1825 / 91 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung, Wed, 20 Apr 1825 18:00:01 GMT) scan diff

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noch zu bestimmenden Stunden leiten. Praktische Ent- bindungskunde mic Uebungen am Phantome crägtProf. Dr. Henne 4mal wöchentlich von 5-6 Uhr privatim vor. Derselbe erbietet sich denen, welche es wünjcven, fie bei geburtshülfliehen Operationen zu wiederholen. Geburtshüisliche Klinik lehrt Prof.Dr. Henne privatim. Ueber Diätetik der Schwangau, Wdchnerinnen und Neugebortien wird Prof. [)r. Henne Lina! wöchentlich lesen von 4-5 öffentlich. Phildsophische Wissenschaften. Die Pra? tische Philmophie lehrt Prof. Dr. Herbart nach seinem Lehrbuchs: Allgemeine Praktische Pyilosophie, in 4 wd- ckentl.St. von 7-8 privatim. Logik und Eucyclopädie der Philosophie trägt nach seinem Grundrisse der all: gemeinen reinen Logik in 2 Wochenst. von 7-8 [)r. Ohlert öffx'nkiich vor. Die Psychologie trägt Prof. Dr. Herbart 4mal in der Woche von 8-9 öffentlich vor. Die PZeraplwfik in 2 St. 1)r. Ohlert privacim. Ueber des Kartesius Meditationen wird Dr. Gregor für die- jenigen lesen, welcbe des Prof. Harbach Vorlesungen mit größerem Nutzen hören wollen, 2mal wöchentlich, Mathematische Wissenschaften. Ebene und sphärische Trigonometrie, nebst Einleitung in die Geo- däsie, lehrt in 4 wdchentl. Sr. Prof. Dr. Wrede pri- vatim um 8. Die höhere Gromctrie trägt derselbe in 4 St. öffentlich vor. Einige schwierige |crcome1rische Probleme, vorzügl:ch_ ais Anwendung der sphärischen Trigonometrir, wird ])r. Scherk 2mal wöchentlich zeigen öffentlich. Analytische Geometrie der geraden Linien, der Kegelschnitte, der Ebenen und der Fiächen wird derselbe 4mal wöchentlich vortragen privarim. Die analytische I)i'echanik trägt öffrnlliä) in 4Sr. de_rWocl)e vor Prof. Dr. Bessel. Die ONaschinenirbre Prof. Dr. Wrede in 4 St. von 10-11 privacim. Die Arithme- tik und Algebra lehrt Prof. Dr. Bessel 4mal wöchentl. um 9 privarim. Uebungen im Differenzial- und Inte gralkalkui wird Prof. Dr. Wrede öffentlich anstellen. Die Combinationslehre mic Anwendung auf Analysis mird ])r. Sch-crk 2111. in der Woche dffmtl. vortragen. Naturwissenscbaftrn. Physik", theoretisch und mit Versuchen, wird Prof.Dr. Hagen rägltcl) von 7-8 privatim vortragen. Derselbe wird am Mittwoch und Sonnab. die physische Optik von 11 - 12 öffentl. leh- ren. Zoologie lehrt Prof. v. Baer Hm. wöchentlich von 12 - 1 privarim. Derselbe leitet die Uebunqen im Zergliedcrn imd Bestimmen 'der Thiere am Nk'ictwocb voii'2 - 5 öffentlich. AUgrmeine Botanik lehrt Prof. Dr. Eisenhardt 5m. wöchentl. von 4 - 5. Derselbe erbiecet-sicb zu botanischen Demonstrationen 1m. in der Woche und wird botanische Excursionen leiten. Staats; und Kameralwi]senschaften. Land- wirthschafr liest Prof. Dr. Hagen d. j. in 4 Wochenst. von 8 - 9 öffentl. Die Scaarswirtdschaft trägt der selbe in 4 St. wöchentl. von 9-10 privatim vor. Die FZnanzwissenschafc wird derselbe auseriangen privacim le ren. . ' Historische Wissenschaften.'DiebibliscbeAr- chäologie lebrc Prof. Or. Wald d. ä. iu4Sr. der Woche von 8 - 9 öffentl. Geschichte des Mittelalters trägt Prof. [)r. Voigt in 4Wochenstunden von 8-9 öffentl. vor. Geschichte der Menschlichen Kultur erzäherrof. 1)r. Drumanu in 4 Wochensk. von 9“ - 10 privatim. Geschichte'der Macedonier und der aus der Monarchie Alexanders des Großen cutsiaudenen Reick» derselbe in 2 St. wöchentl. von 11 - 12 öffentl. Geschichce der Griechen trägt derselbe an 4 Wochentagen von 11 -12 öffentl. vor. Prof. Schubert wird die Geschichte vom Ende des Sten Jahrh. bis zur Reformation 5111. in der Woche erzählen von 12 - 1 privarim. Derselbe die römische Geschichte von August bis zur Völkerwande-

36" . * Allgemeine

'ner dem medizinischen, und Prof. Dr. „Unger dem "* begangen werden, dies sei ein Akt, der von dem

rung an den 4 Wochentagen von 3-4 privatim. schichte der Kreuzzüge trägt Prof. Dr. Voigt in 2

In ZcZ-4 öffetiöl. ifoorj) EYe Wiederholmig' der al * . . , * " eschj te wird rd- 1“, chubert anstellen und S t t s gleich die geschici)tlich-praktischen Uebungen zu leitens ! r e u ß [ fck e a a - e 1 U n g.

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fahren am Mittwoch von 3 - 5 öffentl. Die diptv tischen Uebungen für Rechtswissenscyaft und Gesel" wird Prof. Dr. Voigt in 2 St. wöchentl. sorts, " - - öffentl. Geographisch-genealogische Geschichte dcrv ' *“ neymsten deutschen Staaten wird Prof. Dr. Gas '

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4m. wöchentl. vortragen von 11-12 privatim. Pk Berli n, Mittwoch, den Lasten April1825.

ßische Statistik in 4 Stunden wöchentl. von- 10 _ derselbe öffentl. Geschichte der deutschen Dichtkunst zähle Dr. Hagen 4m. wöchentl. öffentl. Philologie. Anfangsgründe der Arabis Sprache wird Prof. Dr. Wald d. ä. privarim in n zu bestimmsndeii St. lehren. Römisckw Alterthü trägt Prof. [)r. Lobeck 4m. in der Woche von L* privatiin izor. dLeitrilnisSclU: Grammatik ivird [)r. Elle- . lehren in 1 w chem. „r. v. 11 - 12. Des Ari ' _ ' pdanes rana; und squicczz erklärt Prof. [)r. Lobeck 1" Am tllche Nachrichten. 2 Wochensimiden. Zur Erklärung der Oden des Ho erbietec sich Dr, Ohlert in 2 St. der Woche priv

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der bürgerlichen Ordnung verursachten Störung be: stimmt werden kann, und deshalb so“ schwer nicht sein darf, als das Verbrechen in religiöser Beziehung ßroß . ist. In dem gegenwärtigen Gesche sind aber Sünde xn“?- JnLlphtioioYscye-i Seminar2 "Yo 'Prof-TLVr. - , UFOTF'ZYUMU ZerweäÉYr- Sie find es offenbar; und .' des *I aurus“ mphirryon in t. der och: ' - - _ * d ? * k- “" die "de M bestrafen, ist so aus- fcntl. von 5 -- 6 auslegen. Derselbe wird M. 6- .,?:",Fp“YUM?LaéxalißätveshY'ngaM YeTF-TZ drücklich ausgesprochen, daß man eine längst aus unsern Disputirübungen leiten. DenDialog (18 oradoribu: r W,. | n er?„„„„, „uhu Gesetzen verbannte Strafe deshalb wiederbervorgerUsen, (lc: 03U§i§ oorruyras _010c1uc3nki36mit fortgeseßcenS“ . g g * g ' und dabei nicht bedacht hat, zu welchem ungeheuer" und Sprachübungen wird Dr, Ellrich von 2 - 4 “Scandal die Anwendung dieser Strafe an “"Um ver-

Sonnab. erklären. Mufterstellen aus den Jtaliänis . . - “. * LVM?" Sünder Anlaß geben kann. Und wie will man Kiassikern wird Dr. Hagen in 2 wöcl)cntl..Sr. vortra Angekommen. Se. Durchl. d" General-Major il? anwenden? Soll der Henker den Verbrechex zwingen

Seminarien. Dem theologischen Seminarji/ “d „Kominandeur der Z“" L“"Wchk“BUIadkx Prinz uirdcrzuknieen und die Fackel in die Hand zu nehmen, Prof. 1):- Wald und Prof. Dr. Olshausen -vor, je *Hohenzdllrrn, vo," D“"z'g' * . um Kirchenbuße zu thun? Soll an der Thür des Tem- für die philoloqiscben Uebungen, dieser für die [)iftoris “Abgereisi. D'? KNM!“ Po""§*9'efixche außewr- dels, wo daso-Opfer des Sohnes Gottes gefeiert wird, kritisck)en. Die Uebungen im Polnischen Seminar ** "ckck“ GEWO“ W bevollmächtigte Minister am dies Sch0UsMl |U“, ßnden? Soll im Augenblick:, wo tec Konsistorialratl) ])r. Woide. Die Ucbungen im figen Hoxei Graf von Vril)", nach-Rheims. aus Um _Munde der _Priesker des Herrn Worte des rauischen Prof. Dr. Rhesa. Jm philologischen P . Trostes fließen, wo Friede uiid Liebe verkündigt werden, [):-. Lobeck. Jm pädagogischen Prof. [)r. Herbart. Ü" Böskw'M dcm-Volkx zeigen, wie man Gott und

' , Menschen trotzt? Dank ici jedoch den edeln Pairs ab-

Neuere Sprachen und schöne Künste. - . . englisax Sprache lehren Herr Frank und Friedlän gestattet., durch 5???" Einwrrkunq die Brstlmmung in

-* [ “' _ck: r. S b k“. ' - : . - * das Grieß aufgenommen wordeni d d'

Zl“ ZYJZL'LS Géapxxu), un? _ SMFIUOWD'U RFÜUY 11. Z e ] tu U g s - N a ck r ! (ht e n., Sacrilegium zu sein , an einem fißY-iwxf- YT, uunnd'

Sarkau. Die Tanzkunst Hr. Schink. Die chhen-i- ' * vor mehreren Zeugen müsse vollbracht worden sein. Wir

»))?alerkunst Hr. Wienz. . A u s l a n d. - . dürfen hiernach hoffen, daß kein anderer Mensch, als Oeffentliche Anstalten. .Die Königliche

* ein &Wahnsmniger vor die Schranken der Iuikiz- MSM Uiiiversltäts-Bibliocl)ek werden wöchxntlich 4m. in Paris, 13. Ayril- Die Discussion über das G'“ "eines _solchen *Verbrecixns werde vorgeführt werden. Nachamrraqs|unden geöffnex; die Raths- und Wa :*- wegen“ der Heiligchumsiiiiändung hac vorge- Denn jeder Richter Wird in “"er MM" HMUUUSWr rodtiscbe Bibliothek Lm. Die Sternwarte sieht u criiin der Depilklkkkn Kammerangefangen. Hk“ Wghnsum sehen. Es m nicht genug Gescße zu machen. der Aufsicht des Prof. Dr., Bessel. Die Nkünzsa ourdeau sprach zuerst dagegsn- Zuvörderst lodte “er Smd se grausam, so muß man auch unbarmherßige lung der Universität ist dem Prof. ])r. Drumann 'eBestimmungen des vdrgetchlagenxn Geseßes, dle slch Richter suchen, wenn sie angewendet werden sollen, geben. Die Sammlring derGypsabaüise nach An i_den Kirchxnrquh bezieht:; er berief fich aber aaf die Diese werden fich aber unter uuiern G2schw0rnm nicbt beaufsichtigt ])r. Hagen d- 1“. Das Mineralien-Ka a dem Justizminister it! der Pairskaminer gespxoche- sMÖMo DW FRS? davon w'kd sein, daß der Vikbrkck)“ der Prof. Dr. Hagen d. ck.. Prof. Dr. v. Baer en Worte, um zu ,beweiien, dar; der Theil des cheßes, ganz ungestraft dayon komuien „wird.. Dies F| die ua- Voisteher des zoologischen ?useums. Prof. 1)x-.x_ er das bloße Sacrilegium betreffe'„ zu, verwerfen s?“ küknche """ fich immer MSW, zeigende Wirkung zu dach steht dem MUMOK)?" Institute, Prof. ])x-„x cr Ministcr habe geiagt, das Sacrilegium könne heim-

K'ronikd'es Tages.

strenger" Straszskimmungen. - Hr- Ferd. v. Ber- chier. Ein Redner„ der die Zierde der christlichen Kanzeln im Anfange des vorigen Jahrhunderts gewe- sen ist, hat die Folgen der sich damals entwickeinden verderblichen Philosophie mit kräftiger: Worten geschil- dert. Was Vkassillon's prophUischer' Geist voraus sah- isc vor unsern Augen zur schrechlichen Wirklichkeit ge- worden"; alles was heilig imd ehrenwerth war, wurde umgestürzt Und mit Füßen getreten und allen die- sen Frevcln durch“ den Mord eines“ Königs die Krone aufgesetzt. Diese Zeiten sind vorbei, doch muß das Gesch der Möglichkeit vorbeugen, sie wieder entsiehn , und auch von Neuem die Priester des Herrn verfolgt, beleidigt und niedergemehelt zu sehn. Das ist der Zweck“ des vorliegenden Gesehes; und ist es auch nicht frei von Mängeln, gewährt es auch den Uebelryätern in reichem Maaße die Möglich-

rurgischen Klinikum vor. Die Maschinen und In „_SUUMU GMS Ukchk gestraft werden dürfe“ 1011927" mente, welche die Entbindungskunst „betreffen, sind sien Bruriheiluiig dem emigen Richter zu ubrriasscn Prof. Dr. Henne übergeben. Der botanische G :; wenn die Hriligthuw8schänduug aber öffentlichitatt steht unter der Aufsicht des Prof. Eisenhardt und *, sunden, so 1?! dkss U"? VMSHUUS des bürgerlichen Mittwochs und Freitags in den NachmittagSij esehes, welches jene frevelhafte Handlung bestrafen geöffner. - Üsse. Hierin, sagt der Redner, besteht auch meine usicht: die Heiligthumsschändung hat zwei Bestand-

eile; die Sünde nämlich und das Verbrechen. Wie sßer Hr. Iustiz-Minißer wxlxkstkt, "st gerecht" unc?)

. .* . otwendig, daß wenn die e wende rdnung dur

K ö " i g [ ' ck e S ck u sp * e l " 'ne öffentliche Handlung gestört worden ist,_ welche zu- Diensrag, 19. April. Im Opernhause. ZUM, ieich das religiöse" und das bürgerliche Gesch derlekzx, steiimale wiederholt: „Jessonda-“ Oper in ZAP? wie Handlung, welche man das äußere Sacrilegium gen, von Gehe. Musik vom Kapellmeister L. O!)" ' nnen kann, in lelzterer Bezithng, dem bürgerlichen kseße untergeordnet werde. Nur muß man daraus

Gedruckt bei Feißer.

Redacceur I' chiießeii, daß die Strafe nur nach Maaßgabe der in keit, ungestraft zu bleiben,'so sehe ich wohl die Schwie-

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