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Pregelthal bis nach Tapiau hinauf sieht seit dcm 14. Tov. unter Wasser.
Die See war neben den Fischerhäusern über die Spiße dcr Nehrung in einem Raum von circa 100 Fus; Breite in das Seegatc getreten, wodurch die Fi- scheretablißcmcnts der Zerstörung sehr nahe kamen. Bis jelzc haben sick) die Seeuferbaue in Pillau und Memel cx'haltcn. Am 21. Dec. war der höchfteWaffer- stand des v. J. und zwar? 12 Fuß am Hauptpreqel hie- sclbsc, er [)atcte also dis bekannten großen FlittHen am 2. Dec. 1321, wo das Wasser 13 Fuß, und vom 3. NMMO, wo es 16“ 4“ am Hauptpregcl stand, nicht eri'exc,)k.
TRagdeburg. Zu den Tuchmatmfal'turen zu Barg [)*Ikl'sClM gxgstiwärcig viel Thätigxcit; dagegen ist der WollH-andcl weniger lebhaft, da die Fubrikamtcn ihr Ma- terial größtemtheiis eingekauft haben. Die Preise des magern Viehes haben sii!) fwrrdanernd in Vergleich zu den übrigen Produkcen aiif eiiiem ckwas höhsrn Stande gellczlten und find besonders magere Schweine aufge- kausc UUÖ gesucht worden.
-- Diirck) dis fortdauernd nasse Witterung ha- ben die Straßen nnd Woge dergestalt: gelitcen, daß sie zum Theil kaum zu paffiren smd, wodurch die Kommunikation sehr erschwerec wird. Zu den Forxxn tsc dure!) die heftigen Stürme einiger Schaden ange- richter.
Mersch urg. Zu der Nacht vom 22. zum 23. Dec. tobte der Srurm fürchterlich. Erdbebetmrtige Stöße. sekzten Alles in Schreiken. An mehreren Ta- gen des Monats Dec. dagegen war die Lufksrühlings- mild und Blüten und Blumen brachen von Neuem aiif. Zu dem Städtchen Laimbach im Mansfelder Gebirgs- kreise blkzlxcn zu Ende des Monats ein Apfelbbaum zum dritcennmle in dicsem Jal)re und neben den Blr":- ten hinch kleine Früchte von der zweikcn Blüche.
Ochln. Zu der Gladi Zisgenhals war das Schnl-Lokal z=rikl)ei'o dermaaßen beschränkk, daßnurzwej Klassen im demselbon tititemebracht werden konntcn, und die drikk: chiffe in der Staöt besonders aUSgemie- kHEk werdxn Mllßke'. Diesem Uebelscande hat die dortige Bürgersclmfc angholfen und Mi? eincm Aufwands von 1800 Thaler atis eigcncn Miriam ein passendes geräu- miges ScHnl-Lok'ale für alle 3 Klassen in dem Gebände der ehemaligen Vogrei beschafft. Jede Klasse lmt ein wohleingerichteres Zimmer und Usbcn domselben lind je- dem Lehrer zivciZimmer zur Wohnung Überwiesen.
Diises naue Scl)21l-L0cale isl an: 8. Dec. v. L;. feierlich cimgwoiH-ec worden.
Der Stockm-xisker 1111dScharfrichter Kuhn zu Kreukz burg rettete znr Nachtzsic den im rrunk'enen Zustanöe
in dem Scoder-Fluß gofallenen Tagearbeich Jakob Sori. Stralsund. Zn“. Monar „Decbr. v. I., find aus
dem Greifswalder Hafen
0 Las: L_- Dromc Weißen, 103 z 0 ; Roggen, 08 - 2 ; Gsrsre,
in fünf Scßiffin ins Ausland verladen worden. ES liesen *.*" selbigen JJDOtiat an Schiffen ein: zu Siral'zund 9 von 53 Durchschnittslasten
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vvn denen 14 mit Ballast, die übrigen 5 aber mit Be-
Wolgast
zusammen 19|Schiffe von 55§ Dnrcl)schnittsla,
|Preußische Staats-Zeitung.
GreifSwald 5
5
751 ck60
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traide, ingleichen mit Papier,
Saat, Leinsaac und etwas Stückgut ankamen.
Es liefen an Schiffen aus:
aus Stralsund 1 von 9 Durchschnittslaften, Greifswald 5 Wolgast
zusammen
hatten.
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Salz, Timorhee unl
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Monats unweit von hier
Hiilfe war.
Trier.
Ich irre
Das Anschwellen der Flüsse hat, nach Ab, ' lauf des zu hoHen Waffersrandes, dle Schiffahrc perio- disch begiinstigt, für den Waaren-Tvansport war dies Cricichternng um so crwiinschter, als dieLandwege dnrl; die anhaltend maße WitterUng sehr verdorbcn words:; sind, vor dem Frühjayr kann für die Herstellung der Scraßcn nur wenig gxleisrec meinden mit den dringenden Ausbesserungen der dnri. die Ueberschwennnungen an tnehrrren Stellen theils ver, schütteren Wege in der 545102 der Fltisse und Bäch; für den ganzen Winter beschäftigt sind.
Königliche
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Freikag, 21.
mitten ins Gcwäffer
niI,
trieb,
werden,
Schauspiele.
Donnerstag 20. Jan. Jm Schanspielhause: Phi. dra, Trauerspiel im 5 Abtheil, von Racine. Hieranf: _ Dcr Räuberhaupr man n, LUsTlV, in 1 Auszug, von C. Lebrkm.
Jm Opernhause: sck)e Oper ill 2 Abtwcilimgen, OITUsik“ von Rossinx.
ierauf: Kirlinz, großes pantom. Ballet in 3Abcheii. vom Königl. Ballecmeiscer Hrn. Tims.
oder:
_ 8 Schiffe von 263. Durchschnittsl, “ welche außer Getraide und einigen geringen Quantitä- ten von Buchweikzen und Erbsen nur Ballast geladen
Ein von Svenbnrg kommendes, nach Rügen. * walde bestimmtes gedeckces Boot kenterte am 17. vieles an der Rl'xgenlcl)cn Küste, und der Führer desselben ertrank" nac!) bewirkten Flott,- machen des Fahrzeuges, indem ein heftiger Windstoß ez der Schiffer stel) alleixé daranf befand und beim Umschlagcn in der Nähe kellli Um sich möglicher Weise zn retten, hatck. er sich an das Boot fest gebirtiden.
Bei dem heftigen Sturmc am 17. chr. und wäh- [Zend eines starken Schneetrcibcns hac fich cin Hidden,- 1cer Boot in der Gegend von Belsin umgesegelt,1vo- bei fünf Menschen, alle vor Hiddensee, ertrnnken sind. Die Leichnam: sollen bis jetzt noch nicht wieder aufge- funden scin.
weil die Ge
Tancred, hcmoi:
Meteorologisck) e
Beobachtungem !Baromctcr [Therm [Hi)gr. [Wind | Witterung.
18. Jan. [A. 280 0“ ._00“ F. 27010?
19- Jan.
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Gedruckt bei Feisier.
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S. srcrnhcll- Frost, SW S*chn.,ch.,Nachtch: SW U'Üb, Sonnenblick
Redacceur I o h n.
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„UH 17.
Berlin, Freitag,“; den 21sken Januar 1825-
]. Amtliche Nachrichten. Kronik'desTages. l
Das Königs
Ste 9 er zu Frankfurt Rechnungs : Reith bei in *locs'oam zu ernennen und das P Allerhöchstselbsc zu vollziehen geruht.
a. “O. O. zum Geheimen Ober- der Ober - Rechnungs - Kammer arent für demelben
11. Zeitungs - Nachrichten.
Paris, 14.
(wie gestern gemeldet worden) “zung di'r Depixcirten; .4ten Artikels (über die loans) in das Gesetz wegen der * dabei) von dem Gesichtspunkte aus, der cm*:r Discussion unterworfen sey, dem in Gesetze nicht hätce einverleibt werden in Aller Herzen und in der Noth- Gcseß, das man gar nicht ver- werfen dürfe, dura“) eiiien solchen Artikel der Verwer, Da Überdem die zu Gunsten “der fraglixlxen Apatmge in Bezug genommenen Oröon- Wich fl'i'ihcr crimson seyen, gigsben und da solche mitßin von er
Artikel , ' Rede stolxenden
* sollcn, weil dieses, wendigkcir begrünöi'to
xmlg ausgeselßt werde.-
Ausland.
Jan.
xiritäc axisgegangen, so Wiilldi'l'e er sich
Ministi'r ,
sich, alle Prärogativen dcr Königl. dielclben dcr Dcliberacion der Kammern unter-
lverfen kämmen , lcyn.
zwai äußerte, ?angel an polit
Gesetzentwurf Arti
Aus diesen nahme dcs fraglichen „L_ der, (wie gestern, na 1303116 gemeldet worden) daß es von Siiten
welche durch ihrs Stellung dazu Würde zu verthet-
als der König die Charte ner Dictacorial ; Au- sShk, wie die
Hr. v. Labourdonnaye der fich in der vorgesirigen Siz- Kammcr gegen die Aufnahme des Apanage des Herzogs von Dr- Civilliste erklärte, ging daß Überhaupt ein
berixscn
über welche diese Ordommnzen erhoben
Griinden widerseße er sich der Auf- Artikcls. - Der General Foy, ch dem vorlänfigen Berichte der im Eingange seiner Rede der Minister ein
ischer Redlichkeit seyn würde, in einen
kel einzuschieben, die, ohne mit den
vorhergehenden in Zusammenhang zu stehen, nur unter der Gunst der erstem durchgehen könnten, erklärte je- daß dies bey dem vorliegenden Gesetz-
entwurf nicht der Fall sey und sprach stil) zu Gunsten
„ “doch weiterhin,
désselben aus. -- Apanage in Grundbesitz - sei); er erinnerte
ternelmmngen de
die Frage auf:
Apanagen die Mittel gefunden, Herrscher aufzutreten.
Aenßemmg) Hr.
Hr. Berthier behauptete, das; die höchst gssäl)rlicl) für den Thron
aus dcr früher:: Geschichte an die Un- r Prinzen gegen die Könige und stellte
ob jene nicht gerade in
ihren großen
gegen ihre legitimen (Murren erhob sich hei) dieser Berthicr stimmte daher für das Amen- dement des Hrn. Bazire.
Der Gros; -Siegelbewal)rer trat demnächst auf,
beantwortete zuvördersr die Einwürfe gegen die Arti- kel 3 und 5 des Geselzentwurfs und ging ?leen, welche gegen . „ u er. Majssxät haben den Regierungsratl) halb zurüik gewiesen, weil er worfen sey und Schwierigkettsn aber das in der That ein Grund? Discnssion darin“, wohlan, so wollen wir discutirep; es zeigen sich Schwierigkeiten? wohlan, prüfen wir lie.
sodann zu den 14. Artikel gemacht worden, Ein Redner (sagte er) hat den “Artikel um des- einer Disi'mston unter- enthalte. Zsr denn C6 ist STOff zur
Man hat Zhncn gssagr, das; die „Bewilligung von
Apmiagc in Griindbesikz für Staat UNd „Thron gefiihr- licl) lei); man hat Beispiele aus der Gejchichte unlerer „
bürgerlichen Unruhen angeführt. Aber siiid denn die' jclzigcn Umstände den damaligen gleich? Weil ehedem Gefahr damit verbUnden gewesen, muß es darum noth- wendig anch jetzt gefährlich seyn. Sind denn überdem die Gruwdstüéic von denen hier die Rede ist, von sol- cher Bsdeuixmg, das; sie ernsce Unruhe einflößen könn- ten? wir glauben es nicht. Andere endlich haben den Artikel mm deshalb angegriffen, weil er nicht am rack)- ccn Plaße sey; aber, wie man Ihnen schon gisagc hat, meins Herrn, dcr Artikel ist in der That an der rech- ten Stelle, und ich meinerseits muß Ihnen sagen, er ist nicht allein nützlich, sondern für das Staats-Znter- esse unerläßlich; dsnn wie sollte der Staat, ohne diesen Artikel, seine eventUellcn Rechte auf die Apanage des Hauses Orleans bewahren. Der Artikel, den man aus dem Geseß entfernen will, ist sonacl) gerecht und noth- wendig, uns gebot die Pflicht, densclbcn in Vorschlag zu bringen , Ihnen gebietet die Einsicht, denselben an; zunehmen; Sie werden mithin den Vorschlag des Hrn. Bazire zm'i'ickweiscn.- Rail) dem Groß-Siegelbewahrer spi'acl) Hr. Bourdeau, der die ONeyimng des Hrn. Ba- zire theilte; Hr. I)?echin erging fiel) in einer histori- schen Darstellung, wie nach denkwürdigen Unruhen und Umwälzungen die monarchische Regierung in Frankreich wieder [)ergestellc worden sey; aus demselben Grunde wie General Foy stimmte er zulekzc für den_Artikel. Hr. DUDOU fand, daß der Bericht der Commisjion nicht die erfordsrlichen .Details in Ansehung der Apanage des
auses Orleans enthalte und mithin der_auf den 2ten Artikel bezügliche Theil des fraglichen Gelelx-Entwurfs unvollständig sey nnd dermalen nicht verhandelt werden könne; deshalb unterscüßte er den Vorchlag des Hrn. Bazir-e.
Die Minister des Innern erklärte die Discus- fion für hinreichend vorgeschritteu, um zu eiiiem Schluß zu kommen. Ueber die Frage: Job der Zweig Orleans die il)m im Jahre 1814 zurückgegebenen Guter besitzen solle, könne keine Discussion entstehen. Unter wel- chem Titel er sie besißen solle? das 17i_der Punkt „üßer den gestritten werden könne. Das_ Gelekz l)a_be,die1_een Punkt festzustellen. Indexn es entlcbeide, da!; die EU:
tsy und Apanage gegeben 1eyen und evcntucsl dchroti-
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