60.8 .
, wodurch Thor und Bn'Ycke ficbzau Die Thorpfeiler axxußerhaerWt ' cl aden 1_-. von Kornblumen, uud *. yon ' , ::Jrsze?1e)l,stBlumen auf gkünety Grund von féßmm Y:; deihvlz gewunden und, mit, Rojenkränzen umnget:_,ubäm ren auf ihren Gipfeln Wik Orangerre-„und o e'1é c' men gexcsmn'tckc, und durch Blumengewmden'verÉ:791", die Thorgebäude innerhalb dxr“ Stadx aber'm "Hir einer Anade von Laub in freistehenden PalastxrnV Blumengeoängcn vckziert, und mtc dzem „Thore xn Ka:“: bindung gefalzt. Die St. Annwstraße bildete emeL b- lonade*von “:cl)lanken, hohen, waecßen Säul'en dure!)b auch- „gewinde verbunden und auf thret1.K«1pttälern a me d, selnd die Prewßische und Nieherländtjche Fahne t_rc19e_n . Aebnliche Säulenftellmxgen *gmgen durchal1e Sxtaßen, welche die hohen Reixenden zuöpassirkn hatten bts zun: Plauerthore. Am Ende dex Ox. Annenstxqße, untya des Nathhauses, erhob sich em omnes _gythqck)“ frexste bendes Portal von vier starken 42 Fuß hoheq achteéktgep Und“ vier derg1eéchenzur Seite stehenden klemeren Pfel- lern oder Thürmen v0n w'eißer Farbe, der_en Ecken, CZ:,- stmse und in OerMitte und oben emporstetgénYen got : scheu Spißen mic x*cr!_chieden§n1 Laubwerk decortrt nxarßcx Auf der äußkrsten Spitze der vterHauprchÜrme |“"th t'e Sekein'igren Preuß. uad NiedexlFahnen und auf de:“: et- téi'rthürmen Sie der Stadt m grün un) blau mtc ödem Wappen der Aft- imd Neustadt. Der tntttlere und _qr [[zre Eingang dée'sek; Portals war ztzm Empfang „8er hozen Retsenden bestiMmt, Und zu beiden Sexten szchen en kleinen Pfeilern erhoben [uh Balustradxn zum Aufent- halt der Behörden. Gewmhe der kö|1echsten' Blum“); wozu auch Potsdam den Reachthum semer Gärten me der größten Uneigennülzigketc spendete, d_urchkreuztsn
Thors vereinigten einem Ganzen bildeten.
'Schwtfabrik zu Altcnplatho
» t'ct'leren Theil des Portals und trugen m emem égdk'kokßennt Kranz von Rosen den'Namenszug der hohe_n Neu-vermählten unter der Zömgl. Krone.. Durch [dze Anlage des Ganzen beabstchttgte der Stadtbaurath T) ;. men dcn ernften, festen, treue'n Charakter der alten Bren- neusiadt darznscsllen. Die d:e*Alr- und Neustad) vx!“- binÖ-cnde lange Brücke Über dw Havel war “golexchä er am St.Annenchor mit Piedestals, worauf Rojenbaume und Blumen aufgestellt worden,.und auf thrcn bekränz. teu 'Zuazpfeilern mit der Preußtsche-n und Niederlände- schcn Fahne, und auf gleiche Wetse das_Pla-uerchor am Ausgange der Stadt ge1chm_äckc. So. erschtetÉlPÉ 25. Junius als der Tag, an welchem war dase1 ?
haben sollten, den hohen Retsenden upsre Ehrfur )t e- ze-igen und Höchstste durch unsre hukdtgenden Schßpftzn- gen führen zu können. Das herxlwhste Wetxer eL n- jkigce diesen für unsre Stadt* exvtg _unvergeßltcknn. „dar?. Das Prinzen Karl und des ErbZroßhcrzon von Mc -- lendurg-Scbwerin uird bald darayt dcs Prmzen Albrecilxt, Königl.-Hoheic, eilten der Kömgl. Schwester etwa : ne halbe Stunde voraus, und um zehn Uhr_ Vormittags verkündete das Geläut von allen Thürmen der“ Stadt die Ankunft der Letztem. Funfzig junge Männer zt; Pferde, angeführt von den Kaufleuten Messau bun
Gustav Metz in schwarzem,?lnxuge 'mit orangefar nen Armband :e". "waren der Prmzesnp bei zur Grenze dies städtischen Gebiets eine halbe Merlß von der Stadt er t- geqengeeilt und geleiteten Höchstdteselben, welche sich mir der Fray Erbgroßherzogm von Mecklenélxuxg-Schwe- kin, des Kronpxinzen und des. mezen Jmedrtch der “Niederlande, Königl. Hoheitxn m emewoffenm Wagey, dem sei) dér des Prinzen thhelm anjchloß,*befand, m
feisriichem Zuge durch das St. Annenthor, und *die mit“
* 1 besiceuce, von den Hauptgewerken und den
.ZlclLJlecejngilden beschirmZe St. Ann_en|raße_uuter den
freudißsr feiarlich'Stx Gefühlen der mch_t bloß aus alle!; Gegeüden der Stadt,- sonderq auch aus der Umgegeän
- herbeigeeilten„Menschenmasse bts zu der erwähnten S u-
o te in deren innern Räumen fich zu betden Sec- lreevadi: h,ier anwesenden Behörden, verqutnelchatten. “„
Ihre Königl. Hoheit geruyten met de_m höckzskm beqlejcenden hohen Verwandten auf die Bjtxe,des Obxr, bürgermeisker Zander in seinem Hause dee tz: Bereze, schaft gehaltenen Erfrischungen anzunehmen .und hre: war es auch, wo die Tochter des ObxrbürgerMeeßers dax Glück hatte, Ihrer Könial. Hohen ds_xx nachstehen-dx von dem hiesigen Prediger „Bayer verfaßte Gedacht mx Namen der Stadt an der Spaße vor] funfxehu "jungen weiß gekleideten mic orangefarbnen Gürtcln _qnd „Korn- blumen-Kränzen gezierten Mädchen zu überrerthen. d“
'Der Eindruck, den die herablassende Güte ex
Prinzen und P'rmzesfinuen hervorbrachce, war unb'e- ,
Mic uldvoaen Aeußerungenxder besondern t Über!) die Ausschmückung der Stadt ver- senden von den hctvesken Se-
schrelblichoh . ufrieden et . ' 'lZießen uns dieb hTH-sn Rec ün"cl'n e eiter. gensrßvder! i); Fr.?ude begonnene Tag ward auch so alt ' rer ““e ta beendet. . . em Fysternsitsk agiler Frühe kehrte bereets Se. .Kömgl. Hoheit der Kronprinz, hiernächst am Muren] des YM, zen Karl und die Frau Erbgroßherzogm von Mc en- durg- Schwerin K. H., welchen des ErYréßTerszs ck b d na einem eu . H' folgte und am A en wchbei Genthin des “YYY cbt K. . durch unsre Sradcjnackx den e' Z::rück un? schlossen so “eine Fe111cchkett ab, der» ldschßiche Freude ber uns zurü
zen Alb denzen Andenken eine unaus läßt. _ ü skin' Dich In sftller Freude grüßt, O F r :
Der Stammfiß Deiner ritxerlécheen Ahnen,
Wen sollc' es denn zur Sctlle mehr gxmkhnen, Wenn auch die letzte holde Tochter nZ;ch. Tief-fühlt der Breunenajtx Fürstouxradt,
Was ihres Königs Herz erjchucterc hat.
ie in Deinem mildbethauteu Bli_ck_ Der ?xeYZewStrahl durch Webmuxhstropch schsmme So wekäxt auch, was umer HFW h_eakümmer-t, Den Hochgesühlen von Lursens Glück , ,d Du gehst -- an eines edl-xn Gatten Hanh ,nd Dem" Web' und Vaters-Segen Dach ver a .
“ n ir ur fernen Kdniqsskadt Die hSeioßeftIlgLseLüKche zDesin'ex treUen Brennen, Solch heilig Baud maß (Jem: Ferne ternnzn' Verletzer nicht des SclU-ck!alsxwkrheZtTt».b aun's mh, Auch fern bleibst Du dte lltJJreck,!, e: | f [)!" . Der Géist kennt Pfade, dre “Yom Augx a
Wir, fleh'n zu dem, der kindlich Fleh'n ,orhöxt- Daß er der Engel mildesren Dar sxnde; I' Ein Leben durch., von Kummey me SY xt, Die holde Schwester tragend bis ans ! n e, _ Bis er Dir einst, _in spätem Abendg anz, Dié Locke ziert mit ew'gen Sternenkranz.
“Wieviel) der Mutter theuxer Name schmückt, Der früh verklärten , ezrgelremen SRZ!“ ,Die lächelnd jetzt auf Dtch he'rnieker ; ' . Q! daß ihr Friede jo De_r mmmxr feh e. Er bleibe Dir! er ist.Dlok vollgenug, 1. Dek Friede, den sie [nu sm erzetx- trug.
S "ck a u s.v"i-e't.e“. P
. 4. ("uni, Im Schauspielhause'. „ b
.ßra KYJZZLWUQW 5Abtl)eiltzngen, von RQYEFPZy setzt, v0U“SchLULr. “(Herr Regtffeur Korn.
„KönZsliche
Hierauf zum Erstenn'sctlex „Der vererdexnxxbhabM Lustspiel in “1.2Aufzug, .von A. _v. . ur “GastoroUÜ Regisseur Korp: Carl Florwald, alsxleßte „ ,
' „ : Gedruckt bei Feiskäkund Eisaxsdorff, ' . ' '
Redacteur Jol)
*aß'mjc dem 1. d.
' Uf Nr. 28,720;
* - rtgeseßt.
Allg
emeine
Preußische Staats - Zeitung.
.J./?"
Berlin, Dienstag,
Amtliche Nachrichten.
Kronik des Tages.
Se. Königl. Hoheit der GroßHerzog von Meck- lenburgs Screléß, find nach Dessau abgereist.
.
Das 12. Stück der Geseßsammlung, welches heute USgegeben wird, enthälx: unter
Nr. 946. die Allerhöchste Kabinecsorder vom 14. Mai d. J., betreffend die Schulzuchc in den Provinzen, wo das Allgemeine Landrechc noch njcht eingeführt ist; '
- 947. die Verordnung über die Abfassung und Be- kanntmachung der Präkluscons-Erkenntnisse in Konkurs; und Ltquidations-Prozessen. Vom 16. dess. Monats;
und die Allerhöchsten Kabinetsorders unter:
x 948. vom 8. v. M., wegen Vereinigung des Handels-Ministerii mit den Ministerien des „Innern und der Finanzen, und
ck 949. vom 11. v. “M., betreffend die Vergütigung für die von Grundbefikzern 'aus ihren Feld-
marken zum Chausseebau hergegcbenen Feld- steine, Sand.und Kies.
Zugleich wird denx.)sp. Abonnenten bekanntgemacht,
. . ein neuer Pränumeracions- ermen etng'etreten ist.
Berlin, den 5. Juli 1825. Debits ; Komtoir.
c-
Bei der am 4. Juli 13. J. fortgesekzten ])T. Zie- ung der Prämien-Schein-Nummern zu Staatsschuld- cheénen, fiel die erste Haupc-Prämie von 100,000 Thlr.
_ 3 Prämien von 500 Thlr. auf Nr. 8,013, 223,134 und 246,161; 14 Prämien von 200
blr.aqur.7746, 111,35, 131,910, 149,392, 210,728, 21,576, 230,669, 236,653, 237,416, 261,910, 268,054,
* (Jie Insel South-W
1.5 3
den 5ten Juli1825.
“11. Zeitungs-Nachrichcen. A u 's l a n d.
Paris, 28. Juni. Der König wird den 7. rigen Monats nach Rambouillec gehen, und, wie glaubt, einige Tage dorc verweilen. .
Der Fürst von Salerno, Bruder des Königs von Neapel und Onkel Ihrer K. Hoheit der Herzogin von Berry ist den 25. in Lyon angekommen, und wird bin- nen kurzem hier erwartet.
.Der vor einiger Zeit von mehreren Fabrikanten wyllener Waaren ausgesprochene Wunsch, .daß die eng- letchen langhaarigen Schaafe auch in Frankreich gezogen werYen möchten, ist durchFürsorge des Königs zu'm Thee! schon in Erfüllung gegangen. Se. Maj. “haben e_me'Heerde dieser Schaafe ankaufen lassen, und beab- nchtxgxn, dieselbe unter verschiedene Grundbefißer und zwar an solcheu Gegenden zu vertheélen, in welchen die emgxhornen Schaafe am meisten Aehnlichkeit mit der engltjchßn Raxe darbieten. Ludwig dem 16ten verdankt Frankretci) die Einführung der Merino's, Karl dem 10cm
wirq es eine abermalige wichtige Verbesserung dieses Zwerges der Landwtrthschafc verdanken.
. Der Marschall Macdonald, Herzog von Tarent, fsk max vteler Auszeéchnung in Schottland, namentlich in Edsmburg, empfangen worden. Er hat das Schlachtfeld bc; Preston besucht, wo sein Vater für die Sache der Stuarts-gekämpft hat. Er wird später auf einem von der Regterung zu seiner Verfügung gestellten Schiff:
ist, wo sein Vater geboren ist, be- suchen. '
Fün roc. Rente 103 r. 5 . - ' '
Fr- 5 C„fp F C Oreeproc. 76 London, 24. Juni. Das Unterhaus beschäftigte sich vor einjge'n Tagen mit einer Bill zur Abschaffung 9er Selbst]chusse. Hr. Tennyson untersiüßte die Bill, mdem nur zu oft der Unschuldige wie der Schuldige das Opfer dieser Vorréchtmrgen werde, und es im All- gememen unrechtlich sei, eine solche Maaßregel gegen
künf- man
79,142, 283,229 und 289,593. Die Ziehung w:rd
Angekommen. Se. Excellenz der General-Lieu- mant und General-Znspekteur des '))?ilitairerzéehungs- nd Bildungswesens, von Holkzen dorff, von Danzig.
Abgereist. Der „Königl. .Hanndversche Kaminer-
“ err, Legations-Ratl) und Geschäftstcägxr a.tn hiefigen
* ofe, Freiherr von Linsi_ngen, t1akch.Halle.
' Hr.-Scaple_tt führtez-ur Vert
ein „Vergehn (den Diebstahl) zu ergreifen, wo e en das Geseßsonß nicht so streng sei. Hr. .Stuargthort- l_ey tvxderjcßte sich der Bill, indem“ Selbstschüsse ein kehr wcrksames Mittel gegen Wilddiebe wären, und da:» dyrch den häufigen blutigen Auftritten zwische'n Wiw- dteben und Zagdwächtern vorgebeugt werden würde. -Der Redner gab hiervon Beispiele und äußerte am SchLuß 1emeer Rede, 'er würde fich mit der Bill einvexjstanden erklaren, wenn Ke blos den Gebrauch vo“n„S_elbstschüssen bet que urxtersagte und ihnnur für die Nachc' erlaubck, , wo dte Wilddiebe hauptsächlich ih'r .Haudjverk trieben.
heidigung der Bill a'n,