1872 / 139 p. 21 (Deutscher Reichsanzeiger, Sat, 15 Jun 1872 18:00:01 GMT) scan diff

Mit AuZnahmca des Oßer-WeüerWaldkrcises, Wo Wintergetrcidc nur selten Ybaut jvtrd, gedethen in allen Kreisen sämmtliche Cerealien und Futter äuter.„

Das Verhälxmß 13er Acker- zu der Wiesenfläche, für den Acker 37,6 und für dt.,e ngen 10,9 Prozent der Gesanxmtfiäche, ist ein Yinßiges; auch nnd dte Lcßteren zum größeren Thul ertragreich, die

rä1er aber mcht übcxau von guter Qualität. _Jn den-nicht konsoli- dirten Gemarkungen 111 für die Wiescnkultur [Usher wenig geschehen.

Iq dxm größten Thetle der Gemarkungen und zwar all emein in denjenxgen, welche noch nicht konsolidirt nd, be eh„t die rei- felderwtrtZschaft; die Gcmarkun ist zu dem Ende 111 Winter- Letreidefel ,Son1mergetreide?eld un„d Brcxchfeld zum An-

011 von Hackfrüchten und Futterkräutern emgetbetlt. Da, wo Hü- tunßen noch von irgend erheblichem Umfange bestehen, insbesondere in en Wefterwaldkreisen, find diescxben im Gememdebefiße und werdet) mit den_ gemeindeweise aufgetrtebenen Hecrdcn gcnußt, was in gle1cher Weixe auch mit der Ausnußung dcr Hütung auf Stoppel- feldcrn und W esen geschieht.

Der Kreis Meisenheim. „Der Kreis Meisenheim bildetden südlichsten Theil des Regierunngeztrks Coblenz und grenzt in seiner Ynzm nördbchcn Längenaußdehnung an den Kreis Kreuznach, aegen

üdwesten an den Kreis St. Wendel deLchierungsbezirks Trier. Die Größe des Kreises beträgt 3,19 QMerlen. Derselbe Liegt auf den nördlichen Ausläufern des Pfälzergebirges und bildet durch- gängig ein „Hügelland, dessen Erhebungen bis zu 1420 ßreichen, und welches fich nach der Nahe zu allmähl1ch abdacht. Der oden besteht zum großen Theile aus Yem sogenanm'cn, Rotvliegcnden; an der nördltchen und nordwcftlwhcn Grenzetntt die Verwitterun des bunten Sandsteine? heryor. Der Boden hqt jedoch bei Weitem n cht die'enige Ertxagsfähigke1t,Gute und Milde, wee auf dem linken Nahe-for im Kretse Kreuznach; Unter gcmäßigtem Himmelsftriche elcgen, hat sich der Krezs emes tm Ganzen gün igen Klimas zu erßreuen 0 daß der Wemstoä noch m emigen emeiüden gedeiht und a e rucht- arten gebaut werden können. Die BeftellungSzeit ist je nach der Höhenla e der Ortschaften verschieden, ebenso die Erntezeit. Au er der „Nah ebahn, welche den Kreis bestreicht und in St_audernhxim emen Bahnhof hat, find an Kommunikations- m 1 tt e ln eme große Anzahl von Staatso, Belzirks- und Kommunalfiraßen und Wegen vorhanden, Welche durchschnitt ich gut unterhalten werden.

Die Velekerztng, welche 13,586 Bewohner zählt, wohnt in der 'Stadt Mnsmhemt und 24 ländlichen Gemeinden; auf die Qu.- Me1le kommen. 4259 Seelen. .

Die wichttgsten Erwcxbsquellen der Einwohner sind Ackerbau und Viehzucht. Der Vtehstand betrug am 3. Dezember 1867 856 Pferde, 9053 Stück Rjndviel), 829 Schafe, 2913 Schweine, 889 Ziegen.

abrtkinßuftrte wird mehl betrieben. ie Zerspltttcrung des Grundbefißes ift sebr groß; der Kreis ent-

Ylf bei emer Flä e von 3,19 [IMcilcn (= 17,534 Hektar? 110,800

arzellen, so haß rchschn ttlich 16 Are oder etwa 3/5 Mei enheimer Mor en auf eme Parzelle kommen. on dey verschiedenen Kulturarten fallen auf Ackerland 60 Pro- zo'ent, auf Garten 2 Prchnt, auf Wiesen 6 Prozent, auf Holzungen 1 Prqzent, auf Oedlan 1 Prozent (100 Prozent).

„D1e vorstehende, Darßellung ergiebt, daß in dem Regierungs- beztrkx Wiesbaden h1_nficht11ch der Extra Zfähigkeit der Boden des Rhem- und Matntbals nicht a ejn wegen seiner günstigen Mischungso, ondern ach) wegen des Hmzutritts guter kli1natischer, Absaß- und erkehrsverhaltmffe_dcn ersten Rang einnimmt. Ihm folgt der_ bessere Boden der Kruse Ober- und Unterlahn in der Lahyntedxrung, sowie an den Abdachungen des Taunusgcbir es upd tm Kruse Me1senhe1m auf dem rechten Naheufer, wogegen 16) du schlechtesten ExtragSverhältnisse, die jedoch weniger durch detx Boden, als d1xrch d1e Ungunst des Klimas bedingt smd, in den Gebirgs- kretsenDtll,B1edenko„pf, Ober- undUnterwefterwald finden.

Den) besten Boden nn Regierungsbezirk Wiesbaden schließen s1ch im RegtexurYZsbeztrk Cassel m den Krctsen Hanau und Geln- ausen 01e 1edexungen des Mainthals an, welchen an Bo- ,en?ute dte Thalntcderuygen der Werra und Weser in den Kre sen Eschxvege und P111teln unmittelbar olgen. Mit dem leßteren Kretxc find_bczu§1ch dcs Tarifsaßes er drei erften Klassen d e Krexse r1ßlar, Kirchhain, Marburg, Hombxrg und W1ßenhausen völlig gleich, ebenso aben dte Kretsx Melsun en„KoXeiHmar, Ziegenhain und olf- hagen m der er en K a, e emen gletchmäßigen Tarifsaß von 180 Sgr. erhalten. Der Krers Melsungen bildet den Uebergang von der Waberns en Ebene zu, den Fuldaer Kreisen Roten- burg und Hersstl , wo der Sandboden mehr hervortritt und die- Tchra1nver?ältniffe„für den Ackexbau schon schwieriger werden; des- halb tst !) er, sowte in dem Kretse Schlüchtern, wo das Rhön- gebirge, _der Spessart und der Vogelsber zusaminentreten _und du kl1matischen, wie Bodenvcrhältnisse wen er günstig sind, über den Saß von 165 Sgr. ür „Acker erster KlaFTe nth "hinaus- chungen worden. Dre noch brtgen vier Kreise Fu da, ranken- __ erg, Schmalkaldxn und GerHTeld, Welche zum heil auf Hochpxatxaus der_Gcbtrge„ zum Thu an deren Abdachungen lie en, “md dre m landwwthschaftkchxn Beztehungcn am wenigsten begün ig- ten und fonkurriren mtt den Kre1sen Biedenkopf, Unter- und Obchefterwald des Regierungsbezirks Wiesbaden.

„Den („HesammßumfanÉ 0er Holzun enß) des Regierun s-

beztrks W1esbaden gtebt der er1cht des ForftJachvcrftändigen der Öc-

* *) N06) dex Denkschrißt des; Landforftmeifters Ulrici über die Klasfifikatwnstar1fe, welche kn; d1e Ermittelung des Reinertragcs der LWFPM hSerfZ'dxr ZÉZWUY" Regelung _de-x5 (XrUYsteuer m den 1 en .e v1g- 0 em annover und e en- a au 0 wie 1m KreTse Meisenheim feftzuseéen find. ff , s

“xksfommisfion vom 6. August 187 me Zusammepstcllun komm1sfionen m d betreffenden Krets

] auf un der von den Techn eschreibungen der forstlichen N«?» e gemachten21 aben ___230,921 Hektaren hervortreten. erachtxn sein, fymm1ss10nen die ihnen emgehendcrer Ermittelun befindlichen Waldareals bedeutend abweichend Von dcr leßtbezei nach den erwähnten Beschreibung: Staatsforsten, Institute, 14,100 Sämmtliche Waldun che des Rxgierun sbezir s aus, 2 _Prozent tm Ve memden und Institute, 6 Das Prozentverhaltni Flgcbe der Forstgrundstücke zu wzsthen 55 bezw. 50 Prozent rene als den beiden am stä Ober-Westxrwaldkrcise bezw. beim Landkreise Wiesbaden als den_ be1den am geringsten bewaldeten Mrt Ausnahme der einen nehmenden Forsten waldungen haben | Jorstbcamtcn außer der Vewir dre der (Hemeinde- und Instit der untxr dem Namen .Han im Kre1se Dillenbur Der Regierun s cztrk ist in Größe, ohne “sicht darauf, , orßcn enthalten, örster verwaltet d orfttechnkschc Beirath der rivatforstbefißer und das derselben gesehlich der Gememde- und In mzd d1e Gemeinden zahle!) Beiträge zu dem Ein ähnltcbes Verfghren findet bm _ Nach dem Bcrtchte des Ober- Emrtchtungen, Welche artigem Maßstabc an fich tragen, Staate aus Zweckmäßigkeits rün verwaltendxn Beamten über nächst für den ür den Gesamxn and der Gemcmdcn erwiesen. Holzarten und P dungen des Regierungsbezirks W egenden Verhältnisse Laub- und “vor Nach dex) A11gaben in den Verschiedenen sachvcrstandi erz läßt ßch annehmen, . ache,m1t Buchen bcftan aumholz m temen mische mit anderen 1111 Schälwa ldbetrtebe und bildet hau rrschcnde Holzaxt im Kreise Rahelholz - 1m früheren 1 m.Jahrhunderts' ein ltmffe von 30 pCt., 1m treten; ,dann „folgen der Untertaunuskrcis Landkreis Wresbaden mit weßcrwaldkreis mit je 19 kreis mßt je 17 pCt. der eris nut 7 pCt. un helm mxd Wiesbaden ( noch germ re1n„Verhältniffe imat1schm Verhältnisse Gxgenden als ,der Waldveg D1ese Außnahmen lie en strömungen ungeschüß höheren Regionen

efäbr 222,642 Heft. an. cm der Veéanla ungs- _ 6.“ 11 e der s1t hnxgegen die Summe von hl, wnd für utoeff ndtgen der _ nnachrvcisungen, auf

YUIFUZ und Kön" [. Preuß. Staat eme . im Landdrosteibezirk Stade kaeben. Sehr zahlre1che und schöne Hünengtäber hat auch das ,

die Altmark aufzuwetsen, so daß bereztßIohann Wmckel- mann, „der Erforscher und bcredte Verkunder der meft des Alterthumsa, wie ihn sein Denkmal nennt, steh m1t thxer näheren Untersuchung befaßt und _auch Kpmg Fx1edr1ch thh-elm “17. gleich zu Anfang semer Reg1erux1g 1m Jahre 1841 bei einer Reise durch pie Altmark Gelegenhett genommen hat, einige davon zu befichttgen.

endet zu da du Forftsachve zugeficüten Fläche gen bezügltch des 1111 Besitze. von Privaten mehrfach vervollständt t und ihre stellenweise en Angaben begründet ha en.

chnetcn Gcsammtfiäche des For n ungefähr 50,700

Hektare au

rundes fallen ektare auf die . f dte Forsten der Gemeinden und Hektare auf Prwatwaldung .

en machen 42,35

166,100

Prozent der Gesammt- und befinden steh von denselben rozent 11n Bcfiße der Ge-

1ße des Staates, von Privaten.

Salzwedel , Osterbur und Stendal, während im Kreise Garde-

rozent im Betse “gsm, welcher sich ' urch umfangreiche (aus wüst gewordenen D

, in welchem bei den einzelnen der Gesaxmmflä e steht, beim Rhemgau-

rkften und 31 bezw. 21

Kreisen die bewegt fich ezw. Ober-Taunys- Prozent bum (Mainkrcis)

m von 3383 „Hektaren ein-

u entdecken ind. re Gesammtzahl betrug vor „etwa 30 Jahren 2106) 142 ,' sseitdemIan manche in Fol : der ubeyall durchge- fühtten Separationen verschwunden. er _damaltge Vxstand ist man aufgenommen, auf 4 Karten verze1chnet und nut d_e11 nö' igen Erläuterungen versehen worden von I. F. Danne1l, f " r Direktor des Gym (' , s zu Salzwedel, 1111 6. Jahres- bericht des Altmärüschen Gesch1chtsvere1ps. Ihre Ayzahl vex- theilt sich auf die drei Kretse sehr ungle1ch; dezm wthend d1e Kreise Stendal" und Ostexburg nur je 13 Hunengraber noch aufzuweisen hatten, so besaß der KMZ Salzwedel derxn nicht weniger als 116. Von leßteren befanden s1ch 83, von ersteren je 8 im ustande guter Erhgl- Tung. Die rößere Anzahl im rxtse Salzwedel erklaxt steh zum T ei daraus, daß derselbe b1s vor ganz kurzex Zezt mehr als d1e beiden andern außer Berke r„lag. Daß d1e „Hu- nengräber auch 111 den übrigen Kretsen, xuher wett zahlre1cher gewesen find, bcweiß schon das eme Ve1sp1el des Dorfes Nahr- ste'dt bei Stendal, e , . , zuweisen hatte, während schon vor 30 Jahren kem_;.e1nz1ges mehr vorhanden war.

Kreisen. lächenrau rankfurt a. M., forme der it dem Anfange dicses Ia-brhunderks dic thschaftung Jer tsforßen, sowie die Bewirth e r ge bekannten Interessentenwaldungen

der Stadt

Staatsmaldun en aucb chaftung

Oberförßerci-Bezirke von angemessener ob solche Staats- oder Gemeinde- :e. Der von dem Staate bestellte Ober- enden StaatSforsten, ist der * e_hörden, häufig auch der zur Ayßübun der e Bewnxhscha tung Der “Otaat be oldet den Ober- _ ehalte desselben. chtltch „des Forftschußes statt.

orftmetfters Tilmann 506211 di einer Wald enossenschaft in gro . einer Genossen ckaft, den die Auswahl und Anßelnmg der sich als überaus segensreich Waldungen und dann auch mittelbar tfulturftand des Regierungsbezirks

“eiygcthxilt. ie ru fernem Bezirke 11 Gemeinde- 2c. . Organ der Regurun den Oberaufsicht über 1tutsfor|en.

oblie en

den Charakter i [ de 11 We cher m nur noch in einer Gegen , nämlich bei, B'ismgrckx Jm Kreise Osterburg ist es wenig anders: h1er l1echgen ste ber Osterburg

affen wird, . ck und Seehausen. Dagegen wird der Kras Salzwedel von drer

Zußand der und den Wohl-

uktionsverbältnisfe. Die Wal- iesbaden sind in einem weit über- ugHweise Buchenwaldungen. re1sbeschrejbungen dcr Forst- etwa 60 [916 65 Prozent der den smd. D1e Eiche kommt als vorzugsweise im Ge- g „Vertretung findet sie tsachlich 111 dieser Wirthschafts- YkeistnFim. N “ff rst erzog um a an e am ist am siärkßen, d. 1). Frankfurt a. M. m1t etwa 25 pCt., der Obertaunus- und Ober- t., der Unterlahn- und Unterwestcrwald- Ct., der „Rhein au- , te die Kretse Me in denen teme Nadelholzbcstände in ck vorfinden. können mit ,AWnahn1e weniger . . günstxg bezeichnet werden. m der geb1rg1gen, gc en die kalten Luft- efterwaldkrelses, in . in den„präzisen Nord- em gen„Tbe11en des Unter- In dtefen Gegenden hat auch mit

na 1 bei ein'a ' * «eile des Kreises befinden. Die erste firetcbt von Nordwest

anzcn For fl _ Beständen wenig und olzarten vor; ihre

form die be

Ende des vor gefü rt .... etwa im Verl)

20 pCt., der

bcrlahnkreis mit 1] endlich der Dislfreis, sow

etation durchaus en Hochebene des Ober- " des Ober-Taunuskreise bangen des Unter-Taunuskreises, sowie in Westerwale und „des'Nheingaukreises vor. die Vegetatwnv mu häufig und d1e Entwtckelung der anhan zu kämp E e11so wic Produktwn dcr Holzungen eine im ro ftüxung; Abgesehen von den im strtchwetse vorkommenden Sandüberlagerun 11 Vchtterung der verschiedenen Geb 0116) 111 verschiedener Abstufung, do unfttgen Baumwuchs a, wo unvorfichiige Bewirkt) jvttterungsprodu Strxucntnahme Sch1chtung fur d1e for Surroga

en Spätfröften, theiltveise Bestände mit Schneedruck, Eis- und Duft-

1 Klima findet auch in den Bodenverhältniffen die ßen Ganzen erfreuliche Unter- im Mainkreise bildet sich aus der oden, we'lcher, wenn ch fast ausnahmslos du für einen n m fies) trägt. Nur chwxmmung des Ver- . ung herbeigefuhrt, ruckfichtswsc d1e Bodenbildunggestört haben, oder wo horizontale Gesteme das Eindmngen der Wurzeln behindsrt, treten stl1che Produktion ungünstigeBodenverh _ te. Neben der 1111 Beztrke selbst,

be1den Kretsen des Westerwaldes kohle zu nennen, welche in manche Kreise, [mm, stark eingeführt wird.

rankfurter und irgsarken e n

erforderlichen Bedingun schaftung die A ktes oder Vexsumpf

ältnisse auf.

namentlich in den erbauten Braanohle ist die Stein- 3. B. m den Kreis Meisen-

7 Dié Hüncngräber der Altm ark.

- Be'la des Deut en Reichs- Jn Nr. 3 der Bexonderen 1 FAU ciskersa Léa 187? ist ?mäler (Hünengraber)

!

eberficht über ie vorchristlichen Den

ammland des preußischen Staates,

Die Hünengräber finden sich nur in den drei Kreisen

rfern hervorgegangenen) Waldungen auszeichnet, solche nicht

ffen Feldmark sonst 14 Hünengräber auf-

Im Kreise Stendal nden sta) diese Gräber überhaupt

Ketten 01 er Gräber durchzo en dxrenxrste unp zxveite langen s Eder im westlichen,?31e,dr1tte 1m nordöstltchen

na Südost in einer Länge von 2 Mc1lcn „von dem Dorxe ReFdigau bis nach Bornstn und Nettgay. D1e ahl der Hu- nengraber auf dieser Linie bcxrägt 37 ,' ems aber bet Nettgag) liegt eine Meile von den übrigen entfernt, so, da 36 auf M Län e der zweiten Meile kommen; am d1chtesten Find fie ' „en Dörfern Diesdorf und Molmkß Dte andere Kette “streicht von Wallstawe bis Iamxeketh an d1e delle der Ieeße, hier liegen 68 Gräber aux die Länge von 3 Metten, zum cYbul nahe bei einander, beson ers be1 Wallstawe, ayf der wuftxn Feldmark Wöß, bei Drehenftedt und Vrerstedt, hter nqmentltch auch an dem Gerichtsberge, auf welchem e111| 01e uralte Dingstatt „zur Lindena fich befunden hat. D1e dx1tte Ketxe, im Südosten der Stadt Salzwedel , _welche nur, eme Mexle Länge mit 12 Gräbern umfaßt, re1cht von Wmterfeld ws Kömgstedt. _ * ck ' [ck Da die (“men räber in eine Zeit 31:16 rcichey, 111 we er die jeyiße EYtheilÖLg dcr Dorfmarkxn n'ych mcht 0esta11d, ist mit Éicherheit zu erweisen. 1110er em Hunengrab be1 Nxtt- gau z. B. geht die Dorf renze hmweg, so daß es offeybar“ zu deren Bezeichnung in a ter Zett ausersehen worden 1st, 1p1e wir dies auch in Mecklenburg azureffen. S0 sa t z; B. eme Urkunde von 1174 über die. Grenzen der Klo '«g111er„von Dargun: »Von hier läuft dte Grenze nach germffen Hugeln, welche auf Wendisch Trigorke (Dre1bxrg?) genannt werden, das find Gräber der Alten« (11160 1110110560111 6111111105, 0111 81017100 610111113111 “frigorkéz , “3111310001010 7716011001". 5011111010); uud noch deutlicher sqgt eme Gxen beschrexbung des Dorfes Garz von 1256: »Von h1er ftxtgt dte, renze m grader Linie nach dem Gipfel ei11es erges 616 zu emem Grabe, wel- ches mit Steinen umstellt 1st (116 111106611111 5011111011111111, 01106 011001119051611111 056 131116113115)“, eme unzwei- deuti"ge Bezeichnung eines Hünengrabes. Yußex der Ben'ennunß »Graber der Altena findübrigens auch fur d1e damal1ge Zet s,chon- die noch heute üblichev Benennungen thesen- und Heidengräbera (ßu1111111 oder 509111013 YZWDW !)ÜZZ- 110111111) urkundlich nachwe1sbar.

Um manche der altmärkischen Gräber hat die Sa e “ihr

lufti cs Gewand gewoben. So befindet fich in einem rabe

Kette haben. richtet : Willen mi

lung gegangen:

die Höhe dreier Gräbe ' " _ dere Gxöße ze1chnen fich gxwohnhch 1e1e-mgen Steme welche zu Decksteinen der & entl1chen Grabkammer per- t find ,' ihre 86ny schwant zwuchen 6-15 Fuß; thre untere Seite ist regelmä tg " . " Die Gesammtlc'inge der vollftäydigxn Hunengraber bewegt wischen 18 und 150 Fuß ,' d1e Lgnge von 100 Fuß ynd er erreichen allerdings nur 10 Graber.“ Das 1ang|e ltegt dem Windmühlenberge bei Stemfelde xm Kre1se Stendal; Breite beträgt 25 Fuß.“ ierzu koznmen 111 demselben Krexse noch 2 Gräber von 120 und 1 4 Fuß Lange und 40'F11ß _Vrerte m der Nähe der Dörfer Klöden und Besewege; d1e ubrxgen v0n 100 und mehr Fuß Länge ehören alle dem Salzwedelxr Krezse en bei Diesdor , Drebenstxdt, Waüßawe, „tm Woß, wüste Feldmark gleich rvte 0er W013) „ber Ahkum, und bei Liesten, sämmtlich gut, zum The1l yorzugluk) erhalten. e derselben ist 134 Fuß lang be1 emerBrerte p_on zeichnet fich namxntlich auch Hurch dte gewalttge Größe seiner Ringsteine aus, d1e_ zum „Thea 7 Fuß h0ch aus der Erde emporragen.t stDch Yvette, bet Drehen edt, 1| das 011 e und imposane e er _ sachgsechejchnet durch seine Länge sywoh1 ww auch durch d1e Regelmäßigkeit der Stellung der ngfteme, von dene11 noch keiner gesunken ist. Es ist 140 Fußjlang, 20 Fuß brett, und eine, unter MUM) „1163 hxsonders der an der Nordweststrccke auszeichnet. Cr 1st allsemg platt, ragt 7, Fuß aus der Erde empor und 1st unten 6, oben 7 Fuß brett bet einer Dicke von 212 Fuß. Da er „auf dex hohen Kante steht,„so müffen ßch mindestens 5 Fuß se111er. L'angßm der Erde befuz- den,“ meistens stehen aber die Steme .Uefer' m der Erde als ste daraus herv'orragen. "Die Übri en Rm |e1nxragen nur 3 Fuß aus der Erde, scheinen aber ehr t1e darm zußecken; 1hre Breite und Dicke 111 2-4 Fuß. Das FWR Hunengrab 1111 wo sich deren nicht wemger 013 9 und 30 Fuß breit und dadurch ganz etgenarttg, qs; auf 17er M1 te der Grabkammer, wxlchx 26.Fuß LangZ gt, e1z1e zwnte kleinere ohne Deck-ftein befindltch 1ft. D1es es merkwur Ye HuneZgrab s sammt einem daneben bele enxn von19 Fuß „ange Friedrich Wilhelm 117. am 27. , 91 1841 best1ege1x „hat. Eine andere Eigenthümlichkeit charcxxtemftrt das Zroße mzen- ab in Nieps, welches bei einer Lange yon 120 , un ezner reite von 32“ zwei Grabkammern zetgt, Re durch emen „wischenraum von 8 Fuß völlxg getrenn-Y smd. „Außerdem ck durä) die Mächtigkut semer Blöcke, Forme auch da- urch aus, daß zur Beqüemlichkeit des Beschaueys em geraher Weg, durch das Gehölz gehauen und das Grqb nut Kastamen um- Ein Lünen rab mit gewalt1gen Blöcken ltegt auch 011, 0 . _ , 611le ist bei weitem das merkwurdtgste „em her Stö, eimbele mes, Während die noch vorbxmdenen Rzngsteme ungewöhnlich lein (2-5“) find, sind d1e Trager der 32 langen und 9/ breiten Grabkammer größer al_s sonst. Jene ganze Länge wird von 111 t h S*"4 Stemen bedeckx, dqxurxtex: der größte Deckste'm der At, - 10“ 5186, 2; duk

an und [ie “1111 Nieps

Das erst 22 Fuß, und

hat 72 Ringst

ist es, we

eichnet es fi

flanzt ist. Yak dem Pf germ erer L

bei iesten ein Stein, welcher den Namen Vrautstein fühxt.

Er zeigt auf beiden Seüen ein; inhe „vox; Erhöhungen und

Vertiefungen, welche einige Aehnl1chke1tm1t xmeruznschlungenm

Hieran hat die Sage angxknupft„1nd„em fix bc- Eine Bauerstochter aus cthimgen sx: under 1hren t eincm Bauer aus iestcn verhenatßet Horden. Beim Wegfahren aus dem väterlichen Hofe hab? 112 gcaußxrt: sie wünsche , wenn sie den Kirchthurm von Ltestfenf erbl1cxe, sammt dem Wagen unterzugehen. Ihr Wunsch in 111 Erful- Wagen und Braut se1en 111 dre Erde gesunkyn und d1e Wagenkette habe sich um d_en Stem geschlungen, 111 den die Braut verwandelt worden sx1.-Von eznem Grabe bet Stöckheim, das wegen seines gxwa1t1gen.De„ckstems(s. 11.) bexyer- kenswerth ist, geht die Sage, daß 111 d1e„„Obcrflache des„leßtcren']ahr- [ich 3 Löcher einfallen,welche fich nn nachsten Jahre wredcx schl1eße11. Die Sage erklärt sich daraus, daß, der etwas wc1che Ste_m - bereits Spuren der Verwittexung zergt, daß 96er _016 Stem- .flechten, welche sich aklmähltch anseßen, 116 Löcher ubcrz1ehen, wodurch die Täuschung entsteht. "

Ein Theil der altmärkischen Hünengrach besteht nur (zus eincr Grabkammer, welche in gewohnter Wyse „durch pcrtxkal gestellte und horizontal darüber gelegte machnge Stcmblöcke t wird,“ be1 anderen ist d1ese Grabkammex 1106) von Gürtel gewaltiger aufrecht stehender Gramtblöcke um- geben, welcher die Gestalt eines Rechtecks 31,1.habe11 pflegt. Ae Anzahl der Steine , welche ihn b1lde11, varnrt zwüchen 12 und 72. Manchmal gene1gt ,'

stehen m der“ R

aben die Ringsteine s1ch bereits schräg “ux dFe Mehrzahl aber ist noch lothrecht. 1e

egel auf der hohen Kante, haben eme Lange von 6 bis 12 Fuß und ragen 2-7 Fuß aus der „Erde„hervyr; von 7 Fuß erreichen allerdmgs nur d1e ngsteme r bei Drebenftedt, Diesdorf und eggeleben. Duxch

s ]

behauen, nicht selten auch die obere.

ltmark, ganz frei gelegen und

efindey, i 108 Fuß

e zu interfeld. - Unter den Gräbern von

er l1egt -- was den Eindruck besonders erhöht -- ZZ“ bo