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Berlin. Seine. Majestät 0er Kdni“g*'haben, wie das Militair-Wockwnblatr meldet, am 18. „Juni:
Den General der Jnfgnterie Grafen Gneisenau, zum General-Feldmarj'chall;
Zu Generalen der Infanterie" and Käval lerie: die General-“Lteucenants Prinz von Hessen- Homburg, v. d. Knesebeck, v. Borstell, Graf Zicken, Herzog Carl v. Mecklenburg, v. Hake;
Zu General-Lieuteuants:,die General-Majors Krauseneck, von Tippelskirch, 'von Schöler, Braun, v'. Naßmer, v. Luck, Prinz Friedrich von Preußen, Prinz Friedrich der Niederlande, Prinz Wilhelm von Preußen;
Zu Gener_al-Majors: dieObersten v.Czettriß, Com. der 15. Kay.«Brig., v. Brause, vom Cadetceu: Corps, Graf Nostitz, Com. der 2. Garde-Kav.-Brig„ zu befördern geruhc.
_ Se. Majestät haben folgende AllerhöÖste Kabinets- Ordres erlassen:
Ich übergebe dem Krieges-Ministerium hiernebcn Meine Bestimmungen wegen Stiftung 1) des Dienst- AuszeichnungssKreuzes für Offiziere, und 2) derDieusr- Auszeichnung für Unteroffiziere und Gemeine, um, sie der Armee bekannt zu machen. Zur Erhöhung derFejer des heutigen Tages, nehme Ich Veranlaffung, den aus der verhängnißvollen, glorreichen Zeit der Kriegesjahre von 1813, 1814 und 1815, im stehenden Heere noch fort“ dienenden Combattancen, vom Feldwebel abwärts, als ein Anerkenncniß treuer Pfiickncrfüllung und zwar: 1) denen, welche _alle drei Feldzüge mitgemacht haben, die 1ste Klasse; 2) denen, welche zweien oder einem der- selben beigewohnt haben, die 2te Klasse; und 3) denen im Jahre 1815, Eingestellren, welche den Feldzug nacht mitgemacht „haben, die Zce Klasse der Dienst-Auszeich- nung unter den, im 6th Abschnict der Anlage enthal- tenen Bedingungen zu verleihen. '
Berlin, den 18. „Juni 1825. . (gez?) Friedrixch Wklhelm. An das Krieges-Miniskerinm.
Ich habe, beschlossen, die heutige zehnjährige Jah- resfeier des Sieges von Belle-Alliance, welcher den letz.- ten Feldzug so ruhmvoll encscyted und dße Befreiung des Vaterlandes vollendete, durch „Stiftung einer Aus- zeéchnung 1. für Ofßziere bei 25jährtgen treuen Dien- sten in der Armee“, 11. für Unteroffiziere und Gemeine, “welche fich über die Zeit der gescßlichen Berpfiichtung hinaus den Beschwerden des Militairdienstes widmen zu bezeichnen und das Andenken an jene glorreiche Zeit für die Armee dadurch unvergänglich zu erhalten L., 1) Die Auszeichnung für Offiziere soll in einem gol- denen Kreuze bestehen, aus dessen einer Seite 17. W. 111. 'mit der Krone, auf der andern die Zahl )()(7. befindliä) ist, und WWW auf der Brust, an einem kornblumblauen' Bande getragen und „Dienst-Aus- zeichnungs-Kreuz“ benannt wird. 2) Den Anz ]pruch darauf erhält nach 25j.ährigcr Dienstzeit jeder Offizier des stehenden Heeres und der dahin zu rech- nenden Abtheilungeu. 3) Bei Berechnung der Dienst- zeit gelten die, deshalb beskebenden Grundsäße und die
-jayre doppelt gerechnet werden.
'deZ Kurfürstl. Hoftheaters zu Cassel, Doctor "- Hcerauf: „Das Mädchen von Marienburg,“
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Allg
reußische St
Kriegesjahre werden doppelt gerechnet. 4 * ' träge auf Verleihung des Dienjk-Auszeick)nu)nqsOYr werde?, durch „die vorgeseßten Nkiljtacr-Behörden das Krteges-Mimsterium gerichtet, von diesem ge und Mac zur Beftäcrgung vorgelegt. 5) Die » rale der Armee, obgleich se die nämlichen und' höhere Anjprüche an dasselbe [haben, erhalten es doch nur, Wenn ste es wünschen Und bei Mir d
emeine
aat-s -Zc'itung.
entkommen, da fast keiner unter ihnen befindlich der nxchc veyetcs durch ausZezetchnete Dteuste im „K und tm Frteden zu den höhen: und höchsten . kennttxtffen dexZ' Verdienstes gelangt wäre. 11. 1) Lluszétclmung tür Unterosficire und GeMeine soll der Benennung: „Dienst-Au 5zeichnung“ an e'
koxnblumblaucy Bande mit dem darauf befestigten meyszuge, aux jdcr Unken Brust getragen werden dret_Klas_sen erhalten, wovon die 1ste, den Na zug m Golde und 'das Band mit gelbem Rande 2ce den Namcnzug in Silber und das Band mit [zem Raupe,-die 3x: den Namensng in Eisen und Band mit schwarzem Nause hat.“ 2) Auf die Klasse grebe die v-oUencece 21jährige,*auf dee 2ce ** »
dte vollendeté 151äyrige, und auf die Zte Klas: ' K r o n i k d es T a g e 3“ voUendece- 9jayrtge Dienstzetc Anspruch, wobei Kr"
_ „ 3) Die Dienstzeit Ihre Königl. Hoheiten der Prinz und die Prinzes- vom merecc m das stehende Heer bis zum Auszcb Wilhelm von Preußen, nebst Hösbüderv Fämia aus dxmjelben und den zu den Feld-Truppen gehöre =smd "“ck Schloß Fischbach “) Schlesien, abgereist. Abtheilungen des Heeres,. benchnec; die alsBersor ., Fu FTWYF'YZ Ansteäxlunlg also nicht in Anwendung - „ - '
rg _r. er ua- er angcer Dienst-Auszeichnuu b erei . Der Kaiserl. Rust e . eldä er Be- Osflztßrsrande das Dtxnst-Yuszeict)nungs-Kreuz erwg' es?,gals-KTurier nach St. PeresrssYurgF. j g
leg'c dte,er|erx ab. Eben jo hebt eine höhere Klasse
ertrst-Auszezchtrutrg die früher erworbene wieder ' 5) Den. verabjchtedcren Milicajrpersonen ist gestattet, cm 'acccven Dlxnst erworbene Auszewhnung auch im ! ()ertJerrVext)älctziß fortzucragen. 6) So lange ein daczxcßuugsstxase erleidet, oder in der 2cenKlasse kam] die Dcenst-Auszeicvnung nicht getragyn, au Undpruch darauf nicht geltend gemacht werden. enceyrenden Vergehn geht sowohl der Anspruch, Bejtlz der D:e11|-Auszeichnung verloren, und es auf in allen FäUen zu erkennen, wo die Verseß die 2x: Klasse des Soldatenstandes und im Civil der Verlust der National-Kokarde eintritt. 7) *; Wiederverlcihu11g._der Dtenst-Auszcichnung finden wegen Zurückver1ekzung in die 1116 Klasse des So!
'„1. Amtliche Nachrichten.
11. Zeitungs - Nachrichten.
Ausland.
Paris, 21. Juni. Am 18. wax großes Spiel bei“ „ck; es waren deshalb in den Königlichen Zimmern „Spieltische aufgeschlagen. Seine Majestät haben c- dem Könige von WaZZtembekg, mqi; F'Yr Herzogin: Landes e ebenen Bek: Rohan und mir dem untius des a ces gexpie !. ! . g-g ' mrémngeé Anwendung. Die Opposttionsbläcter, die bisher aus dem niedern Berlm, den'18. Zum 1829“ _“ - ande des Curses der neuen dreiprocentigen Yenxen c. r' ' ' “ en das Gelingen der Finanzmaaßregelu des ra en
(g 3) F tedrtch Walhe1 _Villele argumentirt barten, behaupten jetzt, wo diese
pier: steigen, daß die Cur'sve'rbessevung künstltch her- rache sei; wogegen die Verxheidiger des neuen Fi- nz-Syskems' es ganz natürlich finden, daß die Um- ejbungen anfänglich *eben so wie die Ankäufe der nen Papierpim geringen Maaß: statt gefunden en, weil 'Zeder eine Zeit lang" den Gang r'Dénge beobachten wollxe, bevor er einen Ent- luß faßte, __ was denn eine geringe Eutwekthung der ,um Pap'iere zur Folge hatte. Eben so natürlich Czaar, als letzte Gastrolle.) mmt ihnen aber auch das Steigen der neuen Papiere - dem Augenblick vor, wo der Präclufiv-Termin zur
KöniglicheSch'auspiele. Moyrag, 27. Juni. Im Schauspielhause': Mann htlfc dem andern,“ “Lustspiel in 1 Aufzug/ Frau von Weissenthurn. (Herr Gaßmann, Re"
'in 5 Abtheil., von Kramer. (Herr Gassmann,
* gegen *in seinen *schk'ägen“ beMerken. 1“:?ck*ihn in Stand, "2!
“inn" so die inkändtschen Fabriken 'anzureizen,
'men ,
Berlin, Dienstag, dxen-Z-Zste-n Junix1825.
übrigen Entwürfen bestärkt sei. Wir' Abweichungen von „seinen früheren Vor-
Der hohe Preis des_ rohen Blei'j
die schükzendeAbgabe zu vermindern.
für xinige Jahre einen
der jähriich kleiner werde, „ . daß ste
nich“ unversuchc ließen, um den fremden gleichzukom-
zumal in Irland, wo das Weben, mehr durch
Hände-Arbeit als Mascbjnen geschehe und so die Con-
currenz am "fremden Markt erschwere. Von Glas werde
“"er keine "Abgabe vom Werth erlangen, aber doch eine
viel geringere , ebenfalls von Jahr zu Jahr slch vermin- dernde; “so auch „von Papier. Bücher mit Verlagsrecht in England, und hier seit zwanzig Jahren gedruckt, bleiben zur Einfuhr verboten und _die [Abgabe von aus
dern wird von 6 J!. 16 s auf 1 Fl. vermindert. ,' Die von Flachs und Heede noch stärker vermindert. Nach dem 5cen Januar soll auch die von Waidasche allmäh- lich abnehmen, bis sie wieder auf 5 Fl. kommt. Hoi; betreffend findet er nicht gesatheu , das jetzige System im Allgemeinen ztk-x'öiädern. Bieler anderen Modifika- tionxn erwähnte er _yoch_; "so wegen trockner Färbcskoffe; Schiffe in den Coxl'ouieti'gebaut und hier zu Lande ab- genutzt, wovon die Abgabe 50 pCt. jetzt ist, was ver- hindert hat, daß das [große Holzscbiff Cglumbus hier nicht verkauft werden' können;" “Pfeffer, von 2 ;s 6 .d auf 1 6 vom Pf. herabzusetzen. Schließlich äußerte er die Hoffnung eines guten Erfoxgs von den Maaßregeln, die wider die verdervkichen Arbeiter-Verbindungen im Werke seien.
Herr.' Littleton überreichte vorgestern eine Peti- tion von "Manufacturisten der Stadt underafschaft Nottingham, das Verbot der MaschienemAuöfubr nich; zurückzunehmen. Hr. Huskisson wollte aber. durchaus nichts davon wissen, da jene Vérboce durchaus4unnüß wären, weil die Künstler, welche M Maschieneqxbautem ja das Land verlassen könnten. “
Jm Oberhause wurde vpn. Lord Darnkey angezeigt, daß er kommenden Dienstag auf die zweite Lesung .der Quarantajne-Biu antragen und "bei dieser Gelegenheit Über die vorgestern (durch Lord King.) überreichtePerition des Doktor Maclean Bemerkungen machen.:verde. -- Graf
wollen bloß die
fß'fkemde Linnen' wolle er Exésfuhrzoll vom Werth legen,
Dienstag, 28. Juni. “Jm Opernhause: *„Atci; mschreibung heranrückr,„nach_welchem„ die ganze Kraft Zauber-Oper in 3 Abtheilungen, mic Ballet. *.; sTilgungsfonds auf dre dreapxoccnccgen Renten wxr- vou Spontini. n-und wie es nicht unwahrjcheinlich ist eine neue
Die Eiuna me der or cllun d Alex Werhdhung hervörbringen dürfte. h V | 9 er Oper “ ' Bier ein halb-
Gedruckt bei Feisker und Eisersdorff.
““t um B v 3 Ü ' -b : Fünfprdc. „Rente “102 Fr. 60 C. -- " * “ste" “ B rgerreuunss“3"|'m“ * ““ roc. 102 Fr. 60 C. - Dreiproc. 75 Fr. _65 C. H r. daß er 'nach Einziehung
London, 18.*Ju_ni Gestérn Abend zeigte l|U? möglichen Aufklärungen seine Gedanken über die
Redacteur I "skisson im 'Unterhause“ an , i**fU_hk35Ue „auf einige Axtikcl geändert habe, alle_in da-
Batyurst legte Abjchrife einerMittheilung des Sir Tho- mas Maitland vom April 1807, in,.Becreff der Pestauf die Tafel. _ ' _
Dcr Zeitungs-Stempel- in Großbrittanien und Jr- land hat in den Jahren 1817 bis 1824 folaende Sum- men eingetragen: 1817 in Großbrittanien 363,284 Pfd. St.; in Irland 19,080 Pfd. St.; -- 1818 .in Gr. 367,738 Pfd. St.; in Zrl._ 20,417 Pfd. Sr.;.-- 1819 in Gr. 384,1/10 Pfd. St.“; in Irl. 21,406Pfd. St.;- 1820 in Gr. 440,228 Pfd. St.; in„Jrl. 22,878 Pfd.
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