1825 / 50 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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Skaats-Zcitung.

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Allgem'eine

Preußische

M 50.

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[. Amtliche Nachrichten.

Kronik des Tages.

Jm Bezirk der „Königl. Regierung -u Gumbinnen ist dem Pfarrer Zohswich zu .Ko- ulteu bei Ortelsburg die 2te Predigerstelle in Czychen etlichen worden. Zu Magdeburg ist dem Prediger Gebhardi zu

' [sen, die Verwaltung der Pfarre Waustawe in der «jdzesSalzw-xdel interimißisch mit übertragen,

. der Rektor Michelmann zu Gröningen, zugleich u'm Prediger zu „Dalldorf, in der Diözes Gröningen, nannt and __

' die erledigte zweite evangelische Pfarrstelle zu Bet- zendorf, Diözes Apenburg, dem Prediger Hilgenfeid zu Stappenbeck verliehen,

dem Predjger Wohlleben zu Zeppernick ist die erledigte evangelischeOberpredigerskelle zu Ziesar kon- ferirt worden.

Abgereisk. Der Regierungs-Chef-Präfident Frei- herr von Hagen , nach Minden. _

11. Zeitungs - N achrichten.

Ausland.

Paris, 22. Febr. Gestern sprach der General

- *“ [ Foy in der Deputirten ; Kammer gegen das Enr-

, * ck H' schädigungs-Geseß. Der Zweck des vorliegenden Ge- " setzes, sagte er, ist, französisches Geld in die Hände der

Emigrircen zu schütten. Die Emigrirten haben nicht gesagt; ihr Ruhm ist es also“nichr, den man berüch- sschtigen muß, sondern nur ihr Recht; wobei-nicht ver- ; ' geffen werden darf, daß wenn se auch in der Kammer, " der Zahl nach, zwei zu einem smd, so snd ste in der Nation doch nur einer_zu hunderttausend. Sie sagen auch, daß ihr Eigenthutns-Recht verleßc wordx:r* sei; dies ist aber nicht minder mic anderm Etgenthum, als dem an Grund und Boden, geschehn, und ich kann mich nicht überZeugen, daß die Rechte der Emigrirten ' » , einen Vorzug verdienen. Ich sehe in der Emigration K ' ' Uichts Edles. Alle Völker bestrafen die Auswanderung

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Berlin, Dienstag, den xften Mä-.rz18:2„5-

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mit bewaffneter Hand ,. und thäten ste es nicht schon, so müßten zu diesem Ende Geseße gegeben werden, wenn die Nationen nicht den Vorwurf eines verab- 1cheuungswürdigen Salbstmordes auf fich laden wollten. Will man aber Entschädigungen für die Verluste der Rcvol-utior1reich-:n, so muß man ste gleichmäßig ver- cixeilen, und sie den „Mitteln des Landes anpassen. Frankreich erfreut" fich, nicht eknes so hohenWohlscandes, wie Ian es hier gesagt hat. Der Pächter hat Müh?- seinen Zins zu._ bezahlen, dEr Fabriken-Jnhaber, seine Arbeiter zu erhalten. Gebt es also nicht zu, daß aber-_ mals für ,eineMtlljardePapier ins Landgestoßenwerde, wodurch der Geist der Agiocage einen neuen Schwung erhalten wird, und wodurch schlimmere .Uebel, als durch wirkliche Auflagsn,- hervorgebracht werden können. Der“Finanz-Mi-ni'ster, der hierauf das Wort nahm, schilderte das Gesetz, als nützlich, als unentbehrlich. Duxch die Charte, sagte er, und durch das gegenwärtige Gepe?- wird der Grenzstein geseßt, vor weichem die all-

.„gemeine Ordnung jede Privatforderung still stehen heißt.

Beide aber erkennen die Unverleßlichkeic des Rechts der gegenwärtigen Eigenthmer an. Der Minister recht- sertigte ferner die Emrgratéon gegen die gemachte Anschuldi- gung, besondern Eindruck brachte in der Kammer sein Ausruf hervor: „,-Was ist das Loos der bezeichneten Schlachtopfer gewesen, die nicht ausgewandert find; was wäre das Loos des erhabenen Stifters der Charts nnd des Königs, der uns regiert, gewesen, wenn fie nicht ausgewandert wären?... Was wären wir selbst geworden.“ -- (Wir befiszen bis jetzt nur den Anfang dieser Rede; die Folge morgen.)

Rente'104. 15 bis 104. 45.

London, 18. Febr. Se. Mai. der König haben vorgestern in Ihrem Schlosse in Pall-Mall Cour 9?“ halten; der Botschafter von Frankreich, die Gesandten von Neapel und Dänemark , und sämmtliche Minister gad Groß-Staats-Beamte waren anwesend. Der Fürst von Polignac hatte eine Privat-Audixnz/ zu wel- cher auch Hr. des Chesnes eingeführt wurde, um die

*dem höchstselégen Könige Ludwig )(?111. von Frank-

reich verliehen gewesenen Insignien des Hosenband-Qr- dem:, im Namen Sr. Maj. Carls )(. Sr-Königl-Majo zurückzustellen. Der Sicilianjsche Minister, Graf von Lucolf, und der Spanische Gesandte, Rieter de los Rios, hatten Privac-Audienzen und überreicht?" ihk? Beglaubigungsschreiben. Der Honorabte Fred. Cath- e_arc wurde Sr. Ma]. vorgestellt, als neuernannter Ge- ]andter bei dem Deutschen Bunde, -- Nack) der Cour hielten Se. Maj. Geheimen-Rath, in welchem der Re- corder von London über die, in den Januars-Séßun- gen gefällten Todes-Urtheile Bericht erstattete.

Es smd bereits viele Mitglieder der katholischen De“ putation, die aus beinahe funfzig ausgezeichneten Mix-