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festen Schloß Anatolico verwahrt, und die nach Zat1xe gefiüchtccen werden von dem dortigen Gouvernement m der Quarantaine festgehalten. Ein Truvpenkorps von 3000 Mann, welches das Nkeisce zur Herstellung der Luhe beigetragen, befindet sich bsrcßts wreder vor Pa- tras, und 13 Schiffe b1ockiren diese Festung von 9er Sceseite. Alle Briefe rühmen _den Getch dex alle Cm- wohner des Peloponnes bei die1em Aztlaß bejeelce, und der die Kraft der Regierung nur verstaxken kann. Ueber die vereitelten Pläne Warwakys und deiner Parket, zu der sie!) alle »))?oreocen- Häuptlinge bekannten, herrsche
:be'cl reiblicle “*reude. ur Triest, )5.1ckFebr. Der Lordz-Oberkommissär Adams isi am 10. Jan, von einer Rcipxnach det1_,G61väs[ern von Morca zurüélgekommcn. „Colycocroyrs Papcere sollen sich in den Händen der grzechqehenIxchterungpe finden , und dadurch viel Licht aver Warwakcs Ver1uch
vcrbreiter haben.
Seit wenigen Jahren hat der Gebrauch des Eßjens eine auszerordemliche Ausdehnung erhalten. In prel'en Fällen ersech es Holz und__T§)?aucr1v*erke. _ Man versernxgc eiserne Beccftellen, Sxxlx-tnsrane, Bruckeenck Wafférebehßl- ter, Straßenbahnen, Giebel czn den Hau1ert1. Kurzxxcvl) hat man in Liverpool eine erche „gebaut, derexn Psor- ler, Decken, Thüren, uneanlrck) vtyxes unh großes Feu sterwerk, Kanzcl und architektonlrije Zterrxachen von Eisen gegossen sind. Da das SM" „119 “Ychuxlxlang und 47 breit ist, so kann chu fick) xctzen Begrrn ma- chen, in welchem großen Mexaßstabc, dtexe Acbcxtctrlßus- geführt worden sind. Ob (tragt 1)terbet etuAÖsxen-Ltclxs „Black) bei solchen Eisenmaffen keen): galvantjcye ?Wpan- nung, keine magnetische WirktMg cmcroeten wrrd .
- Der Eigencyämer einer zu anglcy angelegten Spinnerei wollte sein Gebäude um emxStokaerk er- höhen, ohne Verletzung des Dacl)c_s. Mtxcclgc Oer; yy,- dramiscbcn Presse hob er den Dachstuh] akg jeder SUT?- 8 Zoll hock), lief; dann gleich um ro vtel aufmauern und wieder heben. Auf die1e Arx braKcl)te maxx den 30 Meter langen und 10 'Mecer breiten BJU 10 Schu» hoch im Stande. Obgleich d_a_s Dchxsub-er 160,000 Pfund schwer ist, so hat doch jemc-Jejrtgketr neck): Je- ljcten. Nicht ein DacOziegel tft zerbxochey und der Ge- winn dieses Verfahrcns gegen das des 2(_bcragensK und Wiederaufbauens des Daches auf €* an er1parcen „Kosten
recknec worden. be .ZOas Morning-Chronikle sagt: „Selten hat noch
Seewassers ist daher keinem Zweifel mehr unterworfen Sollte auch in einigen Fällen durch Uebermaaß des Schußes' Verderbmß eintreten, so wird dadurch nur die Kraft des beschülzenden Prinzips um so mehr bewiesen, Und man wird später im Stande sein, den Grad des Schulz“ so einzurichten, daß man entweder das ganze Kupfer oder 7125, «Z, :I,- oder irgend ein Verhältnis; desselben naa; Belieben zu fichern, im Stande sein dürfte.
Inland.
Elberfeld, 15. Febr. Am 14. ONärz d. J. Wird die dritte General-Versammlung der Rheinisch-Weß, indischen Kompagnie hieselbst statt finden. Mittels «„ nsr Bekanntmachung vom 12. d. hat die Direktion der Kompagnie alle “Mitglieder derselben zur Theélnahme an dieser Versammlung statutenmäßig eingeladen und damit zugleich die Anzeige derjenigen Handelshäuser in einer Anzahl der bedeucendsten Handelsstädte des In, und Auslandes verbunden, bei denen, außc-r auf dem Haupc-Komtoir der Kompagnie und bei allen hiesigen Banquicrs, die im April fäkligcn Zinsen der Akcitn der Kompagnie, so wie die etwa noch unerhoben gebliebene C'xrra-Dividende des vorigen Jahres erhoben werden können. (Zu Borlin die Herren Mendelssohn und Fränkel and C. W. J. S-xhtxllze.)
Gumbinnen. Am 3. Jan. wütHcte ein heftiger Sturm aus Süd-SÜd-West, wodurck) das Wasser aus dem curischen Hase so sehr anscywoll, daß es, wie schon
und die niedrigen Gegenden des Heidekragschen- und des NiederungSkrcises überschwemmt wurden. In den am Hase liegenden Ftscher-Dörfern sollen die Wellen sogar über die Häuser gegangen sein, auch will man zu g1eicher Zeit in mehreren Olten des Heidekrugscheu Kr. cin Beben des Erdbodens wahrgenommen haben, wobei im Dorfe ?lkminge mehrere Scuben-Oefen cim gestürzt und Fensterscheiben zerspruagen find.
4 Magdeburg, 10. Febr. Die Preise des Getrei- ,
des und besonders die des Waizens haben fich im Mo: nac Januar etwas gehoben, was'l)ier in den starken Abladungen uach Hamburg seincn Grund bat. Die Preise des Zuckers smd im Steigm, die des Kaffee aber unverändert geblieben, wenn gleich solche in Hamburg sich gebessert haben. Es ist im Monat Januar der Handel mit Getreide und Wolle etwas lebhafter, als voryin gewesen. Dée Leipziger Neujahrsmcfse ist für
eine wiffensclmfcliclw cherstzchung die Auxmerkxquert und Tl)e:lt1aymc in einem jolchcn Grade tn AUUU'UC!) genommen, wie die von Hrt1.-Hun1phry Davy vorgx- schlagene Sicherung des KupxerchlÜags der Sch:sse durch den Kontakt mit einem posttwen Metall. Ager. dings ist das Gelingen derselbet1__auch von hyhem Wer- the für die Nation. O)2e1)rere önexrtltche Bl-atter habex neuerlich Angaben geliefert, welche das frtzhern Hon- nungen sehr [)eraszftimtncn schienen. Dtejqe gkjben zu sorgfältigen Untersuchungen“Vcranlaffung, dle fur.H,rn. Davys Anweisung sowohl m Beztehung agf Reu1lxcf)_- keit des KUpfers als Verhinderung der Oxtdatton dx)- ;"elben sehr günstig ausfielen. Cine Yacht, welche am Monat Wkai die schülzande Vorrxchtung erhalten hatte,
wurde vor einigen Wochen untersucht, und das Kupfer
fast ganz unverändert gefunden. DerselbeFall hat auch bei der Arethusa in Plymouth statt. Von Neapel er-
hält man Nachricht, das; der Seriygayatam, mac der- selben Vorrichtung versehen, dort m 1einem Kuyferbe- schlag vollkommen unverletzt gefunden wurd_e. Dre von Hrn. Davy vorgeschlagene Pkethodß zur-Bexchüßung des Kupfers an den Schiffen gegen dxe Emwcrkungen des
Gedruckt bei Feister.
die Wollenzeugfabrikanten sehr schlecht gewesen; dagegen versprick)t man fick) von der Braunschweiger Messe einen günstigeren Erfolg. In dem Handel mit Vieh werden insbesondere magere Schweine sebr gesucht und verhält- nißmäßig gut bezahlt.
Königliche Schauspiele. Mittw.23. Febr. Jm Schauspielhause: Der stand- hafte Prinz, Don_Fcrnando von Portugal, Trauersp; in 5 Abtheil., von Calderon.
MUL“) rOlOgische VeOÖachtungen. Barometer | Tberm-l Hygr-l Wind! Witterung. trüb, Regen, Wind- tri'rb, Regen, Wind- ]rrüb, frisch.
21. Febr. A. 280 LH“ +3Z0“ 759 W. 22. Febr. F. 280 3“ "!"-Ho“ 799 W. '))?.280 4“ +40“ 630 I?.
im Monat Decbr. der Fall war, bis Heidekrug vordrang, _
Dies reicht aber nicht hin,» denn es ist nothwendig, daß
_vergütec dem Kapitalisten, der ihm sein Geld anver-
Redacteur 3 Wk *
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Preußische Staats-Zeitung.
„7,9; 46.
Berlin, Donnerstag, den 24sfen Februar1825.
[. Amtliche Nachrichten.
Kronik des Tages.
Der Königl. Hof legt Morgen den 24|en dieses, die Trauer auf 3 Taae an, für Se. Durchl. denHerrn Herzog Friedrich 17. von Sachsen-Gocha.
Berlin , dcn 23sten Februar 1825. v. Buch, Ober-Cerem.-Mei|er.
Angekommen. Der Königl. Großbrittanische Legations ; Secretair bei der Gesandtschaft am hiesigen Hofe, William Temple, als Courier von London.
11". Zeitungs-Rachrichten. A u s l a n d.
Paris, 17. Febr. Zu der gestrigen Sitzung der Deputirtcn-Kammer berichtete Herr Hüerne v. Pom- mense über das Geseh, betreffend die Herabsetzung des Zinsfußes der Rsnten. Die in der vorjäyrjgcn Sitzung vorgenommene gründliche Prüfung des vorliegenden Gs- genftandes hat, sagte er, keinen chifel über den Griind- satz [)ervorqerufen, daß der Regierang das Recht zu- ftel)t, die Renten nach ihrem Nenmverthe zurückzubezah- len. Hiernach wäre der Punkt Rechtens entschieden.
die Maaßregel der Herabsetzung des Zinsfußes auchvon der Seite der Billigkeit gerechtfertigt werden könne. Daß der Zinsfuß jetzt niedriger ist wie früher, ist eine in ganz Europa bekannte Thatsache. Wenn auch wirk- lich das auf Hypotheken geliehene Geld meistens noch 5pCt. trägt, so liegt der Grund in den Schwierigkei- ten,? welche die gerichtlichen Formen darbieten, in der geringen Sicherheit“ für die regelmäßigeZinszahlung, in der Schwierigkeit, das Kapital wieder zu erlangen, in den Unam1ehmlichkeiten und Kosten, die mir joker Ex- propriacion verbunden smd. Der Grund und Boden trägt nicht mehr, wie 3 pCt. Der solide Kaufmann
traut, nicht mehr wie 4 pCt. Die „Bons des Königl.
Schatzes werden zu ZpCt. diskontirt, und es wird ihm
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Warum aber soll denn die Regierung allein einen so hohen Zinsfuß bezahlen, da doch ihren Gläubigern die Erhebung der Zinsen so leicht wie möglich gemacht wird, da dieselben durch Verkauf an der Börse ohne Schwierigkeit, ohne Umstände, ohne Zcitverlusk zum
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Kapital gelangen können? Freilich smd se der iNöglichkeit eines Verlustes ausgesch, fie haben aber auch die Aus- sicht auf Gewinn, und wahrlich in dieser Hinsicht dür-
ct: die Kapitalisten, die ihr Geld in Renten angelegt
hab:", nicht klagen, denn seit zehn Jahren ist das Ver- hältniß ganz zu ihrem Vortheil gewesen. aber nicht einwenden, die Rente sei nur um Weniges höher, wie das Pari, und sie müsse erst dén Cours von 125 erreichen, ehe fich behaupten lasse, daß für diese Arc das Geld auszuthun der Zinsfuß von 4 pCt. von der öffentlichen Meinung als hinreichend angesehen werde. Man darf, behaupte ich, dies nicht einwenden, weil ganz ohne allen Zweifel der Cours der Rente viel höher sein würde, wenn nicht das Publikum durch die Besorgnis; einer Rückzahlung abgehalten würde, fie hö-
Man darf
[)er zu treiben. Seit neun Tomaten ist die beabstchtigte
Herabsetzung des Zinsfußes der Renteallgomein bekannt.
Z| daher nicht anzunehmen, daß die Inhaber von Renten dieselben längst verkauft hätten, wenn sceirgend ein Tittel gehabt hätten, ihr Geld eben so vortheil- [)afc anzulegen? Daß diE Rentcniuhaber dies äber nicht gethan, darf man sicher annehmen, weil solche Maaß- regelu sick) dnrch einen bedeutenden Fall der Rente kund gethan haben würden. Es uncexliegt also keinem Zwei- fel, daß der von der Regierung bisher bezahlte Zins- fuß zu hoch ist, und" so'mxt ist auch die Frage über die Billigkeit der INaaßregel um so mehr zu ihren Gun,- sten entschieden, da man ihr nicht einmal vorwerfen kann, die Renteninhaber würden durch dieselbe über- rascht und müßten sick) unvorbereitet einer Verminde- rung ihrer Einkünfte unterwerfen. Sehen wir nun auf die Folgen jener Maaßregel. Ihre vollständige Ausführung wird eine Erleichterung der Steuerpfiichti- gen bewerkstelligen; eine Erleichterung von dreißig TRU- lionen, die man zum großen Theil der jetzt leidenden Klasse der Ackerbauer wird erlassen können. Aber dies ist in den Augen der Kommission noch nicht der größte Vortheil, den die Rentenherabseßung zur Folge haben wird. Die Herabselzung des Zinsfußes überhaupt ist der wichtigere Vortheil, den die Regierung von der vor- geschlagenen Maaßregcl erwartet. Diese Hoffnung muß begründet werden. Es ist notarisch, daß in Eng- land und Holland, wo die größte Wkasse disponibler Kapitalien vorhanden ist, der Vorzug stets denjenigen ;Papjcren gegeben wird, welche die größtmögliche Aus- sicht auf einen Gewinn am Kapital darbieten, und de- ren geringer Zinsfuß eine Herabseszung odcr Zurückzah- lung weniger besorgen läßt. Das vorgeschlagene Gesc?
imrncr mehr Geld angeboten, wie er verwenden kann.
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