich von dieser dadurch, daß“ die Gebirgsart bildet, ist der Lehmboden ein leichterer oder schwererer, ist mit derLandwirthschaft beschäftigt, Einen großen Therlderlmxd- emer angenentfernung von 106,62 Ktlomctern cm Gefälle von m der Re el längs der Bgchufer bxettere Wjesenniederun en vor- mitunter eisenhaltig, ab und zu „mit Kalkbeimischung. Die Tiefe der lichen Arbeitskräfte nimmt in dem Rbeingaukrctse, in, emem Thxrle 72,59 Mcternchefißt. . . kommen , enen "ck auf mcht u stellen Abhangen die A erkultur' Ackerkrume wechßelt in kurzen Dtftanzen, und während fich Ländereien des Mainkreises und in einigen Gechden der Lahnkretse die Wexn- „Durch dxe vorgxnanntcn _Hauytgebtrße uyd Flusse „therlk fich 691: „und dann, erst auf dxr Höhe der crgrücken dre „Hol kultur anschließt.. vorfinden mit m [dem Lehm in großer Tiefe, trifft man in nächster bergskultur in Anspruch. Ueber ies ist guck) dte Obstkultour tm Regtexungsbezzrk Wiesbaden m vxer „Q bthexlungcn, m „denen dle Fm Uxbrxgcn find dtx betdcy Lghnkretse (Unter: un Oberla nkrets) Nähe Grundstücke mit schwerem, steifem Lehm und mit undurchlassen- _ Janzen Bezirke - mit Ausnahme der betden Wesxerryaldkretse und Tcrram- mzd gnAnschluffe daran ,dte klunattschen, gcognofttschen und czkzglxch 1hrer Terramverhältmffe anz glerchartrg mik dem c en bet dem Thon oder Steingerölle im Untergrunde.“ Der gleichmäßigsie, es Krei es Biedenkopf - sehr verbreitet, vorzugswnsx ]edoch an den Bodenverhaltmffe wesenxltch pcrsch1eden_sind. schrrebenen_ Therlc des „Untertaunus, eises, nur Mtt „der fi'xr fie günsti- milde Lehmboden dehnt sich, abgesehen von dem Main- und Rhein- Südabh ngen des Taunus im ObertaunuSkretse, Mam-_ und Rlein- Das Taunquebxrge, welches der Nauheim arxß den Ebenen der gen Ahwetchung, daß thre aklgenzcme, Höhenane eme, nzedrigere 1ft. gaukreise, in den Kreisen Oberlahn, Unterlabn und Untertaunus von aukrcise und im Stadtkreise Wichadcn. Zum Gemüsebau i be- Wetteratx aufstetgt ynd von Nordosten nach Sudweftey nahezu Dex dtcsen Kreis angrenzend; Dtükrcxs, forme ergebxrgtge Theil des“ Hadamar ab nach Limburg und Runkel, Diez, Kirberg , Kamberg onders der lehmiJeSandboden in der Umgegend von Frankfurt a.M. xarachl _mtt Hem Mamfluffe von „Frankfurt a. M. ab das M„ainz KytseTWeßlar, arzf we'lche m dexLal)ngege1_1d„bcharrltch exemplifizirt' bis Idstein in den Thälern der Aar, Elb und Ems aus. Auch in Jeeignet, und wir derselbe dort nicht blos zur Deckng des Bedarfs :ck htyzteht, qzmmtxon hate? ab scme thhtun westlich, und nahert Wurd, [leJM erheblxch höher, sind 111 fich gehrrgtgevr, enthalten weniger“ den Westerwaldkreisen, besonders in dem Basaltgxebiete, finden sich er Stadt , rankfurt a. M., sondern, auch der Bäder Homburg, fich „hinter thdeHhexm bet Aßmannshausct) ast unmtxtclobar dcm cbxnc Flachen und üehen der Lahngegend tm Klmm, m den Boden-- noch größere zusammenhänzzende Landftächen von tefgründigem Lehm- Soden und elbst Wichaden un Ems 111 roßem Umfange betrieben. Rheme. Dcrozxvtschen „dcm Mam, derü Rhcrn und der squtchcn Abo nnschungs- _und Untergxundsverhältmffen nach. boden vor, die aber zum gr ßten Theile an Näffeim Untergrunde leiden." In allen übrigen Ortschaften wird Gemü e nur höchst ausnahms- dachung des &gunus m der vorsichend angegebenen Ltme belegene Der dritten Abthexlung, dem Westerthldgebrrg e , über Web Die Kommunikationsmittel und, mit ihnen in Verbindung weise über den eigenen Bedarf der „Haushaltung gebaut. Lanßstrich enthalt den nnr 1,58 Quadratmetlen großen Fransurter ches fich Hie Grenze nut dcn_Regterunéxsbe1rkcn Coblenz und Arns- stehend, die lesaß- und Verkehrsverbältnisse sind nicht in Die Acker- und Wiesenthho-schaft setdet sehr unter der Krers, etwa 2,5 Quadratmetlxn yon dem Oberxaunyskretsc, dez, bxrg hmzzcht, gehöxen -- mrt_ Aussth txß es Kretsxs Biedenkopf -- allen Theilen des Regierungsbezirks Wiesbaden gleich günstig; das großen Parzellirung. Die Zahl dexemgen Grundeigentbümcr, deren 6,85 Ouadratmczlcn großen Mamkrets, dcn Stadterrs Wtcsvadcn nzrt „d're nördlrckyftctz Thxxle dcs chwrunqslxeztrks an, namlich der Ober- hohe Gebirgsland befindet fich in dieser Beziehun? in entschiedenem Grundbefiß von solchem Umfange 1 , daß sie noch der Mithülfe von 0,64 O_uadratmeckcp (W?) Von dcm„9,38 Quadratz'ncxlcn roß_en Rhem- Westerwaldkreis mxt 8,25 Ouadrat-Metlen, Her Yuter-Westerwaldkreis Nachtheile. Der Ober- und Unterwofterwald reis, der Unter- Knechten, Mägden oder Tagelöhnern bedürfen, ift nur eine ge- gczufrxtse etwa ÖM UMWELT?! wahrend dessen Ubklgkk OHM ck10,de Mik 9,88 Quadrat-Mxrlxn und von dem Dtllkreoxse die größere Hälfte taunuskreis und der Kreis Biedenkopf entbehren FZexder Eisenbahn- ringe; die große Mehrzahl der Grundeigenthümer hat einen nordltchen Abdachung des Taunus nach der Lahn zu ltcgt. des _zu demselben gehöxtgen Ymtcs Herborn mrt etwa 2'5_„Quadrat- Verbindung. Chausfirte Skraßen smd in leßterem reise nur in ge- so kleinen Befiß, daß fie „zu ihrer Subfistenz noch anderer ""?“-“""" „_ Metlcn, tm Ganzen eme Flache von ctw,a 20 Quadrat-Merlen. An- ringer AuSdehnung vorhanden,und“wenn auch in den Ersterén der Ver- Arbeitsgelcgenveik bedürfxn, dte aber außerhalb der Bergwerks- ') Nach der »DcnksMrst dcs Bczxrks-KomnnffarmH OberzRegte- grenzende Gcmarkvungcn dcs Oberlahnfrctses sgchöxcn zwar _ebcnfalls kehr durch Anlage guter Wege in hohem Grade verbessert Worden ist, und Weindistrikte, der Städte und Badeorte fehlt. Besonders in den rungs-Raths thhelmy, betreffend ,dxc chxsfifikaßonstarifc zur 11,96) zu chu (Hebtetc des Wcstcxwaldes unk; md m geognostxschcr Be- so können hier wegen der starken Steigun en doch immer nur ver- Westerwaldkreisen Verläßt dcr Arbeiterstand während der Sommer- andexwextcn chelrmg der Grundsteuer nn „Ncherungsbesz Caffcl«. zxchxmg mtt demselben glcrchartxg, untcrschctdcn fich avermkltmatischec hältnißmäßig geringe Lasten mit größerer ugkraft gefördert werden. monate sehr zahlreich die Heimat!), um auswärts Arbeit zu suchen.