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Piccini, und den Componisten Catel und Außer ist eben- falls der Orden deaChrenlegion verliehen worden.
Zur Feier der Krönung werden auf den hiesigen Theatern 13 neue, meistens Gelegenheitsstücke, gegeben Werden,
Ein zu Versailles ansäßiger Engländer hat, auf Anlaß der Krönung Sr. Maj., eine sehr bedeutende Summe zur Vertheilung unter die Armen der dastgcn drci Kirchspiele geschcnkt.
Aus Turin wird unterm 19. Mai gemeldet, daß die Herzöge von Blacas und von RohanAbends vorher auf iwrer Reise nach Paris durchgckommen waren,
Der junge Herzog von San Carlos, der Herzog von Ossunna, dcr 'Marquis von Trasiamara und der Graf de los Rios, sämmrltch Grands dcr ersten Klasse, sind von Sr. Kathol. Maj. zur Begleitung des außer- ordenrlichen Gesandten bei der Salbung Sr. I)iaj. er- Üannt worden.
Fünfproc. Rente 101 Fr. 75 -- 65 C. 75 Fr. 10 C. -- 75 Fr.
London, 24. 932116 Der Kanzler der Schakzkam- mer trug am 20. d. im Unterhause auf eine Abände- rung in dem früher gemachten Antrags wegen Feststel- lung der (Behalte der Gerichtsdeamcen an; die Richter sollen nämlich nur 5500 Pfd. St. (statt 6000 Pkw,) Jadrgtlwlt, dagegen aber statt 2300 Pfd. Pension, 2800 Pfd. erhalten.
Am selbigen Tage wurde ein „Kabinetsrath im aus- wärtigen Amt gehalten, dem fast sämmtliche Kabinett;- Vkinisker beiwohuten und der auf 2 Stunden dauerte.
Jm Gcheimenrath wird nächstens die Frage ver- handelt werden: ob die ostindische Compagnie nach ih- ren Privilegien: befugt ist, in ihren Besitzungen die Preßfrciheic dermaßen zu beschränken, wie solches ge- schehen ist, _
Hr. Ward wird künftig als großbritannischer Ge- sandte in Mexico bleiben, sein dernatigcr »Mit-Commis.- sarius, Herr *))?oricr aber, nach erfolgtem Abschluß des Handelskraccats, nach England zurüäkehren.
- An die Stelle des verstorbenen Hrn, Rowerofc wird Herr Charles Rickets, als General-Consul für Peru in einigen Wothen nach Lima abgehen.
Herr Thompson, vordem Secretair des brittischen Abgeordneten zu Mexico, Hrn. Harvey, ist zum britti- schen Abgeordneten in Guatimala ernannt worden.
Wer haben eine Reihe Blätter der Regierungs- Zeitung von OJZadras erhalten, welche über den Stand der Dinge in Bezug auf den birmanischen Krieg gün- stige Nachrichten enthalten. Nach den Berichten aus Rangoon ist die feindliche Armee ganz aus einander ge- sprengt, indessen sprechen doch einige “Meldungen aus Bengalen davon, daß der birmanii'che Heerführer Bum doolal) dcn Entschluß gefaßt habe, noch einmal wo mög- lich Stand zu halten. -- Nack) der Niederlage, welche die etiglii'cl)en Truppen den Birmanen am 5." Januar beigebracht hatten, concentrirten sich diese bei Cambali; sie hatten nur noch 2 Kanonen und während sie dort in den Verschanzungen standen, verbreitete fick) Überall die Nachricht, daß der König, an Bundoolah Befehl erlassen habe, von weiteren Angriffen der brittischen Truppen abzusehen, indem er (der König) OJWon-Soeza abgetandt habe, eine Unterhaudlung mic denEngländern einzuleiten.
Ein Dubliner Blatt hat seinen Lesern das Mähr- chen aufgetischt, daß die Nachricht von dem Unterlie- gen der katholischcn Bill unruhige Auftritte in TNan- cl)escer veranlaßt habe. Der Courier bemerkt dabei: Wer steht „nicht ein , wo das hinaus will? Das Lieb- lings-Thema _der schreibseiigen Verfechter der katholi- schen Angelegenheit sowohl hier als in Dublin beruht icht in der Hinweisung auf die Vorgänge in unseren amerikanisohen Kolonien, Wir'verweigerten diesen, sa-
Dreiproc.
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“gen fie, Gerechtigkeit und verloren ste, wir versagen Jr,
“wahren Pläne unter der temporairen Frage über'die
land die Gerechtigkeit, so fahren sie fort, und -- Wat tmn? Irland weiß, wohin es nach einem Vorbilde-zx blicken har. -- _Za man zieht den Vergleich so nahe, daß man sogar an die Na-ixricizten von der Boston, Hafen-Bill und von anderen aufreizenden Maaßregeln erinnert, welche „im Monat Mai zu Boston ange, langt, und mit jenem dumpfen und düstern Schweigen empfangen wurden, das einen schrechlichen Sturm ve“ kündet. Wie sehr gleicht jenem dumpfen und düfte Schweigen, welches im Monat Mai 1774 über Bostn verbreitet war, der WM Mai 1825 in Dublin.“ (An dietem Tage langte nämlich die Nachricht von dem Ausgange, welchen die katholische Angelegenheit im Oberhause genommen, dort an). Wir waren, fährt der Courier fort, auf derg]eichen Aufwallungen gefaßt; sie werden jedoch vorübergehen. Wir kennen sehr wohl die Absichten und Gefühle Einige; von denen, welche ihre
Emancipation verborgen haben. Ihr Schmerz bei dem Mißlingen dieser Angelegenheit ist blos erkünstclt,“ob- wohl sie sichs angelegewsein lassen, ihn recht an den Tag zu legen. Sie versichern uns deshalb ohne Unterlaß, daß 6 Millionen Katholiken imZnncrsten gekränkt und ver- lekzt smd , weil sie nicht sammt und sonders Lord-Kanzier Geheimeräthe Und Parlamentsglieder werden können.
Die List isi ziemlich grob, jetoch unter Umständen für Partheizwecke praktisch. Wenn dermalen Hungers- noth in irgendeinem irläudischen Distrikt wüthxte, würde es ein Leichtes sein, einen verschmachtenden Bauer zu überreden, daß er die Fülle zu essen gehabt haben würde, wenn das Oberhaus nicht die kathoiische Zuge-
ständniß-Bill verworfen hätte, die leidende Unwissenheit
verfährt nicht eben sehr logisch bei ihren Untersuchungen der Quelle der Leiden. ' die Nkasse des irländ'isci) n Volks dermalen in eimm für die Versuche derAnarchisten sehr günstigenZusiande ist und deshalb sagen wir, daß die halb aufrührerische Aufwallung der Gefühle, welche, in Folge der Verwer- fung jener „Bill durchs Oberhaus, ausgebrochen ist und vermuchlich noch e_ine Weile fortdaueru wird, sich allcr Wahrscheinlichkeit nack) in bloße Worte auflösen wird,
da es ihr an Brennstoffe, mit welchem sie sich ver'eincnx
könnte, gebricht.
Frankfurt a. "M., 29. Mai. Zu der 12. Sit- zung der Bundesversammlung vom 13. Mai- [:gte das Präsidium eine von dem Legationssecretair Freiherrn von Holzhausen verfaßte „Zusammenstellung aller von 1816 bis Ende 1824 bei der Bundesversamm- lung zum Vortrag gekommenen Privat-Eingaben nach Ordnung der Bundes; und Schluß-Akte“ sammt dessen begleitenden Eingabe vor, welche nach dem Prä- sidial-Ancrage in das C'inreiclmngs-Protocoll aufgenom- men und an die Eingaben-CommiMon abgegeben wurde.
Der Gesandte von Oldenburg, Anhalt und Schwarz- burg überreichte die Fortsetzung NrOidenburgifchen Gesekzsammlung für 1824 für die Bibliothek der Bundesversammlung.
Zu der 13. Silzüng vom 19. Mai, wurde von dem Königl. Preuß. Gesandten ein Exemplar der von 'dem Oberauditeur Achenstädc in 'zwei Theilen her- ausgegebenen Schrift:
„Europa und sein Mouarcbenthnm, oder]: Geheime
Politik-der Staaten aus der“ Moral; und Rechts-
philox'ophie, Magdeburg 1823.“ nach dem Wunsche des Verfassers, der Bundesversamm- lung Übergeben, welche dasselbe in ihre Büch2r:'a111mlung aufzunehmen, und dem thfasser ihren Dank dafür auszudrück'en beschloß. ' -
Hiernächst wurde eine Reklamation des ehemaligen HofkeUerei-Büctners, Michael Müller, zu Fulda, durch den Großherz.-Hessischen Gesandten, Namens der
on sämmtlichen Theilhabern an dem Färstenthum „wa niedergeselzte Fuldatsche Ausgleichun'gs.Commission at zwar dem Reklamanten einen ßxcn Gehalt von 500 [„ zugesprochen, ihn aber wir den zugleich geforderten
en Grund des Attikels 30 der Wiener Schlußakte, Be- chwerde führt. Da aber jener Artikel Forderungen voraus- eßt, in dertn Hinsicht die Verpfitchtung ihnen Genüge zu jscen, zwifthen mcht'érn Bundesgléedern zweifelhaft der bestritten ist, im vorliegenden Falle jedoch 'die be-
erschien jener Artikel hier nicht anwendbar; dem ge,-
:«zrsammlimg abgewiesen, und demselben Überlassen
Wir glauben jed9ch nicht, daß , ner seinen Befehlen zählte.“ Sie erwähnt ferner die
ingaben-Commisfion, zum Vortrag gebracht. Die
ntolumen'ten durch einen motivittcn Beschluß abge- jesen, woruber ei" 1th bei der Btmdesversammlung, aus
oumääxtigten sämmtlichen bctheiligten Bundeöglieder iSFOWSkUUZ als ganz Ulmegründet zurückgewiesen haben,
äß ist dahet Reklamant nach dem Antrags der Einga- enzCommijfion, durch einstimmigen Beschluß der
orden, sich an die berheiligten Regierungen zu wen- en, oder, äußcrskcn Falles, gegen den Beschluß der uergleiclwngs-Commission den Rechtsweg bei den kom- ctentcn Landeögertthten zu betreten. Spanien. Die Etoile meldet aus Madrid vom . kai, daß der König und die Königl. Familie sich ck zu Aranjuez bsfindcn. - Die offizielle Zeitung vom sel- gen Tage enthält folgtnden Artikel: „Der kommandi- nde General im Lager von St. Roel) meldet, daß der brisk Casariego, welcher zu Gibraltar aus Land gestie- n war, in Algesras angekommen isi. Er kömmt über io Janeiro aus Peru, und berichtet, daß nach dem igiücklichen Tleffen vom 9. Dec. (worüber die Regie- ng noch keine offizielle I)itkdung vom General Lasctna halten hat) der Gcneral-Nkajor D. Pio Tristan das ommando über die Truppen der vereinigten Königl. cmee übcrnommen hat, und bereits mehr als 5000 ND.
us englischen Blättern bereits bekannten) Proklama- ntn Yves General Olaneta für die Königl. Sache. - r Obrist Barrados hat dem Kriegs: “?inister gemei- , daß er, nebst der zu Verstärkung der Besatzung iHavamiah bestimmten Expedition glücklich zu Pu- o-Rico angelangt sey. Nach erfolgter Ausschiffung. es Thails seiner Truppen in jener Insel, beabsichtigt unverzüglich weiter nach seinem Bestimmungs.-0rte ugchen. Die Einwohner von- Puerte-Rico zeigen ; voll Eifer für die Königl. Sache. Ein im Journal des Debats enthaltenes Privat; chreibcn aus Cadix vom 10. ONai, berichtet folgen- : Am 6. des Morgens um 9 Uhr find die auf der rvette Yka angekommenen Offiziere und Soldaten der mee in Peru ausgeschiffc worden. Einige Offiziere dnoch verhaftet, und es isi eine Untersuchung gegen eingeleitet worden. Der Zweck dieser Unrersnehung auch zu ermitteln, was denn eigentlich bei der Schlacht Ayacucho statt gefunden hat, und worin die Ursache Niederlage der Königl. Armee zu suchen ist, wor- “r die verschiedentsten Erzählungen im Umlauf sind. scheint, daß die Generäle, welche das Americani- Festland zu verlassen gesonnen sind, fich nach Frank- “ oder England begeben werden, indem sie es nicht cn nach Spanien zurückzukel)ren,“weil sie befürchten * möge sie., wegen ihrer Handlungsweise in Amerika, Gerichtstellen. Aus dem nämlichen Grunde haben 9? Oxfizieré hdhern Ranges sich nach “Manilla auf Ski,)tff, der heilige Franciscus von Assisi und auf Br:gg Achilles eingeschifft; hierzu gehören die Obri- D- Mateo Ramirez und D. Andre Garcia Camba. Man erwartet hier täglich einen reichen Convoy aus annal), und da vier Columbische Corsaren vor um Hafen ktenzen, so hat man zur Sicherstellung es Qotivoys die Corvetten Diana und la Decouverte
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INit diesem znr Königs. Spanischen Seemacbt gehören- den kleinen Geschwader smd Ungefähr 40 Küstensahrer ausgelaufen, die auf ihrer Reise nach Corunna, San- tander und Bilbao durch eins obiggedachter Schiffe ge- schülzt werden sollen.-
Ein Privatbricf aus Madrid vom 16. May (im Aristarquo) meldet, daß bereits das 5te Ca- vallerie,Regin1ent zu:“ Tdeiluahme an der neuen Expe- dition nac!) Havamml) bestimmt sei. Wie man versichert, habe ein Hr. Piniilos, der auf Havannak) große Be- ßkzungsn habe, fich zu einem Beitrag von 50,000 Pia- stcrn zu den Ausrüstungsiosten erboten. -- Dem An- scheine nacl) beabsichtige man auch nach dem Festlande von Amerika eine Expedition zu senden; fie solle nach Porto Bello gerichtetwerden, um sich Panama's und des Jsthums zu bemächtigen und so eine wirksame Verbindung mit den Königl. Truppen in Peru unter Olaneta zu erhalten.
“Inland.
Köln, 26. Mai. Heute fand die feierliche Wie- dereinseßung des hiesigen erzbischöfiichen Domkapitels durch Sex erzbischöfliche Gnaden, als apostolischenSub- Delegaten, Statt. .
Eine außerordentliche Volksmenge [)'atte sick) in und bei dcr Domkirche aufgestellt, um Zeuge der wichtigen Handlung zu sein, durch welche eine so große Wohlthat, die die Rheinprovinzen, und insbesondsre unsere Stadt,“ der Huld Sr- Maj. des Königs verdanken, nun völlig ins Leben trat.
Resultate aus der Bevölkerung» Liste des Regierungsbezirks Danzig yro 1824.
Die Zahl der im Jahr 1824 Gebornen _beträgt 14.381, die der Gestorbenen 8107. Es smd alxo mehr geboren als gestorben 6274. ' Zu den einzelnen Kreisen verhält fich die ZKM der Gebornen gegen die der Gestorbenen in folgenden Abstu- fungen:
&) Danziger Stadtkreis wie 10 zu 7.
b) - Landkreis ; 2 ; 1. 0) Berenter Kreis . :- 2 ; 1. &) Cartheuser, . . x 8 ; 3. 6) Elbinger . . . ; 10 : 7. k) “M*aricnbt-irger . . ck 5 x 3. ) Neustädter . . x 7 ; Z. 1) Stargardter . . ; 9 ; 5
Knaben smd geboren 7400, W2ädchen 6981. Jena verhalten sich zu diesen, wie 19 zu 13. Unter den (556- bornen befinden sich 5 Drillings- .und 153 Zwillings- Geburten.
Im Ganzen sind 1416 Kinder außer der Ehe ge- boren, folglich unter *10 ein uneheliches Kind. -- Das Verhältniß der unehelichen Kinder zu den übrigen ist 3) in den Städten wie 1 zu 7 -- 6, auf dem platten Lande wie 1 zu 14. -- Gettaut sind 2999 Ehspaarc, darunter 42 Männer über 69 Jahre alt, wovon 6 fits) mit Frauen unter 30 Jahren verbunden haben. -- Ueber 90 Jahr. alt geworden sind 32 Männer und 28 Frauen.
Todtgeboren sind 201 Knaben und 154 Mädchen- zusammen 355. Diese Zak)! verhält sich zu der ganzen Summe der Gebornen wie 1 zu 3.
Bei der Niederkunft und im Kintbette smd gestor- ben 124 Frauen. . Von den Gestorbenen haben 770 das natürliche Lebensziel erreicht und sind an Entkräftung gestorben.- An den natürlichen Pkenschen Pocken ist 1 gestorben. Die stärkste Mortalität isi bei den Kindern ge- wesen. --
dieBriggs Jason und le Diligent auslaufen lassen.“