Fünfproc. Rente 101 F!"- 50 "- 35 C. Dreiproc. 74 Fr. 85 -- 75 C. -
London, 20. Mai. Jm Unterhause wurde am 17ten ein Antrag auf Abschaffung der Fenstersteuer mir 114 Stimmm g-gen 77 verworfen.
*. Hr. Brouqham kündigte grstern im Unterhause ; an, daß er am 25. „0. um Erlaubniß zur Einbringung Z - “ einer Bill, Behufs Errichtung einer Universität hiMlbsk- I bitten werde. ! Lord Wichwortl), welcher, zur Zeit des Friedens '“ von Amiens, Englischer Botsrhafcer in Paris war und die bekannte lebhafte Conferenz mic Bonaparte hatte, :. ist vorige Woche zu Knole mic Tode abgegangen. Der Courier erklärt das Gerücht, daß Hr. Strat- *" fort Canning in auseerordenrlicher TRisfion nach Mai- - land geven werde, für ungegrr'mdet. .
74 Folgendes ist der wesentliche Inhalt des von Sei- ten Großbritanniens und mit Se. Maj. dem Könige von Schweden und Norwegen unterm Sten Novbr. 1824 abgeschlossenen Vertrags wegen Unterdrückung des Skla. venhandels. Nach Artikel 1. haben Se. g::rannte *Ma- jeskät, mnRücksKht darauf, daß die Gescße von Schwe- den und Norwegen von jeher die SUavrrex unter kei- nerlei Fo'm anerkannt hach, um die Wkaaßrrgeln zur Unterd ückung des besagten Handels wirksamer und den bereits von Großbritannien ergriffenen ähnlicher zu Machen, die Vcrpfiichtung übernommen ,' mic Znftim- mung der schwedischen Reichsstände und des Srroxhéngs von Norwegen, zu denselben noch peinliche Gesetze hin- zuzufügcn, durch welche die Theilnahme schwe0tscher odrr - uorwegiscbkr Unrerthanen an dem Sklavrnhanzel nm ; eurer der Größe des Verbrechens angemessenen Scrafc ck belegt ntéden soll. “* Durch Artikel 2 “und 3 wird das geqenseitige Vi- sktatious-RsÖt in Ansehung der des Sklavenhandeis ? verdächtigen Schiffe festqeseßc, jedoch mit der Maas;- “ gabe, daß dieses gegenseitige Anhaltungs; und Durch-
,xx-„x '.“..-
K'HWW "."-W ' .'“,4 .'
Meerrs, noch in den europäischen Meeren außerha'b '" der Straße von Gibraltar, nordwärts vom 3'7sken Grade „ :" nördlrcher -Breite und innerhalb und östlich vom Me- ridan von Ferro aUSgeübt werden soll. 2. Daß alle Schiffe der K. Marine beider Nationen, die hiernach zuerrhm- derung des Sclaven-handels gebraucht werden, von ihren resp. Regierungen mit einer Abschrift der dem gegenwärti- gen Tractate beigefüqten Znstrucriomn, die als ein in- tegrirender Theil desselben anzusehen find, in Englischer, ' Schwedischer und Norwegischer Sprache versehen wer- ? „ ' den sollen; welche Justrucrionen, oHne gemeinschaftliche Zustimmung der hohen contrahirenden Parrheien , nichr verändert oder modrficirc werden dürfen. 3. Daß die Namen der verschiedenen, mir solchrn J::structionen versehenen Schiffe, nebst der Stärke eines jeden und den Namenihrcr Commandeure, von Zeit zu Zeit von _ der Masche, welche dieselben ercheilt “hat, der andern ho hen concrahirenden Parthei sofort mitgetheilt werden sollen. 4. Daß keine der beiden contrahirenden Par,- theéen bei ';ihrerONariue nicht mehr als zwölf," solcher, „ zu vorbesagten Vistcationen'ermächtigten Schiffe haben soll, ohne vorgängige Zustimmung der andern Parchei. 5. Daß das Vifitationsrechc, wie es'wcrhselseitig von den beiden hohen contrahirenkden Partheien zugestanden worden, gegen die Kauffahrteischiffe,welche unter Con- voy einer oder mehrererKréegsschiffe einer der “beiden Wkächte segelten, nicht direct in Anwendung gebracht werden soll. Sollte, gegen _aUe Erwartung, der Com- mandeur eines Kriegsschiffs einer der beiden Regierun- gen, die zur Unterdrückung des Sclavenhandels ge- braucht werden', triftige Gründe zum Verdacht haben, "* daß ein Schiff, unter Convoy der andern Regierung, wirklich Sklaven, die zum Verkauf bestimmtsmd, am
«.;, _
an;;
. MößÖ-„QYW-ijk-W ..ck-.k- *
490
? suchungs-Recht nicht innerhalb des mittelländischstr
' rend der Reise zum Handel an Bord genommen wor-
zuwider, mit dem Sklavenhandel beschäftigt sei, so s,
und ihm seinen Verdacht mirctzeilen. Leßrerer s.. dann, in Begleitung, entweder des Commandeurs y" Kreyzers selbst„oder irgend eines Officiers, den leßterq zu [einem Stellvertreter ernennen mag, zur Vifitacjo, des verdächtigen Schiffs schreiten. Der Commandeu der Convoy soll bei der Visitation der verdächtige. Schkffe und der eventuellen Anhalcung derselben, dtm Grins und wahren Sinne gegenwärtigen Tractats ge, mäß, alle mögliche Hülfe und Beistand leisten.
Art. 4. Besagc das:, um den Schiffen beider Nm tionen, die wegen Betreibung des Sklavenhandels au- gehalten worden, mit dem geringsteanirverlUsr nnd der wenigsten Unbequemlichkeir, das Urthcil zu sprechen, von den resp. Souverainen gemischte Gerichtshöfe, am emer glejchen„Anzahl von P?itglieder bestehrnd, ernannt werden sollen, zugleich ist festgesetzt, das; einer der be- sagten Gerirhtshöfe in einer der Bestfzuugen Sr. Brit: "cischs'n Maj. an der Afrikanischeu Küste, die bei Aut- :vechxclung Oer Racificaxionen „dieses Tractats namhaft zu machen ist, und der andere auf der Insel St. Bar- chrlemy in Westindien errichtet werden soll, die Sr. Maj. dem Könige von Schweden und “Norwegen 9 hört, wobei sich jedoch die beiden hohen contrahirende Parcheien das Recht vorbehalten, den Platz, wo da, Gericht innerhalb ihrer Besitzungen restdrrt, nach Be- lieben zu verändern.
Durch Artikel 5. verpflichtet fich jede der beiden" hohen concrahtrcnden Parchrien den Unterthanen der andern alle und jede Verluste zu vergüten, welche die respect. "Kreuzer derselben durch “geseßmidrrges uriö will;“ kührliches Anhalten ihrer Sch:ffe ihne'n verursacht haben.
Art. 6. handelt von den zu .forderdcn Und resp-zu gewährenden Enrschädrgung im Fall die Offiziere, wslche die zur Unterdrückung des SklavenhanQels bsstimmtm Schaffe befeyligen, dabei von den Sripulationen dieß! Tracracs abweichen. '. *
Rach Art. 7. Im Fall klare und unlängbare weise vorhanden, daß einer oder mehrere Sklaven mäh
den sind, das Sch1ff in der im Arc.2. erwähnten Weise angehalten u_nd ihm der Prozeß, grmachc werden. Fer; ner ist gegemeicig auögemachr, daß allx Kauffahrteéschiffe, welche iu der Nähe der Afrikanischen Küste treibend oder seqelnd innerhalb eines Grades westlich von besag- ter Küste, zwischen dem 20 Gr. N. „Br. und demselben Grade südl. Br. oder in irgend einem der Flüsse, Golf: oder Buchten dieser Küsten, innerhalb der oben angege- benen Gränzen oder an irgend einer Stelle innerhalb derselben vor Anker liegend angetroffen werden, gesetzlich- angehalcen und vor dieerrichceten Genehrsvöfe gestellt t_verdeu sollen. Vorausgesetzt, daß das Schiff sich-UM; jainex Einrichtung und Verhältnissen, als ein zum- Skqlavenhandel gebrauchtes Sch)iff darstellt. (In 9 Punkten werden dabei die C'tnréchcungen und Verhält- nisse angeführt, wodurch die zum Sklavenhandel be- stimmter) Schiffe sich von anderen unterscheiden.) ' Es sind neuere Briefe von C'ape-Coask-Castle ange- kommen. Es herrschte kein guter Gesundheitszustand in dieter Colonie. Die Ashancees hatten "nichts wieder um ternommen.
Nach Aussagen von Birmanischen Deserteurs undz Gefangenen aus der Affaire von Rangoon befand fich der General und P?inister Mountshooeza in der Nähe, mit dem Auftrage, den dritten Tag des kommenden Mondes den Frieden zu unterhandeln, wenn das Ge-
Beendigung des Krieges. wurde am 23|en Decbr. zu Calcutta mit einer großen
er sich selbst an den Commandeur der Convoy wende „
fechx ungünskig für die Birmanen abliefe: Da diés der- Fall war, so schmeichelt mau stel) mic einer baldige“ Der Sieg von Rangoon“
491,
der der General- Gouverneur beiwobnte, Arx denFeldmäusen angegriffenen großen Strecken wollen noch
Bord habe oder sonst, den Verfügungen dieses Trarta narade, , . . , , ' Salven undandern Luftbarkctten gesererc. nichr grün werden, und Mehrere Winterfeldcr haben
' erte- _ 111 anuover, 27. Msi. Ihre Königl.Hohciten, der -,umg_rpflügc werden müssen. Durch die in dixsem Jahre „zog und die Herzogm vom Cambridge,- haben ge- so war eingetretene Frühlingsjvittertmq ist für den tern, begleitet von Ihren durchlauchcigen Kandern, die Landmann in einigen Gegenden große Verlegenheit we- ßsage“ Rcfidenz verlassen, um fich über Düsseldorf, gen des Futters fla“ das Biel) und di: Schaafe, die so
“„"xüssel uud Calais nach England zu begeben. Die Ab; lange im Stau.: gefüttert werden mußten, entstanden.
.Zseuheét JJ. K.K. O.Ö. wird mehrere Pkonate dau; . _11. Brandenburg. - Potsdam, Die schöne ,n, und dürren wir der Rückkehr des durcl)laltcl)tigsten fruchtbare Witterung in den lcßcen acht Tagen des Mo- _";neral-Gouverneurs vor „Ende des Augusts x_m'hc ent- nats April wirkte mit Wunderkrasc auf die Vegetation egensehen. “ aller Pfianzen- und Baum-Gatcungen, ““und die Natur _ entwickelte sich in dicser Zeit unglaublich rasch; Weizen, I n [ a n d„ thccrroggen und Nüssen |ck):n im Allgemeinen guc _ _ 4 „ und? im üppegen Wachse; auch" dem Sornnecrroggcn und _ , Berlin. Da .der aus der Liste der Börsenhalle den Haser-Saacen, denen die vorhergegangenen heftigen r. 3980. vom 18. d. M. entlehnte und in Nr. 118. Stürme nachc'yeilag gewesen, wurde der schöne frucht- *er allgemrinen Preuß. Staats-Zeitung unter der Ru: bare Regen, durch erirter-Clekcrizétät gescbwängert, -rik: „Stockholm den 10. Mai“ aufgenommene Arti- m den letzten Tagen des Monats schr gedeihlich - ck des Inhalts: . Frankfurt. Zar Bestellung des Sommergetreides und Einem amtlichen 'Verzeichniß zufolge find im vori- der Garcenfrüchce est dieWicrerung in der leßrenHälfte __ *gen „Jahre in dem entlegenen Wermlands-Lehn des Monats bexonders günstig gewesen. .. „ 5936 Kinder geboren, wovon 455 uneheliche; ge; Ul. Pommern. -- Stettin. Die Saaten ste- storben 3021 Personen, worunter fieben Selbstmör- hen bei dem günstigsten Wetter ausgezeiclmec gut. . der. Getrauc wurden 1459 Paare, allein man Cöslin. Das tm letzten Drmheil des Monats ein- _traut seinen Augen kaum, wenn man lieset, daß getretene warme und frachcbare Frühlingswetccr ist der dagegen auch 890 Ehescheidungen vorgefallen und Wmcerxaac sehr günstig gewesen, welcbe denn auch an _die Stadt Cyristinehamm unter andern doppelt so den m.isten Orten ein freudiges A21scl)en gewonnen “viel Scheidunqen aks Trauungen sah:! Es seßt yar. -- Stralsund. Die ungünstige Witterung dieses doch wahrlich das Eintreten eines chemischen im “Monat März hac _nicht 10 nachrvejlig auf die Win- Prozesses in unserer allgemeinen Secrlichkeic vor; cersara eingecwtr'cc, ats man be'fürchrrce; es hat fich aus,.der, 'irn geradeskrn Widerspruch mit der Jahr; diexeibe vrelmcyr durch die seit der Mitte des Avril . handerce lang so belobt'en Emfalc und Unjcvuld eingecrrcene mrlde und, fruchtbare Witterung merklich unseres Provinzial: Volks, für alje individueller: erholt und fie liegt sogar in manchen Gegenden ausge- _;Staats- und Nac]onal- Verhältnisse, die in den zeichnet stark und gut; _auch :| seichm met der Bestel- Augen denkender und empfindendcr Menschen nur lung der Sonnnerjaat bedeutend vorgeschriccen und hin einigen Werth haben können, mir Schauder erre- und wieder zeigen sich schon dieKenne von Sclwtenkorn. GMI?" FVWO'U-dkohk- . 17. Schießen. - Breslau. Der Landmann ie, öffentlichen Sitten einer gchtungswerthen Nation ist bei der nun eingetretenen günstigen Witterung mic uf “eine höcl)st_ungerechte Wei1e verunglimpft; so hält der Sommereiusaac beschäftigt, welche in kurzem been; 'e Redaccion "ck zur Bcrtchcigung jenes Artikels um digt sein wird. Der WWF?" stehe in den meisten Ge-
.mehr verpfiichcct, als fie durch zuverläjfige und glaub: genden sehr gut, nacht so der Roggen; dieser hat bis
Ürdige Nachrichten über jenen Gegcnxiand eines Bess und da, namentlich im Nimptscvsr, *Namslauer, Stein- ren belehrt worden ist. Der Hamburger Verfasser auer, Wohlauer und Brieger Kreise bedeutend gelitten; c nämlich in_ reinem Artikel zwei von einander we- tm Oelsnec Kr. hat sogar ein großer Theil umgeackerc rulich unterschiedene Dinge verwechselt. Zu dem Ver.- werden müssen, eben so im Trebmkzcr Kr. OHt1rrachtec tchniss_e, WEM)“; jeder Provinzial;Gouverneur der Mik der vielen Wrnternässc bemerkt man dock), daß der Bo- AUfUÜIUUS der SCUWUÜE dcs KÖUÖZMÉB beauf- den, selbst auf den Wirsengrünpen, äußerst aufgetrocknec
agten Commission alljährlich übergiebc, finder man und daher kein: ergiebige Heuärndte zu erwarten ist.
"kk andern Rubriken, Line für_ die i" der Provinz Dagegen verspricht die Fülle der Baumblätter einen verwick).enen I;:hre geschlosseycn- und eine zweite reichlichen Qvßeccrag. _- Liegnitz. DieSaatrn stehen r die SMÉUUUU Ehen. Die1e„lrßksks Columns hat gut, mit, einiger AuMahme in sandigen Gegenden, wo “ Schwedi1chen zur Uexberscl)réft_[)yy]ö8ks UÄÜUÜUZ die Winrersaac durch die kalten Winde gelitten haben izfgelösete Ehepaare) und brgreisr unter dieser allge- toll. Die Bäume treten in die Blüch; Alles verspricht emen BMUMUUI nicht nur die IMHMÜÜÖIM Eheschei- eine reiche Aerndce. -- Oppeln. Die Witterung des "SM; sondern “"ck alle übrigen durch den TW verßossenen OIZonats April war derBeftcllung derAe-XU' „es oder des andern Theiles aufgeldjeten Ehen. zur Frühjahrs-Cétrsaat nicht überall gleich günstig, weil "s? letzteren Fälle sind natürlicherweise die häufigsten, der Frost des Bodens ersc'in der zwciteu Hälfte des sonders auf dem Platte" «LWN- wo die Eheschcwun- Monats gänzlich verschwand. Die Wintersaaten stehen n,äußersk selten find,_ .und Schweden kann in dieser gut. Sie haben stch durch die warmen Regen in den eitehung mit jedem andern Staate wetteifern, wo leßun Tagen des Monats sehr exkräfrigt und bestandet. gqttesfürchtigrn Geßnnungen „ und die Sittlichkejc 7, Posem-Posen- Die thterungim Aprilwar, 'Emwohner stch vereinigen, um die Heiligkeit des' wenn gleich veränderlich und kühl, für die Saatxn nicht “ck?" Bandes zu erhalten. " nachtheilég, nur haben die öftern Nachtfröske den Wachs- * ck „ _ thum dcs Grases behindert, und 'die anhaltende Näf)": ndwirthschaftliche Berichte aus demInneru bat die „Bestellung der Sommcrsaac verzögert. Dcr m * des Reichs vom Ende April. den leisten Tagen des Monats eingetretene warme und ], Westpreußen. “ -- Danzig. Schon in den fruchtbare Witterung hat dagegen die Vegetation außer- 'en Tagen des Monats April hatten die Feldarbeiten ordentlich erregt, und Hoffnung zu einem ge'segneten M Anfang g.:uommen, fie mußten aber wegen der Jahre ist vorhanden. - Bromberg. Die Saaten getrerenen rauhen und naffen Witterung ei-ngeskellt für den vergangenen Winter sind vollskändig bestellt. rden, jetzt werden se wieder fortgeseßt. .DieWit1teu-"=Sée stehen im Allgemeinen gut. Die Durchwinterung ten besonders in der Niederung stehen gur, nur die von ck des Viehstandes wurde den Landbewohnern in mehreren
.. ***-kW;“- „. .???» “ **„ ..
. * .“; _-„_O ..-, «1.5 . .; & „ („_-**,“ «*.-J“ »“;“72; «Z' &“ ",“-*» . ? =-*- „ * =, . *p*,*- ck“*